Leserstimmen zu
Das Geheimnis der Schwimmerin

Erika Swyler

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eBook
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Enttäuschend...

Von: Jacky

18.07.2017

Titel: Das Geheimnis der Schwimmerin Autor/in: Erika Swyler Genre: Roman Erschienen am: 10.07.2016 Verlag: Limes Seiten: 326 Format: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag/ eBook (epub) Preis: 19,99€/ 15,99€ Kaufen? Hier! ISBN: 978-3-8090-2648-8/ 987-3-641-15954-2 Bewertung insgesamt: ** (und noch einen Halben ;)) Klappentext UM EINE FLUCH ZU BANNEN, MUSST DU DIE QUELLE FINDEN. Simon Watson lebt allein in einem verwitterten Haus an der Küste Long Islands. Eines Tages findet er ein altes Buch auf seiner Türschwelle, das ihn sofort in seinen Bann zieht. Die brüchigen Seiten erzählen von einer großen Liebe, vom dramatischen Tod einer Schwimmerin und vom dramatischen Schicksal einer ganzen Familie - Simons eigener Familie. Denn wie es scheint, finden die Watson-Frauen seit 250 Jahren im Wasser den Tod - immer am 24.Juli. Auch Simons Mutter ertrank in den Fluten Atlantiks. Als nun seine Schwester Enola zu Besuch kommt, scheint sie seltsam verändert - und der 24. Juli steht unmittelbar bevor... Inhaltsangabe aus dem Buch Gab es in dem e-Book, welches ich bekommen habe, leider nicht... Über den Autor und weitere Mitwirkende... ERIKA SWYLER besuchte die New York University und hat bereits für die Bühne sowie diverse Literaturmagazine und Anthologien geschrieben. Geboren und aufgewachsen in Long Island, lernte sie schwimmen, noch bevor sie laufen konnte. Vor Kurzem zog sie von Brooklyn zurück in ihren Heimatort, der sie zu ihrem Debüt Das Geheimnis der Schwimmerin inspirierte. WERNER LÖCHER-LAWRENCE, geboren 1956, studierte Journalismus, Literatur und Philosophie, arbeitete als wissenschaftlicher Assistent an der Universität München und als Lektor in verschiedenen Verlagen. Er ist der Übersetzer von u.a. Ethan Canin, Patricia Dunker, Michael Ignatieff und Jane Urquhart. SASCHA ROTERMUND ist ein gefragter Hörbuchinterpret und Synchronsprecher. Er leiht seine Stimme u.a. Joaquin Phoenix, Christian Bale und Jon Hamm in Mad Man. Für Random House Audio liest er u.a. die Romane von Nora Roberts und Katherine Webb. Erster Satz "Vorn auf dem Hochufer hockt das Haus und ist in Gefahr." Meine Meinung Das Cover war das erste, was mich dazu gebracht hat, dass ich es als Rezensionsexemplar angefragt habe. Dann hat mich auch noch der Klappentext angesprochen und sehr interessiert. Ich finde, es hat das gewisse Etwas, dass man es sich angucken und auch durchlesen muss und gespannt ist, wie die Geschichte oder eher gesagt das Geheimnis der Schwimmerin denn ist. Was ich gut finde ist, dass das Wort "Schwimmerin" aus dem Titel des Buches gut auf dem Cover wiedergegeben wird, da die Frau ein mit Wasser gefülltes Glas in der Händen hält und Das Wasser einen Strudel bildet. Das hat mich am meisten fasziniert. Der Titel ist auch super zur Geschichte ausgesucht worden, da sich die ganzen Handlungen um die Schwimmerinnen dreht und man auch wissen will, was das Geheimnis ist. Was mich am meisten enttäuscht hat ist, dass die Geschichte soo langweilig geschrieben wurde, dass ich dabei fast eingeschlafen wäre (am helligsten Tag) und ich einfach keine Lust mehr hatte, es zu lesen. Zudem wechseln die Perspektiven von Vergangenheit zu Gegenwart pro Kapitel, was ich nach einer Weile auch nicht mehr so toll fand. Man hat in den einzelnen Kapiteln kaum Informationen bekommen und so hatte ich im Endeffekt eigentlich keinen Grund die Geschichte weiter zu lesen, weil ich mir dachte, dass das Geheimnis nie aufgedeckt wird. Was ich allein gut fand war, dass in der Vergangenheit in der dritten Person und in der Gegenwart in der Ich-Perspektive geschrieben wurde, sodass man erkannt hat, was jetzt dran war. Schade war, dass ich mich gar nicht so richtig in die Charaktere hineinversetzen konnte und auch zu keinem einen richtigen Draht herstellen konnte... Trotzalledem finde ich, dass die Idee an sich gar nicht so schlecht ausgesucht worden ist, jedoch die Umsetzung misslungen ist. Es hätte einfach nicht so viele langweilige Stellen geben sollen, wodurch man einfach die Lust am Lesen verloren hat. Als Fazit kann ich sagen, dass mir die Geschichte nicht sehr gefallen hat. Leider war das Buch für mich viel zu lang gezogen, sodass ich einfach keine Lust mehr hatte das Buch zu lesen, um das Geheimnis heraus zu bekommen. Die Idee der Geschichte ist gut, aber leider die Umsetzung nicht. Schade eigentlich. Also: Für mich war die Geschichte zu sehr in die Länge gezogen, weshalb ich sie nicht weiter empfehlen würde. Ein großer Dank an das Bloggerportal und auch Dankeschön an den Verlag Limes für das Rezensionsexemplar! Eure Jacky

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(Gekürzte Fassung) Anfangs war ich etwas irritiert, da die beiden Zeitstränge zu Beginn augenscheinlich nichts miteinander zu tun hatten. Aber schon da fand ich die Geschichte rund um Amos fesselnder und interessanter. Zwar ist mir Simon erst einmal sympathisch gewesen, da er (wie ich) in einer Bibliothek arbeitet, dennoch hatte ich nicht direkt einen Zugang zu ihm. Der Charakter wirkte flach, ich konnte mich erst nicht mit ihm identifizieren. Gegen später macht die Verbindung zwischen den Handlungssträngen mehr Sinn und Simon wird fassbarer. Trotz aller Kritikpunkte (was die eine Hauptfigur angeht) hat mir dieses Buch ziemlich gut gefallen. Besonders mochte ich die mystische Atmosphäre, die im Amos-Teil sehr gut rauskam. Auch das Entdecken und Lösen des Familiengeheimnisses war spannend – ein bisschen habe ich ja schon mitgefiebert, ob Simon wohl noch herausfindet, was es mit seiner Familie auf sich hat.

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- Simon Watson - Seiner Geschichte verfolgen wir in der Gegenwart. Er bekommt von einem sonderbaren und ihm unbekannten Buchhändler ein altes und teilweise zerstörtes Buch zugeschickt. Angeblich würden sich im Inneren Hinweise zu seiner Familie finden lassen. Simon ist ein recht melancholischer Mensch. Das liegt bei ihm wohl einfach in der Familie. Er bewohnt das Haus seiner verstorbenen Eltern, kommt aber alleine kaum über die Runde. Als er dann auch noch seinen Job verliert und seine Schwester urplötzlich anreist, verliert er sich in der Geschichten der alten Wandergruppe. - Amos - Amos empfand ich als interessantesten Charakter in diesem Buch. Als stummer und verstoßender Junge kommt er zu der Wandertruppe rund um Hermelius Peabody und sein Leben bekommt dort einen Sinn. Er ist plötzlich Teil der Show und entwickelt sich, als Teils dieser neuen Familie, zu einem jungen Mann. Amos Geschichte hat mich berührt und nachdenklich gestimmt. Obwohl er nicht reden kann, haucht die Autorin ihm so viel Leben ein, dass man ihn als Leser einfach mögen muss, auch wenn er alles andere als perfekt ist! "Das Geheimnis der Schwimmerin" hat mich von der ersten Seite an magisch in den Bann gezogen. in nicht einmal ganz 2 Tagen habe ich das Buch verschlungen. Zwar ist das gesamte Buch sehr ruhig gehalten & man erahnt recht schnell die zusammenhänge & wie es enden könnte , aber ich habe mich dennoch nie gelangweilt. Besonders die Geschichte aus der Vergangenheit hat mich begeistern können, Die Gruppe von Schaustellern empfand ich als Highlight des Buches. Wir lernen Amos als Kind kennen und kommen mit ihm zusammen zu der Truppe und müssen lernen, wie man sich am besten zur Schau stellt. Dieses Geschäft ist bitter, aber umso intensiver ist der Zusammenhalt dieser Menschen, die von Stadt zu Stadt reisen und zu einer Familie zusammenwachsen. Ich muss gestehen, dass mich die Gegenwart nicht sonderlich gefesselt hat. Simon ist zwar ein interessanter Charakter & man möchte gern das Geheimniss seiner Familie mit ihm lüften, aber seine Nachforschungen waren, doch recht eintönig. Es ist klar, warum er das alles rausfinden möchte & auch die Entdeckungen auf die er stößt sind interessant, aber dennoch hab ich nach einigen Seiten immer gehofft das nun endlich die Geschichte der Schausteller weiter geht. Erika Swyler hat einen sehr poetischen Schreibstil, der sehr blumig ist und deswegen wohl nicht jeden Leser in den Bann ziehen wird. Wer eine Schwäche für das Mystische hat, wird dieses Buch verschlingen,Ich finde, dass dieser Stil zu diesem recht ruhigen Buch perfekt passt.

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Grandioses Debüt

Von: Befi

28.04.2017

Inhalt Simon Watson lebt allein in einem verwitterten Haus an der Küste Long Islands. Eines Tages findet er ein altes Buch auf seiner Türschwelle, das ihn sofort in seinen Bann zieht. Die brüchigen Seiten erzählen von einer großen Liebe, vom dramatischen Tod einer Schwimmerin und vom tragischen Schicksal einer ganzen Familie – Simons eigener Familie. Denn wie es scheint, finden die Watson-Frauen seit 250 Jahren im Wasser den Tod – immer am 24. Juli. Auch Simons Mutter ertrank in den Fluten des Atlantiks. Als nun seine Schwester Enola zu Besuch kommt, scheint sie seltsam verändert – und der 24. Juli steht unmittelbar bevor … Rezension In dieser wundervoll geschriebenen Geschichte geht es um zwei Personen in zwei verschiedenen Zeiten. Der eine Handlungsstrang spielt um 1800 herum, der andere verläuft in der Gegenwart. In wechselnden Kapiteln wird ab einem gewissen Punkt klar, dass diese zwei Geschichten ineinder laufen. Zum einen geht es um Simon Watson der einsame Bibliothekar, dessen Mutter sehr früh ertrunken ist und sein Vater Jahre später ebenfalls gestorben ist und nur noch seine kleine Schwester lebt, die jedoch vor sechs Jahren das weite gesucht hat und seitdem nicht mehr zuhause war. Simon bekommt eines Tages ein Paket zugestellt mit einem seltsamen alten Buch enthalten. Er erfährt in diesem Buch mehr über seine Familiengeschichte und das auf den Frauen in dieser Familie ein Fluch lastet. Keine Frau in dieser Familie wird älter als 30 und alle ertrinken am 24. Juli obwohl sie alle sehr gute Schwimmerinnen sind. Ganz unerwartet und ohne Begründung wieso kommt seine Schwester nach sechs Jahren wieder nach Hause um ihn zu besuchen. Simon stellt fest wie seltsam sich seine Schwester Enola verhält und das sie etwas verheimlicht. Mit der Zeit wird ihm klar, dass das Verhalten seiner Schwester mit dem Fluch zu tun hat und ihm nur zehn Tage bleiben bis zum 24. Juli. Zehn Tage um heraus zu finden was es mit dem Fluch auf sich hat und wie er zu brechen ist. Bei der anderen Person handelt es sich um den kleinen stummen Jungen Amos der in ärmliche Verhältnisse hinein geboren wird und von seinem Vater im Wald ausgesetzt wird um nicht noch ein weiteres Maul stopfen zu müssen. Bis ihn der Zirkusdirektor Peabody entdeckt verbringt er einige Jahre unentdeckt im Wald. Peabody steckt ihn als Attraktion nackt in einen Käfigen und präsentiert ihn als "junger Wilder" da er sich benimmt wie ein wildes Tier und damit aufsehen erregt. Mit voranschreitendem Alter lernt er bei der Wahrsagerin das Tarotkarten legen und arbeitet mit ihr zusammen. Bis eines Tages ein junges Mädchen im Wanderzirkus aufgenommen wird, welches bis zu zehn Minuten unter Wasser bleiben kann ohne Luft zu holen. Amos ist fasziniert von dem jungen Mädchen und wird immer mehr in ihren Bann gezogen. Sie verheimlicht etwas und was hat es mit dem verschwinden der Wahrsagerin auf sich, die der Meerjungfrau schon immer Misstraut hat? Zu Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten in das Buch rein zu kommen. Doch mit der Zeit packte es mich dann doch. Das uralte Buch zieht einen in den Bann, da man wissen möchte was es damit auf sich hat. Das Leben und die Darstellung der Zirkusleute ist mehr als spannend, zu erfahren warum die Personen in dem Zirkus gelandet sind und wieso sie so handeln war sehr interessant. Das Warum hält einen an dem Buch. Warum sind es immer nur Schwimmerinnen? Warum hält Simon so an dem Haus fest? Warum verhält sich Enola so merkwürdig seitdem sie wieder zuhause ist? Und was hat es mit den Tarotkarten auf sich? Der Wechsel zwischen den Kapitel und dadurch auch der Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart gelingt Erika Swyler einwandfrei. Ebenso die Spannung und das lösen des Rätsel hält bis zur letzten Seite an.

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Zum Inhalt Die Familiengeschichte von Simon Watson hat mich fasziniert. Ein Haus, welches dabei ist über den Abhang zu stürzen, wenn nicht bald etwas unternommen wird. Der Sund leistet ganze Arbeit. Simon ist Bibliothekar. Er erhält ein uraltes Buch mit Tagebucheinträgen und Zeichnungen. Simon merkt schon nach wenigen Seiten, dass dieses Buch etwas mit seiner eigenen Familiengeschichte zu tun hat. In der Vergangenheit fanden Frauen den Tod im Atlantik. Immer am 24. Juli. Seine eigene Mutter ertrank auch an einem 24. Juli. Simons Schwester Enola kommt kurz vor dem 24. Juli zu Besuch. Simon hat Angst um seine Schwester. Meine Meinung Simon ist in dieser Geschichte der Haupt-Protagonist. Das Familiendrama wird aus seiner Sicht erzählt. Er ist vom Schicksal stark gebeutelt. Er verliert seinen Job als Bibliothekar. Das uralte Buch zieht ihn in seinen Bann. Das Leben von Zirkusleuten ist mehr als spannend. Tarot-Karten und seltsame Schausteller geben ihm einige Rätsel auf. Der Wechsel vom 18. Jahrhundert in unsere Zeit gelingt der Autorin mühelos. Simon entdeckt, dass es auch im 18. Jahrhundert Schwimmerinnen gab. Seine Mutter hatte ihm beigebracht, wie man die Luft anhält, um lange Zeit unter Wasser bleiben zu können. Den Schreibstil fand ich außergewöhnlich. Er kommt ohne blumige Formulierungen aus. Jeder Satz bringt die Dinge genau auf den Punkt. Ich hatte beim Lesen stets das Gefühl, auf einem Stein an der Küste Long Islands zu sitzen, und die verschiedenen Menschen zu beobachten. Einmal im 18. Jahrhundert bei den Zirkusleuten und dann wieder in unserer Zeit. Den Frauen aus der Vergangenheit haftet etwas Geheimnisvolles an. Simon liest die Tagebucheinträge und auch die Gegenwart beginnt sich zu verändern. Dieses Gefühl hatte ich sehr stark. Seine Schwester legt Tarot-Karten. Das Wahrsagen und die geheimnisvollen Menschen verleihen der Story Okkultes. Den Menschen in diesem Buch haftet Traurigkeit an. Keiner schein glücklich zu sein. Fazit Das Setting schafft eine Atmosphäre, die einem den Geschmack von Meersalz auf die Lippen zaubert. Man sieht zahllose Krebse am Strand. Die Ereignisse des 18. Jahrhundert sind sehr stark mit der Gegenwart verwoben. Bibliothekare, die eine Leidenschaft für uralte Bücher haben. Ein altes Buch, welches wirklich Leiden schafft. Familiengeheimnisse, wie ich sie so noch nie gelesen habe. Protagonisten die ohne Weichzeichner daherkommen. Ein Haus, das auf Wanderschaft gehen möchte und die Bewohner nicht mehr dulden mag. Besonders die Frauen scheinen eine tragende Rolle bei den Tragödien zu haben. Aber, wer behauptet eigentlich, dass nur Frauen den Ruf des Wassers erhalten? Gute Schwimmerinnen, die ertrinken. Das Warum hat mich durch die Seiten rasen lassen. Besonders eine Schaustellerin im 18. Jahrhundert hat hat die Wege mit Unglück gepflastert ..... Eine Empfehlung von mir an Alle, die sich auf eine Geschichte einlassen wollen, deren Schreibstil dem Einheitsbrei ein Schnippchen schlägt. Ob mir das Ende gefallen hat? Ganz ehrlich .. ich überlege noch ..... Ich gratuliere Erika Swyler zu ihrem Debüt. Danke für diese tolle Familiengeschichte.

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