Leserstimmen zu
Die Schatten von London

Maureen Johnson

Die Schatten von London-Reihe (1)

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Gruselig?

Von: Nathalie Lam

12.07.2017

Meine Meinung: Ehrlich gesagt, hatte ich große Erwartungen gehabt, als ich das Buch bestellt habe. Ich hatte gedacht, dass mich das Buch von Anfang an packen wird, aber so war es nicht wirklich. Im Buch geht es wie im Klappentext schon erwähnt um die 17 Jährige Rory, die von Amerika nach England gezogen ist, um aufs Internat zu gehen. Genau zu diesem Zeitpunkt taucht Jack the Ripper (Mörder) wieder auf und fängt an Leute einfach zu ermorden. Leider erwischt ihn auch keiner, weil man ihn auf den Überwachungskameras einfach nicht sehen kann. Doch Rory ist die Einzige die ihn sehen kann. Ich finde den Klappentext super interessant und vor allem spannend. Ich muss sagen, dass es durchaus spannend war, aber erst ab der Buchhälfte, sprich ca. ab der Seitenanzahl 250. Was ich echt schade finde. In der ersten Hilfe wird es eher nur beschrieben, was sie so macht, wie das Internet ausschaut. Es ist zwar in den ersten 250 Seiten schon einiges passiert, aber nichts, was wirklich fesselnd war. Dennoch hat mir das Buch gefallen, einfach weil ich die Story wirklich gut finde. Was ich super finde, ist, dass am Ende, also in der letzten 2-3 Seiten was passiert ist, mit dem ich überhaupt, aber wirklich überhaupt nicht gerechnet habe. Und von daher muss ich den nächsten Band unbedingt lesen und ich kann es auch gar nicht abwarten. Fazit: Wer auf Geistergeschichten oder generell Fantasiebücher steht, der ist hier gut aufgehoben. Ich muss aber sagen, dass man bei dem Buch Geduld haben muss und ja nicht aufgeben, auch wenn die ersten Kapitalen nicht so spannend ist. Denn das Spannende beginnt erst ab der Hälfte.

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Aurora - genannt Rory - verlässt ihr Heimatdorf in den Südstaaten, um als Austauschschülerin im elitären Londoner Internat Wexford einzukehren. Bald schon hält eine grauenerregende Mordserie die Stadt in Atem: In ganz London ereignen sich tödliche Überfälle auf Frauen, die auf Jack the Ripper-Manier umgebracht werden. Als einer der Morde auf dem Gelände des Internats geschieht und Rory zufällig einem Verdächtigen begegnet, gerät sie in große Gefahr - denn nur sie kann den Mörder identifizieren. Oder ist es gar kein Mensch aus Fleisch und Blut? Na, was sagt man dazu? Internat, Schulalltag, London, Herbst/Winter und eine gehörige Portion Grusel - ein Jugendbuch wie für mich gemacht. Spricht's und ... wird nicht enttäuscht. Tatsächlich schafft es Maureen Johnson sogar meine Erwartungen zu übertreffen. Wisst ihr noch, was ich im Frühjahr für einen Lobgesang auf Kirsty McKays "Play2Live" angestimmt habe? In diese Kerbe haut auch die Autorin der "Schatten von London"-Romane - nur dass bei Johnson die Realität der Fantastik weichen muss. Und das tut sie auf ganz wunderbare Weise. Rory ist eine Person, der man bei ihren Ermittlungen ebenso gerne über die schulter schaut, wie bei der Bewältigung ihres Schulalltages. Sie ist witzig, charmant, bodenständig - und dabei außergewöhnlich genug, so dass der Leser nicht gelangweilt ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Protagonisten ihres Alters scheut sie sich nicht, Dinge zu hinterfragen, aus Angst zu heulen, nachvollziehbare Schlüsse zu ziehen und - reflektiert - dumme Entscheidungen zu fällen. Viele dumme Phrasen und vermeidbare Logikfehler, die in anderen Jugendbücher zu gerunzelten Leserstirnen führen, sucht man hier vergeblich. Rory ist eine Niete im Sport, erstickt eines Tages vor lauter Gier fast an einem Würstchen, neigt in Stresssituationen zum Monologisieren, hat eine knallverrückte Familie und erzählt von den Marotten ihrer amerikanischen Mitmenschen mit viel Ironie. Und auch die Personen, die sie während ihrer Zeit in Wexford begleiten, lernt der Leser schnell lieben und hassen. Obwohl das allein eigentlich schon ausreicht, um mich zum konsequenten Umblättern zu bewegen, kommt es sogar noch besser: Die Handlung des Jugendromans begibt sich auf die Tätersuche durch London. Wer auf Urban Exploring, urige Pubs, Geisterjagdflair und neblige Gassen rund um die Themse steht, der kommt bei "Die Schatten von London" voll und ganz auf seine Kosten. Bereits vor dem Ende der letzte Seite hatte ich den zweiten Band bestellt - und genau der ist jetzt der Grund, warum ich euch nicht länger vorschwärmen werde. Zurück ans Werk - London, ich komme!

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Ich liebe es

Von: Lea Richter

05.01.2017

Ich habe mir dieses Buch geholt, da ich ein gesteigertes Interesse an den Jack The Ripper Fällen habe, aber nicht ganz so viel Horror wie in einem Thriller haben wollte. Für mich als Teenie hat das Buch alles was es braucht, den gewissen grusel/ Angst Faktor, das Drama, die Liebe und die Spannung. Zur Hauptperson Rory konnte ich sofort eine Bindung herstellen. Das Buch regt zum mitfühlen an und ist einfach Fantastisch geschrieben an manchen Stellen merkt man beim Lesen wie die Autorin etwas abschweifender wird, was das Buch an manchen Stellen sehr schön ausschmückt. Alles in einem ich liebe diese Buchreihe und kann sie nur weiter empfehlen

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Das Buch war ein spontankauf und hat mich total begeistert! Nach einer urlaubsbedingten zweiwöchigen Leseflaute hat es mich gefesselt und gespannt auf die Fortsetzung wartend zurückgelasen. Der zweite Band muss bald her! Rory (Aurora) ist eine super sympathische junge Amerikanerin, die ins East Endnach Wexford geht, um dort ihren Abschluss zu machen. Doch gerade, als sie da ist erfasst Panik die Stadt und bald das ganze Land: Jack the Ripper ist wieder da! Zu dumm nur, dass Rorys neue Schule mitten im East End ist, in dem bald die nächsten Morde stattfinden... Aber irgendwie ist es auch spannend! Und dann ist Rory auch noch die einzige Zeugin... Ich fand das Buch einfach unfassbar interessant! Rory war mir gleich sympathisch und auch ihre Freunde mochte ich sehr! Besonders die, die auch in den Fall verwickelt sind ;) Das Buch wandelt sich von einem "normalen" Roman in einem Internat zu einem Fantasy-Krimi, was mir überaus gut gefallen hat, da ich beide Genres sehr schätze. ACHTUNG, SPOILER AB HIER! Besonders, dass sich die Handlung in Richtung Geisterjagt entwickelt hat, gefiel mir, denn es war nich das typische, möchtegern-gruselige Zeugs, sondern ein interessanter Krimi, in dem die Frage aufgeworfen wird, was Geister denn nun sind. Sind sie noch Menschen? Wie geht man mit ihnen um? Im Fall von Jack the Ripper ist das ja keine Frage ;) Aber auch unter den Geistern gibt es gute und.. Nun ja, fehlgeleitete oder böse. Die Geisterjäger-Einheit hat mir echt gut gefallen und ich freue mich auf weitere Einblicke in ihre Arbeit! SPOILER ENDE! Alles in Allem hat mir das Buch super gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter! Schreibstil: Die Handlung verfolgt der Leser mit Rory als Ich-Erzählerin. Man löst gemeinsam mit ihr und ihren Freunden das Rätsel um den vermeindlichen Jack the Ripper und begleitet sich nebenbei in ihrem Alltag. Cover: Es passt einigermaßen zur Geschichte, aber mir gefällt es nicht so. Bewertung: 5 von 5 für einen spannenden Krimi-Geister-Mix, der mich begeistern konnte!

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Titel: Die Schatten von London Originaltitel: The Name of the Star, The Shades of London 1 Reihe: Die Schatten von London #1 Autor: Maureen Johnson Verlag: cbt Genre: Jugendbuch, Mystery, Thriller Seitenanzahl: 512 Erscheinungsdatum: Dezember 2014 Preis: 13,99 € [Broschiert] Jack the Ripper is back. Der Tag von Rorys Ankunft im altehrwürdigen Internat Wexford ist gleichzeitig der Tag, an dem eine Mordserie beginnt, die ganz London in Atem hält. Jack the Ripper ist zurück, oder vielmehr jemand, der exakt die Taten des Serienmörders kopiert. Unter den Augen der an den Bildschirmen mitzitternden Londoner Bevölkerung tötet der Ripper trotz Überwachungskameras und observierenden Hubschraubern weiter – und lässt die Polizei alt aussehen, so ganz ohne Zeugen. Was keiner weiß: Eine einzige Zeugin gibt es – Rory. Die junge Amerikanerin ist die Einzige, die den Mörder gesehen hat. Womöglich auch die Einzige, die ihn sehen kann? Und plötzlich ist der Ripper hinter Rory her ... Sowohl die Thematik als auch das Cover haben mich angesprochen – somit musste ich es mir einfach wünschen. Glücklicherweise habe ich es dann sogar zu Weihnachten erhalten, und was soll ich sagen? Ich habe mich unglaublich gefreut. Über dieses Buch hört man beinahe ausnahmslos Gutes und ich musste mich nun selbst davon überzeugen! Die Farbgestaltung des Covers finde ich sehr schön. Man fühlt sich auf Anhieb nach London versetzt. Das Mädchen auf dem Cover ist außerdem ebenfalls wirklich schön. Das ganze Cover wirkt vernebelt und ich finde es toll, dass das Cover aus dem Englischen übernommen worden ist! Rory hat zu Beginn etwas überdreht auf mich gewirkt. Sie redet unglaublich viel und die Geschichten über die sie etwas zu berichten hat sind teilweise etwas irritierend skurril. Doch genau das macht sie meiner Meinung nach im Laufe des Buches echt! Sie wirkt auf mich nicht gezwungen jugendlich oder gar gestellt perfekt. So wie sie in dem Buch beschrieben wird könnte sie in der Realität existieren. Und wenn das einem Autoren gelingt – was kann man da noch großartig an den Charakteren meckern? Auch wenn Rory auf mich wie zu Beginn beschrieben „überdreht“ wirkt finde ich sie als Hauptprotagonistin einfach perfekt beschrieben und authentisch. Jazza gefällt mir unglaublich gut. Ihre offene und warmherzige Art lässt den Leser hoffen sie als beste Freundin zu haben. Sie ist bodenständig, weiß was wirklich wichtig für sie ist und ist, so wie wir alle, eine absolute Buchliebhaberin. Sogar die Beschreibung ihrer Dekoartikel für ihr Internatszimmer hat mir sehr zugesagt. Ein absolut gelungener Charakter. Dieses Buch hat mich nach seinen ersten 100 Seiten vollkommen in den Bann gezogen! Ab Seite 100 wird es nämlich wirklich interessant und ich als Leserin bin absolut in ein Jack the Ripper“-Fieber verfallen! Ich konnte einfach nicht anders als mich ans Internet zu setzen und zu recherchieren. Die meisten von euch sollten bisher ein paar Einzelheiten dieser Mordserie kennen. Im Gegensatz zu euch könnte ich euch nun sogar jeden einzelnen Tatverdächtigen zu dem Zeitpunkt und einige Verschwörungstheorien auflisten! Ihr versteht somit was ich damit sagen möchte, wenn ich schreibe das ich im „Jack the Ripper“-Fieber bin? :D Vielleicht wird es einigen von euch ja genauso ergehen, lasst es mich wissen! Um zum eigentlichen zu kommen: Es ist mir zu Beginn etwas schwer gefallen in die Geschichte abzutauchen und die Tatsache dass man sozusagen direkt hineingeworfen wird, hat mir den Einstieg in dem Fall nicht wirklich erleichtert. Während der ersten 100 Seiten ist der Spannungsaufbau außerdem noch nicht wirklich hoch. Man lernt, genauso wie die Hauptprotagonistin Rory, erstmals in Ruhe die Schule, ihre Eigenarten und ihre Mitschüler kennen. Teilweise hat es mich stutzig gemacht, das sie doch von vorne rein so gut aufgenommen worden ist und direkt am ersten Tag am Platz der Schulsprecher hat sitzen dürfen. Aber – weshalb auch nicht? Sowas solls ja geben. Die Entwicklung der Freundschaft insbesondere zu Jerome ging mir etwas zu schnell, da der Leser nichts davon miterlebt hat. Gefühlt waren sie urplötzlich gut befreundet ohne (soweit der Leser es mitbekommt) großartig viel miteinander geredet zu haben. Nur, so schätze ich, geschieht das in der Abfolge der Tage die der Leser nun mal nicht alle miterlebt. Ihre „Liebesbeziehung“ ging ebenfalls sehr fix. Sie hat ganz gut begonnen, leider ist es aber bloß bei ein paar Küssen geblieben. Somit ist keinerlei Tiefgründigkeit vorhanden gewesen und ihre ganze „Beziehung“ war absolut Oberflächlich. Das ist meiner Meinung dann jedoch eher nebensächlich. Ich mochte den Schreibstil der Autorin, insbesondere die witzigen Elemente die Maureen Johnson eingefügt hat. Diese haben mir das Vorankommen erleichtert, auch wenn mir vereinzelte Erklärungen noch immer etwas schleierhaft sind. Die Idee hinter diesem Buch ist wirklich interessant und ich mochte das gesamte Buch sehr gerne. Die nächsten Bände werde ich auf jeden Fall in naher Zukunft lesen und ich freue mich bereits darauf! Ich kann „Die Schatten von London“ 4 von 5 Sterne geben.

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Spannung Pur

Von: Scaramira

27.01.2016

Jack the Ripper is back Der Tag von Rorys Ankunft im altehrwürdigen Internat Wexford ist gleichzeitig der Tag, an dem eine Mordserie beginnt, die ganz London in Atem hält. Jack the Ripper ist zurück, oder vielmehr jemand, der exakt die Taten des Serienmörders kopiert. Unter den Augen der an den Bildschirmen mitzitternden Londoner Bevölkerung tötet der Ripper trotz Überwachungskameras und observierenden Hubschraubern weiter – und lässt die Polizei alt aussehen, so ganz ohne Zeugen. Was keiner weiß: Eine einzige Zeugin gibt es – Rory. Die junge Amerikanerin ist die Einzige, die den Mörder gesehen hat. Womöglich auch die Einzige, die ihn sehen kann? Und plötzlich ist der Ripper hinter Rory her ... Mein Fazit Mich hat das Buch sofort angesprochen, als ich den Titel gelesen habe. Ich finde London eine tolle Stadt war schon einmal da und dachte mir dann kann ich mich noch besser in die Geschichte hineinversetzten. Das Buchcover fand ich auch ansprechend, es ist schlicht gehalten und dennoch macht es einen neugierig. Die ganze Geschichte fängt mit einer Karte von London an und dort sind die Orte an denen Jack the Ripper gemordet hat eingezeichnet. Man kann während der Geschichte immer auf diese Karte gucken und weiß wo man in London ist. Da ich schon einmal in London war, fand ich das Buch noch interessanter, da ich wusste wie es in etwa aussah. Zur erst erfährt man mehr von Rory (Aurora) und ihren Umzug auf das Internat in London. Wie sie sich einlebt und Freunde bekommt. Währenddessen treibt sich in London ein neuer Jack the Ripper um. Genau zu den Zeiten - wie der Alte Ripper - wird gemordet. Die Spannung steigt enorm an und man hat seine Gedanken zu dem Verdächtigen, wer es sein könnte und dann ändert man seine Meinung wieder und wieder. Ich habe weiter verschlungen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Mein Herz war am rasen vor Spannung. Das Buch ist so gut geschrieben das ich das ganze schnell und flüssig lesen konnte.

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Meine Meinung: Alleine durch den Buchtitel war meine Aufmerksamkeit sofort geweckt. Da ich die Stadt London sehr gerne mag, lese ich auch immer wieder gerne Bücher die in London spielen. Doch abgesehen von dem tollen Handlungsort, handelt das Buch auch von Jack the Ripper. Ein Thema das mich immer wieder fesselt und fasziniert. Was damals genau geschehen ist und wer dieser Mörder gewesen ist, konnte nämlich bis heute nicht geklärt werden... Rory verbringt die nächsten zwei Jahre auf dem Wexford Internat in London. Doch anstatt sämtliche Zeit fürs Lernen zunutzen, wird sie von einem anderen Thema abgelenkt. Denn der Ripper geht wieder in London um. Nicht der Ripper von damals, aber jemand der ihn nachahmt. Und nachdem Rory glaubt ihn eines Nachts beobachtet zu haben, schwebt sie plötzlich selbst in Gefahr. Der Anfang handelte fast nur davon, wie Rory auf dem Internat ankommt, ihre Schulkollegen kennenlernt und ihre ersten Unterrichtstage verbringt. Ich habe mir irgendwann die Frage gestellt, ob ich das mit dem Ripper falsch verstanden hätte ;) Aber später wurde mir klar, wieso die ersten Tage etwas genauer beschrieben worden sind, denn eine Situation ist für den Verlauf der Geschichte enorm wichtig. Auch wenn sie in dem Moment eher als unwichtig erscheint. Das Beste an dem Buch ist, dass die Entwicklung der Geschichte für mich komplett unvorhersehbar und eine große Überraschung gewesen ist. Ich hatte mir eigentlich was ganz anderes von diesem Buch vorgestellt, vorallem auch weil der Klappentext nicht allzu viel verrät. Aber es kam alles ganz anders... Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie der Mörder es tatsächlich schafft, all diese Menschen umzubringen, obwohl die Polizei vorher genau informiert ist, wann und wo es passieren wird. Denn der Täter spielt die Vergangheit genau nach. Obwohl unmengen von Polizisten in den Tatnächten in den Straßen patroullierten und es überall Kameras gaeb. wurden trotzdem Menschen getötet ohne das irgendjemand was gesehen hat. Auch die Tatsache, dass man auf den Kameraaufnahmen genau sieht, wie die Opfer getötet werden, man aber kein Täter sieht, war unerklärlich. Und so war die Auflösung umso überraschender, denn von alleine wäre ich da nie darauf gekommen. Und so ging es auch immer weiter, eine Überraschung nach der nächsten. Das fand ich wirklich toll. So konnte ich mich komplett fallen lassen und mich von der Geschichte einfach mitreißen lassen. Ich möchte an dieser Stelle aber nicht mehr als der Klappentext verraten, denn damit würde ich euch den Spaß am Lesen verderben. Aber der Ripper wird am Ende tatsächlich gefasst. Das Interessante daran ist aber, von wem und wie. Und vorallem auch der Grund wieso so viele Menschen sterben mussten. Aber am besten ihr lest das Buch einfach selbst, denn der Lese-Spaß ist aufjedenfall garantiert. Mein Fazit: Ein lesenswertes Buch mit unerwarteten Entwicklungen. Meine Bewertung: 4/5 Punkten

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Eckdaten zum Buch: Autor/in: Maureen Johnson Titel: Die Schatten von London Erscheinungsjahr: 2014 Genre: Jugendbuch/Mystery-Thriller Länge: 512 Thema: Eine unheimliche Mordserie im Londoner East End Plot in einem Satz: Als Aurora (Rory) in das Londoner Internat Wexford kommt, geschehen rund um das Internat, im Londoner East End, Morde nach dem Muster der Ripper-Morde und Rory wird bald in das Geschehen mit hineingezogen. Erster Satz: Londons Augen folgten Claire Jenkins durch die Nacht. Inhalt: Im Londoner East End geschehen immer wieder rätselhafte Morde nach dem Muster der von "Jack the Ripper" verübten Morde Ende des 19. Jahrhunderts. Das Seltsame daran ist, dass der Täter trotz zahlreicher Überwachungskameras nie am Tatort zu sehen ist. Rory ist aus den USA nach England gekommen und besucht das Internat Wexford, das im East End liegt. Bei einer heimlichen Aktion wird sie eines Nachts plötzlich unfreiwillig zu einer wertvollen Zeugin für die Polizei. Sie hat einen Mann gesehen, bei dem es sich höchstwahrscheinlich um den Täter handelt. Doch irgendetwas stimmt an der Sache nicht. Rory wird immer tiefer in die Ermittlungen hineingezogen und stellt bald fest, dass sie eine ungewöhnliche Fähigkeit besitzt, die für die Polizei auf der Suche nach dem Killer von großer Wichtigkeit ist. Leider weckt das auch das Interesse des Mörders. Was mir gefallen hat: Cover und Klappentext haben mich gleich sehr angesprochen, zumal ich mich in London sehr gut auskenne und es so etwas wie meine zweite Heimat ist. Ich fand das Buch sehr spannend und als Jugendbuch richtig gut geeignet. Einige Entwicklungen habe ich kommen sehen, aber das hat das Buch nicht weniger spannend gemacht. Es war eigentlich sogar sehr angenehm, dass man miträtseln konnte und nicht plötzlich eine Lösung aus dem Hut gezaubert wurde, auf die man nicht kommen konnte. Die Hinweise für den Leser, was Rorys Fähigkeit und die Rolle einiger anderer Nebencharaktere angeht, sind zwar da, aber nicht überdeutlich. (Es ist schwer, hier über das Buch zu schreiben, ohne zu spoilern.) Auch wenn ich mir manches denken konnte, kam anderes wieder überraschend und es blieb bis zum Schluss spannend. Mir gefiel Rory und ihre Schwierigkeiten, als Amerikanerin mit britischen Gepflogenheiten umzugehen. Auch Jazza war sofort sympathisch. Ich mochte die Atmosphäre in der U-Bahn, da ich auch schon über verlassene Stationen recherchiert habe und sie in zwei Kurzgeschichten eingebaut habe. Insgesamt fühlte ich mich von der Stimmung ein bisschen an Ben Aaronovitch erinnert. Was mir nicht gefallen hat: Ich persönlich fand den Love Interest irgendwie doof. Er wäre so gar nicht mein Typ gewesen und ich konnte da Rorys Begeisterung nicht so ganz verstehen. Er bleibt auch sehr blass bis auf seine Begeisterung für Journalismus und die Ripper-Morde. Im Laufe der Handlung relativiert es sich auch etwas und die Liebesgeschichte wird auch eher zur Nebenhandlung. Ich habe da ja so meinen Verdacht, was die Fortsetzung angeht, aber da kann ich natürlich auch falsch liegen. Wem würde ich das Buch empfehlen? Jugendlichen, die gern spannende Geschichten lesen und die Mystery mögen. Außerdem natürlich jung gebliebenen älteren Lesern (so wie mir), die gern Jugendbücher lesen, London- und Ripper-Fans.

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