Leserstimmen zu
WARUM GEDANKEN STÄRKER SIND ALS MEDIZIN

Lissa Rankin

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Taschenbuch
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Inhalt/Meinung Der Titel ist mir sofort ins Auge gesprungen, immer mehr wird mir bewusst was die Psyche für einen Einfluss auf den Körper hat und ich hinterfrage oft die schulmedizinischen Entscheidungen. Sehr interessant finde ich, dass die Autorin auch ihre eigenen Erfahrungen mit einbezieht und teilweise sehr autobiographisch schreibt. Wenn eine Ärztin plötzlich die Behandlungsweisen ändert, gibt das einem sehr zu denken. Sie zeigt auf, was die ersten Reaktionen des Körpers sind und wie man damit umgehen soll oder kann. Ebenso gibt sie ein 6 Schritte Programm zur Selbstheilung weiter, dass ich sehr toll finde und auch schon selbst probiert habe umzusetzen. Fazit Die Ärztin zeigt ganz deutlich und ehrlich wie Körper und Geist zusammenhängen und wie man neben der Schulmedizin auch anders mit Krankheiten umgehen kann. Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung, für alle die sich mit diesem Thema auseinander setzen.

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Super recherchiert und vollumfänglich zusammengestellt, mit Erkenntnissen, die der breiten Masse der Bevölkerung viel zu selten vermittelt werden!Das richtige Denken und Fühlen haben einen enormen Einfluss auf unser Immunsystem und damit auf die Kraft , die die Heilungsvorgänge im Körper beeinflussen kann.Es hat mir die Augen geöffnet, was Stress alles auslösen kann. Und wie wichtig Auszeiten und Positive Gedanken sind ,Wenn eine Ärztin, die nur an die Schulmedizin glaubt plötzlich umschwenkt , das sollte viele mehr zum Nachdenken und nacharmen animieren.

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Wenn man an Gesundheit denkt, fallen einem stets so allgemeine Dinge ein, wie auf sich achten, ausgewogen Essen, Sport machen… Ja, auch mir ging das so. Seit gefühlten Ewigkeiten habe ich Probleme mit dem Essen und den nachfolgenden Symptomen, die bis zur kompletten Lahmlegung führen. Vieles wurde ausprobiert, untersucht und doch habe ich bei vielen Lebensmitteln einfach große Probleme. Warum Gedanken stärker sind als Medizin – Wissenschaftliche Beweise für die Selbstheilungskraft von Lissa Rankin hat mir nun noch einmal die Augen geöffnet, dass eigentlich ganz andere Faktoren hinsichtlich der Gesundheit wichtig sind. Ich war eigentlich immer davon überzeugt, dass es DIE eine Ursache und Lösung gäbe, doch dies ist falsch. Um dieses und andere wissenschaftlich bestätigte Dinge geht es unter Anderem in diesem Buch. „In der Schmerzbehandlung sind Placebos tatsächlich annähernd so wirksam wie Morphium. Und zahlreiche Studien beweisen, dass die glücklich machenden Wirkungen von Antidepressiva fast ausnahmslos dem Placebo-Effekt zugeschrieben werden können.“ Das Medikament ist oft unwesentlich im Heilungsprozess, die Art und Weise wie der Arzt mit dem Patienten umgeht und vermittelt, ist hingegen mehr als entscheidend. Leider sind viele Ärzte sich diesem nicht bewusst und bestärken den Patienten wenig in der ‚Findung der Lösung seines Problems‘. Oft wird es als etwas Psychisches abgestempelt, dem Patienten gesagt, dass etwas chronisch oder langfristig sei oder der Patient fühlt sich wie eine ‚Nummer‘ und verlässt mit mehr Fragen als Antworten, das Behandlungszimmer. „Der schulmedizinischen Lehrmeinung zufolge gilt alles, was nicht besser abschneidet als ein Placebo, als >Quacksalberei<. Aber verlieren wir mit dieser Einstellung nicht das eigentliche Ziel aus den Augen?“ Dass der Körper über Selbstheilungskräfte verfügt, sollte uns allen klar sein. Sobald wir uns schneiden, ein Bein brechen oder ein Bandscheibenproblem haben, schafft der Körper dies in einem bestimmten Rahmen selbst zu heilen oder damit klar zu kommen. Wir müssen ihn nur die Zeit und nötige Entspannung einräumen. Entspannungsreaktionen aktivieren die Selbstheilung, Stressreaktionen machen krank. Auch für Krebs, allgemeine Unverträglichkeiten bzw. Allergien und Darmkrankheiten könnte Stress eine erhebliche Rolle spielen. Nicht ohne Grund werden heutzutage immer mehr Menschen krank. Wir müssen wieder etwas zur Ruhe kommen, uns entsprechende Helfer suchen, die uns beim Genesen unterstützen, unserem Körper die entsprechende Zeit geben und optimistisch bleiben. Nur so ist es neben der Ernährung, Sport und frischen Luft möglich, auch langfristig gesund durchs Leben zu gehen. „Es gibt viele Belege dafür, dass Ärzte Sie in Ihrem Genesungsprozess womöglich weniger durch die verordneten Behandlungen voranbringen, als vielmehr durch ihre persönliche Autorität, die Sie selbst ihnen einräumen.“ Dieses Buch war für mich in dieser Hinsicht äußerst inspirierend. Es ist kein trockenes Sachbuch, sondern lebt von Rankins Erfahrungen als Ärztin und ihrer Schreib- und Erklärweise. Sehr bemerkenswert finde ich hier zu den theoretischen Erklärungen und Zusammenhängen, ihre 6 Schritte zur Selbstheilung und ihre Hauptaussage, dass Entspannung, das größte Mittel zur Genesung ist. Nur mit Entspannung kann der Kampf-Flucht-Reflex durchbrochen und die Heilung eingeleitet werden. Wenn ich zurückdenke, wie oft ziehe ich am Tag unbewusst die Schultern hoch oder verkrampfe und setze damit mich selbst und meinen Körper unter Druck? Der Patient ist der beste Diagnostiker, nur ab und zu bedarf es etwas Input von außen – Lissa Rankin hat mir mit diesem Buch so einiges gelehrt. „Die meisten Menschen sind überzeugt, dass bestimmte Krankheiten unheilbar, tödlich oder chronisch sind. Doch was ist, wenn das einfach nicht stimmt?“

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