Leserstimmen zu
Vegan abnehmen

Sylvie Hinderberger

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Wer von veganer Ernährung keine Ahnung hat, der ist gut bedient mit dem ausführlichen Theorieteil, der für meinen Geschmack zu ausführlich gerät und mir keine neuen Erkenntnisse beschert hat. Die Rezepte an sich waren ganz ok - hauen mich aber schlicht nicht um und werden wohl auch nicht nachgekocht ...

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Ganz gut gelungen

Von: Kat

04.06.2015

Dieses Buch soll eventuell als kleiner Tippgeber fungieren, für Tage, wenn ich es zuvor mal ein wenig übertrieben habe, zuviel Kartoffelbrei oder Pizza und Falafelteller auswärts gegessen hab... So für einen gesünderen Tag oder so. Einstieg zu den Blitzrezepten In diesem Buch ist das Bodyshaming gleich zu Beginn angesagt, "WEG MIT DEN PFUNDEN!", denn sie sind wegzuwünschen. Jeder Mensch würde darüber nachdenken, dass er_sie sich nicht wohlfühlt und schon diätet hat. Ja, klar, weil es überall eingetrichtert wird. Das wird hier sogar anerkannt, aber versäumt, zu kritisieren. Immerhin erkennt die Autorin an, dass alle unterschiedliche Motivationen haben, abzunehmen. Leider folgt dann gleich der BMI, der zwar ein Monopol besitzt, aber nicht unumstritten ist. "WIEVIEL IST ZU VIEL?" klingt in diesem Zusammenhang dann recht dogmatisch. Sylvie Hinderberger relativiert die Tabelle gleich im Anschluss, aber wenn jetzt beispielsweise jemand nicht weiter liest, ist das dennoch gefährlich. Werbung für den Veganismus Der Infoteil ist sonst super geschrieben und zeigt auf, weshalb vegan einfach besser ist. Auf vielen Ebenen. Die Rezepte hätten jeweils immer ein Bild vertragen können, macht einfach mehr Lust auf alles. Und es sind dann doch leider einige Tippfehler und fehlerhafte Mengenangaben vorhanden (DIY Pizza zB). Schade. Sonst solide. Das Schönste am Buch sind die tollen Illustrationen, die leider ein Stiefkinddasein fristen, da sie nur an zwei Orten auftauchen :( schade, mehr davon hätte das Buch sehr aufgewertet. (kat)

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http://youtu.be/Q7Hr1z9nSYo

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Für Neueinsteiger ein guter Start

Von: Sarah Rawrpunx

13.05.2014

Vegan = schlank, fit, gesund. Falsch. Denn wie überall kann man sich auch hier falsch ernähren. Fettige Pommes, Fast Food, Schokolade gibt es auch alles in der veganen Variante und ein zuviel davon wird einem nicht die Rettungsringe schrumpfen lassen. Natürlich weiß man wie es richtig funktioniert, aber meist fehlt einem der letzte Kick, die Motivation und abwechslungsreiche Rezepte. Von "Vegan abnehmen" habe ich mir Kohlehydrat-arme Rezepte erhofft, ein paar Starter Tipps für Smoothies und den ein oder anderen Trick. Das habe ich zum Teil auch bekommen und dazu noch eine anschauliche Theorie. Es wird mitunter auch auf den BMI eingegangen, auf die unterschiedlichen Abnehm-Typen und wie man richtig und gesund die überschüssigen Kilos verliert. "Vegan allein ist natürlich noch lange kein Garant fürs Abnehmen." (Zitat S 24) Zu kurz gekommen ist mir allerdings, der ethische Aspekt des Veganismus. Seit A. Hildmann wissen wir, dass es viele Menschen gibt die sich nur aufgrund ihrer Gesundheit vegan ernähren. Für mich persönlich ist das der falsche Weg, der aber dennoch zum richtigen Ziel führt: Veganismus. Es gehört mehr dazu, als nur vegan essen. Der nächste Schritt wäre dann beispielsweise keine Kosmetika und Haushaltsprodukte kaufen die an Tieren getestet wurden, kein Leder, keine Seide, kein Pelz. Dafür fand ich gut, dass explizit darauf aufmerksam gemacht wird, das frisches Kochen zum Ziel des gesunden Gewichtsverlustes führt. Es gibt viele vegane Ersatzprodukte, aber auch diese enthalten sogenannte Fettmacher. Wie so oft macht die Menge alles aus. Auch wird nochmals erwähnt was alles in tierischen Lebensmitteln steckt und welche Folgen ein Konsum haben kann. Die Energie der pflanzlichen Nahrung wird sehr plastisch beschrieben und man bekommt einen guten Eindruck vom Ablauf. Welche Vitamine wie wirken, welche Vitamine man eventuell als Veganer ausgleichen sollte bzw worauf man achten sollte. Danach folgen erstmal die Basics. Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide, Tofu, Seitan, Obst, Fette und die diversen Ersatzmöglichkeiten für Milch, Sahne Joghurt. Schön fand ich auch den Gedanken an den Selbstversorgerbalkon, hier wird einem geraten sich auf Balkon oder Terrasse ein kleines Gemüse/Kräutergärtlein zu pflanzen. Erst in der Mitte des Buches beginnen schön langsam aber sicher die Rezepte. Beim Frühstück war für mich leider nur wenig neues dabei, ich denke für vegane Neueinsteiger wird das vielleicht anders sein. Die Smoothies sind wirklich nur für Anfänger, nichts besonderes aber für den Start reicht es. Die Rezepte fürs Mittagessen sind auch nicht besonders extravagant, einfach und rasch aber allemal. Überwiegend findet man verschiedene Salate und die restlichen Gerichte sind wahrscheinlich auch schon sehr bekannt und beliebt. Beim Abendessen gibt es auch wieder fast ausschließlich nur Salate. Ja, abwechlungsreiche Salate aber ich denke, dass wird auf Dauer auch wohl eher frusten. Es gibt keine Rezepte für leichte Desserts. Im Anhang befindet sich dann nochmal ein kleines Küchen Abc. Kurzum: Abnehmen wird man mit diesen Gerichten sicherlich, wenn man sich daran hält, weil es sehr kalorienarme und Kohlenhydrat-freie Rezepte sind. Da das ganze aber eine Ernährungsumstellung sein sollte und keine kurze Diät, würde ich sagen, dass dieses Buch nur als Start dienen sollte. Die Rezepte bieten für Veganer wenig Neues aber für Einsteiger finde ich sie sehr einfach und schmackhaft. Von mir gibt es daher 3/5 Rawr's.

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