Leserstimmen zu
Das Rosenholzzimmer

Anna Romer

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Inhaltsangabe: Von ihrem Exfreund Tony erbt Audrey ein verlassenes Herrenhaus in Queensland. In einem Zimmer entdeckt sie die Fotografie eines Mannes, der sofort eine ungeheuere Anziehungskraft auf sie ausübt. Es handelt sich um Samuel Riordan, dem Großvater von Tony, der beschuldigt wurde, eine junge Frau ermordet zu haben. Doch Audrey kann das nicht glauben und möchte seine Unschuld beweisen. Bei ihren Nachforschungen findet sie heraus, dass der wahre Täter noch leben muß und bringt sich somit selber in Lebensgefahr..... Meine Meinung: Wow, was für eine Geschichte! Gut, dass ich dieses Wochenende soviel Zeit zum Lesen hatte, denn die Geschichte hat eine absolute Sogwirkung, man kann das Buch nicht mehr weglegen, bis man am Ende angelangt ist. Bereits der Prolog beginnt sehr spannend, was sich aber im Laufe der Geschichte stetig steigert und einem bis zum Schluß die Luft anhalten läßt. Audrey ist eine sympathische junge Frau, die sich natürlich wundert, warum sie von ihrem ehemaligen Freund Thornwood House geerbt hat, was ja ursprünglich seinem Großvater gehörte. Während ihrer gemeinsamen Zeit hat Tony nie etwas über seine Familie erzählt. Aber so wie es aussieht, sollte wohl Audrey eine Verbindung mit dem Haus bekommen, denn es gelingt ihr wirklich meisterhaft, die Geheimnisse Stück für Stück aufzulösen. Hilfreich sind hier viele Briefe und Tagebucheinträge. Die gemeinsame Tochter Bronwyn ist ebenfalls ein sehr netter Teenager und auch die weiteren Protagonisten, die im Laufe der Geschichte hinzukommen sind alle sehr authentisch. Ich lese ja viele Familiengeheimnisse, weil mich das einfach begeistert, aber diese Geschichte hat mich besonders erreicht, denn durch Audreys Träume und Visionen habe ich zuerst in eine ganz andere Richtung gedacht. Die Autorin versteht es auch, den Leser in die Irre zu führen, was die Geschichte natürlich nur umso spannender für mich machte. Zuviel mag ich über den Inhalt aber gar nicht verraten, dass würde dem Leser nur die Spannung nehmen und es gibt hier wirklich ungeheueres und zum Teil auch mystisches zu entdecken. In Rückblicken erzählt uns Anna Romer die Geschichte von Aylish und Samuel, die mich ebenfalls sehr berührt hat. Der Schreibstil von Anna Romer ist wunderbar flüssig und bildhaft, ich konnte mir Thornwood House, die Zimmer, die ganze Umgebung und die australische Landschaft wunderbar vorstellen und so richtig in der Geschichte versinken. Für mich mit eines der besten Familiengeheimnisse, die ich gelesen habe und ich freue mich sehr, dass es von der Autorin bereits ein neues Buch gibt. Wenn mir dieses auch so gut gefällt, habe ich eine weitere neue Lieblingsautorin.

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Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen hätten wir Audrey, die 2006 das Thornwood House erbt und kurzfristig entschließt, dieses doch nicht zu verkaufen und fortan dort gemeinsam mit ihrer Tochter zu Leben. Sie stößt auf die Geschichte von Samuel Riordan – dem Urgroßvater ihrer Tochter – der angeblich seine Geliebte Aylish ermordet haben soll. Die zweite Perspektive wäre dann genau diese Aylish in den 40er Jahren. Generell bekommt Audrey hier jedoch wesentlich mehr Aufmerksamkeit. Aylish hat nur selten ein Kapitel aus ihrer Sicht, meistens wird ihre Sicht der Dinge durch Briefe deutlich. Die Kapitel sind recht lang, was aber nicht unbedingt störend ist, da der Schreibstil angenehm lesbar ist. Man kommt recht schnell voran. Gut gefallen hat mir das Setting und die Atmosphäre. Vorweg ist im Buch eine ausführliche Zeichnung über die Gegebenheiten enthalten, sodass man sich das alte Thornwood House und die Umgebung sehr gut vorstellen konnte. Zudem versteht die Autorin es, der Umgebung mit ihren Beschreibungen Leben einzuhauchen. Die Geschichte rund um Samuel und Aylish ist nicht die einzige, der Audrey nachgeht. Auch der mysteriöse Tod von Glenda spielt eine Rolle und auch der Selbstmord von Tony – dem Vater von Audreys Tochter – wird thematisiert. (Keine Sorge, das ist kein Spoiler. All das wird in den ersten Seiten bereits erzählt) Grundsätzlich ist also viel Potenzial vorhanden, doch für mich hat es leider etwas an der Umsetzung gemangelt. Gerade beim Mittelteil hatte ich ein kleines Tief, da ich kaum das Gefühl hatte, wirklich voran zu kommen. Vor allem, wenn Audrey ihre Gefühle beschreibt (was recht häufig der Fall war), kam es mir so vor, als würde ich ständig das gleiche lesen. Stellenweise war ich sogar genervt von Audrey. Auch Aylish konnte mich nicht komplett überzeugen, da es einfach zu wenig Kapitel aus ihrer Sicht gab. So konnte ich ihren Charakter leider nicht richtig greifen. Grundsätzlich gab es für mich zu viele Baustellen. Die Autorin bemüht sich, alle Themen in einer Geschichte unterzubringen, muss dafür aber stellenweise die anderen Handlungsstränge vernachlässigen, ehe diese wieder aufgegriffen werden. Für mich wäre das Ganze runder gewesen, hätte sie sich auf ein Thema oder meinetwegen auch zwei spezialisiert. So war es mir dann doch etwas zu viel. Auch die Liebesgeschichte rund um Audrey war nicht so mein Ding. Diese erfüllt mal wieder das Liebe-auf-den-ersten-Blick-Klischee und wirkt an einigen Stellen doch sehr unrealistisch. Vor allem, wenn sie grundlos anfängt sich zu zieren, konnte ich mir das Augenrollen nicht verkneifen. Nach dem Tief in der Mitte ging es gegen Ende aber wieder deutlich bergauf! Was die Auflösung des Ganzen betrifft, so war ich wirklich positiv überrascht. Die Autorin hat es geschafft mich damit wirklich zu begeistern. Alle Handlungsstränge finden ein gut durchdachtes, schlüssiges Ende und sind noch dazu richtig spannend. Fazit Bei der Bewertung dieses Buches tue ich mich ein wenig schwer. Die Geschichte beginnt gut, zieht sich im Mittelteil jedoch gewaltig. Zwischendurch hatte ich wirklich das Gefühl, mich durch die Geschichte zu quälen. Sowohl mit Audrey als auch mit Aylish hatte ich so meine Problemchen, doch das Ende war wiederum super! Ohne das Ende würde meine Bewertung wahrscheinlich nicht so gnädig ausfallen, doch die gut durchdachte Auflösung konnte es doch noch etwas retten. Bewertung: 3,5 Sterne

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Die Schriftgröße und der Zeilenabstand sind leserfreundlich und der Schreibstil lässt sich super flüssig lesen. Da haben mir sogar die recht langen Kapitel nichts ausgemacht. 🙂 Schon auf den ersten Seiten baut sich Spannung auf und die wird auch das ganze Buch über gehalten und teils noch erhöht. So fiebert man immer den nächsten Erkenntnissen der Vergangenheit entgegen und der Spaß weiterzulesen ebbt nicht ab. Das ganze Buch über herrscht eine recht geheimnisvolle, teils sogar gefährliche, Atmosphäre. Dadurch wird der Leser erstrecht gefesselt und in den Bann gezogen! 🙂 Die ganze Geschichte ist gut durchdacht und sehr schön ausgebaut! Die Liebe steckt hier im wahrsten Sinne des Wortes im Detail! Sehr gut gefallen haben mir vor allem die malerischen Landschaftsbeschreibungen ❤ So hat sich die Umgebung im Buch direkt als Kunstwerk in meinem Kopf eingebrannt. Noch dazu bekommt man auf den ersten Seiten des Buches einen Grundriss von Thornwood House und eine Landkarte der Umgebung. Tolles Gimmick! Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und handeln sehr authentisch. Besonders die elfjährige Tochter Bronwyn finde ich gut getroffen in ihrem anfänglichen pubertären Stadium 😀 Die Mutter ist anfangs etwas merkwürdig, aber man kann sich im Laufe des Buches immer besser in sie hineinversetzen. Generell fehlt es hier keinem Charakter an Tiefe, was bei so einem Roman schon die halbe Miete ist! Etwas schade, finde ich jedoch, dass es keine Schilderung aus der Sicht von Samuel gibt. Hier kann man nur aus den Briefen sich ein näheres Bild machen. Und das, obwohl Samuel ein sehr interessanter Mann gewesen ist. :-/ Die Tagebucheinträge sowie die Briefe sind zeitgemäß geschrieben und wirken dadurch authentisch. Hier hat die Autorin extrem auf den korrekten Sprachgebrauch der verschiedenen Zeitepochen geachtet! Wirklich klasse! Jedoch hat die Protagonistin Audrey auch ab und zu mal das ein oder andere Wort fallen lassen, welches deplatziert wirkt. So „gehoben“ würde eine „normale“ Mutter nicht mit ihrer Tochter sprechen. Auf die Auflösung des Ganzen wäre ich NIE gekommen! Zumindest nicht auf die komplette! 😀 Für mich ein richtiges Highlight! ❤ Irgendwie hat man wirklich jeden mal verdächtigt, aber auf DIESE Person wäre man absolut nicht gekommen. 🙂 Generell ist das Ende sehr rasant und nervenaufreibend! Fragen bleiben keine offen, alles wird zum Schluss hin aufgelöst. Das ist mir immer sehr wichtig! 🙂 Etwas übertrieben finde ich die Traumsequenzen von Audrey. Für meinen Geschmack etwas too much. Obwohl mir die Erste sogar sehr gut gefallen hat, hätte man es bei der Einen ruhig belassen können. Ausserdem hat mir gut gefallen, dass jeder, den man verdächtigt, erstmal eine gefährliche Aura ausstrahlt, die sich dann ins positive umschlägt 🙂 Richtig schön irreführend eben! 😀 Für mich hat sich durch das Buch Das Rosenholzzimmer eine weiteres Lieblingsgenre aufgetan! Ich bin wirklich begeistert und vergebe daher 4,5/5 Sterne! Und eine Leseempfehlung! 😉

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Das Rosenholzzimmer von Anna Romer spielt, wie ihr euch vermutlich schon denkt, in Australien und hat mich ab der ersten Seite so sehr fasziniert - und das nicht nur der Geschichte wegen! Der Schreibstil der Autorin ist einfach der Wahnsinn, da sie mit ihren Beschreibungen alles so genau beschreibt, dass ich mich beim Lesen direkt in diesem Haus wiedergefunden habe! "Die Farbe blätterte ab, einige Regenrinnen hingen lose herab, und die Veranda erstickte unter blühenden Weinreben, die sich an den Wänden emporrankten." Anna Romer, Das Rosenholzzimmer, Goldmann-Verlag, Seite 55 Audrey Keppler und ihre Tochter Bronwyn leben in Melbourne und ihre Familienverhältnisse sind einfach. Außer den beiden gibt es lediglich noch den Vater Tony, der allerdings eine neue Frau hat und seine Tochter nur noch am Wochenende sieht. Und das war es auch schon. Keine Großeltern, keine Tanten, keine Onkel, keine Cousins. Nach dem Selbstmord von Tony gibt es dann tatsächlich nur noch die beiden und sie erben ein Haus in dessen Heimatstadt. Audrey will das Hausverkaufen, da es einen beträchtlichen Geldwert hat, da außer dem Haus ein großes Grundstück dazu gehört.Doch als Mutter und Tochter sich Thornwood anschauen, beschließen sie kurzerhand, dass sie Melbourne hinter sich lassen. Sowohl Audrey, die freischaffende Fotografin ist, als auch Bronwyn fällt es einfach sich in die neue Umgebung einzugewöhnen und es scheint, als hätten die beiden den perfekten Neustart hingelegt. Doch schon bald entdeckt Audrey im Rosenholzzimmer eine Fotografie eines jungen Mannes, dem das Haus einst gehört hat. Es handelt sich um Tonys Großvater Samuel, um den sich einige Legenden ranken. Er sei als anderer Mensch aus dem Krieg zurück gekehrt und habe seine Freundin Aylish auf dem Thornwood Anwesen ermordet. Träume aus früheren Zeiten beginnen Audrey heimzusuchen, wann immer sie im Rosenholzzimmer schläft. Aylish, deren Mutter eine Aborignie war, hatte eine uneheliche Tochter mit Samuel, die während des zweiten Weltkriegs zur Welt kam. Von den Behörden schikaniert, nimmt eine scheinbar freundliche Familie sie auf und sorgt für sie. Sie arbeitet im Haushalt mit und schreit ihrem Samuel Tag für Tag, doch erhält nie eine Antwort. Audrey entdeckt einige vereinzelte Briefe aus jener Zeit, ebenso wie ein Tagebuch, das der Schwester von Tony gehört. Und auch diese scheint auf Thornwood ermordet worden zu sein. Audreys Neugier ist geweckt und sie beginnt mit Nachforschungen und deckt Stück für Stück das Geheimnis auf, das sich um das Anwesen rankt. "Ich hatte mich nach einem sicheren Hafen gesehnt und meinte, ihn mit Thornwood gefunden zu haben." Anna Romer, Das Rosenholzzmmer, Goldmann-Verlag, Seite 356 Doch je mehr sich das Puzzle zusammenfügt, desto größer wird die Gefahr, in der Audrey und Bronwyn schweben. Was das große Geheimnis ist, was es mit Bronwyns neu gefundener Großmutter zu tun hat und welche Rolle der gut aussehende, stumme Tierarzt im Roman spielt, das müsst ihr unbedingt selbst herausfinden! Ihr Lieben, ihr könnt euch einfach nicht vorstellen, wie begeistert ich bin! Diese Geschichte ist das Beste, was ich seit langem gelesen habe! Sie ist super durchdacht und nicht eine einzige Minute langweilig! Gleich drei Handlungsstränge sind in diese Geschichte verwickelt und keine Angst, es ist nicht einmal verwirrend. Ist man am Anfang noch im Trüben lichtet sich der Nebel mit jeder Seite, die ich verschlungen habe mehr. Das Geheimnis am Anfang zu erraten ist unmöglich, denn dieses Buch entspricht wirklich keinen Klischees! Anna Romer hat es wirklich geschafft Gegensätze zu vereinen, denn solche Mystery-Geschichten finde ich persönlich meistens total verwirrend, da ja nicht gleich zu viel verraten werden darf und dann fühle ich mich, als hätte man mir die Augen verbunden. In diesem Buch sieht man am Anfang das, was genau vor einem liegt und erhält im Laufe des Buches eine enorme Weitsicht in die Vergangenheit! Ein absoluter Glücksgriff für mich! Die Geschichte hat auf jeder Seite Spannung aufgebaut und hat nicht eine Minute nachgelassen, bis zum großen, erschütternden und berührenden Finale. Ich kann nicht mehr dazu sagen, als euch dieses Buch ans Herz zu legen und es zu lesen, damit auch ihr eintauchen könnt, in die Geschichte des Thornwood-Hauses!

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Familiendrama

Von: SophieNdm

04.10.2016

Inhalt: Als Audrey Kepler das verlassene Thornwood House im ländlichen Queensland erbt, ergreift sie sofort die Chance, ihrem hektischen Leben in Melbourne zu entkommen. In einem entlegenen Zimmer des alten Herrenhauses entdeckt sie die verblasste Fotografie eines gut aussehenden Mannes. Wie sie bald herausfindet, handelt es sich um Samuel Riordan, den vormaligen Besitzer, und Audreys Interesse ist geweckt. Sie erfährt, dass Samuel beschuldigt wurde, eine junge Frau ermordet zu haben. Audrey jedoch glaubt an seine Unschuld. Als sie immer tiefer in Samuels Geschichte eintaucht, ahnt sie, dass der wirkliche Mörder noch lebt. Und ihr Verdacht droht sich auf gefährliche Weise zu bestätigen ... Meine Meinung: Audrey und alle anderen Charaktere in der Geschichte fand ich sehr sympathisch und authentisch gezeichnet. Auch der wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir gut gefallen und die Geschichte interessant gestaltet. Die Landschaft und auch "Thornewood" wurden sehr lebendig geschildert und ich hatte ein genaues Bild davon im Kopf. Das Ende war für mich leider ab einem bestimmten Zeitpunkt sehr vorhersehbar und daher etwas langatmig. Auch Audreys Naivität hat mich am Ende ziemlich genervt. Zum Hörbuch: Die Sprecherin von Audrey (Jessica Schwarz), welche auch die anderen Personen in der Gegenwart übernommen hat, hatte eine sehr angenehme Stimme, nur leider konnte sie mit ihrer leisen, teilweise auch gelangweilten Art zu sprechen, sehr wenig bis gar keine Spannung erzeugen. Das war für die Geschichte leider nicht so optimal. Gerade gegen Ende hätte Jessica Schwarz ruhig etwas mehr Gas geben können. Auch wenn andere Personen als Audrey z.B. Hope Miller von Ihr gesprochen wurden, hat sie ihre Stimme überhaupt nicht verändert und es war teilweise etwas verwirrend rauszuhören, wer was gesagt hat. Die Stimme der Sprecherin die die Sicht aus der Vergangenheit geschildert hat (Eva Gosciejewicz) fand ich extrem ähnlich zu der anderen Sprecherin. Man hätte ruhig zwei Sprecherinnen nehmen können, die sich nicht fast gleich anhören. Das wäre wesentlich angenehmer und einfacher zu folgen gewesen. Fazit: Das Buch war okay, aber hat mich nicht vom Hocker gerissen. Ich habe schon einige Familiengeschichten gelesen und es gibt eindeutig spannendere Bücher in diesem Genre. Dennoch war "Das Rosenholzzimmer" ein netter Roman (in meinem Fall Hörbuch) für zwischendurch. Vielleicht hätte mir die Geschichte besser gefallen, wenn ich sie selbst gelesen und nicht gehört hätte.

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Audrey erbt durch einen Schicksalsschlag in Queensland , im ländlichen Australien ein Haus . Die erste Idee ... verkaufen und das gewohnte Leben bei behalten . Ihre Tochter ist gleich ganz begeistert . Und nach einigen Überlegungen entschließt sie sich dieses Haus doch selbst zu bewohnen . Irgendwie fühlt sie sich auf eine magische Art angezogen . Und sie hat so reale Träume , das ihr selbige Rätsel aufgeben . Beim Renovieren des Hauses entdeckt sie eine Fotografie die sie nicht mehr los lässt . Und so beginnt sie zu forschen ..... Mein Fazit dieses Hörbuch ist wirklich unterhaltsam , Die verschiedenen Sprecher , Jessica Schwarz , Eva Gosciejewskicz und Jacob Weigert machen es zu einem echten Genuss . Die Geschichte schafft es wirklich einen in den Bann zu ziehen . Allerdings ist die detaillierte Beschreibung ganz oft sehr lang . was es nicht ganz einfach macht wirklich die ganze Zeit aufmerksam zu zu hören . Die Geschichte selbst ist gut , hätte aber noch mehr Schwung haben dürfen . Daher vergebe ich für dieses Hörbuch 4****

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ZUM INHALT: Als die Fotografin Audrey Kepler das verlassene Thornwood House im ländlichen Queensland erbt, ergreift sie sofort die Chance, ihrem hektischen Leben in Melbourne zu entkommen und einen Neustart zu wagen. In einem entlegenen Zimmer des alten, aber noch immer prächtigen Hauses entdeckt sie die verblasste Fotografie eines gutaussehenden Mannes. Wie sie bald herausfindet, handelt es sich um Samuel Riordan, den vormaligen Besitzer von Thornwood House, und Audreys Interesse ist geweckt. Schließlich erfährt sie, dass Samuel beschuldigt wurde, kurz nach dem Krieg eine junge Frau ermordet zu haben, was Audrey nicht glauben will. Doch als sie immer tiefer in Samuels Geschichte eintaucht, hat Audrey die böse Ahnung, dass der Mörder von damals noch lebt. Und dann droht sich ihr Verdacht auf gefährliche Weise zu bestätigen ... MEINE MEINUNG: Über dieses Buch habe ich im letzten Jahr schon richtig viel gehört und es hat mich absolut interessiert und das Cover ist einfach nur bildschön. Nun habe ich es endlich gelesen, denn ich liebe ja Geschichten rund um Geheimnisse und Häusern. Zudem spielt dieses Buch in Australien, ein Land was mich sehr interessiert und wo ich mich freue, wenn es den Schauplatz bietet und gerade deswegen freute ich mich umso mehr darauf, dieses Buch zu lesen. Wir finden hier eine sehr kompakte Geschichte vor, die den Leser von Anfang in seinen Bann zieht, es hat seine ganz eigene Grundstimmung und das gefiel mir außerordenlich gut und nahm mich mit auf eine Reise mit Audrey und dem Thornwood House, dass seine ganz eigenen Geheimnisse birgt und Audrey und der Leser nach und nach alles erfährt. Gott, das war so spannend, ich konnte das Buch nicht zur Seite legen, weil es mich voll gepackt hatte, ich wollte wissen, was es mit dem Haus auf sich hat, was damals passierte, was für Geheimnisse ans Licht kommen und wer der Mörder war und warum dies alles passieren musste. Man merkt gar nicht wie schnell man durch das Buch fliegt und jedes Wort aufsaugt, wie schnell die Seiten nur so dahin fliegen, es macht einfach nur Spaß, wenn man von einem Buch so gefesselt und beansprucht wird und genau sowas findet man hier vor. Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, der den Leser durch das Buch begleitet, tolle Beschreibungen, sodass man sich alles gut vorstellen kann und ich hatte das Gefühl mittendrin zu sein, als würde ich das Haus mit Audrey entdecken und alles was dazugehörte und sowas macht ein Buch selten mit mir. Zudem gibt es einige Wendungen und Überraschungen, die mit der Zeit eingestreut werden und es umso spannender macht und wir finden hier gut ausgearbeitete Charaktere vor. Für mich einen richtig toller und spannender Familiengheimnisroman, der alles hat, was der Leser sich wünscht. 5/5 Sterne

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Als Audreys Ex-Freund Selbstmord begeht, ändert sich ihr Leben schlagartig. Mit ihrer Tochter muss sie aus dem Haus ausziehen und erstmal wissen sie nicht wohin. Als sie jedoch erfährt, dass Tony ihr ein Haus vererbt hat, zieht sie dort mit ihrer Tochter Bronwyn hin. Dort stößt sie auf die Vergangeheit von Tonys Familie und seine Vergangenheit. Dort stößt sie auf ein dunkles Geheimnis und gerät selber in Gefahr... Die Grundidee ist vielleicht nicht ganz die spannendste, aber die Verpackung dieser Geschichte ist echt gut gelungen. Man erfährt Häppchenweise immer ein wenig, aber nie zu viel auf einmal, sodass es immer spannend bleibt. Manchmal habe ich mich gefragt, was welche Szene mit dem ganzen zu tun hat, aber am Ende wurde alles aufgeklärt. Man merkt richtig, wie alles gut durchdacht wurde. Dies war mein erstes Hörbuch, weil ich mich eigentlich immer dagegen geweigert habe, weil ich dies meistens unspektakulär und langweilig fand. Dieses Hörbuch war jedoch gar nicht langweilig, sondern gut vorgelesen. Schreibstilmäßig kann ich nur sagen, dass sich das ganze flüssig und gut verständlich angehört hat, sodass ich echt gefesselt war. Teilweise bin ich sogar länger im Auto sitzen geblieben. Die Beschreibungen sind mir sehr aufgefallen, denn diese waren sehr bildlich und ausführlich. Diese sind mir selbst beim Hörbuch sehr aufgefallen. Die Personen sind alle sehr authentisch gewesen. Audrey war mir sehr sympathisch. Sie war gut durchdacht, aber wirkte nicht wie eine Superfrau. Sie hat normale Probleme, die man auch als normaler Mensch haben kann. Auch die anderen Personen sind genauso gut gelungen und gut durchdacht. Zusammengefasst kann ich dieses Buch nur empfehlen. Selbst wenn die Idee der Geschichte nicht die spektakulärste ist, dafür ist die Umsetzung dieser Geschichte einfach nur gut. Die Beschreibungen sind sehr detailiert und bildlich. Es ist genau dosiert und durchdacht, wann was erzählt wird und auch die Personen sind richtig gut durchdacht.

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