Leserstimmen zu
In der Stunde deines Todes

Mary Higgins Clark

Laurie-Moran-Serie (1)

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Leider fand ich dass die Geschichte des Klappentextes zu wenig im Vordergrund stand. Ansonsten ist es wieder eine gute Geschichte aus dem Hause Clark... Weiteres gibts im Video

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Mary Higgins Clark, eine Meisterin ihres Faches! Auch nach alle den Jahren schafft sie es mich immer wieder in Ihren Bann zu ziehen, mit ihren Stil, ihren Ideen und einfach mit ihren Geschichten! Auch wenn ich sagen muss, einige frühere Sachen haben mir persönlich besser gefallen aber die waren auch vom Stil her etwas anders. Nichts desto trotz, ein solider Thriller den man weiter empfehlen kann!

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Ich muss ja sagen, ich habe jetzt lange an dem Buch gelesen und ich kann noch nicht mal sagen warum bzw. woran es lag, dass ich so lange gelesen habe. Das Buch war im Großen und Ganzen gar nicht schlecht, aber so richtig mitgerissen hat es mich auch nicht. Ich würd sagen, ein solider Thriller, aber ohne große Überraschungen. Es geht um eine Frau, deren Ehemann vor den Augen des Sohnes auf dem Spielplatz erschossen wird. Der Junge steht unter Schock und beschreibt den Mann später als "den Mann mit den blauen Augen". Als der Täter am davon laufen ist, ruft er noch, du bist als nächstes dran und dann deine Mutter. Das hört auch eine Zeugin und gibt das dann so bei der Polizei an. Die Frau, Laurie, ist Produzentin einer Doku über nicht aufgeklärte Mordfälle. Sie will einen Mord von vor 20 Jahren aufklären und läd so alle Beteiligten zu dem Tatort ein. In der Villa in der Betty ermordet wurde, leben immer noch ihr Ehemann und die Haushälterin. Alle Tatverdächtigen, 4 College-Absolventinnen, werden mit Geld gelockt um sich den Kameras und den Fragen des Strafverteidigers zu stellen, um so endlich den Fall aufzuklären. Dass das natürlich nicht ganz ohne Theater abläuft, kann man sich ja vorstellen. Jede der 4 Absolventinnen hätte ein Tatmotiv gehabt, genauso wie der Geliebte. Laurie hat keine Ahnung, dass der Mörder ihres Mannes ihr sehr viel Näher ist, als sie eigentlich dachte. Er hat sich auf das Grundstück der Villa geschlichen, auf der die Doku gedreht wird. Während Laurie die Doku dreht ist ihr Sohn in einem Ferien-Camp. Ihr Vater, der sich immer um Timmy und sie gekümmert hat, hat Herzprobleme und so kommt es, wie es kommen muss. Timmy wird aus dem Ferienlager entführt. Das Buch ist in Kapiteln eingeteilt und jede Figur hat sein eigenes Kapitel immer im Wechsel. Das ist ziemlich gut gemacht, weil man so nicht durcheinander kommt. So haben jeweils die 4 Absolventinnen immer ein Kapitel, Laurie, der Strafverteidiger und auch der Mörder... Ich hatte zwischen durch schnell eine Ahnung der wer der Mörder von Betty sein musste, es ist eins der ältesten Motive der Krimigeschichte.

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Ja, ich weiß. Meine Ansprüche sind ziemlich hoch. Leicht und verständlich zu lesen - und doch irgendwie langweilig. Zumindest Stellenweise. Eventuell liegt es auch an der Übersetzung, aber irgendwie war dieser Thriller nicht der Beste von Clark.

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Vor einigen Jahren wurde Lauries Ehemann vor den Augen ihres Sohnes ermordet, der Täter hat Timmy noch zugerufen, dass auch bald er selbst und dann seine Mutter an der Reihe wären. Seitdem lebt Laurie in Angst, doch ein neuer Job lenkt sie vorerst etwas ab: Sie arbeitet an einer TV-Dokumentation über ungelöste Mordfälle und nimmt sich zu Beginn den Tod einer High Society-Lady an, die kurz nach dem Collageabschluss ihrer Tochter ermordet wurde. Gleich mehrere Personen hält Laurie dabei für verdächtig... Marry Higgins Clarke, die Grande Dame des Krimis, hat mit „In der Stunde deines Todes“ einen neuen Roman veröffentlicht und spielt darin wieder ihre großen Stärken aus. Die Charaktere sind sehr lebendig und intensiv gezeichnet, bis hin zur kleinsten Nebenrolle treten hier sehr detailliert beschriebene Menschen auf, deren Handlungen sehr gut nachvollziehbar sind und die trotzdem immer wieder überraschen können. Für jeden ihrer Charaktere hat sich Higgins Clarke dafür eine stichfeste Hintergrundgeschichte erdacht und bringt diese ihren Lesern durch wechselnde Perspektiven nahe. Besonders ihre Hauptrolle Laurie profitiert davon und wächst einem schnell ans Herz, hat aber auch kleine Makel und wirkt so sehr rund. In ihrer Geschichte verknüpft die Autorin hier gleich zwei Kriminalfälle, von denen Laurie einmal selbst betroffen ist, während sie in dem anderen ihre Ermittlungen anstellt. Dieser Part und die ermordete Dame, die aus ärmlichen Verhältnissen reich geheiratet hat und somit in die High Society aufgestiegen ist, ist auch sehr stimmig erzählt und konnte mich völlig fesseln. Zwischenmenschliche Beziehungen werden hier sehr genau beleuchtet, falsche Spuren gelegt, Verwirrung gestiftet, sodass man im Laufe der Handlung gleich mehrere Verdächtige hat. Der große Showdown löst dann alles gekonnt auf, ist für meinen Geschmack aber etwas zu kurz geraten, wie in der Geschichte selbst nutzt die Autorin leider nicht alle Möglichkeiten, ihre Story zu verdichten. Ihren zweiten Fall, den Mord an Lauries Ehemann, vernachlässigt Higgins Clarke leider ziemlich, er scheint lediglich dazu zu diesen, Lauries Charakter weiter auszuformen und ihr ein großes Misstrauen durch die ständige Gefahr anzudichten. Auch hier gerät die Auflösung nämlich ziemlich unspektakulär. Schade, denn hier hätte noch viel Potenzial nach oben gelegen. Dennoch ist hier ein Roman entstanden, der sehr kurzweilig zu lesen ist, der Spannung erzeugen kann und einen interessanten Mordfall präsentiert. Die sehr detailliert beschriebenen Charaktere punkten mit ihren überzeugenden Beschreibungen und ihren sehr gut erdachten Hintergründen, viele Überraschungen und eine gut geschilderte Auflösung lassen über den einen oder anderen Spannungsabfall hinwegsehen.

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Das Buch hatte mich vom Cover schon angesprochen, doch spiegelte sich das im Inhalt nicht wieder. Selbst der Klappentext fand sich im Buch nur stellenweise wieder. Zwar kam diese Geschichte immer wieder zur Sprache, aber hauptsächlich geht es um den Fall vor 20 Jahren und den aufzudecken. Dieser erzeugt bei dem Leser eine große Spannung. 4 Freundinnen, ein Vater, eine Haushälterin und der Mord an der Dame des Hauses - dazu noch 3 weitere Menschen in der Umgebung. So wird jede Person einzeln erwähnt, jeder hier hatte aus einem bestimmten Grund Hass auf die Ermoderte und somit auch jeder ein Motiv. Die Tochter Claire wurde natürlich oft erwähnt. Doch warum sie ihre Mutter so hasste, ließ sich zwar erahnen, doch erst zum Ende hin wird es ausgesprochen. Auch ihre Freundinnen bekommen ihre eigene Geschichten, so wurde Nina jahrelang von ihrer Mutter tyrannisiert, weil Diese glaubte, das Nina Schuld an der geplatzten Beziehung zu Robert Powell hat. Regina hegte einen Groll gegen die Powells, weil sie ihnen die Schuld am Selbstmord ihres Vaters gibt und Alison hoffte auf ein Stipendium, welches durch Familie Powell einer anderen Absolventin zugeteilt wurde. Hinzu kommt ein Liebhaber der Ermordeten, der Chauffeur der Familie Powell und die Mutter von Nina, natürlich der betrogene Ehemann selbst und eine eifersüchtige Haushälterin und des öfteren lag ich mit meinen Gedanken richtig, welche aber immer wieder durcheinander gewirbelt wurden, durch die vielen verschiedenen Motive. Wer war denn nun der Mörder? Durch eine Fernsehshow, moderiert von der toughen Laurie, soll der Mordabend rekonstruiert werden, in der Hoffnung, diesen Fall endlich zu lösen. Doch auch Laurie und ihr Sohn kämpfen seit Jahren mit der Angst, dass der Mann mit den blauen Augen, der 5 Jahre zuvor ihren Mann auf einem Spielplatz erschossen hatte, seine Drohung wahr macht und wieder zuschlägt. Nicht ahnend was er für ein Motiv hat und dass er ihr während der ganzen Aufzeichnung der Sendung im Nacken sitzt, kann sie zumindest den Mordfall an Betsy Powell lösen. Die Spannung zog sich bis zum Ende, wobei die Auflösung dann doch recht lapidar und ernüchternd war. Das Ende war sehr kurz. Ich hätte es mir noch etwas spektakulärer gewünscht. Ansonsten habe ich das Buch aber mit großem Eifer gelesen und ich finde es immer sehr interessant, wenn Autoren 2 Storys miteinander verweben. Ein mitreißendes Buch, aber nicht das beste Werk von Mary Higgins Clark

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Seit ihr Mann Greg vor fünf Jahren auf einem Spielplatz vor den Augen des gemeinsamen Sohnes Timmy erschossen wurde, lebt Laurie Moran in ständiger Angst, denn der Täter hat nicht nur ihr, sondern auch Timmy das schaurige Versprechen hinterlassen, dass er wiederkommen und einen nach dem anderen töten wird. Als Laurie nun auch noch eine TV-Show über ungelöste Mordfälle produzieren will, scheint der perfekte Moment für den Killer gekommen zu sein, denn mehr Aufmerksamkeit könnte er für seine geplanten Verbrechen wohl kaum bekommen – ein Fakt, den Laurie schlichtweg unterschätzt hat und so befindet sie sich bald nicht nur in einem Haus mit sechs Mordverdächtigen bei einem zwanzig Jahre zurückliegenden Fall, sondern auch ganz in der Nähe desjenigen, den sie seit fünf Jahren fürchtet und verabscheut. Der Schreibstil von Mary Higgins Clark ist so flüssig, dass man das Buch ohne ein einziges Stocken durchlesen kann. Ihre Personenbeschreibungen sind dabei so detailliert, dass man die Akteure der Geschichte fast vor sich sehen kann; gleiches gilt für die Schauplätze des Geschehens. Die Charaktere sind sorgfältig ausgearbeitet, und wirken daher sehr rund, besonders weil jeder Einzelne der Beteiligten im Laufe der Geschichte die verschiedensten seelischen Abgründe offenbart, die ihn nicht nur für den Leser, sondern sogar für sich selbst verdächtig erscheinen lassen. Dazu trägt auch die mit jedem Kapitel stetig wechselnde Erzählperspektive bei. Auch ist es schön, dass nicht übermäßig viel auf der Beziehungsmöglichkeit, die sich im Laufe der Geschichte für die Protagonistin andeutet, herumgeritten wird, wie es in vielen Büchern der Fall ist. Stattdessen stehen die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Vater und Tochter, Mutter und Sohn sowie zwischen vier Freundinnen, die sich zwanzig Jahre nicht gesehen haben, nachdem sie als Mordverdächtige gebrandmarkt wurden und die sich nun für Lauries TV-Show zum ersten Mal wiedersehen. Sogar für Nebenfiguren hat Mary Higgins Clark immer eine Hintergrundgeschichte und einige Details parat, die sie real wirken lassen. Durch die verzwickte Lage und die Selbstzweifel vieler Charaktere, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen bald alle für den Täter oder zumindest den Hauptverdächtigen halten, wird der Leser zudem so in die Irre geführt, dass es trotz jeder Menge zusätzlicher Informationen immer schwieriger wird, den Mörder im Fall der vier Freundinnen zu ermitteln, bis dieser zeitgleich mit Lauries persönlicher Bedrohung noch einmal zuzuschlagen versucht und sich alles in einem rasanten Showdown aufklärt. Besonders befriedigend ist dabei, dass jeder der Beteiligten am Ende auf gewisse Art und Weise seine gerechte Strafe erfährt, wenn auch teilweise nur durch die Verkettung bestimmter Umstände. Insgesamt ist In der Stunde deines Todes also ein spannender Thriller, der perfekt in einem Zug durchgelesen werden kann!

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Mary Higgins Clark soll um 1928 geboren sein und ist mittlerweile Verfasserin von beinahe 50 Büchern. Sie gilt als “Queen of Suspense” und ihre Thriller landen immer weit oben auf den internationalen Bestsellerlisten. In der Stunde deines Todes war ihr erstes Buch, das ich las. Vor zwanzig Jahren feierten vier Collegeabsolventinnen ihren Abschluss mit ihren Familien. Nach der Feier wurde die Mutter einer der Mädchen im Schlaf erstickt. Der Täter wurde nie identifiziert; Hauptverdächtige waren die vier Mädchen, die alle ein Motiv gehabt hätten. Zwanzig Jahre später dreht eine Fernsehproduzentin eine Reality-Sendung über den damaligen Mordfall. Mit dabei sind auch die vier mittlerweile erwachsenen Frauen, sowie der Ehemann. Während Erstere versuchen, ihre Geheimnisse für sich zu behalten, möchte der Witwer endlich herausfinden, was damals geschehen ist. Die Fernsehproduzentin, Laurie, verlor vor wenigen Jahren ihren Ehemann, der vor den Augen des gemeinsamen Sohnes Timmy auf einem Spielplatz erschossen wurde. Damals drohte der Täter, dass er im Anschluss Laurie und danach auch Timmy töten werde. Seitdem lebt Laurie in ständiger Angst um ihren Sohn, dessen Leben wirklich in Gefahr zu schweben scheint, denn auch er Mörder ihres Mannes hat sich unters Set gemischt und verfolgt die Dreharbeiten. Eine überaus spannende Geschichte. Ich bin generell ein Fan von sogenannten Cold Cases, und bei diesem hier wusste ich bis zur Auflösung nicht, wer nun der Täter war! Allerdings kam die Auflösung ganz plötzlich – und dann war es das auch schon. Der Spannungsbogen stieg vorher nicht an. Ich bemerkte auch erst nach zwei, drei Seiten, dass der Fall ja nun geklärt war und der Täter identifiziert war. Mary Higgins Clark schreibt zwar kontinuierlich spannend, aber das beinhaltet eben keine Szenen, die besonders hervorstechen. Was mich sehr gestört hat, waren die unglaublich vielen verschiedenen Erzählperspektiven. Das Buch besteht aus 97 Kapiteln und keine zwei Kapitel hintereinander werden aus Sicht der selben Person geschildert. Insgesamt gibt es, wenn ich niemanden vergessen habe, elf verschiedene Ich-Erzähler. Elf! Anfangs kam ich noch sehr mit den Namen durcheinander, doch glücklicherweise unterschieden sich die Charaktere alle so sehr voneinander, dass ich sie dann doch ganz gut auseinander halten konnte. Letztendlich war ich etwas enttäuscht vom Buch. Die Geschichte ist wirklich gut, die Charaktere sind toll ausgearbeitet und Mary Higgins Clark hat einen tollen Schreibstil. Mir hätte es aber wohl sehr viel besser mit einem allwissenden oder maximal zwei Erzählern gefallen.

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