Leserstimmen zu
Die 100

Kass Morgan

Die 100-Serie (1)

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Inhalt Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können … Meine Meinung Ich habe zuerst die Serie gesehen und hätte eigentlich nie gedacht, dass mich so etwas wie „Die 100“ gefallen würde. Es hat mir aber von der ersten Folge an gefallen und es war sofort klar, dass ich auch das Buch lesen werde. Das Buch ist aus vier verschiedenen Sichten geschrieben und in den Kapiteln wird auch immer noch mal etwas aus der Vergangenheit erzählt, wodurch man weiß, wieso die jeweilige Person in Arrest war und was in der Vergangenheit passiert ist, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Die Situationen sind wirklich gut beschrieben, wodurch man sich sehr gut in die Situationen und in die Umgebung hineinversetzen kann. Dadurch, dass ich die Serie schon geschaut habe, sind mir viele Unterschiede zwischen Serie und dem Buch aufgefallen, was aber nichts daran ändert, dass das Buch wirklich gut und auch spannend ist. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es weiter geht und werde die anderen zwei Teile auf jeden Fall auch noch lesen. Fazit Ein sehr gut geschriebenes und spannendes Buch. Es hat mir wirklich gut gefallen und ich bin gespannt wie es weiter geht. Das Buch bekommt von mir 5/5 Punkte.

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Nach dem Erfolg der Serie setzt Heyne fliegt auch hier die Buchreihe weiter fort. Mit „Die 100 – Tag 21“ erfahren die Leser der 320 Seiten, wie es mit Clark, Bellamy und Wells auf der Erde weitergeht. Seit dem 19. Oktober 2015 ist dieser zweite Teil im Handel erhältlich. Clarke und Bellamy machen sich auf die Suche der verschwundenen Octavia. Bereits seit einigen Tagen wissen die 100, dass sie nicht allein auf der Erde sind, sondern etwas die Strahlung überlebt hat. Bellamy und Wells fangen wenig später eine Erdgeborene ein und Wells selbst ist es, der dieser immer näherkommt. Derweil plagen Clarke ganz andere Sorgen, denn es sind bald 21 Tage um, auf der Erde und nach ihrem Wissensstand treten nach diesen die ersten Strahlenopfer auf. Ein paar der 100 erkranken und Clarke ist sich nicht sicher, ob sie wirklich an einer Strahlung infiziert sind, oder an etwas anderes leiden … Soviel sei vorweggenommen, die Buchreihe driftet immer mehr von der Serie davon, also sehr viel, außer ein paar Figuren, haben die beiden nicht mehr gemeinsam. Kass Morgan setzt dort an, wo ihr erster Teil endete und so bekommt sie Geschichte schnell wieder ihre Geschwindigkeit. Leider ist diese manchmal nicht gerade förderlich für den Verlauf und die Entwicklung der Figuren. Der Zwist zwischen Clarke und Wells wird sich wohl nie so ganz auf der Erde aus dem Weg legen lassen, da Bellamy nun auch sehr oft mitmischen darf. Für mich ist es auch lieber, wenn Bellamy den Part an Clarks Seite übernehmen darf. Wahrscheinlich beeinflusst mich in diesem Aspekt aber eher die Serie. Auch wird man als Leser wieder auf die Arche gebracht und erfährt, wie es Glass und Luke ergeht. Beide kämpfen auf dem abgeriegelten Teil um ihr Überleben. Ihre Szenen waren für mich sehr spannend, da ein großes Geheimnis noch immer zwischen ihnen steht. Jede Geschichte für sich geht zwar weiter, aber eine wirkliche Entwicklung konnte ich nicht erkennen. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl, dass es nur langhin erzählt wurde, um bestimmte Stellen erklären zu können. Ein Übergang, sozusagen, um dann im entscheidenden Teil dem Leser den Platz zu lassen, ohne die Stellen übererklären zu müssen. Zwar war es eine willkommene Auflockerung, dass auf einmal eine Erdgeborene gefangen wird und dass ein paar der 100 erkranken. Doch dies alles ist kein wirklicher Antrieb für die Figuren und wird nachher mit ein paar Sätzen beendet. Es entsteht ein Hin und Her zwischen Umgebung erforschen, sich um Dinge streiten, die eh zu nichts bringen und dem Wechsel auf die Arche, wo es ähnliche Situationen zu durchleben gibt. Kass Morgan hat so eine gute Hintergrundidee erschaffen und eigentlich sehr viel Material, dass sie umsetzten könnte, aber anscheinend nicht das Talent, diese Ideen wiederzugeben. Schaut euch die Serie an, die Macher dieser haben sich mehr einfallen lassen, um die Spannung halten zu können!

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Defenitiv ein spannender Auftakt zu der Trilogie um 100 jugendliche Straftäter, die auf einem Schiff im Weltraum leben, und nun auf die Erde geschicht werden, um festzustellen, ob die Menschen dort wieder leben können.

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Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was die Handlung interessanter macht!

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Inhalt/ Klappentext Durch einen gigantischen Atomkrieg wurde die Erdoberfläche komplett verstrahlt und unbewohnbar gemacht. Nur wenige Menschen konnten sich retten, indem sie ins All flüchteten. Dort leben ihre Nachkommen seitdem unter schwierigsten Bedingungen auf drei Raumschiffen. Wer gegen die autoritären Strukturen aufbegehrt, wird zum Tode verurteilt. 100 Jugendliche warten in Zellen auf ihr Ende - doch dann wird ihnen ein überraschendes Angebot gemacht: Sie sollen auf den blauen Planeten zurückkehren . Niemand weiß, ob und wie lange man dort als Mensch mittlerweile überleben kann. Oder ob sich die Versuchskaninchen nicht gegenseitig umbringen. Aber sie alle ergreifen ihre Chance: die starke und idealistische Clarke, die einen Fehltritt in der Vergangenheit bitter bereut. Wells, der Sohn des mächtigen Kanzlers, der hofft, auf der Erde um seine große Liebe kämpfen zu können. Bellamy, der seine verurteilte Schwester retten will, koste es, was es wolle. Und 97 andere, von denen nicht einmal alle die Ankunft auf der Erde überstehen werden... Handlung Seit einem vernichtenden Atomkrieg auf der Erde lebt die Menschheit auf Raumschiffen, und das seit 300 Jahren. Nun liegt es an den 100 jugendlichen Straftätern das Unmögliche zu wagen: auf den blauen Planeten zurückkehren und untersuchen ob ein Leben wieder möglich ist. Clarke ist erschüttert als sie sieht, dass Wells, wegen dem sie überhaupt verhaftet wurde, mit auf dem Weg zur Erde ist. Doch auch Bellamy versucht wegen einer geliebten Person mit auf den Planeten zu kommen. Das er dafür Opfer bringen muss, ist ihm klar. Doch wie werden sich 100 Teenager auf einem Planeten verhalten, den sie nur aus Büchern kennen? Immerhin waren einige nicht umsonst im Arrest. Meine Meinung Am Anfang hatte ich wirklich Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Vor allem war es anfangs für mich persönlich schwer, mir die Namen der Personen und deren Beziehung zu merken. In der Mitte des Buches bis hin zum Ende muss ich sagen, das es mir immer besser gefallen hat und die Spannung dann auch da war. Ich finde Bellamy echt süß, wie er seine Schwester beschützen will und dafür alles über sich ergehen lässt. Die Personen auf dem Cover kann ich noch nicht wirklich identifizieren, da ich mir die Serie noch nicht angeschaut habe. Ich konnte auch jeden Fall die Gefühle der 100 nachempfinden, als sie das erste Mal die Bäume und den Himmel sahen. Sie waren total geflasht aber vorsichtig zugleich. Für uns sind Bäume und sowas total normal. Aber wenn ich mich an einen Moment in meinem Leben zurück erinnere, an dem ich total hin und weg war, dann kann ich ihnen echt nachempfinden. Liebesszenen gab es eher weniger, dafür aber jede Menge Spannung und Abenteuer. Lieblingszitat "Wann könne wir wieder nach Hause?... Wir sind zu Hause!" (S. 67) Fazit Ich habe lange überlegt wie viel Sterne ich dem Buch gebe! Da ich mich nicht entscheiden konnte gebe ich 4,5 von 5 Sternen! Wie gesagt, am Anfang war es ziemlich schwer reinzukommen. Aber dennoch kann ich euch das Buch empfehlen, wenn ihr auf Abenteuer und Spannung steht.

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Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, weil ja auch schon eine Serie daraus gemacht worden ist. Da kann es ja nur gut sein! Die Idee der Geschichte hat mir wahnsinnig zugesagt und ich war richtig gespannt darauf. Vielleicht waren es genau diese Erwartungen, die dann das Leseerlebnis ein wenig gedrückt haben. Wie gesagt hat mir die Idee sehr zugesagt. Dass diese jugendlichen Straftäter als erster wieder auf die strahlenverseuchte Erde zurück dürfen, fand ich deswegen interessant, weil mich interessiert hat, wie die Erde dann aussehen wird. Was wird sie erwarten? Wie werden die Tiere aussehen? Gibt es vielleicht neue Arten, weil vielleicht viele ausgestorben sind, oder haben sich die alten Arten durch die Strahlen verändert? ….. …….Viele Tiere habe ich leider nicht kennengelernt. Das einzige Abnormale war dieser Hirsch mit zwei Gesichtern. Es wurde darauf aber nicht wirklich eingegangen sondern eher nebenbei erwähnt. Das fand ich wirklich sehr schade, weil ich mich auf die Veränderungen der Tiere so gefreut habe…. Auch habe ich mich gefragt, ob noch einige Häuser stehen oder sogar noch ganze Städte……. ……..Kennengelernt hat man hauptsächlich die Lichtung auf der sie gelandet sind und den Bach sowie eine Kirche in der sich einige Leichen befinden. Ich hätte irgendwie erwartet, dass man mehr von der Erde kennengelernt. Vielleicht mehr Überreste der damaligen Menschheit findet etc. Auch hoffte ich auf Info zu dem Untergang der Menschheit und den Ursachen des dritten Weltkrieges. Dazu wurde gar nichts gesagt…. Jetzt komme ich aber mal zu den positives Sachen! So wenig wie auf die Erde eingegangen wurde, wurde stattdessen viel von den Jugendlichen erzählt. Man erfährt den Hintergrund ihrer Handlungen und die Beziehungen zwischen den einzelnen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Hauptpersonen. Glass die sich noch im All befindet, und den restlichen auf der Erde: Clarke, Bellamy und Wells. Zu jedem dieser Charaktere erfährt man die Geschichte ihrer Festnahme. Das fand ich wirklich toll! Ich war begeistert wie unterschiedlich die Geschichten sein können und für was man auf dieser Raumstation eingesperrt werden kann. Auch war interessant zu lesen, wie sich die Personen untereinander kennen. Die Charaktere an sich sind sehr gut beschrieben und man bekommt einen schönen Einblick von jedem. Mir waren Glass und Bellamy zum Beispiel von Anfang an sympahtisch! Natürlich gehören auch Personen dazu, die der Leser nicht so gerne mag. Ich habe mich da für Wells entschieden, weil mir da einfach der gewisse Funke fehlt. Ich verstehe zwar seien Entscheidungen und sie sind für mich nachvollziehbar, trotzdem kann ich mich einfach nicht mit ihm anfreunden. Sehr gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Dieser packt einem und lässt den Leser nicht mehr los! Sehr spannend und einfach schöne Sätze die mich begeistert haben! :) Das Buch endet mit einer kleinen Vorschau auf das was noch passieren wird und das lässt viel Spannung erwarten! Insgesamt kann ich nur 3 Sterne vergeben, weil mir diese oben genannten Punkte einfach total gefehlt haben. Trotzdem war es wirklich total spannend und ich wollte einfach das Buch nicht aus der Hand legen und habe es richtig verschlungen! Wenn ich das Buch aus der Sicht der Zielgruppe betrachte, circa 14 Jahren, würde ich sogar 5 Sterne vergeben. Damals hätten mich zum Beispiel nicht die Veränderungen der Erde interessiert, sondern einfach nur die Personen. Für diese Gruppe ein wirklich hervorragender Roman!

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Ursprünglich veröffentlicht auf Books on PetrovaFire Erster Satz "Die Tür glitt zur Seite und Clarke wusste, dass es Zeit war zu sterben." Gestaltung Zum Cover gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer dass es ein Promoplakat der Serie ist und damit potenzielle Leser doch etwas verwirren könnte, welcher Charakter auf dem Cover nun wer im Buch ist oder sein könnte. Hier stimmen die beiden Medien nämlich bereits nicht über ein. Der Sticker auf dem Cover müsste theoretisch abziehbar sein, da er definitiv nur aufgeklebt ist. Ausprobiert hab ich es allerdings nicht, da er mich persönlich nicht stört. Das Buch ist als Klappenbroschur und ebook momentan erhältlich. Die Kapitel wurden durchnummeriert und unter jeder Ziffer steht, wer das Kapitel gerade erzählt. Während für die normale Zeit eine Serifenschrift benutzt wird, werden Flashbacks deutlich erkenntlich durch eine serifenlose Schrift. Insgesamt eine einfache Gestaltung, die zum Gesamtbild passt, auch wenn das Cover etwas kreativer hätte sein dürfen. Aber wenigstens erkennt man so auch gleich den Zusammenhang zwischen Serie und Buch. Meine Meinung Buch und Serie sind nur wenig miteinander vergleichbar. Die Grundidee ist gleich, sowie viele Charakternamen. Das Leben und Schicksal der Charaktere unterscheidet sich aber schon teilweise sehr stark ,beziehungsweise gibt es im Buch zum Beispiel Glass auf welche man leider in der Serie verzichtet hat. Aber es soll ja hier um das Buch und nicht die Serie gehen. Ich habe "Die 100" gelesen bevor ich mit der TV-Adaption angefangen hatte um möglichst neutral heranzugehen. Mir hat der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen, dass man auch immer wieder Rückblicke hatte, die zu den Ereignissen geführt haben und die Charaktere prägten. So baute sich auch langsam eine zusammenhängende Hintergrundgeschichte auf. Ebenfalls gefallen hat mir, dass sich die Autorin nicht nur auf eine Perspektive beschränkte, sondern diverse Charaktere mit unterschiedlichen sozialen Herkünften zu Wort kommen ließ. Das macht auch irgendwie den Charme aus, dass diese Zukunft eben doch nicht so perfekt ist, wie wir sie uns vielleicht erhoffen würden. Natürlich mochte ich nicht alle Protagonisten, aber besonders Glass ist mir eigentlich ans Herz gewachsen, daher finde ich es so schade, dass sie bisher in der Serie nicht aufgetaucht ist. Clarke war mir ebenfalls sympathisch. Mit Wells und Bellamy hatte ich so meine Problemchen, aber es war nicht so, dass ich ihre Kapitel schnell durchlesen wollte um fertig mit ihnen zu sein. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und wie stark sich die Bücher von der Serie noch unterscheiden werden. Kritisieren muss ich allerdings noch etwas die Übersetzungs- und Korrektoratsarbeit, da zumindest in der ersten Auflage ausversehen falsche Charakternamen auftauchen. Ich war kurzfristig verwirrt, aber man erkennt doch relativ schnell, dass sich hier nur jemand vertippt hat und das nicht korrigiert wurde. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig, allerdings auch nichts sonderlich Besonderes, was aus der Masse herausstechen würde. "Die 100" ist eine gute Dystopie, welche sich allerdings in vielen Punkten von ihrer Serienschwester unterscheidet. Das macht das Buch aber keines Falls schlechter. Insgesamt ein gutes Buch mit noch einigen Korrektoratsfehlern, die hoffentlich in der zweiten Auflage behoben werden.

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Inhalt: Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können ... [Quelle: Verlag] Meine Meinung: Ein Highlight im letzten Jahr war definitiv die Erstausstrahlung der erfolgreichen Serie "The 100" im deutschen Tv, die auf den Büchern von Kass Morgen basiert! Passend zu diesem Ereignis hat der Heyne Verlag auch den 1.Band der Buchreihe rausgebracht und nachdem ich die ersten Folgen der Serie gesehen habe, wollte ich trotz gemischter Meinungen auch in die Buchwelt eintauchen ... Leider konnte mich der Auftakt im Gegensatz zu Serie nur mäßig unterhalten, was zu großen Teilen daran liegen wird, dass ich ganz automatisch vergleiche zur Serie zog und eines nun mal Tatsache ist: beide Dinge haben kaum was gemein! Der Einstieg ins Buch und auch die weiteren Kapitel boten somit einen großen Überraschungseffekt, da wir nicht aus einer, sondern gleich aus 4 verschiedenen Sichtwechseln lesen, die aus den Charakteren Clarke, Bellamy Glass und Wells bestehen! Seit mehr als 300.Jahren hat kein einziger Mensch mehr die Welt betreten, seit ein alles vernichtender Atomkrieg dort jedes Leben unmöglich gemacht hat. Die letzten Überlebenden haben sich ins Weltall geflüchtet und leben dort unter Strikten Regeln auf einem Raumschiff. Nun sollen 100 jugendliche Straftäter zurück auf die Erde gesandt werden um dort herauszufinden, ob ein Leben wieder möglich ist. Doch nicht nur das Misstrauen untereinander, sondern auch das neugewonnen Freiheitsgefühl werden den Jugendlichen nach und nach zum Verhängnis, denn nach hunderten von Jahren des Unwissens, hält der Planet gefährliche Überraschungen parat und nur Zusammen ist das Überleben gesichert... Kass Morgan hat mit den Grundlagen ihrer Idee, wirklich ein tolles Szenario erschaffen, dass von Gefahren, Überleben und Unwissen geprägt ist! Der größte Kritikpunkt, aus denen sich auch meine weiteren Probleme he­r­aus­kris­tal­li­sie­rt haben ist tatsächlich die Erzählperspektive, die aus 4. Protagonisten besteht. Zum einen haben wir dort Clarke Griffin, die durch den Verrat von ihrem Freund Wells, zur Straftäterin geworden ist und ein Händchen in Sachen Medizin hat und somit ein unverzichtbares Mitglied der 100 wird, die mit ihren Führungsqualitäten schnell eine Anführerrolle erhält. Wells selbst hat es mit dem Beweggrund Clarke zu beschützen und vergangenes wiedergutzumachen, nur durch eine List auf die Erde geschafft. Bellamy zählt auch schnell zu den Anführertypen und möchte eigentlich nur seine Schwester Octavia in Sicherheit wissen, die es laut den Strengen Geburtsgesetzen im All eigentlich nicht geben dürfte. Und auch Glass, die es in der Serie z.B gar nicht gibt, gewährt uns Einblicke in ihre Gedanken und erzählt von ihrer Liebe zu Luke und dem Leben auf dem Raumschiff. Allesamt eigentlich recht interessante Charaktere, deren Geschichte weshalb sie zu Strafttätern wurden mit Spannung verfolgt und nachvollziehen möchten. Doch sind es meiner Meinung nach zu viele Protagonisten aus deren Sicht man die Geschichte erlebt. Man verwechselt schnell Namen und kann einfach keine Bindung aufbauen, da sobald mehr Infos und Spannung im Anlauf waren, direkt unterbrochen wurde und der Nächste weitererzählt hat. Für mich war es somit schwer, gänzlich abtauchen zu können, was den Lesefluss auch immer wieder unterbrochen hat. Der Schreibstil von Kass Morgan ist eigentlich bildgewaltig, doch was ich etwas Schade fand, war der Fokus im Buch, der sich eher auf die Beziehung fixiert hat, statt einen guten Mittelweg zu finden und auch die gegenwärtige Situation und die fremde (gefährliche) Umgebung ins Licht zu stellen! Alles in Einem, war ich doch eher enttäuscht vom Buch und empfehle allen anderen Lesenasen, dass sie die Geschichte zuerst lesen und danach mit der Serie beginnen! Der Weltenentwurf und auch das Potenzial dahinter ist sehr groß, doch zu viel Einblicke haben mir den Einstieg erschwert - dennoch ist so viel Spannung und Neugierde geblieben, dass ich mit Hoffnung die Reihe weiterverfolgen werde....

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