Leserstimmen zu
Die 100

Kass Morgan

Die 100-Serie (1)

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Die 100

Von: Samantha Steuer

05.12.2016

Die 100 von Kass Morgan Ich persönlich gebe dem ersten Band von "Die 100" oder besser bekannt als "The 100" 5 von 5 Sternen. Zwar habe ich vorher die Serie gesehen und war überrascht als ich erkannte, dass die Serie und das Buch vollständig unabhängig von einander sind, aber ich habe mich damit arangiert und habe mit Band 2 "Die 100- Tag 21" schon begonnen. Ich habe gelacht und manchmal auch Tränen in den Augen gehabt, während ich das Buch gelesen habe. All die einzelnen Sichten der Charaktäre und deren Geschichte dahinter. Clarke, Bellamy, Wells und Glass. Clarkes hass auf Wells, Bellamys Fürsorge für seine kleine Schwester, Glass Schicksal und Wells verletztes Herz, wegen Clarkes Hass. Aber auch habe ich manche Charaktäre aus der Serie im Buch vermisst, doch wurde dies durch andere wieder aufgewärtet, die es dafür aber nicht in der Serie gibt. Dennoch ist die Grundlage bei Beiden dieselbe. 100 Jugendliche Verbrecher die auf die Erde geschickt werden, um zu sehen, ob die Menschen wieder zurück können, weil sie denken, die im All sind die letzten. Und auch wenn Serie und Buch so unterschiedlich sind, liebe ich beides, weil man sie nicht wirklich mit einander vergleichen kann. Beides entstand nebeneinander her. Dennoch finde ich das Ergebnis der Autorin beeindruckend und freue mich mehr von ihr zu lesen. Preis: 12.99 € ISBN: 978-3453269491 Klapptext: Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können ...

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Autorin: Kass Morgan Verlag: heyne>fliegt Preis: 12,99 Euro/ als Broschiert Seiten: 315 Seiten ISBN: 978-3-453-26949-1 Buchbeschreibung: Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen : zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnene den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätten vorbereiten können. Meinung : Das Buch war sehr spannnend. Man hat Rätsel gelöst und es hat spaß gemacht zu lesen wie Clarke und die anderen auf der neuen Welt überleben. Der Charakter wechsel hat mir auch sehr gut gefallen, weil man auch gleichseitig wusste was auf den Raumschiffen los ist. Im Buch fande ich auch toll das die Charakter über die Vergangenheit dachten und das dann eine scene kam von der Vergangenheit. Das was mir nicht so gefallen hat war das mit Clarke und Wells. Einmal hasst Clarke Wells und dann wieder nicht. Das hat mich im Buch sehr vereirrt und hat mich aus den lese rytmus gebracht.

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"Die 100" ist der atemberaubende Auftakt zur gleichnamigen Serie. Das Buch und die Serie unterscheiden sich sowohl in einigen Handlungssträngen, als auch in den vorkommenden Personen. Das ist aber überhaupt nicht schlimm und tut der Handlung keinen Abbruch. Vor 300 Jahren wurde die Erde durch einen Atomkrieg komplett zerstört. Die letzten Überlebenden sind auf Raumschiffe geflüchtet, um die Menschheit zu retten. Seitdem hat niemand mehr die Erde betreten - bis jetzt. Denn 100 jugendliche Straftäter werden auf die Erde geschickt, um herauszufinden, ob ein Überleben möglich ist. Als die Jugendlichen auf der Erde ankommen, können sie ihr Glück kaum fassen, die Erde ist wunderschön und einzigartig. Nach und nach bauen sie sich ein neues Leben auf, bis sich eigenartige Vorfälle ereignen. Sind sie wirklich die Einzigen auf der Erde? ... Das Cover zeigt die Hauptdarsteller der TV-Serie, kurz nachdem sie auf der Erde angekommen sind. Da der Roman das Buch zur Serie ist, passt es richtig gut zur Geschichte. Aufgrund der furchtbaren Erlebnisse in ihrer Vergangenheit ist Clarke eine sehr misstrauische und vorsichtige Person. Es fällt ihr schwer, anderen Menschen zu vertrauen und sie hat nur wenige Freunde. Als sie auf der Erde ankommt, fühlt sie sich, durch ihre Ausbildung zur Ärztin, verantwortlich, für all die Verletzten. Clarke macht sich selbst sehr großen Druck. Dass Wells auch auf der Erde ist, macht es nicht gerade einfacher, denn er erinnert sie an die schlimmen Erlebnisse auf dem Raumschiff. Um auf die Erde reisen zu können, hat Bellamy eine schlimme Tat begangen, die ihn im Inneren jeden Tag verfolgt. Er würde für seine Schwester alles tun, und wenn es um sie geht, dann ist er fürsorglich, liebevoll und herzlich. Sonst ist er ein Charakter, der sehr geheimnisvoll ist und auch schnell mal die Geduld verlieren kann. Trotzdem kümmert er sich um die anderen und hilft, das Leben auf der Erde zu erleichtern. Auch Wells hat schlimme Taten begangen, um mit auf die Erde zu reisen, damit er Clarke beschützen kann. Dass sie nichts mehr von ihm wissen will, hat ihn hart getroffen und er leidet darunter. Von den anderen Jugendlichen bekommt er kaum Unterstützung, weil er der Sohn des Kanzlers ist und sie ihm die Entscheidungen seines Vaters vorwerfen. Glass hat ihre Chance genutzt und ist aus dem Gefangenentransport geflohen, damit sie nicht auf die Erde muss. Sie will zurück, zur Liebe ihres Lebens. Doch was sie zu Hause erwartet, hätte sie nie für möglich gehalten. Nichts ist mehr, wie es vor ihrer Gefangenschaft war. Glass ist innerlich zerbrochen und völlig fertig. Sie hat eine schwere Vergangenheit hinter sich und versucht nun, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Sie wächst über sich hinaus und bringt ihre innere Stärke zum Vorschein. Sowohl die TV-Serie als auch das Buch haben mich sofort in einen Bann gezogen. Ich finde es super, dass zwischendrin immer wieder Abschnitte aus der Vergangenheit der Protagonisten beschrieben werden. Somit erfahren wir, was ihnen widerfahren ist und wieso sie verurteilt wurden. Die Geschichte ist spannend, ergreifend und ein echter Pageturner.

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Enttäuschend

Von: Tallianna

12.10.2016

Die Menschheit lebt seit 300 Jahren auf einem Raumschiff wegen eines nuklearen Winters. Um herauszufinden, ob die Erde wieder gefahrlos betreten werden kann, werden 100 jugendliche Straftäter dorthin geschickt. So in etwa klingt der Text, mit dem dieses Buch beworben wird. Wenn ich allerdings vorher gewusst hätte, dass das nur die Verpackung für Liebesgeschmachte hoch drei ist, hätte ich darauf verzichtet. Denn im Prinzip geht es nur um drei Romanzen und ihre Turteleien, der Reste a. k. a. „wir sind auf der seit 300 Jahren unbesiedelten Erde gelandet und haben uns noch keinen Meter von der Absturzstelle bewegt und uns auch nicht überlegt, wie wir überleben wollen“ ist nur das schmückende Beiwerk, um interessante Optionen für die Romanzen zu schaffen. Ich bin wirklich enttäuscht. Wenn man einen Liebesroman schreiben möchte, dann schreibt man einen. Aber ihn als spannende Dystopie zu verpacken und dann nichts draus zu machen, ist fast, als würde man süßes Popcorn bestellen und stattdessen salziges bekommen. Noch bin ich mir nicht sicher, ob ich den nächsten Teil lesen möchte.

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The 100 - Worum geht's im Buch? -> Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können ... - Was mochte ich am Buch? -> die Idee einer radioaktiv verseuchten Welt, in der 100 Jugendliche abgesetzt werden und um ihr Überleben kämpfen müssen, war mir neu und ich war von Anfang an begeistert. Vor allem waren es keine x-beliebigen Jugendlichen, sondern 100 Strafgefangene, unter ihnen nicht nur Diebe, sondern auch Drogensüchtige, Vergewaltiger und Mörder. Die Jugendlichen geraten aneinander und nichts ist mit "Friede-Freude-Eierkuchen"  - Was mochte ich nicht am Buch? -> 3 oder 4 Mal wurde ein falscher Name verwendet, die Kapitel von Glass sind (meiner Meinung nach) unwichtig, Graham geht mir tierisch auf den Sack und ich mag Octavia aus der Serie lieber als die aus dem Buch ;) - Welcher ist mein Lieblingscharakter? -> Bellamy und Clarke ♡ egal ob Buch oder Serie, diese beiden verzaubern mich immer wieder und Bellarke Fans werden auch schon beim ersten Buch auf ihre Kosten kommen :) - Welcher ist mein Hasscharakter? -> Graham geht mir so unglaublich auf die Nerven und ich würde ihm gerne mal eine Flasche über den Kopf ziehen. Wer die Serie kennt, kann ihn mit Murphy aus den ersten paar Folgen vergleichen Octavia ist mir, wie schon erwähnt, in der Serie lieber als im Buch und ich konnte mich nicht so recht mit ihr anfreunden...vielleicht wird es im 2. Buch besser - Bookboyfriend? -> Ja! Bellamy! Immer und überall Bellamy ♡ Er ist toll und gefällt mir in Serie und Buch gleichermaßen - Würde ich das Buch noch mal lesen? -> Japp, definitiv ♡ - Wie viele Punkte würde ich dem Buch geben? -> Durch die kleinen Namenspatzer und die Glass-Kapitel ziehe ich einen Punkt ab und deswegen bekommt das erste Buch von "The 100" 4/5 möglichen Punkten.

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Das Cover hat mir überhaupt nicht gefallen. Generell finde ich, das bei den Buchcovern nicht das Film/Serien Bild der Darsteller zu sehen sein sollte, da meistens am Ende die zwei von der Geschichte her nicht mehr viel miteinander zu tun haben. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Idee, dass die Menscheit sich irgendwann bei einen Atomkrieg fast selbst vernichtet finde ich gar nicht so unwahrscheinlich (zu viele Menschen mit zu viel Energie für die idiotische Sache - die würden lieber alle Bäume pflanzen gehn). Nachdem sich also ein Teil der Menscheit auf Raumschiffe retten konnte, wird aber auch beim besten Schiff der Vorrat an Proteinrationen und Sauerstoff knapp, weswegen die Regierung beschließt 100 Straftäter (alle unter 18) hinunter zur Erde zu senden. Sie sollen herrausfinden ob man bereits wieder auf der Erde leben kann, oder ob die atomare Verseuchung noch immer zu groß ist. Während des Buchs werden die verschiedenen Hauptchraktere Vorgestellt, man erhält einblicke in die Vergangenheit der Personen und erfährt nach und nach den Grund weshalb sie Verhaftet wurden und man sie nun für diese Mission ausgewählt hat. Vom Schreibstil her lassen sich die Teile der Geschichte die im 'Jetzt' stattfindet und die, die 'Rückblicke' sind, sehr gut voneinander unterscheiden. Mein Lieblingscharakter war Clarke, wobei ich Glass auch ganz interessant fand. Natürlich darf auch hier in diesem Buch die Dreiecksbeziehung nicht fehlen! ((Wieso?? - Warum machen fast alle Autoren sowas :( Genauso unschön wie 'aus dem letzten Buch machen wir zwei Filme'...naja anderes Thema)) Also mir gefällt Wells einen Tick besser als Bellamy, mal sehn vielleicht ändert sich das ja noch. Am wenigstens mochte ich Octavia, die meiner Meinung nach von Bellamy etwas verzogen wurde (der Arme hat es ja nur gut gemeint, aber ich finde ihr fehlt hilfsbereitschaft und noch anderes). Beachten vor dem lesen sollte man, dass nicht nur das Überleben auf der Erde (was bei diesem Buch generell erst gegen Ende eine Rolle spielt) und das Problem und die Erforschung der atomaren Strahlung ein Hauptbestandteil der Geschichte ist, sonder auch die Beziehung zwischen den Figuren (worauf meiner Meinung nach bei diesem Band auch das Hauptmerk war). Ich freu mich schon auf den zweiten Teil.

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Meine Meinung: Nachdem ich den Rat bekam, dass Buch erst zu lesen, wenn ich die Serie nicht mehr ganz so im Kopf hatte muss ich sagen, dass es mir schwer fällt nun diese Rezension zu schreiben, da ich schon während des Lesens immer wieder die Serie und das Buch verglich. Kass Morgan hat einen guten Schreibstil der sich flüssig lesen lässt. Die Grundidee der Handlung hat mich sehr angesprochen, diese Endzeitgeschichten sind im Moment absolut mein Fall. Und obwohl ich sonst kein Fan von "Raumschiffen" bin hat mir die Idee gefallen, dass die Menschheit dort überlebt und dann versucht die Erde wieder zu besiedeln. Der Überlebenskampf der 100 wird hier detailiert beschrieben. In einige Situationen kann man sich auch gut hineinversetzten. Durch bildliche Beschreibungen lassen sich das Raumschiff "Phoenix", die Erde und die Protagonisten gut vorstellen und so kann man sich schnell ein gutes Bild von den Begebenheiten machen. Erzählt wird die Handlung aus vier Sichtweisen - von Wels, Clark, Belamy und Glass erhält man viele Einblicke in ihre Entdeckungen und Gefühle. So bekommt man einen guten Rundumblick über das Geschehen. Aber nicht nur der Überlebenskampf spielt hier eine Rolle, abgerundet wird die teils dramatische Handlung durch eine zarte sich anbahnende Liebesgeschichte die das ganze gut abrundet. Wels, der in der TV-Serie stirbt lebt im Buch weiter und übernimmt eine tragende Rolle. Er ist der Sohn von Kanzler Jaha und hat es unter den anderen 100 dadurch nicht leicht und muss sich behaupten. Sein Ziel die Gruppe zusammenzuhalten wird immer wieder auf die Probe gestellt. Belamy ist freiwillig mit auf die Erde geflogen um seine Schwester Octavia zu beschützen. Sein Weg in das Raumschiff war nicht ganz ohne. Dadurch hat er es ebenfalls wie Wels nicht leicht auf der Erde. Clark ist auf der Erde für die Kranken zuständig und ist eine taffe junge Frau. Sie lässt sich nicht so leicht unterkriegen und hat auf der "Phoenix" schon einiges miterleben müssen. Sehr aufopferungsvoll den anderen gegenüber, hat sie aber dennoch genug eigene Probleme mit denen sie zu kämpfen hat. Glass flüchtete von dem Transportschiff das zur Erde geschickt werden soll um bei ihrer Liebe Luke auf dem Raumschiff zu bleiben. Allerdings wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt und sie müssen einen Weg finden, damit zurecht zu kommen. Fazit: Wer die Serie geschaut hat, könnte wie ich, von der Handlung des Buches etwas enttäuscht sein. Dennoch ist es ein gelungener Plot, der mit Spannung, Liebe und tiefen Gefühlen aufwarten kann.

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Beginnen wir wie gewohnt mit dem Cover und dem äußeren Erscheinungsbild des Buches. Ich muss leider sagen, dass mir Cover mit einem Foto, auf welchem echte Personen abgebildet sind, generell nicht unbedingt gefallen. Ich finde es spannender, wenn ich mir im Laufe der Geschichte mein eigenes Bild zu den Charakteren machen kann, hat man aber schon Gesichter darauf bleibt mir gar nichts anderes übrig sie zu den Protagonisten zu zuordnen. Aber auch die Aufmachung des ‚Fotos‘ gefällt mir nicht, es passt eher zu der Serie als zu dem Buch und da hätte ich mir gern etwas anderes gewünscht. Unteranderem war auch das der Grund, weshalb ich lange gezögert habe, bis ich es lesen wollte. Der Titel dagegen, so minimalistisch er auch sein mag, gefällt mir ausgesprochen gut. Wir tauchen ein in eine uns völlig undenkbare Lebensweiße, an einem undenkbaren Ort. Unsere Protagonisten Clarke, Bellamy, Wells und Glass sind alle auf irgendeine Weiße Gesetzesbrecher, in einer Welt, in der die Einhaltung strengster Gesetze oberste Priorität ist. Das System ist grausam und den Straftätern wird immer seltener Gnade walten lassen. Bis an ihren 18. Geburtstag stehen sie unter Arrest, um dann hingerichtet zu werden. Doch der Kanzler hat mit 100 der Jugendlichen andere Pläne und entsandt sie ohne Vorwarnung, ohne Training und ohne ihnen Überlebens Sicherheit zu gewähren auf die Erde. Sie alle sollen herausfinden, ob die Erde wieder besiedelt werden kann, oder ob die Strahlenbelastung für die Menschen immer noch zu hoch ist. Auf sie alle wartet eine neue Herausforderung, die sie entweder meistern werden oder sterben. Doch alle haben sie Geheimnisse, von denen am besten keiner etwas erfahren soll. Dies gelingt wenig erfolgreich und somit verletzen sie Vertrauen und Gefühle anderer. ♥♥♥ Das Buch ist aus der Sicht der vier Haupt-Protagonisten geschrieben, die sich immer wieder abwechseln. Trotzdem wurde nicht in der Ich-Perspektive geschrieben, was mir sehr gefällt, da ich kein Freund der Ich Form bin. Zu Beginn sitzen die meisten noch in ihren Zellen und warten auf den Sicheren Tod. Doch sie werden abgeholt und in ein Schiff verladen, das sie zur Erde bringen soll. Kass Morgan hat einen fantastischen Schreibstil für diese Reihe gewählt. Das meiste geschieht in der Gegenwart, doch an einige Passagen denken die Charaktere an die Vergangenheit zurück. Geschehnisse der Vergangenheit sind aber klar und deutlich von allem anderen zu unterscheiden, da sie sich in der Schriftform nicht ähnlich sind. Damit konnte mich Morgan mit ihrer Geschichte wirklich in den Bann ziehen und der Leser hat somit viel über die Vergangenheit der Jugendlichen erfahren und auch über das, auf den Schiffen herrschende, System. Sie leben auf drei Raumschiffen die sich in nur anhand der sozialen Schicht unterscheiden. Viele mussten mit wenig Wasser und dem ständigen Gefühl von Hunger aufwachsen und jeden Tag von neuem meistern. Morgan hat dies sehr einfühlsam und doch brutal beschrieben. Man leidet mir den Menschen mit, ohne Wissen zu können was sie durchmachen müssen. Leider konnte ich mir die Umgebung auf dem Schiff und auch auf der Erde nicht richtig vorstellen. Ich mag es, wenn es genauer beschrieben ist und das hat mir hier leider gefehlt. Dafür wurde über Probleme und Rückschlüsse klar und nachvollziehbar geschrieben. Was mich auch etwas Enttäuscht hat, war die Tatsache, dass Morgan nicht viel über den Überlebenskampf, den die Jugendlichen auf der Erde meistern müssen, geschrieben hat. Ich hatte mir erhofft ich würde mehr über die ersten Eindrücke auf der Erde lesen können und wie sie versuchen zu Überleben und eine Gesellschaft aufbauen. Doch stattdessen gibt es viel über Liebesbeziehungen und fast Liebesbeziehungen geschrieben. Davon war die Komplette Geschichte eigentlich vollgepackt, aber es war nicht langweilig davon zu lesen, viel eher hatte ich es mir anders vorgestellt. Trotzdem liest sich die Geschichte sehr locker und flüssig. Besonders gut gefiel mir, dass Glass, obwohl sie an einem anderen Ort ist, eine große Rolle spielt. Die Hauptcharaktere sind alle eigentlich Grund verschieden. Aber Fehler, die sie in der Vergangenheit geleistet haben, verbindet sie an einem Punkt. Da gibt es Clarke, die nach außen die Starke ist. Bellamy, der mit den anderen eigentlich nichts zu tun haben will und nur seine Schwester beschützen will. Glass, die aus Liebe einen anderen Weg eingeschlagen hat und Wells, der wohl die meisten Geheimnisse birgt. Alle sind sie unglaublich authentisch und echt dargestellt, alle haben sie Fehler gemacht und doch sind sie im Herzen gut und ihnen blüht alle dasselbe Schicksal. Um zum Schluss zu kommen, kann ich sagen, dass dieses Buch mit seine Ideen wirklich überzeugt. Schade ist nur, dass man wenig davon mitbekommt, wie die 100 den Überlebenskampf auf der Erde meistern. Das Ende ist nochmal von Spannung gepackt, sodass man sofort den nächsten Teil lesen will. Man möchte mehr von Protagonisten und ihren Plänen erfahren.

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