Leserstimmen zu
Die Schuld jenes Sommers

Katherine Webb

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Faszinierend

Von: Melania

10.12.2019

Ich bin begeistert. Ich fand das Buch unglaublich gut, sehr spannend und gut detalliert. Die Gesichte von zwei Mädchen die ein Geheimniss hattennund das Schuldgefühle die eine von beide so viele Jahre hatte, macht das Buch sehr einzigartig. Ich konnte das Buch nicht mehr los lassen, ich habe es überall mitgebracht damit ich ein bisschen mehr erfahren kann. Ich kann es nur empfehlen, das Buch ist jezt für mich unter meiner Favoriten.

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Die Schuld jenes Sommers

Von: Karin Römer

08.12.2019

Ein mitreißendes und spannendes Buch, erzählt vor dem Hintergrung der Bombenangriffe auf die britische Stadt Bath im 2. Weltkrieg. Durch den Fund der sterblichen Überreste ihrer als 8jähriger verschwundenen Freundin kommt bei Frances nach und nach die Erinnerung an die damaligen Ereignisse und den wahren Täter zurück. Zu empfehlen für Fans von Autorinnen wie Lucinda Riley, Kate Morton und Charlotte Link.

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Überraschendes Ende

Von: Hatzi

28.11.2019

Interessante Geschichte mit überraschendem Ende. Eine Geschichte über eine junge Frau, die eine schreckliche Erfahrung in ihrer Kindheit machen musste und so gut es ging verdrängte. Durch ein neues,ähnliches Erlebnis muss/will sie sich mit der Vergangenheit auseinander setzen, was sehr mühselig erscheint. Somit wird in der Gegenwart und Vergangenheit herumgesprungen, was aber leicht zu verstehen ist. Der Ausgang war nicht zu erwarten. Richtig gut geschrieben.

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Spannung pur

Von: Pudelpointer

27.11.2019

Der Roman beginnt am 25.April im Kriegsjahr 1942 in Bath. An diesem Tag hätte Frances, die Hauptperson des Romans, auf Davy einen Neffen ihrer besten Freundin Wyn aufpassen sollen. Da dieser Tag jedoch auch der Geburtstag der im Jahr 1918 spurlos verschwundenen Wyn ist, und sie alte Erinnerungen heimsuchen, bringt Frances Davy vor dem ersten Bombenangriff zu einem älteren Ehepaar. Nachdem der Angriff der deutschen Flieger vorbei ist, ist das Ehepaar tot und ihr Haus ist zerstört von Davy fehlt jedeSpur. Frances beginnt ihre verzweifelte Suche nach dem kleinen Davy. Durch diese Suche erinnert sich Frances nach und nach an die Vorkommnisse des Jahres 1918 als ihre beste Freundin Wyn von jetzt auf nachher verschwand. Frances, die sich die Schuld am Verschwinden ihrer besten Freundin gibt, hat viele Erinnerungen daran in ihrem Unterbewußtsein vergraben. Da sich die beiden Mädchen 1918 mit einem jungen deutschen Soldaten, der sich in einem verlassenen Haus versteckt hielt angefreundet hatten, war von der Justiz bald ein Schuldiger gefunden. Diesem traumatisierten Johannes Ebner, der aus dem Kriegsgefangenenlager wird der Prozess gemacht und er wird hingerichtet, obwohl er bis zuletzt seine Unschuld beteuerte. Durch den Bombadierung von Bath kommt die verscharrte Leiche des ermordeten Mädchens beim Haus ihrer Eltern wieder ans Tageslicht. Von Schuldgefühlen und von ihren Erinnerungen geplagt sucht Frances überall nach dem verschwundenen Neffen ihrer ermordeten Freundin. Sie sucht die alten Plätze auf an denen sie mit Wyn war und nach und nach taucht die Vergangenheit und ihre Erinnerung wieder auf. Schließlich hat Frances Suche ein unerwartetes Ende. Das Buch fesselt von Beginn an mit seinen realistischen Beschreibungen. Die Gefühle von Frances finde ich einfühlsam dargestellt. Die Personen des Romans kann man sich sehr gut vorstellen und die Beweggründe für ihr Tun nachvollziehen. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Ich finde es gut, dass immer ein Rückblick ins Jahr 1918 gemacht wird, was die Handlung noch spannender werden lässt. Ein Roman, der nach und nach zum Krimi wird. "Die Schuld jenes Sommers" kann ich jedem empfehlen der Spannende gut beschriebene und geschriebene Unterhaltung sucht.

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Absolut empfehlenswert

Von: Nina S.

23.11.2019

Katherine Webb hat mich von der ersten Seite völlig in ihren Bann und in die Geschichte gezogen. Die Geschichte verläuft in zwei Zeitsträngen, die einen noch tiefer in die Geschichte eintauchen lassen. Das Ende hatte ich nicht erwartet und war bis zum Schluss mitgerissen.

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Bei „Die Schuld jenes Sommers“ von Katherine Webb handelt es sich um einen Roman. Bath 1942: Frances, die auf Davy aufpassen sollte, macht sich auf die Suche nach ihm. Denn seit dem Chaos eines Bombenangriffs ist er unauffindbar. Sie ist verzweifelt, denn ein Kind ist schon einmal verschwunden: Nach einem Streit ist ihre beste Freundin Wyn, vor vierundzwanzig Jahren, nie wieder aufgetaucht. Der Einschlag einer Bombe fördert das Skelett eines Kindes zutage. Es ist Wyn. Frances ist tief erschüttert und dunkle Erinnerungen werden lebendig. Was geschah damals, wo ist Davy und lebt er noch? Der knackige Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman lässt sich sehr flüssig lesen ist interessant und spannend. Zur Spannung tragen die zwei Zeitebenen, die Wendungen, die falschen Fährten und vorallem, dass die Autorin immer nur Stückchenweise dem Leser Informationen zukommen lässt, bei. Bis zum Schluß war ich auf dem Irrweg und dieses Ende konnte mir beim Besten Willen nicht einfallen. Hier wird in zwei Fällen ermittelt. Einmal der Cold Case Fall Wyn und die aktuelle Suche nach Davy. Dies hat mir gut gefallen, da so die Spannung die ganze Zeit über sehr hoch ist und ich bei zwei Fällen mitfiebern und miträtseln konnte. Die Protagonisten werden sehr authentisch beschrieben. Ihr handeln ist plausibel und realistisch. Sehr gut wird das Leben der Protagonisten beschrieben. Wie es ihnen während dieser Zeit ergeht, welche Gefühle, Hoffnungen und Ängste sie haben. Wichtige Handlungsorte werden sehr bildlich beschrieben, sodass ich mir diese sehr gut vorstellen konnte. Die Atmosphäre konnte ich richtig spüren. Während dem Lesen fühlt ich mich manchmal, als ob ich vor Ort wäre. Interessant fand ich die historischen Szenen. Der Bombenangriff auf Barth wird sehr gut beschrieben. Hier habe ich richtig Gänsehaut bekommen. Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Die ganze Wahrheit

Von: Siggi58

21.11.2019

Dieser Roman hat mir viele spannende Lesestunden bereitet. Es ist eine Geschichte über Geheimnisse, Loyalität und die Macht eines Versprechens. Die fesselnde Schreibweise hat mich emotional stark berührt, zumal die geschilderten Ereignisse im Jahr 1942, im Krieg, stattgefunden haben. Durch die gelungenen Rückblicke in das Jahr 1916, dem ersten Weltkrieg, entstand eine spannende Erzählweise. Oftmals hatte ich das Gefühl einen Krimi in den Händen zu halten. Sehr beeindruckt hat mich die Protagonistin " Frances ", die durch ihre Hartnäckigkeit niemals aufgegeben hat, um das plötzliche Verschwinden ihrer besten Freundin aufzuklären. Die Autorin " Katherine Webb " berichtet sehr real über die Kriegszustände, und das absolute Durcheinander nach den Bombenangriffen. Natürlich hat mich dies beim Lesen sehr traurig gestimmt, aber anhand des Klappentextes war mir bewusst, dass ich keinen " Honeymoon " Roman in den Händen halte. Mich hat dieser Roman vollkommen mitgenommen in eine sehr traurige Zeit, in der schreckliche Ereignisse passierten. Ich möchte über den Inhalt nicht weiter berichten, denn die Spannung, die sich wie ein elastischen Band durch die gesamte Geschichte zieht, möchte ich der interessierten Leserschaft nicht zerschneiden. Ich möchte diesen Roman weiterempfehlen. Er regt zum Nachdenken an, und er hat mich am Ende noch eine Weile gedanklich beschäftigt..

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„Die Schuld jenes Sommers“ ist ein historischer Roman von Katherine Webb, übersetzt von Babette Schröder. Er erschien im Oktober 2019 im Diana Verlag und ist in sich abgeschlossen. Bath, 1942: Inmitten des zweiten Weltkrieges verschwindet der kleine Davy bei einem Bombenangriff nahezu spurlos. Frances, seine Ziehmutter, die immer auf ihn aufpasst, wenn Davys leibliche Mutter dazu nicht in der Lage ist, ist sich aber sicher: Davy lebt. Verzweifelt beginnt die junge Frau das Kind zu suchen, sie möchte nicht erneut schuld an dem Verschwinden eines Menschen sein. Denn obwohl sie, als ihre beste Freundin Wyn während des ersten Weltkrieges verschwand, selbst noch ein Kind war, ist das dumpfe Gefühl der Schuld niemals von ihren Schultern gewichen. Als dann in den Wirren des zweiten Weltkrieges auch noch Wyns Leiche gefunden wird, wird diese Schuld wieder präsenter und Frances beginnt nicht nur Davy zu suchen, sondern auch die Wahrheit über Wyn. Frances ist eine sympathische und moderne junge Frau. Sie hat ihren Mann verlassen, weil sie davon überzeugt ist, ihm keine gute Ehefrau zu sein und sie ihm jemanden gönnt, der ihm Kinder schenken und die Liebe entgegenbringen kann, die er verdient. Dies war in den 50er-Jahren noch nicht gerade üblich, weshalb ich Frances für ihren Mut sehr bewundere. Insgesamt scheint aber ihre gesamte Familie sehr fortschrittlich und tolerant zu sein, so führt ihre Tante Pam ihr Leben nicht mit einem Ehemann, sondern mit einer „guten Freundin“ an ihrer Seite. Ich fand es sehr angenehm, wie diese Aspekte abseits der normalen Rollenverteilungen und Vorstellungen aufgegriffen und eingearbeitet wurden. Die recht modernen und selbständigen Frauen sind symbolhaft für den Beginn einer neuen Zeit, in der die Emanzipation voranschreitet und Frauen sich auch während und nach dem Krieg behaupten müssen. Auch der zweite Weltkrieg wird im Roman mitangerissen, wobei sich die Details hier auf das reduzieren, was für die Geschichte notwendig ist. Es ist also eher ein Roman mit historischen Aspekten, kein historischer Roman, der von der Historie lebt. Die angerissenen Themen sind dafür aber gut ausgearbeitet und präzise in die Handlung eingebaut. Die Figuren sind ebenfalls mit Liebe zum Detail beschrieben und Sympathien werden schnell klar und greifbar. Der Roman ist als personale Erzählung aus Frances Sicht geschrieben. Der Leser bekommt ihre Gedanken und Gefühle dadurch gut übermittelt und es wird klar, dass das Verschwinden Wyn große Wunden bei Frances hinterlassen hat. Noch 20 Jahre nach Wyns Verschwinden beschäftigt Frances die Frage, was in dem schicksalshaften Sommer jenes Jahres passiert ist. Weiß sie mehr als sie glaubt und hängt Davys Verschwinden wohlmöglich mit Wyns Verschwinden zusammen? Fragen über Fragen, doch eins ist klar: Frances kann nicht hinnehmen, dass ein weiteres Kind verschwunden ist, weshalb sie alles daransetzt, Davy wiederzufinden und sich an den Sommer in dem Wyn verschwand zurückzuerinnern. Dabei scheut sie nur wenige Situationen und begibt sich mit großem Mut auf die Suche nach der Wahrheit. Auf ihrer Suche stellt sie sich nicht nur alten Gefühlen und Ängsten, sondern erfährt auch Dinge über sich, die sie lange verdrängt hatte, um sich selbst zu schützen. Ich bewundere ihre Stärke und ihr Auftreten, ihre Selbständigkeit und Freundlichkeit, welche sie sich trotz der schrecklichen Erlebnisse bewahrt. Auch die anderen Personen werden authentisch dargestellt, was einen einfachen Zugang in den Roman erlaubte. Frances Suche nach der Vergangenheit wird in zwei Zeitebenen erzählt – damals und heute. Diese sind durch entsprechende Kapitelüberschriften leicht auseinander zu halten und auf eine großartige Art miteinander verknüpft. Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend, auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Bis zum Ende war mir nicht klar, wer Wyns Mörder sein könnte und auch was mit Davy geschehen ist bleibt lange Zeit fraglich. Neben dem Hauptthema, lässt Katherine Webb geschickt auch noch eine Liebesgeschichte in den Roman einfließen, welche sich, ebenfalls abseits aller Klischees, schon lange angebahnt hat, aber am Ende nicht gut enden konnte. Diese Romanze gibt dem eher ernsten und spannenden Roman eine leichte Note, die sich gut in das Gesamtbild einfügt. Auch der Handlungsort, den wir bereits aus Romanen von Katherine Webb kennen hat mir wieder gut gefallen. Die Umgebung des Ortes Bath ist sehr vielseitig und durch die bildliche Beschreibung kann man in seiner Fantasie die Orte wunderbar erkennen. Mein Fazit: „Die Schuld jenes Sommers“ ist ein weiterer Roman von Katherine Webb, der mich wieder vollständig überzeugt hat. Nachdem die „Frauen am Fluss“ mich nicht abholen konnte, hat dieses neue Buch alles wieder wett gemacht. Die Autorin schreibt eine Geschichte über Schuld und Wahrheit, voller Emotionen und Gefühl mit einer guten Prise Spannung. Vergangenheit und Gegenwart werden wunderbar miteinander verknüpft, der Handlungsort nahezu bildlich dargestellt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und vergebe 5 von 5 Sternen für einen wunderbaren historischen Roman!

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