Leserstimmen zu
Die 100

Kass Morgan

Die 100-Serie (1)

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Da ich ein sehr großer Fan der Serie bin und sie schon seit Beginn der 1. Staffel verfolge und bei den Abenteuern der Protagonisten mitfiebere, kam ich um das Buch nicht herum und wollte es unbedingt lesen. Deshalb bin ich wohl etwas mit zu hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, denn die erste Sache die mich schon stört ist das Cover. Wer auch immer sich das überlegt hat, hat wohl das Buch nicht einmal aufgeschlagen. 3 von 6 Personen kommen im Buch überhaupt nicht vor und eine ist im Buch deutlich jünger. Es ist einfach nur das Seriencover als Buchcover, obwohl es sogar noch eine Figur gibt die im Buch und der Serie vorkommt und die man also mit hätte auf das Bild bringen können. Wirklich schade finde ich auch, dass es keine "normale" Ausgabe gibt, sondern nur diese Serienausgabe, da ich sowieso Menschen/Gsichter auf Büchern nicht mag. Dennoch geht es ja mehr um die Geschichte. Dazu muss man sagen, dass bis auf die Grundidee (die wirklich genial ist!), ein paar Figuren und ein paar Handlungen sich Buch und Serie komplett unterscheiden. Man kann also beides als verschiedene Geschichten ansehen - ich versuche nicht zu sehr meine Meinung der Serie mit einfließen zu lassen, was aber sehr schwer ist. Man bekommt die Geschichte immer aus anderen Sichten zu lesen, jedes Kapitel wird aus der Sicht einer anderen Person erzählt. Das mag ich sehr, da man so die Meinungen und Gedanken mehrerer Personen erfährt und nicht nur von einer. Man bekommt mehr Verständnis für das Handeln der einzelnen Figuren. Was ich allerdings nicht mochte ist, dass sie sich ziemlich oft abgewechselt haben. Man war kaum in der Geschichte einer Figur drin, da fing schon wieder ein neues Kapitel an und man wurde wieder herausgerissen. Mir hat es zudem an Gefühlen gefehlt und manchmal hatte ich das Gefühl, dass es sich mehr um eine Lovestory drehte, als wirklich um das eigentliche Thema - das Überleben auf der Erde. Die Eindrücke der Welt sind mir auch ein bisschen zu kurz gekommen. Die Leute sind zum allerersten Mal auf der Erde, atmen frische Waldluft, spüren zum ersten Mal Regen auf ihrer Haut, fühlen zum ersten Mal die Sonne ... die Liste ist unendlich lang. Aber gestört hat es die Charaktere eher weniger. An dieser Stelle hätte ich mir mehr Eindrücke und Gefühle gewünscht, da es kaum erwähnt wurde. Die Geschichte war zwar nie langweilig, aber einen richtigen Spannungsschub gab es dann doch erst am Ende des Buches. Der Schreibstil war ganz ok. Er war nicht besonders, aber ich bin gut damit zurechtgekommen. Was allerdings sehr gestört hat, war die Vertauschung der Namen. Vielleicht lag es auch an der Übersetzung, das kann ich leider nicht beurteilen. Aber wenn dann nach dem gefühlt 10x 'Glass' 'Clarke' heißt, dann nervt es doch schon sehr. Es gab ziemlich viele (wichtigere) Charaktere in diesem Buch. Alle einzeln aufzuzählen, würde viel zu lange dauern. Es gibt einige bekannte Serienfiguren wie Clarke, Wells oder Bellamy, einige, wie Monty, Jasper oder Murphy sind Erfindungen der Serie, aber es gibt auch neue Charaktere wie zb Glass und Luke. Auf diese beiden Charaktere möchte ich noch etwas genauer eingehen. Beide bleiben auf dem Raumschiff und sind somit nicht ein Teil der 100, die auf die Erde gelangen. Ihre Geschichte und Beziehung finde ich im Buch wirklich spannend, vielleicht auch, weil es die beiden in der Serie nicht gibt. Durch sie erfährt man, was sich derzeit auf dem Raumschiff abspielt und viele aufregende Rückblenden runden ihre Charaktere ab. Ihre Geschichte hat mich mit am meisten interessiert. Doch insgesamt blieben alle Figuren etwas oberflächlich. Die Idee ist mir bewusst: Viele komplett unterschiedliche Figuren treffen aufeinander und müssen sich wohl oder übel zusammenreißen um zu überleben. Deswegen hätte ich gerne etwas mehr über die anderen erfahren, da viele nicht wirklich interessant waren und mehr Tiefe in den Protagonisten wäre auch schön gewesen. Fazit Ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Leider war ich durch meine hohen Erwartungen enttäuscht. Die Reihe hat auf jeden Fall noch viel Luft nach oben, aber vor allem das Ende hat mich doch gepackt und mich zum weiterlesen angeregt.

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Enttäuschend

Von: Tallianna

12.10.2016

Die Menschheit lebt seit 300 Jahren auf einem Raumschiff wegen eines nuklearen Winters. Um herauszufinden, ob die Erde wieder gefahrlos betreten werden kann, werden 100 jugendliche Straftäter dorthin geschickt. So in etwa klingt der Text, mit dem dieses Buch beworben wird. Wenn ich allerdings vorher gewusst hätte, dass das nur die Verpackung für Liebesgeschmachte hoch drei ist, hätte ich darauf verzichtet. Denn im Prinzip geht es nur um drei Romanzen und ihre Turteleien, der Reste a. k. a. „wir sind auf der seit 300 Jahren unbesiedelten Erde gelandet und haben uns noch keinen Meter von der Absturzstelle bewegt und uns auch nicht überlegt, wie wir überleben wollen“ ist nur das schmückende Beiwerk, um interessante Optionen für die Romanzen zu schaffen. Ich bin wirklich enttäuscht. Wenn man einen Liebesroman schreiben möchte, dann schreibt man einen. Aber ihn als spannende Dystopie zu verpacken und dann nichts draus zu machen, ist fast, als würde man süßes Popcorn bestellen und stattdessen salziges bekommen. Noch bin ich mir nicht sicher, ob ich den nächsten Teil lesen möchte.

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Nach dem Erfolg der Serie setzt Heyne fliegt auch hier die Buchreihe weiter fort. Mit „Die 100 – Tag 21“ erfahren die Leser der 320 Seiten, wie es mit Clark, Bellamy und Wells auf der Erde weitergeht. Seit dem 19. Oktober 2015 ist dieser zweite Teil im Handel erhältlich. Clarke und Bellamy machen sich auf die Suche der verschwundenen Octavia. Bereits seit einigen Tagen wissen die 100, dass sie nicht allein auf der Erde sind, sondern etwas die Strahlung überlebt hat. Bellamy und Wells fangen wenig später eine Erdgeborene ein und Wells selbst ist es, der dieser immer näherkommt. Derweil plagen Clarke ganz andere Sorgen, denn es sind bald 21 Tage um, auf der Erde und nach ihrem Wissensstand treten nach diesen die ersten Strahlenopfer auf. Ein paar der 100 erkranken und Clarke ist sich nicht sicher, ob sie wirklich an einer Strahlung infiziert sind, oder an etwas anderes leiden … Soviel sei vorweggenommen, die Buchreihe driftet immer mehr von der Serie davon, also sehr viel, außer ein paar Figuren, haben die beiden nicht mehr gemeinsam. Kass Morgan setzt dort an, wo ihr erster Teil endete und so bekommt sie Geschichte schnell wieder ihre Geschwindigkeit. Leider ist diese manchmal nicht gerade förderlich für den Verlauf und die Entwicklung der Figuren. Der Zwist zwischen Clarke und Wells wird sich wohl nie so ganz auf der Erde aus dem Weg legen lassen, da Bellamy nun auch sehr oft mitmischen darf. Für mich ist es auch lieber, wenn Bellamy den Part an Clarks Seite übernehmen darf. Wahrscheinlich beeinflusst mich in diesem Aspekt aber eher die Serie. Auch wird man als Leser wieder auf die Arche gebracht und erfährt, wie es Glass und Luke ergeht. Beide kämpfen auf dem abgeriegelten Teil um ihr Überleben. Ihre Szenen waren für mich sehr spannend, da ein großes Geheimnis noch immer zwischen ihnen steht. Jede Geschichte für sich geht zwar weiter, aber eine wirkliche Entwicklung konnte ich nicht erkennen. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl, dass es nur langhin erzählt wurde, um bestimmte Stellen erklären zu können. Ein Übergang, sozusagen, um dann im entscheidenden Teil dem Leser den Platz zu lassen, ohne die Stellen übererklären zu müssen. Zwar war es eine willkommene Auflockerung, dass auf einmal eine Erdgeborene gefangen wird und dass ein paar der 100 erkranken. Doch dies alles ist kein wirklicher Antrieb für die Figuren und wird nachher mit ein paar Sätzen beendet. Es entsteht ein Hin und Her zwischen Umgebung erforschen, sich um Dinge streiten, die eh zu nichts bringen und dem Wechsel auf die Arche, wo es ähnliche Situationen zu durchleben gibt. Kass Morgan hat so eine gute Hintergrundidee erschaffen und eigentlich sehr viel Material, dass sie umsetzten könnte, aber anscheinend nicht das Talent, diese Ideen wiederzugeben. Schaut euch die Serie an, die Macher dieser haben sich mehr einfallen lassen, um die Spannung halten zu können!

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Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, weil ja auch schon eine Serie daraus gemacht worden ist. Da kann es ja nur gut sein! Die Idee der Geschichte hat mir wahnsinnig zugesagt und ich war richtig gespannt darauf. Vielleicht waren es genau diese Erwartungen, die dann das Leseerlebnis ein wenig gedrückt haben. Wie gesagt hat mir die Idee sehr zugesagt. Dass diese jugendlichen Straftäter als erster wieder auf die strahlenverseuchte Erde zurück dürfen, fand ich deswegen interessant, weil mich interessiert hat, wie die Erde dann aussehen wird. Was wird sie erwarten? Wie werden die Tiere aussehen? Gibt es vielleicht neue Arten, weil vielleicht viele ausgestorben sind, oder haben sich die alten Arten durch die Strahlen verändert? ….. …….Viele Tiere habe ich leider nicht kennengelernt. Das einzige Abnormale war dieser Hirsch mit zwei Gesichtern. Es wurde darauf aber nicht wirklich eingegangen sondern eher nebenbei erwähnt. Das fand ich wirklich sehr schade, weil ich mich auf die Veränderungen der Tiere so gefreut habe…. Auch habe ich mich gefragt, ob noch einige Häuser stehen oder sogar noch ganze Städte……. ……..Kennengelernt hat man hauptsächlich die Lichtung auf der sie gelandet sind und den Bach sowie eine Kirche in der sich einige Leichen befinden. Ich hätte irgendwie erwartet, dass man mehr von der Erde kennengelernt. Vielleicht mehr Überreste der damaligen Menschheit findet etc. Auch hoffte ich auf Info zu dem Untergang der Menschheit und den Ursachen des dritten Weltkrieges. Dazu wurde gar nichts gesagt…. Jetzt komme ich aber mal zu den positives Sachen! So wenig wie auf die Erde eingegangen wurde, wurde stattdessen viel von den Jugendlichen erzählt. Man erfährt den Hintergrund ihrer Handlungen und die Beziehungen zwischen den einzelnen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Hauptpersonen. Glass die sich noch im All befindet, und den restlichen auf der Erde: Clarke, Bellamy und Wells. Zu jedem dieser Charaktere erfährt man die Geschichte ihrer Festnahme. Das fand ich wirklich toll! Ich war begeistert wie unterschiedlich die Geschichten sein können und für was man auf dieser Raumstation eingesperrt werden kann. Auch war interessant zu lesen, wie sich die Personen untereinander kennen. Die Charaktere an sich sind sehr gut beschrieben und man bekommt einen schönen Einblick von jedem. Mir waren Glass und Bellamy zum Beispiel von Anfang an sympahtisch! Natürlich gehören auch Personen dazu, die der Leser nicht so gerne mag. Ich habe mich da für Wells entschieden, weil mir da einfach der gewisse Funke fehlt. Ich verstehe zwar seien Entscheidungen und sie sind für mich nachvollziehbar, trotzdem kann ich mich einfach nicht mit ihm anfreunden. Sehr gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Dieser packt einem und lässt den Leser nicht mehr los! Sehr spannend und einfach schöne Sätze die mich begeistert haben! :) Das Buch endet mit einer kleinen Vorschau auf das was noch passieren wird und das lässt viel Spannung erwarten! Insgesamt kann ich nur 3 Sterne vergeben, weil mir diese oben genannten Punkte einfach total gefehlt haben. Trotzdem war es wirklich total spannend und ich wollte einfach das Buch nicht aus der Hand legen und habe es richtig verschlungen! Wenn ich das Buch aus der Sicht der Zielgruppe betrachte, circa 14 Jahren, würde ich sogar 5 Sterne vergeben. Damals hätten mich zum Beispiel nicht die Veränderungen der Erde interessiert, sondern einfach nur die Personen. Für diese Gruppe ein wirklich hervorragender Roman!

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Ursprünglich veröffentlicht auf Books on PetrovaFire Erster Satz "Die Tür glitt zur Seite und Clarke wusste, dass es Zeit war zu sterben." Gestaltung Zum Cover gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer dass es ein Promoplakat der Serie ist und damit potenzielle Leser doch etwas verwirren könnte, welcher Charakter auf dem Cover nun wer im Buch ist oder sein könnte. Hier stimmen die beiden Medien nämlich bereits nicht über ein. Der Sticker auf dem Cover müsste theoretisch abziehbar sein, da er definitiv nur aufgeklebt ist. Ausprobiert hab ich es allerdings nicht, da er mich persönlich nicht stört. Das Buch ist als Klappenbroschur und ebook momentan erhältlich. Die Kapitel wurden durchnummeriert und unter jeder Ziffer steht, wer das Kapitel gerade erzählt. Während für die normale Zeit eine Serifenschrift benutzt wird, werden Flashbacks deutlich erkenntlich durch eine serifenlose Schrift. Insgesamt eine einfache Gestaltung, die zum Gesamtbild passt, auch wenn das Cover etwas kreativer hätte sein dürfen. Aber wenigstens erkennt man so auch gleich den Zusammenhang zwischen Serie und Buch. Meine Meinung Buch und Serie sind nur wenig miteinander vergleichbar. Die Grundidee ist gleich, sowie viele Charakternamen. Das Leben und Schicksal der Charaktere unterscheidet sich aber schon teilweise sehr stark ,beziehungsweise gibt es im Buch zum Beispiel Glass auf welche man leider in der Serie verzichtet hat. Aber es soll ja hier um das Buch und nicht die Serie gehen. Ich habe "Die 100" gelesen bevor ich mit der TV-Adaption angefangen hatte um möglichst neutral heranzugehen. Mir hat der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen, dass man auch immer wieder Rückblicke hatte, die zu den Ereignissen geführt haben und die Charaktere prägten. So baute sich auch langsam eine zusammenhängende Hintergrundgeschichte auf. Ebenfalls gefallen hat mir, dass sich die Autorin nicht nur auf eine Perspektive beschränkte, sondern diverse Charaktere mit unterschiedlichen sozialen Herkünften zu Wort kommen ließ. Das macht auch irgendwie den Charme aus, dass diese Zukunft eben doch nicht so perfekt ist, wie wir sie uns vielleicht erhoffen würden. Natürlich mochte ich nicht alle Protagonisten, aber besonders Glass ist mir eigentlich ans Herz gewachsen, daher finde ich es so schade, dass sie bisher in der Serie nicht aufgetaucht ist. Clarke war mir ebenfalls sympathisch. Mit Wells und Bellamy hatte ich so meine Problemchen, aber es war nicht so, dass ich ihre Kapitel schnell durchlesen wollte um fertig mit ihnen zu sein. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und wie stark sich die Bücher von der Serie noch unterscheiden werden. Kritisieren muss ich allerdings noch etwas die Übersetzungs- und Korrektoratsarbeit, da zumindest in der ersten Auflage ausversehen falsche Charakternamen auftauchen. Ich war kurzfristig verwirrt, aber man erkennt doch relativ schnell, dass sich hier nur jemand vertippt hat und das nicht korrigiert wurde. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig, allerdings auch nichts sonderlich Besonderes, was aus der Masse herausstechen würde. "Die 100" ist eine gute Dystopie, welche sich allerdings in vielen Punkten von ihrer Serienschwester unterscheidet. Das macht das Buch aber keines Falls schlechter. Insgesamt ein gutes Buch mit noch einigen Korrektoratsfehlern, die hoffentlich in der zweiten Auflage behoben werden.

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Die 100

Von: Anna

08.12.2015

Das Cover: Ich finde das Cover passt gut zum Buch und ist auch dasselbe wie im Englischen,nur eben ein anderer Titel. Es ist auch dasselbe wie bei der Serie. Ich kenne die Serie nicht,aber ich weiß, dass die abgebildeten Menschen, die Schauspieler von der Serie sind. Meine Meinung: Das Buch wird erzählt aus der Sicht von Bellamy, Clarke,Wels und Glass. Bellamy ist auf der Erde, weil er seine Schwester beschützen möchte. Es ist in der Kolonie sehr selten, dass jemand Geschwister hat und deswegen ist es für Bellamy auch sehr wichtig Octavia zu beschützen. Clarke ist auf der Erde, weil sie "anscheinend" was angestellt hat. Aber eigentlich hatte sie nichts damit zu tun. Ich kann hier leider nicht schreiben woran genau sie nicht beteiligt war. Wels ist der Kanzler-Sohn und wird deshalb auch nicht so gut behandelt auf der Erde. Er ist dort, weil er absichtlich was angestellt hat um mit Clarke auf die Erde zu kommen. Daher es auch seine Schuld ist,dass Clarke unter Arrest stand. Glass sollte auch auf die Erde, schafft es aber von dem "Raumschiff" zu flüchten. Die Idee von diesem Buch finde ich super und auch super ausgebaut. Es wäre noch besser gewesen,wenn es wirklich aus der Sicht von denen erzählt werden würde. Es wird immer von einem Außenstehenden erzählt,aber eben immer von jemanden anderen. Das klingt jetzt total dumm, aber es ist auch schwer zu erklären. In diesem Buch passiert noch nicht so viel. Sie erkunden ihr Umfeld und versuchen zu überleben. Dieses Buch ist jetzt nicht das Spannendste was ich je gelesen habe, aber schlecht ist es jetzt auch wieder nicht. Es ist ein guter Zeitvertreib, aber wie gesagt nicht so übertrieben spannend. Mein Fazit: Es ist kein richtig spannendes Buch,aber es lohnt sich schon es zu lesen, daher ich den zweiten Teil auch schon gelesen habe. Da wird es besser,aber ich verrate hier nicht zu viel, weil noch eine Rezension dazu kommt. Das Buch bekommt von mir 3/5 Sterne.

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Die Geschichte Es gab selten eine Geschichte, auf die ich so gespannt war wie auf diese, denn ich bin wirklich ein riesiger Fan der TV-Serie und wollte mich unbedingt selbst von der Romanvorlage überzeugen. Leider hatte ich zu Beginn große Probleme in die Geschichte hineinzukommen, da die Romanvorlage nicht viel Ähnlichkeit mit der TV-Serie hat und es einige Unterschiede gibt, an die ich mich persönlich wirklich erstmal eine ganze Weile gewöhnen musste. Doch als ich mich dann zurechtgefunden habe, war ich von der Geschichte begeistert und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Kass Morgan hat eine dystopische Geschichte entwickelt, die einerseits durch die Science Fiction Aspekte manchmal ein wenig übertrieben, aber andererseits erschreckend realistisch erscheint. Denn wer sagt uns, dass die Erde nicht irgendwann durch riesige atomare Unfälle komplett verstrahlt und unbewohnbar ist?! Durch das Zusammenspiel verschiedener Genre ist die Geschichte sehr unterhaltend, wenn auch längst nicht so spannend wie die Serie. Man muss diese beiden Medien wirklich getrennt voneinander sehen, da sie nicht allzu viel miteinander zu tun haben. Und, wenn ich diese Geschichte seperat betrachte, kann ich sagen, dass ich einige spannende und unterhaltende Lesestunden mit ihr verbracht habe und schon sehr gespannt bin, wie die Geschichte im nächsten Band der Trilogie weitergeht. Die Charaktere In dieser Geschichte wird der Leser regelrecht von einer großen Welle an Charakteren überflutet. Zum Einen haben wir natürlich die jugendlichen Straftäter, die auf die Erde geschickt werden, um zu überprüfen, ob sie wieder bewohnbar ist. Aber zum Anderen haben wir auch Charaktere, die noch im Weltraum leben und die wir entweder durch Rückblenden oder durch einen der Straftäter. der vor dem Transport zur Erde fliehen kann. Für mich war es ehrlich gesagt ziemlich schwierig mit den Charakteren richtig warm zu werden, da ich durch die TV-Serie schon ein ganz genaues Bild von den meisten hatte und die Romanvorlage teilweise von diesem Bild abweicht. Die vier Hauptcharaktere dieses Romans sind Clarke, Bellamy, Welch und Glass. Letztere spielt keine direkte Rolle in der TV-Serie, aber hat meiner Meinung nach charakterliche Ähnlichkeit mit Raven. Clarke steckt mitten in der Ausbildung zur Ärztin, als sie festgenommen wird. Sie trägt ein riesiges Geheimnis mit sich herum, dass sie in den Arrest gebracht hat und ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt hat. Sie übernimmt die medizinische Versorgung auf der Erde und ist immer versucht Ordnung in das ganze Chaos dort unten auf der Erde zu bringen. Bellamy wär eigentlich nicht Teil der 100, aber er schafft es durch eine schreckliche Tat ins Raumschiff. Er hört sich an, wie ein typischer Antagonist, aber das ist er nicht, denn er hat das Ganze nur für seine kleine Schwester Octavia getan, für die er sogar sein Leben geben würde, wenn er sie dadurch beschützen kann. Er wirkt auf den ersten Blick immer ein wenig grob und manchmal auch ein wenig unsympathisch, aber eigentlich ist er total liebenswert. Welch ist der Sohn des Präsidenten und dadurch nicht unbedingt beliebt unter den 100. Er ist auch absichtlich auf die Erde gekommen, da er seine große Liebe beschützen möchte, die aber nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte. Er gehört definitiv zu den Charakteren, die mir nicht immer sympathisch waren. Glass ist der Straftäter, der vom Raumschiff flüchten kann. Sie kann ihre große Liebe nicht verlassen, auch wenn er sie anscheinend vergessen hat. Durch sie erfährt man viel über das Leben im Weltraum. Der Schreibstil Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen angenehm und auch flüssig zu lesen, auch wenn er teilweise ein wenig unpersönlich war. Die Geschichte ist aus den vier Perspektiven der Hauptcharaktere geschrieben, wovon ich persönlich gar kein großer Fan war, da die Perspektiven sehr oft gewechselt haben und ich dadurch in meinem Lesefluss gestört wurde. Jeder Charakter erzählt seine Geschichte aus der personalen Er-/Sie-Perspektive und ergänzt die aktuellen Erzählungen durch Flashbacks, die meiner Meinung nach eingeschränkt werden sollten, da sie für mich nichts für den Spannungsverlauf der Geschichte tun. Ein großes Problem war für mich auch, dass öfter die Namen von Clarke und Glass vertauscht wurden, sodass ich mich immer wieder fragen musste, ob ich jetzt was verpasst habe oder, ob das jetzt ein Fehler des Verlags ist. Dementsprechend musste ich leider immer wieder das Lesen abbrechen und das ging mir nach einer Zeit gehörig auf die Nerven. Die Gestaltung Die Wahl des Covers gefällt mir persönlich gar nicht, da man wie ich schon erwähnt habe die Romanvorlage und die Serie als eigenständiges Medium sehen muss. Es gibt einfach große Unterschiede und wie ich auch erwähnt habe, kommen nicht alle Charaktere aus der Serie im Buch vor und auch andersherum. Deswegen verstehe ich einfach nicht, warum man für dieses Buch das Titelbild der Serie gewählt hat. Der Titel passt natürlich perfekt zur Geschichte, aber ehrlich gesagt hätte ich mich mehr gefreut, wenn man es einfach bei "The 100" belassen hätte. Mein Fazit "Die 100" von Kass Morgan ist im Großen und Ganzen ein gelungener Auftakt einer dystopischen Trilogie, der sich allerdings sehr von der Fernsehserie unterscheidet. Trotz einiger Schwächen wird der Leser gut unterhalten und gefesselt.

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Irgendwie hat mir bei Die 100 total die Spannung gefehlt. Immer wenn es gerade interessant wurde, hat die Autorin gleich den nächsten Schritt aufgelöst. Das ebook generell fand ich unangenehm zu lesen, da zwischen dem Hier und Jetzt und den Rückblicken kein Absatz oder ähnliches war. Ein durchgehender Text, der zum Großteil wirklich verwirrend war. Außerdem wurden ständig die Namen von Glass und Clarke vertauscht. Ich finde, die Geschichte hat viel mehr Potential! Das Ende hat mich jedoch neugierig gemacht und ich werde trotz allem auch den nächsten Teil lesen 😊

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