Leserstimmen zu
Die Schuld jenes Sommers

Katherine Webb

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Wir tauchen mit Frances in Bath im ersten und zweiten Weltkrieg in die Geschichte ein. Frances verliert in einer Bombennacht des Jahres 1942 den kleinen Davy, auf den sie aufpassen sollte. Es ist der Tag des Geburtstages ihrer Freundin Wyn, deren Verschwinden im Jahre 1918 sie sehr beschäftigt. Die Suche nach dem kleinen Davy und die Aufklärung des Verschwindens der Freundin entwickeln sich parallel im Buch.Ohne weiter auf geschichtliche Hintergründe einzugehen erzählt die Autorin sehr bildhaft mit den Augen von Frances die Auswirkungen der Bombardierung in Bath. Die Suche nach Davy und die Aufklärung von Wyns Verschwinden werden ebenso bildhaft beschrieben, Ausführlich und gut dargestellt reihen sich zwar die Beschreibungen und Eindrücke aneinander.... für mich reihten sie sich soviel, dass mich trotz der eindringlich und gut vorstellbaren Bilder die Frage beschäftigte, ob dies endlos so weiter geht im Buch. Es geht so weiter. Über seitenlange—wenn auch wunderschöne Beschreibungen -- habe ich mich gefragt: bringt das die Geschichte weiter? Bringt mir das einen Charakter näher? Für mich lautete die Antwort : nein, nicht wirklich. Die Geschichte plätschert dahin, wie die Gedanken und Erinnerungen von Frances. Frances, die in mir zunehmend den Wunsch weckte sie zu schütteln, Seltsam träumerisch, schon nahezu depressiv und passiv hat mich Frances fast dazu gebracht, das Buch zuzuklappen. OK ich hab es bis zum Ende gelesen. Dem Ende, das mich dann auch etwas unbefriedigt und eher unzufrieden zurück gelassen hat. Die in sehr schönen bildhaften Beschreibungen erkennbaren Familienstrukturen, die Begleithandlung und Begleitpersonen, ebenso wie die Hauptakteure und der Hauptstrang der Erzählungen plätscherten für mich leider nur dahin, die Handlung blieb blass und mühsam zu lesen.Die einzelnen Charaktere nahmen keine erkennbarere Formen an die Geschichte selber schlüssig aber nicht wirklich überraschend. Ein Buch für Leser, die gerne in Bildern schwelgen und keine feste Strukturen und Handlungsstränge bevorzugen—vielleicht auch soviel Gelassenheit besitzen, dass sie auch „rückwärts galoppieren“ könnten – aber nix für mich.

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Historischer Kriminalfall mit Längen

Von: Viki04

20.12.2019

Bath 1942: Während einer Bombennacht im zweiten Weltkrieg verschwindet der kleine Davy spurlos. Frances, die auf ihn aufpassen sollte, dreht auf der Suche nach ihm jeden Stein in dem kleinen Ort um. Durch die Bombeneinschläge wird jedoch zunächst das Skelett eines Kindes zu Tage gefördert. Hierbei handelt es sich um die achtjährige Wyn, die seit 24 Jahren vermisst wurde und Frances' beste Freundin aus Kindertagen war. Neben der Suche nach Davy verstrickt sich Frances immer mehr in die Vergangenheit und die Hintergründe des Verschwindens ihrer besten Freundin. Was ist damals wirklich passiert und war der verurteilte Johannes wirklich der Mörder? Ich habe schon vorher Bücher von Katherine Webb gelesen ("Das geheime Vermächtnis" und "Das verborgene Lied"). Das aktuelle Werk hat mich jedoch leider enttäuscht. Während die spröde, von Schuld und Angst zerfressene Hauptfigur Frances auf der Suche nach den Geheimnissen der Vergangenheit ist, entstehen immer wieder Längen, die kaum Spannung aufrecht erhalten können. Den meisten Figuren fehlt es an Tiefe und so bleiben sie nur blasse Schatten am Rande des Geschehens. Es fällt daher schwer, mit einer der Figuren mitzufühlen oder sie sogar liebzugewinnen - das gelingt noch am ehesten mit dem verurteilten Mörder. Insgesamt ist es ein solider Roman mit detailreichen Beschreibungen. Er fesselt den Leser jedoch nicht und so fällt es mir nicht schwer, das Buch nun wegzulegen und mich einem neuen Roman zu widmen.

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Leider sehr langatmig

Von: Laura

18.12.2019

Ich hatte mich wirklich gefreut, dieses Buch als Testleseexemplar zu bekommen. Leider musste ich schnell feststellen, dass mir der Schreibstil von Katherine Webb so gar nicht zusagt. Ich finde es unglaublich schwer zu lesen und dazu auch noch unglaublich langatmig. Es fiel mir wirklich schwer, lange im Buch zu lesen, und ich habe es auch nicht zu Ende geschafft bisher, da mich der Roman so gar nicht gefesselt hat. Die Story hatte meiner Meinung nach wirklich Potenzial, welches leider nicht ausgeschöpft wurde. Sehr schade!

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Ein Roman für unaufgeregte Stunden

Von: Katharina

04.12.2019

Die Bombardierung eines ländlichen Ortes in England im 2. Weltkrieg und der damit verbundene Fund des Skeletts eines kleinen Mädchens, das 24 Jahre zuvor verschwunden war. Viel Potenzial, um daraus einen spannenden Roman mit interessanten Charakteren zu machen. Da ist meiner Meinung nach leider hier nicht gelungen. Die Charaktere, allen voran der der Protagonistin Frances, bleiben blass, man „lebt“ nicht mit ihnen. Der Schreibstil ist langatmig und langweilig und lässt leider keine Spannung aufkommen. Das ist wirklich schade, denn die Idee zur Handlung ist gut. Mir hat sich nur nicht wirklich entschlossen, was die vielen detaillierten Beschreibungen für die Handlung und den Spannungsbogen tun sollen. Für mich leider ein Roman, den man nicht unbedingt lesen muss und der keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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Es fiel mir schwer das Buch bis zum Ende zu lesen. Die Handlung ist tragisch aber leider absolut ohne Spannung oder merkliche Höhen und Tiefen erzählt. Die Absicht der Autorin ist erkennbar, wurde aber meiner Meinung nach, nicht gut umgesetzt. Der Klappentext lässt ein gutes Buch vermuten, aber die Erzählung plätschert so vor sich hin und es lässt sich auch schnell vermuten wer der Bösewicht ist. Das Buch ist nicht mein Fall.

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