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Leserstimmen (12)

Adrian Leschek: Der Herr des Feuers

Der Herr des Feuers Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-6026-4

Erschienen: 15.02.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Solide

Von: thebookpassion Datum : 08.03.2017

thebookpassion.blogspot.de/

Dolchs Orden befiehlt ihm eine Gruppe von Mönchen zu ermorden und natürlich gehorcht Dolch. So mach er sich auf dem Weg um seine Aufgabe zu erfüllen, da er an die Rechtmäßigkeit seiner Aufgaben glaubt. Doch die Gebote seines Glaubens ermöglichen ihm nicht seinen Auftrag komplett auszuführen und so überlebt ein verkrüppelter Mönch. Der überlebende Mönch wird zu einem großen Problem, da er geheime Informationen bezüglich der Ankunft des Feuers besitzt. Dolchs Glauben wird zutiefst erschüttert…


Die Geschichte rund um den Assassine Dolch ist voller Intrigen, politische Abwägungen und vor allem Religion spielt eine zentrale Rolle. Religion bestimmt das Denken und Handeln des Volkes und der Figuren. Der Roman zeigt auf, welche Macht Religion auf uns ausüben kann und wie die Menschen unter Kontrolle gehalten werde können, wenn dies von den Mächtigen erwünscht wird.

Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven geschildert, sodass man ein umfassendes Bild der Welt und der verschiedenen Gefühle der gegnerischen Parteien erhalten kann.
So entdeckt man beispielsweise mit dem Barbaren Kelleron die fremde Welt, da er von außerhalb der Stadtmauern kommt. So muss er sich zunächst in der neuen Welt mit den Herrschaftsverhältnissen aber auch mit den Gebräuchen des Volkes warm werden, dies ermöglichte mir die Welt, die Figuren und auch die Stadt besser kennen zu lernen und mir so ein hervorragendes Bild zu machen.
Der Protagonist Dolch hat eine feste Weltanschauung, an der er nicht rütteln möchte. Doch sein neuester Auftrag wirft Fragen auf und so fängt er an seinen Glauben zu hinterfragen und beginnt, vielleicht zum ersten Mal, selbst zu denken und sich nicht alles vorschreiben zu lassen.
Baladus ist der Mönch, der körperlich stark eingeschränkt ist. Mir war er nach nur wenigen Seiten absolut unsympathisch und er ist einfach der typische böse und nervige, größenwahnsinnige Antagonist. Ich muss gestehen, dass ich ziemlich überrascht von der Wahl des Antagonisten war, da man bei einem Mönch zunächst nicht von einem durchtriebenen Menschen ausgeht, sondern sich eher einen gutmütigeren Mann darunter vorstellt.
Die Figuren wirkten alle zusammen etwas klischeehaft und hatten für mich einfach zu wenige Ecken und Kanten. Sie handeln alle recht vorhersehbar und so gab es keinerlei Überraschungen für mich. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass der Autor mehr auf die Figuren eingegangen wäre und sie noch stärker ausgearbeitet hätte. Zudem gelang es mir einfach nicht eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen, sodass ich auch aufgrund dessen nur wenig mitfiebern konnte.
Aufgrund der fehlenden Sympathie zu den Figuren gelang es dem Autor nicht so recht Spannung aufzubauen. Dabei konnte man wirklich Potenzial erkennen. So gelang es dem Autor durchaus zwischenzeitlich die inneren Konflikte der jeweiligen Figur authentisch und nachvollziehbar zu schildern.

Alles in allem hat der Roman durchaus Potenzial und vor allem die Auflösung der Konflikte hat mir gut gefallen. Auch die Welt ist gut und nachvollziehbar ausgearbeitet, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Doch die Figuren wirken leider allesamt einfach zu 0-8-15 auf mich und ich konnte keinerlei Beziehung zu ihnen aufbauen.

Solider Fantasyroman ohne echte Höhepunkte

Von: Nerd-Gedanken.de Datum : 03.11.2016

nerd-gedanken.blogspot.de/

Das Leben könnte so einfach sein: Dolch, einer der Assassinen des Gottkaisers von Arakand, widmet sein Dasein ganz dem Befehl seines mächtigen Herrn, für dessen Sicherheit und politische Entscheidungen er die Waffen hebt. Als sogenannter »Wechsler« gab es für ihn keinen anderen brauchbaren Lebensweg denn als einer der herausragenden Mörder des Herrschers, da jeder andere Mensch beim Blick in Dolchs Gesicht die Person erblickt, der er das größte Unrecht zugefügt hat. Dolch ist ein frommer Mann, und als ihm vom höchster Stelle der Auftrag erteilt wird, eine Gemeinschaft an Mönchen auszulöschen, weil diese sich in häretischer Weise gegen den Gottkaiser erhoben haben sollen, zögert er nicht, den Befehl auszuführen. Denn sollte die Herrschaft des Gottkaisers bedroht sein, sind alle Menschen auf der Welt bedroht, da nur dem Gottkaiser die Macht gegeben ist, das zweite Licht am Himmel zurückzusenden, bevor es durch seine flammende Hitze alles Leben auslöschen kann.

Doch ist es Dolchs starker Glauben, der ihn in seiner Mission einen fatalen Fehler begehen lässt: einer der Mönche überlebt, und nun muss sich Dolch der Herausforderung stellen, seinen Fehler auszubügeln, bevor es zu spät ist. Dummerweise ist der Überlebende ausgerechnet der willensstärkste und klügste Kopf aus der Mönchsgemeinschaft, der zudem noch ein fatales Geheimnis hütet. Hat er wirklich Magie benutzt, um Dolchs Handeln zu beeinflussen? Und wenn es ihm einmal gelungen ist, den treuen Assassinen zu etwas zu bringen, das dieser eigentlich nicht tun wollte, wird er ein zweites Mal Erfolg haben? Und was wird geschehen, wenn das Wissen des Mönchs die richtigen Ohren finden sollte …?

Adrian Leschek präsentiert in seinem Fantasy-Roman »Der Herr des Feuers« einen recht eigenwilligen Haupthelden mit einer ziemlich düsteren Vergangenheit. Der großer Teil der Geschichte wird aus seiner Perspektive erzählt und gibt dem Leser einen interessanten Einblick in eine zunächst fest gefügte Wertevorstellung, nach der sich der nachdenkliche Assassine bei all seinen Taten richtet. Dass ihn diese aufs Glatteis führt, stürzt den Antihelden in einen Konflikt, der Dolch langfristig beschäftigt und schließlich auch zu einer Entwicklung seines Charakters führt, die in ihrer finalen Konsequenz eine ziemlich zynische Überraschung wurde.

In seinem Zweifeln und seiner Nachdenklichkeit über die sich verändernde Lebenssituation tritt sein herausragendes Können mit der Waffe hinter die innere Entwicklung zurück und nimmt dem Protagonisten die übermenschlich wirkende Professionalität. Gerade bei Dolch habe ich sein hingebungsvolles Streben nach Perfektion gerne verfolgt, da es ihm erlaubt war, zu scheitern und an diesem Scheitern zu wachsen – also wurde erzähltechnisch alles richtig gemacht!

Dagegen ist sein Antagonist, der verkrüppelte Mönch Baladus, schon sehr viel mehr ein Unsympath, der an seiner Mission und Bestimmung keinen Moment lang zweifelt und es trotz aller körperlichen Beeinträchtigungen mit einer geradezu sadistischen Freude genießt, andere Menschen seinem Willen entsprechend zu manipulieren. Was zunächst durch die unterschiedliche Erzählperspektive als spannender Erzählstrang beginnt, verliert sich leider mit der Zeit in eine stetige Wiederholung immer neuer Überheblichkeiten des Mönchs, der trotz seiner recht prekären Situation nur wenig daran zweifelt, dass seine ganzen Planungen genau so aufgehen werden, wie er sich das vorstellt.

nimmt man Baladus nach einer gewissen Zeit nicht mehr als Opfer wahr, sondern muss ihn als einen der Täter empfinden, der selbst das Leben seiner Umgebung relativ mitleidlos opfert, um seine Ziele zu erreichen und versucht, im Hintergrund so viele Strippen zu ziehen wie nur möglich. Denn sein eigentliches Ziel ist weniger die Offenbarung seines geheimen Wissens, sondern die Kontrolle über alle anderen zu haben, die sich mit ihm auf dem ränkevollen Spielfeld befinden.

Dritter in der Runde der hauptsächlich handelnden Personen ist der Barbar Kellorn, welcher das unsichere Leben als Söldner vor den Toren der belagerten Stadt Arakand zugunsten einer weitaus einträglicheren Position in der Stadtwache eingetauscht hat und erst einmal mit den dort herrschenden Verhältnissen klar kommen muss. Kellorn dient als Außenseiter zu einem großen Teil dazu, die Welt zu erklären, in der die Erzählung handelt, da er Arakand noch nicht kennt und die riesige Stadt nur von außen wahrgenommen hat. Er bringt Fragen auf, die man sich als Leser durchaus auch stellt und bietet eine frische Perspektive. Dabei gelingt es dem Autor, die Blickwinkel oft genug zu wechseln, dass man der Person, aus deren Perspektive die Handlung betrachtet wird, nicht überdrüssig wird und die Handlung in einem schnellen, aber nicht zu rasanten Tempo voranschreitet.

Auch wenn die Erzählung bis auf eine überraschende Wendung am Ende relativ höhepunktsarm ist, so heißt das nicht, dass »Der Herr des Feuers« eine schlechte Geschichte wäre – mitnichten! Gerade dadurch, dass man auf viele Weisen Einblick in die Handlung erhält und die beleuchteten Personen sehr unterschiedlich gestaltet sind, bleibt die Erzählung kurzweilig und lässt nach dem Ende der jeweiligen Kapitel die Lust auf das nächste zurück. Dabei wird der Grundkonflikt zwischen Wissenschaft und Glaube langsam eingeführt und bleibt bis zum Ende präsent.

So zeigt sich Andreas Leschek als routinierter Erzähler, bei dessen Story ich nur bedauert habe, dass in all diesen Blickwinkeln nur für einen geringen Bruchteil auch die Perspektive einer Frau erschienen ist und ansonsten alle anderen Handelnden Männer sind. Im letzten Viertel der Erzählung indes schien mir die bisher recht detailreiche Schilderung etwas fahriger zu werden, sodass es wirkt, als habe der Autor zu einem Ende kommen wollen. Aber angesichts der abrupten Wende der Geschehnisse ist das absolut verzeihbar und die Frage bleibt zurück, ob die Welt von Arakand nun eine Eintagsfliege bleiben wird oder ob sich der Autor für ein neues Werk wieder dorthin begeben wird – Potential dazu wäre in jedem Fall vorhanden.

Fazit: Solide erzählte Fantasystory ohne echte Höhepunkte, aber mit interessanten Blickwinkeln. Sieben von zehn möglichen Punkten.

Eine Geschichte die total spannend klingt mich aber letztendlich nicht so wirklich begeistern konnte

Von: Kaddy_KD Datum : 09.10.2016

www.kaddy-kd.de

Meine Beurteilung
Ich weiß noch ganz genau wie ich vor einigen Monaten zum ersten Mal die Inhaltsangabe zu „Der Herr des Feuers“, von Adrian Leschek, durchgelesen habe und danach total interessiert davon war. So sehr, dass ich es einfach nur noch lesen wollte. Aber nicht nur die Inhaltsangabe hat mich angelockt, sondern auch das Cover, sowie der imposant klingende Titel. Müsste ich mich allerdings entscheiden was einen größeren Eindruck auf mich gemacht hat dann war es definitiv der Titel.
Obwohl das die Gestaltung vom Cover sehr schlicht gehalten ist wandert mein Blick immer zu erst auf den Titel. Da die Gestaltung ja immer etwas von der eigentlichen Geschichte verrät, habe ich mich immer gefragt wie das Feuer mit dem gekreuzten Dolch und der Feder zusammenpassen könnte. Aber auch der Klappentext hilft einem nicht weiter das Rätsel zu lösen. Aus diesem Grund habe ich von „Der Herr des Feuers“ erwartet, dass es sehr spannend und mitreißend geschrieben sein wird.

Meine erwartete Spannung habe ich persönlich leider nicht gefunden. Die Geschichte ist am Anfang zwar echt interessant und spannend, da man hier den besten Assassinen in ganz Arakand, namens Dolch, begleitet wie er einen mysteriösen Auftrag erhält und dabei ist diesen auszuführen. Als sich dann herausstellt, dass Dolch den Auftrag in gewisser Weise vermasselt hat und er eine zweite Chance dafür erhält denkt man sich nur „ohhh scheisse, schafft er es dieses mal oder scheitert er wieder?“.
Obwohl der Auftrag für Dolch eine starke Belastung seines Glaubens ist, und er sich immer wieder entscheiden muss ob er standhaft bleibt und ihn behält oder er sich davon abwendet und alles in Frage stellt, kam mir die Geschichte immer mehr wie ein Katz und Maus Spiel vor. Letztendlich ist durch dieses hin und her die Spannung bei mir flöten gegangen und ich habe mich nur noch berieseln lassen. Hinzu kam, dass viele Situationen immer vorhersehbarer wurden und man beim Lesen nicht mehr sonderlich überrascht wird.

Interessant an dem Buch finde ich, dass es in der dritten Person geschrieben ist und man so der Beobachter ist. Diese Art die Geschichte hat mich zwar nicht gestört und es war auch echt angenehm das Buch zu lesen aber irgendwie blieben die Charaktere für mich viel zu distanziert und nicht greifbar, was ich echt schade finde. Gerade bei Dolch hätten mich die Gedankengänge so richtig interessiert.
Über Baladus, den „gefährlichen“ Krüppel, erfährt man von allen Charakteren zwar am meisten, dennoch hat es mich tierisch gestört, dass sich alle um ihn herum so dämlich benommen haben. Es kann doch nicht sein, dass alle sich so von ihm beschwatzen lassen und sich dann benehmen als hätten sie eine Gehirnwäsche erhalten. Also wirklich, bei ein paar Idioten kann das vielleicht echt vorkommen aber doch nicht bei jeder verdammten Person, die mit ihm redet.

Fazit
Obwohl mich „Der Herr des Feuers“ nicht so wirklich mitreissen und überzeugen konnte war es doch eine gelungene Abwechslung für mich, da ich sonst andere Bücher lese. Gerade das Thema Assassinen hatte ihr bisher noch nie und musste daher auch vor dem Lesen nachschauen was denn ein Assassine überhaupt ist. Die Antwort darauf, die ich gefunden habe, zwar irgendwie unspektakulär aber dennoch klingt diese Assassinen-Welt nach etwas spannendem (was hier leider nicht der Fall war).
Aber auch die Tatsache, dass es in der Geschichte zwei Sonnen gibt, die hin und wieder eine Gefahr für alle Menschen sein können, ist echt interessant und die Theorien darüber haben mich sehr daran erinnert wie früher darüber gerätselt wurde ob die Erde nun eine Kugel oder eine Scheibe ist.

Weiterempfehlen würde ich das Buch dennoch nicht, da es spannender klingt als es ist und mich nicht so wirklich begeistern konnte. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass die männlichen Leser durchaus mehr gefallen daran finden werden, da hier absolut keine Dramen und Liebesbeziehungen vorhanden sind und das kämpfen bzw. töten im Vordergrund steht.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten ein tolles Buch

Von: Ramona Gall Datum : 28.09.2016

zantalias-buechertraum.blogspot.de/

Meine Meinung:


Die Geschichte:

Die Story spielt in einer Welt, die sehr eigen ist. Sei es wegen den zwei Sonnen, die die Welt bescheinen oder aufgrund der strengen Gläubigkeit der Menschen, die in dieser Welt leben. Nichts desto trotz ist die Idee der Geschichte sehr interessant. Sehr streng gläubige Menschen gibt es auch in unserer Welt und auch die Leben nach ihren eigenen Regeln. In diesem Buch wird hierzu ein ganz besonderer Faden gezogen. Der Glaube oder Nichtglaube an den namenlosen Gott steht auf jeder Seite an erster Stelle. Spannend wird dieses Werk jedoch erst nach ungefähr den ersten hundert Seiten.

Der Schreibstil:

Adrian Leschek hat sich für sein Buch entschieden die Erzählung aus der dritten Person zu verwenden. Anfänglich ist dies für mich persönlich ungewohnt gewesen, da ich in letzter Zeit viele Bücher aus der Ich-Perspektive gelesen habe. Dennoch finde ich diese Wahl gut getroffen. Zudem wechselt der Autor zwischen den einzelnen Protagonisten in der Erzählung. In diesem Buch beinahe unverzichtbar notwendig, um von allen Seiten des Geschehens einen guten Einblick zu bekommen.
In die Geschichte bin ich jedoch nur schwer hinein gekommen, da die ersten Seiten meiner Meinung nach voller komplizierten Erklärungen waren. Meine Vorstellungskraft wurde schwer auf die Probe gestellt. Nachdem ich jedoch die Grundsätze dieser Welt verstanden hatte fesselte mich dieses Werk mit jeder Seite umso mehr. Spannung kann Adrian Leschek sehr gut aufbauen und vor allem auch halten.

Die Protagonisten:

Dolch: Ein Assassine, der im Namen des namenlosen Gottkaisers tötet. Dieser Charakter ist mir zumeist sympathisch gewesen. Ein sehr loyaler Kämpfer, der seine Aufträge mit Bravour erfüllt. Aber Dolch ist auch ein sehr gläubiger Mensch, der ohne sich selbst ein Bild zu machen stur einem Pfad folgt.

Baladur: Ein Krüppel, der von einer Mönchsgemeinschaft aufgezogen und gepflegt wird. Mir persönlich nicht sympathisch. Sehr von sich selbst überzeugt, überheblich und sieht vieles als Selbstverständlichkeit an.

Diese beiden Charaktere sind die Hauptpersonen in diesem Roman, aus derer Sicht das Meiste der Geschichte erzählt wird.

Das Cover:

Mit diesem tollen Cover hat die Gestalterin Isabelle Hirtz einen klaren Bezug zu der Geschichte hergestellt. Dies ist meiner Meinung nach sehr wichtig bei der Covergestaltung. Der Dolch steht natürlich für den Assassine Dolch und die Feder für die Gegenspieler der Wissenschaft. Das Feuer steht im Bezug zu den beiden Sonnen und natürlich auch zum Titel selbst. Alles weitere wurde schlicht gehalten, was mir sehr gefällt.

Fazit:


Adrian Leschek entführt den Leser in eine neue Welt, die es so noch nicht gegeben hat. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten in die Story hineinzukommen entwickelte sich dieses Buch sehr gut. Die Spannung war zum greifen nahe und es fiel mir persönlich schwer es aus der Hand zu legen. Ich kann dieses Buch an Liebhaber von Fantasy weiter empfehlen und lasst euch nicht durch die ersten Seiten beeinflussen.

Mehr zum Autor:

Adrian Leschek war, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete, ein Grundschullehrer. Der Herr des Feuers ist sein erster Fantasyroman, den er unter dem Pseudonym Adrian Leschek veröffentlicht hat. Seine bisher veröffentlichten Bücher richteten sich an die jüngere Leserschaft.

Spannende High Fantasy - eher für den männlichen Leser

Von: Buchfeeteam Datum : 12.08.2016

www.buchfeeteam.blogspot.de

Ihr seid auf der Suche nach einem Fantasyroman ohne schnulzige Romanze?
Bitte schön!

Inhalt:

Das ehemalige Imperium Arkarand ist zusammengeschrumpft und besteht nur
noch aus seiner Hauptstadt. Hier regiert der Gottkaiser, unterstützt von
seinen Priestern und einer professionellen Assassinengruppe.

Große Intrigen hat er nicht zu befürchten, denn er ist der einzige, der
die alle paar Jahre drohende Katastrophe verhindern kann, die gerade
wieder aktuell wird: Das zweite Licht kommt immer näher und wird immer
heißer. Die Welt droht buchstäblich in Flammen aufzugehen.

Doch der Gottkaiser wird das zweite Licht bändigen und wieder in
erträgliche Ferne zurückschicken.

Doch eine Glaubensgemeinschaft, die wissenden Brüder, denkt anders und
verbreitet dieses Gedankengut in der ganzen Welt, und ist somit eine
elementare Gefahr für die Allmacht des Gottkaisers.

Durch einen Zufall wird es Dolchs Aufgabe, der drohenden Schlange den
Kopf abzuschlagen, doch dies gestaltet sich schnell komplizierter als
gedacht.

Beurteilung:

Ich liebe die Cover von Fantasyromanen. Sie sehen immer so hübsch aus -
wie auch bei diesem Buch :-)

Mein Foto ist Programm - der Hauptprotagonist ist wie oben beschrieben
Dolch, der Assassine des Gottkönigs.

Sympathisch ist nicht die richtige Beschreibung für mein Gefühl zu
diesem Protagonisten. Dolch ist, finde ich, sehr gut beschrieben, er ist
intelligent und in der Lage, sein Denken und Handeln zu reflektieren,
allerdings in seinem Glauben auch extrem naiv.

Insgesamt ist die Story auch für den Fantasyfan gewöhnungsbedürftig,
weil: 1. bis auf eine sehr kleine Nebenrolle überhaupt keine Frauen
vorkommen. Sämtliche Protagonisten, Antagonisten und Nebendarsteller
sind männlich und 2. tatsächlich auch nicht die zarteste oder kleinste
Romanze, geschweige denn Liebesgeschichte vorkommt.

Das ist eigentlich genau das Gegenteil von den mir bekannten üblichen
Fantasygeschichten, in denen es sehr oft auch starke Frauen und
eigentlich immer eine Liebesgeschichte gibt.

Eigentlich finde ich das nicht schlecht, gleichzeitig ist das aber auch
der Grund, warum ich dem Buch nur 4 Sterne geben kann - es ist zwar
wirklich gut und spannend geschrieben, es entstehen keine langatmigen
Phasen, obwohl sich vor allem die Gedankengänge der Figuren öfter mal
wiederholen.

Ein angenehmer Schreibstil und eine nicht zu komplexe Wortwahl lassen
einen guten Lesefluss entstehen, selbst wenn einen der Inhalt der
Geschichte nicht ganz so fesseln kann.

Aber es fehlt halt so ganz ohne Frau und Liebe doch irgendwie was.
Vielleicht wäre das leichter zu verschmerzen gewesen, wenn es wenigstens
eine verbundene Freundestruppe gegeben hätte, aber auch das ist nicht
der Fall, es gibt zwar hier und da Gleichgesinnte, aber irgendwie endet
doch immer wieder alles in Hauen und Stechen.

Vielleicht muss man ein männlicher Leser sein, damit einem das gefällt
:-)

Also Fazit: Objektiv gesehen sehr gutes Buch, angenehmer Schreibstil,
nicht zu einfach und nicht zu schwierig, guter Lesefluss, spannende
Story, aber mich stört die vollständige Abwesenheit von positiven
Menschen und Gefühlen, so dass mir persönlich das ganze einen zu kalten
Touch hat.

Interessantes Buch mit tiefem Hintergrund

Von: Michelle Yolanda aus Bautzen Datum : 29.07.2016

hiddenbookparadise.blogspot.de/

Ich bin an dieses Buch neutral herangegangen. Vor allem der Anfang, doch auch der Rest des Buches war solide interessant, in einem angenehmen und sehr guten Schreibstil, aber mit nachlassender Unvorhersehbarkeit und Tiefe der Zeichnung der Geschehnisse. Mir gefiel die Welt unglaublich gut, denn sie war einmal anders und keineswegs unlogisch, obwohl ich sie mir ein bisschen mehr umrandet und erklärt gewünscht hätte. In einer Art wie dieser, habe ich noch keine Welt kennengelernt, die dazu auch noch den uns bekannten Gesetzen der Natur entsprach. Nur gab es Stellen, die näherer Erklärung bedurft hätten, und gleichzeitig gebetsartige Wiederholungen einer sehr einfachen Tatsache vorkamen. Es erschien mir wie eine erneute Verwendung einer einzelnen Phrase, immer und immer wieder. Zudem empfand ich einzelne Kampfszenen übertrieben, teils unlogisch. Dennoch war es ein schnelles Lesen, sah man von gewissen Charakteren ab.

Denn bei diesen konnte ich mich mit keinem identifizieren und bekam ein zunehmendes Unwohlsein, was überwiegend an den unangenehmen Charakter Baladus lag. Dies ist der erwähnte Krüppel, welcher jedoch einen starken Willen, der bei vielen als Hexerei bezeichnet wird, besitzt. An sich ist es ein guter Ausgang, doch wird er schnell anwidernd. Denn Baladus ist absolut arrogant, nur auf sich selbst bezogen, er glaubt das größte Wissen zu besitzen (aber sind die Schlussfolgerungen in einem normal logischen und nicht sonderlich überragenden Bereich) und jeden eingenommen zu haben. Es ist ekelerregend und stellt Menschen mit Behinderungen in ein falsches Licht. Aufgrund seiner Eigenschaften (es ist wohl nötig selbst diese Person beim Lesen kennenzulernen) ergibt er hingegen einen interessanten Gegenspieler, der das Buch weiterlesen lässt. Ich habe nur seinen Tod ersehnt, wegen seiner für mich unerträglichen Art, der Worte, die man selbst entwaffnen könnte, seiner Selbstgefälligkeit.

Ihm gegenüber stehen die anderen Charaktere, die zunehmend naiv und dümmlich erscheinen, als würde der Glaube blind machen und nur er ist in der Lage teils richtig zu denken. Wie sie sich zum Schluss hin entwickeln, was eigentlich nur der Epilog zeigt und nicht sonderlich der Verlauf der Geschichte, unterstreicht die eigentliche Aussage des Buches, bringt aber keine Tiefe und Verbindung zu ihnen dar.

An sich war es kein Buch, das ich genossen habe, denn ich konnte Baladus und die Blindheit anderer nicht aushalten. Um die Aussage zu verinnerlichen, bräuchte ich kein solches Buch lesen. Auch nicht mit einem eher enttäuschenden Ende. Es war weder gut noch schlecht, zu schnell.

Wahrscheinlich wollte der Autor mit diesem Buch einen Teil der Menschheit, die Wahrheit darstellen. Es kommt nicht auf das Äußerliche an, ob der Mensch im Geiste fähig ist und große, verändernde Gedanken haben kann, ob er Stärke besitzt, denn diese zeichnet sich nicht nur durch Muskeln aus. Hingegen wiederspricht es sich selbst durch die Worte Baladus, denn er scheint nicht andere Lebensweisen verstehen zu können, bei denen andere Werte wichtig sind, denn nicht jeder Mensch ist gleich. Wir Menschen werden es nie sein und so kann es in manchen Gesellschaften, Dinge, die für andere natürlich sind, auch nicht geben. Zudem werden noch weitere gesellschaftliche Probleme und Ansichten angesprochen.

Man sollte dieses Buch wirklich in seiner Tiefe sehen und nicht die Augen verschließen, so nervenaufreibend es auch sein kann.

Interessantes Buch mit tieferem Hintergrund

Von: Michelle Yolanda Datum : 29.07.2016

hiddenbookparadise.blogspot.de/

In dem Buch "Der Herr des Feuers" geht es, wie passend in der Kurzbeschreibung dargelegt, um einen Assassinen Dolch, welcher den Mord an einem physisch behinderten Mönch ausüben soll, denn dieser verbreitet unter anderem die Gedanken der logischen Mathematik und somit die Wahrheit über das Zweite Licht, doch durch die Regel "Töte nichts, das von selbst stirbt", begeht Dolch einen großen Fehler. Niemals dürfen die Gedanken des Mönches an das gläubige Volk geraten.

Ich bin an dieses Buch neutral herangegangen. Vor allem der Anfang, doch auch der Rest des Buches war solide interessant, in einem angenehmen und sehr guten Schreibstil, aber mit nachlassender Unvorhersehbarkeit und Tiefe der Zeichnung der Geschehnisse. Mir gefiel die Welt unglaublich gut, denn sie war einmal anders und keineswegs unlogisch, obwohl ich sie mir ein bisschen mehr umrandet und erklärt gewünscht hätte. In einer Art wie dieser, habe ich noch keine Welt kennengelernt, die dazu auch noch den uns bekannten Gesetzen der Natur entsprach. Nur gab es Stellen, die näherer Erklärung bedurft hätten, und gleichzeitig gebetsartige Wiederholungen einer sehr einfachen Tatsache vorkamen. Es erschien mir wie eine erneute Verwendung einer einzelnen Phrase, immer und immer wieder. Zudem empfand ich einzelne Kampfszenen übertrieben, teils unlogisch. Dennoch war es ein schnelles Lesen, sah man von gewissen Charakteren ab.

Denn bei diesen konnte ich mich mit keinem identifizieren und bekam ein zunehmendes Unwohlsein, was überwiegend an den unangenehmen Charakter Baladus lag. Dies ist der erwähnte Krüppel, welcher jedoch einen starken Willen, der bei vielen als Hexerei bezeichnet wird, besitzt. An sich ist es ein guter Ausgang, doch wird er schnell anwidernd. Denn Baladus ist absolut arrogant, nur auf sich selbst bezogen, er glaubt das größte Wissen zu besitzen (aber sind die Schlussfolgerungen in einem normal logischen und nicht sonderlich überragenden Bereich) und jeden eingenommen zu haben. Es ist ekelerregend und stellt Menschen mit Behinderungen in ein falsches Licht. Aufgrund seiner Eigenschaften (es ist wohl nötig selbst diese Person beim Lesen kennenzulernen) ergibt er hingegen einen interessanten Gegenspieler, der das Buch weiterlesen lässt. Ich habe nur seinen Tod ersehnt, wegen seiner für mich unerträglichen Art, der Worte, die man selbst entwaffnen könnte, seiner Selbstgefälligkeit.

Ihm gegenüber stehen die anderen Charaktere, die zunehmend naiv und dümmlich erscheinen, als würde der Glaube blind machen und nur er ist in der Lage teils richtig zu denken. Wie sie sich zum Schluss hin entwickeln, was eigentlich nur der Epilog zeigt und nicht sonderlich der Verlauf der Geschichte, unterstreicht die eigentliche Aussage des Buches, bringt aber keine Tiefe und Verbindung zu ihnen dar.

An sich war es kein Buch, das ich genossen habe, denn ich konnte Baladus und die Blindheit anderer nicht aushalten. Um die Aussage zu verinnerlichen, bräuchte ich kein solches Buch lesen. Auch nicht mit einem eher enttäuschenden Ende. Es war weder gut noch schlecht, zu schnell.

Wahrscheinlich wollte der Autor mit diesem Buch einen Teil der Menschheit, die Wahrheit darstellen. Es kommt nicht auf das Äußerliche an, ob der Mensch im Geiste fähig ist und große, verändernde Gedanken haben kann, ob er Stärke besitzt, denn diese zeichnet sich nicht nur durch Muskeln aus. Hingegen wiederspricht es sich selbst durch die Worte Baladus, denn er scheint nicht andere Lebensweisen verstehen zu können, bei denen andere Werte wichtig sind, denn nicht jeder Mensch ist gleich. Wir Menschen werden es nie sein und so kann es in manchen Gesellschaften, Dinge, die für andere natürlich sind, auch nicht geben.

Des Weiteren wird die Auswirkung des Glaubens - ein sehr oft besprochenes Thema in unserer Welt - beschrieben, welche entweder zusammenschweißen, aber auch, wie schon in unserer Vergangenheit auffindbar, zu Verleugnungen des Neuen und Logischen führen können, zu dem einfacheren Leben. Man kann Menschen mittels ihres Glaubens lenken, hingegen auch brechen.

Es werden noch andere gesellschaftliche Probleme, wie der Wert des Geldes und der Verrat durch eben diesen oder auch die Ironie in den Handlungen bezüglich der dortigen "Magie", angesprochen, die heutzutage immer noch herrschend sind. Nur müssen mir nicht mehr in diesen Gebieten die Augen geöffnet werden. Dennoch ist die tiefere Bedeutung für das Buch ein ansprechender Aspekt, sieht man diese nur.

Man sollte dieses Buch wirklich in seiner Tiefe sehen und nicht die Augen verschließen, so nervenaufreibend es auch sein kann.

Nikoleser96

Von: Niko Marahrens Datum : 23.07.2016

Nikoleser96@blogspot.com

Es ist ein super buch es ist die ganze Zeit spannend ausser zwischendurch im Mittelteil weil der zu langgezogen ist.

Ein gelungener Fantasy-Roman mit interessantem Weltenentwurf, Verschwörungen und gutem Schreibstil

Von: Anna Salvatore Datum : 19.06.2016

annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/

MEINUNG
Was war ich doch gespannt auf den Roman. Die Inhaltsangabe fand ich eher langweilig, doch die Leseprobe hat mich dann doch überzeugt.

Zu Anfang war es wirklich spannend. Die Welt an sich und Dolchs Assassinenleben kennen zu lernen hat mir wirklich gut gefallen, doch mit der recht frühen Begegnung von dem verschonten Mönch Baladus wurde meine Begeisterung gedämmt.
Ich habe selten solch einen unausstehlichen Charakter kennen gelernt. Mir ist schon klar, dass er kein Sympathieträger sein soll, doch für mein Gefühl hatte dieser 'Krüppel' viel zu viel Raum in der Geschichte.

Die anderen beiden Protagonisten Dolch und Kellon fand ich schon wesentlich besser. Kellon, ein Barbar, der nur ein glückliches Leben haben möchte, ist mein absoluter Liebling. Natürlich hatte er am wenigsten Erzählzeit^^
Dolch ist ein sehr gläubiger Assassine, manchmal schon fast zu fanatisch, dennoch mochte ich seine Sichtweise gern. Auch seine Charakterentwicklung gefiel mir sehr.

Der Schreibstil ist an sich ziemlich flüssig zu lesen für einen solchen etwas mittelalterlichen Fantasy Roman. Aber manchmal waren mir die Wetterbeschreibungen, obwohl sie für die Geschichte wichtig sind, einfach zu detailliert. Ab und an bin ich bei allgemeinen Beschreibungen sogar ein wenig abgedriftet, weil es manchmal einfach nicht packend genug war, vor allem im Mittelteil :/

Die Welt und diese Gottkaiser Religion mit dem Namenlosen Gott sind hingegen schon besser bei mir angekommen. Auch ohne Karte hatte ich ein genaues Bild dieser Welt vor Augen. Die Verschwörungen, der Gottkaiser, die gesellschaftlichen Entwicklungen haben eine tolle Grundlage für die Thematik gegeben, welche auch genutzt wurde.
Zum Ende hin wurde es hingegen zum Mittelteil nochmal sehr spannend, das Ende ist sehr gut gemacht und abgeschlossen.


FAZIT
Alles in allem ist 'Der Herr des Feuers' ein gelungener Fantasy-Roman mit interessantem Weltenentwurf, Verschwörungen und gutem Schreibstil. Leider sagte mir ein Hauptcharakter nicht so zu, der Mittelteil zog sich etwas. Dennoch eine Empfehlung für Fans des Genres!

- 3,5 von 5 Feenfaltern -


©Anna Salvatore's Bücherreich

Der Herr des Feuers

Von: Andrea Wildfang Datum : 10.06.2016

Adrian Leschek schreibt flüssig und lebhaft. Er erzählt die Geschichte um den Protagonisten Dolch aus der Perspektive eines personalen Erzählers, der meistens von den Geschehnissen um Dolch, hin und wieder aber auch von denen um den Antagonisten oder um andere Charaktere berichtet.

Dolch ist Assasine und mordet im Namen des Glaubens. Der Antagonist, ein verkrüppelter Mönch, ist sein neuster Auftrag, kann dies aber verhindern. Es entbrennt eine Verfolgungsjagd, die mich ungeheuer fesseln konnte und mich so manches Mal zum Nachdenken anregte.

Thematisch liegen dem Buch die Kriege zwischen Religion und Wissenschaft zu Grunde.

Die Charaktere sind echt.
Dem Autoren ist es gelungen, ihnen Leben einzuhauchen, eine Entwicklung erleben zu lassen und zudem ihre Emotionen auf mich überschwappen zu lassen.

Leider konnte mich das Ende des Buches nicht von sich überzeugen, da es im Vergleich zum restlichen Buch weniger ausgearbeitet und abrupt erschien

Woran glaubst du?

Von: Chelly Datum : 29.04.2016

chelly-the-glubsch.blogspot.de/

Am Cover gefällt mir besonders, dass dunkle blau auf dem das rot des Feuers super zur Geltung kommt. Ich finde es wirkt sehr harmonisch. Die Symbole Feder und Dolch gefallen mir auch super. Eins der wenigen Cover in die man etwas hineininterpretieren kann, was in der Geschichte passiert.

Im Grunde geht es in der Geschichte um den Assasinen Dolch, der für den in Arakand herschenden Gottkaiser die Feinde diskret aus dem Weg schafft. Bei seinem wichtigstens Auftrag jedoch lässt Dolch einen Überlebenden zurück, streng dem Kodex 'Töte nichts was von alleine stirbt'.

Der zurückgelassene 'Krüppel' entpuppt sich jedoch als das gefährlichste Mitglied des Ordens. Als der Assasine jedoch zurückkehrt um seinen Fehler zu beheben ist der Ketzer bereits verschwunden und schon beginnt die Verfolgungsjagt auf den Gelähmten, während das zweite Sonnenlicht unaufhaltsamen immer näherrückt.

Somit zeigt das Cover für mich schon den Kampf zwischen Balladus (Schreibfeder) und dem Assasinen (Dolch), in dem der Gottkaiser und die Annäherung des zweite Sonnenlichts zwar eine Rolle spielen und die Ereignisse davon angetrieben werden, der Hauptkampf aber zwischen den ersten beiden Charakteren stattfindet.

Ich hatte beim lesen öfter das Gefühl, dass sich die Geschichte an die Zeit orientiert in der die Kirche die Leute verfolgt hat, die behaupteten die Erde drehe sich um die Sonne, was ich persönlich ein ganz interessantes Thema finde. Auch ganz interessant finde ich die verschiedenen Bezüge zum glauben in dem Buch. Ich persönlich bezeichne mich nicht gerade als gläubigen Menschen, finde aber, dass das Buch einen zum nachdenken anregt, da sich am Ende für Dolch herrausstellt, dass nicht der glaube um Gotteswillen das wichtigste ist, sondern die Ordnung die daraus entsteht der eigentliche Sinn und die Besonderheit darstellt.(also ich weiß jetzt nicht ob das so rüberkommt wie ich das ausdrücken will, ich glaub am besten versteht man das wenn man das Buch selber liest ;D )
Für mich ist das Buch eine Mischung daraus mit einem Hauch von Game of Thrones.

Ich fand das Buch super, ich würds auf jeden Fall nochmal lesen und auf jeden Fall weiterempfehlen :D

Ein absolut geniales Fantasybuch. Ich würde es sogar auf das Niveaulevel setzen, das auch George R. R. Martin bekleidet.

Von: Katharina Datum : 18.04.2016

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‚Der Herr des Feuers‘ ist bisher mit Abstand das beste Fantasybuch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Nicht nur die Charaktere, sondern auch die Handlung haben mich beinahe sofort in ihren Bann gezogen.
Die Handlung & die Idee:
Ganz zu Anfang, als ich gerade angefangen hatte das Buch zu lesen (da war ich so bei Seite 20 oder 30), da dachte ich für eine kurze Zeit lang, ich hätte mich vertan und das Buch würde absolut nicht meinem Geschmack gerecht werden. Aber so, wie ich nun mal bin, habe ich dann natürlich weitergelesen und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Schon nach zwanzig weiteren Seiten habe ich das Buch geliebt und wollte es selbst in der Schule kaum mehr loslassen (Aber da Lehrer ja immer irgendwie eigenartig sind, musste ich das Buch natürlich weglegen und direkt von meinem Tisch verbannen). Letzteren Punkt fand ich übrigens echt übertrieben. Naja, jedenfalls hat das Buch zwar einen Anlauf mehr gebraucht, um mich in seinen Bann zu ziehen, aber danach hatte es mich fest in seinem Griff. Mit seiner eher altertümlichen und außergewöhnlichen Wortwahl hat er bei mir genau ins Herz getroffen, denn das liebe ich einfach. Bücher, die so geschrieben sind, bekommen immer einen klaren Pluspunkt von mir. Und ohne viel über das Ende zu reden, damit ich auch ja niemandem etwas verrate, sage ich an dieser Stelle schlicht und einfach, dass ich nicht von dem Autor enttäuscht worden bin und ich das Ende mehr als zufrieden stellend fand. Die wirklich spannende Handlung trägt sich zwar etwas schleppend zum Anfang des Buches, aber das wird alles wieder ausgeglichen von den anderen tollen Teilen des Romans.
Die Charaktere:
Jaja, die Charaktere. Manchmal weiß ich echt nicht so recht, wie ich die bewerten soll. Dolch fand ich richtig klasse, obwohl ich seine Art zu denken manchmal nicht ganz nachvollziehen konnte, also hat entweder er zu kompliziert gedacht oder ich war das, aber wer weiß das schon. Jedenfalls konnte ich mich trotz der er/sie/es-Erzählperspektive erstaunlich gut in Dolch hineinversetzen. Und auch die anderen Charaktere fand ich super, obwohl manche ja als „böse“ dargestellt werden im Buch.
Alles in allem kann ich dieses Buch jedem Fantasy-Fan ans Herz legen und auch den Leuten, die normalerweise nicht so gerne Fantasy lesen, empfehle ich dieses Buch, denn es ist wirklich klasse und wenn man ihm eine Chance gibt, kann man es nur noch toll finden.