Leserstimmen zu
Mordsommer

Rudi Jagusch

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Dieser Thriller outet sich als echter Pageturner. Auch wenn das Konzept - eine Gruppe von Menschen sitzt an einem Ort fest und nach und nach sterben sie - nicht neu ist, wartet der Plot mit speziellen Charakteren, gelungenen Rückblicken und der einen oder anderen Überraschung auf. Die Protagonisten werden von Geheimnissen aus ihrer Jugendzeit eingeholt und es kommt wie es kommen musste: Schuldzuweisungen und Verdächtigungen untereinander sind unvermeidlich. Der Leser kann aufgrund der Rückblicke, den Abschnitten aus der Perspektive eines ehemaligen Mitschülers und kleinen Indizien in der Geschichte selbst rätseln. Wer ist nun der Täter und warum hat er das alles inszeniert? Wer wird am Ende überleben? Nur eines ist sicher: Jemand wird dafür bezahlen… Sidefact: Wer “Die Party” von Jonas Winner kennt und vorher gelesen hat, wird sich daran erinnert fühlen. Aber Achtung - “Mordsommer” ist ein paar Jahre älter. Funktioniert umgekehrt aber natürlich genau so.

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Dieser Thriller outet sich als echter Pageturner. Auch wenn das Konzept - eine Gruppe von Menschen sitzt an einem Ort fest und nach und nach sterben sie - nicht neu ist, wartet der Plot mit speziellen Charakteren, gelungenen Rückblicken und der einen oder anderen Überraschung auf. Die Protagonisten werden von Geheimnissen aus ihrer Jugendzeit eingeholt und es kommt wie es kommen musste: Schuldzuweisungen und Verdächtigungen untereinander sind unvermeidlich. Der Leser kann aufgrund der Rückblicke, den Abschnitten aus der Perspektive eines ehemaligen Mitschülers und kleinen Indizien in der Geschichte selbst rätseln. Wer ist nun der Täter und warum hat er das alles inszeniert? Wer wird am Ende überleben? Nur eines ist sicher: Jemand wird dafür bezahlen… Sidefact: Wer “Die Party” von Jonas Winner kennt und vorher gelesen hat, wird sich daran erinnert fühlen. Aber Achtung - “Mordsommer” ist ein paar Jahre älter. Funktioniert umgekehrt aber natürlich genau so.

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Frühere Freunde in einem verlassenen Dorf im Wald, weitab von Zivilisation, kein Handyempfang und eine stürmische Nacht - dann passieren unheimliche Dinge. So etwas lässt stark nach einem Horrorfilm bzw. Thriller vermuten, den man nicht gerne selbst erleben möchte, oder? Aber genau das passiert den früheren besten Freunden aus Jaguschs Thriller "Mordsommer". Die angehende Oberstaatsanwältin Nina Lehmann hat eigentlich alles, was sie sich erträumt hatte. Sie wird bald zur Oberstaatsanwältin befördert, hat ein geordnetes Leben und fühlt sich wohl. An was sie da am wenigsten denkt, ist ihre Vergangenheit - doch diese kommt schneller wieder hervor, als sie denkt. Ein anonymer Brief erreicht sie, welcher ihr mitteilt, dass die Enthüllung eines streng gehüteten Geheimnisses ihre Karriere ruinieren würde. Sie soll an einen abgelegenen Ort in der Eifel kommen. Da sie sich nicht einschüchtern lässt, fährt sie kurzerhand dorthin. Zu ihrer Überraschung wurden auch die anderen aus ihrer Jugendclique dorthin bestellt. Es beginnt ein grauenhaftes Psychospiel... Der Thriller lässt einen stark versinken, wie als würde man einen Thriller im Fernsehen ansehen. Der Autor fackelt gar nicht so lange herum, er stellt Nina vor und dann geht es auch gleich los in die Eifel. Immer mehr erfährt man von ihrer Vergangenheit und dass sie ja doch nicht so ein feines Mädel war - denn hier sind einige krumme Dinge gelaufen. In ihrer jetzigen Zeit ist sie eine erfolgreiche Staatsanwältin, die bereits bald zur Oberstaatsanwältin befördert wird. Eigentlich will sie das ja feiern, jedoch kommt ihr da der anonyme Brief in die Quere, der sie in die Eifel einlädt, nein wohl eher dahin "befiehlt". Ohne zu wissen, was sie eigentlich genau erwartet, macht sie sich los. Dort trifft sie ihre alten Freunde aus der Jugendclique wieder, außer einem. Alle müssen erkennen, dass sie zu einem perfiden Spiel eingeladen wurden. Einer sinnt auf Rache, doch wer? Es könnte eigentlich jeder sein aus dem Team oder aber doch jemand anders? Der Schreibtil lässt einen von Zeile zu Zeile springen und auch die Spannung wird immer wieder angehoben. Man rätselt selbstverständlich mit, wer hier der Bösewicht ist und alle zu einem Psychospiel einlädt. Ist es hier der fehlende Mann der Truppe? Oder aber doch jemand ganz anders? Im Prinzip kann es hier jeder sein, da wird der Leser viel auf die falsche Fährt gezogen. Ich muss persönlich jedoch sagen, ich hatte ab einem gewissen Zeitraum einen im Visier und lag damit nicht falsch. Vielleicht kommt es auch darauf an, ob man so etwas gerne und oft liest, oder aber eher selten. Einige Details sind echt grauenhaft aus der Vergangenheit der Charaktere und man will sie sich nicht genauer vorstellen. Schon gar nicht, wenn man sich deutlich macht, dass es wirklich solche Menschen gibt und diese als ganz normal von uns wahrgenommen werden. Man erkennt kleine Psychopathen eben nicht immer gleich. Dennoch reisst die Story einen so mit, dass man kaum aufhören mag zu lesen. Natürlich läuft der Film auch vor eigenen Augen ab und man mag sich gar nicht vorstellen, wie es sein könnte, wäre man selber an Ort und Stelle. Alleine schon im Dunkeln und kein Handyempfang und dann diese düstere Atmosphäre...Der Autor erzeugt auf jeden Fall eine gruslige Situation, die das Kopfkino ankurbelt - und welche einen nicht weiter darüber nachdenken lassen möchte, was wäre wenn das echt wäre usw. Für solche, die gerne etwas Spannendes in einem Rutsch lesen möchten, ist das genau die richtige Lektüre. Wer aber oft und gerne Thriller liest, wird evtl. gleich auf den Bösewicht stoßen. Die Spannung geht hiervon aber nicht verloren - denn es könnte immernoch jeder sein, was man erst gegen Ende richtig erfährt!

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Zu Anfang beginnt die Geschichte recht schleppend. Man begegnet zu allerst der Anwältin Nina, der eine Beförderung ins Haus steht. Ihre Freude wird durch einen Brief gedämpft: Der Absender spielt ein Spiel á la: “Ich weiß, was IHR letzten Sommer getan habt” und lädt sie und ehemalige Freunde in ein verlassenes Dorf in der Eifel ein. Dort beginnen sich alle Beteiligten zu mißtrauen und zu beschuldigen, Erinnerungen kommen wieder hoch aus vergangenen Tagen, als die Clique ganz schön schlimme Dinge veranstaltet hat. Die Geschichte pendelt zwischen der heutigen Zeit und Anfang der 90er hin und her, was die Geschichte zwar spannend macht, das Ganze aber auch ein bißchen in die Länge zieht. Aufgrund der “Mutproben”, so nenne ich jetzt mal die Taten der Gruppe, blieben mir alle Personen bis zum Ende hin unsympathisch. Da habe ich mich doch richtig gefreut, als die lieben Freunde im Laufe der Zeit ihr Fett abbekommen haben. Das Ende war für mich nicht überraschend, sondern absehbar, da hätte ich mir noch die ein oder andere Überraschung gewünscht. So bleibt es aber ein solider Thriller für zwischendurch, den man getrost, gerade jetzt zur kalten Jahreszeit lesen und sich freuen kann, dass man keine Einladung in ein Geisterdorf bekommen hat. Mein Fazit Ein Thriller für zwischendurch, der anfangs schwer in die Gänge kommt, dann aber “Tabula rasa” veranstaltet.

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Eine Gruppe von Jugendlichen, hat in den 90ern ein gemeinsames Hobby. Sie sind die coolste Clique an der Schule und jeder Nerd, würde so gern dazu gehörten. Doch niemand ahnt, welches grausame Spiel sie in ihrer Freizeit spielen. Über 20 Jahre später, bringt ein Brief all die Erinnerungen an diese Zeit wieder, die Nina so lange erfolgreich verdrängt hatte. An den Unfall. An den Schwur, den die Teenies geleistet haben. Jemand kennt das Geheimnis und zitiert die Gruppe zu einem verfallenen Dorf. Und dort erleben die ehemals besten Freunde, was Rache und Verrat bedeuten. Das Cover von Rudi Jaguschs zweiten Roman sieht einladend aus. Der Schreibstil ist gradlinig und gut verständlich. Durch die Zeitsprünge vom Jahr 1991/92 und der Gegenwart erfährt der Leser immer mehr, was für perverse Geheimnisse die Gruppe verbindet. In der Gegenwart fiebert man mit Nina mit (aus ihrer Sicht wird erzählt) und erfährt was von einer anderen Person, aus deren Sichtweise ebenfalls die Abläufe geschildert werden. Eine Person, die auf Rache aus ist, und die Gruppe abgrundtief hasst. So wird die Spannung von Kapitel zu Kapitel erhöht und man brennt darauf, das Ende, das große Finale zu erfahren. Und das hat eine Überraschung für den Leser parat. Mir hat das Buch gut gefallen, ein solider Lesegenuss. Ich bewerte es mit 4 von 5 Sternen.

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Nina ist erfolgreiche Staatsanwältin und steht kurz davor sogar bei den ganz großen mitzumischen. Alles läuft super, bis sie einen anonymen Brief findet, in dem nur ein Ort und eine Zeit genannt werden. Der Brief ist der Auslöser dafür, dass Nina von den Erlebnissen ihrer Vergangenheit wieder eingeholt wird. Eine Vergangenheit, von der sie glaubte, dass es sie in ihrem Leben nicht mehr gibt. Eine Vergangenheit, die unter allen Umständen geheimgehalten werden muss. Am - im Brief genannten - Zielort angekommen, begegnet sie ihrer alten Clique (bestehend aus Tim, Mike, Rike, Jana, Fabian und Steff) die Nina seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Steff ist jedoch der einzige, der zu diesem Treffen nicht erscheint. Davon überzeugt, dass Steff sie alle an diesen Ort bestellt hat, lassen sich die Freunde auf dieses Abenteuer ein. Bis sie eine grauenvolle Entdeckung machen und plötzlich jeder jeden verdächtigt. Persönliche Meinung: Der Roman ist in zwei Stränge aufgeteilt. Der eine spielt in der Gegenwart und beschreibt das Treffen und das Abenteuer der Clique. Der andere bringt den Leser immer näher an das Geheimnis. Dabei sind die Übergänge sehr, sehr gut gelungen. Man wird zwar durch die Zeitwechsel immer wieder aus spannenden Situationen rausgerissen, was jedoch der Spannung an sich nicht schadet, da beide Stränge sehr viele Spannungsbögen beinhalten. Zusätzlich ist der Schreibstil durchgängig flüssig und einfach gehalten, was den Spaß am Lesen noch steigert. Es gab im ganzen Verlauf zwei Situationen, in denen ich glaubte zu wissen, wer der Täter sein könnte. Lag mit meiner Vermutung aber beide Male weit daneben. :) Dieser Roman ist auf jeden Fall empfehlenswert. Jemand, der Blut, Leichen und konstante Spannung haben möchte, ist hier genau richtig!

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Nina Lehman steht vor der Beförderung zur Oberstaatsanwältin. Doch in ihrer Vergangenheit gibt es etwas, was unter keinen Umständen bekannt werden darf. Ein anonymer Briefschreiber bestellt sie an einen abgelegenen Ort. Dort trifft sie auf ihre ehemalige Clique Rike, Fabian, Jana, Mike und Tim. Nur Steff, Ninas große Liebe fehlt. Diese Clique teilt ihr Geheimnis. Wer ist der Schreiber des anonymen Briefes? Wer steckt hinter allem? Warum jetzt nach 20 Jahren? Was ist in der Jugendzeit passiert? Wer hat sie in das verlassene Dorf bestellt? Wie reagieren die einzelnen Charaktere auf diese Herausforderung? Wie sind die Gefühle der einzelnen Mitglieder der Clique? Das Buch hat drei Handlungssträngen: Die Gegenwart und in Rückblenden die Vergangenheit, die Clique im Sommer 1991. Dazu als dritter Erzählstrang die Gedanken einer Person mit großen Hass- und Rachegefühlen. Man erfährt nicht, um wen es sich handelt. Eine clevere Erzählstruktur, die für gut aufgebaute Spannung sorgt. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliff-Hänger. Der Leser wird nur mit Häppchen gefüttert. Rasantes Finale. Die Handlung spielt in einem bloddy chamber, ein verlassenes Eifeldorf. Ein Ort, von dem es kein Entkommen gibt. Der Mörder ist unter ihnen. Einfacher, leicht lesbarer Schreibstil, hohes Grundtempo, Blick fürs Wesentliche und einer schnörkellosen Sprache. Die Figuren etwas stereotyp und keine war wirklich sympathisch. Für alle Freunde eines Thrillers mit einem Hauch Psychothriller. Sehr gelungener Thriller, mit viele Spannung, Neugier und eine Überraschung am Ende. Ein passendes Urlaubsbuch. Übrigens: Das Dorf Staudenhof existiert wirklich und wird durch eine Karte im Buch illustriert. Dem Wanderausflug steht also nichts im Wege.

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Eine Entführung – im nächsten Kapitel die Staatsanwältin Nina Lehmann, die gerade einen Fall für sich entschieden hat und von ihrem Vorgesetzten den Job der Oberstaatswältin angeboten bekommt. Dann wieder der weitere Verlauf der Entführung. In den ersten Kapiteln wechseln sich zwei Erzählstränge ab, von denen der Leser ersteinmal keine Ahnung hat, was sie miteinander zu tun haben. Unterbrochen wird das ganze immer wieder von kursiv geschriebenen Kapiteln – den Erzählungen eines Unbekannten. Nachdem Nina einen anonymen Brief erhält, der Ihre Karriere ruinieren könnte, nimmt die Geschichte Ihren Lauf. Die beiden Erzählstränge fügen sich zusammen, ein neuer Erzählstrang taucht auf: die Rückblicke auf die Ereignisse aus Ninas Jugend – und immer wieder die Gedanken des Unbekannten. Der Spannungsbogen ist von Anfang an da und wird durchgehend aufrecht erhalten. Die verschiedenen Erzählstränge sind keinesfalls verwirrend – dem Leser wird zu Anfang des jeweilen Kapitel sofort klar, in welcher Handlung er sich befindet. Der lockere und flüssige Schreibstil des Autors, kombiniert mit der Spannung und Neugier auf die weiteren Ereignisse – in beiden Erzählsträngen – hat mich das Buch nicht aus der Hand legen lassen. Nach und nach erfährt der Leser, was die Clique damals gemacht hat – worüber sie sich ewiges Schweigen geschworen hatten. In der Gegenwart wird die Clique von einem Unbekannten an einen verlassenen Ort gelotst… eine Leiche taucht auf – und es wird nicht die einzige Leiche bleiben. Wer spielt hier dieses blutrünstige Spiel und was ist damals passiert? Beide Geschichten haben überraschende Wendungen parat und in beiden Geschichten kommen Szenen vor, in denen zart beseitete Leser nicht zu viel Kopfkino entstehen lassen sollten. Fazit Einfacher, flüssiger Schreibstil, der nicht von Ausschweifungen unterbrochen wird, und die konstante Spannung hat mich zum stetigen Weiterlesen gezwungen. Brutalitäten werden nicht detailliert beschrieben, es bleibt genügend Raum für Kopfkino. Ein packender Thriller, der mir trotz Sommerhitze teilweise Gänsehaut beschert hat. Klare Lese-Empfehlung für alle Thriller-Fans! Einen Stern Abzug gebe ich für die Passagen des „Unbekannten“, die für mich durchgängig etwas störend gewirkt haben, bis sich dann erst ganz am Ende deren Sinn erschlossen hat…

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