Leserstimmen zu
Anleitung zur Schwerelosigkeit

Chris Hadfield

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Ein wirklich spannendes und aufregendes Buch zum Thema Weltall und Astronauten. Wer schon immer mal davon geträumt hat, ins All zu fliegen, kann es hier hautnah nachlesen. Wie fühlt es sich an Astronaut zu werden? Und was können Sie daraus für Ihr Leben lernen? Auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

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Inhalt Chris Hadfield berichtet, wie ihn der Wunsch, Astronaut zu werden, von der frühesten Kindheit an begleitet, weite Teile seines Lebens bestimmt, das Leben seiner Familie beeinflusst und ihn letztendlich zum Erfolg geführt hat. Wir erfahren Interessantes über die Ausbildung zum Astronauten, über das Zusammenleben von Astronauten, über die Zusammenarbeit, aber auch den Wettbewerb zwischen den Astronautenanwärtern. Chris Hadfield nimmt uns mit auf seine Reisen in den Weltall, sodass wir ein stückweit den Alltag im Raumschiff und auf der Raumstation miterleben können. Das treibende Element in all den Beschreibungen scheint das gemeinsame Ziel der beteiligten Personen zu sein. Das erfolgreiche Zusammenarbeiten ist nur mit ausgeprägtem Teamsinn möglich, wenn jede/r es schafft, sein/ihr individuelles Karrierestreben in eine für die Gemeinschaft hilfreiche Orientierung umzulenken. Chris Hadfield schreibt flüssig, interessant zu lesen und mit einer guten Prise Humor. Subjektive Eindrücke Ich habe das Buch förmlich verschlungen und habe viel gelernt, was ich mich immer schon gefragt habe. Toll. Die positive Botschaft, dass Teamsinn möglich ist, hat mir natürlich sehr gut gefallen. Allerdings bleibt einschränkend anzumerken, dass es sich um eine Aufgabe handelt, an deren Erfüllung jeder ein unbedingtes Interesse hat und es jedem klar ist, dass er/sie durch die Zurückstellung einiger eigener Strebsamkeiten mehr zum Ergebnis beitragen und sich z. T. positiver darstellen kann als durch strenge Wettbewerbsorientierung. So bleibt ein wenig der Zweifel, ob sich diese Erfahrung so 1:1 in den „hiesigen“ Alltag übertragen lässt. Trotzdem gut zu wissen, dass es prinzipiell möglich ist 🙂 Fazit Das Buch hat mich in schöne Träume entführt, die zwar nur für sehr wenige Menschen wahr werden, die mitzuträumen aber trotzdem anregend sind und Spaß machen. Wer sich schon immer gefragt hat, wie man Astronaut wird und wie es sich wohl dort oben im Weltall so lebt, dem sei dieses Buch inniglichst ans Herz gelegt. Ich danke dem Verlag sehr herzlich für dieses sehr interessante Rezensionsexemplar.

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In Anleitung zur Schwerelosigkeit berichtet der kanadische Astronaut Chris Hadfield von seiner Erfahrung mit der Raumfahrt und seinen Missionen auf der Mir und der ISS. Insgesamt war er drei Mal im All und kommt auf eine Gesamtdauer von knapp 166 Tage in der Schwerelosigkeit. In dem Buch erzählt Hadfield nicht nur von seinen Raumfahrten, sondern erklärt auch wie man zum Astronaut wird, gibt Hintergrundeinblicke in die Abläufe bei der NASA und der Roskosmos und erzählt, was er aus dem Astroautendasein für sein alltägliches Leben gelernt hat. Das Buch ist weniger über die Biografie von Chris Hadfield, denn diese wird im groben schon im Vorwort zusammengefasst, sondern seine drei Weltraumfahrten stehen im Vordergrund und alles was mit ihnen zu tun hat. Es hat mich wirklich beeindruckt, wie hart Astronauten ihr ganzes Leben lang für ihren Traum kämpfen. Das ist kein Beruf, in den man Mal ebenso reinschlittert, wie es in so vielen anderen Jobs der Fall ist. Der ganze Lebenslauf eines Astronauten arbeitet darauf hin, für das Raumfahrt-Projekt in Frage zu kommen. In Hadfields Fall waren die Chancen, dass er jemals die totale Schwerelosigkeit erlebt sogar noch geringer, da er Kanadier ist, und ein Großteil der ausgewählten Astronauten natürlich Amerikaner oder Russen sind. Noch beeindruckender finde ich es, dass er trotzdem nie aufgegeben hat, auch wenn seine Chancen gering waren. Es motiviert einen, dass man selbst auch alles schaffen kann, wenn man nur sein Bestes gibt und stets so gut vorbereitet wie möglich ist. Ihr seht schon, Hadfields Buch lässt sich nicht nur wie eine bloße Aneinanderreihung von seinen Taten lesen. Es ist sehr viel inspirierender als das. Aus jedem Kapitel kann man eine Lektion für sein eigenes Leben ziehen. Deswegen sind seine Erzählungen auch nicht immer chronologisch geordnet, sondern springen ab und zu in der Zeit umher, um seine Aussage in dem jeweiligen Kapitel zu verstärken. Das Buch ist in drei Teile unterteilt, welcher jeweils mit einem doppelseitigen Bild von der Erde aus dem All von den anderen abgegrenzt ist. Außerdem findet man in der Mitte des Buches einige Seiten mit Fotos aus Hadfields Leben. Von einigen Ereignissen, die auf den Fotos gezeigt werden hat man bereits gelesen und sie dann noch einmal in Bild Form zu sehen, ruft einem ins Gedächtnis, wie real alles ist was man liest. Denn manchmal vergisst man etwas, dass man von realen Menschen und Erlebnissen liest, sondern verliert sich etwas in der Sci-Fi ähnlichen Atmosphäre des Buchs. Durch Anleitung zur Schwerelosigkeit bekommt man einen völlig neuen Blick auf die Raumfahrt und die Auswirkungen davon auf den Menschen. Ich habe mir zum Beispiel nie Gedanken darüber gemacht, wie Astronauten sich fühlen wenn sie nach ihrer Rückkehr wieder der Schwerkraft ausgesetzt sind, nachdem sie monatelang schwerelos durch die Gegend geschwebt sind. Oder auch andersherum, welche Bedeutung das tägliche Leben in der Schwerelosigkeit für den menschlichen Körper hat. Auch über alltägliche Probleme im All, wie Zähne putzen oder Hände waschen habe ich nie nachgedacht. Über all die kleinen Dinge berichtet Hadfield in seinem Buch und bringt somit das Mysterium Raumfahrt auch den Nicht-Eingeweihten nahe. Während seiner Zeit im All hat er außerdem viele kleine Videos gedreht, in denen er die „unwichtigen“ alltäglichen Phänomene im All erklärt. Ich empfehle Anleitung zur Schwerelosigkeit jedem, der begeistert von der Raumfahrt ist und gerne einen Blick hinter die Kulissen wagen möchte. Man lernt nicht nur viel über das Leben als Astronaut, sondern nimmt auch viel für sein eigenes Leben mit, wie zum Beispiel, dass es gut ist eine 0 zu sein, dass es immer gut ist sich auf alles so gut wie möglich vorzubereiten und wie man das „runde Luke, eckiger Astronaut“- Problem in Angriff nimmt.

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Einige Worte zum Inhalt Chris Hadfield ist ein kanadischer Astronaut, der bereits dreimal im Weltraum war und mehrere Monate lang als Kommandant auf der ISS gearbeitet und geforscht hat. Seine Fotoaufnahmen von der Erde sowie seine Tweets und Videos über den Alltag im Weltraum haben große Bekanntheit erlangt. In seinem Buch erzählt er, wie es dazu kam, dass er Astronaut wurde, mit welchen Schwierigkeiten er kämpfen musste und wie man seine Ziele verfolgt und erreicht. Man könnte sagen, Chris Hadfield präsentiert in Anleitung zur Schwerelosigkeit eine Anleitung zum Leben. Meine Meinung Eigentlich lese ich keine Biographien. Nur für wenige bekannte Persönlichkeiten mache ich da eine Ausnahme, zum Beispiel Amy Poehler, denn meist finde ich Biographien eher langatmig und wenig interessant. Ganz anders bei Chris Hadfields Buch: Von der ersten bis zur letzten Seite konnte es mich fesseln. Was Hadfield berichtet, ist so interessant, spektakulär, witzig, bodenständig und ehrlich, dass man bereits nach kurzer Zeit eine tiefe Bewunderung für ihn und seine Lebensansichten empfindet. Bevor ich das Buch gelesen habe, wusste ich im Grunde nichts über Hadfield – klar, dass er in einem Video auf der ISS Gitarre spielt, war mir bekannt. Doch damit endete mein Wissen auch schon. Deswegen bin ich besonders glücklich, dass ich Anleitung zur Schwerelosigkeit gelesen habe, denn Hadfield ist ein unglaublich faszinierender und intelligenter Mensch. “Wissen Sie, etwas Verrücktes ist auf dem Weg in den Weltraum geschehen: Ich lernte, hier auf der Erde besser und glücklicher zu leben.” – S. 50 Die Biographie ist in drei Teile gegliedert: Der erste Teil befasst sich mit Hadfields Weg zu seinem Traumberuf des Astronauten, Teil zwei gibt Einblick in das Leben im Weltraum und drei Teil schließlich berichtet über die Rückreise zur Erde. Als Leser erhält man Einblicke in die Arbeit eines Astronauten, die immensen Vorbereitungen, die nötig sind, die Vernetzung innerhalb der Weltraumbehörden und viele weitere spannende Themen. Für mich als Fan von Reisen ins All ein absoluter Traum! Anleitung zur Schwerelosigkeit ist nicht nur eine Autobiographie. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass das Buch teilweise mehr ein Ratgeber ist, der sich mit Aspekten des Lebens befasst, diese aufdröselt und sinnvolle Schlussfolgerungen liefert, die mit praktischen Hinweisen verbunden werden. Beim Lesen des Buches hatte ich nicht nur sehr viel Spaß, ich habe auch sehr viel gelernt und einiges überdacht, das ich nun mit anderen Augen sehe. “Menschen werden gern daran erinnert, dass das Unmögliche möglich ist, glaube ich, und ich fand es schön, das tun zu können.” – S. 264 Chris Hadfield macht einem einfach klar, worum es im Leben geht. Wie man das Beste aus sich herausholt. Wie man sogar negatives Denken in etwas Positives umwandelt. Aus seiner Biographie kann man viel Nützliches für das eigene Leben und Denken herausziehen. Der Schreibstil ist für eine Biographie passend. Klare, sachliche Worte, untermalt mit Witz und Charme, manchmal auch mit Sarkasmus. Insgesamt ließ sich das Buch angenehm und flüssig lesen. Ganz besonders toll fand ich außerdem die farbigen Fotografien, die in der Mitte des Buches auf schönem, glänzendem Papier abgebildet sind. Sie haben den Text perfekt abgerundet! Fazit Wenn ihr gerne Biographien lest und schon immer mal wissen wolltet, wie das Leben eines Astronauten aussieht, dann lest dieses Buch! Es ist wahnsinnig unterhaltsam und lehrreich und hilft einem dabei, ein etwas anderes Bild vom Leben auf der Erde zu bekommen. Ich bin nun definitiv ein großer Fan von Chris Hadfield!

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Space Oddity

Von: Anke Templin

30.07.2014

Chris Hadfield, geb. 1959 in Kanda, hat etwas erreicht was nur sehr wenige Menschen schaffen: Er ist Astronaut. Damit hat er durch harte Arbeit und eisernen Lernwillen geschafft sich seinen Kindheitstraum zu erfüllen. Denn dieses Ziel hat er sich als 9 jähriger Junge gesteckt, als er die Bilder der ersten Mondlandung von Neil Armstrong 1969 im TV sah - und seitdem hat er alle Planungen darauf hin ausgerichtet. Er flog insgesamt drei mal ins All und war auch für mehrere Monate Kommandant auf der ISS. Er schreibt recht locker und humorvoll über seine Pläne, seine Ausbildung und seine Erfahrungen als Astronaut. Daraus leitet er quasi seine allgemeine Lebensphilosophie ab, da das "Denken wie ein Astronaut" ihm in Fleisch und Blut übergegangen ist. So gibt es einige Weisheiten: Immer auf sein Ziel fokussiert zu bleiben und alle Entscheidungen darauf auszurichten. Immer optimistisch zu bleiben, selbst wenn es unmöglich scheint die Ziele zu erreichen. Und auch weiter Spaß an einer Sache zu haben, auch wenn es anstrengend wird. Das beste Beispiel dafür war sein Weg Astronaut zu werden. Das war wirklich beeindruckend mit welchem Ehrgeiz, aber auch mit wieviel Spaß am Lernen und am Training er sein Ziel erreicht hat. Aber mit der Aufnahme in das Luftfahrtprogramm war ja das Ziel noch lange nicht erreicht, es war erst der Anfang, denn als Astronaut ist man quasi ewiger Schüler. Allein das Training für seine erste Mission betrug ca. 4 Jahre. Seine Frau und die drei Kinder mussten einige Opfer bringen. Überhaupt die richtige Vorbereitung ist das A+O. Für Astronauten gibt es daher sehr viele Simulationen, die EVAs / Weltraumspaziergänge werden z.B. im Tauchbecken simuliert und geübt. Astronauten müssen im Ernstfall sekundenschnell die richtigen Entscheidungen in komplexen Situationen treffen, z.B. bei Problemen / Fehlermeldungen während des Starts und Wiedereintritts. Die kleinen Geschichten aus dem All sind natürlich die Highlights. So wusste ich z.B. noch nicht, dass Astronauten vor dem Start 1-2 Wochen in einer Art Qurantäne verbringen müssen, damit sie nicht noch eine ansteckende Krankheit bekommen. Lustig auch folgende Szene: eckiger Astronaut - runde Luke - wie schwierig es ist dass ein Astronaut mit seinem Raumanzug durch die Luke ins Freie kommt. Oder auch die Beschreibung des überwältigenden Blicks auf die Erde bei seinem ersten Einsatz ausserhalb des Shuttles. Einziger kleiner Kritikpunkt: Phasenweise empfand ich die Chronologie als etwas unübersichtlich, da er - meiner Meinung nach - etwas zu sehr hin und her gesprungen ist, indem er einige Geschichten von den Weltraumflügen schon vorweg eingestreut hat. Auch seine Ausbildung war mir manchmal etwa zu sprunghaft erzählt. Dadurch ergaben sich auch einige Wiederholungen. Und man sollte schon etwas Interesse am Thema Raumfahrt aufbringen, so muss ich gesehen, das es mir manchmal schon etwas zu sehr ins Detail ging. Auch die Lebensweisheiten fand ich oftmals etwas zu plakativ. Aber alles in allem ein recht unterhaltsamer Einblick in eine mir fremde Welt.

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Mit Spannung durch Hadfields Leben

Von: Marita Matysek aus Berlin

04.07.2014

Von der ersten bis zur letzten Seite wollte ich das Buch nicht mal zum Schlafen gehen aus der Hand legen. Es ist ein Einblick in Dinge, die für ganz normale Menschen nicht erreichbar ist aber dennoch durch die Erzählung seines Lebens, sich unmittelbar neben Ihm wieder findet. Es motiviert nicht nur dazu seine eigenen Ziele gewissenhaft zu erreichen, sondern regt dazu an sich selbst zu finden und unseren Planeten zu schätzen ! Nicht das ich das schon vorher getan hätte, nein, aber durch dieses Buch gab es mir gewisse Einblicke (auch durch seine Videos und Fotos) die mich mein Leben lang verfolgen werden und ich in aller erfurcht mich in Zukunft verhalten werde gegenüber unserer Umwelt etc. Ich habe auf jeder Seite mitgefiebert. Ich finde eigentlich gar nicht die richtigen Worte für was das Buch mit mir angestellt hat und meine weiteren Entscheidungen beeinflusst. Ich hätte niemals gedacht dass das Buch so toll ist ! Ich danke euch dafür dieses als Testleser bekommen zu haben ! Ich hatte es bereits schon weiter empfohlen als ich gerade mal die Hälfte gelesen habe ! Ich würde es sogar an Menschen weiter empfehlen die sich mit der Materie *Astronaut* noch nie auseinander gesetzt haben. Ich war schon immer begeistert von der Raumfahrt und konnte mir durch dieses Buch die Fragen die ich mein Leben lang mit mir rum trug, beantworten ! Meine absolute Hochachtung an Herrn Chris Hadfield und weiterhin ein so tolles, mit Liebe gefülltes und Zielstrebiges Leben !

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Phasenweise hochinteressant

Von: Hannes Tarun

20.06.2014

Guten Morgen, liebe Leseratten! Ich habe mich an dem Buch "Anleitung zur Schwerelosigkeit" von Chris Hadfield versucht. Zu allererst: Zumindest phasenweise liefert das Buch genau das, was es verspricht - interessante Berichte aus dem All, humorvolle Anekdoten und spannende Einblicke. Leider muss ich diesen positiven Eindruck aber etwas schmälern: Mir persönlich sind die Abstände zwischen diesen "Höhepunkten" zu groß - dazwischen schleppt es sich hin und ist etwas nichtssagend. Außerdem fiel es mir schwer, in das Buch "hineinzukommen". Fazit: Spannend und interessant, aber NUR, wenn man die nötige Geduld mitbringt. Viel Spaß beim Lesen!

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Schwerelosigkeit

Von: Renate aus Oschersleben

15.06.2014

Das Buch hat mir sehr gefallen. Es ist eine Geschichte, die bis zum Schluss spannend bleibt und sehr interessante Charaktere hat. Auch die Aufmachung des Buches ist sehr gelungen.

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