Leserstimmen zu
Das bisschen Sünde

Anke Greifeneder

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Manchmal sind die unverhofften Begegnungen ja die Besten. Ob das bei Anke Greifeneders neustem Streich so unbedingt hinkommt, vermag ich nicht schon vorab zu bewerten, aber zumindest war "Das bisschen Sünde" ein Titel, den ich nicht unbedingt auf dem Zettel hatte. Auch Anke Greifeneder, deren Werke teils sogar verfilmt wurden, war mir bis dato gänzlich unbekannt. Vielmehr stolperte ich per Leseprobe über ihn und freute mich natürlich sehr, als er wenig später in meinem Briefkasten landete. Man soll Neuerungen ja immer mal wieder eine Chance geben.... Titel: Das bisschen Sünde Autor: Anke Greifeneder Verlag: Blanvalet Seiten: 318 ISBN: 978-3-442-384204 Worum geht es? Das Schönste am Erwachsensein ist es, die Teenagerzeit für immer hinter sich zu lassen. Denkt zumindest Annie, die sich lieber ihrem Traumjob widmet, als ihr Leben mit kindischen Dates und unreifen Kerlen zu vergeuden. Und ganz ehrlich: Wer braucht schon Schmetterlinge im Bauch, wenn man zwei süße Katzen hat? Doch dann steht Annies große Liebe aus Schulzeiten vor ihr. Max ist aufregend, unwiderstehlich - und immer noch ein Riesenarsch. Um ihm endlich die längst fällige Lektion zu erteilen, muss Annie Himmel und Hölle in Bewegung setzen - und versucht zu allem Überfluss auch noch Max' Herz zu erobern.... Rezension: Bevor ich zu etwaigem "Ja-Aber" ausholen könnte, möchte ich erst einmal festhalten, dass der Roman "Das bisschen Sünde" nach dem fürchterlichen Lesefrust rund um Kristan Higgins (Rezension findet ihr *hier*) eine wahre Wohltat war. Beinahe hatte ich an meinem Lesetempo gezweifelt, während ich mich durch Higgins' letztes Werk regelrecht quälte. Der neuste Titel von Anke Greifeneder lässt sich hingegen wunderbar flüssig lesen und verdient vorab die Bezeichnung "Lesegenuss". Bevor ich ein neues Buch beginne, überlege ich mich zunächst kurz, was ich von dem jeweiligen Titel eigentlich erwarte und so handhabte ich es natürlich auch bei "Das bisschen Sünde". Der Klappentext versprach einen kurzweiligen Frauenroman mit einer selbstbewussten Protagonistin, die ihrem Jugend- und eigentlich immer noch Schwarm gehörig einheizt. Happy End offen, aber absehbar.... Tatsächlich erinnert mich der Roman sehr stark an Handlungsstränge in der von mir doch sehr gemochten Serie "Doctor's Diary". Sowohl Annie als auh ihr männlicher Gegenpart Max ähneln Gretchen Haase und Dr. Meier doch stark und auch die Geschichte, obgleich sie weder in Berlin, noch in einem Krankenhaus spielt, ist zumindest sehr nah am Plot der Serie. Eine Tatsache, die die Lesevergnügen wahrlich keinen Abbruch tut, denn wie erwähnt mochte ich Doctor's Diary immer sehr. Schade finde ich allerdings, dass die Versprechen, die der Klappentext macht, letztlich nicht gehalten werden. Auf die "längst fällige Lektion", die Annie Max erteilen will, wartete ich bis zur letzten Seite vergeblich. Auch die Neben schauplätze, abseits der Lovestory rund um Max und Annie sind für meinen Geschmack zu wenig ausgearbeitet und hätten deutlich mehr Potenzial gehabt. Wieso beendet Annie manche Dinge plötzlich? Wo kommt der eine oder andere Zeitsprung her? Was ist mit ihrer Mutter? Was die angeblich so persönliche Neuigkeit ihrer Freundin Johanna? Nach kurzweiligem Lesevergnügen, das mich durchaus unterhalten hat, bleiben am Ende des Buches dennoch einige Fragen offen, die letztlich vielleicht die entscheidende Würze gegeben hätten, um den Roman von "nett" zu "großartig" zu machen. Auch im Hinblick auf die Ordensschwestern fehlten mit letztlich Details und Hintergründe. Auch in ihren Personen schlummerten deutlich mehr Handlungsstränge, als Anke Greifeneder letztlich ausgearbeitet hat. Dennoch möchte ich das Buch keinesfalls schlecht reden, denn unter dem Strich hat es mir sehr gut gefallen und ein kurzweiliges und unterhaltsames Lesewochenende beschert. Fazit: "Das bisschen Sünde" ist ein perfekter Frauenroman für den Urlaub, die Bahn oder ein entspanntes Wochenende auf dem Balkon. Die Offenbarung in Sachen "Frauenliteratur" ist das Buch zwar leider nicht und mir fehlten insgesamt einige kleine ausgearbeitete Details, aber dennoch hat mich das Buch von Anke Greifeneder perfekt unterhalten. Wer also auf der Suche nach einem leichten und unterhaltsamen Titel für zwischendurch ist, der macht mit "Das bisschen Sünde" definitiv nichts falsch. Insgesamt gibt es daher von mir 4 von 5 Sternen.

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Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Annie kommt mit ihrer Katze nichtsahnend in die Tierarztpraxis und da steht er - Max. Er war Annies große Liebe zur Teenagerzeit. Für Annie beginnt wieder alles von von. Max ist aufregend, unwiederstehlich,. verführerisch, aber auch immer noch ein Riesenarsch. Er lügt und hintergeht Annie nach Strich und Faden. Doch sie lernt auch seine weiche und sensible Seite kennen. Und sie lechzt immer nach mehr. Es ist wie eine Sucht. Immer mehr wird sie verletzt von Max, doch sie liebt ihn immer noch. Ist nicht irgendwann einmal ein Punkt erreicht, an dem es kein Vor und kein Zurück mehr gibt und Annie sich vielleicht selbst verliert, wenn sie ihrer Teenagerliebe immer weiter gesteht sie zu verletzen? Oder ist Annies Liebe so stark und so einzigartig und besonders, dass selbst Max ihr nicht wiederstehen kann?  Ich war hingerissen von diesem Buch. Jeder kennt genau diese Situation aus seinem eigenen Leben. Als Teenager hat man sich zum ersten Mal richtig verliebt, hat alles durch die rosarote Brille gesehen und hatte Liebeskummer, weil man von seinem Schwarm nicht erhört wurde. Und Annie hat genau das erlebt. Doch sie bekommt als Erwachsene eine neue Chance. Die Frage ist nur, wie viel Macht die Gefühle aus Teenagerzeit noch haben.  Anke Greifeneder schafft es genau diese Gefühle einzufangen. Sie geht allerdings noch einen Schritt weiter und erzählt, was passiert, wenn man nicht über seinen Schwarm hinwegkommt und ihn Jahre später zufällig wiedertrifft.  Dieses Buch lebt von Annie und Max, ihrer Vergangenheit, ihrer Gegenwart und ihren Gefühlen. Aber auch ihre Missverständnisse sind wichtiger Teil dieses Herzschmerzromans. Denn wie oft wünscht man sich, dass man in die andere Person hineinschauen, oder ihre Gedanken und Gefühle lesen könnte, nur, damit man selber diese Unsicherheiten und diesen Schmerz nicht fühlen muss. Und genau diese Gefühlsschwankungen und alles, was zu einer packenden Liebesgeschichte gehört, hat Anke Greifeneder eingefangen und in ihrem Buch verarbeitet.  Deshalb sollte jeder, der im Grund noch einen kleinen Teenager im Herzen hat, dieses Buch lesen. 

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Zum Inhalt: Annie hat einen tollen Job, zwei Katzen und will nach der Trennung von ihrem Freund von Männern eigentlich zunächst nichts mehr wissen. Dann trifft sie aus heiterem Himmel den Schwarm ihrer Schulzeit wieder und er sieht noch immer unwiderstehlich aus. Annie verliebt sich erneut in ihn, obwohl sie genau das vermeiden wollte. Doch er ist genauso ein Ekel wie zur Schulzeit. Hilft ihr eine Auszeit im Kloster? Meine Meinung: Ja, es ist ein Frauenbuch, und ja, es ist keine weltbewegende Geschichte; aber selten habe ich mich beim Lesen so wohl gefühlt. Die Autorin schafft es, dass man als sich an die eigene Teenager-Schulzeit zurückerinnert. Viele der beschriebenen Personen hat man in der einen oder anderen Weise auch gekannt. Das Ganze wird dann noch „garniert“ mit ein paar wirklich skurrilen Typen sowie einigen Lebensweisheiten. Der Schreibstil ist lebensnah und gleitet nie ins Kitschige ab. Obwohl die Story anders ist, hat mich das Buch beim Lesen sehr an den Film „Harry und Sally“ erinnert, der zu meinen Top 3 der Liebesfilme gehört. Kurzum, ein Buch, das einfach Spaß macht und das ich bereits weiterempfohlen habe.

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Klappentext: Das Schönste am Erwachsensein ist es, die Teenagerzeit für immer hinter sich zu lassen. Denkt zumindest Annie, die sich lieber ihrem Traumjob widmet, als ihr Leben mit kindischen Dates und unreifen Kerlen zu vergeuden. Und ganz ehrlich: Wer braucht schon Schmetterlinge im Bauch, wenn man zwei süße Katzen hat? Doch dann steht Annies große Liebe aus Schulzeiten vor ihr. May ist aufregend, unwiderstehlich – und immer noch ein Riesenarsch. Um ihn endlich die längst fällige Lektion zu erteilen, muss Annie Himmel und Hölle in Bewegung setzen – und versucht zu allem Überfluss, doch noch Max‘ Herz zu erobern. Meine Meinung: Das Cover ist an sich recht schlicht gehalten. Nur der Titel und ein angebissener Apfel. Und der hat Eva im Paradies auch schon kein Glück gebracht… Annie, Apothekerin mit einer recht extrovertierten Mutter, träumt von einer eigenen Apotheke. Und auch von einem Mann. Doch genau an dieser Stelle hapert es. Bei dieser Suche nach Mr. Right ist der Leser dabei. Fast das gesamte Buch ist eine kleine Zeitreise in Annies Vergangenheit. Als ihr Max, ihr großer Schwarm aus Schulzeiten, wieder begegnet, geht es drunter und drüber. Begonnen mit einem Blind Date für die Hochzeit einer Schulfreundin, gehen die Zufälle immer weiter und enden bei den verschiedensten Gefühlen und Personen. Auch toll zu lesen war es, wie Annie nach dem ganzen Drama in einem Kloster zu Ruhe kommen will. Zugegeben, ich fand Max Sprüche schon unter der Gürtellinie und konnte nicht verstehen, was Annie nach all dem an ihm so toll fand und ihm immer wieder verzeihte. Besonders gelungen fand ich die Nebengeschichte, die in der Apotheke spielte. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und noch weniger mit der Auflösung. Das brachte noch einmal extra Aufregung in die Geschichte. Sprachlich kann man an diesem Buch nichts Schlechtes finden. Innerhalb weniger Seiten ist man in Annies Leben eingezogen und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Sehr unterhaltsam und vor allem lustig wird Annies Klassentreffen und die damit verbundenen Ereignisse erzählt. Fazit: Ein tolles Buch, das einen an die eigene Schulzeit und –freunde erinnert. Wer einmal Teil von Annies Klasse sein möchte, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Absolute Leseempfehlung.

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Lesegrund Der Klappentext dieses Buches klang sehr ansprechend und interessant. Meine Meinung Handlung & Umsetzung Das Buch selbst hat mir dann aber leider nicht mehr ganz so gut gefallen. Der Einstieg und somit Anfang der Geschichte war mir etwas zu sprunghaft. Es ist einfach zu viel passiert und es kamen zu viele Zeitsprünge vor. So geht mir auch die Annäherung der Protagonisten viel zu schnell. Das eine Kapitel endet damit, dass sie streiten und Annie die Nase voll von Max hat, das nächste beginnt damit, dass sie miteinander essen. Für mich war die Beziehung der Beiden zueinander deshalb nicht immer ganz klar. Anderes war dafür mehr als nur klar: nämlich die Vorkommnisse in der Apotheke. Es erscheint eine neue Kollegin, die super aussieht und der alles scheinbar zufällt. Plötzlich läuft alles schief und Annie wirkt völlig überarbeitet. Die gesamte Situation ist einfach nur vorhersehbar und zudem recht unrealistisch, da kein Arbeitgeber seinem Angestellten zwei Monate Zwangsurlaub geben würde. Außerdem kam mir die gesamte Handlung extrem überdramatisch vor. Selbst am Ende und das machte das Gesamte ein bisschen unrealistisch. Das ganze Hin und Her sorgte zudem dafür, dass das Knistern verloren ging und die Spannung dadurch fast überhaupt nicht vorhanden war. Charaktere Annie hat mir Anfangs noch recht gut gefallen mit ihrer spritzigen, humorvollen Art. Doch irgendwann ging ihr Witz für mich verloren und es wirkte beinahe albern. Zudem schien sich immer die gesamte Welt gegen sie zu verschwören und jeder schien über sie zu lästern, was ihre Person einfach überdramatisch darstellt, was mir nicht so zusagt. Mit Max ging es mir ähnlich. Er gefiel mir gut und seine Neckereien waren belustigend, doch irgendwann nervten sie immer mehr und waren auch einfach nicht mehr amüsant. Zudem ist Max überhaupt nicht romantisch, nicht einmal am Ende. Dadurch hat die Romantik einfach komplett gefehlt, was ich wirklich schade finde, da es in diesem Buch schließlich um eine Liebesgeschichte geht. Schreibstil Der Schreibstil war für mich eigentlich das schlimmste am ganzen Buch, wobei ich damit hätte Leben können, wenn der Rest gepasst hätte. Mir war einfach vieles zu ausführlich und oftmals doppelt erklärt. Zum Beispiel wird beschrieben, dass Annies Mutter sie über alles liebt, sie aber früh Mutter geworden ist und deshalb ein schwierigeres Leben hatte. Trotzdem würde sie Annie nicht mehr hergeben wollen. Genau das ist eigentlich schon klar, denn wenn ihre Mutter sie über alles liebt, will sie schließlich auch, dass sie da ist. Es gab auch viele Szenen, die meiner Meinung nach eher einer Aufzählung glichen, was es mir schwer machte, mich in die Geschichte einzufühlen. Die Gespräche haben mir dies auch nicht erleichtert, denn sie wirkten auf mich unecht. Mal spricht Annie wie eine erwachsene, gebildete Frau, im nächsten Moment würde ich fast behaupten, sie nutzt einen jugendlichen Slang, der einfach überhaupt nicht zu dem Eindruck, den ich von ihr habe, passt. Fazit Auch ein hübsches Cover kann nicht über den Inhalt hinwegsehen lassen. Und der Inhalt war in diesem Fall leider enttäuschend für mich. Das gesamte Buch war einfach nicht stimmig und ich werde wohl kein weiteres Buch dieser Autorin lesen.

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Der Roman spielt in Freiburg und in einem Kloster. Er ist ein wenig überspitzt erzählt, sehr witzig, am Anfang teilweise zu witzig und etwas langatmig zu sehr in die Schulzeit abrutschend. Die Autorin fängt sich allerdings ziemlich rasch und dem ersten Viertel geht es mit der Geschichte munter "bergauf". Zwar gibt es keine Spannungsbögen, aber dennoch habe ich gerne weitergelesen und oft gegrinst. Annie Fischer, gestandene Apothekerin und sehr engagiert an ihrem Arbeitsplatz, tut fast alles, um die Apotheke ihres Chefs eines Tages übernehmen zu können. Privat hat sie nur ein Manko: Sie ist seit gefühlten, ewigen Zeiten Single und dass ihre Mutter sie mit zarten 17 Jahren gebar und nun der verlorenen Jugend mit zahlreichen Liebhabern hinterher rennt, hilft ihr nicht wirklich weiter. Zu allem Überfluss begegnet die Dreißigjährige ihrem alten Schwarm aus Schulzeiten und damit geht das Theater los. Zwischendrin nerven die Rückblicke in die Zeit als Teenager ziemlich. Offenbar erinnert sich die Protagonistin bis ins kleinste Detail an mehr oder wenige schräge Liebesgeschichten rund um ihren (einstigen) Schwarm und die Zeit dazwischen scheint nicht zu existieren. Es wird besser als Annie sich eine Auszeit im Kloster nimmt, es mischen andere Protagonisten als ehemalige Klassenkameraden mit und das tut dem Roman spürbar gut.

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Das bisschen Sünde als Titel, ein angebissener Apfel (eindeutig auf die Eva-wird-von-Schlange-verführt-Geschichte bezogen) auf dem Cover und eine Frau, die ins Kloster geht - jedenfalls zeitweilig -, das klingt doch auf den ersten Blick gar nicht so schlecht. Die Geschichte zieht sich allerdings ziemlich in die Länge, was ich auch auf den Schreibstil zurückführe. Im Grunde ist es auch das übliche Klischee, das hier bedient wird: Teenagermädchen - unscheinbar, schüchtern, hilfsbereit - lebt High School-Star - arrogant, Weiberheld, muss ab und zu mit Teenagermädchen reden, weil es für ihn Dinge erledigt - , der nichts davon mitbekommt, jedenfalls anscheinend. Jahre später trauert sie noch immer der verpassten Chance nach, bis sie ihm wieder über den Weg läuft. Er scheint sich kein Stück verändert zu haben und lässt nur ab und an ein nettes Wort fallen. Oder hatte er auch Gefühle für sie..? Großes Gefühlschaos, dramatische Missverständnisse, begonnene und schnell wieder beendete Liebschaften, hinterlistige Kolleginnen, tiefe Freundschaften, neue Erkenntnisse, religiöser Beistand und eine schräge Mutter - das sind Dinge, mit denen die Protagonistin Annie kämpfen muss. Neben ihrer geringen Körpergröße, natürlich, über die sich jeder lustig macht, allen voran Max, ihr Jugendschwarm. Nach dem Motto "Was sich neckt, das liebt sich" ist dieser Roman aufgebaut, also ist schnell zu erkennen, was passieren wird und auch, wie er ausgehen wird. Daher sind viele Dinge, die eigentlich überraschend sein sollten, leider viel zu vorhersehbar. Nur ein, zwei Mal konnte mich eine Wendung überraschen, und manchmal (leider zu selten) musste ich tatsächlich mit Annie lachen oder eine kleine Träne verdrücken. Richtig mitgerissen hat mich dieser Roman aber trotz der netten Unterhaltung leider nicht. PS. Ich hatte auch mehr religiöses Zeug oder zumindest einen größeren Bezug zum Titel erwartet, als den letzten Satz. Aber die Zitate, die über jedem Kapitel stehen und sogar auf diese bezogen sind, inhaltlich, die gefallen mir sehr (zum Beispiel: "Wenn man zu Gott spricht, ist man religiös. Wenn Gott mit einem spricht, ist man irre." [Dr. Gregory House]. Die Folge, in der er das sagt, kenne ich sogar... :) )

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Diese Buch sollte man gelesen haben!

Von: schockverknallt

05.06.2015

Die liebe Annie ist eine Ü-30 Frau, die sehr gerne einen passenden Mann für sich finden würde. Wie wir vielleicht aus der eigenen Erfahrung wissen, dass gestaltet sich nicht immer gleichbleiben einfach. Der Der eine Topf findet halt schneller seinen Deckel als z.b. Annie. Aber es gibt da einen ganz bestimmten Mann Namens Max, den sie eigentlich schon seit Schulzeiten liebt und mit voller Wucht wieder in ihr Leben tritt, nur leider erweist sich dieser als ein ziemlich gemeiner Arsch. Ein bisschen Bad Boy zu sein, kann ja auch nicht schaden, dass hat schließlich seine Reize, aber wenn dann so einer daher kommt, wie es Max zu sein scheint, der nur auf Annie's Gefühlen rumlatscht, dann würde ich auch freiwillig verzichten. Leider muss man dazusagen, Annie ist die Art Frau, die mit einem extremen Helfersyndrom und einer ordentlichen Portion Gutmütigkeit ausgestattet ist. Meiner Meinung nach, wird ihr das sehr schnell zum Verhängnis. Es gibt allerdings auch noch andere Faktoren die Annie das Leben schwer machen, wie z.b. ihre Mutter. Sie kann nicht mit ihr, aber auch nicht komplett ohne sie. Da kommt halt wieder ihre Gutmütigkeit zum Vorschein. Als Annie bemerkt, dass sie eigentlich keinen Ausweg mehr findet um mit allem umzugehen, beschließt sie in ein Kloster zu gehen. Dieser Schritt ist sehr mutig, wie ich finde. Denn erst dort findet sie die Ruhe, die sie braucht um ihre Gedanken in Bezug auf ihr Leben neu zu sortieren. Ich fand es sehr interessant zu erleben wie es Annie im Kloster erging, da die Autorin sich zu Recherchezwecken auch in ein Kloster einquatiert hat, kam der ganzen Story zugute. Obwohl Max so ein Stinkstiefel ist, gab es doch einige Szenen die mich schmunzeln lassen haben. Es handelt sich bei diesem Buch definitiv um eine lockere und auch lustige Sommerlektüre.

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