Leserstimmen zu
Das Geheimnis von Ella und Micha

Jessica Sorensen

Ella und Micha (1)

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Enttäuschend

Von: Madeleine

07.02.2014

Nach dem Selbstmord ihrer Mutter, versucht Ella verzweifelt ihrer Vergangenheit zu entfliehen. Als sie nach 8 Monaten aus dem College zurückkehrt, stürzt alles wieder auf sie ein und sie fängt an, zu verarbeiten und sich gleichzeitig in ihren Nachbarn und besten Freund Micha zu verlieben. Meinung: Das Buch hat nach meinem Geschmack zu viel Erotik für eine Liebesgeschichte und zu viel Gefühl für ein Erotikbuch. Das Ende ist sehr voraussehbar. Wirklich gefesselt hat mich auch nur eine Stelle, ansonsten konnte ich das Buch jederzeit weglegen. Habe aus dem Grund etwas länger gebraucht, um es zu lesen. Gefallen hat mir allerdings der Schreibstil und die Sichtwechsel. Im allgemeinen fand ich "Das Geheimnis von Ella und Micha" eher durchschnittliche und die am Anfang vielversprechende Story doch nur 08/15. Schade.

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Inhalt: Ella muss nach acht Monaten auf dem Collage in ihre Heimat zurückkehren. Das Problem: Sie ist damals abgehauen, ohne irgendjemandem zu erzählen, wohin sie geht. Besonders Micha, der Nachbar und beste Freund von Ella, ist von dieser Tatsache alles andere als begeistert. Hat er sich doch in Ella verguckt und fühlt sich zutiefst verletzt. An sich keine gar so schlimme Situation. Wären da nicht noch der Tod von Ellas Mutter und die Alkoholsucht des Vaters..... Zum Buch: Der Schreibstil von Frau Sorensen ist sehr angenehm und das Buch lässt sich einfach so weglesen. Die Tatsache, dass diese Geschichte einfach nur vorhersehbar ist und irgendwann nicht mehr in der Erotik, sondern in meinen Augen schon in der "Billig" - Schiene einzusortieren ist, haben mir den Spaß an der eigentlich guten Grundidee wahrllich verdorben. Die Geschichte wird abwechselnd aus Ellas und aus Michas Sicht erzählt, doch egal wessen Blickwinkel ich gelesen habe, es ging nach wenigen Seiten bereits nur noch um das Eine. Und das teilweise dermaßen plump, dass ich mich ernsthaft gefragt habe, welches Publikum eigentlich erreicht werden soll. Hier ist übrigens anzumerken, dass Beide penetrant versuchen allen Anderen um sich herum klarzumachen, dass sie ja nur "Freunde seien"...... Eine wirkliche Quintessenz dieses Buches zu ziehen ist für mich nahezu unmöglich, habe ich doch das Gefühl, dass auf den knapp 300 Seiten nicht mehr passiert ist, als Knutschen-Erektion-Weglaufen in Dauerrotation. Leider habe ich letztens erst ein noch schlimmeres Buch gelesen, sonst hätte es nur einen Stern gegeben. Fazit: Die Geschichte ist wahrlich nichts Neues, hätte aber durchaus Unterhaltungspotenzial gehabt, wenn sie schön verpackt gewesen wäre. Zwei "Genitalfixierte" Protagonisten würde ich jetzt allerdings nicht in diese Kategorie zählen.

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