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Leserstimmen (108)

Kass Morgan: Die 100 (Die 100-Serie) (1)

Die 100 Blick ins Buch

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(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-26949-1

Erschienen:  27.07.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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Von: nicole Datum : 19.03.2018

ich finde das buch super konnte es nicht mehr aus den händen legen

Das Buch gehört zu meinen liebsten Science Fiction Büchern

Von: Die VOR-Leser Datum : 05.03.2018

die-vor-leser.de/

von Kass Morgan
aus dem Amerikanischen von Michael Pfingstl
Heyne Verlag
Taschenbuch, 315 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN 978-3-453-26949-1
12,99 Euro

„Sie sind die letzte Chance der Menschheit – doch dafür müssen sie überleben.“

Nach einem Atomkrieg ist die Erde verstrahlt und die Menschheit lebt auf Raumschiffen. Nach 300 Jahren, ohne jeglichen Versuche erneut auf die Erde zu gehen, werden 100 jugendliche Straftäter zurückgeschickt, um herauszufinden, ob man die Erde wieder besiedeln kann. Doch was Clarke, Wells, Bellamy und die anderen 97 Jugendlichen vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein gefährliches Abenteuer beginnt…

Als ich das Buch gesehen habe, hat es mich sofort angesprochen. Ich habe dieses sowie den zweiten und dritten Teil im Urlaub verschlungen. Mir hat vor allem der Charakter von Clarke sehr gefallen. Sie wechselt schnell zwischen ihren Gefühlen, doch die Anderen vertrauen ihr am schnellsten. Auch die Art, wie die 100 die Erde wieder erkunden hat mich sehr interessiert. Und durch einige Zwischenfälle ist es auch sehr spannend.

Das Buch gehört zu meinen liebsten Science-Fiction Büchern und ich würde es jedem empfehlen, der Science-Fiction mag. Mittlerweile wurde das Buch auch verfilmt.

Band 2: Die 100- Tag 21
Band 3: Die 100- Heimkehr
Band 4: Die 100- Rebellion

Mara Frohreich, 14 Jahre

Und hier kommt noch eine zweite Meinung zu diesem Buch:

Die Welt in der Zukunft:

Ein Atomkrieg hat die komplette Erde zerstört. Die Menschheit ist ins Weltall geflohen und lebt dort seit 300 Jahren auf Raumschiffen. Es herrscht eine strenge Trennung zwischen den Reichen und Armen und zudem ein sehr hartes Regime. Denn das Leben im Weltraum auf so begrenzten Raum muss gut durchstrukturiert werden. So gibt es zum Beispiel eine Ein-Kind-Politik und ein sehr strenges Verfahren mit Straftätern. Doch trotz aller Vorkehrungen werden so langsam die Ressourcen immer knapper und die Schiffe immer älter. Lange kann das also nicht mehr gut gehen. Eine Lösung muss her. Niemand weiß, ob die Erde wieder bewohnbar ist. Und wie testet man das? Richtig, indem man jemanden dahin schickt, um es auszuprobieren.

Und wer ist dieser jemand? Das sind 100 Jugendliche. Straftäter, die weggesperrt wurden und eigentlich ihrem gerechten Urteil entgegensehen, doch die jetzt zu einer geheimen Mission auf die Erde geschickt werden.

Das Buch ist aus der Sicht von mehreren dieser Jugendlichen geschrieben. Sie alle haben ihre eigene Geschichte und sind entweder freiwillig oder unfreiwillig mit auf der Mission zur Erde dabei.

Clarke ist ein starkes Mädchen, das eigentlich eine strahlende Zukunft als Ärztin vor sich hatte, doch es kam alles anders als geplant und sie landete, verraten von ihrem Freund, im Gefängnis.

Dieser besagte Freund heißt Wells und er will seinen Fehler wieder gut machen und ihr auf die Erde folgen. Dafür begeht er sogar ein Verbrechen und wird ebenfalls einer von den 100 Jugendlichen.

Bellamy macht es sich da einfacher. Kurz vor dem Start der Kapsel, die zur Erde fliegen soll, erkämpft er sich einen Platz, indem er den Kanzler bedroht. Das alles macht er nur, um seine Schwester zu beschützen, die eine der Gefangenen an Bord ist. Bellamy beschützt seine Schwester schon seit er denken kann, denn auf den Schiffen sind Geschwister eigentlich nicht erlaubt.

Sein Manöver wird zu einem Ablenkungsmanöver für Glass, die wiederrum aus sehr persönlichen Gründen im Gefängnis landete. Sie schafft es tatsächlich zu fliehen und auf dem Schiff zu bleiben. Doch ob es dort sicherer ist, als auf der Erde bleibt ungewiss. Immerhin kann sie dort mit dem Jungen zusammen sein, den sie liebt.

Die Ereignisse überstürzen sich. Sowohl auf der Mission zur Erde, als auch auf den Raumschiffen geht einiges schief. Wohin das führt? Lest selbst!

Meine Meinung:

Die Geschichte wird also aus der Sicht der eben genannten vier Jugendlichen erzählt. Jeder hat seine eigene Geschichte und sein eigenes Schicksal. Mir gefällt, dass man nicht sofort am Anfang über alles Bescheid weiß, sondern dass sich die Geschichten langsam entwickeln und für den Leser klar werden. Denn jeder der Jugendlichen hütet ein schreckliches Geheimnis.

Eine interessante Sache an dem Buch ist, dass wirklich viel erzählt wird, obwohl es nur relativ wenig Seiten hat. Es passiert immer etwas, was einen dazu bringt, das Buch nicht aus der Hand zu legen. Es ist keine groß aufgebauschte Story mit vielen Details, sondern eher eine nette kleine Geschichte für zwischendurch.

Das Ende macht einen sehr neugierig und man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Also stellt euch darauf ein, mehrere Bücher zu lesen.

Vielleicht kennen einige von euch auch die Serie zu den Büchern? Dazu kann ich leider nicht viel sagen, weil ich sie nie gesehen habe. Aber ich denke, das werde ich nachholen! Meine Meinung zum Thema Verfilmungen ist sowieso: Am besten man liest die Bücher und guckt die Serien oder Filme. Obwohl die Bücher natürlich meistens besser sind!

Mein Fazit lautet also: Es handelt sich um eine wirklich sehr interessante Zukunftsversion in dieser Dystopie. Das Buch ist schnell zu lesen und lohnt sich wirklich.

Carolin Wallraven, 18 Jahre

Gute Jugendbuchdystopie

Von: Mrs Lesemaus Datum : 26.12.2017

https://mrslesemaus.blogspot.de/

Das Buch "Die 100: Roman" von Kass Morgan ist am 27. Juli 2015 im Heyne fliegt Verlag erschienen.

Cover:

Auf dem Cover sehen wir einen Ausschnitt aus der dazugehörigen Serie.
Es sind 6 Personen abgebildet, bei denen mir beim Lesen jedoch nicht erkennbar wurde, wer wer ist. Noch dazu bin ich selbst kein Fan von Gesichtern oder wie hier sogar Personen, da dies meiner Meinung nach die eigene Vorstellungskraft einschränkt. Die dunkle und düstere Atmosphäre des Bildes und auch die Schriftart finde ich dennoch passend gewählt.
Im Ganzen aber eher ein Cover, auf das ich im Buchladen nicht gleich aufmerksam werden würde.

Inhalt:

Ungefähr 300 Jahre ist es her, dass die Menschen von der Erde geflohen sind. Die radioaktive Strahlung, verursacht durch einen Atomkrieg, machte das Leben auf dem Planeten unmöglich. So bauten sich die Überlebenden eine neue Heimat auf, oben im Weltall.
Doch nun wagen sie ein spannendes Experiment. 100 jugendliche Straftäter sollen auf die Erde zurückkehren. Doch was sie dort vorfinden werden, weiß niemand...

Meinung:

Ich fand das Buch gut und durchaus lesenswert. Die Autorin erzählt die Geschichte aus der Perspektive von 4 unterschiedlichen Protagonisten, wodurch natürlich die Gefühle und Gedanken leicht nahegebrach wurden. Auch sonst ließ sich der Schreibstil angenehm und flüssig lesen.
Die Charaktere waren nett, jedoch nichts besonderes. Man kann sich mit ihnen arrangieren, ich hätte mir da aber noch etwas Frische und etwas Neues gewünscht. So hatte ich manchmal das Gefühl, die Protagonisten schon zu kennen.
Die Handlung an sich räumt das Feld zwar auch nicht neu auf, war aber trotzdem spannend und unerwartet. Teilweise musste man auch richtig mitfiebern.

Fazit:

Ein empfehlenswertes Buch, wenn einem die Thematik und das Genre anspricht. Ansonsten kein "Lese-Muss", sondern eher eine "Lese-Kann"

4/5 Sternen

Ein gutes Jugendbuch, das einen schnell in seinen Bann zieht

Von: Michaela Datum : 29.07.2017

weltderzeilen.wordpress.com

Der Einstieg ins Buch hat sich meinerseits ziemlich schwer gestaltet. Das Buch ist aus mehreren Perspektiven erzählt, um genau zu sein aus der Sicht von vier Jugendlichen. Zusätzlich gibt es innerhalb der Kapitel Sprünge in die Vergangenheit, die durch eine andere Schriftart gut von den Erzählungen der Gegenwart abzugrenzen sind. Mir ist es am Anfang schwer gefallen, die Protagonisten und deren Geschichten auseinander zu halten, was im Verlauf des Buches aber kein Problem mehr war. Ich mochte jeden Charakter und habe durch den leichten und angenehmen Schreibstil das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Zum Ende hin wurde die Geschichte immer spannender und der Schluss zwingt einen dazu, den zweiten Teil zu lesen!

Wer Serie und Buch auseinander hält, kann sich über eine gute Story freuen

Von: lexana Datum : 17.07.2017

geschichtentaucher.wordpress.com

Durch einen atomaren Winter ist die Menscheit nahezu ausgelöscht, das denken jedenfalls die Bewohner einer großen Raumstation, als ihnen nach einigen Jahrhunderten im All die Luft langsam ausgeht. Also beschließt die „Führung“ ohne Wissen der restlichen Besatzungsmitglieder, 100 straffällig gewordene Jugendliche auf die Erde zu entsenden, um herauszufinden, ob diese wieder bewohnbar ist. Wider Erwarten stoßen die Jugendlichen nicht nur auf eine bewohnbare Erde, sondern stellen auch fest, dass es noch mehr Leben auf dem totgeglaubten Heimatplaneten gibt und das ist nicht immer ungefährlich.
Meine Meinung

Vorab, das Buch und die Serie sind nur minimal vergleichbar. Ich finde daran allerdings gar nichts schlechtes, eher im Gegenteil. Doch dazu gleich mehr.

Als ich mit der Serie begann, hat sie mich tatsächlich anfangs nicht lange halten können, obwohl ich auf Dystopien stehe. Irgendwann fiel mir dann das Buch in die Hände und ich war extrem unentschlossen, ob ich es lesen würde, doch aufgrund eines unschlagbaren Preises nahm ich es seinerzeit mit, nur damit es ewig lange im Schrank versauerte.

In einem Tauschforum wurde das Buch dann angefragt und so kam ich überhaupt erst zum Lesen und wurde wirklich überrascht. Zwar hatte ich mich noch nicht so in die Serie vertieft, aber einige Charaktere waren einfach nicht da, dafür gab es andere. Ich habe dann etwas getan, was mir sonst eigentlich recht schwer fällt, ich habe mich fallen und der Geschichte den Lauf gelassen – einfach die Charaktere so akzeptiert, wie sie im Buch standen und es funktionierte wunderbar. Irgendwie hat Kass Morgan es hinbekommen, dass ich die Charaktere so akzeptieren konnte, ohne jedesmal die Schauspieler vor Augen zu haben.

Hierzu möchte ich noch was zum Cover sagen. Es ist ja ganz nett, dass man es mit den Darstellern der Serie ausstattet, aber ich hätte in diesem Fall ein neutraleres Cover vorgezogen, das es ja nun augenscheinlich nicht so viel mit der TV-Serie zu tun hat und somit tatsächlich vielen Lesern einen falschen Eindruck vermittelt, was man ja u.a. an den vielen enttäuschten Rezensionen erkennen kann.

Die 100 (das Buch) ist weniger actionreich wie die Serie und erzählt aus Sicht verschiedener Charaktere. Neben Bellamy und Clarke, die das erzählen, was auf der Erde passiert, erzählt Glass über ihr weiteres Leben auf der Raumstation. All diese Eindrücke machen es leichter zu verstehen, was tatsächlich passiert ist und was aktuell vorsich geht. Besonders die Abschnitte auf der Raumstation waren interessant, weil sie die Sicht auf eine ander Perspektive lenkt.

Der Schreibstil ist angenehm, wenngleich nicht ungewöhnlich. Doch ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und es konnte mich überzeugen. Tatsächlich will ich mehr. Und das habe ich nun gar nicht erwartet.

Dazu kommt, dass ich die Serie im Anschluss wieder angefangen habe, zu sehen. Sie hat mich, trotz der Unterschiede, diesmal in den Bann gezogen und nicht losgelassen. Während ich auf die 4. Staffel im TV warte, hoffe ich in Kürze den 2. Band Die 100 – Tag 21 lesen zu können. Irgendwie ist beides ergänzend und doch so unterschiedlich – im positiven Sinne.
Fazit

Unerwartet anders und ganz und gar nicht so schlecht wie oft erwähnt. Man darf es nur nicht mit der Serie gleichsetzen, damit macht man sich viel kaputt. Für mich eine Buchreihe, die ich auf jeden Fall weiter verfolgen werde.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen für Die 100.

Sehr tolles Buch, obwohl es anders als die Serie ist

Von: Kriegsfeder Datum : 30.06.2017

https://paradiseofbooksdot.wordpress.com/

Infos zum Buch:
Heute will ich euch ein Buch vorstellen von dem ich zuerst die Serie gesehen hatte und mich dann noch entschloss die Buchreihe auch durchzulesen, da ich die Serie schon sehr gut fand.
Das Buch heißt „Die 100“ und ist von „Kass Morgan“. Erschienen ist es am 27.07.2015 unter dem „Heyne (Heyn>fliegt) Verlag“. Die 320 Seiten des Buches sind in einem Paperback Einband gebunden. Erhältlich ist das Buch als Gebundene Ausgabe (12,99€) und eBook (9,99€). Die ISBN lautet: 978-3-453-26949-1.

Inhalt des Buches:
Ein Atomarer Winter hat das Leben auf der Erde zu einer Unmöglichkeit gemacht. Die Menschheit ist ins All geflohen und lebt dort seit circa 300 Jahren auf einer Raumstation mit sehr strengen Regeln. Schon der kleinste Verstoß gegen die Gia Doktrien könnte zum Tod führen. Alle unter 18 Jahre werden bis zu ihren 18. Geburtstag in Arrest gesperrt.

Doch was ist wenn bald auch das Leben im All zur Unmöglichkeit wird? Was ist wenn einem nach und nach die Sauerstoffreserven ausgehen? Die Menschheit ist gezwungen zu Handeln.
100 jugendliche Straftäter werden auf die Erde geschickt um zu überprüfen ob diese wieder bewohnbar ist, denn das All war keine Lösung für die Ewigkeit.

Niemand von den 100 weiß was sie erwartet. Welche Gefahren auf der Erde lauern oder wie sie dort überleben können. Sie sind auf sich gestellt. Alleine in einer Welt die vor 300 Jahren von den Menschen verlassen wurde.
Sie sind die einzige Hoffnung.

Charaktere:

Clarke:
Clarke hat ihre Eltern verloren. Sie wurden wegen eines Gesetzes Verstoß umgebracht. Sie selbst wurde mit beschuldigt und ist in den Arrest gekommen. Bevor sie in den Arrest kahm hat sie eine Ausbildung zur Ärztin angefangen. Sie kann nur schwer vergeben. Früher war sie mal mit Wells zusammen. Jetzt hasst sie ihn. Sie hat einen sehr starken Willen.

Bellamy:
Bellamy ist der ist der einzige auf der Raumstation der eine Schwester hat. Er würde alles für sie tun. Seine Mutter ist tot und er hat lange für sich und seine Schwester gesorgt. Er weiß sehr viel über das Überleben in der Wildnis und ist deshalb auch eine große Hilfe in so manchen Fällen. Sein Charakter ist allerdings sehr schwer einzuschätzen. Er hat viele Fassetten.


Octavia:
Octavia hatte eine sehr schwere Kindheit. Sie hat nur noch ihren Bruder Bellamy. Beide wuchsen im Waisenhaus auf. Sie ist in manchen Fällen etwas naiv aber insgesamt ein sehr nettes Mädchen.

Wells:
Wells ist der Sohn des Kanzlers. Er ist wegen Clarke auf die Erde gekommen, da er sie immer noch liebt. Jedoch hat er ein Geheimnis verraten, das er nicht hätte weiter sagen dürfen und deshalb hasst Clarke ihn und will ihn nicht mehr sehen. Er ist sehr Objektiv und versucht den anderen zu zeigen wie sie auf der Erde überleben.

Glass:
Glass hat ihre große Liebe verloren. Sie hat sich für ihren Freund „geopfert“ damit dieser nicht umgebracht wird. Sie ist anders als die anderen Mädchen auf der Phönix. Sie ist freundlich und nicht so eingebildet.

Luke:
Luke ist keiner von den Gefangenen. Er ist immer noch auf der Weltraumstation. Auf der Walden ist er zu Hause. Dies ist eine der untergeordneten Teile der Raumstation. Er ist sehr nett freundlich, hilfsbereit und total verliebt.

Buchaufbau/ Schreibstiel:
Das Buch wird aus der Sicht von Bellamy, Clarke, Glass und Wells geschrieben. Es ist aus der Perspektive eines Erzählers verfasst. Die Schrift ist sehr groß und die Kapitel sind mittel lang bis groß. Nach jedem Beendeten Kapitel wird aus der Sicht einer anderen Person geschrieben.

Meinung:
Das Cover finde ich sehr gut gestaltet. Wer die Serie bereits gesehen hat, weiß dass die Schauspieler auf dem Cover abgebildet sind. Ich finde das diese eine sehr gute Idee ist, da man somit gleich Buch und Serie erkennt und sie miteinander in Verbindung bringt.

Am Anfang wollte ich mir das Buch nicht kaufen, da ich gehört hatte, dass es viel schlechter als die Serie sein soll. Da ich die Serie schon gesehen habe war ich auch sehr gespannt als ich mir das Buch dann doch gekauft habe um mich selbst davon zu überzeugen wie das Buch ist. Ich fand es sehr gut, dass das Buch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist.

Besonders gefreut…. nein, das wäre untertrieben. Ich war begeistert als ich gesehen habe, dass auch aus Bellamys Sicht geschrieben wird. Er war, und ist es immer noch, ein besonders komplizierter Charakter. Oft habe ich mich in der Serie gefragt was er denkt oder was sein Handeln auslöst, denn es war öfters mal nicht nach zu vollziehen. Außerdem hat er Phasen wo man ihn richtig gut leiden kann und dann kommen wieder Zeiten wo man nur denkt: „alter was machst du hier für einen Scheiß, hör sofort auf damit und wird wieder normal!“ So was oder ähnliches ging und geht mir öfters bei ihm durch den Kopf. Ich muss sagen, er ist einer meiner Lieblingscharakter. Was ich mir auch gewünscht hätte währe, dass es auch ein paar Kapitel aus Octavia`s Sicht gibt. Leider war dem nicht so.

Aber nun etwas mehr zum Inhalt des Buches. Am Anfang fand ich die Schreibweise etwas gewöhnungsbedürftig und ich musste mich erst hinein lesen, aber das ist ja bei den meisten Büchern so. Die Schrift fand ich schön groß. Was mich allerdings gestört hat war, dass die Schriften bei der Vergangenheit und Gegenwart ein bisschen zu ähnlich waren. Aber ansonsten war das vollkommen okay. Durch Absätze war auch nochmals deutlich gemacht, dass nun aus der Vergangenheit erzählt wurde.

Ich will das Buch jetzt nicht mit der Serie direkt vergleichen, weil ich mir fest vorgenommen habe beides getrennt zu betrachten, aber eins muss ich dennoch erwähnen, damit ihr vielleicht nicht enttäuscht seid wenn ihr das Buch kauft und die Serie schon gesehen habt, das Buch ist ganz ganz anders als die Serie. Besonders im zweiten Band, den ich nun schon gelesen habe, wird das sehr deutlich. Ich will euch aber jetzt keinesfalls abschrecken. Das Buch ist wirklich sehr sehr gut. Allerdings muss man Buch und Serie am besten getrennt betrachten. Die Geschichte ist gleichzeitig dieselbe aber auch eine andere. So wird es für denjenigen der die Serie schon gesehen hat nicht langweilig weil man nicht weiß was passiert, da die Handlung ja etwas anders ist.

Fazit:
Die 100 ist wirklich ein sehr schönes Buch. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Mal wieder bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Da ich schon das zweite Buch gelesen habe kann ich sagen das es auch sehr spannend weiter geht. Es lohnt sich wirklich die Reihe zu lesen, auch wenn man schon die Serie gesehen hat.

Bewertung:

Ich gebe diesem Buch 10 von 10 Federn

Nicht vergleichbar mit der Serie...

Von: LarasBookworld Datum : 06.05.2017

www.larasbookworld.blogspot.de

Da ich ein sehr großer Fan der Serie bin und sie schon seit Beginn der 1. Staffel verfolge und bei den Abenteuern der Protagonisten mitfiebere, kam ich um das Buch nicht herum und wollte es unbedingt lesen. Deshalb bin ich wohl etwas mit zu hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, denn die erste Sache die mich schon stört ist das Cover. Wer auch immer sich das überlegt hat, hat wohl das Buch nicht einmal aufgeschlagen. 3 von 6 Personen kommen im Buch überhaupt nicht vor und eine ist im Buch deutlich jünger. Es ist einfach nur das Seriencover als Buchcover, obwohl es sogar noch eine Figur gibt die im Buch und der Serie vorkommt und die man also mit hätte auf das Bild bringen können. Wirklich schade finde ich auch, dass es keine "normale" Ausgabe gibt, sondern nur diese Serienausgabe, da ich sowieso Menschen/Gsichter auf Büchern nicht mag.
Dennoch geht es ja mehr um die Geschichte. Dazu muss man sagen, dass bis auf die Grundidee (die wirklich genial ist!), ein paar Figuren und ein paar Handlungen sich Buch und Serie komplett unterscheiden. Man kann also beides als verschiedene Geschichten ansehen - ich versuche nicht zu sehr meine Meinung der Serie mit einfließen zu lassen, was aber sehr schwer ist.
Man bekommt die Geschichte immer aus anderen Sichten zu lesen, jedes Kapitel wird aus der Sicht einer anderen Person erzählt. Das mag ich sehr, da man so die Meinungen und Gedanken mehrerer Personen erfährt und nicht nur von einer. Man bekommt mehr Verständnis für das Handeln der einzelnen Figuren.
Was ich allerdings nicht mochte ist, dass sie sich ziemlich oft abgewechselt haben. Man war kaum in der Geschichte einer Figur drin, da fing schon wieder ein neues Kapitel an und man wurde wieder herausgerissen.
Mir hat es zudem an Gefühlen gefehlt und manchmal hatte ich das Gefühl, dass es sich mehr um eine Lovestory drehte, als wirklich um das eigentliche Thema - das Überleben auf der Erde. Die Eindrücke der Welt sind mir auch ein bisschen zu kurz gekommen. Die Leute sind zum allerersten Mal auf der Erde, atmen frische Waldluft, spüren zum ersten Mal Regen auf ihrer Haut, fühlen zum ersten Mal die Sonne ... die Liste ist unendlich lang. Aber gestört hat es die Charaktere eher weniger. An dieser Stelle hätte ich mir mehr Eindrücke und Gefühle gewünscht, da es kaum erwähnt wurde.
Die Geschichte war zwar nie langweilig, aber einen richtigen Spannungsschub gab es dann doch erst am Ende des Buches.
Der Schreibstil war ganz ok. Er war nicht besonders, aber ich bin gut damit zurechtgekommen. Was allerdings sehr gestört hat, war die Vertauschung der Namen. Vielleicht lag es auch an der Übersetzung, das kann ich leider nicht beurteilen. Aber wenn dann nach dem gefühlt 10x 'Glass' 'Clarke' heißt, dann nervt es doch schon sehr.
Es gab ziemlich viele (wichtigere) Charaktere in diesem Buch. Alle einzeln aufzuzählen, würde viel zu lange dauern. Es gibt einige bekannte Serienfiguren wie Clarke, Wells oder Bellamy, einige, wie Monty, Jasper oder Murphy sind Erfindungen der Serie, aber es gibt auch neue Charaktere wie zb Glass und Luke. Auf diese beiden Charaktere möchte ich noch etwas genauer eingehen. Beide bleiben auf dem Raumschiff und sind somit nicht ein Teil der 100, die auf die Erde gelangen. Ihre Geschichte und Beziehung finde ich im Buch wirklich spannend, vielleicht auch, weil es die beiden in der Serie nicht gibt. Durch sie erfährt man, was sich derzeit auf dem Raumschiff abspielt und viele aufregende Rückblenden runden ihre Charaktere ab. Ihre Geschichte hat mich mit am meisten interessiert.
Doch insgesamt blieben alle Figuren etwas oberflächlich. Die Idee ist mir bewusst: Viele komplett unterschiedliche Figuren treffen aufeinander und müssen sich wohl oder übel zusammenreißen um zu überleben. Deswegen hätte ich gerne etwas mehr über die anderen erfahren, da viele nicht wirklich interessant waren und mehr Tiefe in den Protagonisten wäre auch schön gewesen.

Fazit
Ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Leider war ich durch meine hohen Erwartungen enttäuscht. Die Reihe hat auf jeden Fall noch viel Luft nach oben, aber vor allem das Ende hat mich doch gepackt und mich zum weiterlesen angeregt.

Die 100

Von: Samantha Steuer Datum : 05.12.2016

samsbuchblog.weebly.com/

Die 100 von Kass Morgan
Ich persönlich gebe dem ersten Band von "Die 100" oder besser bekannt als "The 100"
5 von 5 Sternen.

Zwar habe ich vorher die Serie gesehen und war überrascht als ich erkannte, dass die Serie und das Buch vollständig unabhängig von einander sind, aber ich habe mich damit arangiert und habe mit Band 2 "Die 100- Tag 21" schon begonnen.
Ich habe gelacht und manchmal auch Tränen in den Augen gehabt, während ich das Buch gelesen habe. All die einzelnen Sichten der Charaktäre und deren Geschichte dahinter. Clarke, Bellamy, Wells und Glass.
Clarkes hass auf Wells, Bellamys Fürsorge für seine kleine Schwester, Glass Schicksal und Wells verletztes Herz, wegen Clarkes Hass.
Aber auch habe ich manche Charaktäre aus der Serie im Buch vermisst, doch wurde dies durch andere wieder aufgewärtet, die es dafür aber nicht in der Serie gibt.
Dennoch ist die Grundlage bei Beiden dieselbe.
100 Jugendliche Verbrecher die auf die Erde geschickt werden, um zu sehen, ob die Menschen wieder zurück können, weil sie denken, die im All sind die letzten.

Und auch wenn Serie und Buch so unterschiedlich sind, liebe ich beides, weil man sie nicht wirklich mit einander vergleichen kann. Beides entstand nebeneinander her.
Dennoch finde ich das Ergebnis der Autorin beeindruckend und freue mich mehr von ihr zu lesen.


Preis: 12.99 €
ISBN: 978-3453269491

Klapptext:
Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können ...

Gut aber nicht Perfekt

Von: Bookcan Datum : 05.11.2016

bookcan.simplesite.com

Autorin: Kass Morgan

Verlag: heyne>fliegt

Preis: 12,99 Euro/ als Broschiert

Seiten: 315 Seiten

ISBN: 978-3-453-26949-1



Buchbeschreibung:

Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen : zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnene den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätten vorbereiten können.

Meinung :

Das Buch war sehr spannnend. Man hat Rätsel gelöst und es hat spaß gemacht zu lesen wie Clarke und die anderen auf der neuen Welt überleben. Der Charakter wechsel hat mir auch sehr gut gefallen, weil man auch gleichseitig wusste was auf den Raumschiffen los ist. Im Buch fande ich auch toll das die Charakter über die Vergangenheit dachten und das dann eine scene kam von der Vergangenheit. Das was mir nicht so gefallen hat war das mit Clarke und Wells. Einmal hasst Clarke Wells und dann wieder nicht. Das hat mich im Buch sehr vereirrt und hat mich aus den lese rytmus gebracht.

Ein atemberaubender Auftakt

Von: Nicky Mohini Datum : 18.10.2016

mohini-and-grey.blogspot.de/

"Die 100" ist der atemberaubende Auftakt zur gleichnamigen Serie.

Das Buch und die Serie unterscheiden sich sowohl in einigen Handlungssträngen, als auch in den vorkommenden Personen. Das ist aber überhaupt nicht schlimm und tut der Handlung keinen Abbruch.

Vor 300 Jahren wurde die Erde durch einen Atomkrieg komplett zerstört. Die letzten Überlebenden sind auf Raumschiffe geflüchtet, um die Menschheit zu retten. Seitdem hat niemand mehr die Erde betreten - bis jetzt. Denn 100 jugendliche Straftäter werden auf die Erde geschickt, um herauszufinden, ob ein Überleben möglich ist. Als die Jugendlichen auf der Erde ankommen, können sie ihr Glück kaum fassen, die Erde ist wunderschön und einzigartig. Nach und nach bauen sie sich ein neues Leben auf, bis sich eigenartige Vorfälle ereignen. Sind sie wirklich die Einzigen auf der Erde? ...

Das Cover zeigt die Hauptdarsteller der TV-Serie, kurz nachdem sie auf der Erde angekommen sind.
Da der Roman das Buch zur Serie ist, passt es richtig gut zur Geschichte.

Aufgrund der furchtbaren Erlebnisse in ihrer Vergangenheit ist Clarke eine sehr misstrauische und vorsichtige Person. Es fällt ihr schwer, anderen Menschen zu vertrauen und sie hat nur wenige Freunde. Als sie auf der Erde ankommt, fühlt sie sich, durch ihre Ausbildung zur Ärztin, verantwortlich, für all die Verletzten. Clarke macht sich selbst sehr großen Druck. Dass Wells auch auf der Erde ist, macht es nicht gerade einfacher, denn er erinnert sie an die schlimmen Erlebnisse auf dem Raumschiff.

Um auf die Erde reisen zu können, hat Bellamy eine schlimme Tat begangen, die ihn im Inneren jeden Tag verfolgt. Er würde für seine Schwester alles tun, und wenn es um sie geht, dann ist er fürsorglich, liebevoll und herzlich. Sonst ist er ein Charakter, der sehr geheimnisvoll ist und auch schnell mal die Geduld verlieren kann. Trotzdem kümmert er sich um die anderen und hilft, das Leben auf der Erde zu erleichtern.

Auch Wells hat schlimme Taten begangen, um mit auf die Erde zu reisen, damit er Clarke beschützen kann. Dass sie nichts mehr von ihm wissen will, hat ihn hart getroffen und er leidet darunter. Von den anderen Jugendlichen bekommt er kaum Unterstützung, weil er der Sohn des Kanzlers ist und sie ihm die Entscheidungen seines Vaters vorwerfen.

Glass hat ihre Chance genutzt und ist aus dem Gefangenentransport geflohen, damit sie nicht auf die Erde muss. Sie will zurück, zur Liebe ihres Lebens. Doch was sie zu Hause erwartet, hätte sie nie für möglich gehalten. Nichts ist mehr, wie es vor ihrer Gefangenschaft war. Glass ist innerlich zerbrochen und völlig fertig. Sie hat eine schwere Vergangenheit hinter sich und versucht nun, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Sie wächst über sich hinaus und bringt ihre innere Stärke zum Vorschein.

Sowohl die TV-Serie als auch das Buch haben mich sofort in einen Bann gezogen. Ich finde es super, dass zwischendrin immer wieder Abschnitte aus der Vergangenheit der Protagonisten beschrieben werden. Somit erfahren wir, was ihnen widerfahren ist und wieso sie verurteilt wurden. Die Geschichte ist spannend, ergreifend und ein echter Pageturner.

Enttäuschend

Von: Tallianna Datum : 12.10.2016

https://diagnose-tsundoku.blogspot.de/

Die Menschheit lebt seit 300 Jahren auf einem Raumschiff wegen eines nuklearen Winters. Um herauszufinden, ob die Erde wieder gefahrlos betreten werden kann, werden 100 jugendliche Straftäter dorthin geschickt.

So in etwa klingt der Text, mit dem dieses Buch beworben wird. Wenn ich allerdings vorher gewusst hätte, dass das nur die Verpackung für Liebesgeschmachte hoch drei ist, hätte ich darauf verzichtet. Denn im Prinzip geht es nur um drei Romanzen und ihre Turteleien, der Reste a. k. a. „wir sind auf der seit 300 Jahren unbesiedelten Erde gelandet und haben uns noch keinen Meter von der Absturzstelle bewegt und uns auch nicht überlegt, wie wir überleben wollen“ ist nur das schmückende Beiwerk, um interessante Optionen für die Romanzen zu schaffen.

Ich bin wirklich enttäuscht. Wenn man einen Liebesroman schreiben möchte, dann schreibt man einen. Aber ihn als spannende Dystopie zu verpacken und dann nichts draus zu machen, ist fast, als würde man süßes Popcorn bestellen und stattdessen salziges bekommen. Noch bin ich mir nicht sicher, ob ich den nächsten Teil lesen möchte.

Eine Reise beginnt

Von: Die Wortwächterin Datum : 10.08.2016

The 100

- Worum geht's im Buch?
-> Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können ...

- Was mochte ich am Buch?
-> die Idee einer radioaktiv verseuchten Welt, in der 100 Jugendliche abgesetzt werden und um ihr Überleben kämpfen müssen, war mir neu und ich war von Anfang an begeistert. Vor allem waren es keine x-beliebigen Jugendlichen, sondern 100 Strafgefangene, unter ihnen nicht nur Diebe, sondern auch Drogensüchtige, Vergewaltiger und Mörder. Die Jugendlichen geraten aneinander und nichts ist mit "Friede-Freude-Eierkuchen" 

- Was mochte ich nicht am Buch?
-> 3 oder 4 Mal wurde ein falscher Name verwendet, die Kapitel von Glass sind (meiner Meinung nach) unwichtig, Graham geht mir tierisch auf den Sack und ich mag Octavia aus der Serie lieber als die aus dem Buch ;)

- Welcher ist mein Lieblingscharakter?
-> Bellamy und Clarke ♡ egal ob Buch oder Serie, diese beiden verzaubern mich immer wieder und Bellarke Fans werden auch schon beim ersten Buch auf ihre Kosten kommen :)

- Welcher ist mein Hasscharakter?
-> Graham geht mir so unglaublich auf die Nerven und ich würde ihm gerne mal eine Flasche über den Kopf ziehen. Wer die Serie kennt, kann ihn mit Murphy aus den ersten paar Folgen vergleichen
Octavia ist mir, wie schon erwähnt, in der Serie lieber als im Buch und ich konnte mich nicht so recht mit ihr anfreunden...vielleicht wird es im 2. Buch besser

- Bookboyfriend?
-> Ja! Bellamy! Immer und überall Bellamy ♡ Er ist toll und gefällt mir in Serie und Buch gleichermaßen

- Würde ich das Buch noch mal lesen?
-> Japp, definitiv ♡

- Wie viele Punkte würde ich dem Buch geben?
-> Durch die kleinen Namenspatzer und die Glass-Kapitel ziehe ich einen Punkt ab und deswegen bekommt das erste Buch von "The 100" 4/5 möglichen Punkten.

dieeinhundert

Von: Chelly the Glubsch Datum : 07.08.2016

chelly-the-glubsch.blogspot.de/

Das Cover hat mir überhaupt nicht gefallen. Generell finde ich, das bei den Buchcovern nicht das Film/Serien Bild der Darsteller zu sehen sein sollte, da meistens am Ende die zwei von der Geschichte her nicht mehr viel miteinander zu tun haben.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Idee, dass die Menscheit sich irgendwann bei einen Atomkrieg fast selbst vernichtet finde ich gar nicht so unwahrscheinlich (zu viele Menschen mit zu viel Energie für die idiotische Sache - die würden lieber alle Bäume pflanzen gehn).
Nachdem sich also ein Teil der Menscheit auf Raumschiffe retten konnte, wird aber auch beim besten Schiff der Vorrat an Proteinrationen und Sauerstoff knapp, weswegen die Regierung beschließt 100 Straftäter (alle unter 18) hinunter zur Erde zu senden. Sie sollen herrausfinden ob man bereits wieder auf der Erde leben kann, oder ob die atomare Verseuchung noch immer zu groß ist.

Während des Buchs werden die verschiedenen Hauptchraktere Vorgestellt, man erhält einblicke in die Vergangenheit der Personen und erfährt nach und nach den Grund weshalb sie Verhaftet wurden und man sie nun für diese Mission ausgewählt hat.

Vom Schreibstil her lassen sich die Teile der Geschichte die im 'Jetzt' stattfindet und die, die 'Rückblicke' sind, sehr gut voneinander unterscheiden.

Mein Lieblingscharakter war Clarke, wobei ich Glass auch ganz interessant fand.
Natürlich darf auch hier in diesem Buch die Dreiecksbeziehung nicht fehlen! ((Wieso?? - Warum machen fast alle Autoren sowas :( Genauso unschön wie 'aus dem letzten Buch machen wir zwei Filme'...naja anderes Thema)) Also mir gefällt Wells einen Tick besser als Bellamy, mal sehn vielleicht ändert sich das ja noch.
Am wenigstens mochte ich Octavia, die meiner Meinung nach von Bellamy etwas verzogen wurde (der Arme hat es ja nur gut gemeint, aber ich finde ihr fehlt hilfsbereitschaft und noch anderes).

Beachten vor dem lesen sollte man, dass nicht nur das Überleben auf der Erde (was bei diesem Buch generell erst gegen Ende eine Rolle spielt) und das Problem und die Erforschung der atomaren Strahlung ein Hauptbestandteil der Geschichte ist, sonder auch die Beziehung zwischen den Figuren (worauf meiner Meinung nach bei diesem Band auch das Hauptmerk war).

Ich freu mich schon auf den zweiten Teil.

gelungener Plot, mit Spannung, Liebe und tiefen Gefühlen

Von: Binchen84 Datum : 08.06.2016

www.binchensbuecher.blogspot.de

Meine Meinung:
Nachdem ich den Rat bekam, dass Buch erst zu lesen, wenn ich die Serie nicht mehr ganz so im Kopf hatte muss ich sagen, dass es mir schwer fällt nun diese Rezension zu schreiben, da ich schon während des Lesens immer wieder die Serie und das Buch verglich.
Kass Morgan hat einen guten Schreibstil der sich flüssig lesen lässt.
Die Grundidee der Handlung hat mich sehr angesprochen, diese Endzeitgeschichten sind im Moment absolut mein Fall. Und obwohl ich sonst kein Fan von "Raumschiffen" bin hat mir die Idee gefallen, dass die Menschheit dort überlebt und dann versucht die Erde wieder zu besiedeln.
Der Überlebenskampf der 100 wird hier detailiert beschrieben. In einige Situationen kann man sich auch gut hineinversetzten. Durch bildliche Beschreibungen lassen sich das Raumschiff "Phoenix", die Erde und die Protagonisten gut vorstellen und so kann man sich schnell ein gutes Bild von den Begebenheiten machen.
Erzählt wird die Handlung aus vier Sichtweisen - von Wels, Clark, Belamy und Glass erhält man viele Einblicke in ihre Entdeckungen und Gefühle. So bekommt man einen guten Rundumblick über das Geschehen.
Aber nicht nur der Überlebenskampf spielt hier eine Rolle, abgerundet wird die teils dramatische Handlung durch eine zarte sich anbahnende Liebesgeschichte die das ganze gut abrundet.
Wels, der in der TV-Serie stirbt lebt im Buch weiter und übernimmt eine tragende Rolle. Er ist der Sohn von Kanzler Jaha und hat es unter den anderen 100 dadurch nicht leicht und muss sich behaupten. Sein Ziel die Gruppe zusammenzuhalten wird immer wieder auf die Probe gestellt.
Belamy ist freiwillig mit auf die Erde geflogen um seine Schwester Octavia zu beschützen. Sein Weg in das Raumschiff war nicht ganz ohne. Dadurch hat er es ebenfalls wie Wels nicht leicht auf der Erde.
Clark ist auf der Erde für die Kranken zuständig und ist eine taffe junge Frau. Sie lässt sich nicht so leicht unterkriegen und hat auf der "Phoenix" schon einiges miterleben müssen. Sehr aufopferungsvoll den anderen gegenüber, hat sie aber dennoch genug eigene Probleme mit denen sie zu kämpfen hat.
Glass flüchtete von dem Transportschiff das zur Erde geschickt werden soll um bei ihrer Liebe Luke auf dem Raumschiff zu bleiben. Allerdings wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt und sie müssen einen Weg finden, damit zurecht zu kommen.

Fazit:
Wer die Serie geschaut hat, könnte wie ich, von der Handlung des Buches etwas enttäuscht sein. Dennoch ist es ein gelungener Plot, der mit Spannung, Liebe und tiefen Gefühlen aufwarten kann.

Spannend, leider zu wenig Überlebenskapf

Von: Steffi Datum : 14.05.2016

dieserbuecherblog.blogspot.de/

Beginnen wir wie gewohnt mit dem Cover und dem äußeren Erscheinungsbild des Buches. Ich muss leider sagen, dass mir Cover mit einem Foto, auf welchem echte Personen abgebildet sind, generell nicht unbedingt gefallen. Ich finde es spannender, wenn ich mir im Laufe der Geschichte mein eigenes Bild zu den Charakteren machen kann, hat man aber schon Gesichter darauf bleibt mir gar nichts anderes übrig sie zu den Protagonisten zu zuordnen. Aber auch die Aufmachung des ‚Fotos‘ gefällt mir nicht, es passt eher zu der Serie als zu dem Buch und da hätte ich mir gern etwas anderes gewünscht. Unteranderem war auch das der Grund, weshalb ich lange gezögert habe, bis ich es lesen wollte. Der Titel dagegen, so minimalistisch er auch sein mag, gefällt mir ausgesprochen gut.

Wir tauchen ein in eine uns völlig undenkbare Lebensweiße, an einem undenkbaren Ort. Unsere Protagonisten Clarke, Bellamy, Wells und Glass sind alle auf irgendeine Weiße Gesetzesbrecher, in einer Welt, in der die Einhaltung strengster Gesetze oberste Priorität ist. Das System ist grausam und den Straftätern wird immer seltener Gnade walten lassen. Bis an ihren 18. Geburtstag stehen sie unter Arrest, um dann hingerichtet zu werden. Doch der Kanzler hat mit 100 der Jugendlichen andere Pläne und entsandt sie ohne Vorwarnung, ohne Training und ohne ihnen Überlebens Sicherheit zu gewähren auf die Erde. Sie alle sollen herausfinden, ob die Erde wieder besiedelt werden kann, oder ob die Strahlenbelastung für die Menschen immer noch zu hoch ist. Auf sie alle wartet eine neue Herausforderung, die sie entweder meistern werden oder sterben. Doch alle haben sie Geheimnisse, von denen am besten keiner etwas erfahren soll. Dies gelingt wenig erfolgreich und somit verletzen sie Vertrauen und Gefühle anderer.

♥♥♥

Das Buch ist aus der Sicht der vier Haupt-Protagonisten geschrieben, die sich immer wieder abwechseln. Trotzdem wurde nicht in der Ich-Perspektive geschrieben, was mir sehr gefällt, da ich kein Freund der Ich Form bin. Zu Beginn sitzen die meisten noch in ihren Zellen und warten auf den Sicheren Tod. Doch sie werden abgeholt und in ein Schiff verladen, das sie zur Erde bringen soll. Kass Morgan hat einen fantastischen Schreibstil für diese Reihe gewählt. Das meiste geschieht in der Gegenwart, doch an einige Passagen denken die Charaktere an die Vergangenheit zurück. Geschehnisse der Vergangenheit sind aber klar und deutlich von allem anderen zu unterscheiden, da sie sich in der Schriftform nicht ähnlich sind. Damit konnte mich Morgan mit ihrer Geschichte wirklich in den Bann ziehen und der Leser hat somit viel über die Vergangenheit der Jugendlichen erfahren und auch über das, auf den Schiffen herrschende, System. Sie leben auf drei Raumschiffen die sich in nur anhand der sozialen Schicht unterscheiden. Viele mussten mit wenig Wasser und dem ständigen Gefühl von Hunger aufwachsen und jeden Tag von neuem meistern. Morgan hat dies sehr einfühlsam und doch brutal beschrieben. Man leidet mir den Menschen mit, ohne Wissen zu können was sie durchmachen müssen. Leider konnte ich mir die Umgebung auf dem Schiff und auch auf der Erde nicht richtig vorstellen. Ich mag es, wenn es genauer beschrieben ist und das hat mir hier leider gefehlt. Dafür wurde über Probleme und Rückschlüsse klar und nachvollziehbar geschrieben. Was mich auch etwas Enttäuscht hat, war die Tatsache, dass Morgan nicht viel über den Überlebenskampf, den die Jugendlichen auf der Erde meistern müssen, geschrieben hat. Ich hatte mir erhofft ich würde mehr über die ersten Eindrücke auf der Erde lesen können und wie sie versuchen zu Überleben und eine Gesellschaft aufbauen. Doch stattdessen gibt es viel über Liebesbeziehungen und fast Liebesbeziehungen geschrieben. Davon war die Komplette Geschichte eigentlich vollgepackt, aber es war nicht langweilig davon zu lesen, viel eher hatte ich es mir anders vorgestellt. Trotzdem liest sich die Geschichte sehr locker und flüssig. Besonders gut gefiel mir, dass Glass, obwohl sie an einem anderen Ort ist, eine große Rolle spielt.
Die Hauptcharaktere sind alle eigentlich Grund verschieden. Aber Fehler, die sie in der Vergangenheit geleistet haben, verbindet sie an einem Punkt. Da gibt es Clarke, die nach außen die Starke ist. Bellamy, der mit den anderen eigentlich nichts zu tun haben will und nur seine Schwester beschützen will. Glass, die aus Liebe einen anderen Weg eingeschlagen hat und Wells, der wohl die meisten Geheimnisse birgt. Alle sind sie unglaublich authentisch und echt dargestellt, alle haben sie Fehler gemacht und doch sind sie im Herzen gut und ihnen blüht alle dasselbe Schicksal.

Um zum Schluss zu kommen, kann ich sagen, dass dieses Buch mit seine Ideen wirklich überzeugt. Schade ist nur, dass man wenig davon mitbekommt, wie die 100 den Überlebenskampf auf der Erde meistern. Das Ende ist nochmal von Spannung gepackt, sodass man sofort den nächsten Teil lesen will. Man möchte mehr von Protagonisten und ihren Plänen erfahren.

Rezension "Die 100"

Von: Seelenlesezeichen Datum : 26.04.2016

seelenlesezeichen.blogspot.de

Inhalt

Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können …


Meine Meinung

Ich habe zuerst die Serie gesehen und hätte eigentlich nie gedacht, dass mich so etwas wie „Die 100“ gefallen würde. Es hat mir aber von der ersten Folge an gefallen und es war sofort klar, dass ich auch das Buch lesen werde.

Das Buch ist aus vier verschiedenen Sichten geschrieben und in den Kapiteln wird auch immer noch mal etwas aus der Vergangenheit erzählt, wodurch man weiß, wieso die jeweilige Person in Arrest war und was in der Vergangenheit passiert ist, was mir wirklich sehr gut gefallen hat.

Die Situationen sind wirklich gut beschrieben, wodurch man sich sehr gut in die Situationen und in die Umgebung hineinversetzen kann.

Dadurch, dass ich die Serie schon geschaut habe, sind mir viele Unterschiede zwischen Serie und dem Buch aufgefallen, was aber nichts daran ändert, dass das Buch wirklich gut und auch spannend ist.

Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es weiter geht und werde die anderen zwei Teile auf jeden Fall auch noch lesen.


Fazit

Ein sehr gut geschriebenes und spannendes Buch. Es hat mir wirklich gut gefallen und ich bin gespannt wie es weiter geht.


Das Buch bekommt von mir 5/5 Punkte.

weit ab von der Serie

Von: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog Datum : 01.04.2016

dieseitenfluesterer-unserbuchblog.blogspot.de/

Nach dem Erfolg der Serie setzt Heyne fliegt auch hier die Buchreihe weiter fort. Mit „Die 100 – Tag 21“ erfahren die Leser der 320 Seiten, wie es mit Clark, Bellamy und Wells auf der Erde weitergeht.
Seit dem 19. Oktober 2015 ist dieser zweite Teil im Handel erhältlich.

Clarke und Bellamy machen sich auf die Suche der verschwundenen Octavia. Bereits seit einigen Tagen wissen die 100, dass sie nicht allein auf der Erde sind, sondern etwas die Strahlung überlebt hat.
Bellamy und Wells fangen wenig später eine Erdgeborene ein und Wells selbst ist es, der dieser immer näherkommt.
Derweil plagen Clarke ganz andere Sorgen, denn es sind bald 21 Tage um, auf der Erde und nach ihrem Wissensstand treten nach diesen die ersten Strahlenopfer auf.
Ein paar der 100 erkranken und Clarke ist sich nicht sicher, ob sie wirklich an einer Strahlung infiziert sind, oder an etwas anderes leiden …

Soviel sei vorweggenommen, die Buchreihe driftet immer mehr von der Serie davon, also sehr viel, außer ein paar Figuren, haben die beiden nicht mehr gemeinsam.
Kass Morgan setzt dort an, wo ihr erster Teil endete und so bekommt sie Geschichte schnell wieder ihre Geschwindigkeit.
Leider ist diese manchmal nicht gerade förderlich für den Verlauf und die Entwicklung der Figuren.
Der Zwist zwischen Clarke und Wells wird sich wohl nie so ganz auf der Erde aus dem Weg legen lassen, da Bellamy nun auch sehr oft mitmischen darf. Für mich ist es auch lieber, wenn Bellamy den Part an Clarks Seite übernehmen darf. Wahrscheinlich beeinflusst mich in diesem Aspekt aber eher die Serie.

Auch wird man als Leser wieder auf die Arche gebracht und erfährt, wie es Glass und Luke ergeht. Beide kämpfen auf dem abgeriegelten Teil um ihr Überleben. Ihre Szenen waren für mich sehr spannend, da ein großes Geheimnis noch immer zwischen ihnen steht.
Jede Geschichte für sich geht zwar weiter, aber eine wirkliche Entwicklung konnte ich nicht erkennen. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl, dass es nur langhin erzählt wurde, um bestimmte Stellen erklären zu können. Ein Übergang, sozusagen, um dann im entscheidenden Teil dem Leser den Platz zu lassen, ohne die Stellen übererklären zu müssen.

Zwar war es eine willkommene Auflockerung, dass auf einmal eine Erdgeborene gefangen wird und dass ein paar der 100 erkranken. Doch dies alles ist kein wirklicher Antrieb für die Figuren und wird nachher mit ein paar Sätzen beendet.
Es entsteht ein Hin und Her zwischen Umgebung erforschen, sich um Dinge streiten, die eh zu nichts bringen und dem Wechsel auf die Arche, wo es ähnliche Situationen zu durchleben gibt.
Kass Morgan hat so eine gute Hintergrundidee erschaffen und eigentlich sehr viel Material, dass sie umsetzten könnte, aber anscheinend nicht das Talent, diese Ideen wiederzugeben.

Schaut euch die Serie an, die Macher dieser haben sich mehr einfallen lassen, um die Spannung halten zu können!

Spannender Auftakt einer Trilogie

Von: Maddie Datum : 24.02.2016

mylittlebookworldmaddie.blogspot.de

Defenitiv ein spannender Auftakt zu der Trilogie um 100 jugendliche Straftäter, die auf einem Schiff im Weltraum leben, und nun auf die Erde geschicht werden, um festzustellen, ob die Menschen dort wieder leben können.

Fesselnder Auftakt

Von: LovetheSunkisstheRain Datum : 11.02.2016

lovethesunkisstherain.blogspot.de/

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was die Handlung interessanter macht!

Die 100

Von: Eli`s Bücherecke Datum : 27.01.2016

elisbuecherecke.blogspt.de

Inhalt/ Klappentext

Durch einen gigantischen Atomkrieg wurde die Erdoberfläche komplett verstrahlt und unbewohnbar gemacht. Nur wenige Menschen konnten sich retten, indem sie ins All flüchteten. Dort leben ihre Nachkommen seitdem unter schwierigsten Bedingungen auf drei Raumschiffen.
Wer gegen die autoritären Strukturen aufbegehrt, wird zum Tode verurteilt. 100 Jugendliche warten in Zellen auf ihr Ende - doch dann wird ihnen ein überraschendes Angebot gemacht: Sie sollen auf den blauen Planeten zurückkehren .
Niemand weiß, ob und wie lange man dort als Mensch mittlerweile überleben kann. Oder ob sich die Versuchskaninchen nicht gegenseitig umbringen.
Aber sie alle ergreifen ihre Chance: die starke und idealistische Clarke, die einen Fehltritt in der Vergangenheit bitter bereut. Wells, der Sohn des mächtigen Kanzlers, der hofft, auf der Erde um seine große Liebe kämpfen zu können. Bellamy, der seine verurteilte Schwester retten will, koste es, was es wolle. Und 97 andere, von denen nicht einmal alle die Ankunft auf der Erde überstehen werden...


Handlung

Seit einem vernichtenden Atomkrieg auf der Erde lebt die Menschheit auf Raumschiffen, und das seit 300 Jahren.
Nun liegt es an den 100 jugendlichen Straftätern das Unmögliche zu wagen: auf den blauen Planeten zurückkehren und untersuchen ob ein Leben wieder möglich ist.

Clarke ist erschüttert als sie sieht, dass Wells, wegen dem sie überhaupt verhaftet wurde, mit auf dem Weg zur Erde ist.
Doch auch Bellamy versucht wegen einer geliebten Person mit auf den Planeten zu kommen. Das er dafür Opfer bringen muss, ist ihm klar.
Doch wie werden sich 100 Teenager auf einem Planeten verhalten, den sie nur aus Büchern kennen?
Immerhin waren einige nicht umsonst im Arrest.


Meine Meinung

Am Anfang hatte ich wirklich Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Vor allem war es anfangs für mich persönlich schwer, mir die Namen der Personen und deren Beziehung zu merken.
In der Mitte des Buches bis hin zum Ende muss ich sagen, das es mir immer besser gefallen hat und die Spannung dann auch da war.
Ich finde Bellamy echt süß, wie er seine Schwester beschützen will und dafür alles über sich ergehen lässt.
Die Personen auf dem Cover kann ich noch nicht wirklich identifizieren, da ich mir die Serie noch nicht angeschaut habe.

Ich konnte auch jeden Fall die Gefühle der 100 nachempfinden, als sie das erste Mal die Bäume und den Himmel sahen.
Sie waren total geflasht aber vorsichtig zugleich.
Für uns sind Bäume und sowas total normal. Aber wenn ich mich an einen Moment in meinem Leben zurück erinnere, an dem ich total hin und weg war, dann kann ich ihnen echt nachempfinden.

Liebesszenen gab es eher weniger, dafür aber jede Menge Spannung und Abenteuer.


Lieblingszitat

"Wann könne wir wieder nach Hause?... Wir sind zu Hause!" (S. 67)


Fazit

Ich habe lange überlegt wie viel Sterne ich dem Buch gebe!
Da ich mich nicht entscheiden konnte gebe ich 4,5 von 5 Sternen!

Wie gesagt, am Anfang war es ziemlich schwer reinzukommen.
Aber dennoch kann ich euch das Buch empfehlen, wenn ihr auf Abenteuer und Spannung steht.

Anders als die Serienschwester

Von: Sarah von BooksonPetrovaFire Datum : 22.01.2016

booksonpetrovafire.blogspot.de/

Ursprünglich veröffentlicht auf Books on PetrovaFire

Erster Satz
"Die Tür glitt zur Seite und Clarke wusste, dass es Zeit war zu sterben."

Gestaltung
Zum Cover gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer dass es ein Promoplakat der Serie ist und damit potenzielle Leser doch etwas verwirren könnte, welcher Charakter auf dem Cover nun wer im Buch ist oder sein könnte. Hier stimmen die beiden Medien nämlich bereits nicht über ein.
Der Sticker auf dem Cover müsste theoretisch abziehbar sein, da er definitiv nur aufgeklebt ist. Ausprobiert hab ich es allerdings nicht, da er mich persönlich nicht stört.
Das Buch ist als Klappenbroschur und ebook momentan erhältlich.
Die Kapitel wurden durchnummeriert und unter jeder Ziffer steht, wer das Kapitel gerade erzählt.
Während für die normale Zeit eine Serifenschrift benutzt wird, werden Flashbacks deutlich erkenntlich durch eine serifenlose Schrift.
Insgesamt eine einfache Gestaltung, die zum Gesamtbild passt, auch wenn das Cover etwas kreativer hätte sein dürfen. Aber wenigstens erkennt man so auch gleich den Zusammenhang zwischen Serie und Buch.

Meine Meinung
Buch und Serie sind nur wenig miteinander vergleichbar. Die Grundidee ist gleich, sowie viele Charakternamen. Das Leben und Schicksal der Charaktere unterscheidet sich aber schon teilweise sehr stark ,beziehungsweise gibt es im Buch zum Beispiel Glass auf welche man leider in der Serie verzichtet hat.
Aber es soll ja hier um das Buch und nicht die Serie gehen. Ich habe "Die 100" gelesen bevor ich mit der TV-Adaption angefangen hatte um möglichst neutral heranzugehen.
Mir hat der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen, dass man auch immer wieder Rückblicke hatte, die zu den Ereignissen geführt haben und die Charaktere prägten. So baute sich auch langsam eine zusammenhängende Hintergrundgeschichte auf.
Ebenfalls gefallen hat mir, dass sich die Autorin nicht nur auf eine Perspektive beschränkte, sondern diverse Charaktere mit unterschiedlichen sozialen Herkünften zu Wort kommen ließ. Das macht auch irgendwie den Charme aus, dass diese Zukunft eben doch nicht so perfekt ist, wie wir sie uns vielleicht erhoffen würden.
Natürlich mochte ich nicht alle Protagonisten, aber besonders Glass ist mir eigentlich ans Herz gewachsen, daher finde ich es so schade, dass sie bisher in der Serie nicht aufgetaucht ist.
Clarke war mir ebenfalls sympathisch. Mit Wells und Bellamy hatte ich so meine Problemchen, aber es war nicht so, dass ich ihre Kapitel schnell durchlesen wollte um fertig mit ihnen zu sein.
Ich bin gespannt, wie es weiter geht und wie stark sich die Bücher von der Serie noch unterscheiden werden.
Kritisieren muss ich allerdings noch etwas die Übersetzungs- und Korrektoratsarbeit, da zumindest in der ersten Auflage ausversehen falsche Charakternamen auftauchen. Ich war kurzfristig verwirrt, aber man erkennt doch relativ schnell, dass sich hier nur jemand vertippt hat und das nicht korrigiert wurde.
Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig, allerdings auch nichts sonderlich Besonderes, was aus der Masse herausstechen würde.

"Die 100" ist eine gute Dystopie, welche sich allerdings in vielen Punkten von ihrer Serienschwester unterscheidet. Das macht das Buch aber keines Falls schlechter. Insgesamt ein gutes Buch mit noch einigen Korrektoratsfehlern, die hoffentlich in der zweiten Auflage behoben werden.

Leider enttäuschend, vorallem wenn man die Serienverfilmung kennt...

Von: LeFaBook Datum : 16.01.2016

lefabook.blogspot.de/

Inhalt:

Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können ...
[Quelle: Verlag]

Meine Meinung:

Ein Highlight im letzten Jahr war definitiv die Erstausstrahlung der erfolgreichen Serie "The 100" im deutschen Tv, die auf den Büchern von Kass Morgen basiert! Passend zu diesem Ereignis hat der Heyne Verlag auch den 1.Band der Buchreihe rausgebracht und nachdem ich die ersten Folgen der Serie gesehen habe, wollte ich trotz gemischter Meinungen auch in die Buchwelt eintauchen ...

Leider konnte mich der Auftakt im Gegensatz zu Serie nur mäßig unterhalten, was zu großen Teilen daran liegen wird, dass ich ganz automatisch vergleiche zur Serie zog und eines nun mal Tatsache ist: beide Dinge haben kaum was gemein! Der Einstieg ins Buch und auch die weiteren Kapitel boten somit einen großen Überraschungseffekt, da wir nicht aus einer, sondern gleich aus 4 verschiedenen Sichtwechseln lesen, die aus den Charakteren Clarke, Bellamy Glass und Wells bestehen!
Seit mehr als 300.Jahren hat kein einziger Mensch mehr die Welt betreten, seit ein alles vernichtender Atomkrieg dort jedes Leben unmöglich gemacht hat. Die letzten Überlebenden haben sich ins Weltall geflüchtet und leben dort unter Strikten Regeln auf einem Raumschiff. Nun sollen 100 jugendliche Straftäter zurück auf die Erde gesandt werden um dort herauszufinden, ob ein Leben wieder möglich ist. Doch nicht nur das Misstrauen untereinander, sondern auch das neugewonnen Freiheitsgefühl werden den Jugendlichen nach und nach zum Verhängnis, denn nach hunderten von Jahren des Unwissens, hält der Planet gefährliche Überraschungen parat und nur Zusammen ist das Überleben gesichert...

Kass Morgan hat mit den Grundlagen ihrer Idee, wirklich ein tolles Szenario erschaffen, dass von Gefahren, Überleben und Unwissen geprägt ist! Der größte Kritikpunkt, aus denen sich auch meine weiteren Probleme he­r­aus­kris­tal­li­sie­rt haben ist tatsächlich die Erzählperspektive, die aus 4. Protagonisten besteht. Zum einen haben wir dort Clarke Griffin, die durch den Verrat von ihrem Freund Wells, zur Straftäterin geworden ist und ein Händchen in Sachen Medizin hat und somit ein unverzichtbares Mitglied der 100 wird, die mit ihren Führungsqualitäten schnell eine Anführerrolle erhält. Wells selbst hat es mit dem Beweggrund Clarke zu beschützen und vergangenes wiedergutzumachen, nur durch eine List auf die Erde geschafft. Bellamy zählt auch schnell zu den Anführertypen und möchte eigentlich nur seine Schwester Octavia in Sicherheit wissen, die es laut den Strengen Geburtsgesetzen im All eigentlich nicht geben dürfte. Und auch Glass, die es in der Serie z.B gar nicht gibt, gewährt uns Einblicke in ihre Gedanken und erzählt von ihrer Liebe zu Luke und dem Leben auf dem Raumschiff. Allesamt eigentlich recht interessante Charaktere, deren Geschichte weshalb sie zu Strafttätern wurden mit Spannung verfolgt und nachvollziehen möchten. Doch sind es meiner Meinung nach zu viele Protagonisten aus deren Sicht man die Geschichte erlebt. Man verwechselt schnell Namen und kann einfach keine Bindung aufbauen, da sobald mehr Infos und Spannung im Anlauf waren, direkt unterbrochen wurde und der Nächste weitererzählt hat. Für mich war es somit schwer, gänzlich abtauchen zu können, was den Lesefluss auch immer wieder unterbrochen hat.

Der Schreibstil von Kass Morgan ist eigentlich bildgewaltig, doch was ich etwas Schade fand, war der Fokus im Buch, der sich eher auf die Beziehung fixiert hat, statt einen guten Mittelweg zu finden und auch die gegenwärtige Situation und die fremde (gefährliche) Umgebung ins Licht zu stellen!

Alles in Einem, war ich doch eher enttäuscht vom Buch und empfehle allen anderen Lesenasen, dass sie die Geschichte zuerst lesen und danach mit der Serie beginnen!
Der Weltenentwurf und auch das Potenzial dahinter ist sehr groß, doch zu viel Einblicke haben mir den Einstieg erschwert - dennoch ist so viel Spannung und Neugierde geblieben, dass ich mit Hoffnung die Reihe weiterverfolgen werde....

Spannend und mitreissend

Von: Buchwesen Datum : 11.01.2016

buchwesensblog.blogspot.de/

Erst mal zum Cover, es ist ein hübsches Cover, gefällt mir eigentlich ganz gut, aber es hat nichts mit dem Buch zu tun. Im Buch gibt es andere Charaktere die wichtig sind und einige aus der Serie gibt es im Buch gar nicht. So dass ein falscher Zusammenhang zwischen Buch und Serie hergestellt werden könnte, aber ich verstehe dass dieses gewählt wurde, soll ja schließlich zum Kauf animieren. Ich hätte es besser gefunden, wenn man ein eigenes Cover für die Buchreihe gewählt hätte.

Ich habe zuerst die Serie geschaut und dann wurde mir erst bewusst, dass diese auf einer Buchreihe (Trilogie) basiert. Da ich die Serie sehr gelungen finde und ich ein Fan davon bin, musste ich mir unbedingt die Bücher dazu besorgen und habe diese voller Vorfreude angefangen zu lesen und muss sagen ich wurde nicht enttäuscht.

Die Autorin schreibt aus vier Perspektiven, Glass, Clarke, Bellamy und Wells. Was mich zu Beginn etwas verwirrte, aber im weiteren Verlauf eine gute Wahl fand, es stört überhaupt nicht den Lesefluss, es passt einfach. Jedes Kapitel wird aus einer der jeweiligen Personen erzählt, man kann sich gut in diese hineinversetzen. So bekommt man einen intensiven Einblick in die Charaktere, ihre Gefühle und man versteht warum sie so geworden sind wie sie sind und ihre Handlungen versteht man auch besser. Man lernt sie so besser und intensiver kennen.

Was einen etwas ärgert (im positiven Sinne) aber sehr gut gemacht ist, ist dass die Kapitel fast immer spannend mit einem Cliffhanger enden. Sehr clever, so kann man gar nicht aufhören zu lesen. Dazu kommen noch einige Rückblenden, manche waren für das Hintergrundwissen notwendig, aber einige hätte man auch ruhig weglassen können, störte mich aber nicht in meinem Lesefluss.
Mir gefällt der Charakter Glass sehr gut, da man durch sie noch einen interessanten Einblick ins Leben auf der Ark bekommt, wie stark dort Klassenunterschiede herrschen und wie gefährlich und auch grausam das Leben dort sein kann. Bellamy gefällt mir auch sehr gut, da er im Grunde ein lieber Kerl ist. Er handelt zwar immer extrem, aber immer zum Wohle seiner Schwester.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und liest sich sehr gut, die Kapitel sind kurz und knapp. Die Seiten flogen nur so dahin und schon war man am Ende. 300 Seiten die sich schnell lasen.

Zu Beginn wurden des Öfteren die Namen verwechselt, anstatt Glass oder auch Camille, wurde Clark geschrieben, das irritierte oft und ich musste doch noch mal nachschauen ob ich gerade den falschen Charakter im Kopf hatte, aber es ist wirklich ein Fehler im Buch.

Das Thema dieses Buches ist ja im Moment der Renner, Weltuntergangsszenarien seien es Zombies oder wie bei „Die Tribute von Panem“. Hier ist auch Kass Morgan ein dystopisches Weltuntergangsszenario gut gelungen, eine Atomkatastrophe lässt sich gut nachvollziehen und ist gar nicht so weit hergeholt. Ein beängstigendes Szenario.

Im Gesamten ist das Buch ein gelungener Auftakt zu der Trilogie, es hat mich gefesselt, ich hatte es nach zwei Tagen zu Ende gelesen und direkt mit dem zweiten Band begonnen. Es ist spannend und auch gut durchdacht. Ich kann hier eine klare Leseempfehlung geben. Einfach genial.

Ein tolles Buch für Dystopie-Fans!

Von: Annas besondere Welt Datum : 19.12.2015

https://www.youtube.com/channel/UC3hEK-tEGAIg5O2JiSzZTlA

Die 100 - Kass Morgan

Heute möchte ich euch Die 100 von Kass Morgan vorstellen.

Ich kannte das Buch erst durch die Serie die vor einigen Wochen im Fernsehen lief und hab mir darauf gleich das Buch gekauft, da ich schon von der Fernsehserie so begeistert war.
Und ich kann sagen das Buch ist um einiges besser!
In ‚Die 100‘ geht es um 100 auserwählte Menschen welche zurück zur Erde geschickt werden. Denn die Erde ist nach Jahrelangem Atomkrieg verseucht und die Menschheit musste ins All fliehen. Da dort nach 300 Jahren, jedoch langsam Platz- & unter anderem Luftmangel herrscht sucht der Rat einen Ausweg.
Die 100 sind Kriminelle Jugendliche, denen nur der Tod in ihren Gefängnissen erwartet. So auch Clarke, sie wurde ins Gefängnis gesteckt weil sie fälschlicher Weise ihren Eltern geholfen hat, Strahlungsversuche an Kindern auszuüben.
Nun auf der Erde wird den 100 klar dass sie auf der Erde überleben können.

Das Buch unterscheidet sich sehr von der TV-Serie und das zu seinem besten, denn das Buch ist wirklich wirklich sehr gut! Ich bin sehr begeistert. Schade finde ich das es einige Charaktere im TV gibt welche es im Buch nicht gibt. Auch einige Handlungsstränge sind anders aber um einiges besser!

Das Buch wird in mehreren Charakteren unterteilt welche immer zu Beginn des Kapitels genannt wird.

Fazit: Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist gut und lässt sich gut und flüssig lesen. Ich hatte das Buch in einem Rutsch durch. Eine klare Kaufempfehlung.

Die 100

Von: Anna Datum : 08.12.2015

www.annasmagicalbooks.blogspot.com

Das Cover:
Ich finde das Cover passt gut zum Buch und ist auch dasselbe wie im Englischen,nur eben ein anderer Titel. Es ist auch dasselbe wie bei der Serie. Ich kenne die Serie nicht,aber ich weiß, dass die abgebildeten Menschen, die Schauspieler von der Serie sind.

Meine Meinung:
Das Buch wird erzählt aus der Sicht von Bellamy, Clarke,Wels und Glass. Bellamy ist auf der Erde, weil er seine Schwester beschützen möchte. Es ist in der Kolonie sehr selten, dass jemand Geschwister hat und deswegen ist es für Bellamy auch sehr wichtig Octavia zu beschützen. Clarke ist auf der Erde, weil sie "anscheinend" was angestellt hat. Aber eigentlich hatte sie nichts damit zu tun. Ich kann hier leider nicht schreiben woran genau sie nicht beteiligt war. Wels ist der Kanzler-Sohn und wird deshalb auch nicht so gut behandelt auf der Erde. Er ist dort, weil er absichtlich was angestellt hat um mit Clarke auf die Erde zu kommen. Daher es auch seine Schuld ist,dass Clarke unter Arrest stand. Glass sollte auch auf die Erde, schafft es aber von dem "Raumschiff" zu flüchten.
Die Idee von diesem Buch finde ich super und auch super ausgebaut. Es wäre noch besser gewesen,wenn es wirklich aus der Sicht von denen erzählt werden würde. Es wird immer von einem Außenstehenden erzählt,aber eben immer von jemanden anderen. Das klingt jetzt total dumm, aber es ist auch schwer zu erklären.
In diesem Buch passiert noch nicht so viel. Sie erkunden ihr Umfeld und versuchen zu überleben. Dieses Buch ist jetzt nicht das Spannendste was ich je gelesen habe, aber schlecht ist es jetzt auch wieder nicht. Es ist ein guter Zeitvertreib, aber wie gesagt nicht so übertrieben spannend.

Mein Fazit:
Es ist kein richtig spannendes Buch,aber es lohnt sich schon es zu lesen, daher ich den zweiten Teil auch schon gelesen habe. Da wird es besser,aber ich verrate hier nicht zu viel, weil noch eine Rezension dazu kommt.
Das Buch bekommt von mir 3/5 Sterne.

[Rezension] Die 100 von Kass Morgan

Von: Sarah von ZeilenSprung - Literatur erleben Datum : 29.11.2015

zeilensprung-literatur-erleben.blogspot.de/

PRODUKTDETAILS:

Titel: Die 100
Reihe: Die 100 #1
Autor: Kass Morgan
Genre: Jugendbuch
Herausgeber: Heyne fliegt (ein Verlag der Verlagsgruppe Random House GmbH)
Erscheinungstermin: 27. Juli 2015
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-641-15602-2
Format: eBook
Seitenzahl: 320 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können ...

Der Verlag über das Buch:
Eine packende Mischung aus »Der Herr der Fliegen« und »Die Tribute von Panem«

DIE BEWERTUNG

Meinung:
Mit einem Thema, welches nun nicht wirklich Neu ist, wirkt dieser Roman wie ein Versuch der Science-Fiction, ohne es wirklich zu sein.

Das Cover/Die Gestaltung:
Figuren, welche man aus dem Fernsehen kennt. So ist dieses Cover gestaltet. Wer will schon ein anderes Cover, wenn sich die Serie gut verkauft? Ist ja nicht so, dass beides verschiedene Medien sind, die anders funktionieren. Ist ja nicht so, dass wir als Leser uns einen eigenen Kopf über das Aussehen der Figuren machen wollen, wenn man die Serie noch nicht kennt. Aber Nein, leider wird dies einem nicht gestattet. Es wird lieber Wert darauf gelegt, dass das Buch sich verkauft. Verkauft an die Fans der Serie, die mit diesen Figuren sich schneller identifizieren können, als der Romanleser, der sich nicht von irgendwelchen Hypes im Fernsehen beeinflussen lässt.
0,5/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Kass Morgan hat in ihrer deutschen Übersetzung einen einfach zu lesenden, eher langweiligen Stil. Die Beschreibungen fallen eher dürftig aus, lassen es eher als Erzählung ohne wirkliche Handlung dahin plätschern. Dadurch wird viel vergeben. Von einem Science-Fiction Buch erwartet man Beschreibungen von Technik. Erwartet, dass komplizierte Mechanismen beschrieben werden. Leider kommt hiervon gar nichts vor.
0,5/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Trotz oder gerade wegen der Kapitelaufteilung, welche eine andere Person mit ihren Hintergründen zu beschreiben versucht, bleiben die Figuren zu blass. Nichtigkeiten nehmen die Stelle ein, während Rückblenden viel mehr des Geschehens einnehmen, als eine eigentliche Handlung. Rückblenden, die einem versuchen sollen die Figuren näher zu bringen. Leider klappt das nicht. Man kann sich durch die Kürze der Kapitel gar nicht in die Figuren hinein fühlen. Sie werden nicht agierenden Figuren, bleiben passiv und erzählen lieber ewig lang von ihren Intensionen, von ihrer Vergangenheit. Mit dieser Aufteilung geht die Dynamik verloren, sodass die Figuren keine Figuren sind, sondern bloße Darsteller ohne wirkliche Konturen.
0,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Schon mit dem ersten Satz kennt man das Geheimnis der Erde. Ein Thema, welches sehr oft in der Science-Fiction verwendet wird und leider nicht gerade originell verpackt ist. Ansonsten? Was passiert, ist, dass sie auf der Erde landen. Wer Action sucht, der wird vergebens suchen. Auch Spannung ist nicht gerade vorhanden und lässt den Verlauf der Story mit eingebauten Rückblenden eher geradlinig verlaufen. So bekommt das Ganze nicht den Charme der üblichen Science-Fiction, sondern wirkt langatmig und ohne Hintergrund. Die Zukunft als Handlungsort mit einem Planeten auf den sich immer noch intelligente Lebensformen wie Menschen (in all ihren Anpassungen) befinden ist nicht nur bloße Science-Fiction, weil es in der Zukunft spielt. So bekommt das Ganze eher einen versuchten Anfang gleich, die nichts mehr mit diesem Genre zu tun hat.
0,0/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Durch Figuren, die nicht handeln und eher sich mit ihren Rückblenden zu erklären versuchen, zieht sich die gesamte Handlung ohne voran zu kommen. Es geschieht nichts. Nichts was man nicht schon seit der ersten Seite wusste. Eine Kürzung hätte dem Buch gut getan, als eine ganze Buchserie daraus zu machen. Aber so bleiben die Figuren mit ihren wenigen Handlungen in der Gegenwart eher Schatten ihres Selbst, die sich durch Rückblenden zu erklären versuchen. Mit dieser Aufteilung, dass die Figuren sich pro Kapitel abwechseln, zieht sich der Aufbau hin, zieht und zieht sich, ohne wirkliche Spannung aufzubauen.
0,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 1,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die sich gerne die Serie anschauen. Wer sich, so wie ich, dann doch lieber Earth2 anschauen will und von der Serie Die 100 eher abgeschreckt als begeistert fühlt, wird weder an diesem Buch, noch an der Serie einen Gefallen finden. Denn sie bringt nichts Neues. Nichts originell Verpacktes oder wirklich interessantes. So bleibt Die 100 auch als Buch eher etwas, was sich anfühlt wie ein Abklatsch, der mit ein bisschen mehr Idee wenigstens wirklich in die Science-Fiction Richtung hätte gehen können.

Solider Auftakt trotz einiger Schwächen

Von: It's the love story of a girl and a book Datum : 08.11.2015

www.teabooksandfairytales.blogspot.com

Die Geschichte
Es gab selten eine Geschichte, auf die ich so gespannt war wie auf diese, denn ich bin wirklich ein riesiger Fan der TV-Serie und wollte mich unbedingt selbst von der Romanvorlage überzeugen.
Leider hatte ich zu Beginn große Probleme in die Geschichte hineinzukommen, da die Romanvorlage nicht viel Ähnlichkeit mit der TV-Serie hat und es einige Unterschiede gibt, an die ich mich persönlich wirklich erstmal eine ganze Weile gewöhnen musste.
Doch als ich mich dann zurechtgefunden habe, war ich von der Geschichte begeistert und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Kass Morgan hat eine dystopische Geschichte entwickelt, die einerseits durch die Science Fiction Aspekte manchmal ein wenig übertrieben, aber andererseits erschreckend realistisch erscheint. Denn wer sagt uns, dass die Erde nicht irgendwann durch riesige atomare Unfälle komplett verstrahlt und unbewohnbar ist?!
Durch das Zusammenspiel verschiedener Genre ist die Geschichte sehr unterhaltend, wenn auch längst nicht so spannend wie die Serie.
Man muss diese beiden Medien wirklich getrennt voneinander sehen, da sie nicht allzu viel miteinander zu tun haben. Und, wenn ich diese Geschichte seperat betrachte, kann ich sagen, dass ich einige spannende und unterhaltende Lesestunden mit ihr verbracht habe und schon sehr gespannt bin, wie die Geschichte im nächsten Band der Trilogie weitergeht.

Die Charaktere
In dieser Geschichte wird der Leser regelrecht von einer großen Welle an Charakteren überflutet. Zum Einen haben wir natürlich die jugendlichen Straftäter, die auf die Erde geschickt werden, um zu überprüfen, ob sie wieder bewohnbar ist. Aber zum Anderen haben wir auch Charaktere, die noch im Weltraum leben und die wir entweder durch Rückblenden oder durch einen der Straftäter. der vor dem Transport zur Erde fliehen kann.
Für mich war es ehrlich gesagt ziemlich schwierig mit den Charakteren richtig warm zu werden, da ich durch die TV-Serie schon ein ganz genaues Bild von den meisten hatte und die Romanvorlage teilweise von diesem Bild abweicht.
Die vier Hauptcharaktere dieses Romans sind Clarke, Bellamy, Welch und Glass. Letztere spielt keine direkte Rolle in der TV-Serie, aber hat meiner Meinung nach charakterliche Ähnlichkeit mit Raven.
Clarke steckt mitten in der Ausbildung zur Ärztin, als sie festgenommen wird. Sie trägt ein riesiges Geheimnis mit sich herum, dass sie in den Arrest gebracht hat und ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt hat. Sie übernimmt die medizinische Versorgung auf der Erde und ist immer versucht Ordnung in das ganze Chaos dort unten auf der Erde zu bringen.
Bellamy wär eigentlich nicht Teil der 100, aber er schafft es durch eine schreckliche Tat ins Raumschiff. Er hört sich an, wie ein typischer Antagonist, aber das ist er nicht, denn er hat das Ganze nur für seine kleine Schwester Octavia getan, für die er sogar sein Leben geben würde, wenn er sie dadurch beschützen kann. Er wirkt auf den ersten Blick immer ein wenig grob und manchmal auch ein wenig unsympathisch, aber eigentlich ist er total liebenswert.
Welch ist der Sohn des Präsidenten und dadurch nicht unbedingt beliebt unter den 100. Er ist auch absichtlich auf die Erde gekommen, da er seine große Liebe beschützen möchte, die aber nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte. Er gehört definitiv zu den Charakteren, die mir nicht immer sympathisch waren.
Glass ist der Straftäter, der vom Raumschiff flüchten kann. Sie kann ihre große Liebe nicht verlassen, auch wenn er sie anscheinend vergessen hat. Durch sie erfährt man viel über das Leben im Weltraum.

Der Schreibstil
Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen angenehm und auch flüssig zu lesen, auch wenn er teilweise ein wenig unpersönlich war.
Die Geschichte ist aus den vier Perspektiven der Hauptcharaktere geschrieben, wovon ich persönlich gar kein großer Fan war, da die Perspektiven sehr oft gewechselt haben und ich dadurch in meinem Lesefluss gestört wurde.
Jeder Charakter erzählt seine Geschichte aus der personalen Er-/Sie-Perspektive und ergänzt die aktuellen Erzählungen durch Flashbacks, die meiner Meinung nach eingeschränkt werden sollten, da sie für mich nichts für den Spannungsverlauf der Geschichte tun.
Ein großes Problem war für mich auch, dass öfter die Namen von Clarke und Glass vertauscht wurden, sodass ich mich immer wieder fragen musste, ob ich jetzt was verpasst habe oder, ob das jetzt ein Fehler des Verlags ist. Dementsprechend musste ich leider immer wieder das Lesen abbrechen und das ging mir nach einer Zeit gehörig auf die Nerven.

Die Gestaltung
Die Wahl des Covers gefällt mir persönlich gar nicht, da man wie ich schon erwähnt habe die Romanvorlage und die Serie als eigenständiges Medium sehen muss. Es gibt einfach große Unterschiede und wie ich auch erwähnt habe, kommen nicht alle Charaktere aus der Serie im Buch vor und auch andersherum. Deswegen verstehe ich einfach nicht, warum man für dieses Buch das Titelbild der Serie gewählt hat.
Der Titel passt natürlich perfekt zur Geschichte, aber ehrlich gesagt hätte ich mich mehr gefreut, wenn man es einfach bei "The 100" belassen hätte.

Mein Fazit
"Die 100" von Kass Morgan ist im Großen und Ganzen ein gelungener Auftakt einer dystopischen Trilogie, der sich allerdings sehr von der Fernsehserie unterscheidet. Trotz einiger Schwächen wird der Leser gut unterhalten und gefesselt.

Unglaublich toller Auftakt

Von: Bücherduft Datum : 06.11.2015

buecherduft.blogspot.de

Die Kapitel sind, wie auf dem Bild sichtbar immer nach dem Protagonisten benannt, aus dessen Perspektive Kass Morgan gerade den Roman beschreibt. Hierbei handelt es sich um Clarke, Wells, Bellamy und Glass. Jeder Prota erzählt seine ganz eigene Geschichte und nach und nach bildet sich aus den kleinen Teilen ein großes Bild, gleich einem Puzzle, das von Seite zu Seite mehr Sinn ergibt.
Anfangs hatte ich ganz kurz Schwierigkeiten die Charaktere richtig einzusortieren, doch das legte sich sehr schnell, denn jeder von ihnen hat eine unglaublich lebendige und differenzierte Persönlichkeit, die ihn oder sie wirklich einzigartig macht. Dabei werden Stereotypen natürlich nicht vernachlässigt.

Neben den vier Protagonisten bekommt der Leser auch zwei Handlungsorte. Die vielleicht, vielleicht aber auch nicht mehr verstrahlte Erde und die Ark, das Raumschiff, dass 97 Jahre lang 3000 Menschen ein Zuhause im All bot. Alles etwas verwirrend? Vielleicht, doch damit hat der Leser so viele Möglichkeiten Informationen und Eindrücke zu gewinnen, dass es ein wenig anfängliche Verwirrung rechtfertigt.

Während des Lesens habe ich mich das ein oder andere Mal gefragt, ob nicht in einer ungewissen Zeitspanne so etwas wirklich möglich wäre. Eine verpestete, verstrahlte und gefährliche Erde. Clarke, Bellamy und Wells sehen sich auf ihrer Erde auf jeden Fall sehr vielen Gefahren gegenüber. Seien es mutierte Tiere, Hunger, Kälte, giftige Pflanzen oder vieles mehr, alles ist neu. Neu sind auch Bäume - davon gab es auf der Ark nämlich nur ein einziges Exemplar -, Regen, Sonnenaufgänge und Sternschnuppen. Nicht alles ist schlecht, vieles ist sogar wunderschön, aufregend und zum verlieben.
Ja die Liebe, auch sie spielt eine Rolle oder zwei oder drei. Aber hier möchte ich nicht zu viel spoilern. Es sei so viel gesagt: Die 100 zeigt das Vergeben, Lieben und Überleben manchmal gleich schwer und gar nicht unabhängig voneinander zu bewältigen sind.

Die 100 - Ein Gegenwartsbuch, das in der Zukunft spielt

Von: Buchstabenkönigin Datum : 19.10.2015

https://buchstabenkoenigin.wordpress.com

"Sie waren unfreiwillig auf einen fremden Planeten geschickt worden, der für sie nie mehr gewesen war als eine bloße Vorstellung."

Diese Geschichte werden die meisten wohl nur aus dem Fernsehen kennen. Die Rede ist von Die 100 von Kass Morgan.

Autor: Kass Morgan

Verlag: heyne fliegt

Seiten: 315

ISBN: 978-3-453-26949-1

Originaltitel: The 100

Übersetzer: Michael Pfingstl

Erzählsituation: auktorial

Die Kapitel sind auf eine Person bezogen. Diese steht oben drüber.


Inhaltsangabe:

Nach einem Atomkrieg flüchtet die Menschheit ins All und lebt fortan auf einer Raumstation, die aus mehreren Teilen besteht. Es gibt Gesetze und es gibt Strafen. Die vorherrschende ist die Todesstrafe ab 18 Jahren. Alle jugendlichen Verbrecher werden ins Gefängnis gesteckt. Dort warten sie auf ihre Hinrichtung.

Doch nach nunmehr 300 Jahren, in denen kein Mensch die Erde je wieder betreten hat, schickt das Raumschiff 100 kriminelle Jugendliche zurück auf den Heimatplaneten, um herauszufinden, ob ein erneutes Leben möglich ist.

Clarke ist unter ihnen und gemeinsam mit den anderen beginnt für sie ein tödliches Abenteuer.


Eigene Meinung

Was mir am Anfang besonders gut gefallen hat, war der erste Satz.

"Die Tür glitt zur Seite und Clarke wusste, dass es Zeit war zu sterben."

Ich persönlich mag es sehr, wenn Bücher mit einem phänomenalen Satz beginnen und aufhören. In diesem Buch ist das der Fall. Das Öffnen der Tür ist für Clarke ein Zeichen, für ihren Tod, dabei bringt es sie in ein neues Leben. Sehr schön.

Gut gemacht ist auch, dass neben Clarke und den anderen auf der Erde, auch von einem Mädchen namens Glass auf dem Raumschiff erzählt wird. So springt man immer zwischen Erde und All hin und her.

Auch gibt es Rückblenden, die den Leser von der Vergangenheit der Protagonisten erzählen. Diese sind in einer anderen Schriftart geschrieben.

Das Buch staffelt sich im Prinzip auf und erzählt mehrere Geschichten. Die von Glass, die von Clarke, die von Bellamy und Octavia und die von Wells. Mehr werde ich dazu nicht verraten.

Das Buch war leicht zu lesen und ich war binnen eines Tages damit durch. Etwas geärgert hat mich, dass das Buch gerade aufhört, als es spannend wird. Für Leute, die die Serie gesehen haben: Es endet in der Hälfte, bzw am Anfang der ersten Staffel. Man möchte zwar herausfinden, wie sich die Jugendlichen auf der Erde so schlagen, aber richtig Action gibt es so nicht.

Ich konnte mich gut in Clarke hineinversetzen, die wütend auf Wells ist. Am Ende konnte ich ihn genauso wenig leiden, wie Clarke es tat.

Das Cover ist allerdings etwas unpassend. Es ist angelehnt an die Serie. Und nur 3 von den 6 abgebildeten Menschen spielen im Buch eine Rolle.


Stil und Sprache

Kass Morgan hat einen angenehmen Schreibstil. Man liest flüssig und im Nu ist das Buch zu Ende. Was mir sehr gut gefallen hat, dass sie die Kapitel immer mit einem sprachlich gut gelungenen Satz beendet. Meist in Form von Antithesen.

"Vielleicht konnten sie hier in den Ruinen der alten Welt noch einmal von vorne anfangen."

Sprachlich beinhaltet das Buch genau das, was mir gefällt und was ein gutes Buch ausmacht. Nämlich gelungene Sätze, die es wert sind markiert zu werden.

Auch der Schlussatz ist sehr gut, allerdings werde ich ihn hier nicht erwähnen. Er ist passend und genau der richtige Abschluss.


Ein Gegenwartsbuch, das in der Zukunft spielt

Diese Überschrift ist ganz passend. 100 Jugendliche kommen auf die Erde, bauen ein Lager auf und müssen einige unangenehme Situationen bewältigen. Vergebung, Freundschaft und Liebe spielen dabei eine große Rolle.

In sofern, ist es ein recht zeitloses Buch. Alles was sie nach 300 Jahren noch überstehen müssen, mussten auch ihre Vorfahren schon überstehen.


Fazit

Ein sehr gut gelungenes Buch, trotz schnellem Ende. Meiner Meinung nach ein Muss für alles Fans der Serie und für alle Bücherfreunde sowieso :)

Bewertung

Cover: 3

Sprache: 5

Story: 5

Spannung: 4

Emotionen: 5

(1 ... nicht zutreffend / 5 ... sehr zutreffend)

Zitat Anfang: S. 177, Z. 16ff

Zitat Mitte: S. 7, Z. 1f

Zitat Ende: S. 223, Z. 7ff

Die 100 - Ein Gegenwartsbuch, das in der Zukunft spielt

Von: Buchstabenkönigin Datum : 19.10.2015

https://buchstabenkoenigin.wordpress.com

"Sie waren unfreiwillig auf einen fremden Planeten geschickt worden, der für sie nie mehr gewesen war als eine bloße Vorstellung."

Diese Geschichte werden die meisten wohl nur aus dem Fernsehen kennen. Die Rede ist von Die 100 von Kass Morgan.

Autor: Kass Morgan

Verlag: heyne fliegt

Seiten: 315

ISBN: 978-3-453-26949-1

Originaltitel: The 100

Übersetzer: Michael Pfingstl

Erzählsituation: auktorial

Die Kapitel sind auf eine Person bezogen. Diese steht oben drüber.


Inhaltsangabe:

Nach einem Atomkrieg flüchtet die Menschheit ins All und lebt fortan auf einer Raumstation, die aus mehreren Teilen besteht. Es gibt Gesetze und es gibt Strafen. Die vorherrschende ist die Todesstrafe ab 18 Jahren. Alle jugendlichen Verbrecher werden ins Gefängnis gesteckt. Dort warten sie auf ihre Hinrichtung.

Doch nach nunmehr 300 Jahren, in denen kein Mensch die Erde je wieder betreten hat, schickt das Raumschiff 100 kriminelle Jugendliche zurück auf den Heimatplaneten, um herauszufinden, ob ein erneutes Leben möglich ist.

Clarke ist unter ihnen und gemeinsam mit den anderen beginnt für sie ein tödliches Abenteuer.


Eigene Meinung

Was mir am Anfang besonders gut gefallen hat, war der erste Satz.

"Die Tür glitt zur Seite und Clarke wusste, dass es Zeit war zu sterben."

Ich persönlich mag es sehr, wenn Bücher mit einem phänomenalen Satz beginnen und aufhören. In diesem Buch ist das der Fall. Das Öffnen der Tür ist für Clarke ein Zeichen, für ihren Tod, dabei bringt es sie in ein neues Leben. Sehr schön.

Gut gemacht ist auch, dass neben Clarke und den anderen auf der Erde, auch von einem Mädchen namens Glass auf dem Raumschiff erzählt wird. So springt man immer zwischen Erde und All hin und her.

Auch gibt es Rückblenden, die den Leser von der Vergangenheit der Protagonisten erzählen. Diese sind in einer anderen Schriftart geschrieben.

Das Buch staffelt sich im Prinzip auf und erzählt mehrere Geschichten. Die von Glass, die von Clarke, die von Bellamy und Octavia und die von Wells. Mehr werde ich dazu nicht verraten.

Das Buch war leicht zu lesen und ich war binnen eines Tages damit durch. Etwas geärgert hat mich, dass das Buch gerade aufhört, als es spannend wird. Für Leute, die die Serie gesehen haben: Es endet in der Hälfte, bzw am Anfang der ersten Staffel. Man möchte zwar herausfinden, wie sich die Jugendlichen auf der Erde so schlagen, aber richtig Action gibt es so nicht.

Ich konnte mich gut in Clarke hineinversetzen, die wütend auf Wells ist. Am Ende konnte ich ihn genauso wenig leiden, wie Clarke es tat.

Das Cover ist allerdings etwas unpassend. Es ist angelehnt an die Serie. Und nur 3 von den 6 abgebildeten Menschen spielen im Buch eine Rolle.


Stil und Sprache

Kass Morgan hat einen angenehmen Schreibstil. Man liest flüssig und im Nu ist das Buch zu Ende. Was mir sehr gut gefallen hat, dass sie die Kapitel immer mit einem sprachlich gut gelungenen Satz beendet. Meist in Form von Antithesen.

"Vielleicht konnten sie hier in den Ruinen der alten Welt noch einmal von vorne anfangen."

Sprachlich beinhaltet das Buch genau das, was mir gefällt und was ein gutes Buch ausmacht. Nämlich gelungene Sätze, die es wert sind markiert zu werden.

Auch der Schlussatz ist sehr gut, allerdings werde ich ihn hier nicht erwähnen. Er ist passend und genau der richtige Abschluss.


Ein Gegenwartsbuch, das in der Zukunft spielt

Diese Überschrift ist ganz passend. 100 Jugendliche kommen auf die Erde, bauen ein Lager auf und müssen einige unangenehme Situationen bewältigen. Vergebung, Freundschaft und Liebe spielen dabei eine große Rolle.

In sofern, ist es ein recht zeitloses Buch. Alles was sie nach 300 Jahren noch überstehen müssen, mussten auch ihre Vorfahren schon überstehen.


Fazit

Ein sehr gut gelungenes Buch, trotz schnellem Ende. Meiner Meinung nach ein Muss für alles Fans der Serie und für alle Bücherfreunde sowieso :)

Bewertung

Cover: 3

Sprache: 5

Story: 5

Spannung: 4

Emotionen: 5

(1 ... nicht zutreffend / 5 ... sehr zutreffend)

Zitat Anfang: S. 177, Z. 16ff

Zitat Mitte: S. 7, Z. 1f

Zitat Ende: S. 223, Z. 7ff

Cover: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CawGoYHLL._SX328_BO1,204,203,200_.jpg

Begeistert

Von: Tilly Jones Datum : 17.10.2015

inflagrantibooks.blogspot.de/

Meinung
„Die 100“. Ein Buch, das ich lesen MUSSTE. Nicht, weil es zurzeit auf jedem zweiten Blog zu finden ist. Nicht, weil die Serie übelst gehypt wurde. Nicht, weil es ein Buch ist, bei dem sich mal wieder die Meinungen trennen.
Ich musste es lesen, weil ich auf Dystopien stehe und die Grundidee einfach nur geil finde!
Davon abgesehen kenne ich die Serie und die konnte mich (begrenzt) begeistern.

Ich werde hier aber wirklich nur auf das Buch eingehen und am Ende nur ganz kurz erwähnen, ob und inwiefern Serie und Buch sich ähneln oder eben nicht.

Die Geschichte ist unterteilt in 4 Sichtweisen, von jede einzelne die Handlung voran treibt, etwas von der Vergangenheit zeigt und zusammen genommen ergeben sie das komplette Bild der aktuellen Situation. Ich hatte erst bedenken, dass ich durch den Sprung immer in einen anderen Protagonisten raus komme aus der Geschichte, aber die Wechsel sind gut gewählt und sorgen dafür, dass man immer mehr in der Geschichte versinkt.

Die Handlung beginnt an der Stelle, an der 100 Straftäter von dem letzten bemannten Raumschiff im All zurück zur Erde geschickt werden. Auf der Erde war seit 300 Jahren niemand mehr. Alle Menschen sind entweder gestorben oder rechtzeitig vor dem allumfassenden Exodus geflüchtet. Was das genau war, kam noch nicht zur Sprache. Bomben wurden erwähnt, ein nuklearer Winter und die Strahlenkrankheit, deswegen ist wohl klar, dass es sich um Atombomben handelt, aber wer, wie, was und vor allem: Warum? Das weiß ich noch nicht.

Unsere Hauptprotagonisten sind Clark, Class, Wells und Bellamy.
(Ich hab die Serie vor dem Buch gesehen und hab nun leider schon ein Bild von ihnen im Kopf.)
Die vier könnten unterschiedlicher nicht sein. Jeder wird von seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen angetrieben, wobei die nicht immer der Gemeinschaft der 100 dienen.
Insgesamt sind ja 100 Straftäter auf der Erde gelandet. Durch die 4 Sichtweisen sieht man auch immer mal einige der 100, aber irgendwie kam bei mir nicht das Gefühl an, dass es so viele Menschen sind. Es hätten genauso gut auch 10 sein können, ich hätte es nicht gemerkt.

Clark, Wells, Class und Bellamy haben die Erde noch nie gesehen. Sie wissen nur von Bildern oder von Erzählungen, was Bäume sind, Wasser, Schmetterlinge oder Regen. Es war als würde ich eine fremde Welt betreten, als die Autorin mich die Welt durch die Augen der anderen sehen ließ. Es war fast schon magisch, als würde ich die Erde auch zum ersten Mal sehen. Beschreibungstechnisch hat es die Autorin wirklich drauf und die Bilder kamen von ganz allein in meinen Kopf.

Die Handlung ist so simpel wie fast undurchführbar. Die 100 landen auf der Erde und müssen dort überleben, damit der Rest der Menschheit aus dem All folgen kann. Wie sollen die Straftäter das machen? Im Grunde gleicht die Zusammenstellung der 100 einem genialen Geniestreich der Autorin denn die Konflikte sind vorprogrammiert und es liegt so viel Potenzial in dieser Konstellation, dass mit als Leser fast schon schwindelig wird. Ich hoffe also auf einige, interessante Konflikte, Probleme und Geschichten, die mir erzählt werden.

Viel passiert eigentlich gar nicht. Die Geschichte lässt sich sehr schnell lesen und man fliegt förmlich durch sie Seiten.
Das Ende kommt mit einem echt fiesen Cliffhanger daher. Überraschend anders und ich hab es nicht kommen sehen. Auf jeden Fall MUSS ich nun den zweiten Teil lesen! :-D

Vergleich: Serie vs. Buch
Ich hab die Serie gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe. Dementsprechend dachte ich, dass ich ja weiß, was passiert und mich das Buch nicht mehr überraschen kann. Denkste!
Das fängt bei Clark und ihren Eltern an, geht über Class (wer ist das??) und endet bei Bellamy und Oktavia. Dazu kommt Graham (und wer ist das??), der Vizekanzler und die verschiedenen Bereiche auf dem Raumschiff.
Alle Unterschiede aufzuzählen wäre zu lang, aber es lässt sich sagen, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, eine komplett andere Geschichte zu lesen, als ich gesehen habe. Ich weiß, dass man Bücher nicht 1:1 verfilmen kann und bei Serien ist das sicher noch komplizierter, aber warum wurden nicht mal die Grundkonflikte übernommen? Warum hat sich die Serie ihre eigenen Probleme gebastelt, denn ich denke, dass das Buch wirklich genug hergibt.
Naja, ich bin ja erst bei Band 1, mal gucken wie das weiter geht. ^^

Fazit
„Die 100“ ist für Dystopie/Endzeit/Apokalypse/was auch immer-Fans empfehlenswert, denn auch wenn es alles sehr junge Straftäter sind, schlagen sie sich doch mit Problemen rum, die so machen Erwachsenen in den Wahnsinn treiben würden. Die Handlung schreitet schnell voran, auch wenn nicht viel passiert. Dennoch sind die Figuren und ihre Handlungen interessant genug, um den Leser nicht zu verlieren.

Bewertung
Für das Buch „Die 100“ gebe ich gute 4 von 5 Marken.
Ich kann nicht mal sagen, ob mir das Buch oder die Serie besser gefällt, denn jede hat für sich ihren Reiz.



Anders als die Serie aber dennoch sehr gut

Von: Kristin von Tausend Bücher Datum : 11.10.2015

www.tausendbuecher.blogspot.de

Nach einem katastrophalen Atomkrieg leben die letzten Menschen nun seit mehreren hundert Jahren im All auf einer Raumstation. Doch als dort langsam die Sauerstoffreserven knapp werden, beschließt die Regierung 100 jugendliche Straftäter zur Erde zu schicken um nachzusehen, ob dort mittlerweile ein Leben wieder möglich ist. Nur die junge Glass schafft es, dem Flug zur Erde zu entkommen und muss mit ihrem Freund auf der Raumstation zurechtkommen. Währenddessen kommen die 100 Jugendlichen auf der Erde an und haben dort derweil mit vielen anderen Problemen zu kämpfen. Unter ihnen sind Clarke, Bellamy, Octavia und Wells, die zwischen den vielen anderen, teils gewalttätigen, Jugendlichen nun dort festsitzen und zusehen müssen, wie sie an Nahrung und Medikamente kommen..

Nachdem ich nun begeistert die erste Staffel der Serie gesehen habe, musste ich auch unbedingt das Buch lesen. Vorab muss dazu allerdings gesagt werden, dass sich Serie und Bücher in einigen Punkten unterscheiden. So gibt es zum Beispiel die Hauptcharaktere Finn und Raven, die man aus der Serie kennt, überhaupt nicht, dafür aber zum Beispiel Glass, die nicht wie die 100 zu Erde geschickt wird sondern auf dem Raumschiff zurückbleibt und dort die Lage schildert. Das hat mir aber sehr gut gefallen, denn dadurch war die Grundstory gleich, aber trotzdem konnte das Buch noch viel neues bieten und war immer noch sehr spannend, auch wenn man die Serie bereits gesehen hat.

Schön fand ich auch, dass die Kapitel jeweils von den vier Hauptprotagonisten, Clarke, Bellamy, Wells und Glass handeln. So erhält der Leser jeweils unterschiedliche Einsichten in das Geschehen und verfolgt sowohl die Ereignisse auf der Erde aus Sicht von Clarke, Bellamy und Wells auf der Erde als auch die von Glass auf der Raumstation. In diesen verschiedenen Kapiteln erinnern sich die einzelnen Charaktere auch oft an Situationen aus ihrer Vergangenheit, die in spannenden Rückblenden dargestellt werden und einem helfen, die einzelnen Beziehungen der Personen untereinander besser zu verstehen. Dadurch wird die Story sehr abwechslungsreich und spannend.

Der Schreibstil der Autorin hat mir ebenfalls gut gefallen. Obwohl sie sich nicht groß in Details verliert, habe ich mich gut in die Szenen auf dem Raumschiff und der Erde hineinversetzt gefühlt, was aber vielleicht auch daran liegen könnte, dass ich durch die Serie bereits ein Bild davon im Kopf hatte. Ähnlich geht es mir mit Clarke und Co., die zwar charakterliche Unterschiede zu den Serienfiguren haben, ich mir vom Aussehen aber wie die Schauspieler aus der Serie vorgestellt habe.
Auch was die Handlung angeht, hat mir das Buch gut gefallen. Die Grundstory an sich finde ich ja sowieso sehr spannend und ansprechend und auch die Umsetzung hat mir gut gefallen. Zwar gibt es weniger brutale Szenen wie in der Serie und bisher scheint das Buch noch etwas friedlicher, dennoch passiert einiges und durch die zahlreichen Rückblenden wird die Handlung nochmal ereignisreicher.

Was mich aber wirklich gestört hat, ist, dass es im Buch einige Fehler bei den Namen gab. Fehler, die beim Lesen sofort auffallen und mich aus dem Lesefluss gerissen haben, weil ich kurzzeitig verwirrt war. Und zwar werden an mehreren Stellen die Namen, besonders von Glass und Clarke, vertauscht. Zum Beispiel: Während es sich um ein Kapitel mit Glass handelt, die gerade mit ihrem Freund spricht, bekommt dieser ganz plötzlich eine Antwort von Clarke. Hier war natürlich Glass gemeint, der Name aber vertauscht. Und da dieser Fehler leider gehäuft vorkam, fand ich das wirklich schade, denn so etwas fällt beim Lesen sofort auf und lässt sich definitiv vermeiden.

Insgesamt hat mir das Buch aber trotz dieser Fehler sehr gut gefallen und konnte mich, trotz dem vorherigen Sehen der Serie, noch überraschen. Durch die Erzählung aus den verschiedenen Perspektiven war die Handlung sehr abwechslungsreich und ich freue mich schon, wie es im zweiten Band mit Clarke, die ich bisher übrigens am liebsten mag, und ihren Freunden weitergehen wird.

Gelungener Auftakt mit kleinen Schwächen

Von: Claudis Gedankenwelt Datum : 02.10.2015

blog.claudis-gedankenwelt.de

Inhalt:

Seit 300 Jahren ist der Atomkrieg vorbei. Die Menschen leben in Raumschiffen und haben die Welt seitdem nicht mehr betreten. Doch jetzt sollen 100 Jugendliche Straftäter auf die Erde geschickt werden um zu sehen ob ein Überleben dort möglich ist. Doch was die 100 auf der Erde vorfinden….. darauf hätte kein Training sie vorbereiten können…..

Rezension:

Endlich habe ich es auch gelesen, das Buch zur Serie. Zunächst einmal muss ich sagen: Das Buch ist völlig anders als die Serie. Die Protagonisten sind gleich und auch das Setting sowie ein kleiner Teil der Handlung. Doch das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

Trotz der ganzen Unterschiede habe ich leicht ins Buch hineingefunden. Es ist natürlich beim Lesen immer verwirrend, wenn man durch die Serie Handlungsstränge im Kopf hat, diese jedoch nicht eintreten, sondern durch die Serie verändert worden sind. Hier hätte es mir eindeutig besser gefallen, wenn die Bücher nicht zum Serienstart erschienen wären, sondern schon vorher. Dann hätte man beides getrennt beurteilen können. Auch das zweite Buch der Reihe erscheint wieder kurz nach Serienstart der 2. Staffel. Ich lese eigentlich erst gern das Buch und schaue danach die Serie. Das dystopische Setting ist gut beschrieben und ich konnte mir alles vorstellen.

Die einzelnen Protagonisten sind gut charakterisiert und ich konnte mir jeden gut vorstellen. Es gibt auch einige neue Gesichter, die in der Serie gar nicht vorkamen, dafür fehlen einige, die wiederum in der Serie waren.

Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen und durch die recht kurzen Kapitel kann man auch gut zwischendurch eine Pause einlegen. Ich hätte mir in dem ersten Band etwas mehr Spannung erhofft zumal es in der Serie gleich so zur Sache geht. Dies hier ist jedoch noch ein wenig von den rasanten und beklemmenden Szenen der Serie entfernt. Trotzdem möchte ich unbedingt weiterlesen, denn das Ende des Buches verspricht, dass es im nächsten Teil actionreicher werden wird.

Die einzelnen Kapitel sind jeweils aus der Sicht eines anderen Protagonisten geschrieben und immer in der dritten Person. Durch eine Kennzeichnung weiß man jedoch sofort wer die Hauptfigur im entsprechenden Kapitel ist und findet sich so sofort zurecht. Das Buch hat insgesamt 36 Kapitel.

Die Reihenfolge der Bücher:

1. Die 100 (27.07.2015)
2. Die 100 – Tag 21 (19.10.2015)
3. Die 100 – Homecoming (noch kein Termin der dt. Ausgabe)

Fazit:

Ein gelungener Auftakt, der mich trotz einiger Schwächen überzeugen konnte. Ich warte nun auf den zweiten Teil der Reihe, der bald erscheint. Für Fans von Jugenddystopien ist das Buch empfehlenswert.

Die 100

Von: Bücherwürmchenswelt Datum : 27.09.2015

buecherwuermchenswelt.blogspot.de/

Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können ...

"Die 100" ist der Auftakt zur gleichnamigen Trilogie von Kass Morgan.

Die Autorin setzt mit diesem Roman eine interessante Idee um, die für die Zukunft gar nicht mal so abwegig erscheint. Dabei bedient sie sich verschiedener Genres, um so eine überaus gut unterhaltende Geschichte zu erschaffen, die sich allerdings nicht mit der Serie vergleichen lässt. Zwischen diesen gibt es mannigfaltige Unterschiede, weshalb man beides wunderbar getrennt voneinander genießen kann.

"Die 100" wird aus unterschiedlichen Perspektiven in den jeweiligen Kapiteln erzählt. So erhält der Leser Einblicke in die verschiedenen Charaktere auf der Erde und im Weltall. Dadurch kann man als Leser sehr gut vergleichen und erlebt eine angenehme Gesamtheit, die so einiges offenbart.
Kass Morgan hat immer wieder kleinere Rückblenden in die Handlung eingebaut, um die Geschichte der jeweiligen Protagonisten zu erzählen und weshalb sie dort sind, wo sie jetzt sind.

Dabei liest sich der Roman auch recht fesselnd und kleinere Spannungsmomente sorgen für das nötige Tempo. Im Vergleich zur Serie passiert hier noch nicht allzu viel, es wird aber eine solide Grundlage gelegt, die neugierig auf die Fortsetzungen macht.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Protagonisten, sowie ihren Aufenthaltsorten wurden gut herausgearbeitet und schaffen so eine Atmosphäre, die geprägt ist vom Überleben und den Neuerungen, die damit einhergehen. Dabei ist diese recht düster und drückt die mannigfaltigen Facetten sehr gut aus.

Der Schreibstil der Autorin liest sich angenehm flüssig und leicht. Dadurch fliegt man recht schnell durch die Seiten und kann die Geschichte zügig durchlesen. Einziges Manko: Ab und an wurden Namen vertauscht, sodass man sich erst einmal vergegenwärtigen muss, um wen es eigentlich gerade geht.

Viel zu schnell ist man am Ende angelangt und erhält dort den einen oder anderen Cliffhanger. Wie wird die Autorin daran aufsetzen? Man darf gespannt sein.

Fazit: Interessante Geschichte, die neugierig auf weitere Bände macht. Allerdings kaum vergleichbar mit der Serie.

Vergesst die Serie

Von: Denise Datum : 21.09.2015

leserattespencer.blogspot.de/

Vorab: Ich habe die Serie schon direkt angeschaut als sie im amerikanischen Fernsehen erschienen ist. Daher war sie mir jetzt nicht mehr so präsent als ich das Buch gelesen habe. Außerdem versuche ich Filme/Serien und Bücher immer voneinander zu trennen…100% übereinstimmen können sie halt nicht, dennoch muss ich sagen, dass mir die Serie besser gefällt. Im Buch fehlen einfach Charaktere, welche mir ans Herz gewachsen sind…Hätte ich aber nur das Buch und nicht die Serie angeschaut…wer weiß ;) Aha, eindeutig haben wir hier ein Dilemma… Wobei auch hier gilt, das Buch war vor der Serie erschienen…also wer hat da seinen Job falsch gemacht ;)

Das Cover ist eigentlich das was mich am meisten gestört hat. Auf diesem werden die Charaktere der Serie abgebildet und zwei davon existieren so an sich gar nicht in den Büchern. Ich persönlich finde, dass man sich da wirklich etwas Besseres hätte einfallen lassen können…Vielleicht hätten die Leute dann auch weniger Gemeinsamkeiten zwischen Buch und Serie erwartet, aber so…das ist wirklich unglücklich gewählt!

Genug zum Dilemma…Vergessen wir mal die Serie und kommen zum Buch.

Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Es wechselt zwischen der Gegenwart, der Vergangenheit, den Handlungsorten und den verschiedenen Charakteren. Das klingt vielleicht verwirrend, aber ich bin gut damit klar gekommen und mir hat es gut gefallen. Der Schriftartwechsel hilft damit zurecht zu kommen. Dieser Einblick in die Gedankenwelt der Charaktere war wirklich spannend. Außerdem hat jeder Charakter irgendwie eine eigene „Sprach-Art“ verpasst bekommen. Das war interessant. Bis auf das einer meiner Lieblingscharaktere fehlt - ach nicht schon wieder dieser Vgl. - mag ich die Charaktere. Sie sind zwar noch ausbaufähig, aber sie sind interessant gemacht und die meisten von ihnen hatten ja eh schon ein Plätzchen in meinem Herzen ;)

Die Idee des Buches finde ich klasse. Ich liebe Dystopien. Auch diese gefällt mir ziemlich gut. Die Erde als verseuchter Ort auf den aus dem düsteren All zurückgekehrt wird. Besser gesagt an den jugendliche Straftäter, welche von einem hierarischen System als solche abgestempelt wurden, „ausgesetzt“ werden. Das herrschende System auf dem Schiff ist düster und ich finde es verliert in der Serie recht schnell seinen Schrecken, daher hoffe ich, dass das vielleicht besser im Buch umgesetzt wird.
Ein bisschen hat mich das Ende enttäuscht, weil das Buch so abgebrochen wirkt…klar es wird eine Fortsetzung geben, aber immer diese Cliffhänger…die machen einen als Leser ganz nervös. Außerdem wirkt das Buch daher wie eine Prolog…



Fazit: Die Serie ist großartig und auch das Buch hat seinen Charme. Ich finde, man muss die Serie einfach aus seinem Kopf verbannen wenn man das Buch liest…weil die Idee und der Stil der Autorin sind klasse und es lohnt sich wirklich es zu lesen…Ich freue mich auch schon darauf den zweiten Teil zu lesen, ein bisschen bin ich darauf gespannt…welchen neuen Weg das Buch einschlagen wird.

Packender Auftakt einer Dystopie Reihe!

Von: Dani Schwarz - Lesemonsterchen´s Buchstabenzauber Datum : 17.09.2015

lesemonsterchens-buchstabenzauber.blogspot.de

Meine Meinung:
Vorweg möchte ich erwähnen, dass meine sich Rezension rein auf das Buch bezieht und kein Vergleich zwischen Buch und TV- Serie darstellt, wie in über 90% aller Rezensionen.
Aus diesem Grund habe ich mir diese bisher auch nicht angesehen, um das Buch bzw. die komplette Reihe unvoreingenommen lesen und bewerten zu können.

Die letzten Überlebenden der Menschheit...
Als ein Atomkrieg mit seinen biologischen Waffen die Erde verwüstet, blieb denen, die die Stunde Null überlebt hatten, nur noch die Flucht ins Weltall. Seit mehr als 300 Jahren leben die Menschen dort auf Raumschiffen. Dem Hauptschiff, der Phoenix und den beiden äußeren Kolonieschiffen Arcadia und Walden. Die Überlebenden, die kontaminiert waren, wurden auf der der Walden untergebracht. Bis heute wird jeder, der die kleinsten Anzeichen einer Krankheit zeigt, dorthin in Quarantäne getellt und strikt von den anderen Bewohnern ferngehalten.
Die Menschen leben unter strengsten Regeln. Wenige ausgewählte Paare dürfen höchstens ein Kind bekommen um die Bevölkerungsdichte unter Kontrolle zu halten. Erwachsene, die das Gesetz brechen werden sofort exekutiert, während Jugendliche für ihre Vergehen bis zu ihrem achtzehnten Geburtstag unter Arrest gestellt werden. Danach haben sie eine kleine Chance auf ein Berufungsverfahren. Doch in letzter Zeit wurden praktisch alle Verurteilten schon kurze Zeit nach der zweiten Verhandlung hingerichtet.

Nun bekommen einhundert der Kriminellen eine neue Chance. Eine Chance, Geschichte zu schreiben: Sie sollen auf die Erde zurückkehren um Erkundigungen einzuholen. Als Versuchskaninchen sozusagen, die laut Regierung so oder so sterben werden.
Eine zweite Expedition wird erst aufbrechen, wenn gewiss ist, dass der nukleare Winter wirklich vorbei und die Erde wieder sicher ist.

Nach einer heftigen Bruchlandung betreten die ersten Jugendlichen, die die Ankunft überlebt haben die Erde. Sie sind überwältigt von der Natur, die sie noch nie gesehen haben. Überwältigt von den vielen Farben, überwältigt von den Gerüchen.
Doch ist die Erde noch immer, wie sie vor 300 Jahren war?

Der Schreibstil der Autorin ist nach einem leicht verwirrenden Start, in dem wir die vier Hauptpersonen Clarke, Bellamy, Wells und Glass kennenlernen, absolut packend. Es gestaltete sich Anfangs etwas kompliziert, die einzelnen Personen auseinander zu halten, was sich aber schnell gelegt hat. Die Kapitel welchseln sich in den Geschichten der vier ab, wir erfahren, was zu ihrem Arrest geführt hat und erkunden später mit ihnen die Erde.
Eines der Mädchen schafft es, aus dem startbereiten Raumschiff zu flüchten, dass sie zur Erde bringen soll. Alles was sie möchte, ist ihre große Liebe wiederzusehen, der auf einem der Außenschiffe lebt. Ihre Kapitel widmen sich im weiteren Verlauf den Geschehnissen im All, was mir sehr gut gefallen hat. Denn dort geht nicht alles mit rechten Dingen zu.

Die anderen haben mehr oder weniger alle ihre Gründe, warum sie unbedingt bei der Expedition dabei sein wollen. Der eine möchte seine große Liebe beschützen und lässt sich absichtlich inhaftieren, während der nächste versucht, unerlaubt auf das Expeditionsschiff zu gelangen - koste es was es wolle. Denn auch er hat jemanden zu beschützen: Eine Schwester, die es laut Gesetz nicht geben dürfte...

Das Szenario, dass die Autorin hier geschaffen hat ist beklemmend, denn es ist im Vergleich zu anderen Dystopien sehr gut vorstellbar. Wer weiß schon, was unsere Zukunft für uns bereithält?
Wäre die Geschichte nicht schon verfilmt worden, hätte ich an dieser Stelle genau dies gesagt: Eine Geschichte, die in die Kinos gehört!


Fazit:
Mit "Die 100" ist der Autorin ein packender Auftakt einer Dystopie-Reihe gelungen. Entegen vieler anderen Dystopien wird hier beklemmendes Szenario dargestellt, dass doch sehr realitätsnah bleibt. Ein Szenario, dass nicht nur packend beschrieben ist, sondern bei dem man sich absolut vorstellen kann, dass es eines Tages soweit kommen könnte. Wer weiß...?
Absolute Leseempfehlung nicht nur für Dystopie Fans!
5 von 5 Sterne