Leserstimmen zu
Das Ende der Zeit

Myra McEntire

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Das Cover gefällt mir bei diesem Band nicht so gut. Es passt zwar zu den beiden anderen Bücher, die Farbe ist gleich, die Schmetterlinge sind toll, aber das Bild der Frau die auf den vorherigen Büchern auch abgebildet ist gefällt mir dieses Mal nicht so gut. Ich weiß auch nicht ich kann mich damit einfach nicht anfreunden. Was an diesem Cover besonders ist, ist die abgebildete Uhr. Wenn man die ersten beiden Bücher schon gelesen hat, weiß man dass die Uhr ein Symbol der Zeitreise ist und in diesem Buch eine wichtige Rolle spielt. Diese Mal wird das Buch aus der Sicht von Dune und Hallie erzählt. Dune ist ein Junge, der schon längere Zeit bei der Organisation von Hourglass mitwirkt. Er hat sich auf das Infinityglass spezialisiert, dass er mit seinen Freunden so schnell wie möglich finden soll. Aber es stellt sich heraus, dass das Infinityglass ein Mensch ist, Hallie. Hallie lebt bei ihrem Vater, der ein einflussreicher Mann ist und seine Tochter so gut wie möglich beschützen will. Deshalb darf Hallie auch nicht das Haus verlassen und wenn dann nur in Begleitung mehrerer Bodyguards. Dune bewirbt sich als neuer Leibwächter für Hallie, da er sie beschützen will. Aber Hallie hat gar keine Lust auf ständige Überwachung und versucht Dune um den Finger zu wickeln. Wie in den Bänden eins und zwei haben die beiden Hauptcharaktere Hallie und Dune besondere Kräfte. Dune kann das Wasser kontrollieren, worauf er eigentlich nicht sehr stolz ist, denn er kann dadurch auch Katastrophen herbeirufen...Hallie ist etwas ganz besonderes, sie ist das Infinityglass, hinter dem auch Jack her ist. Dune will verhindern, dass Jack Hallie in die Finger bekommt und damit eine Katastrophe anrichtet. Was ich etwas schade finde, ist das schon gleich am Anfang klar ist, dass das Infinityglass menschlich ist. Daraus hätte man wirklich mehr machen können. Das Buch ist zwar schön, aber mir fehlt irgendwie etwas. Vorallem da es der letzte Teil ist dachte ich die Autorin bringt ein grandioses Ende, denn das hätte die Geschichte wirklich verdient. Das war aber leider nicht der Fall. Es war zwar immer wieder spannend auch als Em und Michael, Kaleb und Lilli versuchen Dune zu unterstützen, aber ich habe eben im Finalen Band mit etwas anderem, besonderem gerechnet. Da es wie ich schon geschrieben habe, potential hatte.Doch was mir diesesmal total gut gefallen hat, ist dass es auch der Sicht von Hallie und Dune geschrieben wurde. Anfangs war das zwar etwas schwierig, aber wenn man in der Geschichte und Handlung drin ist war das kein Problem mehr, im Gegenteil es war richtig spannend. Auch die Zeitrisse waren dieses Mal noch mehr präsent wie im zweiten Teil. Leider war aber die Liebesgeschichte in Hourglass 2 viel besser. Dieses Mal konnte sie mich fast nicht berühren, es war zwar ganz nett, aber eben wieder nichts besonderes. Obwohl das Buch durchgehend schön und auch spannend war, habe ich mir vorallem vom Ende mehr erhofft. Für mich ist es das leider das schwächste Buch der Trilogie 3 von 5 Sternen.

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Hourglass 3 – Das Ende der Zeit von Myra McEntire erschienen bei Goldmann Der Klappentext Seit die Mitglieder der geheimen Hourglass-Organisation in die Vergangenheit reisten, um ihren Mentor vor dem sicheren Tod zu retten, ist der Lauf der Zeit gestört. Es gibt nur eine Lösung: Sie müssen das Infinityglass ausfindig machen, denn so kann verhindert werden, dass unliebsame Besucher aus anderen Jahrhunderten die Gegenwart bedrohen. Doch als Dune sich auf den Weg nach New Orleans macht, erfährt er, dass das Infinityglass kein Objekt ist, sondern ausgerechnet die verführerische Tänzerin Hallie ... Meine Meinung zum Cover Das Cover dieses Buches ist ähnlich wie die der beiden Vorgänger. Großen Wiedererkennungswert haben die abgebildeten Schmetterlinge, die jedes Mal dabei sind. Genau wie die Mädchengestalt mit ihren geöffneten Händen. Eine Uhr ist ebenfalls im Hintergrund zu erblicken – ein charakteristisches Zeichen für Zeitreisen. Dieser Band besteht aus 27 Kapiteln und dem Epilog. Charaktere und meine Meinung Hallie ist 17 Jahre alt und führt ein sehr zurückgezogenes Leben. Ihr Vater lässt sie kaum aus dem Haus, selbst der Ballettunterricht findet bei ihnen zu Hause statt. Das junge Mädchen besitzt das Transmutationsgen, was ich sehr interessant fand. Überhaupt hat Hallie eine ganz besondere Art, die stellenweise aber auch arrogant rüberkam. Dann hatte man ein verwöhntes reiches Mädchen vor sich, dass es gewohnt ist, alles Erdenkliche auf ein Fingerschnippen hin zu bekommen. So will sie auch ihren neuen Bodyguard Dune um den Finger wickeln… Dune hat die Gabe, das Wasser zu kontrollieren. Ebenfalls nicht uninteressant. Diese Gabe kann aber auch zu Konflikten und Katastrophen führen, was anhand eines Beispiels aus seiner Vergangenheit sehr deutlich wird. Er war mir etwas zu blass, wie kaum vorhanden. Teague ist Hallies Mutter, hat aber keinerlei mütterliche Züge an sich. Eine wahrhaft schreckliche Person, die mir so richtig unsympathisch war. Nach einem wirklich genialen Cliffhanger in Band 2 hatte ich mich sehr auf dieses Finale gefreut. Doch leider stinkt dieser Teil dagegen ab. Er war zwar gut, aber ziemlich belanglos. Durch den Klappentext ist das Geheimnis um das Infinityglas schon gelüftet, was allerhand Spannung aus der Story zieht. Der Leser wird anfangs mit einer Vielzahl an Figuren konfrontiert, die aber zum größten Teil schon aus den Vorgängerbänden bekannt sein dürften. Doch auch auf völlig neue Charaktere muss man sich wieder einlassen, was bei mir für einige Startschwierigkeiten sorgte. Ansonsten startet die Story recht gemächlich, das Tempo wird erst auf den letzten 100 Seiten merklich angezogen. Die einzelnen Kapitel werden in der ersten Person geschildert, allerdings abwechselnd von Hallie und Dune. Dies fand ich manchmal sehr unübersichtlich, so dass ich zwischendurch den Faden verlor. Den Hintergrund der Geschichte mit den Zeitlosen und den verschiedenen Zeitrissen empfand ich weiterhin als sehr interessant – es handelt sich bei diesen Bänden nicht um typische Zeitreiseromane. Die eingebaute Romanze war recht niedlich mitanzusehen, aber richtig unter die Haut ging sie mir nicht. Sie war eher wie ein Element, das einfach nicht fehlen durfte. Das Streben nach unendlicher Macht und der Mutter-Tochter-Konflikt der ganz besonderen Art war dafür wie eine würzige Prise, ohne die die Story einfach nur langatmig geworden wäre. Mein Fazit Myra McEntire hat mit ihrem Finalband um die Organisation Hourglass leider keinen knallenden Abschluss gefunden, stattdessen ein gutes Buch für zwischendurch geschrieben. Ich war anhand der geringen Seitenzahl vorab schon etwas irritiert, sollte doch gerade der Finalband noch einiges zu bieten haben. Doch die Autorin besitzt einen sehr schönen Schreibstil und hat insgesamt tolle Charaktere erschaffen, die mir ans Herz gewachsen sind. Zum Glück darf sich der Leser hier auf ein Wiedersehen mit ihnen freuen, auch wenn es nur verhältnismässig kurz ist. Im Epilog gibt es noch einen wunderschönen Schlenker und Abschluss zu bestimmten Ereignissen aus Band 1, was mich begeisterte. Da sieht man, dass der Autorin auch Kleinigkeiten sehr wichtig sind und nicht vergessen werden dürfen! „Hourglass 3 – Das Ende der Zeit“ hat sich somit noch 4 von 5 möglichen schwarzen Katzen verdient. Die Reihe Hourglass - Die Stunde der Zeitreisenden Hourglass – Die Versuchung der Zeit Hourglass – Das Ende der Zeit Die Autorin Myra McEntire lebt in Nashville, der Country-Metropole von Amerika. Da Country-Musik aber überhaupt nicht ihrem Geschmack entspricht, blieb ihr nichts anderes übrig, als sich aufs Schreiben zu konzentrieren. Seit ihrer Kindheit hat sie daher immer wieder kürzere Erzählungen verfasst, aber »Hourglass – Die Stunde der Zeitreisenden« war ihr erster Roman. Und sie hat noch viele Ideen für weitere spannende Geschichten aus der Welt von »Hourglass«. www.myramcentire.com 288 Seiten ISBN 978-3-442-48264-1 Preis: 12,99 Euro © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für dieses Exemplar bedanken!

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