Leserstimmen zu
Der Fönig

Walter Moers

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Da ich gefühlt alle Bücher von Walter Moers gelesen habe (tatsächlich fehlen mir fast sämtliche Comics und 2 oder 3 weitere Bücher), habe ich nicht lange gezögert, als ich „Der Fönig“, erschienen im Penguin Verlag, im Bloggerportal gesehen habe, und das Buch direkt als Rezensionsexemplar angefragt. Umso größer war meine Freude, als ich es auch tatsächlich zugeschickt bekam. Dieses Erwachsenenmärchen, beziehungsweise Moerschen, ist ein genialer kleiner Comic. Sehr kurz, aber trotzdem unglaublich unterhaltsam. Aufgrund der Kürze wird es natürlich auch nur eine kurze Rezension – ich will nichts von der Geschichte vorwegnehmen, weshalb ich lieber einfach fast nichts verrate. Es geht um den Fönig, in dessen Königreich alle F’s wie K’s und alle K’s wie F’s auszusprechen sind. Selbstverständlich wird der geneigten Leserin nicht zugemutet, diese Umstellung selbst vorzunehmen – die Geschichte wird natürlich genau so geschrieben, wie im Fönigreich gesprochen wird. Wer sich auf diese spezielle Rechtschreibung einlassen kann, ähm fann meinte ich natürlich, der wird seine helle Kreude mit dieser fleinen Geschichte haben. Es geht um Krieg und Sex. Eigentlich genau das, was einen erst im Erwachsenenalter beschäftigt. Deshalb ist dieses Buch, auch wenn es vielleicht einen anderen Eindruck erweckt, definitiv nichts für Kinder – außer ihr wollte euren (B)Engeln Fellatio und Cunnilingus erklären. Mit Witz und Charme behauptet sich der Fönig in seinem Königreich. Er muss sich mit Außen- und Innenpolitik auseinandersetzen und dann muss er sich auch noch um seine Frau kümmern, bis er schließlich doch noch etwas tun kann, was ihm, neben all seinen lästigen Pflichten, auch Spaß bringt. Walter Moers hat, wie in fast allen seiner Bücher und Comics, alle Illustrationen selbst gezeichnet, was ich wirklich faszinierend finde. Der Mann kann nicht nur fantastisch schreiben, sondern auch noch genial zeichnen. Es lohnt sich wirklich, sich auch die Bilder anzugucken und nicht nur den Text der Geschichte zu lesen. Ich gebe 5/5 Sternen.

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Ein bebildertes Märchen für Erwachsene. Das Lesen mit den vertauschten Buchstaben ist zuerst mal gewöhnungsbedürftig, geht aber immer besser über die Zunge. Dazu die Bilder, die die Geschichte schmücken bis...... ja, bis ich zu einer Doppelseite mit pornographischen Darstellungen kam. Das hatte ich nicht erwartet. Für meinen Geschmack etwas zu viel nackte Haut (und mehr). Das ganze Buch lässt sich innerhalb einer viertel Stunde durchlesen obwohl ich erst beim zweiten mal, wegen der vertauschten Buchstaben, ohne Stolperer durchgekommen bin. Ein Märchen für Erwachsene welches man tunlichst nicht mit Kindern lesen sollte! Es hat nicht so ganz meinen Geschmack getroffen.

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Wer die RTL-Kultsendung „Samstag Nacht“ noch kennt, wird mit dem Begriff „Kenntucky Fried Chicken“ etwas anfangen können und wissen, was passiert, wenn die Silben der letzten beiden Worte vertauscht werden. Das, was Stefan Jürgens, Tanja Schumann und Olli Dittrich in den Sketchen verbal konnten, kann Walter Moers mit seinem Moerchen schon lange. +++ Verwirrungen +++ Wenn der Fönig erwacht und das F mit dem K und das K mit dem F vertauscht sind, dann ergeben sich sehr komische Wortkreationen, die zuweilen tief unter Gürtellinie landen. Aber harmlose Begriffe werden arg komisch wie die „faputte Fakkeefannen“. Allerdings bedarf es manchmal ein bisschen, um den Sinn der Sätze zu erfassen. Wenn dann nicht nur das F mit dem K, und das K mit dem F, sondern auch das B mit dem P, das D mit dem T und das G mit dem K verwechselt werden, bedarf es manchmal ein bisschen mehr, bis die Worte Sinn ergeben. Hilfreich dabei: Laut lesen. Nicht hilfreich: Wenn die Kinder mit im Zimmer sind. +++ Illustrationen +++ Zusammen mit den Wortkreationen, die schon für sich alleine komisch sind, sorgen die Illustrationen verstärkend auf die Anregung der Lachmuskeln. Mit der Ausnahme der anzüglichen Fotos bzw. Illustrationen am Ende als der Fönig zur Fönigin geht, um mit ihr zu kiffen (das vertauschen von F und K kann ich in dieser Rezension nicht korrekt zitieren) wirken etwas deplatziert. +++ Fazit +++ Das Spiel mit der Sprache beherrscht Walter Moers einfach. Es ist ja nicht so, als dass einfach nur das K mit dem F vertauscht wurden, sondern man muss sich vorher ein paar Gedanken machen, welche Worte durch den Tausch ein witziges Leseergebnis bieten. Auch wenn diese zuweilen politisch unkorrekt sind, wie z.B. die „Kroschkresser“ Und nun Vorsicht lieber Leser, denn wenn karbige Kledermäuse über den Fopk kliegen, dann ist vielleicht das Ende näher als befürchtet. Etwaige Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, da sich die Rechtschreibkorrektur geweigert hat, diesen Text zu prüfen.

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Vor einigen Jahren erzählte mir ein befreundetes Paar von dem Fönig von Walter Moers. Das Buch ist regelrecht zur Familienlektüre geworden und wanderte von Hand zu Hand. Leider bekam ich es nicht zu Gesicht und somit versank das Buch in den hintersten Winkel meiner Erinnerungen. Als ich es nun im Bloggerportal entdeckte stand fest: das Buch muss ich lesen. Zum Glück erhielt ich es als Rezensionsexemplar, vielen Dank dafür. Ich habe das Buch direkt mehrmals hintereinander gelesen (so viele Seiten mit so viel Text hat es immerhin nicht). Beim ersten Mal ist es mir nämlich passiert, dass ich die vertauschten Buchstaben im Kopf einfach wieder durch die richtigen ersetzt habe. Daher habe ich beim zweiten Durchlesen ganz explizit darauf geachtet, es auch genauso zu lesen wie es im Buch steht. Das ist garnicht einfach. Und wenn man dann auch noch versucht das Ganze jemandem vorzulesen ergibt das so manchen lustigen Zungendreher. 😆 Allein die Idee zu haben in einem gesamten Königreich einfach mal zwei Buchstaben miteinander zu vertauschen hat mich schon sehr belustigt. Als dann auch noch die nymphomanische Königin vor dem Akt kiffen will, artet es so richtig aus. Das Ganze wird gewürzt mit einem kleinen Hauch Märchen, und schon haben wir ein unterhaltsames Buch für Erwachsene. Ich würde das Buch eigentlich als Comic bezeichnen. Große Schrift, überall Zeichnungen und andere Illustrationen (ich sag nur die Galerie der Königin...). Den Zeichenstil von Walter Moers kennt vermutlich jeder, am bekanntesten wird Käpt'n Blaubär sein. Diesen mag ich sehr und habe mir die Bilder gerne angeschaut. Die Figuren sind einfach ausdrucksstark. Eine kleine Anekdote will ich euch nicht vorenthalten: als Buchschnüffler schlug ich wahllos eine Seite auf und roch mit geschlossenen Augen am Papier. Ich hatte zuvor nicht geschaut welche Seite ich aufgeschlagen hatte. Als ich dann die Augen öffnete staunte ich nicht schlecht, als ich an einem Gemälde der Königin gerochen habe. Das hat schon vor dem Lesen für den ersten Lacher gesorgt. Und nein, fischig roch das Papier definitiv nicht. 😉 Fazit: Ich habe mich föniglich amüsiert. Ein kurzweiliger Spaß für Erwachsene, die das geschriebene Wort lieben. Der Fönig ist Kult! Oder sollte ich eher schreiben: der Fönig ist Fult. 😄 Dafür vergebe ich gerne vier Sterne.

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Humorvoll

Von: My book world

06.02.2018

Ein kleines Buch voll mit Humor Der Fönig vertauscht das F mit dem K und umgekehrt. Und plötzlich herrscht Krieg mit Frankreich. Wir das kleine Männchen Kumpel Filzchen ihm drei Wünsche erfüllen und so den Krieg und andere Probleme des Fönigs beenden? 🌸Eine sehr lustige Geschichte, die mit den Zeichnungen perfekt unterstützt wird. 🌸Das alle F und K's vertauscht werden führt zu ganz anderen lustigen Wörtern. 🌸Das Ende fande ich zwar ganz Okey aber es hat mir nicht so gut gefallen. . 🌸Trotzdem, alles in allem, ein sehr lustiges Buch mit viel Humor.

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Erinnert sich noch einer an die Sketche der Comedy-Sendung RTL Samstag Nacht, Kentucky schreit fi****? In dieser Sendung kamen durch das Vertauschen von Anfangsbuchstaben die ulkigsten Dialoge zustande. Einige dieser Wendungen sind mir auch heute noch im Gedächtnis und bringen mich nach wie vor zum schmunzeln. Walter Moers bedient sich der gleichen Methode. Er tauscht aber nicht wahllos Buchstaben aus, sondern ersetzt Fs durch Ks und umgekehrt. Eigentlich ganz simpel. Der Text, der dadurch entsteht, ist zum schieflachen und verursacht den ein oder anderen Knoten in der Zunge. Von der Handlung sollte man lieber nicht allzu viel erwarten. Das Moerschen (noch so eine wortspielerische Raffinesse!) ist ein kurzer Comicstreifen mit märchenhaften Elementen. Als es zum Frieg mit Kranfreich kommt, erwartet man noch so halb eine politische Botschaft, doch die Geschichte kippt etwa in der Hälfte ins Ordinäre und kommt dort nicht mehr heraus. Das ist sicherlich Geschmackssache. Manch einer findet vielleicht, dass die wortspielerische Genialität Moers‘ dadurch verloren geht, andere freuen sich einfach über die kurzweilige Unterhaltung im Stil von ‚Das kleine Arschloch‘. Insgesamt bietet ‚Der Fönig‘ ein kurzes Lesevergnügen. Selbst wenn man sich Zeit lässt, die Bilder eingehend studiert und die Buchstabenverdreher entschlüsselt, ist die Lektüre nach 20 Minuten beendet. Fans von Walter Moers werden von dem Buch trotzdem nicht die Finger lassen, und um ein geselliges Beisammensein mit Freunden um ein paar heitere Momente zu bereichern, ist es gewiss auch geeignet.

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Das Moerschen von Walter Moers ist wirklich nur für Erwachsene zu empfehlen. Es geht um einen König oder besser gesagt einen Fönig, denn in seinem Reich wurden als Ks durch Fs ersetzt und damit beginnt es erst. Plötzlich bricht Fried gegen Kranfreich aus. Nun liegt es am Fönig alles unter Fontrolle zu bringen. Im Laufe des Moerschens tauscht Moers weiterhin fröhlich einen Buchstaben gegen einen Anderen. Es macht Spaß, die verdrehten Wörter zu lesen. Jedes ist ein Grinsen wert und ich habe mich am Anfang des Buches vor Lachen geschüttelt.Jedes Wort steht an genau der richtigen Stelle und gibt selbst verdreht noch Sinn und häufig habe ich mich gefragt, welches Wort da eigentlich stehen soll. Dann wird das Buch zu einem Softporno und ich verstand, warum das Buch nur für Erwachsene geeignet ist. Mir verging etwas das Lachen. Nach der pornographischen Szene überzeugte mich das Buch wieder mit dem Moers typischen Humor. Für gerade einmal 60 Seiten, was höchstens 20 Minuten lesen ist, finde ich 10€ für das Buch doch sehr happig. Auf der Handlungsebende passiert leider auch nicht viel. Die gekonnten Verdreher der Buchstaben, bringen dem Buch, trotz einiger Kritik meinerseits, 4 von 5 Punkten. Das Buch ist nicht für jeden was, aber ich denke, dass jeder sich selbst ein Bild davon machen sollte. In der Buchhandlung mal rein blättern oder die Hörprobe hören. Gelesen von Dirk Bach ist auch das Hörbuch ein Vergnügen. Für mich als Moers-Fan gehört das Buch einfach zu seinen anderen Werken ins Regal. .

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