Leserstimmen zu
Wenn du noch lebst

Mary Higgins Clark

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Als Lane Harmon den Auftrag zur Inneneinrichtung eines Stadthauses bekommt, lernt sie Eric Bennett kennen. Ein äußerst charmanter Typ, der alte Gefühle in ihr weckt und sie mehr und mehr für sich einnimmt. Nicht zuletzt deshalb, weil er auf Anhieb einen Draht zu ihrer Tochter Katie findet. Trotzdem ist sie am Zweifeln, ob sie sich auf ihn einlassen soll. Auch wenn sie von seiner Unschuld überzeugt ist und fest daran glaubt dass sein Vater den Finanzskandal vor zwei Jahren allein durchgezogen hat, warnt eine innere Stimme sie davor sich auf eine Beziehung mit ihm einzulassen. Während sie noch mit sich ringt, setzt eine Sonderkommission des FBI alles daran den verschwundenen Fondsmanager und die veruntreuten Gelder aufzuspüren. Als Lane, die von alldem nichts ahnt, ihre Entscheidung schon fast getroffen hat spitzt sich die Lage zu und sie muss erkennen, wie sehr sie sich geirrt hat. Fazit Ein ruhiger Thriller, mit vielschichtigen Charakteren, der auch ohne Blutvergießen für ein gleichbleibendes Maß an Spannung sorgt und mit einem dramatischen Showdown endet.

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3 Dinge, die mir spontan zum Buch einfallen: endlich ein neuer Thriller von MHC!, tolles Cover, die Protagonistin heißt Weg, auch nicht schlecht Das sagt der Verlag über das Buch: Die Innenarchitektin Lane Harmon, alleinerziehende Mutter der fünfjährigen Katie, erhält einen großen neuen Auftrag: Sie soll das Stadthaus der Bennetts neu ausstatten. Diese Familie hat – wie Lane bald herausfindet – eine dunkle Geschichte: Der Senior, Peter, verschwand vor zwei Jahren bei einem Segelausflug spurlos – und nur wenig später kam heraus, dass aus dem von ihm gemanagten Fonds fünf Milliarden Dollar veruntreut wurden. War es Selbstmord? Oder hat er sein Verschwinden inszeniert? Nur seine Familie glaubt fest an seine Unschuld. Und Lane ist zusehends hin- und hergerissen, denn sie hat sich in den attraktiven Sohn des Hauses verliebt. Sie ahnt nicht, wie sehr sie sich und ihre kleine Tochter dadurch in Gefahr bringt … Meine bescheidene Meinung: Beim großen A kommt der aktuelle Thriller von Mary Higgins Clark nicht so gut weg – was bin ich froh, dass ich nicht auf die Meinungen dort gehört habe – mir wären ein paar sehr unterhaltsame, spannende (wenn auch nicht super-thrillige) Lesestunden verwehrt geblieben. Zu allererst muss ich sagen, dass es sich bei Wenn du noch lebst (im Original noch besser: The Melody Lingers on) nicht wirklich um einen Thriller im herkömmlichen Sinn handelt: es wird weder blutig noch übertrieben spannend noch großartig lebensbedrohlich. Doch genau das ist, was mir so gut gefallen hat: Higgins Clark setzt dieses Mal auf eine sehr subtile Art kleine Akzente, die ihre Wirkung nicht verfehlen. Ich habe mich – wie leider einige andere Leser – nicht gelangweilt, sondern einfach richtig gut unterhalten. Das lag jedoch nicht nur an der Frage, ob der alte Bennett noch am Leben ist oder nicht (das wird recht früh aufgedeckt), sondern habe mit den Protagonisten und der Handlung als ganzer gefiebert und das Buch entsprechend schnell gelesen. Wir lernen nicht nur die Lane sehr gut kennen; auch vermeintlich nebensächliche Charaktere wie ihre Chefin Glady Harper oder Anne, die Frau Peter Bennetts, wachsen dem Leser über die guten 350 Seiten schnell ans Herz. Alle miteinander sind absolut lebensecht und (mehr oder weniger) sympathisch. Mary Higgins Clark schafft es, mehrere Handlungsstränge – die man zuerst gar nicht als zueinandergehörig einstuft – miteinander zu verbinden, so dass am Ende ein in sich stimmiges Bild entsteht und kreiert somit einen kurzweiligen Spannungsroman, der sich vor seinen Vorgängern nicht verstecken muss. Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass Wenn du noch lebst ohne unnötige Längen auskommt. Ich mag dicke Bücher sehr gerne, aber dann sollte auch was drin stehen und nicht um der Seitenzahl wegen drumherum geschrieben werden. Hier ist die Handlung atmosphärisch, spannend, authentisch und stimmig und auch für diejenigen geeignet, die mit Cliffhangern und Brutalität ohne Ende à la Fitzek nicht allzu viel anfangen können. Gerne mehr davon!

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Kritik: Gerade zu den kalten Jahreszeiten liebe ich es, einen Thriller zu lesen, denn es passt zur düsteren und erdrückenden Atmosphäre. Da Mary Higgins Clark zu meinem liebsten Frauen-Thriller-Autorinnen gehört, habe ich mich über dieses Buch riesig gefreut. Der Klappentext war einfach packend und ich war mir sicher, dass mich diese Frau nie enttäuschen kann. Ich habe dieses Buch so durchgesuchtet, dass ich meine Bahn verpasst hätte. Frau Clark weiß es einfach, wie man es schafft, dass der Leser ihre Bücher nicht aus der Hand legen kann. Ich kam sehr schnell in die Story rein, denn es weckte gleich mein Interesse. Mich begeisterten die vielen nervenzerreißenden Momente, in denen ich mich mal ärgerte und mal fragte: Aber warum? Die Autorin spielte mit meiner Psyche, was nicht ungewöhnlich ist. Jedoch war dieses Buch eine Mischung aus Krimi und Thriller, denn es gab viele Rätsel in denen sich die Hauptprotagonistin Lane Harmon hineinsteigerte. Die Charaktere wurden authentisch beschrieben. Die alleinerziehende Mutter einer 5-jährigen machte auf mich einen sympathischen Eindruck und das blieb auch bis zum Ende hin. Als Innenarchitektin soll sie das Haus der Familie Benett neu ausstatten. Dabei stößt sie auf einige mysteriöse Dinge. Eines dieser Geheimnisse ist das spurlose Verschwinden der Bennetts. Sie möchte unbedingt herausfinden was mit der Familie passiert ist, denn laut der Polizei wurden keine Leiche gefunden. Während ihrer Suche lernt Lane den attraktiven Sohn der Bennet-Familie, Eric, kennen und lieben. Doch damit begibt sie sich in Gefahr. Das Cover ist mal was anderes, denn sonst findet man oft die Katzen vorne. Diese haben mich persönlich gestört, denn zum Einen mag ich keine Katzen und zum Anderen würde ich niemals zu dem Buch greifen, wenn ich nicht wüsste, dass es von Frau Clark ist. Dies ist bisher das beste Cover von ihr! Hoffe die nächsten werden genauso. Fazit: Wieder einmal konnte mich ein Buch von Mary Higgins Clark von der ersten Seite an packen. Die Geschichte fing spannend an und wurde von Seite zu Seite spannender. Schreibstil passte perfekt zur Handlung und Stimmung.

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Das Hörbuch klang sehr spannend. Doch leider muss ich sagen, dass es mich dann nicht wirklich hat überzeugen können. Zwar kommt man gut in die Handlung hinein und es gefällt mir auch sehr gut, dass man durch die unterschiedlichen Perspektiven schnell Einblick in die verschiedenen Charaktere bekommt, aber wirklich fesselnd ist das Ganze nicht. Ich hatte einen Thriller erwartet, der mich gefangen nimmt und bei dem ich mit den Personen „mitfiebere“, das war hier leider nicht der Fall. Die Geschichte plätschert so dahin und man möchte zwar wissen, was jetzt wirklich damals los war, wie alles zusammenhängt und vor allem wer etwas davon weiß, aber trotzdem kam zumindest bei mir nicht so richtig Spannung auf und das Ende war zu vorhersehbar. Die Handlung hast Potential, aber das wird nicht wirklich ausgeschöpft. Daher kann ich das Buch eher nicht empfehlen, zumindest nicht, wenn man einen Thriller erwartet.

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Inhalt: Lane Harmon von Beruf mit Leidenschaft Innenarchitektin und liebevolle alleinerziehende Mutter ihrer fünfjährigen Tochter Katie, wird von ihrer Chefin mit einem großen neuen Auftrag versehen – Sie soll das Stadthaus der Bennetts neu ausstatten! Über der Familie liegt eine dunkle Vergangenheit, deren Geschichte und Ausmaß Lane bald am eigenen Leib zu spüren bekommt. Der angesehene und wohlhabende Senior der Familie ist auf einer Segeltour vor zwei Jahren spurlos verschwunden und kurze Zeit später kam sein dunkles Geheimnis mit geballten Ausmaß zum Vorschein, denn die von ihm gemangten Fonds im Wert von fünf Millionen Dollar wurden von ihm gekonnt veruntreut. Jegliche Spur fehlt zum Geld der Hinterbliebenen und auch zu Mr. Bennett. Vermutungen, dass sein Segelunfall inszeniert ist werden Kund! Und die Polizei ermittelt auch nach Jahren nach jeder heißen Spur, die sich ihnen bietet. Was ist dran an den Anschuldigungen und vor allem wie tief steckt der Sohn des Hauses mit in den Machenschaften? Lane sieht sich immer mehr in den Sumpf der Familiengeschichte gleitet und ist hin – und hergerissen, denn sie hat sich in Bennett Junior Hals über Kopf verliebt. Doch was sie nicht ahnt ist, dass sie sich mit jedem Schritt den sie gehen wird, immer mehr gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter in riesen Gefahr begibt! Meine Meinung: Mary Higgins Clark wird als eine der angesehensten Thriller-Autorin beschrieben. Umso mehr habe ich mich auf dieses Buch gefreut, denn war mir leider bisher die Autorin total unbekannt und auch keins ihrer bisher erschienen Werke habe ich gelesen. Der Klapptext und auch das sehr interessante Cover haben mich so sofort angelockt und mit Begeisterung habe ich mich ans Lesen gemacht und bin auch direkt in der Handlung gut angekommen. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Lässt sich leicht verfolgen und bringt auch in den richtigen Momenten die passenden Emotionen auf, die von der Autorin gewünscht sind. Jedoch flaute meine starke Begeisterung allmählich ab, denn das Gefühl eines Thrillers wollte einfach nicht beim Lesen aufkommen. Zwar ist in einigen Kapiteln eine Spannung zu verspüren, aber leider hält sich die Autorin dabei in meinen Augen sehr zurück. Mir fehlte das zerbersten meiner Nerven und das ich das Gefühl hatte mit den Charakteren zu leiden, zu zittern und deren übergreifende Verzweiflung zu spüren, denn genau diese Eigenschaften machen für mich einen absolut gelungenen Thriller aus. Leider kam dies kaum zum Vorschein, sondern eher ein angenehmes Spannungsgefühl welches noch in Anfängerschuhen zu stecken scheint und auf den Moment wartet endlich ausbrechen und seine wahre Größe zeigen zu können. So kam es dann leider auch so, dass für mich die Geschichte eher so dahinplätscherte und manche Kapitel eher langatmig in die Länge gezogen wirkten. Die Handlung bringt sehr viel Potential mit sich und bis zum Schluss habe ich gehofft, dass die Autorin dies aufgreift und im vollen Ausmaße noch zur Geltung bringt. Aber der Aha-Effekt blieb leider aus. Durch die Wahl der unterschiedlichen Erzählstränge konnte man einen guten Einblick auf die Auswirkungen der Tat erhaschen. Die Charaktere sind sehr authentisch und greifbar herausgearbeitet und man kann zu jedem einzelnen eine Bindung aufbauen. Fazit: Ein Thriller mit Mängeln, aber trotzdem sehr gut geschrieben und mit einem fesselnden Aspekt im Gebäck – denn man will unbedingt herausfinden was passiert und vor allem WER so alles seine Finger in dem perfiden Spiel mit drin hat!

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Auf diesen Thriller habe ich mich wirklich sehr gefreut, der Klappentext und auch das Cover überzeugten mich sofort. Ich war gespannt welche Story mich wohl erwarten würde, denn bisher hatte ich noch kein Buch der Autorin gelesen. Das machte mich natürlich noch neugieriger. Ich begann mit dem Lesen und muss zugeben das mir der Einstieg in die Story doch etwas schwer fiel. Der Schreibstil an sich ist locker und auch flüssig und dennoch kam ich nicht in die Story rein. Nach ungefähr 50 Seiten änderte sich das endlich, ich war mitten in der Story und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es gab einige spannende Szenen die mich den Atem anhalten ließen und ich war voller Vorfreude auf den Rest der Story. Dann allerdings nahm die Spannung ab, die Story plätscherte an mir vorbei und so richtige nervenaufreibende Spannung suchte ich vergebens. Hinzu kam das die Story leicht zu durchschauen war. Die Charaktere sind authentisch beschrieben. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten. Die Handlung war spannend und teilweise auch fesselnd, doch leider gab es einfach zu viele langatmige Szenen. Die Thematik und auch die Grundidee haben mich wahnsinnig interessiert, teilweise ist es der Autorin gelungen die Story gut umzusetzen aber es war durchaus noch Luft nach oben. Zusammenfassend gesagt ist "Wenn du noch lebst" ein Thriller der trotz einiger Schwächen angenehm zu lesen war. Mich konnte dieses Buch nicht überzeugen, doch ich denke es gibt mit Sicherheit Leser denen dieser Thriller gefallen wird. Fazit: Mit "Wenn du noch lebst" ist der Autorin ein Thriller gelungen der noch Luft nach oben hat, aufgrund kleinerer Schwächen und fehlender Spannung bekommt dieses Buch von mir 3 Sterne.

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Die Autorin Mary Higgins Clark ist eine der erfolgreichsten Thrillerautoren weltweit und deshalb für Liebhaber spannender Literatur auch keine Unbekannte. Sie wurde 1928 in New York geboren und schrieb bereits als Schülerin kleine Geschichten. Heute lebt sie in New Jersey und sie hat inzwischen an die 20 Krimis und mehrere Erzählbände veröffentlicht. Mary Higgins Clarks Bücher führen regelmässig die Bestsellerlisten an und sie gewann mit ihren Geschichten schon zahlreiche Auszeichnungen. Auch Verfilmungen gab bereits. Also, Mary Higgins Clark kennt sich aus mit kriminellen Machenschaften und ich bin von ihrem Schreibstil wirklich begeistert. Natürlich richtet sich „Wenn du noch lebst“ an ein eher erwachsenes Publikum und da die Story sich um das Verschwinden eines Börsenmagnaten strickt, brauchte ich ab und zu auch ein paar Erklärungen bei den Finanzdingen. Aber da die Handlung in der New Yorker Finanzwelt spielt, konnte ich mich ganz gut reinfinden. Über meine Empfindungen zu New York City habe ich euch ja schon einmal hier auf meinem Blog etwas geschrieben. Und der Thriller von Mary Higgins Clark hat diese unterkühlte Stimmung der Gesellschaft dort auch gut wiedergegeben. So, nun ein paar Fakten zur Story von „Wenn du noch lebst“ von Mary Higgins Clark: Die Protagonistin im Buch ist Elaine Marsha Harmon, genannt Lane, die als Innenausstatterin bei einer namenhaften Agentur in New York City arbeitet. Sie ist Mutter einer kleinen Tochter und hat ihren Mann bei einem Unfall verloren. Als ihre dominante Chefin den Auftrag bekommt die Räume der Ehefrau des verschwundenen Börsenhais Parker Bennetts zu gestalten, lernt Lane Harmon auch den Sohn Eric Bennett kennen. Ist Parker Benett nur untergetaucht und hat die veruntreuten fünf Milliarden Dollar einfach beiseite geschafft, oder ist er wirklich tot. Und was weiss seine Familie wirklich? All diese Fragen werden nun auch für Lane immer wichtiger und vielleicht auch gefährlich. Aber das solltet ihr selbst rausfinden. Mary Higgins Clark schafft hier eine spannende Handlung darzustellen, auch wenn man sich nicht vordergründig für verworrene Finanzgeschäfte interessiert. Als Leser fühlt man, wie sich die Spuren und Hinweise verdichten, ohne das man sofort weiss, wie die Geschichte ausgehen wird. Die Autorin Mary Higgins Clark ist eine der erfolgreichsten Thrillerautoren weltweit und deshalb für Liebhaber spannender Literatur auch keine Unbekannte. Sie wurde 1928 in New York geboren und schrieb bereits als Schülerin kleine Geschichten. Heute lebt sie in New Jersey und sie hat inzwischen an die 20 Krimis und mehrere Erzählbände veröffentlicht. Mary Higgins Clarks Bücher führen regelmässig die Bestsellerlisten an und sie gewann mit ihren Geschichten schon zahlreiche Auszeichnungen. Auch Verfilmungen gab bereits. Also, Mary Higgins Clark kennt sich aus mit kriminellen Machenschaften und ich bin von ihrem Schreibstil wirklich begeistert. Natürlich richtet sich „Wenn du noch lebst“ an ein eher erwachsenes Publikum und da die Story sich um das Verschwinden eines Börsenmagnaten strickt, brauchte ich ab und zu auch ein paar Erklärungen bei den Finanzdingen. Aber da die Handlung in der New Yorker Finanzwelt spielt, konnte ich mich ganz gut reinfinden. Über meine Empfindungen zu New York City habe ich euch ja schon einmal hier etwas geschrieben. Und der Thriller von Mary Higgins Clark hat diese unterkühlte Stimmung der Gesellschaft dort auch gut wiedergegeben. So, nun ein paar Fakten zur Story von „Wenn du noch lebst“ von Mary Higgins Clark: Die Protagonistin im Buch ist Elaine Marsha Harmon, genannt Lane, die als Innenausstatterin bei einer namenhaften Agentur in New York City arbeitet. Sie ist Mutter einer kleinen Tochter und hat ihren Mann bei einem Unfall verloren. Als ihre dominante Chefin den Auftrag bekommt die Räume der Ehefrau des verschwundenen Börsenhais Parker Bennetts zu gestalten, lernt Lane Harmon auch den Sohn Eric Bennett kennen. Ist Parker Benett nur untergetaucht und hat die veruntreuten fünf Milliarden Dollar einfach beiseite geschafft, oder ist er wirklich tot. Und was weiss seine Familie wirklich? All diese Fragen werden nun auch für Lane immer wichtiger und vielleicht auch gefährlich. Aber das solltet ihr selbst rausfinden. Mary Higgins Clark schafft hier eine spannende Handlung darzustellen, auch wenn man sich nicht vordergründig für verworrene Finanzgeschäfte interessiert. Als Leser fühlt man, wie sich die Spuren und Hinweise verdichten, ohne das man sofort weiss, wie die Geschichte ausgehen wird.

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Bewährt gut

Von: Harakiri

25.10.2015

Ist Parker Bennett wirklich ertrunken oder nur untergetaucht? Diese Frage stellt sich seine Frau und das FBI seit zwei Jahren. Damals verschwand der milliardenschwere Betrüger spurlos. Nun muss seine Frau aus dem gemeinsamen Haus ausziehen und Innenausstatterin Lane soll ihr neues Heim gemütlich gestalten. Hierbei lernt sie auch den Sohn der Familie, Erik, kennen und gewinnt seine Zuneigung. Doch auch er ist in Verdacht, bei den Betrügereien des Vaters die Hand im Spiel gehabt zu haben. Eine rasante Jagd beginnt, bei der Lane in Lebensgefahr gerät. Unglaublich wie Mary Higgins Clark in ihrem hohen Alter noch aktiv ist und fesselnde Romane schreibt. In „Wenn du noch lebst“ entführt sie uns in die Welt der Schönen und Reichen – jeder im Buch hat entweder viel Geld oder sieht umwerfend aus. Was Wunder, dass sich auch eine zarte Liebelei entspinnt, die allerdings nicht frei von Vorurteilen ist. Doch Lane glaubt fest an Erik. Und der Leser mit! Kein Schatten von Verdacht fällt auf ihn, erst als Teile seiner Vergangenheit publik werden, gerät der Leser ins Grübeln. Doch selbst dann mag man noch nicht an eine Schuld seinerseits glauben. Als Thriller würde ich das Buch – bis auf die letzten Seiten – nicht unbedingt bezeichnen. Die Handlung beginnt gemächlich, steigert sich langsam, wobei der Leser den Ermittlern immer einen Schritt voraus ist, um dann am Ende doch noch einen Anschein von Spannung zu erhalten. Da hilft es auch nicht, dass in einer – unbedeutenden – Nebenhandlung ein Ehemann und Geschädigter Lane verfolgt. So richtiges Mitfiebern kommt nicht auf Psychothriller trifft des Pudels Kern vielleicht eher. Ich habe mich dennoch gut unterhalten gefühlt, weil die Schreibweise von Frau Higgins Clark sehr anschaulich und flüssig ist. Kurze Kapitel, die allerdings manchmal etwas abrupt enden, tragen zu einem schnellen Lesefluss bei.

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