Leserstimmen zu
In 50 Wochen um die Welt

Lars Lilienthal, Svenja Lilienthal

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Wer hat nicht schon einmal davon geträumt: den Laden zuschließen, den Job Job sein lassen und auf Weltreise gehen? Und wer hat nicht schon in der darauffolgenden Sekunde den Gedanken wieder verworfen? Geht doch eh nicht: Wie finanzieren? Kriegen wir danach unsere Jobs wieder? und vor allem: die Kinder müssen doch in die Schule! Lars uns Svenja Lilienthal haben es trotzdem gewagt und sind mit ihren Jungs um die Welt gereist. Ein Buch haben sie zusammen geschrieben. Das ist nun aber kein klassischer Reisebericht, sondern mehr eine Geschichte davon, wie ein Jahr zusammen in der Fremde eine Familie verändern und festigen kann. Gedacht ist das Buch von den Lilienthals als Motivationshilfe für andere Familien, sich eben nicht länger Ausreden hinzugeben, sondern sich zu trauen, sich und seinen Kindern die einmaligen Erfahrungen einer Weltreise zu ermöglichen. Familie Lilienthal macht auf jeden Fall Lust, sofort alles stehen und liegen zu lassen und loszufliegen. Dabei zeigt gerade der erste Teil des Buches auch, dass ohne gute Planung überhaupt nichts geht, mit Kindern erst recht nicht. Genau wird beschrieben, wie die Familie kalkuliert hat, überlegt hat, was mit Freunden, Wohnung, Laden und Schule in der Zwischenzeit passieren soll. Inhaltlich liegt der Fokus auf dem ersten Reiseabschnitt Indien, weil diese erste Zeit für die Entwicklung der Familiendynamik wohl am wichtigsten, vielleicht aber auch insgesamt am beeeindruckensten war. Lars Lilienthal ist Fotograf und so kann man die Reise im Fotoblog der Familie nachvollziehen. Im letzten Teil lässt die Geschichte etwas nach. Man hat fast den Eindruck, als hätte die Familie nun wichtigeres zu tun, als ihre Reise minituös im Tagebuch festzuhalten. Vielleicht kehrt aber auch auf einer Weltreise irgendwann so etwas wie Alltag ein und so ist vielleicht für den Reisenden irgendwann das Vokabular für das ewig Neue erschöpft. Das Buch lohnt sich trotzdem für alle, die von einer Weltreise träumen und sich der Kinder wegen nicht trauen. Es ist inspirierend: Lilienthals sind nicht trotz ihrer Kinder auf die große Tour gegangen, sondern wegen der Kinder. Leseprobe bei Kösel

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Alltagsroutine - darüber mache ich mir immer wieder Gedanken, besonders wenn ich wieder mal bei meinen Eltern zu Besuch bin. Und ich kann solch eine "Flucht" durchaus verstehen - ob das aber jede Familie so machen kann, wage ich zu bezweifeln, da die beiden Eltern jeweils ein gutgehendes Geschäft hatten, sie es sich somit finanziell problemlos leisten können. Mal sehen, ob wir das auch irgendwann mal machen können - dafür allerdings fehlt bei uns derzeit nicht nur das Geld, sondern vor allem die Kinder. Ich bewundere die Familie Lilienthal für ihren Mut, diese Reise zu verwirklichen, daheim in Deutschland Haus und Job aufzugeben, ihre Kinder einzupacken und einfach loszureisen - neue Kulturen zu entdecken, neue Länder zu sehen um herauszukommen aus der Routine. Dabei ist die Familie aber auch so ehrlich und schildert nicht nur die Höhen ihrer Weltreise. Eine tolle Reise - ein toller Reisebericht, ein absoluter Traum. Ich wäre sofort dabei!

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