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Virginia Macgregor: Der Junge, der mit dem Herzen sah

Der Junge, der mit dem Herzen sah Blick ins Buch

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48632-8

Erschienen:  15.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Einfühlsam und zu Herzen gehend!

Von: Caro1893 Datum : 19.01.2016

buecherohneende.blogspot.de

Zum Inhalt:
Milo leidet an einer unheilbaren Krankheit. Eines Tages wird er komplett erblinden. Schon jetzt hat er nur noch ein Blickfeld, das so groß ist wie ein Nadelöhr. Doch genau dieses Blickfeld ermöglicht ihm einen komplett anderen Blick auf diese Welt. Er sieht Dinge, die für den Rest unsichtbar sind. Als seine Großmutter eines Tages ins Altenheim muss, ist er zutiefst unglücklich. Er versucht alles um sie zurück zu holen, doch das gestaltet sich schwieriger als er zunächst angenommen hat. Doch plötzlich fallen im die Missstände in dem Altenheim auf. Zusammen mit dem Koch Tripi und seinem Ferkel Hamlet hat er nun nicht nur das Ziel, seine Oma nach Hause zu holen, nein er möchte auch aufdecken, was in dem Altenheim alles schief läuft.

Meine Meinung:
"Der Junge, der mit dem Herzen sah" ist eine unglaublich schöne Geschichte, die einmal mehr zeigt dass man kein Augenlicht braucht um mit dem Herzen zu sehen.

Die Autorin beweist mit ihrer Geschichte ein Gespür für die leisen Töne. Ohne große Action schafft sie eine Geschichte die mich emotional tief berührt hat.

Der kleine Milo zeigt einem als Leser, was wirklich wichtig im Leben ist. Zusammen mit seinem niedlichen Schweinchen Hamlet bildet er ein unglaublich liebenswertes Gespann. Ich muss zugeben dass ich am Anfang die Vorstellung von einem Schwein als Haustier etwas irritierend fand, doch die Umsetzung ist der Autorin echt super gelungen. Hamlet gibt der Geschichte zusätzlich etwas besonderes.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar zu lesen. Ich musste mich nur kurz daran gewöhnen, schon war ich richtig in der Geschichte drin. Die einzelnen Kapitel werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Mal erfährt man die Geschichte aus der Sicht von Milo, mal aus der seiner Mutter oder aber aus Tripis Sicht. So bekommt man auf verschiedene Ereignisse unterschiedliche Sichtweisen, was ich ebenfalls sehr gelungen finde.

Das Buch kann nun natürlich nicht besonders mit Spannung punkten dafür mit Tiefgang und einem kleinen Jungen, der tief im Herzen berührt. Er zeigt uns seinen ganz eigenen Blick auf die Welt und das Leben. Ob er es dabei schafft seine Großmutter zu retten, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

Fazit:
Eine wunderbare, emotionale Geschichte, über einen kleinen Jungen, der zeigt dass es gar nicht so entscheidend ist, wie gut man sieht, sondern womit und wie man auf die einzelnen Dinge blickt.

Von: Petra Zehltmair Datum : 23.12.2015

Wunderbar, berührend, ein Krimi anderer Art: sollte verfilmt werden.

Aktuelle Themen verpackt in eine einzigartige Story. Bravo, Bravo, Bravo!

Thema auch geeignet für Schulunterricht (Kürzere Fassung)

Von: Amina Fritz aus Eggenstein-Leopoldshafen Datum : 23.12.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Krissel

Sehr bewegended — kann auch für Jugendliche gut sein zu lesen!

Von: Matthias Thon aus Ahlen Datum : 23.12.2015

Buchhandlung: Matthias Thon Online-Buchhandel

Mit dem Herzen geschrieben und gelesen: absolut lesenswert und mit Gefühl geschrieben, toll!

Von: Pia Sauter aus Villingen-Schwenningen Datum : 23.12.2015

Buchhandlung: BuchHaltestelle VS

Ich finde das Buch einfach nur wundervoll! Der kleine Milo ist richtig bewundernswert.

Von: Andrea Fischer aus Bad Segeberg Datum : 23.12.2015

Buchhandlung: Buchhandlung C.H. Wäser GmbH & Co.KG

Wie gut, dass es in meinem Urlaub so viel geregnet hat.

Ein Buch fürs Herz

Von: Carina Datum : 14.12.2015

worte-und-welten.blogspot.de/

Milo, neun Jahre alt, leidet unter Retinits pigmentosa: Sein Sehrvermögen lässt immer stärker nach, und irgendwann wird er vollständig erblinden. Noch sieht er die Welt wie durch ein Nadelöhr, wodurch er Kleinigkeien bemerkt, die anderen entgehen. Als seine Gran in ein Altenheim umziehen muss, bricht eine Welt für Milo zusammen. Doch ihm fallen dort seltsame Vorgänge auf; allerdings interessieren sich die Erwachsenene nicht für Milos Erkenntnisse und nehmen ihn nicht ernst. So bleiben ihm nur der Koch Tripi und sein Ferkel Hamlet, um ihm bei seiner Mission zu helfen. Milo will nämlich seine Gran wieder nach Hause holen, die Machenschaften von Schwester Thornhill offenlegen und vielleicht seine Eltern versöhnen...

Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht von Milo erzählt, aber einige wenige Kapitel werden auch aus anderen Perspektiven geschildert: Von Tripi (dem Koch), Sandy (Milos Mutter) und Lou (Milos Gran). Eigentlich ist Lou die Urgroßmutter von Milo, doch er nennt sie immer nur Gran.
Milo hat es wahrlich nicht leicht: einerseits quälen ihn die Probleme mit seinem Sehvermögen, dann leidet er unter der Trennung von seinen Eltern und dass sein Vater inzwischen in Abu Dhabi lebt. Auch in der Schule wird der Druck immer größer und zu allem Überfluss kann seine Mutter die Rechnungen nicht mehr bezahlen. Als dann seine geliebte Gran in ein Altenheim abgeschoben wird, bringt das für Milo das Fass zum Überlaufen. Der Junge kann einem wirklich nur leid tun, daher fiebert man als Leser richtig mit ihm mit und hofft, dass seine Vorhaben glücken werden.

Ein weiterer Aspekt ist, dass das Buch in der Vorweihnachtszeit spielt. Dies hat mir gut gefallen, da ich selbst in der Adventszeit gerne Bücher lese, die mit Weihnachten zu tun haben. Dennoch spielt dies in dem Buch eine nicht allzu große Rolle, sodass man das Buch auch zu jeder anderen Jahreszeit lesen kann.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und auch die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge. Dadurch kann man das Buch recht schnell lesen.

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Vor allem am Ende gibt es einige rührende Momente, sodass es auch einige emotionale Passagen gibt. Eine Geschichte fürs Herz. :-)

Ein ganz tolles Buch :-)

Von: Irve Datum : 05.11.2015

irveliest.wordpress.com

Milo lebt mit Mutter Sandy und Oma „Gran“ Lou zusammen. Er liebt seine Gran abgöttisch, passt auf sie auf, geht ihr zur Hand und spürt einfach, wenn sie Hilfe braucht. Er tut das alles gerne, sehr gerne sogar. Doch seine Mutter meint, dass der Junge damit überfordert ist und beschließt, Lou in ein Altersheim zu geben. Dabei ist es Sandy, der alles über den Kopf wächst, seit ihr Leben in eine andere Richtung als geplant gedrängt wurde. Auch ihr hilft Milo, wo er kann – sogar ein geeignetes Heim für seine geliebt Gran zu finden, obwohl dies eigentlich das Letzte ist, was er möchte.

Daher gibt er sich selbst das Versprechen, Lou schnellstmöglich dort wieder heraus, zurück nach Hause, zu holen. Jedoch braucht er dafür einen Plan – und der entwickelt sich in eine ganz andere Richtung, als ursprünglich vom Jungen ausgeheckt. Denn was Milo in dem Heim „Vergissmeinnicht“ sieht und erlebt, ist mehr, als er zunächst zu begreifen vermag. Als er aber das gesamte Ausmaß begreift, ist er fassungslos – ich war es auch.

Ich denke, spätestens in dieser Phase hat sich der Junge in jedes Leserherz geschlichen, vermutlich hatte er das aber schon viel eher getan :-)
Ich denke jetzt nicht in erster Linie an Milos Augen-Erkrankung. Der Junge leidet an Retinitis pigmentosa, was bedeutet, dass sich sein Sehbereich immer weiter verkleinert, bis er schließlich erblindet. Noch ist es für Milo so, als würde er die Welt durch ein Schlüsselloch betrachten. Doch das reicht ihm aus, um Unrecht zu erkennen.
Nein, ich denke vielmehr an die große Güte des Jungen, seine Empathie, seine Selbstlosigkeit. Milos Herz ist am richtigen Fleck und es ist groß, denn neben Gran und ihren neuen Freunden aus dem Heim, denen er allen helfen möchte, berühren ihn auch die Schicksale anderer Menschen, für die er Lösungen sucht – und hilft damit nicht zuletzt sich selbst. Denn wenn man sich kennt, ist man automatisch miteinander verwoben. Folglich macht das Glück der anderen auch Milo glückich!

Virginia Macgregor verbindet mehrere eigentlich traurige Schicksale zu einer wunderbaren Geschichte. Sie zeigt, dass man die Hoffnung nicht verlieren darf. Man wird sicher nicht immer den Sieg davon tragen, aber wer nicht kämpft, hat schon verloren. Es endet nie alles rosarot, es gibt immer Dinge, die schiefgehen, manches bleibt offen, weil eine schnelle Klärung nicht möglich ist, und einiges wird sicher anders verlaufen als geplant oder erhofft. Bei manchen Dingen landet man aber dafür einen dicken Erfolg!

Die Autorin hat mich mit ihrem flüssigen Stil, der trotz aller Probleme lockeren Schreibe, ganz schnell für mich gewinnen können. Die Geschichte wirkt größtenteils recht konstruiert, da sie hin und wieder gerne Extreme ausreizt und manches zu zufällig kompatibel erscheint. Innerhalb der Macgregor´schen Erzählwelt ist der Roman aber eine sehr runde Sache. Sehr gut hat mir zudem gefallen, dass das Schlusscredo nicht lautet: „Ende gut, alles gut.“, sondern dass hier sowie im Leben auch einfach nicht alles perfekt laufen kann.

Die Vielzahl an Charakteren ist der Autorin gut gelungen. Im Roman gibt es überwiegend gute Menschen, die nicht gleichgültig durch das Leben gehen, aber auch die Spezies der Egoisten, die nur das eigene Wohl und sonst gar nichts interessiert, ist vertreten. Alles diese erdachten Charaktere sind detailliert, teilweise auch sehr tief und facettenreich und allesamt authentisch mit dem Schreibwerkzeug gesschnitzt.

Alles zusammen macht aus „Der Junge, der mit dem Herzen sah“ ein empfehlenswertes Highlight an meinem Bücherhimmel.

Inhalt
Eine große Geschichte über einen kleinen Jungen mit einem besonderen Blick auf die Welt.
Der neunjährige Milo leidet unter Retinitis pigmentosa: Sein Sehvermögen lässt immer stärker nach, und irgendwann wird er vollständig erblinden. Aber noch sieht er die Welt – wenn auch nur wie durch ein Nadelöhr. Doch so bemerkt er Kleinigkeiten, die anderen entgehen. Als seine 92-jährige Großmutter dement wird und in ein Altersheim umziehen muss, fallen Milo dort seltsame Vorgänge auf. Die Erwachsenen interessieren sich für Milos Erkenntnisse nicht, und so bleiben ihm nur der Koch Tripi und sein Ferkel Hamlet, um ihm bei seiner Mission zu helfen. Milo ist nämlich entschlossen, seine Großmutter wieder nach Hause zu holen, die Machenschaften der Heimleiterin offenzulegen und – vielleicht – seine Eltern zu versöhnen.

Das Buch
„Der Junge, der mit dem Herzen sah“ von Virginia MacGregor ist im August unter der ISBN-Nr. 978-3-442-54749-4 im Manhattan Verlag erschienen. Der Roman umfasst 416 Seiten und ist ebenfalls als eBook und Hörbuch erhältlich.

Die Autorin
Virginia Macgregor ist in Deutschland, Frankreich und England aufgewachsen, erzogen von einer Mutter, die nie müde wurde, Geschichten zu erzählen. Sobald Virginia alt genug war, selbst einen Stift zu halten, begann sie mit dem Schreiben, oft bis tief in die Nacht hinein – oder in der Schule, versteckt hinter dem Mathebuch. Virginia wurde benannt nach zwei großen Frauen, Virginia Wade und Virginia Woolf – in der Hoffnung, sie würde entweder Schriftstellerin oder ein Tennisstar werden. Nach ihrem Studium in Oxford begann sie, neben ihrem Beruf als Englischdozentin und Hauslehrerin, regelmäßig zu schreiben. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann in Berkshire.

Der Junge, der mit dem Herzen sah

Von: Niklas' Leseblog Datum : 03.11.2015

niklas-leseblog.jimdo.com

Der neunjährige Milo leidet unter Retinitis pigmentosa: Sein Sehvermögen lässt immer stärker nach, und irgendwann wird er vollständig erblinden. Aber noch sieht er die Welt – wenn auch nur wie durch ein Nadelöhr. Doch so bemerkt er Kleinigkeiten, die anderen entgehen. Als seine 92-jährige Großmutter dement wird und in ein Altersheim umziehen muss, fallen Milo dort seltsame Vorgänge auf. Die Erwachsenen interessieren sich für Milos Erkenntnisse nicht, und so bleiben ihm nur der Koch Tripi und sein Ferkel Hamlet, um ihm bei seiner Mission zu helfen. Milo ist nämlich entschlossen, seine Großmutter wieder nach Hause zu holen, die Machenschaften der Heimleiterin offenzulegen und – vielleicht – seine Eltern zu versöhnen.


Beginnen wir kurz mit dem einen negativen Punkt, den ich zu sagen habe: Und der ist eigentlich nur, dass manche Stellen etwas zu lang geraten sind, bzw. dass manche Abschnitte etwas zu viel sind.

Ansonsten kann ich sagen: Diese Geschichte ist einfach nur berührend. Man schließt die Charaktere, allen voran Milo und Lou einfach sofort ins Herz und liest die Geschichte flüssig runter. Einerseits ist sie doch recht traurig, andererseits aber wieder so berürhend und emotional und hoffnungsvoll, dass man einfach in sie versinken kann.


Man muss die Charaktere einfach lieben: Auch die, die anfangs vielleicht etwas "problematisch" sind, stellen sich hinterher als wunderbar ausgetüftelt und perfekt in die Story passend heraus.


Der Schreibstil ist toll: Schnell, gut und flüssig zu lesen. Dazu die Kapitel, die immer aus der Erzählersicht geschrieben sind, aber sich entweder auf Milo oder auf Lou oder auf einen weiteren Charakter beschränken und gerade die Handlungen eben dieser Person beschreiben.


Fazit: Ein wirklich tolles, ergreifendes Buch, das sich wirklich lohnt, zu lesen!

TOLL

Von: Matthias Thon Datum : 22.10.2015

Buchhandlung: Matthias Thon

Ein außergewöhnliches Buch mit einem liebevollen Jungen, der sich versucht in der Welt der Erwachsenen durchzusetzen. Kinder sehen mehr, als wir denken.

Gute Unterhaltung mit Herz und einer Prise Humor

Von: Madame Klappentext Datum : 21.10.2015

www.madameklappentext.de

Die liebenswerten Charaktere können leider nichts daran ändern, dass die Story recht vorhersehbar ist. Auch die Charakterentwicklung bietet keine Überraschungen, daher ziehe ich insgesamt zwei Sterne ab. Positiv aufgefallen ist mir der heitere Erzählstil. So kommt auch der Humor nicht zu kurz. Alles in allem ist es eine nette Geschichte, um einen kleinen Jungen, der einfach alles wieder in Ordnung bringen will und dabei alle Sympathien auf seiner Seite hat, weil er von Ehrlichkeit, Freundschaft und Liebe geleitet wird. Ich vergebe solide 3 Sterne.

Charmante Familiengeschichte mit vielen Untertönen

Von: Book-A-Loo Datum : 08.10.2015

book-a-loo.blogspot.de/

INHALT
Der neunjährige Milo Moon leidet an einer Augenkrankheit, welche ihn eines Tages erblinden lässt. Sein Sehfeld nimmt immer weiter ab und deswegen nimmt er seine Umgebung mit einer besonderen Aufmerksamkeit wahr. Er lebt zusammen mit seiner Mutter Sandy, seiner Großmutter Lou und seinem Haus(zwerg)schwein Hamlet unter einem Dach.
Eines Tages wird seine Großmutter, nach einem von ihr verursachten Brand in der Küche, in ein Altersheim einquartiert. Dort fällt Milo mit der Zeit immer stärker auf, dass die umworbene Idylle nicht der Wahrheit entspricht und sogar sehr vieles in dem Wohnheim schief läuft. Milo beschließt sein Großmutter zu retten und die Umstände im VergissmeinNicht-Wohnheim aufzudecken.

MEINUNG
"Der Junge, der mit dem Herzen sah" von Virgina MacGregor ist eine zarte Familiengeschichte mit berührenden Szenen, bunten Charakteren und mit authentischen Dialogen.

Das Buch fesselt von der ersten Seite weg, obwohl die Geschichte sanft vor sich plätschert und keine großen Spannungsbogen zu finden sind. Die Autorin hat es mit ihrem leichten Schreibstil geschafft, die unterschiedlichsten Charaktere in das Buch einzubinden und damit ein großes Bündel an Herzblut in die Geschichte zu weben.

Die Geschichte an sich ist so bunt und mit vielen kleinen Thematiken bespickt, dass das unter Umständen viel auf den Leser wirken kann. Wenn man aber dieses Buch aus der zarten, naiven Perspektive eines 9-jährigen betrachtet, sind die Spitzen zu Essstörungen, Liebeskummer, Krankheitsfälle, Flüchtlingsdramen nicht weiter auszuführen. Denn im Vordergrund steht nun mal Milo, mit seinem Plan seine Großmutter zu retten; und für einen so jungen Menschen all diese Probleme von Erwachsenen oder der Gesellschaft zu erfassen und auszuführen, ist hier fehl am Platz. Die Geschichte wird zwar aus verschiedenen Perspektiven, u. a. aus der Sicht der Großmutter im Wohnheim, erzählt, dennoch bleibt Milo Moon der Hauptprotagonist der Geschichte und seine Sicht auf die Welt und die Geschehnisse. Vielmehr kann man dieses bunte Sammelsurium an Thematiken und Figuren als vielschichtige und abenteuerliche Unterhaltung betrachten.

Selbst durch die Perspektivwechsel kommt der Leser schlussendlich auch nicht durcheinander, da jede Person ihre eigene Stimme im Buch hat und diese sich von den jeweiligen anderen Protagonisten, nicht nur anhand der Szenerie, abhebt. Die Geschichte birgt in ihrem Verlauf dann aber keine wirklichen Überraschungen, es lässt sich für den Leser schnell erahnen, welche Schritte als nächstes unternommen werden und das ist etwas schade. Das Ende ist sehr zart und gut gelungen und hat da noch einige Mankos wieder ausgeglichen.

FAZIT
Die Geschichte reißt durchaus mit, obwohl sie keine nennenswerten Spannungspunkte besitzt und deswegen vielleicht dem einen oder anderen Leser deswegen etwas lahm erscheinen mag. Ich allerdings fand diesen kleinen Mix aus emotionalen Momenten, die einen schmunzeln lassen, sowie nachdenklich stimmen gelungen für diese Art Roman. Wer eine kleine zauberhafte Geschichte sucht und auch keine Probleme damit hat aus der Sicht eines Kindes zu lesen, das sogar vielleicht auch sucht, hat mit "Der Junge, der mit dem Herzen sah" eine schöne Lektüre vor sich, welche Wahrheiten ungeschönigt aber mit Charme preisgibt.

Eine rührende Geschichte

Von: Fairy-book Datum : 17.09.2015

www.fairy-book.blogspot.de




Das Cover ist eines, wie es aktuell öfters zu sehen ist. Heller Hintergrund mit schwaren Schattenfiguren. Spätestens beim Lesen fällt einem auf wie treffend es doch ist.



Milo ist 9 Jahre, und hat für sein Alter schon einiges mitgemacht:
Er leidet unter einer Augenkrankheit, bei der seine Sehstärke nach und nach nachlässt, bis er irgendwann erblinden wird.

Seine Eltern haben sich scheiden lassen, und der Vater ist ins Ausland. Mit seiner neuer Frau und einem neuen Kind. Milo scheint vergessen...

Und dann ist da noch seine Ur-Großmutter, die der Vater bei ihnen zurück gelassen hat, ohne sich darum zu kümmern, wie Milos Mutter die Familie finanziell über Wasser halten soll.

Nach einem Wohnungsbrand beschließt Milos Mutter Gran ist Altenheim abzuschieben. So empfindet es Milo, und auch dies ist ein weiterer Grund für seine ablehnende Haltung ihr gegenüber.

Und als er merkwürdige Dinge im Altenheim bemerkt, glaubt ihm niemand....


Als Leser wird man direkt in diese tragische Familiengeschichte hineingeworfen.

Es ist ein großes Gefühlschaos, welches nicht nur Milo durchlebt.

Ich habe mit ihm gelitten, mich mit ihm gefreut, war verzweifelt, und voller Hoffnung.

Es ist eine Geschichte die Mut macht, und zeigt, wieviel in jedem von uns steckt.

Man denkt viel über Milo, sein Schicksal, und über sich selbst nach.



Wer solche Romane mag, sollte auf jedem Fall "Der Junge, der mit dem Herzen sah" lesen.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen, ich selbst habe nicht lange gebraucht und hatte das Buch an einem Wochenende durch.

Da ist ja vom Ende nichts verraten möchte, kann ich heute nicht näher auf meinen einzigen Kritikpunkt eingehen. Mir persönlich war es dann einfach zu viel des Guten.

Unglaublich gefühlvoll

Von: Leseengel Datum : 15.09.2015

leseengelsblog.blogspot.de/

Ich möchte dieses Buch als allererstes bedingungslos weiterempfehlen, warum lest doch selbst:

Dieses Buch ist so gefühlvoll, dass ich durchgehend mitgelacht, gefiebert, gehofft und fast geweint habe. Tränen in den Augen waren an der ein oder anderen Stelle vorhanden. Und genau das macht dieses Buch für mich schon aus. Denn es passt irgendwie zum Titel, wenn man selbst mit dem ganzen Herzen beim Lesen dabei ist. Und das schafft nicht jeder Autor, dieser Autorin ist es jedoch sehr super gelungen.
Ich bin an dieses Buch mit großer Vorfreude gegangen, weil ich solche Geschichten meist super finde, diese übertrifft jedoch viele andere, die ich bisher gelesen habe. Es hat mich einfach so sehr berührt, dieses Verhalten, diese Gedanken...und auch die Gedanken die man sich dann selbst über sein eigenes Verhalten macht.

Milo konnte mich begeistern und ich konnte mit ihm mitfühlen, dass war für mich sehr schön. Er ist ein toller kleiner Junge. In meinen Augen, sieht er nicht nur durch seine Erkrankung diese Kleinigkeiten, sondern auch weil Kinder oftmals allgemein sehr viel mehr wahrnehmen, als Erwachsene es tun. Ich weiß wovon ich da schreibe, da ich als Erzieherin arbeite und so vieles von Kindern mitbekomme, was mir selbst vielleicht gar nicht so aufgefallen wäre.
Milo hat eine sehr große Lebenslust, und das trotz seiner Krankheit, das beeindruckt mich sehr. Auch wie er mit seiner Großmutter umgeht und sich so aufopferungsvoll um sie kümmert, dies jedoch als selbstverständlich ansieht und nicht als Arbeit finde ich auch sehr klasse. Denn um die alten Menschen wird sich in der heutigen Gesellschaft - finde ich einfach viel zu wenig gekümmert. Und genau das wird einem beim Lesen von diesem Buch noch deutlicher bewusst.

Die Geschichte ist toll ausgearbeitet und die Autorin hat beim Schreiben meiner Meinung nach sehr sehr viel Gefühl rein gelegt. Ich konnte förmlich spüren, wie wichtig der Autorin dieses Buch, diese Geschichte ist. Das ist glaube ich auch einer der Gründe, warum mich dieses Buch so überzeugen konnte.

Ein kleiner Junge, der berührt

Von: Monika Stutzke Datum : 31.08.2015

lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

Milo ist 9 Jahre und sieht die Welt anders als andere. Er hat eine Augenkrankheit, die ihn eines Tages erblinden lassen wird. Momentan kann er aber noch sehen, er sieht, als würde er durch eine Röhre sehen. Alles außerhalb dieses Ausschnittes sieht er nur durch neues fokussieren.
Die Diagnose wurde erst vor einem Jahr gestellt, in dem zeitgleich noch vieles andere geschah. Er bekam zu Weihnachten ein Minischwein geschenkt und sein Vater zog aus und gründete mit seiner Schlampe eine neue Familie.
Milo lebt nun allein mit seiner Mutter und Urgroßmutter, die inzwischen 92 Jahre alt ist und langsam dement wird.
Nachdem diese die Küche in Brand gesetzt hatte, war es mit der Gutmütigkeit seiner Mutter vorbei und sie sorgte dafür, das Lou, die Großmutter in ein Heim kommen sollte. Sie entschied sich für das "Vergissmeinnicht"-Heim, das mit seiner Heimleiterin, der Schwester Thornhill, einen sehr guten und kompetenten Eindruck auf sie machte.
Nur Milo hatte bei allem ein sehr ungutes Gefühl, ihm wäre es lieber gewesen, wenn seine Großmutter weiterhin bei ihnen im Haus leben könnte.
Er besucht seine Großmutter täglich und stellt sehr bald fest, dass dort beileibe nicht alles so ist, wie es erscheint, aber wird man ihm glauben? ...

Milo, der durch seine Augenkrankheit gezwungen ist, seine anderen Sinne zu schärfen, merkt schnell, dass das Heim, in dem seine Oma nun feststeckt, nicht das ist, was es nach aussen darstellen möchte. Schwester Thornhill hält die Heimbewohner recht kurz, egal ob es da ums Essen geht oder um das Heizen der Zimmer. Um keine Arbeit mit ihnen zu haben, bekommen sie Tabletten, mit denen sie mehr oder weniger den Tag verschlafen. Ganz zu schweigen, dass sie sich die Geldbörsen der Bewohner angeeignet hat.
Er versucht das, was er gesehen oder gehört hat, seiner Mutter zu erzählen oder später auch der Polizei, aber er ist ein Junge von 9 Jahren und ihm wird nicht geglaubt.
Milo findet einen Zuhörer in den neuen Mieter Al, dem seine Mutter das Zimmer seiner Großmutter vermietet hat. Obwohl Milo ihn anfangs sabotiert und sein Zimmer durchsucht hat, vertraut er ihm. Dieser erklärt ihm, dass er Journalist ist und an einer Story dran ist, für die er recherchieren muss, damit sie bei Veröffentlichung belegbar ist.
Al gibt Milo Ratschläge, was er machen kann, um die Zustände in dem Heim aufzudecken und öffentlich zu machen, aber das ist noch ein langer Weg.

Milo ist trotz der nur 9 Jahre ein Mensch, der schon, im Gegensatz zu vielen Erwachsenen, unterscheiden kann, was gut und böse ist. Wenn er anfangs auch nur Interesse daran zeigt, dass seine geliebte Großmutter wieder aus dem Heim kommt, so entwickelt er sich nach kurzer Zeit zu einem Helfer aller Heimbewohner. Er ist ihnen vertraut und ihm Gegensatz zu Schwester Thornhill, die in ihm einen Störenfried sieht, mögen sie ihn.
Er sucht sich Verbündete im Heim, wie den illegalen Einwanderer Tripi, der aus Syrien geflüchtet ist und mit falschen Papieren nach England kam. Er arbeitet im Heim als Koch und muss das auf den Tisch bringen, was ihm Schwester Thornhill aufträgt. Er braucht diesen Job und lässt sich sehr viel gefallen.

Ein Dorn im Auge ist Milo jedoch Pesco, der sich um die Gunst seiner Großmutter bemüht und das, wie es scheint, auch noch erfolgreich.

Milo ist in diesem Buch der Sympathisant schlechthin. Er hat ein Ziel, seine Großmutter aus diesem Heim wieder herauszuholen und das behält er fest im Fokus. Er ist verzweifelt, dass ihm die Erwachsenen keinen Glauben schenken und lässt doch nicht locker, auch wenn er manches mal kurz vorm aufgeben ist. Er sieht Dinge, die andere nicht wahrnehmen bzw. nicht wahrnehmen wollen.
Aber er weiß, dass er was tun muss und gibt nicht auf.

Seine Mutter Sandy bekämpft ihre eigenen Dämonen, die sie nicht wirklich loslassen, seitdem ihr Mann sie wegen einer anderen verlassen hat. Sie macht bei Milo aus seiner Sicht so vieles falsch, dass das Verhältnis der beiden nicht gerade rosig aussieht. Sie belügt ihn, um ihn zu schützen, aber er kommt hinter diese Lügen und fühlt sich hintergangen, was er sie auch spüren lässt. Dass sie ihn mit ihren Lügen schützen will, kann er noch nicht erfassen.
Ihr gemeinsames Leben wird zu einer Belastungsprobe, die es zu überwinden gilt.

Dieser Roman hat mich unglaublich berührt. Der Kampf des kleines Milo hat mich fasziniert und beschämt, wenn ich daran denke, dass er diesen Kampf fast allein führen musste, da ihm niemand zuhören wollte. Schlimm, wenn die Leute nur akzeptieren, was sie hören wollen.
Aber er boxt sich durch und muss selbst auch Erkenntnisse sammeln, die neu für ihn sind und seine Sicht mancher Ereignisse auch geraderücken,

Ein kleiner Junge gegen den Rest der Welt.
Ein kleiner Junge, der etwas bewegt.
Ein kleiner Junge, der liebt und für seine Großmutter alles tun würde.
Ein kleiner Junge, der ganz groß ist und den man einfach mögen muss.

Ein Buch, das berührt und das ich gern weiterempfehle.

Von: Ursula Mecke aus Duderstadt Datum : 27.07.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Aloys Mecke

Das Buch hat mich tief berührt. Ich werde es einigen netten Menschen schenken, die es genauso lieben werden wie ich!

Von: aus Bramsche Datum : 08.07.2015

Buchhandlung: Buchladen am Münsterplatz

Dieses Buch greift viele Probleme auf und läßt sie uns aus sicht des kleinen Milo sehen. Der einfach Problemlösungen anstrebt und mit Hilfe einiger Erwachsenen erfolgreich ist.

Von: Barbara Pernter aus Bozen/Bolzano Datum : 28.05.2015

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Dieses Buch kann nur ein Herz aus Stein kaltlassen. Die Geschichte von Milo, Lou und all den anderen ist etwas ganz besonderes, sehr berührend und dann auch wieder sehr unterhaltsam. Auch wenn die ganze Welt sich gegen ihn gerichtet hat, Milo kämpft für das, was ihm wichtig ist.

Von: Gabriele Mohr aus Heidelberg Datum : 28.05.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Im Famila-Center

Ein Roman für Herz und Gemüt. Ich werde viele Kunden dafür gewinnen können.

Von: Marion Katzenberger aus Münnerstadt Datum : 22.05.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Tintenfässchen

Ein wunderschönes, gefühlvolles Buch. So richtig was fürs Herz! Ich liebe es! Mein Herbst-Verkaufstitel!

Von: RoswithaDanzer aus Waldmünchen Datum : 22.05.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Gustav Fuss

Dieses Buch ist total schön. Man wird ab der ersten Seite in den Bann von Milo gezogen, der sich rührend um seine Omo Lou kümmert. Auch das Umfeld um Milos Papa und Mama kommt nicht zu kurz.