Leserstimmen zu
Coco und das Geheimnis des Glücks

Niamh Greene

(3)
(1)
(1)
(0)
(0)
€ 7,99 [D] inkl. MwSt. | € 7,99 [A] | CHF 9,00* (* empf. VK-Preis)

Eigentlich hätte ich ja andere Bücher lesen wollen, doch irgendwas sprach mich an diesem Buch auf meiner Merkliste an und so zog ich es meinen SUB vor. Was Nettes ohne Ansprüche für Zwischendurch, war mein hauptsächlicher Gedanke. Und dann hat mich dieser "nette", kleine, unscheinbare Roman sowas von positiv überrascht: Die 32jährige Coco wurde von ihrer Grossmutter aufgezogen und lebt immer noch mit ihr zusammen. Ihnen gehört ein Antiquitätengeschäft im irischen Dronmore. Coco liebt ihren Beruf und geht ganz in ihm auf. Das einzige was sie nicht mag, ist ihr Namen, denn fast jeder spricht sie darauf an, "Coco - wie Coco Chanel"? Ja, denn ihre Mutter, die vor fast 20 Jahren an einem Verkehrsunfall starb, war ein grosser Fan von der Modeschöpferin. Als Coco in einem Waschtisch eine echte Chanel-Handtasche inklusive einem darin versteckte Liebesbrief entdeckt, ist Coco so fasziniert davon, dass sie die Tasche samt Brief der rechtmässigen Besitzerin zurückgeben will. Die romantisch veranlagte und an Zeichen glaubende Coco denkt, dass ihre Mutter ihr durch die Tasche etwas mitteilen möchte - denn sie versprach ihr eines Tages genau so eine Tasche zu kaufen. Und auch wenn es kein Zeichen sein sollte, die Tasche möchte sie auf jeden Fall zurückgeben. Und so beginnt eine aufregende Reise durchs Leben einiger mit der Handtasche in Verbindung stehender Personen. Doch Coco muss sich auch mit ihrem direkten Umfeld auseinandersetzen. Dass Grossmutter Ruth in ihrem Alter und nach dem Tode von Ruths Ehemann wieder ein Liebesleben hat, muss Coco erst verarbeiten. Und Anna, Ruths ewig motzende Schwester, ist so schwierig, dass sie am besten nichts davon erfährt. Und wie kann Coco ihrer besten Freundin Cat helfen, die mit ihrem ältesten Sohn Mark Probleme hat? Diese wundervolle Geschichte mit ihren authentisch wirkenden Charakteren überzeugt durch ihre Warmherzigkeit. Passieren tut viel, und dennoch ist der Roman unaufgeregt. So kommt zwar eine klitzekleine Liebesgeschichte darin vor, doch die ist so gekonnt in die Rahmenhandlung gesetzt, dass sie glücklicherweise nicht zum Hauptthema wird. Hauptthema bleibt das Rätsel um die Herkunft der Tasche. Und natürlich das "Glück", das im Titel vorkommt. Glück wird hier vor allem mit Zufriedenheit übersetzt: zufrieden sein mit dem was man hat und nicht immer noch mehr oder möglichst Ausgefallenes zu wollen. Fazit: Die etwas andere Detektivgeschichte. Es ist ein Roman mit "Jö, herzig"-Faktor, der ohne Kitsch auskommt, dafür mit einigen Prisen Glücksstaub für das Wohlbefinden der Protagonisten am Schluss sorgt. Beeindruckte 5 Punkte.

Lesen Sie weiter

Dieses Buch von Niamh Greene, das ich euch heute vorstellen möchte, ist eine wunderbar beschwingte, witzige und zuweilen auch melancholische Lektüre. Der erfrischende Schreibstil der Autorin hat mich sofort gepackt, ich konnte den Roman nicht mehr aus der Hand legen. Coco und das Geheimnis des Glücks zählt zu den Büchern, die den Leser mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt nehmen und ihn dann glücklich und berührt wieder absetzen. Diese originelle Geschichte mit ihren einzigartigen Charakteren, die die Autorin so gelungen porträtiert hat, werde ich bestimmt nochmals lesen, auch wenn ich den Plot bereits kenne. Sie offenbart viele Wahrheiten, die die Zeit überdauern und alle Generationen ansprechen. Dieses zauberhafte Buch ist ein Muss – nicht nur für Chanel-Fans. Eine Irin namens Coco Die 32-jährige Coco Swan betreibt gemeinsam mit ihrer Großmutter Ruth einen Antiquitätenladen im irischen Dronmore. Als ihr Freund Tom beschließt nach Neuseeland auszuwandern, folgt sie ihm nicht, sondern beendet zum Erstaunen aller die Beziehung und zieht zurück in ihre kleine Wohnung über dem Geschäft. Coco ist ein Phänomen, wenn es um Antiquitäten geht. Sie erkennt auf Antikmärkten und Auktionen blitzschnell die wertvollsten Stücke und weiß, wie man verhandelt. Ihr Wissen hat sie vor allem von ihrer Oma, denn ihre Mutter Sarah, Freigeist und Weltenbummlerin, starb bei einem Unfall, als Coco nicht mal 13 Jahre alt war. Ihre Mutter liebte Paris und benannte ihre Tochter nach ihrem berühmten Vorbild, Coco Chanel. Doch damit hat sie ihr keinen Gefallen getan, denn Coco findet ihren Namen fürchterlich, weil er ihres Erachtens Erwartungen weckt, die sie nicht erfüllen kann. Sie ist weder hübsch noch mondän, und mit Mode hat sie schon gar nichts am Hut. In Jeans, T-Shirt und abgewetzten Stiefeln gibt sie viel lieber Kurse zur Do-it-yourself-Verschönerung von Antiquitäten. Ein kostbarer Fund und eine alte Liebesbotschaft Eines Tages ersteigert sie auf einer Auktion einen antiken Waschtisch zusammen mit einigen dazugehörigen Krimskrams-Kisten. In einer dieser Kisten findet sie eine alte Chanel-Handtasche, die Coco zunächst für eine Fälschung hält. Als sich jedoch herausstellt, dass sie echt und dazu noch einer der ersten Prototypen ihrer Art ist, fühlt sich Coco seltsam berührt und muss ständig an ihre Mutter denken, die ihr versprach, ihr einmal eine solche Tasche zu kaufen. Beim Durchstöbern ihres kostbaren Fundes findet sie einen vergilbten Liebesbrief. Coco ist daraufhin mehr als entschlossen, die Tasche ihrer ursprünglichen Besitzerin zurückzugeben. Doch die Suche gestaltet sich äußerst schwierig. Wo soll sie anfangen? Warum wirft eine Frau eine so wertvolle Chanel-Handtasche einfach weg? Cocos Welt steht plötzlich völlig auf dem Kopf, aber sie gefällt sich in der Rolle der Detektivin und stellt zu ihrem Erstaunen fest, wie kreativ sie sein kann. Aber dann muss sie zu ihrer großen Enttäuschung erfahren, dass die Tasche einer alten, sehr reichen Dame, Tatty Moynihan, gehörte, die kürzlich verstorben ist. Damit könnte Coco es gut sein lassen und die Tasche einfach behalten, wenn da nicht der wunderschöne Liebesbrief wäre, der ihr so ans Herz geht. Und so macht sie sich auf die scheinbar aussichtslose Suche nach dem namenlosen Absender des Briefes, die sie nicht nur nach Paris, die Stadt ihrer Namensgeberin führt, sondern auch viele Überraschungen bereithält, von denen sie nie zu träumen gewagt hätte... Eine außergewöhnliche Geschichte mit liebenswert skurrilen Charakteren Neben der wirklich originellen Geschichte mit einigen unerwarteten Wendungen haben mich vor allem die Charaktere begeistert. Die am besten gelungene Figur ist meines Erachtens Cocos coole 70-jährige Oma Ruth, die sich nach dem Tod ihres Mannes Toy Boy Karl, den städtischen Metzger, zugelegt hat. Immer stilsicher und ungemein lebendig, steht sie im krassen Gegensatz zur scheuen, introvertierten Coco, die sich am wohlsten in ihrer kleinen Antiquitätenwelt fühlt und sich nicht traut zu leben. Ein besonders skurriler, aber nicht minder liebenswerter Charakter ist Ruths biestige Schwester Anna, die immer noch Schwarz trägt, obwohl ihr Mann schon jahrelang tot ist und der Ruths Lebensfreude ein Dorn im Auge ist. Auch Cocos beste Freundin, die attraktive, stets topmodische Cat, die dem altbackenen Hotel ihres Vaters gegen seinen Willen neues Leben einhauchen möchte und mit der Erziehung ihres pubertierenden Sorgenkindes Mark an ihre Grenzen gelangt, ist eine Klasse für sich. Während meiner Lektüre habe ich ständig gedacht, dass man dieses Buch unbedingt verfilmen müsste, denn es ist wirklich spritzig und sehr unterhaltsam.

Lesen Sie weiter

In diesem Buch geht es um Coco Swan. Sie ist Antiquitätenhändlerin in einer irischen Kleinstadt. Als sie eines Tages in einem alten ersteigerten Karton eine Chanel - Handtasche mit einem Brief im Seitenfach findet, ändert sich ihr ganzes Leben. Der Einstieg in die Geschichte ist mit sehr leicht gefallen. Das Buch beginnt erst einmal mit einem Prolog über Cocos Mutter in Paris im November 1993. Als wir dann in die eigentliche Geschichte in der Gegenwart eintauchen werden und erst einmal die Charaktere vorgestellt. Dabei wird sich auch genug Zeit genommen, sodass man nicht mit einer Masse an Informationen überrollt wird. Der Schreibstil im gesamten Buch ist sehr locker leicht und flüssig zu lesen. Man kommt sehr schnell durch die Seiten. Mit den Charakteren bin ich im allgemeinen nicht so wirklich klar gekommen. Sie sind mir alle irgendwie zu flach geblieben und obwohl Coco wirklich eine Charakterentwicklung im Laufe des Buches durchgemacht hat hatte ich nicht das Gefühl sie wirklich kennen zu lernen. Außerdem war sie mir nicht wirklich sympathisch. Wie eigentlich keiner der Charaktere. Es gab niemanden den ich wirklich ins Herz geschlossen habe. Die Story an sich war ganz nett. Es war halt irgendwie so eine typische Frauengeschichte. Es war nichts neues und auch ziemlich vorhersehbar. Dementsprechend war das Ende auch nicht wirklich überraschend. Insgesamt war es eine nette Geschichte für zwischendurch, die man mal lesen kann. Wirklich überzeugen konnte sie mich aber nicht.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung Das Buch beginnt mit Geschehnissen aus dem Jahr 1993. Coco’s Mutter schreibt einen Brief an Ihre Tochter, der die Empfängerin leider nie erreichen wird, weil die Schreiberin des Briefes bei einem Unfall ums Leben kommt, als sie diesen zur Post bringen will. Das folgende Kapitel spielt in der Gegenwart und ab hier wird die Geschichte aus Coco’s Sicht erzählt. In der Ich-Form beschreibt Coco Ihre Welt und bringt die verschiedenen Charactere dem Leser näher. Jeder Protagonist aus dem Buch ist sehr authentisch. Coco ist Antiquitätenhändlerin und führt gemeinsam mit ihrer Großmutter einen kleinen Antiquitätenladen in Irland. Auf der Suche nach neuen Stücken für ihren Laden, ersteigert sie bei einer Auktion einen alten Waschtisch zusammen mit einer Kiste voller Flohmarktgegenstände. Als sie die Kiste durchsieht, kann sie es kaum glauben – sie entdeckt eine originale Coco Chanel Handtasche. Eine Chanel 2.55 aus dem Jahr 1955. Cocos Mutter wollte immer, dass Coco eine Chanel-Handtasche besitzt… Als Coco im Seitenfach der Tasche einen Brief findet, sieht sie das alles als ein Zeichen und macht sich auf die Suche nach der Absenderin des Briefes. Vielleicht sollte die Handtasche ja gar nicht verkauft werden, und die Besitzerin ist auf der Suche nach ihr? Coco macht sich auf die Reise in die Vergangenheit der Chanel-Handtasche und deren Besitzerin. Immer wieder gerät sie mit ihren Recherchen in Sackgassen, gibt aber nicht auf. Der Schreibstil der Autorin ist sehr lebendig und macht Spaß. Trotz der teilweise etwas malancholischen Stimmung, versteht es die Autorin den Leser immer wieder zum Lächeln zu bewegen. Die Dialoge sind sehr unterhaltsam und Cocos „Reise“ wird zunehmend spannender. Auch wenn die Ereignisse teilweise vorhersehbar sind, hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich konnte es nur schwer aus der Hand legen. Fazit Eine schöne Idee wurde hier sehr gut umgesetzt. Ein lockerer Schreibstil, lebendige Dialoge, eine Portion Spannung und das nötige Maß an Gefühl machen Coco & das Geheimnis des Glücks lesenswert. Teilweise sind die Ereignisse zwar vorhersehbar, manchmal befindet sich der Leser mit seinen Vermutungen aber auf dem Holzweg. Coco’s Handlungen waren für mich – gerade gegen Ende – nicht immer nachvollziehbar, trotzdem hat das Buch einen ganz besonderen Charme und bietet unterhaltsame Lesestunden. Dafür gibt es entzückende 4 Sterne.

Lesen Sie weiter

Paris im November 1993 schreibt Sarah Swan einen Brief an ihre dreizehnjährige Tochter Coco. Sarah ist Antiquitätenhändlerin und derzeit in Frankreich auf der Suche nach neuen Schätzen für das Geschäft in Dunmore, Irland. Doch leider erreicht der Brief nie seinen Empfänger, denn die Absenderin verunglückt tödlich in der Hauptstadt Frankreichs. S. 16 Die arme mademoiselle habe keine Change gehabt. Er glaubte, sie habe etwas in der Hand gehalten, einen Brief vielleicht, er sei jedoch nicht sicher, denn der eiskalte Wind habe das Papier auf Nimmerwiedersehen davongetragen. Fast zwanzig Jahre später geht die Handlung weiter. Inzwischen führt Coco das Geschäft und auch Großmutter Rose, die sie groß gezogen hat, ist ebenfalls nicht wegzudenken. Die Liebe zu Antiquitäten hat auch Coco im Blut. Einzig ihr Vorname ist für sie immer noch ein Störfaktor, denn sie hatte nichts gemeinsam mit der bekannten Modeschöpferin. Doch sie ist vernarrt in deren Sachen. Als sie eines Tage auf einer Auktion einen alten Waschtisch kauft, stellt sich später heraus, dass dieser einen wahren Schatz enthielt. Eine Coco-Chanel-Tasche der ersten Stunde, die Chanel 2.55. In dieser befindet sich in einem Geheimfach ein scheinbarer Liebesbrief von 1956. Als dies wirkt wie ein Magnet auf Coco. Teils zögerlich dann aber doch begibt sie sich auf Spurensuche. Nicht ganz einfach, denn sie muss wie so oft ihren eigenen Schatten überspringen. Ihre Suche gestaltet sich nicht ganz einfach, bis ihr das Glück auf die Sprünge hilft. Cocos Geschichte wie auch als Charaktere hat mir gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin schafft es den Leser durchgehend an das Buch zu fesseln. Ich konnte das Buch nur ungern beiseite legen, weil immer eine gewisse Spannung in der Luft lag. Oder war es Magie, Vorherbestimmung, den selbst die eigentliche Besitzerin der Tasche gespürt hatte? Konnte es sein, dass diese Tasche von Coco gefunden wurde? Die Gestaltung des Covers ist gut gewählt, farblich harmonisch. Es ist mir förmlich ins Auge "gesprungen". Ebenso der Klappentext, er verrät nicht zu viel, macht aber neugierig.

Lesen Sie weiter