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Leserstimmen (36)

Gesa Schwartz: Nacht ohne Sterne

Nacht ohne Sterne Blick ins Buch

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16320-7

Erschienen: 28.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Kundenrezensionen

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Ihre Bewertung

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Dieses Buch muss man erlebt haben

Von: BookOla.de aus Worms Datum : 08.10.2016

www.bookola.de

Naya lebt nach dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater und einer Elfe in der Buchhandlung, die ihr Vater betreibt. Dort gibt es auch magische Bücher, oder in der Hauptsache, das wird nicht ganz klar. Und Naya lebt ganz in dieser Welt und findet es gut so. Mit ihrem Freund Jaron trifft sie sich häufig. Er hat seinen Vater verloren und so haben sie etwas, dass sie verbindet. Außerdem sind sie zusammen aufgewachsen und fast wie Geschwister. Dann erwacht Nayas Magie und alles wird aufregend, abenteuerlich und gefährlich.

Naya, Jaron und Vidar sind wohl die Hauptpersonen in diesem Buch und alle drei werden so gut beschrieben, dass man sie förmlich vor sich sieht. Auch wird man sofort in den Bann aus Gefühlen mit hineingezogen und freut, leidet und kämpft mit ihnen. Auch die anderen Personen, die zwar nicht Hauptpersonen aber nichtsdestotrotz wichtig sind, sind absolut glaubwürdig in ihren Handlungen und ihren Gefühlen. Dazu noch die mehr oder weniger malerischen Landschaften, die von der Autorin erschaffen wurden: wirklich genial!

Nein, über dieses Buch kann man nicht mehr sagen, dass würde zu viel verraten und das wäre nicht nett. Außerdem muss man das selbst erlebt haben. Ja, richtig: erlebt! Denn dieses Buch wird man nicht einfach lesen, man wird es erleben. Die Autorin ist eine wahre Wortakrobatin, so gekonnt setzt sie die Sprache ein und vermittelt mit den Bildern, die sie mit den Worten malt, ein wahres Feuerwerk an Emotionen und Spannung pur. Manche Stelle im Buch musste ich nochmal lesen, weil sie einfach in ihrer Wortkreation so wunderschön war, dass ich es nochmal erleben wollte.

Wer es bunt mag, muss dieses Buch einfach lesen. Es ist wunderbar farbenfroh, auch wenn man es ihm auf den ersten Blick nicht ansieht. Aber es hat mich ganz einfach umgehauen. Inklusive dem Ende ein echter Hammer!

Absolutes Lesefutter!!!!

"Nacht ohne Sterne" von Gesa Schwarzt

Von: Selina's Book Obsession Datum : 03.05.2016

Dieser Buchwunsch war ein echter Cover-Kauf. Es sieht einfach mega schön aus, als ich den Umschlag sah, musste ich es unbedingt haben. Und als ich dann auf dem Klappentext noch gelesen hab, dass es um Elfen geht, war jeder Zweifel beseitigt. Doch Gesa Schwartz' Elfen sind nicht wie die klassischen Märchenfiguren und leben in einer längst vergangenen Zeit - sie leben unter uns, in unserem Zeitalter (solange man in New York wohnt zumindest). Diese Kombination habe ich noch nicht oft getroffen, doch sie schadet dem Buch keineswegs. Denn die klassischen Märchenfiguren finden sich auch in einem modernen Elfenroman wider: Die böse, kaltherzige Königin, der dunkle, geheimnissvolle Prinz, dem man nicht trauen sollte, dem gegenüber der strahlende beste Freund und erhabene Krieger, dann wäre da noch der graumsame, rachsüchtige Krieger, sowie der böse König, der vielleicht doch einen weichen Kern hat. Und eine Heldin in der Außenseiterrolle. Sogar mit Brille, was, finde ich, in Büchern viel zu selten vor kommt oder eine Rolle spielt.
Die Handlung ist sehr kreativ und der Leser wird fortgerissen in eine fremde Welt. Und das meine ich wortwörtlich. Teilweise fand ich das Lesen von "Nacht ohne Sterne" etwas anstrengend, da sehr viel sehr schnell passiert. Es gibt keine Absätze mit reinen Erklärungen, die dem Leser etwas Hintergrundwissen vermitteln - was dann doch manchmal fehlt. Wie Naya musste ich mich in einer fremden Welt zurecht finden, ohne sie gänzlich zu begreifen. "Eiskalte Glut" oder "die Flammen der Stromschnellen" finden sich nämlich nicht unbedingt in meinem Erfahrungs(wort)schatz. Gesa Schwarzt schreibt sehr bildhaft und bunt, lebhaft und rasant. Gegensätze sollen wie Selbstverständlichkeiten scheinen, doch hier hätte sie sich etwas mehr Zeit für den Leser nehmen können. Vielleicht fällt es mir aber beim nächsten lesen dann einfacher. Denn die Welten, die sie auf die Seiten bannt, sind wunderschön und nie im Leben würde ich auf solch tolle Formulierungen und Ideen kommen. Zu diesem Punkt der Rezension habe ich in "Die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers einen Satz gefunden, der hier super passt: "Es war, als ginge man in einem verschwenderisch illustrierten Buch spazieren, in dem ein künstlerischer Einfall den nächsten übertrumpfte." Ein bisschen so habe ich mich in "Nacht ohne Sterne" gefühlt.
Das Cover ist wunderschön, ebenso die Geschichte. Auch wenn ich mich manchmal etwas überfordert gefühlt habe.

High Fantasy-Lesefeeling mit dunkel-spannender Atmosphäre

Von: Damaris Datum : 26.04.2016

www.damarisliest.de

Gesa Schwartz erhielt für ihren Debütroman "Grim: Das Siegel des Feuers" den Deutschen Phantastik Preis. Es folgten mehrere umfangreiche Fantasyromane. "Nacht ohne Sterne" ist ihr erster phantastischer Jugendroman, über Naya, die in einen lichtdunklen Krieg zwischen Elfenvölkern gerät. Trotzdessen, dass sich der Roman komplett anders darstellt als vermutet, liest sich das Buch äußerst atmosphärisch und anziehend-düster.

"Manchmal würde ich gern wie die anderen in der Schule einfach nichts von der Welt ahnen, die sich vor mir verbirgt - oder einen Blick hineinwerfen können, und sei es auch nur für einen Moment. Ich bin ein Mensch, aber nicht nur. Ich bin eine Elfe, aber nicht genug. Irgendwie bin ich gar nichts und dabei fast genauso blind wie die Menschen" - S. 23

"Nacht ohne Sterne" beginnt, wie viele Urban Fantasy-Romane, mit der Hauptprotagonistin Naya, direkt in New York. Lange wird man von der Autorin über die Grundmauern ihres Weltenentwurfs nicht im Unklaren gelassen, denn gleich zu Anfang geht es gut zur Sache. Darauf folgt ein genau umrissener Überblick, um was es in der Geschichte geht. Schnell wird klar, dass sich Naya und Begleiter nicht lange in New York aufhalten werden. Dessen Flair und Potenzial wird kein bisschen genutzt, was schade ist. "Nacht ohne Sterne" liest sich weniger wie ein Urban Fantasy-, mehr wie ein High Fantasy-Roman, dafür einer mit düsterem Sog und dunkler Anziehungskraft. Phantastische Elemente werden priorisiert und sind mitunter etwas abstrakt. Eine gute Vorstellungskraft sollte man für das Buch mitbringen.

"Grausame Königin des Lichts", flüsterte sie. "Lieber bin ich ein Schatten als ein Teil von deiner Finsternis!" - S. 236

Naya ist eine mutige und schlaue Halbelfe, der eine Rolle zuteil wird, die sie sich wohl nie hätte träumen lassen. An ihrer Seite stehen (mit wechselnder Intensität) Jaron, ein Lichtelf, und Vidar, ein Dunkelelf. Mit beiden männlichen Protagonisten erlebt Naya große und kleine Überraschungen, und es ist fast unmöglich festzulegen, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Das ist sehr geschickt gemacht.

Sprachlich spielt das Buch in einer ganz eigenen Liga. Die Autorin schreibt sehr bildlich und genau. Das muss man mögen, da lange Beschreibungen, Rückblenden und innere Monologe/Überlegungen nicht ausbleiben. Die Vorliebe für gegensätzliche Adjektive (eisglühend, schattenschnell, ...) macht den Stil zu etwas ganz Besonderem. Zwar ist dieses Art des Lesens zuweilen etwas anstrengend, da man solche Gegensätzlichkeiten erst verarbeiten muss, man wird dafür mit einer ganz eigenen und speziellen Atmosphäre belohnt. Leicht zu lesen ist das aber keinesfalls. Das Buch ist plausibel abgeschlossen.

Das persönliche Fazit
Obwohl das Lesefeeling und die Umsetzung der Thematik anders war als ich das erwartete, habe ich mich mit "Licht ohne Sterne" sehr wohl gefühlt. Die besondere Sprache bewirkt eine ganz eigene, dunkel-spannende Atmosphäre und die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet (Vidar!). Die vermeintliche Dreiecksbeziehung weiß zu überraschen, und Gut und Böse sind niemals Schwarz-Weiß, sondern enthalten viele Graustufen. Das gefällt mir! Das Buch ist ein "richtiges" Fantasy-Werk, den Urban Fantasy-Part vermisst man nur kurz.

Faszinierende Elfenwelt

Von: Solveig Datum : 25.04.2016

Eine überraschend wendungsreiche und actiongeladene Romantikgeschichte, die ich hier erleben durfte. Die Figuren sind interessant und lebendig und man fragt sich nicht nur einmal, wie sie jetzt wohl reagieren werden.
Ich war fasziniert von den tollen Ideen die die Elfenwelt ausmachen und immer wieder begeistert von den tollen Beschreibungen, die die Szenen so greifbar gemacht haben. Man war direkt dabei als Naya durch die Tunnel New Yorks marschierte oder wie sie mit Jaron die Hauptstadt der Lichtelfen betritt.
Doch das schönste war mit Abstand die romantische Entwicklung der Geschichte. Hier hat sich für mich das Zusammenspiel der obigen Aspekte perfekt gezeigt. Erst durch die lebendigen Charaktere und die tollen Settings wurde die Liebesgeschichte erst richtig zur Geltung gebracht. Man konnte richtig mitfiebern und dahinschmelzen im Verlauf der Geschichte.
Wie es ausgeht, werde ich natürlich nicht verraten. Das muss jeder selbst erfiebern ;)

Meine Kluft zwischen der Welt der Schatten und des Lichts

Von: Corinna Datum : 12.03.2016

theheartmoments.blogspot.de/

Klappentext:
Romantisch, düster und aufregend fantastisch Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan

Meine Meinung:
Durch
die Schreibweise der Autorin konnte die Protagonistin mich nicht
erreichen, genauso wie die anderen Figuren des Buches. Eigentlich mag
ich sehr gerne Geschichten von Elfen, Fantasiewelten und Kriege, solche
Geschichten ziehen mich normalerweise magisch in den Bann aber dieses Buch fand ich mehr als frustrierend. Dieses ständige hin und her
zwischen den Welten und der Kampf zwischen diesen kam bei mir überhaupt
nicht gut an. Es war immer so als stände man irgendwo im Abseits als
mitten im Geschehen. Die Autorin konnte so viel umschreiben wie sie
wollte, Gefühle kamen bei mir überhaupt keine an. Eher erreichte ihr Schreibstil das ich Wochen brauchte um das Buch überhaupt durchzulesen. Ich konnte auch teilweise der Geschichte nicht richtig folgen, zu verwirrend und oftmals auch viel zu viel umschreiben. Was auch sehr frustrierend für mich war, das die Handlung bei mir nicht wirklich im Gedächnis geblieben ist. Das einzig wunderbare an dem
Buch ist leider das Cover, das sehr schön die Geschichte wiederspiegelt
aber mir leider auch nicht zu einer besseren Meinung zu dem Buch
verbringen kann.

Deshalb bekommt das Buch von mir 1 von 5 Sternen

Meine Kluft zwischen der Welt der Schatten und des Lichts

Von: Corinna Datum : 12.03.2016

theheartmoments.blogspot.de

Durch die Schreibweise der Autorin konnte die Protagonistin mich nicht erreichen, genauso wie die anderen Figuren des Buches. Eigentlich mag ich sehr gerne Geschichten von Elfen, Fantasiewelten und Kriege, solche Geschichten ziehen mich normalerweise magisch in den Bann aber dieses Buch fand ich mehr als frustrierend. Dieses ständige hin und her zwischen den Welten und der Kampf zwischen diesen kam bei mir überhaupt nicht gut an. Es war immer so als stände man irgendwo im Abseits als mitten im Geschehen. Die Autorin konnte so viel umschreiben wie sie wollte, Gefühle kamen bei mir überhaupt keine an. Eher erreichte ihr Schreibstil das ich Wochen brauchte um das Buch überhaupt durchzulesen. Ich konnte auch teilweise der Geschichte nicht richtig folgen, zu verwirrend und oftmals auch viel zu viel umschreiben. Was auch sehr frustrierend für mich war, das die Handlung bei mir nicht wirklich im Gedächnis geblieben ist.
Das einzig wunderbare an dem Buch ist leider das Cover, das sehr schön die Geschichte wiederspiegelt aber mir leider auch nicht zu einer besseren Meinung zu dem Buch verbringen kann.

Superspannende Geschichte, toll erzählt

Von: Silversurfer Datum : 19.02.2016

Nacht ohne Sterne ist eine romantische und packende Fantasy Story. Im modernen New York wird die Welt der Licht- und Dunkelelfen mit originellen Ideen zum Leben erweckt.

Die Charaktere haben mich sofort in ihren Bann gezogen, sei es die junge Halb-Elfe Naya, um die sich alles dreht, der düster-romantische Dunkelelf Vidar oder Nayas bester Freund Jaron, der Lichtelf, in dem mehr steckt, als man zunächst denkt. Alle sind mit viel Liebe zum Detail und einer wunderschönen Sprache beschrieben. Dasselbe gilt für die Welten der Elfen, die förmlich vor den Augen des Lesers zum Leben erwachen. Der Schreibstil der Autorin zeichnet sich durch seine poetischen Züge aus und überzeugt durch seine sicheren Stilmittel. Wer allerdings einfachste Hauptsätze erwartet, könnte manchmal überfordert werden. Glücklicherweise ist das empfohlene Lesealter ab 14 Jahren. Mir haben besonders auch die Beschreibungen der Nebenfiguren wie zum Beispiel Asdya sehr gut gefallen, da man in ihnen immer wieder die tiefen Abgründe der Figuren wiederfinden konnte. Schwarzweißmalerei sucht man hier vergebens. Diese Vielschichtigkeit hat mich begeistert und verbunden mit einem wendungsreichen Plot und farbenprächtigen und originellen Fantasyelementen zu einem rundum tollen Leseerlebnis geführt. Uneingeschränkte Empfehlung von meiner Seite für dieses besondere, wunderschöne Buch!

Ich hatte mehr erwartet

Von: Mella Datum : 31.01.2016

book-angel.blogspot.de/

Klappentext/Inhalt:
Romantisch, düster und aufregend fantastisch
Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...

Meine Meinung:

Als ich die ersten Rezensionen gelesen haben und das dieses Buch ein absolutes Must-Read sein soll, wollte ich es auch haben und sofort lesen. Mittlerweile habe ich es auch gelesen aber leider konnte es mich nicht ganz so überzeugen.

Naya ist die Tochter einer Elfe aber sie besitzt keine Magie. Sie kann vieles dadurch nicht sehen aber sie kann vieles erahnen. Sie weiß viel über diese Welt der Elfen und sie würde so gern diese Welt entdecken. Dann passieren einige Dinge und sie lernt Vidar kennen. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und sie mag ihn irgendwie. Dann passieren einige Dinge und Naya befindet sich in einem Krieg.

Naya ist ein Mensch, die aber weiß, dass es eine andere Welt gibt. Sie würde so gerne auch Teil dieser Welt sein. Dann passieren Dinge und sie kann sie endlich sehen. Außerdem steht ein Krieg bevor und sie ist mittendrin. Sie hat große Angst zu versagen aber auch vor anderen Dingen hat sie Angst. Sie ist oft unsicher und weiß nicht was sie tun soll. Daneben trifft sie oft Entscheidungen, die nicht gerade gut sind aber sie versucht einfach nur das richtige zu machen.

Als ich das Buch begonnen habe, habe ich gemerkt, dass dies eine anspruchsvolle Lektüre sein wird, da wir sofort mit dieser Welt konfrontiert werden und es sehr viele Begriffe gibt, die man erst mal verstehen muss. Die ersten 100 Seiten fand ich auch echt ganz gut und war gespannt was noch so passiert. Mir hat der Verlauf der Geschichte schon ganz gut gefallen und man muss auch sagen hier wurde sehr viel erklärt. Mir war aber das Erklären von diesen Dingen manchmal echt ein wenig zu viel und ich hätte mir einfach mehr Kämpfe gewünscht. Außerdem konnte ich mit Naya nicht so eine gute Verbindung aufbauen. Ständig hat sie Angst und sie nimmt ihre Bestimmung irgendwie ewig nicht an und das hat mich echt frustriert. Gegen Ende war es dann doch etwas packender und das Ende an sich ist auch vollkommen  in Ordnung aber dennoch konnte mich dieses Buch nicht so sehr begeistern.

Fazit:

Ich hatte einige Erwartungen an das Buch und vieles wurde leider nicht erfüllt. Die Protagonistin hat für mich einfach viel zu viel Angst gehabt und sie hat ihre Bestimmung einfach nicht richtig angenommen. Außerdem wurde in dem Buch sehr viel erklärt und manchmal war mir das echt zu viel. Das Abenteuer konnte mich auch nicht so richtig packen und ich hatte mir echt viel mehr erhofft. Das Ende war dann schön und zufriedenstellend.

Bewertung:

Cover: 4/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 3/5
Schreibstil: 3/5
Gesamtpaket: 3/5

3 von 5 sterne

Hobby-Autorin

Von: Kathrin Laabs aus Hagenow Datum : 30.01.2016

Schon alleine das Cover ist top!
Genauso wie das Zusammenspiel zwischen
Naya und dem rauen Dunkelelfen Vidar.
Wäre toll, wenn´s davon eine Fortsetzung
geben könnte.

Leider abgebrochen... :(

Von: Kathleen's Bücherwelt Datum : 09.01.2016

www.kathleens-buecherwelt.de/

Cover & Klappentext:

Das Cover ist sooo toll. ♥ Es glitzert. :3 Ansonsten eher schlicht, aber das Glitzern ist natürlich der Hammer. :D

Der Klappentext hört sich sehr Interessent an. Mal endlich wieder etwas mit Elfen. :) ... und natürlich New York. ♥


Rezension:

Nachdem sich der Klappentext so gut anhörte, bin ich sofort in das Buch abgetaucht. Schon nach den ersten Seiten kam ich schon irgendwie mit den ganzen Begriffen nicht klar. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir irgendwie auch recht schwer. Nachdem ich dann die ersten 50 Seiten gelesen habe und schon die ersten Ereignisse geschehen sind, verlor ich leider das Interesse an der Geschichte. Wie schon gesagt, mir gelang irgendwie schon der richtige Einstieg nicht.# Warum auch immer. Vielleicht ist ein Grund, dass ich das Buch meist abends vor dem Schlafengehen gelesen habe. Wie vielleicht auch viele von euch merk ich auch selbst, dass ich abends nicht mehr richtig bei der Sache bin und oft auch Mal eine Seite zweimal lesen muss. Ich hatte mir fest vorgenommen, dass ich das Buch dann mal über Tag in die Hände nehmen werde. Doch leider konnte ich mich dazu nicht aufraffen und andere Bücher waren für mich Interessanter, daher habe ich mich dazu entschieden, das Buch abzubrechen. Dennoch wird das Buch von mit 3 Sterne bekommen und einen ,,normalen'' Smiley, da es ja irgendwie an mir lag und nicht unbedingt an dem Buch, dass ich es abgebrochen habe. Wer weiß, vielleicht lese ich das Buch irgendwann doch mal durch und befinde es dann als supertoll! :) Ich erzähl euch hier nur meine Erfahrung mit dem Buch, wenn ihr Interesse an dem Buch habt, dann würde ich euch dringend empfehlen das Buch dennoch zu lesen. :) Dann dürft ihr mich auch gerne kundtun, wie es euch gefallen hat. :) Ich bin gespannt. :3


Fazit:

Leider abgebrochen, da irgendwie kein Drang da war weiterzulesen.
Um Genaueres zu erfahren bitte die Rezension lesen!


Mehr von mir:
www.kathleens-buecherwelt.de

Ich bin vernarrt in diese Welt aus Magie, zwischen Schatten und Licht!

Von: LeFaBook Datum : 28.12.2015

lefabook.blogspot.de/

Inhalt:

Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ... [Quelle: Verlag]

Meine Meinung:

Ich bin vernarrt in Welten aus Magie zwischen Schatten und Licht! Meist fällt mir beim Lesen auf, dass es nur wenigen Autoren gelingt, einen Zauber mit Worten zu bewirken. Gesa Schwartz jedoch schüttelt eine Zeile nach der Nächsten aus der Hand und alle sind sie gefüllt mit Worten, die Einen zum Leuchten bringen! Wie eine Märchenerzählerin dringen ihre Worte tief ins Gedächtnis, flüstern, da sie so real erscheinen und spinnen ein Gebilde, dass man wahrhaftig vor Augen zu haben scheint...

Die Menschen wissen nicht, dass es überall Elfen gibt, die auf der einen Seite das Licht und auf der anderen Seite das Dunkle verkörpern. Beide Völker tragen einen Jahrhundertealten Krieg aus, dessen Magie nun alles zu erlöschen droht. In diesen Zeiten scheint es plötzlich Naya zu sein, die einzigst die Macht besitzt, alles wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Sie der Halbling, der weder in die eine -noch in die andere Welt gehört! An ihrer Seite steht immer der Lichtelf Jaron, der seit Kindertagen ihr bester Freund ist und der Dunkelelf Vidar. Beide zeigen Naya die Welt der Magie aus ihrer Sicht, doch welche ist die wahre? Wem kann sie glauben? Gefühle schweben im Raum, dunkle Wesen führen Schattentänze zwischen Verwirrung und Tod und letztlich ist es die uralte Prophezeiung, die statt Sternen am Himmel steht....

Nacht ohne Sterne hat mich auf der ersten Seite gepackt und bis über das Ende hinaus, nicht mehr losgelassen. Gese Schwartz vollführt den Tanz der Elfen wie eine Künstlerin, deren Klänge von Worten herrühren und die Charaktere einem lebendig erscheinen lassen.

Müsste ich den Schreibstil beschreiben, würde ich ihn stimmungsvoll nennen. Man fühlt sich schon zu Beginn in den regnerischen Straßen von New York wieder, hinter deren Ecken magische Wesen und Personen lauern. Gutes wie Böses. Lichtes und Dunkles. Mit der Zeit wird es immer schwieriger, Gut und Böse zu trennen, was den Kampf der Herzen erst recht entflammt. Gesa Schwartz hat aufgezeigt, dass man durch beste Beweggründe einen falschen Weg einschlagen kann - und man letztlich loslassen muss und seiner eigenen Stimme folgen sollte...

Naya ist eine tolle Protagonistin die ihren ganz eigenen Charme besitzt und es schwer hat in einer Welt, gar in Zweien, wirklich Fuß zu fassen. Sie muss kämpfen, steht trotz Furcht, Unwissenheit und böser Stimmen immer für sich und Andere ein. Durch schicksalshafte Wendungen in ihrem Leben ist sie plötzlich die Schlüsselfigur für mehrere Völker und trägt schwere Lasten. Es war spannend ihren Weg zu verfolgen, die Gedanken waren klar - der Wegesrand der unterschiedlichen Welten bildgewaltig beschrieben.

Ich hatte alles vor Augen und war doch geblendet, war verloren und wurde wieder aufgefangen. Haben gelernt, dass es nicht nur eine Seite gibt und das Licht und Finsternis zusammen eines ergeben: Dämmerung. Der Anfang eines neuen Tages, einer neuen Chance für die Welt!

Gen Showdown zog das Tempo dann immer weiter an und ein Spannungsmoment jagte den nächsten und ich blieb mit vielen Gefühlen und Faszination zurück ♥

Magische Wortgewandtheit im Elfenreich.

Von: Jessy Melodyofbooks Datum : 15.12.2015

https://www.youtube.com/channel/UCIegtKMjH7qrTTu4nXgvJMQ

Die 16 jährige Naya ist eine halbe Elfin, doch hat sie nicht mit der Welt ihrer Mutter zu tun, bis sie zwischen die Fronten eines alten Krieges gerät. Auf dem Weg durch ein fantasievolles Abenteuer muss Naya den Zugang zu ihrem Herzen finden, um allen Gefahren trotzen zu können.

Ein unbeschreiblich tolles Buch mit einem sagenhaften Schreibstil. Mehr dazu in der Videorezension.

[Rezension] Nacht ohne Sterne - Gesa Schwartz

Von: Jenny Datum : 26.11.2015

book-dreams.blogspot.de/

Magie, Elfen, Einzelband - hörte sich für mich ziemlich gut an, leider habe ich dann doch feststellen müssen, dass das Buch so gar nicht mein Fall ist.

Der entscheidendste Punkt warum mir das Buch nicht so wirklich gefallen wollte war schlichtweg der Schreibstil, der bei mir doch immer mal wieder zu Verwirrung geführt und mir das Lesen erschwert hat. Alles wird sehr malerisch und fantasievoll beschrieben und man sollte meinen, dass man gerade deswegen ein gutes Bild von allem hat, ich hatte allerdings so meine Probleme mir überhaupt irgendetwas bildlich vorzustellen. Vielleicht bin ich in diesem Fall einfach zu geradlinig, aber ich habe bei manchen Formulierungen nur mit dem Kopf schütteln müssen, da sie mir manchmal doch etwas zu abgedreht waren.

Die Handlung selbst hatte mir zu Beginn noch sehr zugesagt. Die Szenen in New York mit Naya und der Fee Rosa haben mir gut gefallen und hier hatte mich der Schreibstil auch noch nicht wirklich gestört. Die erste Begegnung mit Vidar war ebenfalls interessant und spannend, doch entgegen meiner Erwartungen spielt der Hauptteil der Geschichte leider in der Elfenwelt und gerade dort hat mein Interesse deutlich nachgelassen. Statt die Handlung voranzutreiben hat sich die Autorin zu sehr in Beschreibungen von Gefühlen und über die Elfenwelt verloren.

Die Charaktere selbst haben es mir leider auch nicht sonderlich angetan. Wahrscheinlich ist auch der Schreibstil mit Schuld daran, aber ich habe einfach kaum eine Verbindung zu den Hauptfiguren Naya, Jaron und Vidar aufbauen können.

Es fällt mir wirklich schwer das Buch zu bewerten, da es leider so gar nicht meins war. Ich war hauptsächlich genervt, ebenso etwas gelangweilt und schließlich froh als ich mit dem Buch fertig war. Für Freunde von Hight Fantasy sowie für fantasievolle Menschen, die sich auch gerne in sehr speziellen Gefühls- und Umgebungsbeschreibungen verlieren, ist das Buch bestimmt eher etwas (meine Mutter ist z. B. so ein Mensch und ihr hat das Buch sehr gut gefallen ^^).

Eine faszinierende Geschichte

Von: Jennys Bücherwelt Datum : 20.11.2015

jennys-bookworld.blogspot.de/

Meine Meinung

Die 16-jährige Naya ist gefangen zwischen zwei Welten: Der ihr bekannten Menschenwelt und der Welt ihrer Mutter, der Welt der Elfen und Fabelwesen. Während sie sich nichts sehnlicher wünscht, als einmal die Welt der Elfen zu betreten, ahnt sie nicht, was in ihr steckt! Als sie eines Nachts auf den Dunkelelfen Vidar trifft, von dem sie zunächst annimmt, er würde ihre Träume stehlen, ändert sich alles. Die geheime Magie, die in Nayas Adern pocht erwacht und stellt sie vor die wahrscheinlich wichtigste Frage ihres Lebens: Vertraue ich dem altbekannten oder lasse ich mich auf das ungewisse, neue ein?

Naya ist ein verträumtes, aber auch ängstliches Mädchen. Als sie die Welt der Elfen das erste Mal betritt und dort auf die Königin trifft, merkt man ihr an, dass sie sich unwohl fühlt. Dennoch hat sie ein offenes Herz und geht stellenweise ziemlich unbedarft an die Dinge, die sie neu entdeckt!

Auf der anderen Seite haben wir Vidar. Vidar war mir gleich sympathisch, auch wenn er ja "der Böse und Dunkle" sein soll. Doch seine Art, wie er mit Naya umgeht und ihr immer wieder Mut macht, hat mich fasziniert. Was gegen Ende des Buches rauskommt, hat mich dann schon ein wenig schockiert, aber es passte alles zusammen.

Jaron ist der Lichtelf, den Naya seit ihrer Geburt kennt und mit dem sie aufgewachsen ist. Jaron hat am Anfang einen durchaus positiven Eindruck bei mir hinterlassen, doch mit Verlauf der Geschichte merkte man, dass er ganz der Untergebene der Königin ist und nicht im Interesse Nayas handelt. Auch wenn er meint, dass er es tut.

Das Cover ist ein echter Hingucker! Ich habe die Hardcover-Variante des Buches und ich muss sagen, dass ich es auch gekauft hätte, wenn die Geschichte nicht gewesen wäre. Auf dem Cover sieht man Naya und genau so habe ich sie mir vorgestellt.

Der Schreibstil ist super. Flüssig und an den richtigen Stellen wird das richtige Gefühl vermittelt. Die Landschaft im Buch wechselt von Düster zu hell und wieder zurück und man kann sich lebhaft vorstellen in der Welt der Licht- oder Dunkelelfen zu sein.


Fazit

Hätte ich vorher gewusst, dass das Buch so gut ist, hätte ich es nicht erst vier Wochen im Regal stehen lassen. *grummel* Doch ich kann es jedem empfehlen, der Elfen und verborgene Welten liebt. Für mich gibt es fünf Sterne!

★★★★★

ein sehr guter Fantasyroman mit einer wirklich tollen Welt

Von: Manja Datum : 11.11.2015

www.manjasbuchregal.de

Meine Meinung
Naya lebt in der geheimnisvollen Elfenwelt von New York. Dort gibt es neben normalen Menschen auch Menschen mit Magie und andere fantastische Wesen. Naya selbst beherrscht keine Magie, denn sie ist die Tochter einer Elfe und eines Menschen.
Als aber der Dunkelelf Vidar auftaucht um ihr ihre Träume zu stehlen ist Naya sehr verwirrt. Zum Glück steht ihr der Lichtelf und bester Freund Jaron zur Seite. Wie es scheint ist die Elfenwelt aus den Fugen geraten und die Grenze zwischen der Licht- und der Schattenwelt wird immer brüchiger. Naya sieht sich plötzlich mittendrin in einem Kampf zwischen den Völkern. Dieser Krieg tobt bereits seit Jahrhunderten.
Wem kann Naya jetzt noch trauen?

Der Fantasyroman „Nacht ohne Sterne“ stammt von der Autorin Gesa Schwartz. Für mich war dieser Roman, der ein wirklich ganz tolles Cover hat, der erste Roman der Autorin. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und so war ich neugierig auf die Geschichte.

Naya ist 16 Jahre alt und eine sympathische Protagonistin. Sie ist mutig und versteht es Schwierigkeiten zu meistern. Sie ist loyal und versucht immer genau das Richtige zu tun, was ihr aber nicht unbedingt immer gelingt. Allerdings ein wenig hat mich Naya mit ihrem Selbstmitleid genervt.
Jaron ist ein Lichtelf. Er ist Nayas bester Freund und steht ihr bei. Er ist ebenso loyal und richtig sympathisch. Die Gefühle, die Naya für Jaron hat sind mittlerweile, so scheint es zumindest, mehr als nur freundschaftlicher Art. Doch auch bei Jaron regt sich mehr. Was mich etwas schockiert hat, Jaron verändert sich im Verlauf der Geschichte, man erkennt ihn nicht mehr wieder.
Vidar ist ein Dunkelelf und er verdreht Naya ganz schön den Kopf. Da er aber eben aus dem dunklen Volk kommt ist er der Feind der Lichtelfen.

Die Nebenfiguren im Buch sind Gesa Schwartz ebenso gut gelungen. Man kann sie sich vorstellen und es ist recht einfach zu unterscheiden wer gut und wer böse ist.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Ich bin locker und flüssig durch die Seiten gekommen und war von der ersten Seite an sehr gefesselt.
Die Handlung selbst ist sehr fantastisch und spannend. Man wird als Leser hier in eine Welt gezogen, die geheimnisvoll wirkt und diesem Bann kann man sich nicht entziehen. Im Geschehen geht es um Verrat, Liebe und auch Freundschaften.
Doch nicht nur die Handlung ist gut beschrieben, auch die Szenen mit den Landschaften sind Gesa Schwartz gut gelungen. Sie sind vorstellbar und sehr bildhaft.

Der Schluss ist hier auch wirklich das Ende. Es handelt sich hierbei um einen Einzeltitel, somit ist die Handlung abgeschlossen und man legt das Buch letztlich zufrieden zur Seite.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Nacht ohne Sterne“ von Gesa Schwartz ein sehr guter Fantasyroman mit einer wirklich tollen Welt.
Die gut beschriebenen Protagonisten, ein angenehm lesbarer leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend ist und den Leser in seinen Bann zieht, haben mich hier wirklich sehr gut zu unterhalten gewusst.
Durchaus lesenswert!

Für mich schon zu poetisch

Von: Ricas Fantastische Bücherwelt Datum : 04.11.2015

www.ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de/

Meine Meinung:

"Nacht ohne Sterne" von Gesa Schwartz ist eines dieser ganz besonderen Bücher, die aus der Masse hervorstechen wie ein explodierender Stern - und war leider so gar nicht mein Fall.

Die Autorin hat einen sehr verschnörkelten und poetischen Schreibstil, den man nur lieben oder hassen kann. Einen Mittelweg sehe ich da kaum. Zu Anfang war auch ich noch ganz begeistert und empfand den malerischen Stil als erfrischend, aber als es dann in die Elfenwelt ging, verlor dieser jeden Reiz für mich. Ich hatte teilweise das Gefühl, auf einem psychedelischen Trip zu sein und alles, was ich aus den Beschreibungen herausfiltern konnte, war ein Strudel aus Farben. Hinzu kommt, dass manche Worte oder ganze Sätze gerne wiederholt werden. Immer wieder ist die Rede von "Feuer und Eis", "Licht und Schatten", "ein Meer von Farben" oder "die eisige Kälte der Elfen". Wie oft Naya geflogen ist, ohne jemals die Füße vom Boden zu heben, lässt sich kaum zählen.

So hatte ich leider auch das Gefühl, dass sich die Geschichte im Mittelstück gänzlich in den Beschreibungen verlor. Die Suche nach dem roten Faden oder einer tatsächlichen Handlung entpuppte sich als ausgesprochen mühsam und sorgte dafür, dass ich dieses Buch nur zu gerne aus der Hand gelegt habe. Die Erleichterung darüber, endlich auf der letzten Seite angekommen zu sein, glich dem matten Hochgefühl, das einem nach der Fertigstellung einer nervigen Schularbeit überkommt. Nicht unbedingt etwas, was man sich bei einem Buch erhofft.

Hingegen betrachte ich es als positiv, dass man den kompletten Roman als Metapher sehen kann. Er lässt viel Raum für Interpretationen und der hier dargestellte Kampf zwischen den Dunkel- und den Lichtelfen lässt sich wunderbar auf ganz aktuelle Konflikte projizieren.

Zur "rohen" Geschichte - dem Inhalt, der sich zwischen all den Bildern versteckte - kann ich eigentlich kaum etwas sagen. Gefühle kamen bei mir nur wenige an, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass es für Leser, die mit solch blumigen Schreibstilen etwas anfangen können, ganz anders aussieht. Mir erschien die Story wie eine aufgewärmte Mischung aus bekannten Fantasy-Geschichten und Liebes-Dramen. Schade - da hatte ich mir eindeutig etwas anderes erhofft.

Fazit:

Gesa Schwartz' "Nacht ohne Sterne" ist ein sehr spezielles Buch, das nicht Jedermanns Geschmack sein wird. Während sich die Einen in den malerischen Schreibstil verlieben werden, hat dieser mir den kompletten Lesespaß geraubt. Ich habe immer wieder die Lust verloren, fühlte mich gelegentlich wie auf Drogen und war letztendlich froh als es vorbei war. Ich bin wohl leider zu einfach gestrickt, kann mir aber wirklich gut vorstellen, dass dieser Titel seine passenden Fans finden wird. 3/5 Bücher!

Zwischen Licht und Dunkelheit

Von: Lunas Leseecke Datum : 03.11.2015

lunasleseecke.blogspot.de/

Die Halbelfe Naya lebt mit ihrem Vater in der Welt der Menschen. Die Lichtelfen verstießen ihre Mutter aus ihrer Welt Valdurin, die Naya zu gerne einmal sehen würde. Doch dies ist ihr nicht gewährt, bis zu dem Tag als sie zwischen die Fronten eines alten Krieges gerät. Der Schutzwall, der die Dunkelelfen in ihre unterirdischen Welt Rascadon bannt, droht zu versagen. Immer mehr Dunkelelfen und Kreaturen er Unterwelt dringen durch, um gegen das Licht Valdurins zu kämpfen und ihren Platz an der Oberfläche für sich zu beanspruchen. Durch eine Begegnung mit dem Dunkelelfen Vidar gerät Naya in diesen Konflikt hinein und muss schon bald entscheiden, wem sie traut. Licht oder Dunkelheit, ihrem besten Freund dem Lichtelfen Jaron, oder dem Dunkelelfen Vidar. Die falsche Entscheidung könnte sie das Leben kosten.
Die Charaktere haben mir alles in allem sehr gut gefallen. Naya ist eine sympathische, aber etwas naive junge Frau, die ich schnell ins Herz geschlossen habe, obwohl sie manchmal nervig war, nicht die richtigen Fragen gestellt hat oder schlicht unüberlegt gehandelt hat. Manchmal konnte ich sie wirklich nicht nachvollziehen, vor allem, wenn es um ihre Vertrauensseligkeit ging.
Nayas besten Freund, den Lichtelfen (Askari) Jaron, mochte ich sehr, auch wenn er fast ein wenig zu perfekt war. Als einziger Elf stand er immer an Nayas Seite, erzählt ihr von den Wundern Valdurins und ist immer für sie da. Er war ein toller Charakter, und tat mir in vielem ziemlich Leid, denn Naya verletzt ihn stellenweise sehr mit ihrem Verhalten. Auf der anderen Seite ist da Vidar, der Dunkelelf (Bharassar), der auf Naya eine unglaubliche Faszination ausübt und sie sogar dazu überredet, ihr nach Rascadon zu folgen. Manchmal war er ebenso gruselig wie fürsorglich, und seine Ziele lagen die ganze Zeit im Dunkeln und ließen mich mit Naya mitfiebern.
Gesa Schwartz hat einen unglaublich schönen, etwas verschnörkelten Schreibstil, der mir persönlich sehr zugesagt hat. Mit bildgewaltigen Worten hat sie es geschafft, Valdurin und Rascadon vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. An manchen Stellen hat er dennoch etwas zu Verwirrung geführt und vor allem, wenn es darum ging, Traum, Erinnerung, Gedankenwelt und Wirklichkeit zu unterscheiden, wurde es manchmal ein bisschen unübersichtlich und verworren. Und die Beschreibungen haben auch schon mal von der eigentlichen Story abgelenkt. Ich hätte mir außerdem eine Karte gewünscht, um den Weg von Naya und Vidar besser nachvollziehen zu können. Ebenso wie ein Glossar, das Orte und Namen erklärt, denn einige Begriffe sind mir immer wieder entfallen, und vieles war neu.

Fazit
„Nacht ohne Sterne“ ist eine schöne, aber etwas verworrene Fantasy-Geschichte, die vor allem durch einen schönen Schreibstil und eine tolle Weltbeschreibung bei mir punkten konnte. Ich mochte die meisten Charaktere und obwohl einige Fragen offen bleiben, war das Lesen ein Vergnügen. Wer sich unsicher ist, sollte aber auf jeden Fall die Leseprobe lesen, denn der Schreibstil ist sicher nicht für jeden etwas und hat in unserer Leserunde die Gemüter ziemlich gespalten.

Bezaubernd, düster, poetisch

Von: Tasmetu Datum : 30.10.2015

tasmetu.de

Eigentlich wollte ich diesem Buch 5 Herzen geben, weil ich es von der ersten Seite an geliebt habe. Leider gab es aber einige Kleinigkeiten, die mich davon abhalten.
Schwartz Schreibstil ist fantastisch. Ein anderes Wort dafür wäre nicht passend. Sie bezaubert mit ihren Worten, lässt einen eintauchen in diese magische, fantastische Welt und hüllt uns ein mit ihrer poetischen Schreibweise.
Leider war es genau diese überschwängliche Poesie die mir die größten Stolpersteine in den Weg gelegt hat. Dadurch, dass man durch die Zeilen tanzt und auf der Erzählweise davonfliegen kann, werden leider ganz einfach Dinge (die man schlecht poetisch beschreiben kann) außer Acht gelassen. So habe ich zum Beispiel sehr oft die Orientierung verloren, weil eine Raumbeschreibung oder eine Erklärung für etwas gefehlt hat. Dies führt zu Verwirrungen. So ist der Satz „Die Farben tanzten über sein Gesicht“ zwar sehr poetisch, aber wenn in diesem doch sehr dicken Buch nirgendwo erklärt wird was mit diesen Farben, usw genau gemeint ist und wie die Magie der Träume funktioniert, ist es auf Dauer doch sehr verwirrend und das kann auch schnell mal frustrierend sein. Man liest einen unglaublich schön geschriebenen Abschnitt, lässt sich mitreißen und am Ende fragt man sich, was diese schönen Worte jetzt eigentlich bedeuten sollten, weil sie keinen klar definierten Kontext haben, was zwar für dieses fantastische und magische Lesegefühl ganz nett ist, für das gesamte Leseerlebnis an sich leider eher nicht. Ich habe auch am Ende sehr viele Dinge nicht verstanden und habe mich des Öfteren gefragt, was eigentlich gerade in dem Buch passiert oder wo ich mich gerade befinde – es las sich schön, ergab aber keinen wirklichen Sinn. Eine Karte von den verschiedenen Welten und der Grenze hätte hier z.B. sehr geholfen.
Nichtsdestotrotz war das Buch leicht und gut zu lesen und die Charaktere erstaunlich eingängig und authentisch – trotz ihren fantastischen Eigenschaften und den kryptischen Gefühlsäußerungen. Vor allem Naya schließt man schnell ins Herz und lernt sie lieben. Auch Vidar und Jaron lassen das Leserherz höher schlagen, auch wenn ich gerne noch mehr über sie erfahren hätte (v.a. über Jaron ganz am Schluss), genauso wie über Rosa oder Nayas Leben vor Beginn des Buches. Diese Geschichte hätte definitiv das Potenzial gehabt, eine fesselnde Reihe zu werden in der mehr in die Tiefe gegangen wird. Fast schon schade, dass es nur ein Buch ist – aber auch irgendwie angenehm.
Ich empfehle das Buch definitiv weiter, „warne“ aber vor dem Schreibstil, der manchen sicher zu poetisch und v.a. zu verwirrend sein wird.

Nacht ohne Sterne

Von: BookBlossom Datum : 27.10.2015

book-blossom.blogspot.co.at/

Rezension

Erster Satz: Der Regen hüllte New York in graue Schleier.

Naya ist gefangen zwischen den Welten, denn als Mischling gehört sie weder zu den Menschen, noch zu den geheimnisvollen Elfenvölkern. Als sie die Umstände plötzlich zwischen die Fronten eines uralten Krieges der Dunkelelfen und der Elfen des Lichts zwingen, taucht sie immer tiefer in die rätselhafte Welt dieser Wesen ein. Umso mehr Geheimnisse ans Licht kommen, umso mehr Fragen tun sich allerdings für Naya auf und schließlich weiß sie nicht mehr, wem sie in diesem tödlichen Spiel noch vertrauen kann.

Diese Geschichte zeichnet vor allem der poetische Schreibstil der Autorin aus. Wie eine Märchenerzählerin spinnt Gesa Schwartz ihre Sätze in ausschweifenden Schnörkeln und bilderreichen Ausführungen. Damit schafft sie eine wunderschöne und magische Welt, die so facettenreich und faszinierend ist, dass man am liebsten jeden noch so kleinen Winkel davon erkunden möchte. Allerdings führt diese Detailverliebtheit auch so manches mal zu wirren Passagen, die sich zu sehr von der eigentlichen Handlung entfernen. Hier fiel es mir ab und an wirklich schwer den Faden zu behalten, wodurch mein Lesevergnügen leider ein wenig getrübt wurde.

Naya habe ich als Protagonistin sehr gerne begleitet, denn sie hat viele Ecken und Kanten, muss für ihren Erfolg kämpfen und dabei auch so einiges einstecken. Ihre Zerrissenheit zwischen den Welten wird nochmal durch ihre Beziehung zu zwei sehr unterschiedlichen Jungen deutlich: Jaron, ein Lichtelf, ist ihr bester Freund seit Kindertagen. Er ist auf dem besten Weg ein stolzer Krieger zu werden und in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Auf dieser Reise kommen sich beide näher und aus der Freundschaftsbande wird mehr. Doch dann begegnet Naya dem Dunkelelfen Vidar und ist sofort von ihm fasziniert. Er zeigt ihr, dass zwischen Schatten und Licht eine wunderschöne Dämmerung liegt und man Gut und Böse nicht Schwarz und Weiß zeichnen darf. So eröffnen sich für alle Charaktere langsam neue Perspektiven und die Welt der Elfen steht Kopf.

Die wenigsten Dinge können wir mit den Augen begreifen.
Wir müssen fühlen, wie sie wirklich sind.
- Vidar, p. 366

In diesem Krieg gibt es jedoch nicht nur actionreiche Kampfszenen, sondern auch eine Menge magische Begegnungen, starke Freundschaften, zarte Liebe und nervenaufreibende Spannung. Besonders die Nebencharaktere leisten einen sehr wichtigen Beitrag zur Spannung und dem Weiterkommen der Story. Charaktere und Weltenaufbau waren also sichtlich gut gearbeitet und äußerst gefallen hat mir auch, dass dieser Band in sich abgeschlossen ist und keine weiteren Bücher mehr folgen werden. So entstanden keine unnötigen Längen und alles wurde schlüssig aufgelöst.
Will man dieses Buch lesen sollte man sich allerdings bewusst sein, dass man fast schon Highfantasy in den Händen hält und unbedingt in die Leseprobe schnuppern sollte, um zu sehen ob man mit dem besonderen Schreibstil klarkommt.

Cover

Dieses tolle Cover ist ein absoluter Blickfang! Die Sterne auf dem Umhang des Mädchens leuchten und schimmern und die Abbildung selbst ist düster und geheimnisvoll. Außerdem stelle ich mir Naya ganz genauso vor wie hier gezeigt, was immer ein kleiner Pluspunkt ist.

Fazit

Insgesamt hat dieses Buch alles, was eine gute Geschichte ausmacht und ist eine zauberhafte Fantasyreise für graue Herbsttage, an denen man sich in warme Decken gekuschelt, in andere Welten entführen lassen möchte. Durch den blumigen und ausschweifenden Schreibstil der Autorin verlor sich die Handlung allerdings manchmal ein wenig und hat mich daran gehindert, der Geschichte mit vollem Genuss folgen zu können.

Gesa Schwartz - Nacht ohne Sterne

Von: Bücher-Stöberia Datum : 26.10.2015

Es tut mir fast weh, das zu sagen, aber: Ich werde mit Gesa Schwartz einfach nicht warm. Ich hatte mich nach DEM Klappentext total auf „Nacht ohne Sterne“ gefreut. Ich habe mir Zeit genommen für das Buch, habe rundherum für Ruhe gesorgt, habe mich voll und ganz auf die Charaktere und die Handlung konzentriert. Und konnte doch nicht in dem Buch versinken. Ich wollte es so sehr, aber ich bin an der Oberfläche geblieben, habe keinen Zugang zum Roman gefunden, es hat mich nicht in seinen Bann gezogen.

Dabei finde ich die Idee hinter dem Buch so toll. Und auch die Handlung, die in der Moderne spielt, was unter anderem Bezugnahmen auf „Star Wars“ oder Stephens Kings „Es“, über die ich schmunzeln musste, belegen, fand ich gut konstruiert. Wobei ich aber auch sagen muss, dass ich nicht immer verstanden habe, warum die Lichtelfen und die Dunkelelfen nun eigentlich im Krieg sind und wie das mit der Grenze funktioniert, die die beiden Völker und die beiden Welten voneinander trennt.

Aber ich mochte Naya, die man ja wohl auch einfach nur mögen MUSS, wenn sie sich für ihre ersten Ferientage nichts anderes vornimmt, als im Bett zu bleiben und zu lesen. Und noch mehr mochte ich Rosa und Jaron … Jaron … So ein toller Typ!

Aber der Schreibstil von Gesa Schwartz hat es mir schwergemacht, mich in das Buch fallen zu lassen. Dabei schreibt sie so bildreich, so ausdrucksstark. Aber ich habe oft das Gefühl, nicht zu verstehen, was sie mir sagen möchte. Sie malt kräftige Bilder mit ihren Worten, aber meine Vorstellungskraft scheitert an ihnen. Ich hatte stellenweise das Gefühl, zu lesen und zu lesen, und doch nichts zu erfahren, weil Gesa Schwartz sich dermaßen verliert in ihrer ausdrucksstarken Sprache, dass bei mir einfach nichts mehr ankommt.

Und so hat mir das Lesen einfach keine Freude bereitet. Ich musste mich fast schon zum Lesen zwingen, weil es kaum etwas an diesem Buch gab, was mich gereizt hat. Ich konnte nicht mit den Charakteren mitfiebern, war nicht interessiert daran, wie die Handlung weiter geht, wie das Ende ist. So war das Lesen leider sehr anstrengend für mich.

Vielleicht gibt es einfach Autoren, mit denen man nicht warm wird. Und vielleicht Gesa Schwartz für mich einfach zu diesen Autoren. Ich wollte ihr neues Buch wirklich mögen. Aber der Funke ist einfach nicht übergesprungen.

Mein Fazit

Ich weiß nicht, ob Gesa Schwartz und ich noch Freundinnen werden. Aber wenn ihr nächstes Buch wieder so umwerfend aussieht und mich der Klappentext anspricht, bekommt sie sicherlich noch mal eine Chance. Die dritte ... ;-)

Eine schöne Story nur bin ich leider bin ich mit dem Schreibstil nicht warm geworden...

Von: Sue Timeless Datum : 25.10.2015

sue-timeless.blogspot.de

Kurzbeschreibung:

Romantisch, düster und aufregend fantastisch

Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...

Meine Meinung:

Ich habe schon lange keine Geschichten mehr mit Elfen gelesen, keine Ahnung warum... Deswegen hab ich mich wahnsinnig gefreut, als ich "Nacht ohne Sterne" in der Verlagsvorschau entdeckt habe. Der Klappentext ist unheimlich vielversprechend gewesen und mal ehrlich? Das Cover ist einfach ein Traum! Die Sterne auf dem schwarzen Umhang glitzern sogar richtig!

Die Autorin Gesa Schwartz entführt den Leser in ein geheimnisvolles New York, das zusätzlich zu den Menschen auch von magischen Wesen bewohnt wird. Neben Lichtelfen, tummeln sich auch Feen und Kobolde in der Stadt, aber sie bleiben völlig unentdeckt, da Menschen völlig Magieblind sind.
In dieser Welt lebt Naya, die als Tochter einer Elfe und eines Menschen nirgendwo wirklich dazu zu gehören scheint.
Die Elfen sehen in ihr nur ein Mischwesen, das es eigentlich gar nicht geben sollte und bei den Menschen fühlt sie sich auch eher als Außenseiterin.
Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, den sie schon seit ihrer Kindheit kennt.

Gesa Schwartz´s Elfenwelt ist eher düster und kriegerisch, was mir sehr gut gefallen hat. Neben den Lichtelfen gibt es auch noch die Dunkelelfen, die von der Welt verbannt wurden und zwischen denen ein jahrhundertealter Krieg herrscht. Genau in diesen Krieg gerät die junge Naya und ihr Schicksal scheint sehr viel mehr mit diesem Krieg verbunden zu sein, als sie sich je hätte träumen lassen.

Denn auch wenn sie nie wirklich etwas mit der Welt der Elfen zu tun haben wollte, wird sie durch den Dunkelelfen Vidar, der sie schon bei der ersten Begegnung in ihren Bann zieht, teil einer alten Prophezeiung.

Die Idee, die hinter "Nacht ohne Sterne" steckt hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Ich mag die kriegerischen Elfen eigentlich sehr gerne und auch die Charaktere der Story haben mich begeistern können, trotzdem hatte ich große Schwierigkeiten mit dem Buch.

Gesa Schwartz schreibt wahnsinnig ausschweifend, sehr Beschreibend und ergänzt vieles durch Vergleiche. Man könnte ihren Schreibstil geradezu poetische nennen, was mich beim Leseflluss der Geschichte allerdings leider häufig gestört hat. Die teilweise ellenlangen Beschreibungen haben es mir manchmal schwer gemacht, mich noch in der Geschichte zurecht zu finden. Illusion und Wirklichkeit sind für mich manchmal nicht mehr trennbar gewesen und ich hätte mir oftmals eine rascheres Vorwärtskommen in der Geschichte gewünscht.
Ich weiß, dass viele Leser diese blumige und voller Metaphern steckende Art zu schreiben lieben, meins ist es leider gar nicht gewesen.

Auch wenn Naya und vor allem der zwielichtige und geheimnisvolle Vidar mich durchhalten lassen haben, hatte ich leider manchmal das Gefühl ich könnte ein paar Seiten weiter Blättern und würde nicht viel von der Handlung verpassen.

Ich hatte mich wirklich sehr auf die Geschichte gefreut, deswegen fällt es mir wirklich schwer diese Rezi so negativ klingen zu lassen, zumal mir die Protagonisten und die Idee der Geschichte auch eigentlich ganz gut gefallen haben, nur leider hat mich der Schreibstil der Autorin oft verwirrt und irrititiert.

Fazit:

Auch wenn "Nacht ohne Sterne" nicht wirklich meinen Lesegeschmack getroffen hat, bin ich mir sicher, dass viele diesen detailreichen Schreibstil lieben werden und sich mit Begeisterung in Gesa Schwartz Geschichte hinein ziehen lassen können.

Ein Buch bewertet mit ganz vielen Sternen!

Von: Vanessa Datum : 25.10.2015

vanessasbibliothek.blogspot.de/

Das ist ein Buch in dem es mehr als um Gut und Böse geht!
Das Cover ist wunderschön, was man auf Fotos nicht sieht, es glitzert und passt auch bestens zum Inhalt! Der Designer hat sich selber übertroffen!
Die Charaktere sind super ausgearbeitet und die Autorin schreibt so detailgetreu, dass man meint, man befinde sich selber in der Elfenwelt!
Ein definitives Muss im Bücherregal für alle Jugendbuch-Fantasy-Fans!!!!

ie Geschichte ist zwar gut durchdacht und eine zauberhafte Idee steht dahinter, aber mich persönlich konnte sie leider nicht ansprechen.

Von: Büchersüchtiges Herz³ Datum : 25.10.2015

buechersuechtiges-herz.blogspot.de/

INHALT:
Naya ist ein Halbblut, ihre Eltern sind zum einen Teil menschlich, zum anderen aus dem Volk der Elfen. Sie hat nur einen besten Freund, einen Lichtelf, ansonsten besteht kein Kontakt mehr zu der Elfenwelt, da ihre Mutter damals verbannt wurde. Als Halbblut sind ihr auch magische Fähigkeiten verwehrt, bis sich da eines Tages was tut und Naya plötzlich zwischen die Fronten des Krieges der Lichtelfen und der Dunkelelfen gerät.

MEINUNG:
Das Cover ist ein absoluter Hingucker! Ich finde das Bild alleine schon wunderschön und sehr auffällig, doch durch das eingearbeitete Glitzer, sticht es gleich noch doppelt hervor. Es wirkt geheimnisvoll und magisch, man kann gar nicht anders, als es in die Hand zu nehmen.
Das Buch hingegen war schon zu Beginn schwierig für mich. Ich muss gestene, ich war hier wohl eher der "Cover-Käufer". Der Klappentext klang zwar interessant, aber vielleicht hätte ich mich trotzdem vorher etwas mehr damit beschäftigen sollen.
Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich es am liebsten einfach mag. Einfach geschrieben mit Worten aus dem alltäglichen Gebrauch und leicht zu lesen. Das sind mir die liebsten Bücher. Alles was etwas poetisch ist, viel beschrieben wird und sher viel ausgedachte Begriffe enthält, ist nichts für mich.
Warum? Naja ganz einfach, lesen ist für mich abschalten. Ich möchte meinen Kopf dabei nicht anstrengen müssen, um der Story folgen zu können oder um überhaupt durchzublicken.
Deswegen halte ich mich auch eher fern von Highendfantasy.
Die ersten Seiten von "Nacht ohne Sterne" wirken noch wie ein Jugendroman, ein Mädchen geht mit einer Kiste durch den Regen, weil das und das passiert ist und dann: BUMM. Haut es mich völlig aus der Bahn und ich hab das Gefühl eines der Highendfantasybücher meines Mannes gegriffen zu haben. Die Autorin wirft plötzlich mit so vielen Begriffen um sich, verschiedene Arten von Wesen und Namen und Völker und was weiß ich. Das blöde daran ist, die Protagonistin kennt sich da schon aus, was bedeutet wir als Leser sind ganz allein mit unserem Fragezeichen im Gesicht.
Ich hatte von Anfang an also eher das Gefühl jemanden zu beobachten, den ich nie wirklich kennenlernen würde. Ich begleitete Naya nicht durch ihre Geschichte sondern wurde mitten in ihr Leben geworfen und dann stehen gelassen.
Auch im Laufe des Buches musste ich feststellen, dass es vorallem der Schreibstil der Autorin ist, der mich daran hinderte wirklich in die Geschichte einzutauchen. Sie schreibt sehr ausführlich, umschreibend und blumig, wie ich finde. Manchmal hatte ich das Gefühl sie sagte also nie etwas direkt, kam nicht zum Punkt. Das ist mir persönlich auf Dauer zu anstrengend und ich bin auch der Typ Leser, der von Anfang an mit einem Buch klarkommen muss, denn sonst ist mein Leseerlebnis meist die ganze Geschichte über gedämpft - und das war hier leider der Fall.
Um aber auch noch was positives zu sagen: Ich mag die Idee, die hinter allem steht, das fantastische an der Geschichte und wie es mit der realen Welt verwebt wurde. Wäre sie vielleicht ein wenig anders erzählt worden, so hätte es mich vielleicht mehr begeistern können.

FAZIT:
Leider konnte die Geschichte mich nicht so richtig überzeugen, da der Schreibstil der Autorin für mich etwas zu ausschweifend war. Wer hier einen lockeren Jugendroman erwartet, sollte sich eher auf Highendfantasyelemente einstellen. Die Geschichte ist zwar deswegen gut durchdacht und eine zauberhafte Idee steht dahinter, aber mich persönlich konnte sie leider nicht ansprechen.

Rockt mein Herz mit 2 von 5 Punkten!

"Nacht ohne Sterne" - Gesa Schwartz trifft bei mir voll ins Schwarze

Von: Liesa (Immer mit Buch...) Datum : 25.10.2015

immer-mit-buch.blogspot.de/

Nacht ohne Sterne (Gesa Schwartz)

Cbt Verlag

Die Autorin

Gesa Schartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Zur Zeit lebt sie in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen.

Nacht ohne Sterne

In Nayas Welt, der geheimnisvollen Elfenwelt von New York, gibt es normale Menschen, aber auch Menschen, die Magie beherrschen und andere fantastische Wesen. Seit Naya denken kann, beherrscht sie keine Magie, denn sie ist die Tochter einer Elfe und eines Menschen. Doch dann taucht plötzlich der Dunkelelf Vidar auf, um ihre Träume zu stehlen und verwirrt Naya zutiefst. Zum Glück hat sie ihren besten Freund Jaron, welcher als Lichtelf im Reich des Lichtes dient. Die mysteriöse Elfenwelt New Yorks scheint aus den Fugen geraten zu sein, denn die Grenze zwischen Licht- und Schattenwelt wird immer brüchiger. Plötzlich ist Naya mittendrin im Kampf zwischen den beiden Völkern, ein Krieg, welcher schon jahrhundertelang tobt. Wem kann sie jetzt noch trauen?

Fazit

Ein unglaublich spannender Roman um die Welt der Elfen. New Yorks geheimnisvolle Elfenwelt steht Kopf und die 16jährige Naya ist zwischendrin. Naya ist meines Erachtens eine sehr sympathische Protagonistin. Ich bewunderte ihren Mut und ihre Fähigkeit, all die Schwierigkeiten zu meistern, welche sich ihr in den Weg gestellt haben. Jaron ist von Beginn an Nayas bester Freund, für den sie mehr und mehr Gefühle zu entwickeln scheint. Auch Jarons Gefühle scheinen sich von einer Freundschaft wegzubewegen. Er ist loyal und steht hinter Naya. Als es im Reich des Lichts jedoch hart auf hart kommt, ist Jaron nicht mehr wer er war… Als Vidar in Nayas Leben tritt, ändert sich dieses komplett. Vidar verdreht ihr den Kopf und geht ihr nicht mehr aus dem Sinn. Er ist jedoch ein Dunkelelf und damit Feind der Lichtmenschen, wie Jaron einer ist. Naya steht zwischen den Welten und weiß nicht, wo sie hingehört.

Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist wahnsinnig ansprechend und fesselnd. Ich konnte den Roman gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Fantasyelemente, welche sie in die Geschichte einbringt sind viele, aber sie fesseln. Bald schon ist der Leser mittendrin in den Licht- und Schattenwelt der geheimnisvollen Elfenwelt von New York. Naya bleibt dabei die ganze Zeit an der Seite des Lesers, sodass man mit ihr mitfiebern kann. Und das ist auch nötig, denn es kommt zu Streitigkeiten, Verrat, Liebeleien und wunderbaren Freundschaften. Besonders gut gelungen finde ich, neben der schönen Covergestaltung, die Landschaftsbeschreibungen. So kann man sich die beiden Welten sehr gut vorstellen und sieht vor dem inneren Auge, wo sich die Protagonisten gerate aufhalten.

Alles in allem wirklich ein gelungener Roman mit einer spannenden Dreiecksgeschichte, in welcher sich die einzelnen Protagonisten zurecht und ihren Platz finden müssen. Das Buch selbst ist ein eigenständiger Roman, ein Einteiler, was mich persönlich sehr freut. Auf der anderen Seite ist es schade, nichts mehr von Naya, Vidar und Jaron lesen zu können, aber ein Buch muss auch mal zu Ende sein.

Mit einem anderen Schreibstil wäre es genau mein Fall gewesen

Von: Mandys Bücherecke Datum : 22.10.2015

glutton-for-books.blogspot.de/

Inhalt
Die 16-jährige Naya fühlt sich immer etwas fehl am Platz. Da sie halb Elfe und halb Mensch ist, kann sie die Elfenwelt zwar sehen, aber beherrscht anscheinend keine Magie. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf und bekämpft die Dunkelelfen. Doch dann gerät sie in den jahrhundertealten Krieg zwischen den Licht- und den Dunkelelfen und als sie den Dunkelelfen Vidar kennenlernt, scheint alles was sie über die Völker zu wissen glaubt, auf den Kopf gestellt. Wem kann Naya noch trauen?

Meine Meinung
"Nacht ohne Sterne" ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und obwohl ich nicht mehr oft Bücher über Elfen lese, war ich sehr gespannt darauf. Der Klappentext klang einfach vielversprechend. Den Anfang des Buches mochte ich dann auch sehr. Man lernt Naya kennen, die zusammen mit der Fee Rosa und ihrem Vater in New York lebt. Sie beherrscht bisher keine Magie, obwohl sie doch gerne Magie hätte. Dann trifft sie auf den Dunkelelfen Vidar, der eigentlich ihr Feind sein sollte und obwohl sie nicht weiß wieso, hilft sie ihm.

Bis hierhin mochte ich die Geschichte an sich, denn die Protagonisten sind authentisch ausgearbeitet und obwohl sie teils klischeehaft sind, mochte ich sie. Naya hat mich zwar manchmal etwas mit ihrem Selbstmitleid genervt, aber an sich war sie als Protagonistin in Ordnung, denn sie ist loyal und insgesamt versucht sie immer das Richtige zu tun. Vidar dagegen ist sehr geheimnisvoll und gefährlich, aber definitiv interessant. Der Lichtelf Jaron ist das Gegenstück zu Vidar, warmherzig und immer für Naya da. Ihn mochte ich neben der quirligen Fee Rosa eigentlich am liebsten.

Was mir allerdings Probleme bereitet hatte, war der Schreibstil von Gesa Schwartz. Er ist insgesamt sehr verschnörkelt, sprüht voller Details und schweift auch mal gerne ab, sodass mich das Buch nicht so fesseln konnte, wie es der Plot an sich gekonnt hätte, denn den Plot mag ich im Großen und Ganzen. Es gibt viele verschachtelte Sätze und irgendwie hat mich der Schreibstil immer wieder mit den Gedanken abschweifen lassen, was ich wirklich schade finde.
Alles wird aus Naya Perspektive (personaler Erzähler) geschildert, was ich sehr passend finde.

Der Hauptteil des Plots spielt in der Elfenwelt, was dem ganzen einen Hauch von High-Fantasy gibt, was mir aber gut gefallen hat, denn die Elfenwelt ist einfach faszinierend und auch die Rolle, die Naya in dem Krieg spielt gefällt mir. Die Idee dahinter ist gelungen und ich mag es, wie Gesa Schwartz die Elfen darstellt. Zum Glück gibt es auch keine Dreiecksgeschichte, wie ich zuerst gedacht hätte, was ein Pluspunkt ist.
Der Plot ist voller spannender Wendungen, Magie, Zauber und Action und mit einem anderen Schreibstil wäre er wahrscheinlich genau mein Fall gewesen. Doch da ich mit dem Schreibstil nicht warm wurde, konnte mich das Buch auch nur mittelmäßig überzeugen.
Das Ende bietet einen stimmigen Abschluss und war dann wieder sehr nach meinem Geschmack. Dennoch denke ich, dass ich erst mal kein Buch mehr der Autorin lesen werde.

Fazit
"Nacht ohne Sterne" konnte mich leider aufgrund des Schreibstils nicht ganz so fesseln, wie es der Plot an sich gekonnt hätte. Ich mag die Idee dahinter, aber ich glaube, dass es für mich einfach nicht das Richtige war. Dennoch denke ich, dass es viele Leser verzaubern könnte und am besten macht sich jeder selbst ein Bild von dem Schreibstil, der nun mal einfach nicht meinen Geschmack getroffen hat.

Gegen düstere Tage!

Von: Marie Datum : 20.10.2015

buchgedanken.blogspot.de/

Die sechzehnjährige Naya ist ein Halbblut - ihre Mutter war eine Lichtelfe und ihr Vater ein Sterblicher, doch wo Naya selbst hingehört, vermag sie nicht zu sagen. Seit jeher herrscht ein grausamer Krieg zwischen den Licht - und den Dunkelelfen und die magische Grenze zwischen den beiden Völkern beginnt langsam zu brechen. Der Erbe Lyrions muss gefunden werden, um diese wieder zu erneuern und schon bald wird Naya in die Welt der Elfen gerissen, gefangen zwischen zwei Welten und zwei Herzen. Kann sie dem Dunkelelfen Vidar vertrauen, der ihre Träume stiehlt und zu dem sie sich so hingezogen fühlt? Und was ist mit Jaron, dem Lichtelfen, der bisher immer an ihrer Seite war? Bald schon entscheidet sich der Krieg zwischen Licht und Schatten und Naya muss ihren Platz zwischen den Welten finden - und in sich selbst...

"Die wenigsten Dinge können wir mit den Augen begreifen. Wir müssen fühlen, wie sie wirklich sind."
[S. 327]

Es gibt Geschichten, die für Tage geschrieben worden sind, an denen es draußen dunkel und ungemütlich ist. Für Tage, an denen die Kälte sich durch jeden Spalt drängt und nur noch ein dampfender Becher Tee, eine kuschelige Decke und eben eine Geschichte helfen können. "Nacht ohne Sterne" ist die perfekte Geschichte für einen solchen Tag, denn es ist eine jener Geschichten, die den Leser in eine komplett andere Welt entführen und ihn mit einem besonderen, wie poetischen Schreibstil dorthin tragen. Gesa Schwartz schreibt diese Geschichte nicht nur, sie erzählt sie - wie eine Märchenerzählerin und zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, als würde sie mit einem dicken Buch auf einem Sessel sitzen und ihre Worte würden durch das Zimmer huschen. Oder um es einfach mal auf den Punkt zu bringen: "Nacht ohne Sterne" ist episches Kopfkino und das beste Mittel gegen düstere Tage!

"Nacht ohne Sterne" ist ein Buch mit einer unheimlich dichten Atmosphäre - hier spielt alles zusammen: der ausschmückende und teils beinahe schon kitschig anmutende Schreibstil der Autorin, die Fantasywelt, die sich so natürlich um die Alltagswelt legt, als würde es sie tatsächlich geben und die Figuren, die mit viele Facetten und überraschenden Wendungen immer wieder punkten können. Noch dazu verliert die Geschichte niemals an Spannung, denn immer, wenn man nicht damit rechnet, wendet sich das Blatt und es geschieht doch wieder etwas Neues. Stimmige Namen, die hier und da an den Herr der Ringe Epos erinnern und klingende Worte verwandeln dieses Buch in eine epische Elfengeschichte, die man kaum aus der Hand legen kann und einem das Gefühl gibt, als wäre man Teil dieser Welt. Zwischenzeitlich hat die Geschichte ihre Schönheitsfehler, indem Worte wie "aufglommen" sehr viel benutzt werden und so dann und wann den Lesefluss ein wenig stolpern lassen, doch insgesamt ändert das nichts an der Tatsache, dass mich "Nacht ohne Sterne" gebannt und nicht mehr losgelassen hat.

Dazu trägt jedoch nicht nur der spannende Plot bei, sondern vor allen Dingen die vielschichtigen und abwechslungsreichen Figuren. Ob das nun die Fee Rosa ist, die gerne noch mehr hätte vorkommen dürfen oder Protagonistin Naya selbst - sie alle wirken gut ausgearbeitet und fesseln den Leser an die Geschichte. Besonders gut gefallen hat mir hier der Konflikt zwischen den Licht- und den Dunkelelfen und die Tatsache, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint. Gerade auch Nayas Rolle, die sich immer wieder zwischen den Welten wiedergefunden hat und nicht wusste, wohin sie gehörte, war sehr spannend ausgearbeitet und sorgte für einige innere Konflikte und Probleme - die Botschaft am Ende ist passend und gibt der Geschichte noch einmal das gewisse Etwas. Auch die Liebesgeschichte im Buch, die sich ganz langsam am Rande entfaltet und zwischendurch wie eine Dreiecksgeschichte wirkt (aber das ist sie eigentlich nicht), trägt ihren Teil zur Atmosphäre bei. Die Beziehung, sowie die Dialoge und Situationen zwischen Naya und ihrem Liebsten sind immer mit Spannung von mir erwartet worden - und das macht in meinen Auge eine gute Geschichte unter anderem aus.

starke Jugendfantasy

Von: fantasticbooks Datum : 18.10.2015

www.books-are-fantastic.blogspot.de

Naya ist ein Halbblut. Ihr Vater ist ein Mensch und ihre Mutter eine Lichtelfe, deren Volk sie verstoßen hat. Naya selbst besitzt keine Magie und der Zugang zur Elfenwelt bleibt ihr verwehrt. Ihr einziger Kontakt in dieser Hinsicht ist der Lichtelf Jaron, mit dem sie zusammen aufgewachsen ist.

Ihr Vater führt einen ganz besonderen Buchladen, in dem er auch seltene Bücher über Magie verkauft. Naya hilft ihm oft dort, ebenso wie die Fee Rosa, die sich bislang immer um Naya gekümmert hat. Als letztere die Bekanntschaft des Dunkelelfs Vidar macht, gerät sie zwischen die Fronten eines uralten Krieges zwischen Licht- und Dunkelelfen. Wem kann Naya noch trauen?

Meine Meinung:

"Nacht ohne Sterne" ist nicht mein erstes Buch von Gesa Schwartz. Das wundervolle Cover mit der glitzernden Schrift und der spannende Klappentext verheißen ganz viel Lesespaß rund um die Fantasywelt der Elfen.

Naya war mir schnell sympathisch und es war nicht schwer, sich in sie hineinzuversetzen und mit ihr zu fühlen. Ein Teil von ihr sehnt sich nach der Welt der Lichtelfen, die sie niemals betreten darf. Sie fühlt, dass irgendetwas in ihrem Leben fehlt. Die Begegnung mit Vidar verändert dann von jetzt auf gleich alles. Nach allem, was sie gelernt hat, ist er das personifizierte Böse, doch ihre Erfahrungen sprechen da eine ganz andere Sprache. Natürlich ist Naya nicht das harmlose, menschliche Halbblut, wie sie annimmt, das Gefühl wird beim Lesen schnell stärker. Aber ich möchte in dieser Hinsicht nicht vorweggreifen und einen Teil der Spannung herausnehmen.

Jaron und Vidar sind beide sehr interessante Charaktere. Jaron hat stets auf Naya aufgepasst; sie sind wie Geschwister aufgewachsen. Allerdings scheint sich in letzter Zeit etwas zwischen ihnen geändert zu haben, denn es gibt immer wieder Momente, in denen es knistert. Was sich auf der einen Seite langsam entwickelt hat, schlägt beim Treffen mit Vidar wie eine Bombe ein. Naya ist hin- und hergerissen zwischen dem, was sie gelernt hat, und dem, das sie selbst sieht und fühlt.

Ich fand es interessant, wie sich die Charaktere im Laufe der Geschichte veränderten. Insbesondere Jaron erfährt hier eine große Wandlung. Doch ich fand seine Sicht zeitweilig etwas eingeengt. Im Gegensatz zu Naya ist er aber auch nicht aus dem eigenen Volk ausgegrenzt worden und hat damit einen ganz anderen Blickwinkel als sie, die etwas unvoreingenommener an alles herangehen kann.

Sehr gut gefallen hat mir, dass es sich bei diesem Roman um einen Einzelband handelt. Zwar lese ich auch sehr gerne Mehrteiler dieses Genres, aber zwischendurch ist es einfach mal erfrischend, diesbezüglich etwas Abwechslung zu haben und nicht zitternd auf eine Fortsetzung warten zu müssen.

Fazit:

"Nacht ohne Sterne" von Gesa Schwartz ist ein starker Jugendfantasyroman, der mich gekonnt zu unterhalten wusste und vor allem mit seinen schönen Beschreibungen und den sympathischen Charakteren punktet. Gerne bin ich in die fantastische Welt eingetaucht, die die Autorin geschaffen hat und befand mich stets im begeisterten Lesefluss.

Nächte frei von Sternen...

Von: nicigirl85 Datum : 18.10.2015

nicigirl85.blogspot.de/

Auf das Buch bin ich vor allem durch das unheimlich hübsche Cover aufmerksam geworden. Da ich bisher von Gesa Schwartz noch nichts gelesen hatte, begann ich unvoreingenommen mit dem Lesen.

In der Geschichte geht es um die 16 Jahre alte Naya, die teils Mensch, teils Elfe ist und keine magischen Fähigkeiten besitzt. Naya lebt zusammen mit ihrem Vater, der ein Antiquariat besitzt, in New York. Doch eines Tages tut sich in puncto Fähigkeiten doch etwas und die Welt von Naya sieht völlig anders aus. Wird sie im Krieg zwischen Licht- und Dunkelelfen bestehen können?

Der Einstieg ins Buch fiel mir alles andere als leicht, da die Autorin für meinen Geschmack keinen roten Faden verfolgt. Da begleitet man eben noch Naya durch das nächtliche New York und im nächsten Moment wird etwas aus der Vergangenheit geschildert, was völlig aus dem Zusammenhang gegriffen ist. Durch diese ständigen Unterbrechungen wurde der Lesefluss in meinen Augen stark gestört.

Zudem werden gleich zu Beginn zahlreiche Wesen eingebracht, von denen man erst einmal keine Vorstellung hat. Auch die Menge an Wesen hat mich überfordert, weniger wäre hier wirklich besser gewesen.

Die Handlung wird uns über einen beobachtenden Erzähler näher gebracht und die Autorin beschreibt sehr ausführlich und bildhaft, was mir nicht immer gefiel.

Zu Naya als Protagonistin hatte ich nur bedingt Zugang. Ihr Handeln war für mich nicht immer schlüssig. Hervorragend hat mir dagegen ihr bester Freund Jaron, der Lichtelf, gefallen, denn er hat gezeigt, dass man mit Hilfe von wahren Freunden wirklich alles schaffen kann. Der Dunkelelf Vidar gefiel mir auch recht gut, vor allem seine mysteriöse Ader, denn bei ihm wusste ich als Leser nie woran ich bin und er hat mich öfter überrascht.

Die Liebelei zwischen Naya und Vidar las sich angenehm und überzeugend. Erst hatte ich die Befürchtung, dass die Geschichte in einer Dreieckskiste zwischen Naya, Jaron und Vidar enden würde, aber dem war zum Glück nicht so.

Unheimlich schade fand ich, dass man vom Setting New York rein gar nichts gespürt hat. Die Handlung hätte auch an jedem anderen Ort stattfinden können. Ich hatte die Vorstellung, dass die Autorin uns New York bildlich vor Augen führen wird, doch das ist nicht passiert.

Nach Beendigung der Lektüre war ich ehrlich gesagt froh, dass ich das Buch geschafft hatte, denn immer wieder hegte ich den Gedanken abzubrechen, aber irgendwie bestand die Hoffnung, dass es noch besser wird.

Es gab einige actionreiche Szenen, die mir wirklich gut gefallen haben, gesamt betrachtet hat mich dieses Jugendbuch dann aber leider nicht überzeugen können. Vielleicht fehlt mir auch einfach die Vorstellungskraft in die erdachte Welt von Frau Schwartz abzutauchen, ich weiß es nicht.

Fazit: Leider ist bei mir der Funke nicht übergesprungen und so bleibe ich nach der Lektüre enttäuscht zurück. Ich würde das Buch Hardcore- Fantasy- Fans empfehlen, denen der Zugang zu völlig fremden Welten sehr leicht fällt, allen anderen rate ich von diesem Jugendbuch ab.

So unglaublich spannend und wunderschön

Von: Sine Datum : 14.10.2015

buecherblumen.blogspot.de

Fazit:

Das Buch hat mich einfach abgeholt und mitgenommen. Es war so unglaublich spannend und wunderschön. Ich habe es geliebt, es zu lesen und den Schreibstil auch. Sehr schön.

Bewertung:

Was mir als erstes aufgefallen ist? Das Cover :) Das glitzert einfach so schön :)
Voll toll ♥ Was ich auch sehr schön fand, sind die Sterne am Anfang jedes Kapitels. Das erinnert mich irgendwie an meine Kindheit *hach
Auch die Punkte nach jedem Satz sind kleine Sterne. Habe ich auch nicht gesehen, wurde auch darauf hingewiesen. Tolle Idee.

Die ersten Seiten haben mir dann nicht ganz so gut gefallen und ich hatte schon den Verdacht, das es so weiter geht. Ich kam nicht ganz rein in den Schreibstil. Aber nach ein paar Seiten (und das waren echt nur so ca. 10) war das zum Glück behoben. Da hat mich das Buch total abgeholt. Es war einfach ab den Zeitpunkt total spannend und es so vieles Neues geschehen. Es ging echt schlag auf schlag und da kam vieles, was ich so gar nicht geahnt habe. An manchen Ecken dachte ich, wie kann es weitergehen. So bestimmt nicht und dann war es doch so. Total interessant.

Naya fand ich wundervoll, sie ist so ein bisschen wie ein Kind, das an manche Sachen leicht unbedarft ran geht, auch wenn es Angst hat. Sie ist liebevoll und hat ihr Herz am rechten Fleck. Mit ihr würde ich gerne befreundet sein. Sie folgt oft ihren Herzen, was auch sehr wichtig ist. Ich kann mich auch super immer in sie hineinversetzen.
Und dann ist da nach Jaron, naja, der wirkt für mich wie jemand, der schon ewig in Naya verschossen ist. Und neckt sie auch ganz gerne mal. Er hat aber leider eine leicht eingeschränkte Sicht, was man ihn so nicht vorwerfen kann, denn man geht ja nicht davon aus, das man belogen wird.
Rosa finde ich echt niedlich. Sie kümmert sich gut um Naya, lässt sich aber auch teilweise viel von Naya sagen.
Und dann kommen wir zu meinem Liebling, Vidar. Ach ich habe mich gleich in ihn verliebt. Und wie gut er mit Worten umgehen kann. Da konnte ich einfach reinspringen und bleiben. Er ist so weise und berührt mein Herz. Also mein Herz hat er mit der ersten Begegnung berührt und ich mochte ihn von Anfang an gerne. In ihn steckt so viel mehr, als es scheint. Er denkt viel nach und ist nicht einfach nur voller Hass.

Letztendlich erinnern mich Naya und Vidar entfernt an Karou und Akiva, so süß ♥ Die Bücher habe ich auch geliebt ♥

Toller Fantasyroman

Von: Sonja LovinBooks Wagener Datum : 12.10.2015

lovinbooks4ever.blogspot.de

Naya ist so authentisch und sympathisch, dass man sie einfach mögen muss. Sie ist ein Halbblut. Halb Elfe und halb Mensch. Und weil ihre Mutter schon früh gestorben ist und ihre Vater immer unterwegs, fühlt sie sich nirgends richtig dazugehörig. Sie ist keine reine Elfe und das lassen die Elfen sie auch wahrlich spüren. Einzig ihr bester Freund Jaron, ein Lichtelf, und die Fee Rosa stehen immer zu Naya und versuchen ihr immer wieder zu helfen.

Eines Nachts lernt sie den Dunkelelfen Vidar kennen und seitdem ist Naya verwirrt. Denn eigentlich sind Dunkelelfen nicht gerade die Guten. Zudem ist er sehr geheimnisvoll. Dennoch ist Naya fasziniert von ihm. Doch auch die Freundschaft zu Jaron verändert sich leicht und sie spürt, dass sie beide nicht mehr nur die kleinen Kinder und wie Bruder und Schwester sind.

Der Schreibstil von Gesa Schwartz ist eigentlich ganz gut. Allerdings fand ich die Wortwahl manchmal etwas hochgestochen. Es war mir teilweise zu fantasylastig und ich habe irgendwie immer wieder an Der kleine Hobbit oder Herr der Ringe denken müssen. Natürlich sind auch dort die Elfen sehr hochgestochene und anmutige Wesen. Von daher war der Schreibstil wohl schon angemessen. Allerdings ist das einfach so nicht meins.
Die Dreiecksgeschichte ist dann auch wieder so eine Sache. Irgendwie finde ich das Thema so ausgelutscht. Das sich eine Protagonistin immer zwischen zwei Männern hin und her gerissen fühlt... Das ist einfach nicht so meins.
Dennoch sind mir alle Charakter durchaus sympathisch gewesen und sie waren sehr authentisch.

Die Geschichte spielt in beiden Welten. Zuerst in der Menschenwelt und dann wechselt sie in die Elfenwelt. Hier wird es dann wirklich fantastisch und jeder Fan von jeglichen Fantasyromanen kommt ihr voll und ganz auf seine Kosten. Ich hatte das Gefühl als hätte Gesa Schwartz hier richtig Gas gegeben und sich konnte mich absolut in ihren Bann ziehen und hat mich erst wieder losgelassen als das Buch zuende war.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen und ich finde es ist ein würdiger Abschluss eines tollen Einzelbandes!

"Nacht ohne Sterne" ist ein spannender Jugendfantasy Roman, der mit Sicherheit auch Fans von J.R. Tolkien überzeugen konnte. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.






Die Charakter von Nacht ohne Sterne sind wirklich sehr authentisch und sympathisch. Ich habe das Buch sehr gemocht auch wenn mir die Sprache teilweise einfach nicht jugendlich genug war. Das Buch ist ein toller Fantasyroman für jung und alt und ich kann es wirklich empfehlen. Bis auf ein paar kleine Kritikpunkte eine rundum gelungene Story.
4 von 5 Punkten!

Nacht ohne Sterne

Von: Bianca PB Datum : 11.10.2015

prowling-books.blogspot.de

Klappentext:

Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...
Quelle: cbt


Meine Meinung:

Dieses Cover *____* Es glitzert so wunderschön, springt einen direkt an und flüstert dir ins Ohr „Lies mich!“. Und wer da nicht schwach wird, wird es dann wohl beim Klappentext. Bei mir kam der Klappentext tatsächlich zuerst und das Cover wurde zur Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Soweit zu meinen Erwartungen… ^^ *haha*

Die Protagonistin Naya hat einen ganz wundervollen Charakter und ich mochte sie von der ersten Seite an total gerne. Sie ist zwar nicht sonderlich schwach oder ängstlich, aber sie ist ein eher vorsichtiger Mensch, vielleicht etwas schüchtern… etwas auf Abstand. Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass sie denkt keine Magie in sich zu tragen wie viele andere. Sie denkt sie ist ein einfacher Mensch, aber da hat sie sich ordentlich geschnitten ;-)
Naya erlebt in der Geschichte unheimlich viel, muss mit viel verarbeiten und ich habe die ganze Zeit mit ihr gefühlt und gebangt und gehofft und geliebt und gehasst und *ach*…

Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf und so ziemlich von Anfang an mit dabei. Ich fand ihn auch wirklich nett, allerdings konnte ich ihn gerade zu Beginn nur schwer einschätzen. Ich habe nicht daran gezweifelt, dass er ein guter Freund ist, aber ich habe an der Haltbarkeit etwas gezweifelt. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass er sich gegen sie entscheiden könnte, andererseits dachte ich auch, dass er sie vielleicht sogar gerne als Partnerin hätte. Ich war mir absolut unsicher und dieser Kerl hat für einige Überraschungen im Buch gesorgt, soviel kann ich verraten ^^.

Dann gibt es da noch Vidar, der Dunkelelf, den Naya kennenlernt. Ich mochte Vidar total gerne, denn obwohl er zu den „Bösen“ gehört, hatte ich bei ihm nicht den Eindruck gehabt, dass er wirklich gemein ist. Ganz im Gegenteil, ich fand ihn sehr sympathisch irgendwie. Klar, er ist schon cool und irgendwie ein bisschen Bad Boy, aber er ist auch so höflich und lieb… Ganz ehrlich, er erinnerte mich zwischendurch sogar an Mr. Darcy, weil seine Sprache so gewählt ist. *hehe*

Auch die anderen Charaktere in dem Buch konnten mich mitreißen und verzaubern. Wir haben starke Helfer für Naya und wir haben natürlich auch krasse Antagonisten. Wer hier böse ist, wer gut… das alles muss Naya herausfinden, denn aus dem Mädchen, das sich für einen normalen Menschen gehalten hat, ist natürlich doch mehr geworden und sie wird direkt rein gezogen in den Krieg der Lichtelfen und der Dunkelelfen.

Die ganze Story ist super spannend und wirklich toll ausgearbeitet. Das Setting New York hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es noch andere wahnsinnig tolle Orte zu entdecken gibt. =) Die Stimmung im Buch ist magisch, die Figuren authentisch, der Plot einfach mitreißend. Ich fühlte mich total ins Geschehen hineingezogen und war gefangen in dieser unglaublich tollen Welt.

Der Schreibstil der Autorin ist einzigartig, wie ich finde. Bei Jugendbüchern hat man ja meistens einen sehr geraden, modernen Ton. Eher kurze Sätze, nicht viel Drumherum (obwohl ich sehr oft auch viele tolle Sachen lese, die über das „einfache“ hianusgehen). Ich finde, dass diese Art Jugendbücher auch ausmachen, gerade weil es eben Bücher für Jugendliche sind.
Gesa Schwartz hat meiner Meinung nach eine wahnsinnig tolle Mischung hinbekommen. Alles ist sehr modern und „leicht“, trotzdem hat sie einen fast schon malerischen Schreibstil. Wie oben erwähnt drückt sich zum Beispiel Vidar teilweise so gewählt aus, dass ich einfach an eine andere Zeit denken musste. Aber das Beste daran ist: Es passt perfekt!
Die Stimmungen werden nicht nur wahnsinnig gut eingefangen, nein, sie werden auch perfekt transportiert und die Worte schleichen sich direkt ins Herz des Lesers. Die Umgebungen waren für mich total deutlich gezeichnet, die Gefühle waren echt und die Spannung war nervenaufreibend. Jede Situation hatte ihr passendes Tempo, ihre passende Art, ihren eigenen Stil. Unfassbar gelungen und das macht dieses Buch zu einem Pageturner! Man kann sich nicht davon losreißen. =)


Fazit:

Ein absolutes Herzensbuch! Die Charaktere sind authentisch, die Story ist großartig und der Schreibstil ist wunderschön und trifft mitten ins Herz, so dass man nicht mehr aufhören kann. Ein perfekter Pageturner!

Volle 5 von 5 Pfotenherzen von mir

wunderschön romantisch und fantastisch

Von: Letanna Datum : 06.10.2015

letannasblog.blogspot.de/

Schon immer war Naya eine Außenseiterin. Als Halblut mit einem menschlichen Vater und einer Elfe als Mutter verfügt über sie über keine Magie. Sie lebt mit ihrem Vater in der Welt der Menschen, denn der Zugang zur Elfenwelt wird ihr aufgrund dieser Tatsache verwehrt. Das Leben ist für Naya nicht immer einfach, sie hat sehr früh ihre Mutter verloren und vermisst diese immer noch sehr. Auch wenn ihr bester Freund Jaron, ein Lichtelf, versucht ihr zu helfen, wird sie von den anderen Elfen verachtet. Als sie eines Nachts den Dunkelelfen Vidar kennenlernt, gerät sie zwischen die Fronten eines jahrhundertealten Krieges zwischen den Dunkelelfen und den Lichtelfen. Sie ist hin und her gerissen zwischen ihrer Freundschaft zu Jaron und den Dingen, die der geheimnisvolle Vidar ihr verspricht.

Bevor ich jetzt auf den Inhalt des Buches eingehen, muss ich vorab noch etwas zu dem grandiosen Cover sagen. Das ist wirklich ein absoluter Blickfang und passt perfekt zur Geschichte. Außerdem entspricht die junge Frau auf dem Cover genau meinen Vorstellung die ich mir von Naya gemacht habe.
Auf dieses Buch war ich im Vorfeld wirklich sehr gespannt, nicht nur wegen des tollen Covers, auch der Klapptext hat mich sehr angesprochen. Erzählt wird hier die Geschichte des Halbblutes Naya. Zur einen Hälfte Mensch zur anderen Hälfte Elfe, gehört sie keiner Seite wirklich an. Dieser Konflikt bestimmte Nayas bisheriges Leben. Naya ist ein sympatischer Charakter. Trotz der schwierigen Situation in der sie sich befinden, macht sie das beste aus dem ganzen.
Neben Naya gibt es dann natürlich noch Jaron und Vidar, die das Leben von Naya ganz schön durcheinander bringen. Das ganze klingt ein wenig wie eine Dreiecksgeschichte, aber die Autorin hat das sehr gut gelöst. Die Romantik spielt eine große Rolle, aber auch der Krieg zwischen den Licht- und Dunkelfen wird sehr thematisiert. Anfangs spielt die Handlung noch in der Welt der Menschen, wechselt dann aber in die Welt der Elfen und wird dann sehr fantasylastig. Die Sprache ist teilweise sehr poetisch und ausschweifend, was sehr gut zu den Elfen passt. Und es handelt sich hier bei diesem Buch tatsächlich um einen Einteiler, was ich sehr begrüßt habe.

Insgesamt eine wunderschöne romantische und fantastische Geschichte, die mich begeistern konnte. Ich vergebe hier klar die volle Punktzahl.