Leserstimmen zu
Das Schwert der Drachen

Wolfgang Thon

DIE DREI PROPHEZEIUNGEN (2)

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Drei Prophezeiungen sollen die Menschen auf die bevorstehende Zeit der Verschmelzung vorbereiten. Doch sie widersprechen einander, und Magier, Auguren und Drachenpristerinnen ringen darum, dass ihre Vision der Zukunft wahr wird. Dem Krieger Broll allerdings sind die Machtspiele der anderen egal. Ihn kümmert nur eins- seinen Nebenbuhler Lay aus dem Weg zu räumen, der nicht nur ein Teil der Prophezeiungen ist, wie er selbst. Lay konkurriert auch mit ihm um die Hand der Drachenbraut von Alghor- und stellt damit ein Hindernis auf Brolls Weg zur Macht dar. Ich bin jetzt ganz ehrlich zu euch. Es hat mir wieder nicht gefallen. Ich weis nicht was ich falsch mache, aber ich mag weder Broll noch die Drachenbraut. Die einzigen die mir sympatisch sind, sind Lay und sein Nordling. Ich werde auch nicht warm mit der Geschichte. Es geht zwar jetzt tiefer und hat mehr Fasetten als noch der erste Band, dennoch kann ich damit nichts anfangen. Ich habe auch wieder eine gefühlte ewigkeit an dem Buch gelesen und hab schon Angst vor dem Abschluss der Reihe. Und die Wendungen waren irgendwie Vorhersehbar. Ich kann mir nicht helfen aber am Ende bin ich froh darüber wie es gekommen ist, den Jolah und... zusammen, war die ganze Zeit ein Horror für mich.

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Die Drachen versuchen nach wie vor die Herrschaft wieder an sich zu reißen. Die Prophezeiung soll die Menschen auf die nahende Verschmelzung vorbereiten, doch die Magier, Auguren und Drachenpristerinnen interpretieren die Prophezeiung jeweils zu ihren Gunsten. Dem blutrünstigen Krieger scheint dies jedoch vollkommen egal zu sein, denn er scheint nur noch an die Drachenbraut denken zu können und um sein Ziel erreichen zu können steht ihm Lay im weg… Die verhängnisvollen Intrigen und der Kampf um Macht gehen im zweiten Band weiter. Auch in ,,Das Schwert der Drachen“ konnte mich der Autor durch überraschende Wendungen überraschen und begeistern. Wurde zuvor im ersten Band die einzelnen Charakter, die Welt und die Konflikte näher vorgestellt dreht sich im zweiten Band alle um die Prophezeiung und wie die Erwählten immer mehr zu Spielball der Mächtigen, die sich mehr und mehr einmischen, werden. Nach wie vor hat mich die Dämonensprache leicht irritiert, jedoch hat sie mich im ersten Band wesentlich mehr gestört. Erneut konnte mich der schnörkellose Schreibstil von Wolfgang Thon mitreißen. Zudem trumpft der Autor wieder mit witzigen und lockeren Dialogen auf. Vor allem die Dialoge zwischen dem Nordling und Lay haben es mir angetan. In ,,Das Schwert der Drachen“ führt der Autor noch weitere Erzählstränge ein und rückt somit noch weitere Figuren in den Fokus. So wird die Geschichte auch aus Bolls Perspektive geschildert. Durch die verschiedenen Perspektiven wird noch wesentlich deutlicher, wie Macht besessen die verschiedenen Parteien sind. So strebt der Priester des Reiches z.B. nach der absoluten Macht und möchte über alle herrschen. Broll erhält in diesem Band mehr tiefe und er wirkt nicht mehr wie der bösartige Schlechter sondern wesentlich menschlicher. Er hat ein schlechtes Gewissen bezüglich seiner Taten und zweifelt an der Führungsqualität seines Herren. Lay hingegen ist auf der Suche nach sich selbst und er muss immer mehr aufpassen, dass er sich nicht selbst verliert und der Drang nach Rache sein Leben bestimmt. Alles in allem konnte mich auch der zweite Teil überzeugen und das wirklich packende Ende macht Lust auf mehr.

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Mit "Das Schwert der Drachen" liegt jetzt der zweite Teil von Wolfgang Thons Fantasy-Trilogie vor. Der erste Teil, "Das Lied der Dämonen" wurde hier besprochen. Wann der Abschluss erscheinen wird, steht allerdings noch nicht fest. Einst herrschte Krieg zwischen den Göttern und den Drachen, den letztere verloren und verschwanden. Doch sie gaben die Erde nicht auf und beeinflussten noch immer die Menschen, die auf ihr lebten. Jetzt berichten drei Prophezeiungen von einer Zeit der Verschmelzung. Und drei Personen sind von diesen Wahrsagungen direkt betroffen. Der Junge Lay muss sich als Träger eines Blutschwerts als Krieger beweisen. Der Krieger Boll will diesen aus dem Weg räumen, da er ihn als Konkurrent sieht. Und die Prinzessin Jolah könnte schnell zwischen die Fronten geraten. Vergleicht man "Das Schwert der Drachen" mit dem Vorgängerroman, fällt einem auf, wie sehr Wolfgang Thon sich gebessert hat. Das Buch hat zwar immer noch seine Mankos. Doch allgemein muss man sagen, dass der Autor viele Aspekte, die man noch beim letzten Mal bemängelt hat, besser im Griff hat. Das bemerkt man vor allem bei den Figuren, die dieses Mal wesentlich glaubwürdiger wirken. Ausfälle, wie Lays ständige Beleidigungen gegenüber seinem Begleiter Thorg, wird man dieses Mal nicht finden. Im Gegenteil: Man merkt dem Charakter an, wie sehr er gewachsen ist. Er agiert souveräner, überlegter. Und ist dadurch gleich wesentlich sympathischer. Sein Gegenstück ist Broll, der ebenfalls ein Kind der Prophezeiung ist. Hier verzichtet Wolfgang Thon wohlweislich darauf, diesen zu sehr als Antagonisten darzustellen. Im Gegenteil: Szenen wie eine ungeahnte Familienzusammenführung, zeigen die menschliche Seite dieses Charakters. Man kann seine Motivation nachvollziehen, den Grund, wieso er so agiert, wie er eben agiert, woher sein Hass auf Lay kommt. Doch auch bekannte Nebenfiguren kommen vor. Dabei erhält vor allem Thorg seinen Moment, in dem er im Mittelpunkt des Geschehens ist. Er ist zurück bei seinem Volk und gerät inmitten eines Erbfolgestreits. Die Art und Weise, wie Wolfgang Thon diese Handlung schreibt, erinnert sicher nicht von ungefähr an die Darstellung eines gewissen Cimmeriers. Allerdings braucht der Roman, um in die Gänge zu kommen. Man muss die ersten 100 Seiten durchhalten, ehe man in den Sog der Handlung gerät. Erst dann hat der Autor den Leser so gepackt, dass er bereit ist, den Handlungsträgern sozusagen durch Dick und Dünn zu folgen. Und das Blutschwert von Lay beginn schnell zu nerven. Wann immer es präsent ist, besteht ein Großteil des verwendeten Vokabulars im Prinzip nur aus dem Wort "Blut". Und das beginnt schon sehr schnell zu nerven. Deshalb ist der Roman auch etwas "Für Zwischendurch", was aber im Vergleich zum Vorgänger eine enorme Steigerung darstellt.

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Ich habe schon den ersten Teil dieser Reihe geliebt und liebe nun auch die Fortsetzung. Die Intrigen und Ränkespiele nehmen immer weiter ihren Lauf und die Schicksalsfäden der Protagonisten verknüpfen und verknoten sich immer dichter zueinander. Und endlich erscheinen in diesem Band auch noch stückweise mehr Hinweise auf die Genre Zuordnung "High Fantasy" die diese Reihe trägt, um dann den Leser mit einem wirklich gemeinen Cliffhanger auf den nächsten Band warten zu lassen - Genau so mag ich das!

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Ohne den Vorgänger "Das Lied der Dämonen" gelesen zu haben, habe ich mich an "Das Schwert der Drachen" gewagt. In den knapp 700 Seiten steckt viel Fantasie, Abenteuer und eine Prise Erotik... Die Story: Die Zeit der Verschmelzung steht bevor: Magier, Auguren und Drachenpriesterinnen kämpfen um Macht und natürlich um das Anrecht auf den Thron. Es gibt drei unterschiedliche Prophezeiungen, die den Beteiligten eben dieses Anrecht zusprechen. Doch welche trifft tatsächlich zu? Den Beteiligten ist jedes Mittel Recht, um ihre Interessen umzusetzen. Mann begleitet vor allem Lay, der mit einem mysteriösen, nach Blut durstenden Schwert bewaffnet ist. Ihm dicht auf den Fersen ist der vom grausame Broll, der seinen Konkurrenten bis aufs Bitterste jagt. Wer wird seine Prophezeiung erfüllen? Meine Meinung: Wie es bei vielen Fantasybüchern eben ist, hatte ich auch hier am Anfang Schwierigkeiten, den vielen Charakteren und unterschiedlichen Handlungssträngen zu folgen. Deshalb hätte ich mir (zusätzlich zu der Karte im Buch) auch ein Personenverzeichnis mit kleinen Beschreibungen gewünscht. Leser des ersten Bandes werden hier bestimmt besser einsteigen können. Nichtsdestotrotz zieht einen die Geschichte schnell in den Bann, was nicht nur an der der Story an sich liegt, sondern vor allem an den fantastischen Ideen und sympathischen Charakteren. Der Autor baut die Spannung kontinuierlich auf, bis es zum unvermeidbaren Showdown kommt. Und auch das Ende bietet einige Überraschungen! Ähnlich wie bei "Game of Thrones" geht es viel um Verrat, Intrigen und Machtkämpfe. In diesem Band blieben aber leider recht viele Dinge offen und ungeklärt. Auch der Schreibstil hat mich teilweise gestört. Das waren ab und zu nur Worte wie beispielsweise "Möchtegern", die nicht so ganz in die Sprache des Buches gepasst haben. Die Gedanken der Charaktere unterbrechen die Ereignisse sehr häufig und auch das Schwert hat mich manchmal genervt. Klar, es durstet das Blut, aber der Autor hat das ständige Jammern "Blut Blut Blut Blut" und die (noch) unerklärlichen Gedanken des Schwertes etwas übertrieben. Fazit: Spannender Fantasy-Roman mit vielen guten Ideen und sympathischen Charakteren. Die Story hat viel Potential, aber da mich der Schreibstil nicht überzeugen konnte und viele Dinge ungeklärt blieben, reicht es leider nur für 3 Sterne.

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