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Leserstimmen (8)

Nils Uddenberg: Die Katze, die kam, um zu bleiben

Die Katze, die kam, um zu bleiben Blick ins Buch

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74917-1

Erschienen: 15.06.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Die perfekte Lektüre für alle Katzenliebhaber

Von: zauberblume Datum : 20.08.2017

https://www.lovelybooks.de/mitglied/zauberblume/

"Die Katze, die kam um zu bleiben" ist der Überraschungsbestseller aus Schweden. Der Autorin Nils Uddenberg ist Psychiater und emeritierter Professor an der Universität der schwedischen Kleinstadt Lund. Er erzählt uns in diesem unterhaltsamen Buch seine Geschichte, in der ihn eine Katze als Personal auserkoren hat. Denn es stimmt ja wirklich Katzen haben Personal und Hunde Herrchen.

Eigentlich wollte Nils Uddenberg kein Haustier, da er und seine Ehefrau gerne auf Reisen gingen. Doch eines Tages hat sich in seinem Schuppen eine Katze eingenistet. Anfang meinte er, es wäre nur für den Übergang. Doch Mieze (wie sie dann genannt wurde) schien es bei den Uddenbergs zu gefallen. Und mit der Zeit hat sich auch das Ehepaar an seinen neuen Mitbewohner gewöhnt. Und es ist herrlich mit anzusehen, wie sich Mieze immer mehr in ihre Herzen geschlichen hat. Und als sie mal ein paar Tage verschwunden ist, war das Ehepaar wirklich traurig. Beim Lesen mußte ich ab und an mal kräftig schmunzeln. Man stelle sich mitten in der Nacht vor, Dunkelheit rings um her und mittendrin ein Ehepaar und eine Katze auf Mäusejagd. Wer wird da wohl der Gewinner sein?

Ein total unterhaltsame Geschichte, bei der ich viele Paralellen zu meinem Kater Charly sah. Man kann mit den Tieren so viel erleben und man bekommt auch so viel zurück. Mit unserem Kater kann man sich ja sogar richtig unterhalten.

Das Cover finde ich total klasse. Und lobenswert sind auch all die wunderbaren Illustrationen im Buch. Wirklich sehr gelungen und immer passend. Gerne vergebe ich für diese perfekte Lektüre für Katzenliebhaber 5 Sterne.

Nils Uddenberg - Die Katze, die kam, um zu bleiben

Von: Katja von MissRose´s Bücherwelt Datum : 07.08.2016

missrosesbuecherwelt.blogspot.de/

Das Cover ist einfach etwas für Katzenfreunde, die Katze, die sich vermutlich an Nils Uddenberg anschmiedet, ist einfach nur süss und verleite wirklich, das Buch einfach mal in die Hand zu nehmen. Man verliebt sich etwas in das Cover, wenn ich das mal so offen sagen darf.
Nils Uddenberg ist mit 70 Jahre auf die Katze gekommen. Der ältere Herr, der mit seiner Frau in Lund (einer kleinen schwedischen Stadt) lebt, erzählt einfach, wie er auf die Katze kam. Ein Buch, was mal völlig ohne Spannungsbogen auskommt, aber gerade das macht das Buch besonders, weil trotzdem liest man es.
Für Katzenliebhaber und Katzenbesitzer ist es wirklich ein kleiner Schatz, für andere könnte sich die Entwicklung etwas zu langsam voran ziehen, aber das ist nicht schlimm, weil Bücher auch manchmal einfach durch ihre Ruhe Charme ausstrahlen.
Neben dem Text durchziehen auch kleine Zeichnungen das Buch, welche immer wieder in schwaz-weiss gehalten sind und immer wieder die Katze der Uddenbergs zum Thema haben.
Die Veränderungen, die durch die Katze ins Leben Einzug halten, sind wirklich schleichend, aber das liest sich wirklich schön, einfach weil man das so beobachtet.
Das Buch ist kein klassischer Paigeturner, es ist mehr ein Buch, was man immer mal wieder zum Entspannen lesen kann, was man auch nicht immer gleich wieder weiterlesen muss, weil man findet sich immer und immer wieder in die Handlung hinein.

Fazit:
Nils Uddenberg schafft mit seinem kleinen Buch einen Roman, der etwas sehr gemütliches hat, ein Buch, was einfach zum Entspannen und Verweilen einlädt, völlig ohne Spannungsbogen auskommt, aber trotzdem lesenswert ist. Lasst euch von Nils Uddenberg mal in seine Welt entführen, sie ist wirklich ein schöner Platz mit einer wirklich schönen kleinen Welt, die eine Katze verändert.

Sehr authentisch zu Katze und Mensch

Von: Mirella Pagnozzi Datum : 20.06.2016

mirella-pagnozzi.blogspot.de/

Ein sehr seichtes Buch, das man schnell durchhat. Aber solche Bücher müssen als Vielleserin hin- und wieder auch mal sein, damit sich der Kopf während des Lesens ein wenig ausruhen kann ...

In dem Buch fand ich viele Parallelen zu meinen eigenen beiden Katzen.

Eine sehr schöne Erfahrung, die der Autor beschreibt, dass er die Katze, eine ganz gewöhnliche Europäische Kurzhaarkatze, die zu ihm kam, um zu bleiben, als ein Geschenk betrachtet hat, während andere KatzenbesitzerInnen eine Menge Geld bei einem Züchter ausgeben, um eine bestimmte Rassenkatze zu erwerben. Ich selbst finde es viel schöner, wenn eine Katze auf natürlichem Wege ihr neues Zuhause und ihren Menschen findet, mit dem sie ihr Leben teilt, ohne dass sie erst gezüchtet werden muss.

Einen Gedanken kann ich mit dem Professor allerdings nicht teilen.

Katzen als böse zu betrachten, nur, weil sie neben den Mäusen auch Vögel jagen, kann ich nicht teilen. Was sind denn Menschen, die auch alles Mögliche an Tierischem zu sich nehmen? Was sind denn Menschen, wenn sie Tiere im Schlachthaus quälen, bevor sie abgeschlachtet werden? Was sind denn Menschen, die die Tiere in Mastanlagen halten und Jungtiere totschlagen? Oder Elefanten abschlachten wegen des Elfenbeins. Die Liste könnte ich noch unendlich weiter fortsetzen, ich belasse es aber dabei.

Wenn die Katze nur deshalb böse ist, weil sie Vögel jagt, dann hat der Mensch den Stempel mit *Böse* um das Vielfache verdient. Viele vergessen, dass Vögel fliegen können, und Katzen nicht. Katzen können nur die Vögel erwischen, die gesundheitlich beeinträchtigt sind. Was ist denn mit den vielen Vögeln, die alt sind, oder die verletzt sind? … Ich habe noch nie einen Vogel vom Himmel fallen gesehen, es sei denn, sie werden totgeschossen. Ansonsten reinigt sich die Natur von selbst …

Dem Autor ist es, wie ich schon in der Buchvorstellung geschrieben habe, weiterhin sehr gut gelungen, die Authentizität sowohl was das Katzenleben als auch das Leben als Katzenfreund betrifft, zu wahren. Ich mag keine Katzenbücher, in denen die Katzen vermenschlicht werden. Zum Glück ist das hier anders.

Auch die Liebe zu der Katze kommt sehr gut rüber, wie der Menschenfreund sich deren Bedürfnisse anzupassen weiß. Oder die Sorge, wenn die Katze mal nicht gleich nach Hause kommt, konnte ich sehr gut teilen … Man spürte deutlich die Liebe, die der Professor seiner Katze gegenüber empfunden hat. Das fand ich sehr schön zu lesen und er hat es zusammen mit seiner Frau sehr gut gemeistert, die Bedürfnisse der Katze zu befriedigen.

Mein Fazit?

Man merkt dem Autor an, dass er mit Katzen nicht besonders erfahren ist. Katzen können sehr wohl höherwertige Gefühle empfinden. Sie können zwar nicht denken, wie Menschen das tun, aber sie besitzen eine außerordentliche emotionale Intelligenz, die mit einer gewissen Spiritualität gleichzusetzen ist. Ich würde Tiere, auch Hunde … niemals als dumm bezeichnen. Es gibt mittlerweile sehr viele Forschungen darüber, dass man sehr wohl mit Tieren kommunizieren kann. Anders als mit Menschen, aber es geht … Ich selbst habe einige Methoden an meinen Katzen ausprobiert, und habe noch zusätzlich andere wunderbare Erfahrungen gemacht. Möchte mich jetzt aber hier nicht weiter dazu äußern, da es den Rahmen sprengen würde.

Ansonsten zählt dieses Buch zu den besten Katzenbüchern, die ich bisher gelesen habe. Verschiedene Meinungen dürfen und sollen auch sein.

Eine kleine, aber feine Geschichte

Von: Anne-Marit Strandborg Datum : 13.06.2016

annes-hobbystube.blogspot.de/

Die Katze, die kam, um zu bleiben wurde in Schweden ein Überraschungsbestseller.
Nils Uddenberg, Jahrgang 1938, ist von Beruf Professor für Psychiatrie und Schriftsteller. Seine bisherigen Werke zielten auch in diese Richtung, bis ihm eines Tages eine Katze zulief.

Und das kam so:

Das Ehepaar Uddenberg lebt in Lund in einem kleinen Haus mit Garten und ging gerne auf Reisen. Von einer Reise nach Namibia kehrte es Ende Oktober zurück. Und plötzlich, eines Morgens, saß eine Katze auf dem Tor, das immer verschlossen ist. Ein paar Tage später bemerken sie, dass sich die Katze wohl in ihrem Geräteschuppen häuslich niedergelassen hat.
Als die beiden für zwei Wochen in ihre Stockholmer Wohnung fuhren, hoffte der Professor, dass die Katze bei ihrer Rückkehr verschwunden wäre. Doch weit gefehlt.

Dabei ist das Ehepaar fest davon überzeugt, dass es sich nicht als Kaatzenhalter eignet. Dafür sind sie zu viel unterwegs, gehen zu gerne auf Reisen. Doch die kleine Mieze schleicht sich langsam, aber sicher in ihr Herz.

Und so langsam und leise, wie sie es tut, erzählt uns der Professor diese Geschichte. Mit einem wundervollen Humor, sodass ich so oft schmunzeln musste und mich als Katzenhalterin hundertprozentig wiederfand.

Dabei versucht er, einige Fragen über die Natur der Katze zu beantworten, doch nicht mit erhobenem Zeigefinger. Und es macht ihn mir äußerst sympathisch, dass er zugibt, dass man Mieze nicht hunderprozentig verstehen kann.

Wer kleine leise Geschichten liebt, dem empfehle ich dieses Büchlein. Für Katzenliebhaber ist sie auf jeden Fall eine wunderschöne Lektüre.

Für Katzenfreunde und -versteher

Von: Ute Zenkner Datum : 25.06.2015

Oh Mensch erkenne dich selbst! so wahr und niedlich

Ein Roman, so gemütlich wie das heimische Sofa

Von: die Selbermacherin Datum : 18.06.2015

selbermacherin.blogspot.de

Nils Uddenberg ist 70 Jahre alt, arbeitet immer noch teilweise als Psychologe und lebt mit seiner Frau in einem kleinen schwedischen Städtchen namens Lund. Der Autor selbst erzählt in dieser Geschichte, wie er und seine Frau zu einer Katze kamen und wie sich das Zusammenleben mit dieser gestaltet. Die Mietze (wie sie schnell nur noch heißt) ist keine Rassekatze oder sonst etwas besonderes, aber sie hat sich eben genau dieses Haus für ihren Einzug ausgesucht. Tja und wenn eine Katze etwas will, bekommt sie das auch (immer) meistens.

Diese Geschichte ist wirklich völlig unaufregend. Es gibt keinerlei Spannung und trotzdem hat sie mir gefallen. In all ihrer Unaufgeregtheit und voller Alltagsberichte. Mietze ist witzig und immer wieder ertappte ich mich bei dem Gedanken "Schlau gemacht, kleine Mietze!"
:-)
Aber auch wie die neuen Katzenbesitzer sich ganz schleichend verändern bzw. verändern lassen, ist einfach schön. Wobei ich der Mietze ein paar Sachen nicht hätte durchgehen lassen *lach*
Die schwedische Gelassenheit ist einfach spürbar und macht das Buch so zu einem "Kurzurlaub" für die Seele.
Dieses Buch nimmt es einem nicht übel, wenn man es mal einen Tag nicht in die Hand nimmt. Man findet sich immer zurecht. Man könnte es glatt mit dem eigenen Sofa vergleichen. Gemütlich, es erzeugt Wohlbefinden, Geborgenheit und man weiß, was man hat.
Und das sage ich als Hundebesitzerin *grins*

Von daher gebe ich
4 von 5 Punkte

Ein Roman so gemütlich wie das heimische Sofa

Von: die Selbermacherin aus im Hohen Norden Datum : 18.06.2015

selbermacherin.blogspot.de

Nils Uddenberg ist 70 Jahre alt, arbeitet immer noch teilweise als Psychologe und lebt mit seiner Frau in einem kleinen schwedischen Städtchen namens Lund. Der Autor selbst erzählt in dieser Geschichte, wie er und seine Frau zu einer Katze kamen und wie sich das Zusammenleben mit dieser gestaltet. Die Mietze (wie sie schnell nur noch heißt) ist keine Rassekatze oder sonst etwas besonderes, aber sie hat sich eben genau dieses Haus für ihren Einzug ausgesucht. Tja und wenn eine Katze etwas will, bekommt sie das auch (immer) meistens.

Diese Geschichte ist wirklich völlig unaufregend. Es gibt keinerlei Spannung und trotzdem hat sie mir gefallen. In all ihrer Unaufgeregtheit und voller Alltagsberichte. Mietze ist witzig und immer wieder ertappte ich mich bei dem Gedanken "Schlau gemacht, kleine Mietze!"
:-)
Aber auch wie die neuen Katzenbesitzer sich ganz schleichend verändern bzw. verändern lassen, ist einfach schön. Wobei ich der Mietze ein paar Sachen nicht hätte durchgehen lassen *lach*
Die schwedische Gelassenheit ist einfach spürbar und macht das Buch so zu einem "Kurzurlaub" für die Seele.
Dieses Buch nimmt es einem nicht übel, wenn man es mal einen Tag nicht in die Hand nimmt. Man findet sich immer zurecht. Man könnte es glatt mit dem eigenen Sofa vergleichen. Gemütlich, es erzeugt Wohlbefinden, Geborgenheit und man weiß, was man hat.
Und das sage ich als Hundebsitzerin *grins*

Von daher gebe ich
4 von 5 Punkte

Süße, kurze Geschichte für Katzenfreunde

Von: Potpourri of Tulips Datum : 12.06.2015

potpourrioftulips.blogspot.de/

Inhalt:
Als Nils Uddenberg eines Tages mit seiner Frau von einer Reise nachhause kommt, sitzt eine kleine, graue Katze auf ihrem Gartenzaun. Schnell schließen die beiden das Tier in ihr Herz und nach einigen zunächst zögerlichen Annäherungsversuchen darf "Mieze", wie sie die Katze getauft haben, auch bei ihnen einziehen. Dieses Buch erzählt von der Beziehung des Autors und dessen Familie zu dem neuen Haustier, das er eigentlich nie wollte, und von ihrem gemeinsamen Alltag.

Meine Meinung:
Ich fand dieses Buch total süß und herzerwärmend. Leute, die viel Wert auf Action und Handlung legen, sind hier allerdings fehl am Platz, denn die Geschichte plätschert einfach so vor sich hin, ohne, dass irgendwas wirklich passiert. Im gesamten Buch finden sich immer wieder kleine Illustrationen, die dem Ganzen noch mehr Charme verleihen und die einfach wirklich hübsch anzuschauen sind. Was mir am meisten gefallen hat, war, wie wenig Worte der Autor gebraucht hat, um die Liebe zu seiner Mieze zum Ausdruck zu bringen. Als Katzenmensch kann ich seine Gefühle total gut nachvollziehen. Nichtsdestotrotz hat auch mir ein wenig Handlung gefehlt. Das Buch war zwar nie langweilig, aber am Ende habe ich mich nicht wirklich gefühlt, als hätte ich gerade wirklich ein Buch beendet.
Ich empfehle die Geschichte dennoch für kalte, regnerische Tage auf der Couch mit einer Tasse Tee, denn "Die Katze, die kam, um zu bleiben" ist einfach eine richtig gemütliche, kurze Wohlfühllektüre.