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Leserstimmen (149)

Francesca Haig: Das Feuerzeichen

Das Feuerzeichen Blick ins Buch

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-27013-8

Erschienen:  26.10.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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Toller Einstieg in die Feuerzeichen-Trilogie

Von: Claudia Datum : 18.02.2018

claudiasbuecherwelt.blogspot.ch/

Inhalt
Sie sind als Zwillinge geboren, und zu Feinden herangewachsen. Durch eine Katastrophe wurde die Welt wie wir sie kennen Zerstört. Es ist eine Welt entstanden in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge die so sehr miteinander verbunden sind das keiner ohne den anderen überleben kann. Jedoch hat einer der Zwillinge immer einen Makel, dies sind die so genannten Omegas. Diese werden gebrandmarkt und verstossen.

In dieser Welt lebt Cass, sie ist ein Omega, auch wenn man es ihr nicht ansieht, denn sie besitzt das zweite Gesicht. In der Zeit in dem sie Verbannt wird, in Armut lebt und durch ihre Arzt gedemütigt wird, macht ihr Zwilling Zach Karriere in der Politik. Omegas werden durch ihr anders sein Ungerecht behandelt und dies will Cass nicht mehr länger hinnehmen, sie beschliesst zu Kämpfen. Für die Freiheit, für die Gerechtigkeit und für eine Welt in der niemand mehr ausgegrenzt wird nur weil er anders ist. Doch der Kampf hat seinen Preis, denn sollte Zach sterben, wird auch Cass ihr Leben verlieren.


Meine Meinung
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich fand die Idee einer Geschichte mit Alphas und Omegas echt toll. Der Schreibstil hat mich sehr angesprochen, ich fand ihn sehr angenehm zum lesen und konnte mich wunderbar in die Geschichte hineinversetzen. Die Charaktere fand ich von Beginn sehr symphytisch. Ich fand es sehr schön die Geschichte von Cass mit zu verfolgen und konnte mich dadurch auch hervorragend mit ihr identifizieren. Auch wenn die Geschichte aus der Sicht von Cass geschrieben wurde, hatte ich nicht das Gefühl das die anderen Charakteren zu kurz kamen. Zu sehen wie sich das Leben von Zach entwickelt hat, fand ich sehr Schade, jedoch denke ich das hinter seiner Geschichte mehr steckt als man denkt. Wie in jedem anderem Buch hat es auch in diesem eine kleine Liebesgeschichte. Ich finde es schön wenn es in Geschichten nebenbei noch eine kleine Liebesstory gibt, denn diese bringt oft in die Geschichte einen kleinen Schwung rein, jedoch fand ich es in dieser Geschichte ein bisschen überflüssig und hätte nicht zwingend sein müssen, macht aber der Geschichte kein Abbruch.


Mein Fazit
Schlussendlich fand ich diese Geschichte ein toller Einstieg in die Feuerzeichen-Trilogie und freue mich schon den nächsten Band zu lesen um herauszufinden wie es zwischen Zach und Cass weiter gehen wird.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten unerwartet spannend

Von: Maddie Datum : 16.09.2017

https://daydreamer4you.blogspot.de/

Es ist schon so ewig lange her, das ich dieses Buch angefangen hab, das ich mich eigentlich schon schämen muss. Das lag wohl an der Leseflaute (möge sie mich ein weiteres Mal bitte verschonen!), die mich zu dieser Zeit eingeholt hatte. Dazu kam noch, das mich das Buch bis zu Seite 100 nicht von sich überzeugen konnte. Als die Leseflaute endlich vorüber gezogen war, nahm ich mir dieses Buch wieder zur Hand. Mit gemischten Gefühlen. Einerseits hört sich der Klappentext mega gut und genau nach meinem Geschmack an, aber auf der anderen Seite mochte ich den Anfang eben nicht.

Jetzt - nachdem ich das Buch gelesen habe - kann ich echt nicht mehr sagen, was mich damals so gestört hat! Ich mochte das Buch so gerne und hab es auch noch wirklich kurzer Zeit beendet. Es hat mich dann einfach so mitgerissen, dass ich es nicht mehr aus den Händen legen konnte. Schläfrige Morgenstunden waren von da an mein täglicher Begleiter in der Bahn gewesen, da ich abends immer so lange gelesen hatte.

Ich weiß noch, dass ich am Anfang nicht so mir dem Schreibstil zurecht kam. Ich fand ihn irgendwie komisch und es folgten immer so lange Beschreibungen. Kaum Dialoge. Dadurch ziehen sich Bücher für mich immer wie Kaugummi. Aber das Buch nahm dann endlich Fahrt auf und ging dann in einem gleichmäßigen Tempo weiter. Manche Bücher brauchen eben ihre Zeit zu reifen, und genau so war es bei diesem Buch. Natürlich muss man sich hier auch Zeit zum Nachdenken nehmen. Es ist doch eine gewisse Kost, die man hier verarbeiten muss. Immerhin ist das Thema schon etwas speziell, abe gerade das macht dieses Buch aus.

Die Grundidee hat mir hier sehr gut gefallen. Zwillinge, von denen der eine in der Gesellschaft als der Richtige geachtet wird und der andere weniger Ansehen hat (eigentlich gar keins). Wo der eine ohne den anderen nicht überleben kann. Wie soll das gehen? Ich fand all diese Erklärungen sehr interessant. Die Autorin hat hier eine wirklich tolle Welt geschaffen, die wie gesagt viel Gesprächsstiff und auch Stoff zum Nachdenken bietet. Vielleicht ist mir der Einstieg in das Buch auch deswegen so schwer gefallen, weil ich dazu noch nicht bereit war.

Trotz der Tatsache, das auch der Ich-Perspektive geschrieben wird - entsteht eine gewisse Distanz im Raum, die den Zugang zu den Charakteren etwas erschwert. Als Leser kam ich mir vor, wie in einer Seifenblase, die immer mitschwebt, aber nie zu platzen schien. Ich hatte dadurch nie so wirklich das Gefühl, dabei zu sein. Sondern alles immer nur am Rande mitzubekommen.

Im Moment weiß ich noch nicht, ob ich weiter lesen sollte. Man braucht hier einen wirklich langen Atmen, da sich die Geschichte wie gesagt manchmal etwas zieht. Auch die ruhige Atmosphäre ist nicht für jeden etwas. Viel Action ist hier nicht zu erwarten. Alles in allem, kann ich aber überzeugt sagen, das dies ein wirklich gutes Buch ist. Ich bin gespannt, wie es sich weiter entwicheln wird.

Ganz okay

Von: Tiezisbooksandthings Datum : 25.03.2017

tizisbxcherblog.blogspot.com/

Direkt nachdem ich es erhalten hatte, habe ich angefangen es zu lesen. Allerdings kam mir dann das Leben dazwischen und ich musste es pausieren. ��

Da eine Zeit vergangen war, als ich es wieder lesen konnte, habe ich es noch einmal neu angefangen und ... ich bin wahnsinnig schwer in das Buch hinein gekommen. �� Was ich persönlich richtig Schade finde, da der Klappentext wirklich nach einer guten Story klingt.

Mit den ganzen Beschreibungen und langen Textpassagen fiel es mir schwer, mit dem Buch warm zu werden. Auch die Charaktere waren für mich sehr schwer zu fassen ... ��

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, allerdings sind die Beschreibung etwas langartmig für meinen Geschmack. Die Storyline ist im Grunde aber eine sehr gute Idee und gefällt mir. Jedoch werde ich den zweiten Band wohl nicht lesen und die Reihe nach Band 1 bereits beenden. Was ich persönlich sehr schade finde, da ich gedacht habe, das Buch wäre etwas für mich und auch das Cover ist einfach toll ... ������

Vielleicht war es jetzt einfach nicht der richtige Zeitpunkt für das Buch und ich sollte ihm vielleicht noch einmal eine Chance geben... ������

Das Feuerzeichen von Francesca Haig

Von: unzensiert♡ Datum : 14.10.2016

unzensiertblog.blogspot.de/

Cass lebt in einer Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Dabei werden die unvollkommenen Omegas von ihren perfekten Zwillingen getrennt. Sie werden verstoßen und bilden die Unterschicht der Gesellschaft, während die Alphas die Herrschenden sind. Allerdings ist jedes Zwillingspaar unauflösbar miteinander verbunden, es sterben immer beide Geschwister, wenn einer stirbt.
Als Cass, die aufgrund ihrer Sehergabe zu den Omgas gehört, von ihrem Zwillingsbruder Zach eingesperrt wird, entschließt sie sich zu fliehen und nach der einzigen Hoffnung für die Omegas zu suchen, die sie jede Nacht in ihren Visionen sieht: Der Insel.

Von der Grundidee von "Das Feuerzeichen" waren wir zunächst einmal total begeistert. Eine Welt völlig ohne Technik und Strom, eine Welt der Unterdrückung und der Diskriminierung, in der die Mächtigsten nicht ohne die Schwächsten überleben können, all das klang für uns nach einer spannenden Dystopie, bei der der nahende Aufruhr und Konflikt geradezu vorprogrammiert war.
Allerdings geht die Geschichte in dem Buch eher weniger rasant vonstatten als erhofft. Gerade zu Beginn vergeht teilweise sehr viel Zeit, in der wir Cass kennenlernen und immer wieder Teile ihrer Vergangenheit und ihrer Visionen entdecken. Was zu Beginn spannend scheint, zieht sich leider relativ stark in die Länge, es sind einfach zu viele Details und zu viele Wiederholungen, bis es endlich so richtig losgeht und sich die Geschichte weiterentwickelt. Dabei lässt sich das Buch eigentlich flüssig lesen. Der Erzählstil ist sehr bildhaft gehalten und enthält viele Beschreibungen der Umgebung, wodurch wir uns zwar absolut jede Situation und jeden Ort sehr gut vorstellen konnten, aber auch das Gefühl hatten ewig viel zu lesen, obwohl es nur einige Seiten waren.
Cass selbst war für uns teilweise ein starker, teilweise ein etwas unverständlicher Charakter. Ihr unerschütterlicher Glaube an das Gute im Menschen, an eine bessere Welt und ihr Durchhaltevermögen, ihre Unnachgiebigkeit haben uns wirklich gefallen. Cass ist also sehr willensstark, aber ihr Denken ist teilweise nur schwer nachvollziehbar. Obwohl ihr Zwillingsbruder ihr und den Omegas so viel Leid angetan hat, verteidigt sie ihn das gesamte Buch über und nimmt ihn immerzu in Schutz, was für uns einfach absolut unverständlich war.

Die Haupthandlung war prinzipiell sehr spannend, wurde durch das ganze dazwischen, in dem eigentlich nur sehr wenig passiert ist, aber leider abgeschwächt. Die einzelnen Charaktere, mit denen Cass längeren Kontakt hatte, waren gut ausgearbeitet und uns teilweise sehr sympathisch. Insgesamt ist "Das Feuerzeichen" ein interessanter Auftakt mit einer sehr tollen Grundidee, dessen Handlung leider etwas zu kurz kam, wobei es zum Ende hin plötzlich wieder sehr spannend wurde. Wir hätten uns einfach wesentlich mehr Geschehen in dem Zwischenteil gewünscht, das die Geschichte voranbringt. Es war uns an dieser Stelle etwas zu langsam und etwas zu wenig. Aus diesem Grund erhält "Das Feuerzeichen" 3 von 5 Sternen.

guter, erster Teil

Von: lesenundmehr Datum : 14.09.2016

lesenundmehr.wordpress.com

Diese Geschichte wusste mich von Anfang an zu begeistern.
Es ist eine dystopische Welt, die die Autorin erdacht hat. An dieser Welt an sich war jetzt nichts überragend neu, vielleicht kam mir das Setting daher auch etwas bekannt vor. Trotzdem fühlte ich mich sofort wohl und wurde in diese Welt hineingezogen, in welcher vor allem die Figuren zu überzeugen und zu überraschen wussten.
Es geht um ungleiche Zwillingspaare, denn nur solche werden noch geboren, Einzelkinder gibt es nicht mehr. Eine Eigenart ist, dass der eine Zwilling stark, der Andere schwach ist, der Eine ist gut, und der Andere ist potentiell schlecht. So zumindest die Theorie, die die Kinder in Herrscher (Alphas) und „Untergebene“ (Omegas) einteilen will, aber natürlich sehr oberflächlich daherkommt. So verwunderte es mich nicht, dass eben nicht immer alles so war wie es schien.
Cass ist die Hauptfigur dieser Geschichte. Sie hat den größten Anteil und ich mochte sie sehr. Sie wirkte auf den ersten Blick etwas naiv, aber hier lohnt genaueres lesen, denn nach und nach entwickelte sich ein anderer Eindruck.
Mit von der Partie ist ihr Zwilling Zach, den man kaum besser hätte herausarbeiten können. Ihn mochte ich aus verschiedenen Gründen nicht, aber als Gegenpart erfüllte er seine Aufgabe sehr gut.
Neben diesen beiden Figuren gab es noch diverse Nebendarsteller, die ich auch recht gut herausgearbeitet fand und die Wiedererkennungswert hatten.
Was die Geschichte selbst anbelangt, so wurde ich direkt und ohne große Umschweife regelrecht hineingeworfen. Mir machte das jedoch nicht viel aus, und ich kam trotzdem schnell und gut zurecht. Was ich ein wenig schade fand war, dass die aufkommende Spannung nicht immer hielt was sie versprach. Die Autorin verstrickte sich hier und da, was zu kleineren Längen und somit immer mal wieder zum abflachen der Geschichte führte. Trotzdem war der Gesamteindruck gut, und führte nicht dazu, dass ich mich langweilte oder den Eindruck gehabt hätte, dass ich ab- oder unterbrechen muss.
Ein guter Auftakt der Trilogie und ein lesenswertes Jugendbuch, dass trotz kleiner Längen für unterhaltsame Lesestunden sorgt.

Klasse Auftakt zu einer neuen Dystopie-Reihe

Von: Sinah Datum : 22.07.2016

pinkmaibooks.blogspot.de/

Der Inhalt:
In einer durch Feuer, Krieg und Atomwaffen zerstörten Welt werden nur noch Zwillinge geboren. Doch nur eines der beiden hat keine körperlichen Fehlbildungen. So ist es auch bei Cass und Zach. Nur das Cass als Seherin und somit ohne körperliche Auffälligkeiten geboren wird. Dennoch ist sie ein Omega und er ein Alpha und somit wird sie gebrandmarkt und verstoßen.
Doch um frei zu sein, müsste Zach sterben - und somit Cass selber. Denn wenn der eine stirbt, stirbt auch der andere...

Rezension:
Das Cover ist absolut klasse! Es passt einfach perfekt um Buch selber. Zu sehen ist das Brandzeichen der Omegas, welches scheinbar auf Papier gebrannt wurde. Es qualmt noch und scheint zu glühen. Ich finde es ist ein absoluter Hingucker!

Die Geschichte spielt in der Zukunft, bei welcher die Welt durch Feuer, Krieg und Atombomben zerstört wurde. Die Menschheit hat es aber geschafft zu überleben. Das Ganze ist also, deutlich zu erkennen, eine Dystopie.
Thematisch fand ich die Idee mit den Zwillingen echt interessant und auch die Tatsache, dass wenn einer stirbt der andere auch stirbt. Dennoch frage ich mich natürlich, wie das Ganze enden wird. Es folgen übrigens noch zwei weitere Bände. Ich denke ohne zu spoilern kann ich anhand des Klappentextes schon verraten, dass sich Cass gegen das System auflehnen wird. Und daher bin ich auch so neugierig. In der Regel muss das alte System fallen und normalerweise geschieht dies durch den Tod einer Person. Da aber in diesem Buch beide Seiten sterben, bin ich echt sehr auf die Folgebände gespannt!!
Daher finde ich die Idee schon mal super! Einfach etwas verworrener und komplizierter als bei den meisten Dystopien. Zumindest was die Lösung des Problems angeht ;)

Das Buch lässt sich sehr gut und schnell lesen. Es ist eine einfache aber zugleich sehr bildhafte Sprache. Ich konnte mir die Landschaften und die vielen furchtbaren und grausamen Dinge sehr bildlich vorstellen - nicht immer schön, aber beim Lesen echt super! Ich konnte mich gut in die Lage von Cass hineinversetzen und habe immer das selbe beklommene Gefühl wie sie spüren können. Immer auf der Flucht und mit der Angst, entdeckt zu werden.
Die Handlung selber fand ich übrigens nicht so vorhersehbar. Ein paar Dinge vielleicht aber sonst war ich oft überrascht über gewisse Aspekte... Besonders ... nein das sage ich nicht ;)

Das Buch ist nicht vollgepackt mit Action und Spannung, es gibt immer wieder Stellen in denen es eher ruhig ist. Gerade am Anfang hat es sich für mich etwas gezogen (daher 4/5). Ich habe tatsächlich 100 Seiten gelesen und war nicht so ganz überzeugt von dem Buch. Aber ich bin dran geblieben und die späteren ruhigen Stellen sind sehr gut in die Geschichte eingebaut und drosseln das Tempo positiv. Doch am Anfang war es mir eeeetwas zu langatmig. Hier hätte es ruhig etwas rasanter zugehen können bzw. einfach eher in die Hauptgeschichte einsteigen können. Aber, sollte es einem von euch auch so gehen, bleibt dran. Ich war auch echt nicht so motiviert zu Beginn. Das Tempo steigt aber gerade zum Schluss hin rasant an und es wird spannender und actionreicher. Und wieder mal ein Ende, bei dem man sofort den 2. Band lesen möchte! Das sage ich euch besser jetzt ;)

Die Charaktere finde ich toll! Warum? Nun es sind nicht ALLE perfekt. Alleine die Tatsache, dass es eben die Omegas und die Alphas gibt sorgt schon dafür, dass sie Macken haben. Egal ob körperlich oder nicht. Ich mag es, dass das Buch zeigt, wie man trotz einer Behinderung etwas leisten kann. Das man zu etwas Nütze ist! Finde ich einfach richtig gut. Cass ist mir sehr sympathisch, wenn ich auch manchmal nicht schlau aus ihr wurde. Ich kann viele ihrer Gedankengänge nachvollziehen aber ihre Einstellung gegenüber ihren Bruder fand ich immer etwas merkwürdig. Es macht natürlich durchaus Sinn (und ich weiß, es ist vll. schwer zu verstehen, wenn man das Buch nicht gelesen hat... aber ich möchte nicht spoilern), aber dennoch für mich nicht nachzuvollziehen. Aber eher auf menschlicher Basis, als logischer "das Buch macht kein Sinn" Basis. Hoffe das wird klar. Mir fehlen mal wieder die Worte es zu erklären.

Fazit:
Ich fand das Buch toll, nur der Einstieg war mir etwas zu langatmig. Dennoch eine tolle Idee mit den Omegas und Alphas und ich bin echt sehr gespannt, wie die Reihe weiter geht. Kann es also allen Dystopie Fans unter euch ans Herz legen ♥

Eine tolle Dystopie

Von: Sallys Books Datum : 20.07.2016

like-jackandsallysbooks.blogspot.de/

Das Cover:
Die Zeichnung des Covers wurde mir erst während des Lesens überhaupt richtig bewusst. Ich wusste zwar das es das Zeichen des Omegas ist, aber warum es so verbrannt aussieht wusste ich nicht. Es handelt sich tatsächlich um ein Brandzeichen, das Omegas auf die Stirn bekommen, damit jeder sehen kann das sie "niederes Volk" sind.

Die Protagonisten:
Cass ist eine Omega, doch sie kann das ganze ziemlich lange versteckt halten. Da sie keine missgestalteten Gliedmaßen oder sonstiges in der Richtung besitzt, wird lange gerätselt welcher der Zwillinge der Omega ist. Cass ist eine Seherin, das heißt sie hat Visionen, sowas kommt sehr selten vor und andere Omegas sind eher neidisch auf solche, denn diese haben sonst keinen Makel am Körper.
Zach ist eher ein düsterer Typ, man erfährt nich so arg viel von ihm, außer in seiner Kindheit die er mit Cass verbringt. Er ist in dem Fall der Alpha des Zwillingspaares und ist froh das Cass weggeschickt wird.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil war für mich sehr ansprechend. Er war einfach zu lesen und im typischen Jugendbuchstil geschrieben. Die Idee der Geschichte finde ich wirklich faszinierend, auch wie das ganze ausgearbeitet ist. Die Visionen der Explosion lassen darauf hindeuten das es evtl. damals eine große Reaktorexplosion gab und deswegen so viele Lebewesen verendet sind oder missgestaltet wurden. Das würde auch erklären warum immer ein Zwilling missgestaltet ist.
Zeitweiße war das Buch leider etwas dahinplätschernd, die ersten 100 Seiten hatten kaum Spannung, sonder waren eher in Erzählstil geschrieben, doch dann nimmt das Buch an fahrt auf und es wird bis zum Ende hin spannend. Das Ende hat mich auch noch sehr überrascht und ich bin deswegen sehr gespannt auf den zweiten Teil.

Die Autorin:
Francesca Haig wuchs in Tasmanien auf und promovierte in Literaturwissenschaften an der Universität Melbourne. Wenn sie nicht gerade an ihren eigenen Texten arbeitet, unterrichtet sie Kreatives Schreiben an der Universität von Chester. Für ihre Gedichtsammlungen wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Mit Das Feuerzeichen legt sie nun ihre erste Romantrilogie vor. Francesca Haig lebt mit ihrer Familie in London.

Mein Fazit:
Eine tolle Dystopie mit einer super ausgearbeiteten Geschichte. Ich hab Lust auf mehr und freu mich auf Band 2 der Story

Rezension: Das Feuerzeichen - Francesca Haig

Von: livedthousandlives Datum : 08.07.2016

livedthousandlives.blogspot.de/

Cover

Ich hasse es... ich finde es soo grauenhaft! Ja es passt zur Geschichte, aber wenn man sich doch mal das Cover von Amazon anschaut und dann das! Bei Amazon sieht es ja noch ganz nett aus, aber im Orginal? Der komisch gelbe Hintergrund teilweise? Spricht mich persönlich überhaupt nicht an.

meine Meinung zum Inhalt

Gehen wir dieses Buch von Anfang an durch. Man wird direkt in die Geschichte geschmiessen und es sieht aus, als würde es sofort spannend starten. Leider nein! Die ersten 100 Seiten sind zäh! Interessant ja, man erfährt viel über Cass und ihren Zwilling und über diese Welt, die ich äußerst interessant finde. Aber es war wirklich sehr sehr zäh! Und dann ging es los! Ganz plötzlich! Und es ging rasant weiter, Action kam ins Spiel und ein Junge... Kip. Kip ist Kip! Ich hatte manchmal echt das Gefühl, dass er zu weich für diese Welt war und Cass ihn bemuttern musste...
Cass dagegen fand ich wunderbar! (Kip war auch toll, aber er ist eben Kip!) Sie ist so eine unglaublich starke Person. Ihr Handeln ist überlegt und nachvollziehbar, sehr erwachsen, was für einen Omega glaube ich nötig ist, denn sie werden, sobald sie als Omega identifiziert werden, aus ihren Elternhaus in eine Omegasiedlung gebracht und sind sozusagen auf sich allein gestellt.
Cass ist ein Omega, weil sie das zweite Gesicht besitzt, das bedeutet in dem Buch, sie ist eine Seherin. Durch diese Eigenschaft kam auch etwas Fantasy mit ins Buch, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Allerdings steht das nicht im Mittelpunkt. Zach, Cass Bruder, ist brutal und skrupellos, somit das genaue Gegenteil von Cass. Mich würde sehr interessieren, was er denkt! Normalerweise mag ich keine Perspektivenwechsel, aber Zach ist so undurschaubar. Auch wenn er einer der Bösen ist, mochte ich ihn total gerne! Man merkt, dass er nicht nur Hass für Cass empfindet, was ab und zu deutlich im Buch wird und genau das ist das reizvolle daran. Mich interessiert an diesen Büchern vorallem wie sich die Beziehung zwischen Cass und Zach entwickeln wird.
Aber auch Liebe gibt es, diese steht überhaupt nicht im Mittelpunkt ist aber trotzdem sehr present. Diese Liebe ist so anders, sehr zart, erfrischend in dieser Welt.
Zum Schreibstil ist zu sagen, es gibt einige Längen und beim lesen hatte man teilweise das Gefühl hunderte von Seiten gelesen zu haben, dabei waren es doch nur eine handvoll. Ich brauchte wirklich sehr sehr lange für dieses Buch, die Seiten wollten einfach nicht umblättern. Der Schreibstil ist nicht schlecht und man kann gut in die Geschichte eintauchen, aber irgendetwas hat mich immer gebremst, was es war, kann ich leider nicht genau sagen...

Mein Fazit

Ich fand es gut! Aber ich war auch froh, das Buch endlich beendet zu haben, weil ich so lange daran gesessen habe. Der Schreibstil ist so eine Sache... er war das einzige was mich wirklich gestört hat. Ich stehe zwischen 3 und 4 Bewertungsspätzchen... Da es abgesehen von Cover nur einen negativen Punkt gibt tendiere ich zu 4 von 5 Sternchen.

Auf welcher Seite würdest du stehen?

Von: Angel1607 Datum : 07.07.2016

escape-into-dreams.blogspot.co.at/

Um was geht es in dem Buch?

Cass und Zach sind Zwillinge. Nichts außergewöhnliches in der Welt, denn jeder Mensch kommt mit einem Zwilling auf die Welt. Jedoch werden sie getrennt und dazu erzogen, einander zu hassen. Einer der Zwillinge trägt immer einen Makel und gehört somit den Omegas an. Die Welt selbst wird von den "makellosen" Alphas beherrscht! Trotz dieser tiefen Schlucht zwischen ihnen, sind sie voneinander abhängig. Leidet einer, leidet auch der andere. Stirbt der eine, stirbt auch der andere.

Cass ist selbst eine Omega, denn sie ist eine Seherin. Jedoch ist sie anders..... Tief im Inneren glaubt sie an eine bessere Welt und sieht die Welt mit ihren eigenen Augen! Wird sie alles ändern können?


Wie ging es mir mit dem Buch?

Über das Cover habe ich oben schon geschwärmt, aber ich muss es wieder sagen: Einfach sooooo schön!!!! Das Omega-Zeichen vorne drauf, welches für soviel steht nachdem man das Buch beendet hat! Einfach toll!

Ich muss aber gleich von Anfang an sagen, dass das Buch keine leichte Kost für zwischendurch ist. An manchen Stellen zu Beginn war es für mich etwas langatmig, jedoch fand ich die Idee dahinter mit den Zwillingen und der Verbundenheit, der Unterdrückung und Herrschaft durch die Alphas einfach toll! Auch die Verbindung, die Cass und Zach haben, ist für mich etwas besonderes!
Cass ist eine starke Persönlichkeit und versucht einfach nur einem Urinstinkt zu folgen. Zu Überleben. Sie möchte genauso ein gutes Leben führen wie all die anderen, sie möchte nicht nur schwarz und weiß sehen, sie möchte die Welt auch in Grautönen sehen. Jedoch klingt das leichter als es im Endeffekt ist.
Die Welt ist grausam geworden, skrupellos herrschen die Alphas über allem und schrecken immer weniger davor zurück den Omegas alles zu nehmen und sie aufs Minimum herunter zu setzen.
Ich fand die Idee soooo toll und so erfrischend und neu für mich! Eine Welt, wie sie vielleicht einmal sein könnte? Eine Welt, die geteilt wird in "Unvollkommen" und "Vollkommen"?
Jedoch ist es immer wieder die Frage, wer gibt sich selbst das Recht jemanden als unvollkommen zu bezeichnen? Machen gerade Makel nicht jeden Menschen für sich einzigartig?

Es beginnt eine lange Reise für Cass und ihren neuen Freund Kipp. Zusammen suchen sie die Hoffnung und versuchen die Welt ein Stückchen besser zu machen. Sie suchen auch den Widerstand, der auf einer Insel bestehen soll. Jedoch gibt es die Insel wirklich? Oder ist sie nur ein Gerücht? Ein Hirngespinnst, der den Omegas Hoffnung auf ein besseres Leben geben soll?

Zum Ende hin hat die Geschichte wirklich phänomenal an Spannung aufgebaut mit einem tollen Boom zum Schluss, der einen die verschiedenste Gefühle durchleben lässt! Ja, der Überraschungseffekt war definitiv da und zeigte wieder neue Facetten von Haigs Charakteren.
Charaktere, die nicht immer durchschaubar sind und immer wieder für eine Überraschung gut sind.

Was mir noch besonders gut gefallen hat war der Effekt der Seherin. Für mich eine Gabe, die sehr geheimnisvoll ist und auch große Macht verheißt. Zwar weiß Cass noch nicht so wirklich viel damit anzufangen und nutzt meiner Meinung nach noch nicht ihr Potential aus, aber ich denke, dass wird in den beiden Folgebänden auf jeden Fall kommen! Vorallem nach diesem Ende!!!! Ein Ereignis, welches sie verändert hat, welches in ihr - so meine Meinung - etwas ausgelöst hat, was wir noch nicht erahnen können....

Das Buch ist wirklich toll, jedoch zeitweise - wie schon erwähnt - etwas langatmig und hätte ein paar Seiten weniger vertragen. Ansonsten wirklich eine tolle Idee und ich freu mich schon auf Band 2, den ich bereits als Rezi-Exemplar hier liegen habe und ich muss sagen, dass das Cover noch grandioser ist.

Sehr gelungener Auftakt der Dystopie

Von: Patchwork Familie Datum : 06.06.2016

https://www.youtube.com/channel/UCYtPF5Gx4UU3Wa3rKyQdNfw

Das Feuerzeichen
Autor: Francesca Haig
Erschienen: Oktober 2015
Verlag: Heyne
Seiten: 480

Zum Inhalt:
400 Jahre nach dem Vorher herrscht eine zweigeteilte Bevölkerung auf der Erde. Es werden nur noch Zwillinge geboren, immer ein Junge und ein Mädchen. Dabei ist einer der Zwillinge ein gesundes Kind ohne Einschränkungen (Alpha) und das andere Kind hat körperliche Auffälligkeiten, wie z.b. drei Arme, das sind die Omegas. Zusätzlich zu ihrer "Behinderung" werden die Kinder noch gebrandmarkt und bekommen ein Symbol auf die Stirn.

In dieser Welt lebt Cass, sie selber ist auch ein Omega und muss Demütigung, Armut und Verbannung über sich ergehen lassen. Im Gegensatz zu steigt ihr Bruder immer weiter auf im Rat und macht sich einen Namen. Cass will das alles nicht mehr über sich ergehen lass und will Kämpfen, für Freiheit und für Gerechtigkeit für beide Seiten. Doch die Rebellion hat natürlich auch einen Preis...

Meine Meinung:
Hammer Geschichte, super Auftakt einer Trilogie. Mir hat der erste Band sehr gut gefallen, der rote Faden zieht sich durch ohne irgendwo zu stocken. Cass ist ein tolles Mädchen sie kann man im Gegensatz zu den anderen Personen in diesem Buch doch gut einschätzen, die anderen sind noch sehr undurchsichtig.
Es gab zwischen durch Momente wo man doch geschockt war und mit dem Geschehen grade gar nicht gerechnet hatte.
Der Schreibstil ist schön flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Die Autorin hat auch die Landschaft nicht vergessen, sie wird sehr gut beschrieben so das sich der Leser es sich gut vorstellen kann.
Ich bin gespannt auf den zweiten Teil.

Cover:
Tolles Cover davon mal ab, mir gefällt es sehr das auf dem Cover genau das Symbol ist was den Omegas schon als Baby/Kind eingebrannt wird.

Fazit:
Toller Auftakt einer Dystopie Trilogie, ich bin sehr gespannt ob die Autorin diesen Teil toppen kann, er ist wirklich sehr gut geschrieben.

Ein klasse Start in eine neue Reihe

Von: drei Lockenköpfe Datum : 31.05.2016

leseratten-drei-lockenkoepfe.blogspot.de/

Unsere Zukunft bringt uns viel Ungewissheit. 400 Jahre nach dem Vorher werden im Nachher nur noch Zwillinge ( ein Junge und ein Mädchen) geboren. Dabei ist einer der Zwillinge ein Alpha und der andere ein Omega. Omegas fallen durch körperliche Makel auf (Behinderungen). Zusätzlich werden sie Gebrandmarkt. Wobei ich dieses Brandzeichen ehr als Demütigung und nicht als Erkennungszeichen sehe.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Der Start in die Trilogie ist der Autorin Francesca Haig gut gelungen.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. In wenigen Tagen habe ich die 480 Seiten durchgelesen. Mir fiel es schwer das Buch aus den Händen zu legen. "Das Feuerzeichen" wird aus der Ich-Perspecktive von Cass erzählt. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Geschichte. Was mich noch sehr neugierig stimmt ist das Vorher, dies wird hier nur sehr kurz angeschnitten. Ich hoffe wir werden in den nächsten Bänden noch etwas darüber lesen.

Mir hat die Grundidee, das wir von einander abhängig sind, sehr gut gefallen. Der eine Zwilling lebt nur so lange wie der andere. Beide erleben den selben Schmerz. Erschreckend ist es zu lesen wie die Alphas sich von ihren Omegas abwenden, obwohl sie so miteinander verbunden sind. Eigentlich sollte man meinen, das ich das Leben meines Zwillings händeringend schütze um meines so lang wie möglich zu erhalten. Dem ist in der Geschichte "Das Feuerzeichen" nicht so. Omegas werden von ihren Eltern und Geschwistern verstossen. Sie leben fast Menschenunwürdig am Rande der Gesellschaft.

Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Cass war mir durchaus sympathisch. Ihr Wunsch, Alphas und Omegas können zusammenleben, hat mir gut gefallen. Sie war die einzige die die Verbindung immer wieder in den Vordergrund schob. Der eine kann ohne den anderen nicht.
Auch der zweite Hauptprotagonist Kip ist mir ans Herz gewachsen. Seine Geschichte ist geheimnisvoll. Die Liebesgeschichte der beiden verläuft mehr im Hintergrund und ist nicht dominant.
Zach ist ein Charakter den ich nicht einordnen kann. Er weiss glaube ich selber nicht so genau was er fühlen soll. Auf seine Entwicklung bin ich sehr gespannt.
Auch alle anderen Charaktere sind gut durchdacht. Jeder ist ausreichend beschrieben das man sich ein Bild machen kann.

Die Grundstimmung des Buches ist düster. Unterdrückung und Versklavung drohen. Viel Gewalt, Betrug und Hinterlist begleitet Cass. Dennoch gibt sie die Hoffnung nicht auf.

Die Altersempfehlung dieses Buches liegt bei ab 13 Jahren. Ich denke das ist etwas jung. Die Seitenzahl wird noch viele Jugendliche in dem Alter abschrecken. Vom Inhalt ist es sicher vom Leser abhängig. Wenn man bedenkt was manch ein Kind an Film und Spiel aufnimmt, ist dies sicher harmlos.

"Das Feuerzeichen" ist ein toller erste Band einer Dystophy Trilogie. Der Einstieg hat mir gut gefallen und ich werde mir die nächsten Bände garantiert auch besorgen.

Eine spannnende Distopie mit kleinen Schwächen

Von: Jenny von Seductive Books Datum : 29.05.2016

seductivebooks.blogspot.de/

Was erwartet euch?

Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.

Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …

Über die Autorin

Francesca Haig wuchs in Tasmanien auf und promovierte in Literaturwissenschaften an der Universität Melbourne. Wenn sie nicht gerade an ihren eigenen Texten arbeitet, unterrichtet sie Kreatives Schreiben an der Universität von Chester. Für ihre Gedichtsammlungen wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Mit Das Feuerzeichen legt sie nun ihre erste Romantrilogie vor. Francesca Haig lebt mit ihrer Familie in London.



Meine Meinung

Zuerst muss ich sagen, gefällt mir das Cover echt sehr gut. Das Omega brennt und raucht, auch der Umschlag sieht so als würde er verbrennen, was sehr gut auch zur Geschichte passt.

Die Geschichte ist aus der Perspektive von Cass geschrieben, sodass man einen exklusiven Einblick in ihre Gefühlswelt erhält. Man hat aber nicht das Gefühl, dass zu einseitig ist, sondern man hat das Gefühl man sei mitten im Geschehen.

Zu Beginn wechselt die Erzählung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was mich manchmal ein bisschen verwirrt hat und sich auch so ein wenig gezogen hat. Ich denke aber, dass es wichtig ist, dass wir so viel über Cass Vergangenheit erfahren, damit wir verstehen, warum sie nachher so handelt.

Nachdem man dann aber über den etwas schleppenden Start hinauskommt, nimmt die Geschichte immer weiter Fahrt auf und es wird spannend. Bis auf Cass sind die anderen Charaktere noch schwierig zu greifen und man weiß nicht wirklich, wie die anderen Handeln oder Reagieren werden. Mein absoluter Lieblingscharakter ist Kip, der eine sehr ehrliche und offene Art an sich hat.

Die Geschichte hat mehrere Schockmomente, die ich so nicht kommen sehen habe. Ein Buch das mich an einigen Stellen noch echt überraschen konnte.

Fazit

Das Feuerzeichen ist eine interessante Dystopie, die sich in Band 2 hoffentlich noch weiterentwickelt, um noch mehr Spannung aufzunehmen.

Wundervoll *.*

Von: Lisa's Büchereck Datum : 28.05.2016

lisasbuechereck.blogspot.de/

[REZENSION] Das Feuerzeichen | Francesca Haig

Verlag: Heyne fliegt | Erschienen: 26.10.2015 | Seiten: Ca.480 | Reihe//Teil: Das Feuerzeichen /1 | Preis: Hardcover 16,99€, eBook 13,99€


Klapptext:
Die Geschwister Zach und Cass leben in einer zerstörten Welt, in der nur noch Zwillinge Geboren werden. Keiner der beiden kann ohne den anderen überleben, obwohl die grundverschieden sind – Alphas sind perfekt, während Omegas einen Makel tragen und verstoßen werden. Cass ist eine Omega, und wenn sie frei sein will, muss sie gegen ihren größten Feind kämpfen; ihren Zwillingsbruder Zach.


Meine Meinung:
Da dieses Buch in aller munde war die letzte Zeit, musste ich es einfach lesen. Ich war super neugierig, habe mir aber bewusst nicht so viel Rezensionen über das Buch angesehen. Ich wollte ganz unvoreingenommen dran gehen. Ich wollte es einfach auf mich wirken lassen und ich habe es nicht bereut. Es war sooo gut. Anfangs kam ich nicht ganz so gut in die Geschichte rein, da wir sehr viele Zeitsprünge drin hatten. Wir sind immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her gependelt, das war Zeitweise sehr verwirrend für mich. Nach zwei drei Kapiteln hört das aber auf und wir befinden uns nur noch in der Gegenwart. Wir begleiten unsere Protagonisten Cass auf eine unglaubliche Reise. Auf der sie lernen muss anderen zu vertrauen und das ihr Bruder nicht so ist wie sie es gerne hätte. Ich finde Cass unglaublich gut dargestellt. Sie lässt sich absolut nicht klein kriegen und hat einen sehr freien Geist. Ich finde sie hat einen sehr Starken Charakter der aber noch ein wenig wachsen kann. Sie ist sich selber überhaupt nicht bewusst was sie kann. Auf ihrer Reise wird sie begleitet von Kip. Er ist so ein lustiger Chaot. Ich denke er sollte nicht lustig rüber kommen aber ich empfand ihn so und musste an etlichen stellen schmunzeln. Kip ist super sympathisch und sehr Interessant. Was man von Zach leider nicht sagen kann. Auch wenn er der Zwillingsbruder von Cass ist, haben die beiden gar nichts gemeinsam. Er hat für mich einen so miesen Charakter, man kann echt nur hoffen das er sich vielleicht mal ändert. Er tut Cass dinge an das kann man sich gar nicht wirklich Vorstellen. Hilfe bekommt er dabei von der Beichtmutter. Zu ihr werde ich nicht viel sagen, da ich nicht Spoilern möchte. Ich habe mir im laufe des Buches nur immer wieder die Frage gestellt wieso sie so Präsent ist? Aber das bekommt man später raus;-)
Die Geschichte entwickelt sich mit der Zeit in eine super klasse Richtung, die Hunger auf mehr macht. Man will immer mehr erfahren und bekommt es auch. Da haben wir Z.b. Piper und Zoe die beiden lernen wir etwas später kennen, aber sie sind super tolle Charaktere. Ich war anfangs bei beiden etwas skeptisch aber jetzt finde ich sie richtig toll. Was die beiden mit Cass zu tun haben und welche Rolle sie Spielen, das müsst ihr natürlich selber lesen, aber ich kann es nur empfehlen. Leider bin ich kurz vor ende gespoilert worden, was echt blöd war. Denn dadurch wusste ich schon wie es ausgeht, das hat mir auch ein wenig die Freude an dem Buch genommen. Dennoch muss ich sagen war das Ende total überraschend. Es hat eine Wendung genommen mit der hätte ich niemals gerechnet.
Der Schreibstil von Francesca Haig ist nicht der leichteste muss ich sagen. Ihr Schreibstil ist sehr anspruchsvoll und tiefgründig, aber trotzdem super spannend. Man sollte sich Zeit für das Buch nehmen. Es wird einem so viel vermittelt das kann man nicht einfach so weg hauen. Lasst euch zeit beim Lesen dann gibt euch die Geschichte ganz viel.
Das Cover ist so passend zu der Geschichte. Es wurde schlicht gehalten aber sagt so viel aus. Es gefällt mir sehr gut. Es ist einfach nur toll ich meine seht selbst.


Bewertung:
Eine abenteuerliche Reise die noch ganz viel Potenzial hat und ich freue mich jetzt schon auf teil 2.
Super gute 4 Sterne.


Die war ein Rezensionsexemplar vom Heyne fliegt Verlag. Dafür möchte ich mich ganz Herzlich bedanken.

Faszinierende Dystopie in einer grausamen Welt

Von: Hörnchens Büchernest Datum : 25.05.2016

hoernchensbuechernest.blogspot.de/

Inhalt:
Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.
Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …

Meinung:
Zu Beginn der Geschichte erklärt Cass dem Leser wie sich die Welt nach einer gewaltigen Explosion über 400 Jahre lang verändert hat. In dieser Welt werden nur noch Zwillinge geboren. Die Alphas und die Omegas. Leider werden die Omegas wie Menschen zweiter Klasse behandelt. Dies liegt daran, dass jeder Omega mit einem "Makel" geboren wird. Manchen fehlt z.B. ein Arm, anderen wächst ein drittes Auge und wieder andere können "sehen". Die Omegas werden kurz nach der Geburt gebrandmarkt und von ihren Familien verstoßen. Die junge Cass konnte dank ihrer Seherfähigkeiten dies lange Zeit verhindern und lebte viele Jahre mit ihrer Familie zusammen. Doch dann verrät ihr Bruder sie, um endlich das Leben eines Alphas führen zu können.

Schon der Klappentext hat mich sehr neugierig auf diese Dystopie gemacht, da ich die Idee von Zwillingen, die so gegensätzlich sind, und einer Welt voller Ungerechtigkeit faszinierend fand.
Die Welt in der Cass lebt ist absolut grausam und ungerecht. Ich fühlte als Leser nicht nur mit Cass sondern mit der gesamten Gemeinschaft der Omegas mit. Die Autorin schafft es wunderbar die Gefühle der Charaktere dem Leser näher zu bringen. Zudem sind Handlung und die verschiedenen Entscheidungen zu jeder Zeit logisch und nachvollziehbar.

Leider hat das Buch ein paar Längen zu bieten. Gerade der Beginn der Geschichte und der langgezogene Reiseverlauf sorgten bei mir das ein oder andere Mal für ein wenig Langeweile. Denn Francesca Haig beschreibt die Landschaft durch die die Protagonisten reisen sehr genau und detailgetreu. Aufgrund der vielen Kilometer die die Protagonisten zurücklegen, hätte ich es sehr schön gefunden, wenn es eine Karte zur besseren Orientierung gegeben hätte.

Wie oben bereits erwähnt, konnten mich die Charaktere absolut überzeugen.
Cass steht für ihre Denkweise ein und versucht sich nach längerem zögern für eine Welt in der Alphas und Omegas friedlich nebeneinander leben einzusetzen.
Stets an ihrer Seite ist Kip. Ein junger Mann der nichts über seine Vergangenheit weiß und daher sehr geheimnisvoll ist.
Aber auch Cass Zwillingsbruder Zach wurde sehr gut dargestellt. Ihn umgibt eine Aura der Macht und Zach ist bereit alles für seine Vorstellung einer perfekten Welt zu tun.
Und dann hätten wir da noch die Beichtmutter. Ich habe selten einen so gut ausgearbeiteten Bösewicht wie sie erlebt. Zwar ist sie immer nur im Hintergrund der Geschichte aktiv, dennoch ist ihre Charakterdarstellung so gut, dass man Cass Angst vor ihr nur allzugut verstehen kann.

Gegen Ende hin konnte mich die Autorin dann absolut begeistern. Ich wurde überrascht, geflasht und erschüttert von den Enthüllungen und Geschehnissen. Nun bin ich furchtbar neugierig wie es in Band 2 mit Cass und ihren Freunden weitergehen wird.

Auf den ersten Blick mag das Cover ein wenig unscheinbar und nüchtern wirken. Wenn man jedoch die Geschichte hinter den Deckeln kennt, bekommt das Cover eine ganz neue und wichtige Bedeutung.

Fazit:
Das Feuerzeichen bietet Dystopie Fans eine unverbrauchte, neue Idee die zu überzeugen weiß. Auch in die Gefühlswelt der Charaktere taucht man als Leser dank des tollen Schreibstils perfekt ein. Einzig die langen Reiseabschnitte und der Beginn der Geschichte sorgten bei mir für ein wenig Langeweile.
Das Buch bekommt daher 4 von 5 Hörnchen.

Francesca Haig - Das Feuerzeichen

Von: buecherherz Datum : 21.05.2016

https://buecherherz.wordpress.com/

Den Plot finde ich unglaublich spannend und neu.
400 Jahre sind vergangen, seit die Explosion die Zivilisation, wie wir sie heute kennen, ausgelöscht hat. Lange war unklar, ob die paar Menschen, die überlebt hatten und starken Veränderungen unterlagen, überhaupt die menschliche Population retten können. Doch sie haben es geschafft.
Fast ein halbes Jahrtausend später werden nur noch Zwillinge geboren. Die schönen und starken Alphas und die Omegas, die fast alle mit körperlichen Defiziten geboren werden.
Schon als Kinder werden die Omega-Zwillinge in andere Omega-Siedlungen geschickt. Doch trotz der Entfernung bleibt die Verbindung zwischen den Zwillingen bestehen. Und diese Verbindung kann über Leben und Tod entscheiden.

In „Das Feuerzeichen“ geht es vorrangig um Cass und Zach, wobei Cass der Omega-Zwilling und die Ich-Erzählerin ist, aus deren Perspektive man alles erfährt.
Neben der chronologischen Geschichte gibt es auch immer wieder Rückblicke in Cass‘ Kindheit und Jugend, um das ganze Alpha- und Omega-Konstrukt noch besser verstehen zu können.
Mit Cass wurde eine Hauptfigur geschaffen, die ich sehr gern mochte. Sie ist willensstark, stolz und mutig und dabei sehr authentisch.
Doch auch Zach lernt man sehr gut kennen. Und obwohl er der klare Gegenspieler ist, kann man seine Motive tatsächlich – wegen seiner Erziehung und der Gesellschaft an sich – verstehen.
Insgesamt ist niemand in diesem Buch klar schwarz oder weiß. Jede Figur – auch die vielen Nebenfiguren – sind alle grau. Und das ist sehr gut so. Sie haben alle positive und negative Seiten und wirken deswegen umso echter.

Die Geschichte von Cass schreitet schnell voran. Vor allem in der ersten Hälfte war ich begeistert, wie gut die Mischung aus Stillstand und Weiterkommen funktionierte. Ich empfand keine Längen und war überrascht, dass Dinge passierten, die andere Autoren erst als großes Highlight am Ende hätten kommen lassen.
Doch in der zweiten Hälfte änderte es sich leider. Das Interesse flachte rasant ab und dann kamen tatsächlich Längen auf. Ich empfand fast nur noch Stillstand und wenn die Geschichte weiterging, war es irgendwie immer wieder dasselbe.

Hier und da gab es Überraschungen, die ich wirklich nicht vorhersehen konnte. Sie schafften kurzfristig Spannung, aber insgesamt fand ich das Buch nicht wirklich spannend. Auch wenn ich vor allem in der ersten Hälfte viel Spaß hatte, war auch diese nicht so richtig aufregend. Eher wirklich interessant.

Für mich persönlich ist es ein unglaublich wichtiger Punkt, wie meine Emotionen beim Lesen sind. Leider wurde ich auch hier nicht mitgenommen. Selbst an traurigen Stellen wurde ich nicht so sehr berührt, dass ich hätte weinen müssen.

Alles in allem waren es die Figuren und die neuartige Geschichte, die das Buch für mich besonders machten. Deswegen hatte ich auch Spaß mit ihm, selbst wenn es in der zweiten Hälfte viele Längen gab und ich emotional nicht abgeholt werde.
Ich freue mich trotzdem schon auf den zweiten Teil, der sicher nicht mehr lange auf sich warten lässt. Dazu möchte ich zu gern wissen, wie die Geschichte um die Zwillinge weitergeht.

Der erste Teil der Feuerzeichen-Trilogie bekommt 3,5 Sterne von mir.

toller Dystopieauftakt mal mit origineller und ganz anderer Ausgangsidee

Von: Script of Life Datum : 11.05.2016

scriptoflife-buecherblog.blogspot.de/

Inhalt:

Nach einer nuklearen Katastrophe vor 400 Jahren ist die Welt weitgehend zerstört und fast in Mittelalter zurück versetzt. Bei Geburten kommen seit kurz nach der Explosion nur noch Zwillinge zur Welt. Allmählich erkennt man das Muster, dass immer nur ein Zwilling davon ganz gesund ist, den man Alpha nennet und der andere eine Mißbildung aufgrund der Strahlung der nuklearen Explosion hat. Diese werden als sogenannte Omegas gebrandmarkt und verbannt zu einem Leben in Armut und Abgeschiedenheit. So ergeht es Cat, die lange versucht zu verstecken, was ihr "Makel" ist. Doch schließlich wird auch sie gebrandmarkt und verbannt, während ihr Zwillingsbruder Zach Karriere macht. Doch Cat empfindet dieses System mehr als ungerecht und beginnt schließlich zu kämpfen. Dies ist jedoch nicht so einfach, denn wenn ein Zwilling stirbt, kostet das auch den anderen das Leben.



Cover und Gestaltung:

Das Cover ist sehr toll gestaltet und ein ziemlicher Hingucker im Bücherregal. Es sieht aus wie sehr altes Papier, das an den Rändern angebrannt wurde. In der Mitte ist groß das Omegazeichen eingebrannt, was sich auf die Brandmarkung der Zwillinge mit Missbildung bezieht und somit sehr gut zum Inhalt und auch zum Titel des Buches passt.

Meine Meinung:

Hierbei handelt es sich um den ersten Teil einer neuen Dystopie. Bereits der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Die Idee mit den Zwillingspärchen ist genial. Und richtig Potential erhält diese Idee erst durch die Tatsache, dass die Zwillinge nicht ohne einander leben können. Sollte ein Zwilling umkommen, stirbt der andere ebenfalls. Das schließt dann für die Alphas die Möglichkeit aus ihre Zwillinge komplett auszurotten, sondern sie müssen sich um ihrer selbst Willen in einem gewissen Masse noch Gedanken um das Wohlergehen der Omegas machen, was sehr viel Spannung in die Geschichte bringt.

Das Setting für diese Dystopie ist sehr düster und hat mir richtig gut gefallen: eine extreme Zweiklassengesellschaft, eine zerstörte Welt in der teilweise nur Ödland zurück geblieben ist, die Menschheit hat sich zurück entwickelt, da Maschinen nun gänzlich verboten sind, denn der technische Fortschritt wird für die Nuklearkatastrophe verantwortlich gemacht.

Der Anfang war mir allerdings etwas zu langatmig. Cass sitzt bereits in Gefangenschaft und erzählt von dort aus von ihrem Leben und wie es soweit kam, dass sie nun in einer Zelle sitzt. Dabei legt die Autorin viel Wert auf die Umgebungsbeschreibungen der Landschaft nach der Explosion, was alles sehr bildhaft macht, aber das Buch auch zunächst etwas in die Länge zieht. Später wird der Plot aber spannender und wendungsreicher. Und besonders das Ende kam sehr überraschend.

Cass ist eine tolle Protagonistin und eine starke Persönlichkeit. Sie kämpft gegen alle Widrigkeiten für die Welt in ihrer Vorstellung, in der Alphas und Omegas gleichberechtigt nebeneinander leben können. Im Gegensatz zu anderen Omegas hat sie keine körperliche Missbildung, sondern ist eine Seherin, dh. sie kann bestimmte Ereignisse aus der Zukunft bereits sehen.
Zach, ihrem Zwillingsbruder merkt man schon als Kind seine Gerissenheit und seinen Machthunger an. Cass empfindet trotzdem eine gewisse emotionale Nähe zu ihm, da sie nicht wie andere Omegas als Baby verbannt wurde, sondern erst mit 13 Jahren. Zach ist auch nicht unbedingt nur eindimensional als der Böse dargestellt, so dass ich auf seine Entwicklung in den Folgebänden sehr gespannt bin.
Später kommen noch einige weitere Charaktere hinzu, u.a. Kip, der zunächst sehr undurchsichtig ist und über den man erst gegen Ende so einiges mehr erfährt.



Fazit:

"Das Feuerzeichen" ist der Auftakt zu einer, abgesehen von anfänglichen Längen sehr spannenden Dystopie mit einer sehr originellen Ausgangsidee, die ich sonst so noch nirgendwo gelesen habe. Sie ist sehr atmosphärisch mit einem Setting was fast mittelalterlich anmutet und tollen Charakteren.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

Das Feuerzeichen

Von: LieblingsBücher Datum : 10.05.2016

https://lieblingsbuecher2016.wordpress.com

Titel: Das Feuerzeichen

Autor: Francesca Haig

Genre: Dystopie

Verlag: Heyne fliegt

Seitenzahl: 477

(Amazon)Preis: 16.99 Euro



Klappentext

Cass ist jung, hübsch und klug. Dass sie eine Omega, eine Makelbehaftete, ist, weiss bei ihr im Dorf niemand. Cass besitzt die Gabe des zweiten Gesichts, und nachts wird sie von schrecklichen Albträumen und Visionen heimgesucht. Als Cass' Zwillingsbruder Zach, ein Alpha, ihrem Geheimnis auf die Spur kommt und sie an den Dorfältesten verrät, wird das Mädchen mit dem Omega-Zeichen gebrandmarkt und aus dem Dorf vertrieben. Während Cass von nun an arm und rechtlos in einer eigenen Omega-Siedlung leben muss, steigt Zach im Ältestenrat der Alphas immer weiter auf. Aber auch er hat Feinde, und Cass ist seine einzige Schwachstelle, denn die einfachste Möglichkeit, Zach aus dem Weg zu räumen, ist der Tod seiner Zwillingsschwester. Deshalb lässt Zach sie entführen und an einem sicheren Ort einsperren. Doch Cass hat genug von der Unterdrückung und der Demütigung, die den Omegas widerfährt. Obwohl sie ihren Bruder immer noch liebt, beschliesst Cass zu kämpfen. Für Freiheit. Für Berechtigung. Für eine bessere Welt. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn wenn Zach stirbt, stirbt auch Cass...



Meinung

Im grossen und ganzen war das Buch gut, aber nicht mehr. Ich glaube ich habe mehr davon erwartet. Die Geschichte an sich fand ich unglaublich und außergewöhnlich. Auch der Schreibstil ist sehr schön, allerdings konnte ich ihn nicht so gut bewerten, da meiner Meinung nach an manchen Stellen die deutsche Übersetzung nicht sehr gut war, was ich extreeem schade fande. Was mich auch noch ein wenig gestört hat, ist, dass die Charaktere nicht sonderlich gut ausgearbeitet waren und mich Cass somit nach einer Weile verdammt genervt hat!



Fazit

Ich hoffe der zweite Band wird besser! 4 von 5 Sternen

Gelungener Auftakt

Von: marinasworld / Books 'nd Coffee Datum : 10.05.2016

https://www.youtube.com/channel/UCle1AiLqruwI0_ETzVDEYtQ

Zunächst muss ich sagen, dass ich das Cover relativ schlicht und doch total anziehend finde. Außerdem passt es hervoragend zum Inhalt.

Das Feuerzeichen thematisiert eine Gesellschaft, die in Alphas und Omegas unterteilt wird. Nach einer nuklearen Explosion ist die Welt nicht mehr wie sie einmal war, es werden nur noch Zwillinge geboren. Ein Zwilling ist stets vollkommen und gesund, der Alpha. Der Omega hingegen trägt stets einen Makel (meist körperlicher Natur). Des Weiteren kann ein Zwilling niemals ohne den anderen existieren, da beide sterben sobald einer von ihnen zu Tode kommt.
Die Alphas sind die Dominanten und unterdrücken die Omegas. Die Protagonistin Cass versucht gegen ihren Bruder und diese schreckliche Gesellschaft vorzugehen und muss auf ihrem Weg hart kämpfen um zu überleben und vorallem um wirklich zu leben.

Der Roman hat einen klaren Handlungsstrang, trotz der verworrenen Geschehnisse. Francesca Haigs Schreibstil ist überdies sehr bildhaft und authentisch, was einem das Gefühl gibt "tatsächlich dabei zu sein". Auch die Charaktere sind in ihrem Handeln sehr authentisch und man kann jegliche Gefühlsregung und Vorgehensweise nachvollziehen. Ich habe total mit Cass und den anderen mitgefiebert und mich ganz und gar in die Welt hineinziehen lassen. Die Dystopie ist recht düster gehalten und vermittelt diese Stimmung auch sehr gut. Allerdings ist es trotz einiger Kämpfe eher eine ruhige Dystopie, was vermutlich auch an den vielen Umschreibungen liegt. Dadurch entstehen auch einige Längen, welche die Handlung etwas in die Länge ziehen.

Alles in Allem ist das Feuerzeichen aber ein gelungener Auftakt einer Trilogie und ich freue mich bereits auf die weiteren Bände.

überzeugt trotz stellenweiser Langatmigkeit

Von: Jäcko x3 Datum : 09.05.2016

books-beauty-and-creativity.blogspot.de/

„Jedes Überbleibsel aus dem Vorher war ein Tabu, aber keins so sehr wie die Maschinen. Und obwohl ein Tabubruch mit brutalen Sanktionen einherging, wachte schon allein die Angst über das Gesetz.“ S.18

400 Jahre in der Zukunft ist die Welt, wie wir sie kennen, durch eine Explosion vollkommen zerstört worden und muss sich erstmal erholen. Als Ursache hierfür wird die Technik als solche von den Menschen verteufelt. Nur einige wenige Menschen überlebten die Explosion und die wenigsten konnten sich fortpflanzen. Seit der zweiten oder dritten Generation des „Nachher“ kommt es jedoch ausschließlich zu Zwillingsgeburten.

„Es wurden immer ein Junge und ein Mädchen geboren, und jeweils ein Teil des Pärchens war perfekt. […] Doch bald schon trat das Fatale dieser Symmetrie zutage, denn der Preis für jedes perfekte Baby war sein Zwilling.“ S. 20

Eines der Babys kommt immer gesund und makellos zur Welt während das andere Kind missgebildet ist. Im Hinblick auf die Missbildung gibt es verschiedene Ausprägungen, wie beispielsweise Babys mit fehlenden, verkrümmten oder manchmal sogar vervielfachten Gliedmaßen. Manche Fehlbildungen zeigen sich jedoch nicht direkt nach der Geburt, sondern erst mit der Zeit (wenn ein Arm nicht wächst wie der Andere zum Beispiel). Während die Kinder ohne Makel Alphas genannt und in jeglicher Hinsicht geachtet und gefördert werden (dürfen zum Beispiel die Schule besuchen), werden die Kinder mit einem Makel (Omegas) von ihren Familien und der Gesellschaft verstoßen und sogar markiert. Des Weiteren gibt es eine starke Verbindung zwischen den Zwillingen. Sie sterben gleichzeitig und auch heftiger Schmerz oder ernsthafte Krankheiten befallen beide. Aus diesem Grund erfahren Omegas von Alphas geringstmögliche humanitäre Unterstützung, obwohl sie von ihnen verachtet werden.

Cassandra und ihr Bruder Zach werden erst sehr spät voneinander getrennt, da Cassandra ihre „Fehlbildung“ gut verstecken kann. Sie ist eine Seherin und hat Visionen. Eines Tages rettet sie ihren Bruder vor einem herabstürzenden Ast und offenbart ihm so ihre Fähigkeit. Fortan versucht Zach mit allen Mitteln und Wegen zu bezwecken, dass Cassandra ihre „Fehlbildung“ offenbart. Er hofft auf ein besseres Leben durch ihre Trennung voneinander. Letztendlich sorgt er mit einem hinterhältigen Plan dafür, dass sie selbst sich dem Rat als Omega zu erkennen gibt. Daraufhin wird sie Gerbrandmarkt und muss ein Leben abgeschieden von ihrer Familie führen.

Erst einige Jahre später bekommt Cassandra den Hass ihres Bruders für die lange Wahrung ihres Geheimnisses zu spüren. Er gibt ihr die Schuld an dem Verlauf seines Lebens und lässt sie in eine Bewahrungszelle sperren, um dafür Sorge zu tragen, dass niemand ihm etwas anhaben kann. Gleichzeitig hofft er durch ihre Visionen an Informationen zu gelangen. Cassandra entscheidet sich zu einer gefährlichen Flucht vor ihrem Bruder, der Beichtmutter, den Alphas und dem Rat.

Meine Meinung
Durch die Idee der Zwillingsgeburten gelingt es Francesca Haig eine ganz andere/neue Art von Dystopie zu erstellen. Schon der Klappentext hat mich in den Bann dieses Buches gezogen. Ich musste es unbedingt lesen und die Autorin hat mich nicht enttäuscht. Aber es gab gerade auf der Flucht von Cassandra und Kip viele Längen, die sich sehr gezogen haben und mir die Freude am Lesen zum Teil genommen haben.

Das Cover
Dieses Cover gefällt mir richtig gut. Es passt perfekt zum Inhalt des Buches, weil es das Omegazeichen abbildet und es so wirkt als wäre es gerade in das Papier eingebrannt worden.

Charaktere
Insgesamt kann man sich in die Charaktere sehr gut hineinversetzen. Auch wenn Zach einem alles andere als sympathisch ist, ist seine Geschichte nachvollziehbar.

Cassandra
Cassandra (kurz Cass) ist Zachs Zwillingsschwester. Sie ist eine Seherin und somit eine Omega. Es gibt nur sehr wenige Seher (1 unter ein paar 1000), die unterschiedlichste Fähigkeiten besitzen, während manche das Wetter vorher sagen können oder wissen ob jemand die Wahrheit spricht, sieht Cassandra weit Entferne Orte und bevorstehende Ereignisse. Auch findet sie sehr gut zu besagten Orten. Im Buch heißt es, dass alle Seher irgendwann verrückt werden. Auch haben sie alle Feuerträume. Leider werden Seher auch von den ausgestoßenen Omegas ausgestoßen. Obwohl sie sehr oft schlecht behandelt wird, verliert sie weder Hoffnung noch Mut. Sie ist ein sehr beständiger Charakter, der seinen Prinzipien treu bleibt und immer versucht das Gute in Menschen zu sehen. Selbst ihrem Bruder gegenüber, der Schuld an ihrem Elend ist bleibt sie „loyal“. Ihr Glaube an ihn ist bewundernswert. Auch sieht sie die Zwillingspaare immer als Einheit. Sie unterteilt sie nicht in Omegas und Alphas. Hiermit stößt sie oft auf Unverständnis. Zu groß ist der Graben zwischen Alphas und Omegas.

Kip
Kip ist ein Junge, den Cass auf ihrer Flucht aus der Gefangenschaft der Regierung befreit. Er hat sein Gedächtnis verloren und weiß weder wer er ist noch woher er kommt. Sie gibt ihm den Namen Kip und er wird ihr treuer Begleiter. Zwischen ihm und Cass entsteht sehr zaghaft eine kleine Liebesgeschichte.

Zach
Zach ist Cassandras Zwillingsbruder und ein Alpha. Nach der seiner Meinung nach viel zu späten Trennung von seiner Schwester strebt er danach als Alpha anerkannt zu werden. Er gibt ihr die Schuld daran dass sein Leben nicht nach seinen Wünschen verläuft. Er ist ehrgeizig, getrieben und ungeduldig. Außerdem steigt er im Rat immer weiter auf und wird der Reformer genannt.

Die Handlung
Man schlägt das Buch auf und befindet sich mitten im Geschehen. Gleich zu Beginn wird Cassandra im Auftrag ihres Bruders entführt. Man fiebert direkt mit und sorgt sich um ihr Wohlergehen. Im Anschluss lernt man Cassandra, ihren Bruder und auch die Welt in der sie leben besser kennen. Die Spannung steigt rasant als Cassandra flieht. Insgesamt würde ich den Spannungsbogen jedoch eher als ein Auf und Ab bezeichnen. Während ich das Buch manchmal kaum aus der Hand legen wollte, habe ich mich zum Teil echt gelangweilt. Gerade auf der Flucht von Cassandra und Kip hat das Buch Längen, die mir die Freude am Lesen teilweise genommen haben. Mit dem Ende des Buches hat Francesca Haig jedoch alles wieder wettgemacht. Es passieren überraschende Dinge. Ganz anders als erwartet endet dieses Buch.

Der Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Das Buch ist aus der Sicht von Cassandra geschrieben, was dazu führt, dass man sich sehr gut in sie hinein versetzen kann.

Fazit
Der erste Band der Trilogie hat mich trotz seiner stellenweisen Langatmigkeit überzeugt. Der Autorin ist es gelungen unterschiedlichste Gefühlsregungen in mir zu wecken. Auch die Charaktere haben tiefe und sind authentisch. Insgesamt stellt das Buch einen gut durchdachten, verständlichen Weltentwurf, der durch die besondere Abhängigkeit der Mächtigen von den Schwachen fasziniert.

Bewertung

3,5 von 5 Büchern

An dieser Stelle möchte ich mich bei der Verlagsgruppe Radome House bedanken, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!

Spannende Dystopie mit frischem Grundkonzept

Von: caduceus Datum : 01.05.2016

Mit "Das Feuerzeichen" befinden wir uns in einer dystopischen Welt 400 Jahre in der Zukunft, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Dabei ist immer einer der Zwillinge ein Alpha und der jeweils andere ein Omega. Omegas fallen dadurch auf, dass sie einen körperlichen Makel haben und mit dem Omegazeichen gebrandmarkt werden. Unsere Protagonistin Cass ist genau einer dieser Omegas, allerdings kann sie nicht verstehen, weshalb die Alphas und die Omegas nicht gemeinsam in Harmonie miteinander leben können. Ihr Bruder Zach ist bereits weit auf der Karriereleiter aufgestiegen und versucht die Weltordnung beizubehalten. Doch ein Widerstand gegen die Alphas bildet sich schnell und schon stehen sich Cass und Zach in einem Kampf gegenüber. Doch wenn einer stirbt, stirbt auch der andere.

Mir hat dieses Buch gut gefallen. Positiv aufgefallen sind mir vor allem der Schreibstil, der sich sehr flüssig lesen ließ, sowie die Grundidee des Buches. Ich fand die Idee einer Welt, in der nur Zwillinge geboren werden, sehr innovativ, da ich diese Thematik in noch keinem anderen Buch bisher angetroffen habe. Dadurch, dass das Buch aus Cass' Perspektive geschrieben ist, konnte ich mich sehr gut in ihre Gedankenwelt einfinden und fand ihre Gedanken nachvollziehbar. 

Allerdings hatte ich dadurch, aber auch keinen Zugang zu den anderen Charakteren. Ich konnte keine Bindung zu den anderen Charakteren aufbauen und verstehe auch nicht die Liebesgeschichte, die nebenbei eher beiläufig als vordergründig ist für diejenigen, die es interessiert. Zum anderen muss ich auch sagen, dass ich nicht den Drang verspürt habe das Buch in die Hand nehmen zu müssen, obwohl ich keine Probleme mit dem Schreibstil an sich hatte. In diesem Zusammenhang möchte ich mich beim Verlag auch entschuldigen, dass die Rezension so lange auf sich warten ließ und natürlich auch rechtherzlich bedanken für die zur Verfügungstellung des Rezensionsexemplars. Ich bin sehr gespannt, was mich in den beiden Folgebänden erwarten wird und hoffe, dass die Rezension hilfreich war.

4,5 Sterne! Interessantes Setting trifft auf eine mutige Protagonistin mit spannendem Stil.

Von: schokigirl1989 Datum : 25.04.2016

https://www.youtube.com/channel/UCZbp5No4O4djh5adFEwCyvg

In "Das Feuerzeichen" von Francesca Haig geht es um Cass, die in einer Welt lebt, die nach dem großen Knall komplett karg ist & die Menschen dadurch entstellt wurden. Mittlerweile werden immer nur Zwillinge (ein Mädchen & ein Junge) geboren, von denen einer eine Entstellung hat & der andere ein "perfekter" Mensch ist. Und so ist die Gesellschaft in Omegas & Alphas aufgeteilt, wobei die Alphas die Omegas unterdrücken & ausnutzen. Dies passt Cass als Omega ganz & gar nicht, besonder da ihr Zwillingsbruder Zach einer der führenden Politiker geworden ist. Doch wie kann sie dagegen vorgehen, wenn sie dabei gegen ihren eigenen Zwillingsbruder kämpfen müsste? Und dabei hilft die Tatsache, dass sobald ein Zwilling stirbt automatisch auch der zweite Zwilling sterben muss, nicht gerade.

Die Geschichte wird aus Cass Sicht erzählt. Der Schreibstil ist ruhig & langsam. Aber trotzdem hat er es immer geschafft mich in die Geschichte zu ziehen & jede Infomation interessant zu gestalten. Dieser Stil machte wohl sehr viel meiner Faszination aus.
Die Charaktere waren gut dargestellt. Ich war natürlich nicht immer der selben Meinung wie die Charaktere, aber es hat zu ihnen gepasst & sie einzigartiger gemacht. Cass war eine starke Persönlichkeit, die aber auch mit vielem zu kämpfen hatte. Ihr Schwanken fand ich nachvollziehbar & auch realitisch. Nur der Name, Cassandra, fand ich etwas zu eindeutig, aber auch nicht schlimm.
Der Plot war zwar teilweise nicht immer ereignisreich, aber am Ende kam es mir so vor als wäre wirklich viel passiert. Das liegt vielleicht auch daran, dass immer neue Charaktere, Weltsichten & Entwicklungen der Protagonistin dazu kamen. Nicht zuletzt durch den Schreibstil fand ich die Geschichte immer spannend.
Nur etwas gestört hat mich, dass Cass leider eher selten Eigeninitiative gezeigt hatte & sich meistens eher hat treiben lassen. Manchmal fehlter mir ein Ziel auf das sie hinausarbeitet. Aber das wurde gegen Ende besser & schien ab dem 2. Band auch anders zu werden.

Fazit: Sehr empfehlenswert. Interessantes dystopisches Setting trifft auf eine mutige Protagonistin mit spannendem Schreibstil. 4,5 Sterne!

Das Feuerzeichen

Von: Caro Datum : 24.04.2016

caroslesezeichen.blogspot.de

Rezension

Eine Explosion die die Welt wie wir sie kannten zerstörte. Die Technologie ist schuld. Die Menschen sind vorm Aussterben bedroht. Die nachwüchse sind Genmanipuliert und sterben schnell. 
Doch dann beginnt die Zwillingsphase. Es werden immer ein Junge und ein Mädchen geboren. Einer von beiden ist perfekt. Sie sind die Alphas.
Der andere ist weniger perfekt. Vielleicht haben sie einen Arm zu viel oder einen Finger zu wenig. Vielleicht sind sie Stumm oder Blind.
Und dann gibt es unter ihnen auch die Seher. Sie kommen nur einmal unter Tausend vor. Sie scheinen Körperlich Perfekt genau wie ihr Zwilling. Doch sie werden von Visionen heimgesucht. 
4oo Jahre nach der Explosion ist die komplette Technologie verboten worden. Es herrscht zu viel Angst vor einer erneuten Explosion.
In jener Zeit werden die Zwillinge Cass und Zech geboren. Sie scheinen beide perfekt.Keiner von beiden scheint ein Omega zu sein. Sie dürfen nicht in die Schule gehen. Die anderen Kinder wollen nicht mit ihnen spielen.
Sie sind anders, fremd, unnatürlich.
Cass fängt Visionen zu erhalten. Sie hält sie geheim, möchte nicht verstoßen werden.
Doch Zach findet ihr Geheimnis heraus und verrät sie. 
Doch auch als Cass gebrandmarkt ist und bei den Omegas lebt, hat sie noch keine Freunde.
Die anderen fürchten sich vor ihr. Wie konnte sie 13 Jahre lang ihre Seher Kräfte Geheim halten?
Zach hingegen steigt im Rat immer weiter auf und macht sich dadurch auch viele Feinde. 
Er lässt Cass entführen und einsperren. Denn stirbt Cass so stirbt auch er.
Dass lernt den Jungen Kid kennen. Er kann sich an nichts aus seiner Vergangenheit erinnern und auch nicht an seine Zwillingsschwester.
Zusammen beschließen sie zu fliehen und endlich für die Rechte der Omega zu kämpfen.

Bereits wenn man die erste Seite aufschlägt ist man sofort von der Geschichte gefangen. Die Geschichte fängt sofort an.
Dass ist ein schüchternes Mädchen das an das gute im Menschen glaubt und gleichzeitig kann sie auch stark und frech sein.
Ich verstehe ehrlich gesagt die Beziehung zwischen ihr und Zach nicht wirklich. In den ersten tagen der Gefangenschaft schreit sie mehrmals seinen Namen und will dass er Erscheint, doch gleichzeitig hat man das Gefühl sie würde ihn verabscheuen. 
Klar sie hatten 13 Jahre nur einander, doch nach 6 Jahren wird dieses Verhältnis wahrscheinlich nicht mehr so frisch sein. 
Doch auch Zach scheint sich nicht nur um sich selbst zu sorgen sondern auch um Cass. Er will sie nicht in diesen komischen Glasbehälter stecken in dem sich auch Kid befunden hat. Aber dann denkt man wieder er tut dies nur da er die Informationen aus ihrem Kopf will.
Ich finde den Schreibstil mega gut und finde es toll wie Francesca Haig immer wieder Spannung im laufe der Geschichte aufbaut.
Generell finde ich es ein ziemlich gelungenes Buch und kann es gar nicht abwarten dass der 2. Teil endlich erscheint.
5 von 5 Sternen.

Rezension

Von: Zauberfees Büchergrotte Datum : 23.04.2016

zauberfeesbuchergrotte.blogspot.de

Dieses Buch ist ein Buch der Gegensätze, Haß und Liebe, Tod und Freiheit. Selten hat mir ein Buch in letzer Zeit so gut gefallen.

Der Einstieg in das Buch ist sehr rasant. Gleich zu Beginn wird Cass von mehreren Männern verfolgt, die sie gefangen nehmen wollen. Damit die Informationen was vorher passiert ist nicht fehlen, gibt es dan erstmal einen Rückblick. Normalerweise kann ich dieses Vorgehen nicht leiden, da ich mich immer entweder in der Rückschau oder im jetzt unwohl fühle, aber in diesem Buch habe ich es sehr genossen.

Die Handlung ist somit von Anfang an sehr spannend und interesannt. Einerseits ist der Zwilling für einen überlebenswichtig, andererseits der Haß und die Wut auf ihn - toll wie die Autorin das rübergebracht hat.

Die Charaktere sind einfach der Hammer! Jeder von ihnen hat estwas besonderes an sich und ist gut beschrieben.
Cass ist eine sehr starke Protagonistin. Sie weiß das sie früher oder später entweder verrückt oder sterben wird. Trotzdem gibt sie nicht auf sondern geht mutig ihren Weg.

Oft konnte mich das Buch überraschen, hier gab es viele unerwartete Wendungen und Ereignisse. Auch das Ende war so ganz anderst als ich es mir vorgestellt hatte, aber trotzdem sehr schön. Es ist in sich abgeschlossen, macht aber trotzdem Lust auf die nächsten Teile.

Gut gefallen hat mir auch der Wechsel zwischen spannenden, emotionalen und ruhigen Szenen. Für mich war es ein perfekter Mix.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Besonders gut haben mir hier die tollen Beschreibungen gefallen, so gut wie in diesem Buch könnte ich mir schon lange keine Geschichte mehr bildlich vorstellen.



Spannung, Action & Mehr
Die Spannung war von Anfang bis Ende deutlich spürbar. Ständig wollte ich wissen wie es weitergeht und ob Cass es schafft ihr Ziel zu erreichen.
Actionszenen gab es nicht, dafür aber eine kleine Liebesgeschichte.

Fazit
Mich konnte das Buch total begeistern. Tolle Charaktere, tolle Handlung, und vor allem etwas Neues. Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen.

Zwischen Spannung und langatmigen Szenen strahlt das Ende hervor

Von: Laura von Skyline Of Books Datum : 15.04.2016

skyline-of-books.blogspot.de/

Klappentext
„Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.

Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …“

Gestaltung
Das Cover sieht aus wie altes Papier, das an den Rändern verbrennt. In dessen Mitte befindet sich ein Omega-Zeichen, das von Rauchschaden umgeben ist und deswegen so aussieht, als würde es gerade eingebrannt. Somit bezieht sich das Covermotiv sehr passend und treffend auf den Titel des Romans (und auch auf den Inhalt). Die Farben passen gut zueinander, da das Orange des Titels vor dem beigefarbenen Hintergrund gut zur Geltung kommt. Insgesamt finde ich das Cover sehr stimmig, zur Geschichte passend und Aufmerksamkeit erregend, da es trotz seiner Schlichtheit sehr aussagekräftig ist.

Meine Meinung
Mit „Das Feuerzeichen“ präsentiert Autorin Francesca Haig eine neue Dystopie-Trilogie auf dem Jugendbuchmarkt, die in einer düsteren Zukunft spielt und mit unserer Welt gar nichts mehr gemein hat. Vor 400 Jahren geschah eine nukleare Katastrophe, über die man im Buch jedoch nicht viel in Erfahrung bringen kann, weil die Bewohner der Erde selber nicht mehr viel davon in Erinnerung haben, ihr weniges Wissen nur aus Überlieferungen kennen und weil alle erhalten gebliebenen Gebäude oder Dinge, verboten sind. Die Welt besitzt keinen Strom mehr, insgesamt hat sie sich – zumindest teilweise – zurückentwickelt. So kennen die Menschen beispielsweise keine Glühbirnen oder elektrisches Licht mehr.

In dieser Welt ist Protagonistin Cassandra aufgewachsen. Für sie ist es normal, dass nur Zwillinge geboren werden. Keine normalen Zwillinge jedoch, denn ein Kind ist jedes Mal normal gebildet, während der andere Zwilling in irgendeiner Weise eine Besonderheit aufweist (sei es ein fehlender Arm, fehlende Finger oder ähnliches). Die gesunden Kinder sind die Alphas, während die Missgebildeten als Omegas gebrandmarkt werden. So entsteht eine Gesellschaftstrennung zwischen den Alphas, welche alle politische Macht besitzen, und den Omegas, welche unterdrückt werden und fernab der Alphas leben müssen. Zwischen den Geschwisterpaaren besteht jedoch eine besondere Verbindung: wird einer verletzt oder getötet, geschieht dies auch dem anderen Zwilling.

Auch Cassandra hat einen Zwillingsbruder: Zach. Sie besitzt jedoch eine besondere Gabe, denn sie ist eine Seherin und kann so beispielsweise sich aktuell zutragende Geschehnisse oder zukünftige Ereignisse sehen. Da sie deswegen körperlich jedoch keine Auffälligkeiten besitzt, wurde sie erst sehr spät von ihrem Bruder getrennt. Daher besteht zwischen ihr und Zach (zumindest aus Cassandras Sicht) eine gefühlsmäßige Nähe, über die andere Geschwister aufgrund der frühen Trennung nicht verfügen.
Da Cassandra als Ich-Erzählerin die Geschichte schildert, konnte man ihre Gefühle für ihren Bruder sehr gut nachvollziehen. Ich persönlich habe Zach von Anfang an eigentlich nicht gemocht, da er sehr grausam ist und schlimme Dinge tat. Ihn jedoch mit Cassandras Augen zu erleben, hat mir immer wieder ihre intensive Geschwisterliebe vor Augen geführt. Obwohl ich Zach also eigentlich nicht mochte, konnte ich dennoch Cassandras Gefühle verstehen, weil die Autorin Cassandras Sichtweise sehr eindringlich und verständlich geschildert hat.

Der Weltentwurf hat mir insgesamt auch sehr gut gefallen, da ich vor allem die Idee der Alphas und Omegas interessant fand. Diese Trennung zwischen den beiden Gesellschaften erinnert sehr an die Trennung von Arm (Omegas) und Reich (Alphas). Dies führt in der Geschichte natürlich zu einigen Konflikten, da der Rat der Alphas, welcher alle Menschen anführt, sehr grausam ist und die Omegas immer weiter in die Enge treibt. Hoffnungsträger in diesem Zusammenhang ist dabei ein Gerücht über eine Insel, auf der Omegas frei ohne Steuerabgaben an Alphas oder Unterdrückung leben. Eben jene Insel ist es auch, die Cassandra zu finden hofft. Das sorgt natürlich für einigen Zündstoff in dem Machtstreben der ambitionierten Alphas, sodass die Trilogie sicher noch einiges zu bieten hat. Dieser Grundkonflikt ist zwar nichts Neues auf dem Markt, jedoch ist die Umsetzung sehr gelungen.

Die Handlung beginnt sehr rasant mit Cassandras Gefangennahme, in welche Rückblicke über ihre Kindheit und eine Einführung in die (zunächst noch neue) Welt eingestreut sind. Der Beginn fühlte sich für mich durch diese kleinen Einschübe etwas lang an, was auch dadurch gestreckt wurde, dass Cassandra nicht müde wurde zu betonen, dass sie eine Seherin ist (das hat mich über den gesamten Verlauf der Geschichte immer wieder verfolgt. Ich kann mir diesen wichtigen Faktor ja wohl auch merken, ohne, dass Cassandra das alle paar Seiten wiederholen muss). Jedoch wurde dann nach dem ersten Viertel die Handlung sehr rasant und spannend.

Den Spannungsbogen würde ich jedoch eher als eine Achterbahnfahrt beschreiben. Es gab Höhen, in denen ich das Buch am liebsten nicht aus der Hand gelegt hätte und Tiefen, in denen ich mich gelangweilt habe, weil viele Gespräche oder Überlegungen ausgehandelt wurden. Cassandra reist durch das ganze Land, wobei ich mir gerade im letzten Drittel der Geschichte manchmal eine Landkarte gewünscht hätte, damit ich einen besseren Überblick über die örtlichen Gegebenheiten gehabt hätte. Das Ende jedoch war eine Wucht. Es ist etwas passiert, mit dem ich nie gerechnet hätte. Nein, eigentlich sind sogar mehrere Dinge passiert, die überhaupt nicht absehbar waren! Ich muss nun unbedingt wissen, wie die Geschichte weiter geht!

Neben Cassandra, die ich sehr gut kennen lernen konnte, gibt es auch noch weitere interessante Figuren, die alle bei mir unterschiedliche Gefühlsregungen ausgelöst haben. Angefangen bei Zach, den ich nicht mochte und der mich am Ende erstaunt hat, über Cassandras Geliebten, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe, bis hin zum Anführer der Rebellen, der ein absolut interessanter und vielschichtiger Charakter ist. Auch wenn ich noch nicht zu 100% sagen kann, ob ich Cassandra mag, so ist sie dennoch ausbaufähig und ich hoffe, dass sie in den Folgebänden noch eine Entwicklung durchmachen wird.

Fazit
„Das Feuerzeichen“ war für mich eine spannende Lektüre, die mich an vielen Stellen an die Geschichte fesseln konnte, mich überrascht und die unterschiedlichsten Gefühle in mir ausgelöst hat. Gerade die Figuren haben mir gefallen, da sie alle unterschiedlich waren und nicht den üblichen Klischees entsprachen. Das Ende hat mich schließlich komplett überrumpelt und mich vollends überzeugt, dass ich diese neue Dystopie-Trilogie weiter lesen muss. Jedoch gibt es neben den tollen Höhepunkten auch ein paar Passagen, in denen nicht viel passiert und die dann ziemlich lang erscheinen. Zudem hat sich Cassandra für mich ein paar Mal zu oft hinsichtlich ihrer Gabe wiederholt.
Gute 4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Das Feuerzeichen
2. Das Feuerzeichen – Rebellion (erscheint am 7. Mai 2016)
3. Das Feuerzeichen – Rückkehr (erscheint am 8. April 2017)

Ein nervenaufreibende, abwechslungsreiche und spannende Dystopie, die nach einem verwirrenden Anfang mit ihrer gesellschaftskritischen Einstellung begeistert.

Von: Hannah Datum : 13.04.2016

https://behindbooksblog.wordpress.com

Das Feuerzeichen

Autorin: Francesca Haig

Klappentext: Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit Das Feuerzeichenzurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.
Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …

Cover: Zuerst einmal wirkt das Cover wenig spektakulär, es zeigt ein Omega, das Zeichen der unterdrückten Hälfte der dystopischen Gesellschaft, in der das Buch spielt. Betrachtet man aber alle Bände der Trilogie nebeneinander (Band zwei und drei sind noch nicht erschienen, die Cover aber schon veröffentlicht), erkennt man, dass der griechische Das Feuerzeichen 3.jpgBuchstabe von Band zu Band in Flammen aufgeht, bis er letztendlich vollkommen brennt. So kann man in diesem Cover den Anfang der Rebellion vernehmen, indem das Lauffeuer des Gedankens an eine bessere Welt geboren wird.



Schreibstil: Der Schreibstil gefiel mir gut, er war zwar nicht sonderlich außergewöhnlich, und so wie der der meisten Jugendbüchern eher einfach gehalten, sodass ich über die Seiten geflogen bin. Dabei ist es nicht so, dass das Buch von einer spannenden Szene in die Nächste rutscht. Es gibt viele ruhigere Momente, die zwar manchmal etwas langatmig sind, für mich aber vollkommen in das Schema des Buches gepasst haben. Zudem kommt das Buch durch unerwartete Wendungen immer wieder in Schwung und auch an Spannung hat es in diesem Roman auf keinen Fall gemangelt. Francesca Haig schreckt nicht davor zurück, schockierende und schonungslose Szenen einzubringen, was den Stil des Buches meiner Meinung nach sehr positiv beeinträchtigt hat. Aber trotzdem ist ,,Das Feuerzeichen" stilistisch kein bisschen einseitig, von blutigen bis romantischen Szenen ist alles vertreten.

„Es wurden immer ein Junge und ein Mädchen geboren, und jeweils ein Teil des Pärchens war perfekt. Nicht nur wohlgeformt, sondern auch stark, robust und gesund.“

(S.20)
Handlung: Sobald man das Buch aufschlägt, schlägt die Handlung einem direkt ins Gesicht. Das Buch beginnt mit einer so komplexen Handlung, vollgepackt mit Spannung, dass man sich als Leser irritiert auf die Geschichte einlassen muss, um überhaupt Spaß an der Geschichte zu finden. Dann aber flacht die Handlung wieder ab, und die erste langatmigen Szenen erwarten einen. Wenn man diese aber überwunden hat, packt einen das Buch, und lässt kenne nichtmehr los. Cass´ innere Konflikte überzeugen mit realitätsgetreuen und tiefgebenden Ängsten und Hoffnungen, und auch die Beziehung der beiden Zwillinge ist so intensiv und gefühlvoll beschrieben, dass ich eben nicht nur Cass´ Probleme, sonder auch die ihres in der Gesellschaft höher gestellten Bruders nachvollziehen konnte. Denn auch wenn das Buch aus Cass´ Sicht geschrieben wird, kann man durchaus nachvollziehen, weshalb ein junger Mensch in dieser Gesellschaft anerkannt werden möchte. Francesca Haig beschreibt eine Welt, in der Unterdrückung an der Schwächeren an der Tagesordnung steht, in der Menschen in Schubladen gesteckt werden und die Benachteiligten um ihr Überleben kämpfen müssen. Gerade Geschwister, die sich von Natur aus nahe stehen sollten, werden zu erbitterten Feinden. Und doch darf eine gewisse Grenze nicht überschritten werden. Denn das Band zwischen den Geschwistern entscheidet über Leben und Tod beider. Denn wenn einer stirbt, kommt auch der andere um...

Fazit: Ein nervenaufreibende, abwechslungsreiche und spannende Dystopie, die nach einem verwirrenden Anfang mit ihrer gesellschaftskritischen Einstellung begeistert. Leseempfehlung!

Fantastische neue Dystopie

Von: SLovesBooks Datum : 11.04.2016

https://sarahsbookblogxo.wordpress.com

Meine Meinung:

Diese Dystopie konnte mich nach langer Zeit endlich mal wieder richtig packen. Nachdem ich damals “Die Bestimmung” und “Panem” gelesen habe, habe ich immer nach etwas in dieser Richtung gesucht, dass mich so anspricht wie diese Reihen. Mit “Das Feuerzeichen” ist es mir endlich gelungen.



Inhalt:

Diese Dystopie unterscheidet sich inhaltlich ganz signifikant von den bereits bekannten und erfolgreichen Dystopien. Sie behandelt einen ganz neuen thematischen Schwerpunkt und besticht durch neue, selbstständige Ideen und wirkt nicht wie die tausendste Kopie. Das Grundproblem einer Dystopie in Form einer dysfunktionalen Gesellschaft, wurde hier anhand einer Zweiklassengesellschaft aufgezeigt, in der nur noch Zwillingspaare geboren werden, wobei jeweils ein Zwilling der, die Gesellschaft führenden Schicht, und der andere der Arbeiterschicht angehört. Sie werden in Alphas und Omegas unterteilt, wobei der Omega immer einen Makel aufweist, der ihn von dem Alpha-Zwilling unterscheidet und ihn zugleich zum Aussätzigen macht. Der eine kann ohne den anderen Zwilling nicht überleben. Logische Schlussfolgerung ist hier natürlich, dass es zu Konflikten kommt, in deren Mittelpunkt unsere Protagonistin Cass steht. Diese Idee ist für mich grundsätzlich neu. Vergleichbares habe ich bisher noch nicht gelesen. Gerade das ist ein Punkt, der mir besonders gut gefällt. Das Buch bringt frischen Wind in die Welt der Dystopien.

Der Inhalt hat mir sehr gut gefallen. Ich finde das Buch gut strukturiert. Der Anfang war plötzlich und ohne einen ausartenden Einstieg. Man befindet sich unmittelbar in der Geschichte. So ein abrupter Anfang passt sehr gut zum Gesamtkonzept der Geschichte. Mit dem Fortschreiten dieser, wird der Leser in die von einer nuklearen Katastrophe gezeichneten Welt, eingeführt und lernt immer mehr über die Gepflogenheiten und Eigenarten der Welt und ihrer Bewohner, sowie über ihr Gesellschaftssystem. Diese Herangehensweise finde ich sehr gelungen, so bleibt der Erzählstil flüssig und es ist immer spannend weiterzulesen um mehr zu erfahren.

Im weiteren Verlauf entwickelt sich eine durchgehend spannende und wirklich gut konstruierte Geschichte. Man kann gar nicht glauben, dass es sich dabei um ihr Debüt handelt, weil viele Details so ausgefeilt sind. Auch das Ende entwickelt sich mit einigen Überraschungen zu einem spannungsgeladenen Showdown, der auch noch einige Fragen und Handlungsstränge für die Folgebände offen hält.



Charaktere:

Besonders gut gefallen an diesem Buch haben mir die Charaktere. Die Anzahl ist recht überschaubar, was der Autorin Raum lässt sich diesen intensiv zu widmen. Dahingehend wird man auch keinesfalls enttäuscht. Jeder Charakter bekommt die nötige Aufmerksamkeit. Haig arbeitet nicht mit Stereotypen, sondern entwickelt Charaktere mit individuellen Charaktermerkmalen, Tiefgang und realistischer Handlungsweise.

Die weibliche Protagonistin Cass ähnelt den Romanheldinnen in anderen Jugendbüchern. Sie ist tapfer, mutig und hat eine sympathische Persönlichkeit. Ihre Gefühle und Gedankenwelten werden aussagekräftig sowie realistisch dargestellt. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen.



Schreibstil:

Der Schreibstil ist flüssig lesbar. Er entspricht dem Schreibstil, der in Jugendbüchern vorherrscht. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Die Beschreibungen der Orte und Figuren ist sehr wortgewandt, sodass die Welt leicht vor dem geistigen Auge des Lesers erscheint. Durch den Schreibstil bringt die Autorin die Missstände der Gesellschaft deutlich zum Ausdruck.



Fazit:

Diese Dystopie konnte mich vollkommen in ihren Bann ziehen. Sie ist überaus lesenswert, allein auf Grund dieser neuen Idee. Sie bedient alles was man sich als Leser wünschen kann: Spannung, aussagekräftige sowie realistisch Charaktere und eine packende Geschichte. Ich möchte dieses Buch jedem, der Dystopien mag, ans Herz legen.

Ich fiebere nun dem Erscheinen des zweiten Bandes im Mai entgegen.��



Ein ganz guter erster Teil, der mehr verspricht

Von: Bibliobibula Datum : 31.03.2016

bibliobibula.blogspot.de/

Meinung:
Cover: Das Cover finde ich zum einen einfach wirklich passend zum Buch und zum anderen auch wirklich schön gestaltet. Es ist kein Jugendbuch, wo man wieder mal ein Gesicht, oder eine Person erkennt und es ist meiner Meinung wirklich gelungen.

Schreibstil: Ich fand den Schreibstil irgendwie sehr gewöhnungsbedürftig. Ich bin zwar nach einiger Zeit in diese Art des Schreibens hinein gekommen, aber ein wirklicher Fan davon bin ich trotzdem nicht.

Lesefluss: An einigen Stellen hat sich die Handlung ein wenig gezogen und es dauerte etwas länger, aber sonst war das Buch wirklich gut durchzulesen.

Charaktere: Cass- Eigentlich ist sie einem von Anfang an sympathisch und fühlt mit ihr mit, besonders in den Szenen der Vergangenheit, wenn man mitgelesen hat und dann mitgefühlt hat, wie sie ihre Gabe verstecken musste und wie sie mit ihren inneren Problemen zu kämpfen hat. Man hat wirklich gerne aus ihrer Sicht gelesen, auch wenn ich etwas Bedenken habe, ob ihr Charakter für eine Revolution nicht noch zu weich ist.
Kip- Man entwickelt ziemlich schnell Sympathien für ihn, aufgrund seiner witzigen Art. Seine Eifersucht gegen Ende war zwar schon nachvollziehbar, hat mich aber dennoch gestört.
Piper- Piper mag ich eigentlich. Er hat zwar keinen bestimmten Charakterzug der einen sofort umhaut, aber trotzdem. Er war ein wirklich toller Anführer und hat den „Revolutionsfaktor“ dieser Dystopie gut rüber gebracht und das auch sehr authentisch. Besonders kann man ihm zugute halten, dass er mich nie genervt hat.
Zach- In der Vergangenheit konnte ich ihn anfangs zumindest ganz gut leiden. Als er dann aber immer mehr besessen davon war, dass Cass endlich sagt, dass sie der Omega ist, hat er mich ein wenig genervt. Zum einen konnte ich es einfach nicht so nachvollziehen, warum er seine Schwester unbedingt in das schreckliche Leben der Omegas führen will und zum anderen hatte er nichts anderes mehr im Kopf. In der Gegenwart hab ich nicht wirklich verstanden, warum die Omegas für ihn ein so großes Problem darstellen. Manchmal, wenn Cass beschrieben hat, wie schlecht es ihm geht, hat man manchmal wirklich Mitleid mit ihm, besonders da er einfach niemanden hat.
Beichtmutter- Ich empfand sie durchgängig als einfach nur nervig.
Zoe - Auch sie mochte ich von Anfang an wirklich gerne, auch wenn man noch nicht so viel von ihr mitbekommen hat.

Story: Die Welt war zum einen sehr gut ausgearbeitet und man hatte ein wirklich ziemlich klares Bild vor Augen. Was mich am Anfang ein wenig gestört hat war, dass ich von einem Sci-Fi Roman eher eine technische Weltanschauung und einen technischen Fortschritt erwarte, und dass dieses Buch einen eher in die Vergangenheit katapultiert hat. Weder Elektrizität existiert so richtig und die Gesellschaft entwickelte sich zu einer Agrargesellschaft zurück. Die Geschichte hat finde ich ziemlich schnell an Fahrt aufgenommen und man war sehr schnell in der Handlung drinnen. Die Geschichte war zwar durchgehend interessant und eigentlich auch ganz spannend. Die Liebesbeziehung mochte ich leider nicht wirklich. Die Charaktere an sich mag ich ja gerne, aber warum sie jetzt unbedingt eine romantische Beziehung eingehen mussten, verstehe ich nicht ganz. Das Ende hat mir wirklich gut gefallen.

Originalität: Die Grundidee eigentlich wirklich sehr originell.

Reihe: Ich fand es keinen schlechten ersten Teil, aber auch kein umwerfenden.


Fazit:
Eigentlich kein schlechtes Buch. Ich mochte die Charaktere, aber man hat nicht unbedingt eine enorme Bindung zu ihnen aufgebaut. Die Grundidee fand ich hammer Die Geschichte verliert in der Mitte etwas an Fahrt und das größte Manko ist, dass ich mir unter einem Science- fiction Buch einfach etwas wirklich anderes vorstelle.


Sternenanzahl:

3,5 von 5 Sternen

Gelungener Auftakt mit Längen

Von: Noemi Datum : 30.03.2016

golden-paperstories.blogspot.de/

MEINUNG
"Das Feuerzeichen" brilliert vor allem durch eines: seinem wahnsinnig faszinierenden Weltenaufbau. Die Grundidee ist meiner Ansicht nach unglaublich spannend und bietet so viel Potential und schon allein diesem Aspekt des Buches ist es zu verdanken, dass mich das Buch mitgerissen hat.
Es ist einfach sooo interessant, mitzuverfolgen, wie auffällig das Verhältnis zwischen den Geschwistern ist. Meist ist es eine Beziehung voller Hass, Grausamkeit und Ungerechtigkeit, wobei die Omegas die klaren Verlierer sind, nur aus dem Grund noch nicht ausgerottet, weil sie sonst auch ihre Alpha-Geschwister in den Tod reißen würden. Das musste ich mir immer wieder in den Kopf rufen, die Welt in Das Feuerzeichen unterscheidet sich so sehr von dem, was ich aus Büchern gewohnt war.

Zusätzlich gibt es in seltenen Fällen noch die Gabe (oder auch den Fluch) des zweiten Gesichts. Diese Omegas besitzen die Fähigkeiten eines Sehers, so auch Cassandra. Und es ist immer wieder bemerkenswert, wenn Cass durch Visionen einen Wissensvorteil erlangt. In ihrer Situation übrigens auch sehr hilfreich, wobei man nicht immer eindeutig bestimmen kann, ob es nun ihrer Gabe oder bloßem Glück zuzuschreiben ist.

Die Wendungen konnten mich überzeugen. Obwohl man Cass in der Ich-Perspektive erlebt, bekommt man manchmal absichtlich nichts von ihren Gedanken mit, sodass diese Wendungen umso plötzlicher kommen. Aber auch sonst ändert sich vor allem gegen Ende noch einiges.

Ebenso hat mir der Schreibstil gefallen. Er ist zwar nicht ganz einfach gestrickt, hat aber seine eigene, oft schon poetische Note.

Das einzig wirkliche Negative sind die gelegentlichen Längen. Gerade zu Anfang ging es doch recht langatmig voran, bis dann erst die spannungsreiche Handlung losgeht. Aber auch mittendrin gibt es Abschnitte, bei denen der Spannungsbogen abfällt. Oft hätte ich auch mehr Action erwartet, nicht selten kommen unsere Gefährten aus einer verzwickten Situation leicht und unbeschadet hinaus. Auch wenn das für die Protagonisten super ist - für den Leser hätte man aber auch etwas schiefgehen lassen können und so einen Schreck erzeugen können.
Zudem gibt es ein paar logische Schwachstellen, welche jedoch nicht übermäßig schlimm sind.

Die Charaktere gehen allesamt in Ordnung. Aber das war es auch schon. Cass hatte zwar clevere Ideen, für die man sie bewundern kann, aber so richtig kennengelernt habe ich sie nicht. Kip ist süß, aber für meinen Geschmack ist er zu sehr wie ein braves Schoßhündchen, das Cass hinterherläuft, egal wohin sie geht. Deshalb bin ich auch nicht begeistert von der Liebesgeschichte, die aber sowieso kaum eine große Rolle bekommt. Zumindest erschien es mir so, denn sie ist nur schwach bzw. ab und zu ausgeprägt.
Cass' Bruder Zach hat natürlich eine ganz andere Sichtweise auf die Dinge, das ist schon aufschlussreich. Aber man weiß, welche Ziele und Prinzipien er hat, dabei gehen die Facetten verloren.
Wie auch immer, ich bin gespannt, welche Rolle die Charaktere letztendlich einnehmen werden und ob sie eine Entwicklung durchmachen.

FAZIT
"Das Feuerzeichen" ist ein gelungener Auftakt eines atemberaubenden Weltenentwurfs, der neugierig auf die Folgebände und den weiteren Verlauf der Handlung macht. Trotz gelegentlicher Längen kann ich den Roman an Dystopie-Freunde und Interessierte weiterempfehlen.

Knappe vier Sterne

Berg und Talfahrt

Von: Eva Keks Datum : 30.03.2016

lieblingsecke.blogspot.de

Ich bin echt hin und her gerissen. Kann mich überhaupt nicht entscheiden, wie ich das Buch bewerten soll.

Die Geschichte beginnt ziemlich schleppend. Ich fand die Episoden der Vergangenheit auch eher langweilig. Deshalb wurde es für mich erträglicher als das endlich sein Ende fand.
Ansonsten ist die Geschichte eine lange Reise, die eher selten wirklich spannend wird.

Kip ist ein Charakter, der mich irgendwann angefangen hat zu nerven, denn ich finde Eifersucht in solchen schweren Zeiten irgendwie überflüssig. Außerdem hat er sein Gedächtnis verloren, also was Informationen angeht, war er echt überflüssig. Dazu muss man wissen, dass das Buch größtenteils aus Gesprächen besteht.
Angenehm fand ich, dass Cass mal keine sechzehnjährige Protagonistin ist, auch wenn sie etwas zu gutgläubig ist, kam ich echt gut mit ihr klar.
Piper und Zoe sind allerdings meine Helden. Ich fand beide auf Anhieb richtig genial. Mutig und stark, das ich doch das, was man braucht.

Generell ist die Idee echt gut, aber das Buch auch wirklich anstrengend. Ich musste mich echt zwingen, am Ball zu bleiben. Denn man muss aufmerksam bleiben, sonst verpasst man eine wichtige Information. Der Schreibstil war jedoch in Ordnung, angenehm und flüssig.

Was mich jetzt allerdings so durcheinandergebracht hat, ist das Ende. Teile davon waren für mich richtig unerwartet und führen dazu, dass ich jetzt doch weiterlesen will, obwohl lange Strecken des Buches echt langweilig waren.

Fazit:

Ich bin dank des Endes total neugierig geworden, wie es weiter geht. Dennoch bin ich unschlüssig, ob ich jemanden das Buch empfehlen würde. Ich denke, den ersten Teil als Einzelband würde ich nicht empfehlen.Sind aber der Zweite und Dritte richtig gut, dann sieht die Sache schon wieder anders aus.

Ungenutztes Potenzial

Von: TheBookAdmirer Datum : 28.03.2016

thebookadmirer.wix.com/blog

Klappentext:

Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen

Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen. Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben


Meine Meinung:

Endlich, endlich habe ich es durchgelesen. Puhhh... Das war, ungelogen, eine sehr schwierige Geburt.
Der Klappentext versprach viel und auch das Cover war sehr cool und interessant gestaltet und weckte definitiv das Interesse von Genrefans.

Der Anfang war mir schon zäh und sehr langatmig. Auch wenn ich verstand, dass die Vorgeschichte wichtig ist um die Beziehung der Zwillinge Cass und Zach verstehen zu können, kam ich sehr schwer durch die Seiten. Die nachfolgenden Kapiteln wurden jedoch leider nicht besser. Es war alles an sich einfach zu eintönig und spannungslos geschrieben. An manchen Stellen konnte ich dann wieder viele Kapitel hintereinander lesen. Es war so ein Hin und Her, wobei die langatmigen Stellen dominierten.

Die Idee der Geschichte ist wirklich sehr ausgeklügelt und interessant, nur kam die Geschichte einfach nicht ganz wie gewünscht voran.
Die Protagonistin habe ich einerseits gehasst und anderseits bewundert. Konnte viele ihrer Handlungen und Gedanken nachvollziehen und doch gleichzeitig auch nicht. Meiner Meinung nach ist sie eine sehr liebenswerte und hoffnungsvolle Person, jedoch zu naiv für diese Welt. Ihre volle Überzeugung, dass in ihrem Zwillingsbruder immer noch etwas Gutes steckt wurde nach und nach immer nervtötender.
Kip war für mich in Ordnung. Bei ihm hatte ich das Problem, dass ich nie ein wirkliches Bild von ihm vor mir hatte. Es war immer irgendwie verschwommen. An manchen Passagen gingen mir seine Zweifel und Naivität auf die Nerven. Die waren manchmal schlimmer als die von Cass. Also beide Hauptcharakter waren meiner Meinung nach nicht der Knaller.

Die weiteren Nebencharaktere waren interessant und bleiben noch etwas rätselhaft.
Sie verfolgen definitiv ihre eigenen Interessen, aber welche das sind erfahren wir erst im Band Zwei.
Ein Liebesgeschichte war vorhanden und war zum Glück in den Hintergrund geraten. Einerseits finde ich super das diese nicht im Mittelpunkt dieser Geschichte ist, anderseits habe ich nicht mal wirklich gecheckt wie und wann die beiden angefangen haben Gefühle füreinander zu entwickeln.
Ich denke das hängt viel vom Schreibstil ab. Leider war sie mir viel zuuu detailreich und schwer.
Also insgesamt bin ich wirklich enttäuscht von "Das Feuerzeichen". Das Buch hatte so ein gutes Konzept, so großes Potenzial, aber diese wurden wirklich nicht genutzt.
Sehr Schade...

Spannend und erschreckend - ein echtes Muss!

Von: Clary Herondale Datum : 20.03.2016

www.buecherportalezwischendenwelten.wordpress.com

Cover

Das Cover ist das erste, was mir ins Auge gestochen und mich an dem Buch fasziniert hat. Seit der Frankfurter Buchmesse letztes Jahr, wo ich dieses Cover zum ersten Mal gesehen habe, habe ich es nicht mehr aus dem Kopf bekommen! Mit dem Omega-Zeichen repraesentiert es den Inhalt des Buches perfekt :)

Meine Meinung

Der Anfang des Buches hat mich ehrlich gesagt noch nicht so mitgerissen, aber trotzdem konnte ich das Buch nicht so recht aus der Hand legen, was ich auch nicht bereut habe. Zunaechst erfaehrt man, was Cass wiederfahren ist, wie ihre Kindheit in staendiger Ungewissheit, wer der beiden Zwillinge der Omega ist und danach der Versuch der Geheimhaltung des Geheimnisses von Cass. Der Schreibstil ist etwas anspruchsvoller und voller Schachtesaetze, die es einem unmoeglich machen, das Buch nur zu ueberfiegen. Wenn man nicht voll und ganz beim Buch ist, sollte man vielleicht besser noch nicht anfangen. Aber die Konzentration lohnt sich, denn nach der Einleitung, durch die man in die Welt der Alphas und der Omegas eingefuehrt wird und mit der Veraenderung, die Zach durchmacht, bis er Cass schliesslich sogar in eine “Verwahrungsanstalt” sperrt, geht es richtig spannend weiter. Wozu am Anfang nur leichte Andeutungen gemacht werden, wird ein Geheimnis geflochten, das mich sowohl fasziniert als auch mitgerissen hat. Cass ist mir sehr sympathisch. Sie ist eine starke Frau, die sich von ihrer Umgebung nicht brechen laesst, auch wenn jeder andere Mensch daran verzweifelt waere. Andererseits war sie mir aber ein bisschen zu naiv, indem sie versucht hat, nur das Gute in ihrem Bruder zu sehen. Zach ist hinterlistig und ich verstehe nicht, wie er seiner Schwester so etwas antun konnte. Die weiteren Charaktere, die in dem Buch vorkommen (ich will noch nicht so viel verraten ;) ) gefallen mir jedoch sehr gut und auch der weitere Verlauf der Geschichte, die spannend geschrieben und mit vielen ueberraschenden Wendungen trumpfen kann <3

Charaktere

Cass: Sie ist zielstrebig und selbstischer. Sie scheut sich nicht, sich die Finger schmutzig zu machen um ihr Ziel zu erreichen und sie gibt alles fuer die Menschen die sie liebt (auch wenn das manchmal zu leichtglaeubig und naiv ist). Ich mag ihre Persoenlichkeit an ihr am meisten.

Zach: Ohne Ruecksicht auf das Wohl anderer ist er nur auf sein eigenes fixiert. Er sieht nicht, was richtig oder falsch ist, sondern nur, was fuer ihn nuetzlich oder nicht ist. Er hat einen schwachen Charakter und hat seine Schwester meiner Meinung nach nicht verdient.

Fazit

Alles in allem liebe ich dieses Buch trotz dem etwas in die Laenge gezogenen Anfang. Der Rest des Buches war spannend und mehr als gut geschrieben. Fuer mich ein absolutes Must-Read. Ich werde mir auf jeden Fall den naechsten Band kaufen <3

Danke an den Heyne Fliegt – Verlag, für dieses Rezensionsexemplar!

dominiert mit Längen - ohne wirklichen Tiefgang

Von: Littlemythica Datum : 20.03.2016

littlemythicasbuchwelten.blogspot.de

Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen

Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.

Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …


kurze Einblicke:



"Stellt keine Fragen", sagte unser Vater. "Nicht über das Vorher, nicht das Anderswo, nicht über die Insel. Die Menschen von Vorher haben zu viele Fragen gestellt, zu viel geforscht. Und seht nur, was es ihnen gebracht hat. Dies ist unsere Welt oder eben das, was wir von Ihnen wissen. Begrenzt durch das Ödland im Osten und dem Norden, im Westen und Süden durch das Meer."
Seite 14



"Ich dachte, du könntest mir etwas über mich erzählen. Etwas, das ich vergessen habe."
"Kannst du dich wirklich an gar nichts erinnern?"
"An nichts vor dem Tank."
Ich blieb stehen. "Nicht mal an deinen Zwilling?"
"Nein, an gar nichts".
Seite 127



Nachts, wenn ich neben Kip einschlief, fragte ich mich, ob die Abwesenheit seiner Erinnerungen eine Erklärung dafür war, warum ich mich sonst nur mit ihm so wohlfühlte. Vielleicht war seine Gesellschaft so angenehm für mich , weil kaum Aufruhr in seinem Kopf herrschte.
Seite 162


meine Meinung:


Dieses Buch war nachdem ich das Cover und den Klappentext gelesen hatte - wir für mich geschaffen.
Aber so kann man sehen wie man sich täuschen kann.
Denn dieses Buch war und ist jetzt noch ein Buch, das ganz viele Fragezeichen in meinem Kopf hinterlässt.

Wir haben die Zwillingsspaten - Alpha & Omega.
Die Alpha, dazu bestimmt die Welt zu regieren und herrschen und die Omega´s zu schuften und zu knechten für die Alphas, weil sie bei der Geburt einen Fehler aufweisen.

Zu allererst hat die Protagonistin Cassie alles richtig gemacht, indem sie so lange es ging ihren Fehler verborgen hat. Das würde jeder so machen und ich stell mir die Frage warum sie wohl bisher die einzige war?
Dann, nachdem alles rauskam und sie Verband wird, sucht ihr Bruder Sie um sie zu beherrschen, um ihren Tod zu verhindern - den dann stirbt auch er! Warum hat das bisher noch keiner gemacht?
Und zu allem Überfluss ist Cassie als Seherin im Prinzip auch noch Gold wert! Da sie "die Insel" sieht, von Ihr träumt und so wahrscheinlich herausfinden kann, wohin sie flüchten müssen - wo die Rebellen leben. Klar, muss man so jemanden beherrschen. Aber warum haben die alle bisherigen Omegas ihr Schicksal akzeptiert? Warum gab es bisher noch keine Aufstände?

Der Leser taucht hier in eine Geschichte ein, in der es gar nicht allzu lange dauert und er begibt sich mit den Protagonisten Cassie & Kip auf die Reise! Eine Reise die wohl nie enden wird - so kam es mir zumindest vor! Wir haben hier unnötige Längen, die das Buch so unsympathisch machen da sie absolut nichts mit dem Werdegang und dem Ende dieses ersten Teils zu tun haben - Lückenfüller, mehr nicht.

Und so kam dann auch nach Dreiviertel des Buches was kommen musste - ich habe es abgebrochen!
Da bleibt mir nichts anderes übrig als dieser Geschichte, die wirklich sehr gute Ideen hat - und die Umsetzung so was von nicht erfüllt scheint - keine Chance mehr zu geben. Viel zu lange habe ich es jetzt gelesen, weg gelegt, gelesen und wieder weg gelegt.

Das Feuerzeichen

Von: Worte sind Wind Datum : 18.03.2016

https://asongofbloodandfire.wordpress.com/

Handlung:
Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.

Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …das-feuerzeichen-francesca-haig-L-ns3x2_-235x190

Meinung:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen!
Ich bin mittlerweile ein ziemlicher Fan von Dystopien, und das Feuerzeichen ist ein super Beispiel davon.

Es war eigentlich bis auf einen kleinen Teil in der Mitte des Buches die ganze Zeit ziemlich spannend. Obwohl sie die meiste Zeit auf der Flucht sind und sich dadurch relativ viele Teile des Buch sehr geähnelt haben, hat es trotzdem Spaß gemacht es zu lesen und wurde auch nicht langweilig. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass es eine Liebesgeschichte gab, die aber die Handlungen der Geschichte keineswegs beeinträchtigt hat und generell eher im Hintergrund stattfand. Sie ist auch erst relativ spät entstanden und hat wirklich nicht viel Platz eingenommen.
Was ich schön fand war, dass immer wieder Rückblicke aus Cass Vergangenheit kamen. Es hat diese krasse Veränderung gezeigt, was für ein gutes Leben sie früher hatte im Vergleich zu jetzt. Außerdem hat man ziemlich gesehen, wie stark sie und Zach sich verändert haben, daran hat man dann nochmal den krassen Unterschied zwischen den Alphas und den Omegas klar gesehen.

Zu den Charakteren: Cass hat mir gut gefallen, sie war nicht so ein Waschlappen der die ganze Zeit wegen allem möglichem weint. Sie ist wirklich ein sehr starker Charakter den ich echt gern mochte. Vor allem find ich sie auch ziemlich cool, wie sie mit den Visionen und so klar kommt und es dabei noch schafft, nicht verrückt zu werden. Außerdem ist sie echt schlau und handelt dem entsprechend auch so.
Was soll ich zu Kip sagen. Also als erstes find ich, dass er einen besseren Namen verdient hätte (war aber ja nicht seine Schuld). Ich mochte ihn ganz gern, aber er war jetzt nicht der Junge, von dem man ein Fangirl wäre ;). Er ist mit seiner Lage echt gut umgegangen, auch wenn er für meinen Geschmackt ein bisschen zu oft erwähnt hat, dass er keine Erinnerungen mehr hat (des war aber auch nicht nur er, sonder auch Cass also… ). Und zum Ende.. WAAAAS! (Für die die es auch gelesen haben, ging es euch auch so? Es war so traurig !!)
Dann Piper. Man kannte ihn zwar nicht so gut aber ich fand ihn echt cool. Er war ein guter Anführer, der ganz genau wusste was er wollte. Mehr muss ich glaub ich zu ihm nicht sagen. Bei Zoe war es genauso.
Und Zach und die Beichtmutter waren halt die “Bösen”. Auch über die beiden wusste man nicht so viel und ich hab bis jetzt immer noch nicht verstanden, was Zach die ganze Zeit vor hatte, aber das werde ich ja dann im zweiten Teil raus finden. (ich freu mich schon <3 )

Der zweite erscheint am 9.Mai.2016 (es ist schon so bald :) <3) und der dritte am 8.April.2017.

Zum Schluss noch zu den Covern. Sie gefallen mir eigentlich alle echt ganz gut. Am Besten find ich das erste dann das dritte und dann das zweite. Es ist schön, dass sie so einheitlich sind, alle mit dem großen Omega Zeichen in der Mitte und auch, dass der Name der Autorin nicht zu groß drauf steht.

Und zum Schluss noch zwei Textstellen die mir ganz gut gefallen haben, die aber auch nicht zu viel verraten:
1.Und aus einer gewissen Selbstsucht heraus war es mir mindestens genauso wichtig, die wenigen persönlichen Erinnerungen abzuschirmen, die mein Verstand für mich verwahrte. Wie den Herbstnachmittag, als Zach und ich im Hinterhof schreiben geübt hatten. Er meinen Namen und ich seinen.
2. Genauso stellte ich mir die Vorhölle vor, in der die Menschen in den Tanks für immer und ewig gefangen gehalten wurde. Dabei fiel mir wieder ien, was Zach eines Nachts zu mir gesagt hatte, als Mum und Dan im unteren Stockwerk wieder einmal stritten. >Du bist das Problem, Cass. Wegen dir hängen wir in dieser Vorhölle fest.<

Da mir das Buch echt gut gefallen hat geb ich ihm 4,5/5 Punkten.

An dieser Stelle vielen Dank an Heyne Fliegt und das Bloggerportal für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars!

Ich wünsch euch noch einen schönen Abend und liebe Grüße, Elisabeth :)

'Das Feuerzeichen' von Francesca Haig

Von: Zeilenfluegel Datum : 17.03.2016

zeilenfluegel.blogspot.de/

Titel: Das Feuerzeichen
Autor/in: Francesca Haig

Herausgeber: Heyne Verlag
Preis: 16,99€ Hardcover - 13,99€ eBook
Buchlänge: 480 Seiten
Reihe: Band 1
ISBN: 978-3-453-27013-8

Inhalt:

Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen

Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.

Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …


Meine Meinung:

Dieses Buch ist der Wahnsinn! Mir hat es unglaublich Spaß gemacht 'Das Feuerzeichen' zu lesen - und das, obwohl ich recht oft eher negative Kritik zu hören bekommen habe.
Natürlich ist auch mir nicht entgangen, dass manche Szenen ein wenig langatmig und teilweise etwas langweilig geschrieben waren, aber die wichtigsten Stellen waren genau und spannend beschrieben, sodass der Lesefluss nicht enorm gestört wurde.
Die Grundidee finde ich absolut fantastisch. Endlich mal wieder ein Buch, in dem die tiefe Verbundenheit zwischen (Zwillings-)Geschwistern im speziellen Vordergrund der Handlung steht. Diese liegt hier zwar größtenteils auf genetischer Linie und nicht auf seelischer, doch Cass beweist mehr als einmal, dass sie ihren Bruder niemals von ganzem Herzen hassen könnte.
Den Protagonisten des Romans hat die Autorin mit Erfolg Leben eingehaucht. Jeder von ihnen ist auf seine ganz eigene Art einzigartig. Cass ist ein tolles Mädchen, manchmal etwas unsicher, aber schnell ins Herz zu schließen. In schwierigen Situationen steht ihr der einarmige Kip beiseite, der trotz seines Makels und einer Amnesie immer versucht nach vorne zu blicken. Und auch Cass' Zwillingsbruder Zach, der immer der Böse der Geschichte zu sein scheint, ist man nie vollständig abgeneigt.
Francesca Haig hat einen relativ leicht zu lesenen Schreibstil, nur an manchen Stellen sind ihre Sätze etwas verschachtelt und man muss sie wiederholt lesen.

Fazit:

'Das Feuerzeichen' von Francesca Haig ist, trotz einiger Langatmigkeiten, ein wunderbares Buch mit vielen Stellen zum Mitfiebern und Grübeln. Ein Muss für Geschwisterkinder und diejenigen, die gerne eins sein würden.

Ich gebe 'Das Feuerzeichen' 4 von 5 Federn.

Danke an das Bloggerportal bzw. dem Heyne Verlag für das Rezensionexemplar.

Rezension | Francesca Haig | Das Feuerzeichen

Von: Neahs Bücherstube Datum : 16.03.2016

Meine Meinung

Cass ist eine Omega.Sie hat zwar keinen körperlichen Makel, jedoch lebt sie in der Welt der Omegas, denn sie ist eine Seherin. Sie kann in die Zukunft sehen, bekommt Visionen von Ereignissen, die bald stattfinden werden oder stattgefunden haben. Ein Segen ist das auf jeden Fall nicht. Und das merkt man ihr an. Ihr Feind ist ihr Zwilling. Sie kann ihn nicht töten, ohne selbst zu sterben. Gemeinsames mit einem Freund erlebt sie viel. Rettet viele Menschen, Omegas, und bringt sich immer wieder in Gefahr. Doch ihr kann kaum jemand etwas anhaben.

Die Idee der Autorin hat mir super gefallen. Die Menschen werden nur noch als Zwillinge geboren, können sich aber auf den Tod nicht ausstehen und trotzdem hängt das Leben voneinander ab.
In dieser Geschichte wurde die Idee und der Umgang mit einem schwierigen Thema sehr gut umgesetzt. Der Schreibstil der Autorin war nicht besonders, hat mir aber gefallen. Man konnte das Buch gut lesen.
Die Protagonistin hat mir gut gefallen. Ich mag ihre Art, wie sie alle Menschen gleich behandeln möchte. Jedoch war ich manchmal verwirrt; wenn ein Problem scheinbar gelöst war, hatte sie direkt eine neue Vision und ein anderes Ziel. Manchmal hatte ich Schwierigkeiten damit ihre Ziele nachzuvollziehen und wie sie auf diese Ideen kommt.
An ihrer Seite hat sie einige wenige Verbündete, die mir mehr oder weniger ans Herz gewachsen sind. Manche reagieren mir zu übervorsichtig, andere verurteilen alles und jeden und wieder andere möchten sie umbringen, um das Problem zu lösen.

Zwischendurch fand ich es auch schwierig der Geschichte zu folgen, da manche Stellen trocken waren, aber gegen Ende wurde es auf jeden Fall besser. Sehr gut fand ich auch, dass man am Anfang viel aus Cass früherem Leben erfährt. Wie sie Omega "geworden" ist und wie ihre Kindheit war. Denn die war alles andere als normal.

Das Ende hat mir gut gefallen. Es ist ein schöner Abschluss für den Auftakt der Reihe. Es ist nachvollziebar und macht Lust weiterzulesen. Der zweite Band erscheint am 09.05.2016 und der dritte am 08.04.2017. Ich freue mich schon auf das große Finale, und ob Cass das System stürzen kann.

Wer auf eine große Liebesgeschichte hofft, wird hier nicht bedient. Das stört aber gar nicht, denn trotzdem ist die Geschichte super erzählt und Gefühle gibt es genug.

Fazit

Die Idee des Buches hat mir super gefallen. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

~ Langatmig - Bizarr - (aber auch) Ideenreich ~

Von: Sasija's Tardis Datum : 10.03.2016

sasija.blogspot.de

~ Die Trilogie ~
Das Feuerzeichen (26.10.2015)
Das Feuerzeichen - Rückkehr (08.04.2016)
Das Feuerzeichen - rebellion (09.05.2016)


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~ Zitat ~
Wenn jemand manipuliert werden soll,
greift man dafür auf Menschen zurück, die ihm nahestehen.

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~ Die Geschichte und meine Meinung ~
Zach und Cass sind Zwillinge, so wie jeder des Volkes. Es werden immer Zwillinge geboren, nur unterscheiden sie sich körperlich oder geistig. Während Alphas das Gute und Positive verkörpern, sind die Omegas die Freaks, die Verkrüppelten, das Gift.
Zudem ist das besondere an den Zwillingen, dass der Eine nur durch den Anderen leben kann. Wird einer der Zwillinge krank, hat auch der andere Zwilling Fieber. Stirbt Einer, stirbt auch der Andere. So sind sie fürs Leben verbunden. Doch die Alphas verstoßen jeden Omega. Es gibt Alphastädte und Omegasidlungen. Schön getrennt von einander, da ja die Omegas Gift für die Menschheit sind und somit nicht gut für die Gesellschaft.

Davor war alles normal, doch im Danach ist alles anders.
Es ist die Rede von einer gigantischen Explosion, die dafür gesorgt hat, das die Menschen mit den Omegas verseucht wurden. Schon im Körper der Alphamutter - denn nur ihnen ist es gestattet Kinder zu bekommen - trägt der Omega das Gift mit sich. Die meisten haben schon bei ihrer Geburt offensichtliche Behinderungen, wie nur eine Hand, oder 16 Zehen. Nur sehr selten kommt es vor, dass beide Zwillinge körperlich ganz normal zur Welt kommen. Doch einer von ihnen hat dann die Gabe Dinge wahrzunehmen, die noch nicht geschehen sind. Oder sie träumen von Szenarien die vor ihrer Zeit passiert sind, so real, als wären sie dabei gewesen. Auch kennen sie Orte, an denen sie nie zuvor gewesen sind. Cass ist so ein Mädchen. Sie ist eine Seherin.

Ω Ω Ω Ω Ω Ω Ω Ω Ω Ω Ω

Ich habe das Buch bis Seite 140 gelesen und dann aufgegeben.
Ich war richtig heiß auf die Story, weil mir der Klappentext wunderbar zugesagt hat. Auch war ich von der Idee sehr angetan. Doch als ich dann das Lesen begonnen habe, war es mir schon nach 50 Seiten zu langatmig. Zu viele und zu ausführliche Erklärungen. Zudem sind mir zu viel Wiederholungen von Gefühlen oder Orte wiedergegeben worden, so dass ich mich schnell gelangweilt habe.
Die Idee mit den Zwillingen aber, ist richtig klasse, sodass ich dem Buch weitere 100 Seiten meiner Zeit geschenkt habe. Leider war es danach nicht besser für mich. Auch als es eine tolle Szene gab, in der Cass zeigt was sie drauf hat, war ich nach der Action wieder lustlos, was das weiterlesen anging. Vielleicht wäre es ab jetzt richtig spannend, aber die Lust ist mir einfach vergangen.

Ich mochte Cass sehr. Sie ist von Anfang an sehr präsent und lässt uns Leser wunderbar an ihrer Gedankenwelt teilhaben. Sie kam mir an manchen Stellen mit 3 oder 4 Jahren etwas zu erwachsen vor. Gerade durch ihre Reaktionen. Aber vielleicht ist das ja so, wenn man auf Teufel komm raus, seine Fähigkeiten verbergen mag, um nicht ausgestoßen zu werden.
Zudem ist sie sehr aufopfernd und mitfühlend. Dadurch mögen wir sie einfach.

Was die Szenerie angeht, war ich mir nicht ganz sicher, wie ich diese Welt einschätzen soll.
Einerseits habe ich mir eine Fantasywelt im rauer und gefährlicher Mittelalter, mit kleinen Dörfern, deren Bauern und ihren Pferden oder Ochsen ihre Felder bestellen, vorstellen können. Zudem sind Medikamente und ärztliche Versorgung eher gering.
Und dann hatte ich ne Art Urban-Fantasy-Dystopie in ferner Zukunft im Kopf. Mit riesigen Gebäuden und Einrichtungen, die moderne Techniken nutzen und Möglichkeiten zur Hightech-Forschung besitzen. Alles sehr bizarr. ^^


~ Fazit ~
Etwas komisch, zwei Bewertungen für ein Buch abzugeben, aber ich kann es nicht ändern. :D

Nicht, dass ich euch das Buch nicht empfehlen würde, dafür steckt sicherlich einiges an Potenzial dahinter. Nur mich persönlich konnte es nicht richtig begeistern.
Gerade mit der Umsetzung habe ich hier so meine Probleme. Daher bekommt dieses Buch 0 Notrufzellen für die Umsetzung und 4 für die Zwillingsidee.

Probiert es selbst und vielleicht verzaubert euch Cass mit ihrem erwachsenen und aufopfernden Charakter ja. ;)