Leserstimmen zu
Augen zu und glücklich

Gemma Burgess

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Angie möchte wie ihre Freundinnen Fuß in New York fassen. Ihre beste Freundin Pia kennt man bereits aus dem Buch „Da haben wir den Glückssalat“ und auch „Verliebt steht mir gut“ beschäftigt sich mit dem Leben einer der fünf Freundinnen. Angie lebt nämlich in einer großen Mädels WG in New York. Dort einen anständig bezahlten Job zu bekommen und den Mann fürs Leben zu finden, ist aber gar nicht so einfach. Angie hangelt sich von Gelegenheitsjob zu Gelegenheitsjob und ihr Liebesleben ist das reinste Chaos. Als ihr dann noch ihre Mutter eröffnet, dass sich ihre Eltern scheiden lassen, und sie ihren besten Freund verliert, ist Angie völlig am Boden. Sie nabelt sich von allen ab und will eigentlich nur eins: endlich ihr Leben in den Griff bekommen – bevor sie 23 wird. Die Mädels-WG mochte ich schon aus den anderen Teilen sehr gerne. Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und doch verbindet diese Mädels sehr viel. Angie ist ein sehr naiver und gleichzeitig dickköpfiger Mensch. Mit ihrem Verhalten stapft sie von einem Fettnäpfchen in das nächste bis sie merkt, was wirklich wichtig ist im Leben. Angies Weg zu sich selbst fand ich aber sehr unterhaltsam. Eigentlich hat sie immer nur das beste im Sinn und ist eine wirklich talentierte Frau, nur leider kann sie es nicht so recht einsetzen. Der Schreibstil war super leicht und locker, sodass man wirklich sehr schnell durch die Seiten geflogen ist. „Augen zu und glücklich“ ist wirklich lustig, unterhaltsam und behält die eine oder andere überraschende Wendung bereit. Mir jedenfalls hat das Buch sehr viel Freude bereitet und ich hoffe bald wieder ein Buch von der Autorin in den Händen halten zu können.

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Angie lebt mit vier Mädels in einer WG. Nach einer Partynacht wacht sie nackt in einem Hotel auf, mit einem Umschlag in dem 3000 Dollar sind. Sie kann sich an den Abend zuvor nur schwach erinnern. Dann kommt noch hinzu, dass sich ihre Eltern scheiden lassen und ihren Job verliert Angie auch noch. Zum Glück hat sie ihre Mitbewohnerinnen, die ihr immer zur Seite stehen, auch wenn sie sich zurzeit eher voneinander entfernen. Langsam macht sich Angie Gedanken über ihr Leben und kapiert, dass sie endlich was ändern muss um ihren Traumjob als Modedesignerin zu finden und Fuß zu fassen. Ich liebe die Bücher von Gemma Burgess! "Augen zu und glücklich" ist der zweite Teil der Brooklyn Girls Reihe. Bereits das erste Buch "Da haben wir den Glückssalat" konnte mich sehr gut unterhalten. Ich finde, dass man den ersten Teil nicht unbedingt gelesen haben muss, damit man bei Teil zwei mitkommt. Jede Geschichte ist abgeschlossen und wird aus der Sicht eines anderen Mädchens geschrieben, in diesem Fall geht es um Angie. Bereits der Einstieg gestaltet sich turbulent, in dem Angie von ihrer Mutter Annabel erfährt, dass sie sich von ihrem Vater scheiden lässt. Dieses Ereignis nimmt Angie sehr stark mit und begleitet sie durch die ganze Geschichte. Der Schreibstil ist locker und leicht, Fremdwörter wird man in dieser Geschichte nicht vorfinden. Die Autorin schreibt, wie einem der Mund gewachsen ist. Schimpfwörter und Kraftausdrücke werden hier verwendet, genauso wie schlagfertige Dialoge. Durch die leichte Schreibweise, lässt sich das Buch sehr rasch lesen, obwohl es doch über 400 Seiten hat. Die Hauptperson ist in diesem Fall Angie James. Desweiteren gibt es ihre Mitbewohnerinnen unter denen auch ihre beste Freundin Pia ist. Zwischen den Freundinnen gibt es auch immer wieder mal Streit, vor allem zwischen Angie und Julia. Mir hat besonders gut gefallen, dass fast alle Personen zwischen 20 und 25 Jahre alt sind. Es spielen auch noch andere Charaktere eine kleinere bzw. größere Rolle wie der Matrose Sam, der alte Nachbar Vic, Angies Eltern und Party- bekanntschaften. Angie mochte ich als Protagonistin, auch wenn sie viel falsch macht in ihrem Leben. Sie ist eine interessante und schlagfertige Persönlichkeit. Der Schauplatz ist hauptsächlich Brooklyn in New York. Ich liebe Geschichten, die in New York spielen, sie haben so ein "Sex and the city"-Flair, so auch dieses Buch. Der Verlauf gestaltet sich sehr turbulent, immer wieder passieren neue, spannende Ereignisse in Angies verrücktem Leben. Langweilig wird hier keine einzige Seite. So taucht auch immer wieder Sam auf, den sie zufälligerweise bei einer Party mehr oder weniger kennen gelernt hat. Es ergibt sich sehr schnell eine dicke Freundschaft, die sich meiner Meinung nach zu schnell entwickelt hat. Dieser Verlauf war dann für mich etwas unglaubwürdig. Das Ende hat mir von der Gestaltung nicht so gut gefallen, aber ich bin zufrieden. Ich hoffe, es kommen noch weitere Bücher der "Brooklyn Girls" auf den Markt und dann aus der Sicht von einer anderen WG-Mitbewohnerin. Ich bin auf alle Fälle wieder einmal begeistert von Gemma Burgess.

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Nachdem Pia, eines der „Brooklyn Girls“ bereits im Vorgängerband ihren Aidan traf, erzählt Gemma Burgess in ihrem aktuellen Roman, nun die Geschichte über Angie, Pias beste Freundin, die ebenfalls mit ihr und den anderen Frauen in der WG in Brooklyn lebt. Genauso wie Pia einst, ist Angie äußerst partywütig. Doch als Angie eines Morgens in einem Nobelhotelzimmer aufwacht, wo sie 3000 Dollar vorfindet und wegen eines Drogen und Alkoholrausches in der Nacht zuvor, keinen blassen Schimmer hat, was geschah, beschließt sie, in Zukunft etwas kürzer zu treten. Eigentlich ist sie nämlich nach New York gekommen um eine Karriere als Modedesignerin zu machen, doch persönliche Probleme und die Ankündigung ihrer Mutter, dass sich Angies Eltern scheiden lassen wollen und der drohende Bankrott ihres Vaters, werfen Angie völlig aus der Bahn. Ein angeblicher Freund, lädt Angie auf einen Kurztrip in die Karibik mit anschließendem Törn auf einer Segeljacht ein. Doch ausgerechnet diese Reise, die Angie etwas Ablenkung bringen soll, entpuppt sich als Höllentrip. Stef, Angies Freund, hat einem anderen Kumpel nämlich Angies Liebesdienste versprochen. Gegen Bezahlung natürlich, versteht sich. Angie wird fuchsteufelswild, als sie davon erfährt, denn nun ahnt sie natürlich auch, was in der Nacht ihres Blackouts geschah. Einzig ein Mitglied der Bordcrew bietet ihr seine Unterstützung an, als Angie kurzentschlossen über Bord springt, doch Angie ist zu geschockt, um auf sein freundlich gemeintes Angebot, sie zurück ans Land zu rudern, einzugehen. Und doch sieht sie ausgerechnet diesen Mann nur wenige Tage später wieder, als er vor ihrer Tür in Brooklyn steht, um ihr, ihre auf dem Schiff zurückgelassenen, privaten Dinge zurückzugeben. Sam und Angie, gehen eine rein platonische Freundschaft miteinander ein, denn auch Julia, eine Freundin und Mitbewohnerin der WG hat auf Sam ein Auge geworfen. Als Julia und Sam ein Date miteinander haben, bemerkt Angie aber zu ihrem Entsetzen, dass es ihr weh tut, Sam mit Julia zu sehen… In „Augen zu und glücklich“, steht nun eine Protagonistin im Fokus, die zwar unglaublich direkte, manchmal auch etwas schamlose Reden schwingt- mit anderen Worten: Sie nimmt kein Blatt vor dem Mund, was sie auf eine seltsam verquere Art und Weise aber auch wieder sympathisch macht und mir reichlich Assoziationen zu „Samantha“ (Figur aus der TV Serie Sex and the City) beschert hat. Zwar nervt es mich jedes Mal wieder, wenn in Romanen dieses Genres, Akteure dem Alkohol und den Drogen so sehr frönen, als ob sie gegen jedwede Süchte völlig immun wären, was ich ziemlich bedenklich finde; doch bekommt nach Pia auch Angie irgendwann die Kurve und lernt dazu, was dann doch ein positiver Aspekt der Geschichte war. Ebenfalls groß geschrieben wird auch der Zusammenhalt der „Mädels-WG“, der abermals untermalt wird, durch reichlich lebendige und witzige Dialoge der Freundinnen, so dass ich mich beim Lesen prächtig amüsiert habe. Angie lag mir als Protagonistin mehr, als Pia aus „Da haben wir den Glückssalat“, da sie einfach etwas weniger Drama-Queen ist und echte familiäre Probleme aufweisen kann, die plausibel erklären, wieso sie sich manchmal so seltsam verhält- besonders in Bezug auf Männer und ernste Beziehungen. Überhaupt versteht es die Autorin, ihren Hauptfiguren sehr viel Tiefgang auf den Leib zu schreiben, so dass die Romanserie mehr ist, als nur nette Unterhaltung aus der Welt der Reichen und Schönen zu sein. Ab dem Moment, als Sam in Angies Leben tritt, öffnet sie sich ihm zum Teil auch erst unbewusst, immer mehr und lässt endlich wieder einen Menschen näher an sich heran, was mir sehr gut gefallen hat. Und dennoch, auch Sam hat seine Geheimnisse und „Leichen im Keller“, die er Angie jedoch, meinem Empfinden nach, etwas zu spät offenbart; andererseits kann man sein situationsbedingtes Zögern aber auch gut verstehen. Die Liebesgeschichte zwischen Angie und Sam entwickelt sich zwar langsam, doch das Timing fand ich perfekt, so dass hier auch die kleinen Romantiker unter den Lesern nicht zu kurz kommen. Übrigens finden auch Pia und Aidan in diesem Roman am Rande Erwähnung, denn ihre Love Story geht so turbulent wie zuvor weiter. Ein bisschen störend empfand ich gewisse Zufälle, die im Laufe der Geschichte geschehen und Angies Karriere förderlich sind- sie wirkten mir einfach eine Spur zu sehr an den Haaren herbeigezogen, aber dieser kleine Kritikpunkt kann meinen guten Gesamteindruck, den ich von der Story habe, an dem ansonsten sehr guten Roman nicht schmälern. Kurz gefasst: Der zweite Teil der „Brooklyn Girls“ Reihe entpuppte sich als wilde Mischung zwischen Chic-Lit und New Adult Romance mit viel „Sex and The City“ Flair: Fans dieser genannten Genres, werden bestimmt begeistert sein! Klare Leseempfehlung

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