Leserstimmen zu
Die 100 - Tag 21

Kass Morgan

Die 100-Serie (2)

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Kass Morgans "Tag 21" ist der zweite Band ihrer dystopischen "Die 100" Trilogie. Nachdem ich bereits durch den Vorgängerband und die erste Staffel der gleichnamigen Serie glücklich, süchtig infiziert worden bin, habe ich dem Erscheinungstermin von "Tag 21" entgegen gehibbelt. Und dann DAS: Der wundervolle Heyne Fliegt Verlag hat den Erscheinungstermin tatsächlich auf den 19. Oktober verlegt, sodass jeder "Die 100" Fan und Süchtige, mit dem Start der zweite Staffel, der Serie, auch den zweiten Band der Reihe inhalieren kann. Ich finde, dafür gehört der Verlag einmal ordentlich durchgeknuddelt. Nachdem Überfall auf der Camp der Jugendlichen, müssen die Verbliebenden der ursprünglichen 100 Jugendlichen, gegen viele Gefahren, Krankheiten und Anfeindungen untereinander, kämpfen. Der Alltag der Jugendlichen ist keinesfalls monton und beschäftigt sich nur mit dem nackten Überleben. Abgesehen von den Gefahren, die von den "Erbgeborenen" ausgehen, müssen mehr Informationen über den Planeten Erde und seine Entwicklung eingeholt werden und natürlich muss auch für frische Nahrung, Wasser, medizinische Versorgung und neue Wohnmöglichkeiten gesorgt werden. Kass Morgen wechselt erneut zwischen den einzelnen Charakteren hin und her, sodass der Leser die Handlung aus vielen verschiedenen Perspektiven erfährt. Diese Perspektivenwechsel sorgen natürlich auch für die nötige Spannung, denn oftmals wird in den gemeinsten Szenen zu einem anderen Charakter gewechselt. Die Handlungsszenen aus Clarkes und Bellamys Sichtweisen gefallen mir besonders gut. Die beiden sind definitiv zu meinen absoluten Lieblingscharakteren geworden. Clarke mit ihrem medizinischen, wissenschaftlichen Wissen, rettet immer wieder ihre Camp-Mitbewohner. Sie hat eine liebevolle, führsorgende Art und Weise und dennoch ist sie keinesfalls perfekt, denn auch sie hat ihre Schatten-Seiten, welche sie menschlich, greifbar machen. Bellamy ist stark, intelligent, rebellisch und würde alles für die Menschen tun, die ihm am Herzen liegen. Nicht nur auf der Erde spitzt sich die Lage für die Charaktere immer weiter zu, sondern auch auf im All auf den Raumschiffen. Die Handlung vor Ort wird aus Glass Perspektive berichtet. Der Leser hat es mit seinen Lieblingscharakteren keinesfalls leicht, niemand ist sicher und so leidet, lacht, liebt und zittert man mit seinen Favoriten. Meine Kritik am Vorgängerband hat Kass Morgan offenbar gelesen *grins*, denn was Band 1 an Spannung und nicht ausgenutztem, nervenaufreibendem Potential fehlte, weil sie ihr Hauptaugenmerk auf die Vorstellung der Charaktere, des Handlungsortes und ihrer Storyidee gelegt hat, ist in "Tag 21" voll ausgeschöpft. Kass Morgans Schreibstil ist locker flockig, sodass die Seiten und die Lesezeit förmlich dahin fliegen und das macht ihre Bücher wiederrum zu unvergesslichen Page-Turnern. Aber dennoch habe ich auch in der Fortsetzung das Gefühl, dass das Buch ruhig noch 100 Seiten länger sein könnte. Ich kann mir noch so gar nicht vorstellen, was Kass Morgan uns alles im Abschlussband präsentieren wird. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten diese Reihe enden zu lassen. Nun warte ich also ganz hibbelig und furchtbar gespannt auf den Trilogieabschluss, dieser äußerst gelungenen, fesselnden Buchreihe von der man definitiv mehr lesen möchte. Und natürlich lasse ich mir auch die zweite Staffel der gleichnamigen Serie nicht entgehen, denn auch bei dieser bin ich zum absoluten Inhalierungs-Suchtmenschen geworden.

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Meine Meinung 100 Jugendliche wurden ausgesandt um die Erde wieder neu zu besiedeln. Mittlerweile haben sich diese ein Camp aufgebaut, doch eben dieses wird von Erdgeborenen angegriffen. Es beginnt ein verbitterter Kampf um Leben und Tod. Wells behält in dieser Stunde die Nerven und versucht die Überlebenden zu retten. Bellamy hingegen sucht seine Schwester Octavia. Wurde sie von den Erdgeborenen verschleppt? Lebt sie noch? Clark, die zwischen Bellamy und Wells steht, weil sie beide gerne mag, hilft Bellamy bei seiner Suche und dabei stoßen die zwei auf ein Geheimnis. Doch nicht nur auf der Erde wird es spannender, auch auf den Raumschiffen spitzt sich die Lage immer mehr zu. Der Sauerstoff dort schwindet mehr und mehr und das Leben der Menschen ist gefährdet … Der dystopische Jugendroman „Die 100 – Tag 21“ stammt von der Autorin Kass Morgan. Es ist bereits der zweite Teil der „Die 100“ – Trilogie und es empfiehlt sich den ersten Band „Die 100“ vorab zu lesen, da nur so die Zusammenhänge wirklich klar werden. Nachdem mir Band 1 super gefallen hat waren meine Erwartungen hier doch ziemlich hoch. Die Charaktere sind bereits gut bekannt aus Teil 1. Die Jugendlichen, wie sie zur Erde geschickt wurden, um diese neu zu besiedeln. Man merkt ihnen an, dass mittlerweile einiges an Zeit verstrichen ist. Sie haben sich alle entwickelt, sind gewachsen an ihren Aufgaben, wirken reifer als noch zuvor. Besonders im Mittelpunkt stehen erneut Clarke, Bellamy, Wells und Glass. Während Clarke, Bellamy und Wells bereits auf der Erde sind, befindet sich Glass noch immer im Weltraum. Clarke wirkte in meinen Augen sehr gereift. Sie hat medizinisches Wissen, was den Jugendlichen nicht nur einmal von immensem Nutzen ist. Wells wirkte auf mich wie ein Anführer. Er hat vieles im Griff aber eben nicht alles. Von manch einem muss er sich Anfeindungen gefallen lassen. Bellamy wirkt auch reifer. Er hat nur eines im Sinn, er will seine Schwester Octavia retten. Dafür würde er alles tun. Die Jugendlichen wachsen mehr und mehr zu einer Gemeinschaft zusammen, was auch dringend notwendig ist. Immerhin gibt es noch die Erdgeborenen, die hier in diesem Teil das erste Mal wirklich auftauchen. Eine von ihnen ist Sasha. Bei ihr wusste ich nicht immer ob man ihr wirklich trauen kann. Doch ich geb zu Sasha hat mich ein paar Mal wirklich überrascht. Auch die anderen Charaktere, wie eben Glass oder auch Luke, die sich noch auf den Raumschiffen befinden, oder auch der Rest der 100, sie alle sind erneut sehr gut beschrieben und man kann sie sich vorstellen. Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und lässt sich wunderbar flüssig und locker lesen. Erneut gibt es verschiedene Handlungsstränge. So wird das Geschehen wieder aus 4 verschiedenen Perspektiven geschildert. Es sind Clarke, Bellamy, Wells und Glass aus deren Sicht man als Leser die Handlung erlebt. Die Handlung ist erneut sehr spannend, wobei es im Mittelteil doch etwas ruhiger zugeht als beispielsweise zu Beginn oder gen Ende. Kass Morgan legt hier wieder viel Wert auf das Zwischenmenschliche, die Beziehungen der Jugendlichen untereinander. Es gibt aber wie erwähnt auch wieder viele spannende Szenen und man darf gespannt sein wie sich die Handlung noch weiter entwickeln wird. Das Ende ist erneut doch recht offen gehalten. Es ist ein Cliffhanger, auch wenn er nicht ganz so extrem ist, wie noch im ersten Band. Zuvor spitzt sich die Lage sowohl auf der Erde als auch auf den Raumschiffen sehr zu und man wird als Leser neugierig auf den dritten Band „Die 100 – Heimkehr“, der voraussichtlich im Mai 2016 erscheinen soll, zurückgelassen. Fazit Alles in Allem ist „Die 100 – Tag 21“ von Kass Morgan eine rundum gelungene Fortsetzung der Trilogie. Die gereiften Charaktere, der jugendlich leichte Stil der Autorin und eine Handlung, die sowohl Spannung beinhaltet aber auch Wert auf die zwischenmenschlichen Beziehungen der Jugendlichen legt, haben mich hier vollends begeistert und machen Lust auf mehr. Klar zu empfehlen!

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Die Geschichte setzt nahtlos an das Ende des ersten Teils an. Die Jugendlichen, die sich auf der Erde befinden, müssen um ihr Leben fürchten. Denn der Angriff der Erdgeborenen kommt überraschend. Leider ist Octavia weiterhin verschwunden. Bellamy sucht verzweifelt nach ihr. So kann er die anderen nicht dabei unterstützen, das Camp zu verteidigen und sich eine Strategie zur Abwehr zu überlegen. Clarke bleibt ihrer Rolle als starke Frau weiterhin treu. Allerdings ist sie zwischen ihren Gefühlen für Wells und Bellamy gefangen. Dieses Love Interest nimmt glücklicherweise keine übergroßen Ausmaße an, sondern fügt sich gut in die Geschichte ein. Auch Wells bleibt seiner Rolle treu. Viele sehen ihn nur als Sohn des Kanzlers und drücken ihm diesen Stempel auf. Vor allem die Situation auf den Raumschiffen ist dramatisch. Der Sauerstoff wird richtig knapp und Panik breitet sich aus. Glass möchte sehr gerne mit Luke zusammen sein. Doch offiziell scheint das weiterhin unmöglich. Dabei würde sie alles tun, um ihn in ihr Raumschiff zu bringen, damit auch er wieder atmen kann – im wahrsten Sinne des Wortes. Viel mehr kann ich auch gar nicht zum Inhalt schreiben, ohne komplett zu spoilern. Und das möchte ich auf jeden Fall vermeiden, denn ihr sollt ja selber in den Genuss der Geschichte kommen. Der Schreibstil von Kass Morgan lässt sich weiterhin sehr gut lesen. Die Geschichte ist spannend und hat einige für mich unvorhersehbare Wendungen. Gerade das Ende hat einen großen Showdown und total fiesen Cliffhanger! Die Entwicklung der Figuren und des Plots haben mir sehr gut gefallen. Weiterhin wird die Story abwechselnd aus der Sicht von Clarke, Wells, Bellamy und Glass erzählt. Durch immer wieder eingeschobene Rückblenden erfährt man als Leser weiterhin einiges aus der Vergangenheit der Protagonisten und kann Handlungen besser nachvollziehen. Ich musste mich aber etwas mehr konzentrieren beim Lesen. Zu oft hatte ich die Figuren und das Geschehen aus der Serie vor Augen. Und die ist wirklich ganz anders. Ab und zu musste ich wirklich überlegen um die Geschichten auseinander halten zu können. Aber dafür kann die Autorin nichts, und das Buch erst recht nicht. Der Reihenabschluss soll am 9. Mai 2016 erscheinen. Mal schauen, ob nicht auch dieser Veröffentlichungs-Termin wieder vorgezogen wird. :) Ich würde es mir wünschen! “Was sie im Winter benötigen würden, war entweder bei der Bruchlandung verbrannt oder, viel wahrscheinlicher, gar nicht erst mitgegeben worden, da der Rat nicht erwartet hatte, dass die Hundert lange genug überleben würden, um es zu brauchen.” (Position 3189) Auch der zweite Band “Die 100. Tag 21” überzeugt mit einer spannenden Geschichte. Die verschiedenen Handlungsstränge laufen so langsam ganz geschickt zusammen und erwecken in mir den Eindruck, dass mit dem Abschluss der Trilogie etwas ganz Großes auf uns zukommt! Das Buch ist anders als die Serie – so kann man guten Gewissens beides genießen. (c) bookwives.de

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