Leserstimmen zu
Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

Paula Hawkins

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Zum Inhalt: Es geht um Jules Abbott, die von der Polizei vom Tod ihrer älteren Schwester in Kenntnis gesetzt wird. Daraufhin reist sie zurück in die alte Heimat, in der ihre Schwester gelebt hat. Bei ihrer Ankunft lernt sie als erstes Lena kennen, die Tochter von Nel. Aufgrund des angespannten Verhältnisses zwischen den beiden Schwestern gab es keinen Kontakt mehr und Jules konnte ihre Nichte zuvor nicht kennenlernen. Lena ist die einzige, die darauf beharrt, dass anders als von allen angenommen kein Selbstmord vorliegt. Sie ist fest davon überzeugt, dass ihre Mutter sich nicht von der Klippe gestürzt hätte, um sich umzubringen. Bei der Leichenschau stellt Jules dann fest, dass das Armband, dass ihre Schwester ununterbrochen getragen hat, fehlt. So wird auch ihr langsam klar, dass es sich nicht um einen Unfall oder Selbstmord handeln kann. Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Meine Meinung: Ich hatte sehr hohe Erwartungen an dieses Buch/Hörbuch, da ich bereits 'Girl on the Train' wahnsinnig gemocht habe und mir nun von diesem Werk ähnliches erhofft habe. Leider wurden diese Erwartungen in keinster Weise erfüllt. Zunächst fand ich die Geschichte sehr spannend, ein als Mord getarnter Selbstmord, der privat aufgeklärt werden soll. Eigentlich nichts neues, wenn es gut geschrieben und umgesetzt ist, aber toll zu lesen und eine fesselnde Geschichte. In diesem Fall habe ich jedoch leider nie richtig in die Geschichte hineingefunden. Ich konnte weder die Probleme von Jules oder ihrer Nichte nachvollziehen noch waren die parallel ablaufenden Handlungsstränge aus der Gegenwart oder der Vergangenheit gut verständlich. Mein größtes Problem waren die zeitgleich erzählten Geschehnisse aus der Vergangenheit von Nel und Jules, die zudem auch noch aus verschiedenen Sichtweisen erzählt wurden. So bekam man zwar einen ordentlichen Überblick über die Gesamtheit der Probleme der Personen, jedoch fiel es mir sehr schwer die unterschiedlichen Perönlichkeiten einzuordnen. Wer ist gut, wer ist böse und wer steht auf wessen Seite? All diese Fragen fielen mir schwer zu beantworten, das kann zwar für eine gewisse Spannung sorgen, wenn man es jedoch nicht schafft, irgendeine Person irgendwie einzuordnen bringt ihre Geschichte auch nichts positives für den Verlauf des Hörbuches mit sich. Oftmals wurde zwischendurch die Perspektive von der Gegenwart in die Vergangenheit gewechselt, ohne dass es mir direkt aufgefallen ist, so dass ich immer etwas verwirrt war. Als ich die Sprünge dann verstanden habe, fand der nächste Perspektivwechsel innerhalb der Vergangenheit statt oder es ging zurück in die Gegenwart. Durch die wirklich häufigen Wechsel zwischen für mich sehr vielen unterschiedlichen und schwer zu verstehenden Charakteren konnte ich dem Verlauf des Hörbuches nicht folgen und habe häufig mit einem großen Fragezeichen im Gesicht versucht die unterschiedlichsten Informationen miteinander zu verknüpfen um die Gesamtheit nachvollziehen zu können. Es kann natürlich sein, dass es zum Teil an der gekürzten Fassung des Hörbuches liegt, bei den vielen Unklarheiten kann ich es mir jedoch kaum vorstellen. Zusätzlich war für mich die Vertonung nicht so gut gelungen, es gab zwar zwei Sprecher, allerdings sehr viel mehr Charaktere, die beim Hören alle sehr ähnlich klangen und nicht zu unterscheiden waren. Jeder Charakter wurde in einer sehr ähnlichen Art und Weise und Tonlage gesprochen, wodurch es einen eintönigen Klang hatte und man schnell mit den Gedanken abschweift. Ich vergebe deshalb leider nur 2 von 5 Sternen für ein Buch, das für mich großes Potential hatte, das jedoch meine Erwartungen absolut nicht erfüllt hat.

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Ich habe mich tierisch darüber gefreut, dass endlich das zweite Buch von Paula Hawkins rausgekommen ist, nachdem mich „Girl on the Train“ so begeistert hatte. Nach den ersten fünfzig Seiten habe ich allerdings sehr schnell gemerkt, dass die Story für mich nicht ansatzweise an ihr Thriller-Debüt rankommt. Das Buch lebt vom Perspektivenwechsel, ein Schreibstil den ich zu schätzen weiß, wenn er nicht im Überfluss genutzt wird. Jules, Josh, Nickie, Lena, Mark, Louise - und das sind nur ein paar der Figuren, die ihre Gedanken auf den ersten fünfzig Seiten mit mir teilen und es mir schwer machen in die Geschichte einzusteigen. Neben den Perspektivenwechseln gibt es Zeitsprünge in die Vergangenheit des Opfers und dessen Schwester, oder es werden Seiten aus dem Schriftstück „The Drowning Pool“ wiedergegeben. Sprich viele verschiedene Perspektiven, die es mir erschwert haben, in die Story reinzukommen. Zwischenzeitlich hat mich der Erzählstil außerdem sehr an "Wer war Alice" erinnert - ein Buch, das mich ebenfalls nicht ganz begeistern konnte. Zu Beginn hatte ich noch die Hoffnung, dass es nur etwas Zeit braucht, damit das Buch mich begeistert. Bei „Girl on the Train“ war es ähnlich, die Hauptperson hat mich zu Beginn mit ihrer Trägheit sehr aufgeregt, am Ende war es allerdings vergessen, weil die Story mich einfach gepackt hat. Leider hat „Into the Water“ das nicht geschafft. Die Charaktere wirkten auf mich alle eher etwas „verrückt“, wie z.B. die alte Nickie, die mit Toten spricht oder auch Erin, die in keinster Weise das ausstrahlt, was eine Polizistin ausstrahlen sollte. Mir fehlte in diesem Buch zumindest eine Person die Profil, Persönlichkeit und Stärke beweist. Auch das Ende überraschte nicht wirklich und war für mich ernüchternd. Was mir besonders gefiel: Mir fiel es schwer das Buch zu Ende zu lesen und ich war kurz davor es wegzulegen. Einen richtig positiven Punkt kann ich demnach leider nicht nennen. Was mir fehlte: Mir fehlt eine Spannungskurve - wann sollte der tatsächliche Höhepunkt der Geschichte sein? Außerdem fehlen mir Charaktere mit Profil. Jede Person hat seine eigene Last oder Vergangenheit mit sich zu tragen. Das Opfer Jules scheint mir die stärkste Person zu sein, die aber deshalb ihr Leben geben musste. Mein Gesamteindruck: Das Buch kommt für mich in keinster Weise an „Girl on the Train“ ran und ist für mich absolut enttäuschend. Der Untertitel „Traue keinem. Auch nicht dir selbst.“ gibt für mich nicht die Geschichte wider. Es scheint mir eher wie ein schlechter Tatort als ansatzweise ein Thriller zu sein.

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Inhalt: »Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen. Meine Meinung: Paula Hawkins erstes Buch "Girl on the Train" hat mich von der ersten Seite an komplett gefesselt und total begeistert. Daher bin ich hier mit ähnlichen Erwartungen an das Buch ran gegangen, wurde aber leider etwas enttäuscht. Schon den Einstieg in die Geschichte fand ich durch die vielen verschiedenen Perspektiven wirklich schwer und umständlich. Man kennt noch keine der Personen oder die Handlung der Story und bekommt so viele verschiedene Blickwinkel auf einmal. Das hat mich ziemlich durcheinander gebracht. Wenn man im Laufe der Story mal herausgefunden hat wer die ganzen Personen, aus deren Sicht das Geschehen geschildert wird, überhaupt sind, bekommt man einen ganz guten Überblick über die Handlung und die Beziehungen der Charaktere zueinander. Trotzdem bleibt es verwirrend, da viele unnötige Details und Beziehungen behandelt werden. Daher wären ein bisschen weniger Sichtweisen/ Handlungsstränge für meinen Geschmack besser gewesen. Der rote Faden der Geschichte ist das Leben und der Tod von Nel Abbott, zeitweise wechselnd mit der Frage um Katies Selbstmord. Sie war nahezu besessen von dem Fluss und den Klippen und findet dann ausgerechnet dort ihren Tod. Zufall? Wohl kaum. Zudem Spielt auch ihre Schwester Jules eine Hauptrolle. Sie kommt nach Nels Tod zurück nach Beckford und muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Julia wird anfangs als ziemlich kaltherzig und abweisend beschrieben, wobei aber auch Gründe für ihr Verhalten angeführt wurden. Dennoch war sie mir zu keinem Zeitpunkt wirklich sympathisch, genauso wie Lena, Nels Tochter. Fazit: Die Geschichte dreht sich viel zu sehr um unnötige Beziehungen zwischen nicht relevanten Personen, es gab fast keine Spannung und die Auflösung wirkte auch sehr konstruiert. Leider eine Enttäuschung für mich, sehr schade!

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Into the water

Von: Nici

13.07.2017

Inhalt: Julia Abbott hat ihre Schwester Nel seit fünfzehn Jahren nicht mehr gesehen, als der Anruf aus Beckford kommt. Nel ist tot. Es heißt, sie hätte sich im Fluss selbst ertränkt. Julia kehrt nach Beckford zurück, an den Ort, den sie am meisten fürchtet, weil sie schlimme Erinnerungen hat. Doch eines weiß Julia über ihre Schwester: Nel wäre nicht von alleine in den Fluss gesprungen. Meinung: Bei diesem Roman habe ich mir etwas ganz besonderes vorgestellt. Ich habe schon viel positives über Paula Hawkins gehört. -Sie ist so gut- oder-Lies ihre Bücher und du wirst süchtig- So habe ich mich sehr über dieses Exemplar gefreut und habe es sofort angefangen. Der Klappentext und das Cover haben mich sehr angesprochen. Das Buch kam mir eher schon wie ein Thriller oder ein Krimi rüber und ich habe mich wahnsinnig gefreut endlich wieder eine spannende Geschichte zu lesen, leider kam es ganz anders. Nun möchte ich euch das Buch etwas genauer vorstellen: Anfangen möchte ich gerne mit dem Schreibstil. Paula Hawkins schreibt ganz besonders und das war mir anfangs nicht ganz so sympathisch. Die Geschichte wird von so vielen Personen und von so vielen Zeiten erzählt, dass ich den Überblick verloren habe. Ich hatte keine Ahnung wer wer war und was die Figur mit dieser Geschichte zu tun hatte. So las ich das Buch und hatte keine Idee, was die Autorin damit ausdrücken möchte( um ehrlich zu sein, ich weiß es bis jetzt noch immer nicht) "Into the water" ist für mich persönlich etwas schwierig zu beschreiben. Die Orte und Gefühle der einzelnen Personen werden zwar ziemlich detailliert beschrieben, jedoch konnte ich mich nicht in die Geschichte hineinfühlen. Ich konnte die Handlungen mancher Personen einfach nicht verstehen und so war ich öfters etwas neben der Spur. Richtig fesseln konnte mich das Buch leider nicht, schade, da ich mich schon richtig auf einen Thriller gefreut hätte. Ich brauchte eine gefüllte Ewigkeit mit dem Buch und war dann froh, als ich es beendet hatte.Leider konnten mich auch die vielen, wirklich vielen, Figuren kaum überzeugen. Laut dem Klappentext geht es um unsere Hauptprotagonistin Julia, doch würde mich jetzt jemand fragen, ich könnte sie kaum beschreiben. Leider konnte ich sie im Laufe des Buches gar nicht kennenlernen und so habe ich mich gefragt "Wer ist den Julia Abbott überhaupt?" Was genau ist an ihr so besonders? Irgendwie ist es mir so vorgekommen, als interessierte sich Julia gar nicht für Nels Tod. Ich persönlich hatte, wie bereits oben schon erwähnt, richtige Probleme mit dem lesen dieses Buches. Ich wusste einfach nicht wie viele Personen die Geschichte erzählten, geschweige dem wer sie überhaupt waren. Das Ende war ziemlich vorhersehbar. Aber Paula Hawkins legte noch einen zu und mir wurde das Buch wirklich zu kompliziert. Jetzt schrieben auch noch die vielen Personen aus verschiedenen Zeiten. Ein weiteres Problem für mich. Was war wann und überhaupt mit wem und wer war diese Figur? Ich konnte keine der vielen Personen kennenlernen, was ich schade finde. Zum Schluss muss ich noch sagen, dass ich leider von diesem Buch enttäuscht wurde. Jedoch würde ich das Buch an jeden und jeder Leser/in trotzdem weiterempfehlen. Jeder hat einen anderen Geschmack und das ist gut so. Also dem buch würde ich einmal eine Chance geben. Meiner Meinung nach hat sich Paula Hawkins hier zu viele Personen ausgesucht, die sie leider nur sehr wenig bis gar nicht erklärt hat, hätte sie einige Personen weggelesen, hatte das Buch mehr Potenzial. Fazit: Leider konnte mich dieses Buch hier nicht sonderlich überzeugen und ich möchte dem Buch gerne 2 von 5 Sterne vergeben.

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