Leserstimmen zu
Auf und davon

David Arnold

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€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Autor: David Arnold Preis: 14.99€ Verlag: HEYNE> fliegt Inhalt: Wer würde nicht gerne einfach mal verschwinden? In den nächsten Bus springen und alles hinter sich lassen? Genau das macht die sechzehnjährige Mim Malone. Es reicht ihr, immer das zu tun, was ihr Vater und seine neue Frau für richtig halten. Sie will wissen, weshalb ihre Mom aus ihrem Leben verschwunden ist. Und ihre Gedanken sollen endlich aufhören, in ihrem Kopf Karussell zu fahren. Also steigt sie einfach in den Greyhound-Bus und haut ab, zu ihrer Mom. Während draußen die Landschaft vorbeifliegt, macht Mim einige unvergessliche Bekanntschaften – die wunderbare Arlene, den unheimlichen Ponchomann und den äußerst attraktiven Beck, an den sie ihr Herz zu verlieren droht … Doch dann verändert ein tragischer Unfall von einem auf den anderen Augenblick alles. Und Mim muss sich den wirklich entscheidenden Fragen in ihrem Leben stellen. Meinung: Das Cover stellt die Silhouette eines Mädchens im Sonnenuntergang dar. Wenn ich es mir anschaue, bekomme ich fast ein bisschen Sehnsucht. Es erinnert mich an einen Roadtrip in Australien oder anderen sonnigen, warmen Gebieten. Von außen hat das Buch mich zu 100% angesprochen – schlicht, einfach und man weiß sofort worum es in etwa gehen wird. Leider muss ich sagen, dass ich von der Geschichte selbst etwas enttäuscht war. Sie ist vom Ansatz her gut und hätte was Neues, Spannendes werden können. Aber der Schreibstil des Autors hat mich nicht begeistert. Er hat mich in einem Moment fasziniert und beeindruckt und eine Seite später habe ich mir nur noch den Kopf schütteln können. Alles wirkte oft flach, oberflächlich und hat mich bis zuletzt kaum erreicht. Die Tagebucheinträge, welche Mim zwischendurch schreibt haben kaum Sinn für mich ergeben. Ich wusste nicht, wem sie schreibt und mit welchem Grund. Alles war für mich zusammenhangslos. Auch die Charaktere waren, glaube ich nicht wirklich durchdacht. Während Mim noch ganz nett beschrieben ist, erwähnt der Autor die Eigenschaften anderer Charaktere maximal in einem Nebensatz. Das hat die Geschichte abgestumpft und wie bereits erwähnt oberflächlich wirken lassen. Über Mims seltsame Art werde ich an der Stelle nicht weiter eingehen. Aber es gab schon einige seltsame „Rituale“, die sie im Laufe des Buches gezeigt hat und die mich nicht gerade motiviert haben weiterzulesen. Ganz im Gegenteil. An diesem Buch habe ich geschlagene 4 Wochen gelesen. Bin immer wieder in kleinere Leseflauten gerutscht und ich war froh, als ich es beendet hatte. Dieses Buch hat es kaum geschafft mich zu überzeugen. Die Idee ist im Ansatz gut und der Autor lässt im Laufe der Geschichte an einigen Stellen rausblicken, dass da viel mehr Potenzial drinsteckt als gezeigt wird. Der Roman erhält in meiner Gesamtbewertung – so leid es mir tut nur 1/5 Sternen. Ich hatte wirklich was Besseres erhofft.

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Inhalt Mary Iris Malone, oder auch Mim genannt, ist unglücklich: Sie hat eine für sie selber fremde Stiefmutter, die ihr ganzes Leben zerstört hat, und ihr Vater ist gar nicht mehr für sie da. So klaut Mim das gesparte Geld ihrer Stiefmutter Kathy und steigt in den nächstbesten Bus nach Cleveland, Ohio zu ihrer kranken Mutter. Auf dem 1524 km langen Reiseweg begegnet sie sowohl netten, als auch unfreundlichen Leuten. Doch zuletzt schließt sie ganz besondere Leute in ihr Herz. Die ganze Geschichte hat Mary für ein ganz besonderes Mädchen in ein Tagebuch geschrieben, damit sie weiß, was vor ihrer Geburt los war und damit sie die Welt besser verstehen kann. Das Cover Das Buch hat einen orangenen Umschlag, auf dem Mim auf ihrem Roadtrip zu sehen ist. Im Hintergrund sieht man den Sonnenuntergang und eine Landschaft. Fazit und Bewertung Am Anfang gab es Vorurteile, dass dieses Buch sehr schlecht sein sollte, doch wie sich herausstellte, ist dieses Buch total gut! Manchmal sind zwar noch Schwachstellen, zum Beispiel sind manche Stellen sehr lange beschrieben, sodass diese langweilig sind. Doch der Schreibstil ist gut und das Tagebuch, das Mim schreibt, ist eine gute Abwechslung im Buch. Diese Texte sind immer kursiv geschrieben, meistens lustig, aber auch sehr informativ zu dem Inhalt und den Angewohnheiten der Protagonistin Mary Iris Malone. Wie ich finde, ist dieses Buch eine tolle Lektüre für Jung & Alt! Es gibt für die manchmal aufkommende Langeweile Punktabzug: **** (*) 4 1/2 Sterne ,Inhalt Mary Iris Malone, oder auch Mim genannt, ist unglücklich: Sie hat eine für sie selber fremde Stiefmutter, die ihr ganzes Leben zerstört hat, und ihr Vater ist gar nicht mehr für sie da. So klaut Mim das gesparte Geld ihrer Stiefmutter Kathy und steigt in den nächstbesten Bus nach Cleveland, Ohio zu ihrer kranken Mutter. Auf dem 1524 km langen Reiseweg begegnet sie sowohl netten, als auch unfreundlichen Leuten. Doch zuletzt schließt sie ganz besondere Leute in ihr Herz. Die ganze Geschichte hat Mary für ein ganz besonderes Mädchen in ein Tagebuch geschrieben, damit sie weiß, was vor ihrer Geburt los war und damit sie die Welt besser verstehen kann. Das Cover Das Buch hat einen orangenen Umschlag, auf dem Mim auf ihrem Roadtrip zu sehen ist. Im Hintergrund sieht man den Sonnenuntergang und eine Landschaft. Fazit und Bewertung Am Anfang gab es Vorurteile, dass dieses Buch sehr schlecht sein sollte, doch wie sich herausstellte, ist dieses Buch total gut! Manchmal sind zwar noch Schwachstellen, zum Beispiel sind manche Stellen sehr lange beschrieben, sodass diese langweilig sind. Doch der Schreibstil ist gut und das Tagebuch, das Mim schreibt, ist eine gute Abwechslung im Buch. Diese Texte sind immer kursiv geschrieben, meistens lustig, aber auch sehr informativ zu dem Inhalt und den Angewohnheiten der Protagonistin Mary Iris Malone. Wie ich finde, ist dieses Buch eine tolle Lektüre für Jung & Alt! Es gibt für die manchmal aufkommende Langeweile Punktabzug: *** /*/ 3 1/2 Sterne

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Mim Malone ist es einfach leid, sie ist es leid zusammen mit ihrem Vater und seiner neuen Frau zusammen zu wohnen, sie ist es leid mit Medikamenten versorgt zu werden, die sie ihrer Meinung nach nicht braucht und sie ist es vor allem leid, dass ihre Mutter einfach aus ihrem Leben verschwunden ist und ihr niemand sagt wieso. Mim Malone ist es leid und sie tut etwas dagegen, mit dem Haushaltsgeld ihrer Stiefmutter macht sie sich auf den Weg zu ihrer Mutter und es wird eine Reise die ihr Leben und ihre Gedanken verändert. Auf dem Weg dorthin lernt sie neue Leute kennen, die zu Freunden werden und an dem hübschen Beck droht sie sogar ihr Herz zu verlieren, doch nicht nur positive Erfahrungen warten auf sie... Gestaltung: Ich find das Cover sehr schön, vor allem passt es sehr gut zu Mim und ihrer Reise, es ist eien Reise die sie und ihr Leben verändert und ich finde das strahlt das Cover sehr gut aus. :) Meinung: Bei diesem Buch scheiden sich ja teilweise wirklich die Geister, ich hab schon viele positive Rezensionen gelesen aber auch viele enttäuschte, letztendlich wird man da dann doch sehr neugierig. Gleich zu Anfang muss ich sagen, dass ich Büchern in denen sich die Protagonisten auf ein Road-Trip begeben, generell eher selten mag. Von daher hatte dieses Buch vielleicht schon einen etwas schwierigeren Start als manch ein anderes, aber gerade die beschreibung von Hauptprotagonistin Mim hat mich einfach fasziniert und ich wollte sie kennenlernen. Tatsächlich gehöre ich wohl zu den Lesern die begeistert sind, hier stimmt für mich einfach so vieles was ein gutes Buch ausmacht. Mim Malone schleicht sich vielleicht nicht bei jedem ins Herz aber mich hat ihre Art wirklich begeistert, sie ist sehr eigensinning und allein ihre Art zu denken fand ich einfach genial und ich hab ihre Gedankengänge unheimlich gerne gefolgt und hab es auch sehr genossen sie allein dadurch sehr gut kennenzulernen. Für mich ist sie einfach erfrischend anders und absolut kein Stereotyp und trotzallem wirkte sie für mich einfach nur authentisch und sehr real. Wenn man so einen guten Zugang zu der Hauptprotagonistin hat, dann ist natürlich ein wichtiger Schritt getan und so war ich vor allem auch von ihrer Reise sehr angetan auf der sie sehr viel erlebt. Vielleicht fand ich es ein bisschen übertrieben, dass sie so leicht und schnell Kontakt zu jedermann aufgebaut hat, aber eigentlich fiel das für mich kaum ins Gewicht und es war nur einmal ein Gedanke den ich am Rande hatte. Die Persönlichkeiten die sie auf ihrem Weg kennenlernt hatten für mich auch sehr viel Charme und ich fand es sehr schön, dass sie Mim so geprägt haben, jeder auf seine eigene Weise und in einem anderen Ausmaß. Auch fand ich es selbst schön die ein oder andere Weisheit von ihnen mitzunehmen und da kommen wir zu nächsten Punkt warum das Buch für mich ein absoluter Überraschungshit war. Es ist einfach ein intelligent verpackt, es verbirgt viele Botschaften die auf eine schöne Art transportiert werden, ich liebe den Schreibstil und wie die Geschichte vermittelt wird, sehr liebevoll, feinfühlig und trotzallem sehr ehrlich. Und es setzt sich sehr tiefgründig mit dem auseinander was es beinhaltet und auch wenn das bei mir durchaus einen Nerv getroffen hat, so fand ich das einfachschön. Was mir besonders gefallen hat waren die Briefe die Mim während ihrer Reise schreibt, sie ind an eine ganz bestimmte Person gerichtet, wobei sich erst später erkennen lässt wer diese Person genau ist. Hier offenbart sie wirklich ihr innerstes und grübelt und philosophiert über ihr Leben, das Leben. Das war mit mein liebster Part am ganzen Buch. Fazit: Für mich war dieses Buch ganz eigen und hebt sich dadurch von der Masse des Genres ab, auch wenn das sicherlich nicht jedem gefällt war es für mich einfach ein wundervolles Leseerlebnis bei dem ich das geschriebene Wort und die Protagonisten einfach unheimlich lieb gewonnen habe. ♥

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ZUM INHALT: Manchmal liegt das Ziel woanders, als du denkst Wer würde nicht gerne einfach mal verschwinden? In den nächsten Bus springen und alles hinter sich lassen? Genau das macht die sechzehnjährige Mim Malone. Es reicht ihr, immer das zu tun, was ihr Vater und seine neue Frau für richtig halten. Sie will wissen, weshalb ihre Mom aus ihrem Leben verschwunden ist. Und ihre Gedanken sollen endlich aufhören, in ihrem Kopf Karussell zu fahren. Also steigt sie einfach in den Greyhound-Bus und haut ab, zu ihrer Mom. Während draußen die Landschaft vorbeifliegt, macht Mim einige unvergessliche Bekanntschaften – die wunderbare Arlene, den unheimlichen Ponchomann und den äußerst attraktiven Beck, an den sie ihr Herz zu verlieren droht ... Doch dann verändert ein tragischer Unfall von einem auf den anderen Augenblick alles. Und Mim muss sich den wirklich entscheidenden Fragen in ihrem Leben stellen. MEINE MEINUNG: Dieses Buch hat mich sehr von seiner Thematik interessiert, es geht hier um ein Road-Tip Buch und die finde ich einfach toll und ich hatte sehr gehofft, dass auch dieses Buch sich da einreihen wird. Das Cover finde ich recht hübsch gemacht, aber ich wüsste nicht ob es mich im Buchladen angesprochen hätte oder ob darauf aufmerksam geworden wäre, denn ich finde es ein wenig unscheinbar. Leider trifft dies auch auf den Inhalt zu, der nichts besonderes ist. Zwar ist es eine gute Geschichte an sich, aber ich brauchte ewig um überhaupt reinzukommen, dann verwirrten mich diese Briefe, warum die da waren, ist mir bis heute nicht so klar, denn ohne wäre es auch gegangen, dass hätte ich sogar besser gefunden, weil die mich einfach in meinem Lesefluss aufgehalten habe. Zudem empfand ich das Lesen hier schwer, es passiert nicht wirklich viel, ich hatte immer das Gefühl auf der Bremse zu stehen und nicht voranzukommen, ich dachte immer, ich schaffe nichts von dem Buch und ich hatte nicht das Gefühl es unbedingt lesen zu wollen, ich konnte es zur Seite legen und dann musste ich mich aufraffen es wieder zur Hand zu nehmen. Und das sollte bei einem Buch nicht sein, es sollte einem schwerfallen es aus der Hand zu legen, aber da hatte ich keine Probleme mit, da es einfach nicht in Fahrt kam und mich abgeholt hat. Und auch das Gefühl bei einem Road-Trip Buch kam bei mir nicht auf, wo man am liebsten seine Sachen packen möchte und ebenfalls da raus möchte und etwas von der Welt sehen. Für mich leider so gar kein Buch. 2/5 Sterne

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Innerhalb weniger Wochen hat sich das Leben von Mary Iris Malone, von allen nur Mim genannt, schlagartig verändert. Ihre Eltern lassen sich scheiden und sie selbst muss mit ihrem Vater und deren neuer Frau nach Jackson ziehen – weg von Cleveland, ihrer Heimat, weg von allem, was sie kennt, und vor allem weg von ihrer Mutter. Als der Kontakt zu ihr ohne Vorwarnung und auf mysteriöse Weise abbricht, hat das sechzehnjährige Mädchen die Nase endgültig gestrichen voll. Nicht nur, dass ihr eine psychische Krankheit angedichtet wird, nun darf sie nicht einmal mehr mit ihrer Mutter sprechen. Sie macht sich klammheimlich aus dem Staub und nimmt den nächsten Greyhound-Bus in Richtung Ohio. Während der Fahrt hält sie ihre Gedanken und Erlebnisse in einer Art Tagebuch fest. Und sie hat viel zu berichten, denn auf ihrer Suche nach der Wahrheit begegnen ihr eine Menge Menschen, die ihr Leben nicht nur prägen, sondern auch nachhaltig verändern. "Es gibt Momente, wenn Sprechen nur die Tränen herausdrückt." (Seite 147) Wenn man sich das Cover von "Auf und davon" anschaut, weiß man sofort, dass es sich bei diesem Roman um einen Roadtrip handeln muss. Und damit liegt der Leser gar nicht so falsch, obwohl ihn hier kein klassisches Roadmovie erwartet, sondern vielmehr ein Roman über das Erwachsenwerden, das Einstehen für eigene Wünsche und Träume, das direkte Lösen von auftretenden Problemen. Natürlich macht sich die Protagonistin auf eine Reise, die ihr Leben verändern wird, doch das Ziel selbst spielt eigentlich gar keine so große Rolle. Mim macht auf ihrem Weg eine ganz persönliche Entwicklung durch, die weder sie noch der Leser anfänglich erwarten würde. Besonders durch die Tagebucheinträge, die sie in leicht philosophischer Briefform während ihrer Tour durch die USA verfasst, bekommt man eine wunderbare Verbindung zu der Jugendlichen, die sehr viel reifer als sechzehn wirkt. Ihre Gedankengänge sind nicht auf den ersten Blick immer zu hundert Prozent nachvollziehbar, doch durch seine teilweise recht poetische Sprache kann David Arnold die Nähe zu Mim sehr verstärken. Man mag denken, dass sich keine Sechzehnjährige derartige Gedanken machen oder sich auf diese Weise ausdrücken würde, denn tatsächlich bedient Mim keine klassischen Klischees. Sie ist eher ein Außenseiter-Charakter und genau das macht das Mädchen so besonders. Nicht jedem Leser dürfte es daher leicht fallen, sich auf Mim einzulassen, doch wer sich die Mühe gibt, der wird seinen Spaß mit ihr haben. Neben Mim als Hauptcharakter liefert David Arnold aber auch wunderbare Nebencharaktere, die allesamt eine wichtige Rolle für Mim spielen. Einige Erlebnisse, die wirklich einschneidend sind, werden fast runtergespielt und als Lappalie abgehandelt, sodass man sich manchmal etwas mehr Eingehen auf diese Geschehnisse wünscht. Doch insgesamt versteht der Autor es, das Hauptaugenmerk auf seiner Protagonistin zu belassen und vor allem ihre persönlichen Gedanken und Eigenheiten ins Bild zu setzen. Dass er sich dabei einer relativ einfachen, aber trotzdem anregenden, philosophischen und teilweise auch poetischen Sprache bedient, macht "Auf und davon" auch für Sprachliebhaber zu einem echten Genuss. Mehrfach findet sich der nachdenkliche Leser beim Innehalten wieder, um eine besondere Passage noch einmal zu lesen und auf sich wirken zu lassen. Thematisch sehr vielseitig könnte dieser Roman gut und gerne den doppelten Umfang haben, sämtliche Charaktere dürften gerne mehr Spielraum erhalten und Mim jederzeit wieder auf einen Roadtrip gehen – die Gesellschaft einiger Leser ist ihr sicher gewiss. Und da es für diese Episode in ihrem Leben zwar ein vorläufiges Ende gibt, lässt der Abschluss des Romans durchaus alle Wege für eine Fortsetzung offen. Wie diese aussehen könnte, dafür gibt es verschiedene Varianten. Aber allein der Bezug bzw. der Empfänger der tagebuchähnlichen Briefe bietet tolle Möglichkeiten, die Geschichte um Mim und ihre neu gewonnenen Freunde weiterzustricken. "Ein Zuhause ist mehr als ein Vorratsraum für das Leben und seine Sammlungen. Es ist mehr als eine Adresse oder auch das Haus, in dem man aufgewachsen ist. Man sagt ja, das Zuhause sei da, wo das Herz ist, aber ich glaube, es ist das Herz. Kein Ort, keine Zeit, sondern ein Organ, das Leben in mein Leben pumpt." (Seite 357) Fazit: Ein Road-Trip der besonderen Art – in "Auf und davon" macht sich der Leser gemeinsam mit Mim auf den Weg von Jackson, Mississippi nach Cleveland, Ohio, um ihre Mutter zu finden. Dabei lernt sich nicht nur die Protagonistin selbst mit jedem Tag besser kennen, auch als Leser erfährt man einiges über sich selbst. David Arnolds Roman ist eher leise, hält aber auch einige actionreiche Momente bereit, macht im Gesamtbild sehr nachdenklich und zeigt auf einfühlsame, aber auch ernste Weise, welche wunderbaren Seiten das Leben haben kann, wenn man sich nur darauf einlässt. Wertung: 4,5 von 5 Schwertpaaren Handlung: 4 / 5 Charaktere: 5 / 5 Lesespaß: 4.5 / 5 Preis/Leistung: 4.5 / 5

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Einen Roadtrip quer durch die USA möchte ich auch unbedingt irgendwann mal machen, das ist schon jahrelang ein Traum von mir. Daher war es nur logisch, dass ich dieses Buch lesen musste. Dass dazu aber noch eine verquirlte Familiengeschichte mitsamt Psychosen kommt, sorgt dafür, dass es nicht nur seichte Unterhaltung ist, sondern auch tiefgründige Szenen auftauchen. Mary Iris Malone - Mim - ist ein tolles Mädchen. Loyal, aufgeschlossen und tolerant, voller Liebe und Freundschaft. Einzig die ständige Erwartung ihres Vaters, dass Mim austickt, wie seine Schwester es tat, und die Psychopharmaka, mit denen er sie deshalb vollpumpt, sorgen für Mims Andersartigkeit oder Unordnung, wie Walt es bezeichnen würde. Wer Walt ist? Ein junger Mann, den Mim zufällig trifft auf ihrer Reise nach Cleveland zu ihrer kranken Mutter. Genau wie Beck. Das Trio ist ein super Team und hält ohne Vorurteile und Hinterlist fristlos zusammen. Ich mag diese Geschichte, zumindest die Rahmenhandlung. Es gibt jedoch Szenen, die meiner Ansicht nach zu lang oder zu ausführlich geschrieben sind, sodass die Handlung ins Stocken gerät. Andere Stellen wiederum sind beinah zu kurz gehalten und wieder andere sind beinah schmerzhaft zu lesen. Diese gefallen mir mit am besten. Mim beginnt, die Wahrheit hinter ihrem Familiendrama zu erkennen, die Wahrheit über ihre eigene Krankheit und die Wahrheit über sich selbst. Ihre Geschichte schreibt sie tagebuchartig in ein kleines Heft mit Strichmännchen darauf. Es sind Briefe an eine Isabel (ich verrate jetzt nicht, wer das ist, da sonst die Pointe beim Lesen fehlt...), der Mim die neun Gründe aufzählt und erklärt, aus denen sie ihren Vater und dessen neue Freundin kommentarlos verlassen und sich auf die Reise gemacht hat. Dieses Buch erzählt nicht nur von einem Road-, sondern auch und insbesondere von einem Selbstfindungstrip. Mim ist, am Ziel angelangt, mehr sie selbst, als sie es zuvor jemals war. Das ist beeindruckend und wirklich schön geschrieben. Zum Thema Schreibstil: David Arnold nimmt kein Blatt vor den Mund. Und das ist mir nicht einmal negativ aufgefallen. Ein solcher Schreibstil wirkt schnell aufgesetzt, aber hier muss einfach so geschrieben und gesprochen werden, denn in jeder Zeile steckt Mary Iris Malone. Und mir ihr stimmt rein gar nichts nicht. Mary Iris Malone ist vollkommen in Ordnung. Fazit Eine schöne und tiefgründige Unterhaltung, aber teilweise etwas langatmig.

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Inhalt: Manchmal liegt das Ziel woanders, als du denkst Wer würde nicht gerne einfach mal verschwinden? In den nächsten Bus springen und alles hinter sich lassen? Genau das macht die sechzehnjährige Mim Malone. Es reicht ihr, immer das zu tun, was ihr Vater und seine neue Frau für richtig halten. Sie will wissen, weshalb ihre Mom aus ihrem Leben verschwunden ist. Und ihre Gedanken sollen endlich aufhören, in ihrem Kopf Karussell zu fahren. Also steigt sie einfach in den Greyhound-Bus und haut ab, zu ihrer Mom. Während draußen die Landschaft vorbeifliegt, macht Mim einige unvergessliche Bekanntschaften – die wunderbare Arlene, den unheimlichen Ponchomann und den äußerst attraktiven Beck, an den sie ihr Herz zu verlieren droht ... Doch dann verändert ein tragischer Unfall von einem auf den anderen Augenblick alles. Und Mim muss sich den wirklich entscheidenden Fragen in ihrem Leben stellen. Cover: Da ich ja immer komplett ehrlich mit euch bin, muss ich an dieser Stelle zugeben, dass ich das wohl größte Coverkauf- Opfer der Welt bin. Ich liebe das Cover von auf und davon. Ich finde es strahlt so viel Wärme aus und verspricht eine wundervolle Geschichte, deswegen wollte ich das Buch auch unbedingt haben, außerdem liebe ich Roadtripgeschichten. Das Cover hätte besser nicht sein können! Schreibstil: Der liebe David Arnold hat einen wundervollen Schreibstil. Mir wurde von ein paar Freunden unterschwellig mitgeteilt, das Buch wäre ein wenig komisch vom Schreibstil her und das hat mich noch neugieriger gemacht. Arnold schreibt mit vielen Vergleichen und Metaphern und macht seine Gedanken so anschaulich und wunderbar nachvollziehbar. Ich habe das Gefühl David Arnold hat einen Ideenbaukasten im Kopf und baut immer wieder neue Specialeffects ein, sodass es knallt und pufft und eine fantastische Geschichte mit einem ergreifenden Schreibstil entsteht. Charaktere: In diesem Buch wurden beeindruckende Charaktere erschaffen, die mit viel Willensstärke überzeugen. Zunächst einmal wäre da Mim, unsere Protagonistin, die ich nicht anders beschreiben kann als ein unglaublich intelligentes Individuum, das leider in ihrem Leben schon viel zu viele Rückschläge ertragen musste. Man begleitet sie hier auf einem Weg der Selbstfindung, der nicht immer leicht ist und der mit vielen Enttäuschungen, aber auch neuen Möglichkeiten verbunden ist. Ich mochte Mim unglaublich gerne und ich habe gelernt sie zu verstehen, denn sie war einfach total natürlich in ihrer Art. Außerdem konnte ich mich auch ein wenig mit ihr identifizieren. Die anderen Charaktere, waren natürlich mehr oder weniger freundlich, aber alle treffend und nachvollziehbar herausgearbeitet. Zitat: "Manchmal kommt einem etwas erst real vor, wenn man es ausspricht" auf Seite 31 und "Ich bin eine Sammlung von Merkwürdigkeiten, ein Zirkus von Neutronen und Elektronen: Mein Herz ist der Direktor, meine Seele die Trapezkünstlerin, und die Welt ist mein Publikum. Das klingt seltsam, weil es das ist, und das ist es, weil ich seltsam bin " auf Seite 47 Meine Meinung: Ich bin so froh, dieses Buch gelesen zu haben. Für mich stellte Auf und Davon Lesegenuss der größten Stunde da und ich kann es jedem absolut empfehlen. David Arnold schafft es einfach, im Gesamtpaket zu überzeugen. Dieses Buch war: spannend, lustig, traurig, überraschend und vor allem intelligent! Ich liebe es Bücher zu lesen, bei denen man auch etwas zum Nachdenken hat. Dies zeichnet auch alle meine Lieblingsbücher aus. Trotzdem denke ich man muss den Stil mögen. Die Geschichte ist sicherlich nichts für zwischendurch, da sie auf den zweiten Blick noch viel tiefgründiger ist, als man zunächst erwatet. Für Fans von John Green oder Rick Yancey wird es aber bestimmt das richtige sein! Ich bin begeistert! Fazit: Auf und Davon von David Arnold ist ein grandioses Buch, welches mit Intelligent und Emotionen den Leser fesselt. Es vermittelt den Glauben an sich selbst und gibt dem Leser stärkende Zeilen mit auf den Weg, die nach dem Lesen immernoch bewegen. Leseempfehlung!

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Meine Meinung: Das Cover ist toll. Man merkt gleich, dass das Buch ein Road-Trip wird. Die Schattenfigur eines Mädchens, das auf einem Bus sitzt. Richtig schön. Das macht gleich Lust einfach ins Auto zu springen und loszufahren. Mim möchte zu ihrer Mutter reisen, da sie der Meinung ist, dass ihre Mutter sie unbedingt bräuchte. Also macht sie sich auf, mit dem Bus die vielen Kilometer zurückzulegen. Und bei ihrer Reise begegnen ihr allerhand interessanter Personen. Wen sie kennenlernt und welche Ziele sie stellvertretend für die ein oder andere Person erfüllt ist schön zu lesen. Natürlich spielen auch die Zufälle dabei eine kleine Rolle ;-) Was mich allerdings beim lesen sehr gestört hat waren die Notizen. Zwar hat der Leser so die Möglichkeit vieles aus Mims Vergangenheit zu erfahren, aber dass diese Gedanken immer in Briefform an eine unbekannte Person gehen, und ich auch bis zum Ende nicht wirklich dahinter gestiegen bin, wer das ist (oder habe ich das überlesen?), fand ich ziemlich irritierend. Auch wie ich mit der immer wiederkehrenden „Kriegsbemalung“ und Mims Magenreflex umgehen soll, wusste ich bis zum Schluss leider nicht. Es war schön zu lesen, wie Mim Freundschaften schließt und wie lange diese neuen Personen Mim auf der Reise begleiten und was sie zusammen erleben oder auch wie sie vor nicht so netten Menschen fliehen. Bis mich das Buch wirklich gefesselt hatte, hat es meiner Meinung nach sehr lange 200 Seiten gebraucht. Danach ging das Buch recht flott zu lesen. Sprachlich konnte mich der Stil nicht wirklich überzeugen. Die Story ist dagegen super, aber leider in meinen Augen nicht optimal umgesetzt. Fazit: Ein Buch mit Höhen und Tiefen. Aber ein schöner Road-Trip mit einigen Überraschungen und Ereignissen.

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