Leserstimmen zu
Bin im Garten

Meike Winnemuth

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Großartig!

Von: denise

29.09.2020

Das Buch „Bin im Garten“ wurde von Meike Winnemuth geschrieben und ist im Penguin Verlag erschienen. Frau Winnemuth ist Journalistin, Autorin und Bloggerin. Bei dem Buch handelt es sich um ein Gartentagebuch. Es bezieht sich auf das Jahr 2018, in dem sie, obwohl sie das Gartenhaus bereits vor zwei Jahren gekauft hatte, erst richtig anfing, sich mit ihrem Garten zu beschäftigen. In Tagebuchform erzählt die Autorin mit viel Humor ihre Erlebnisse rund um ihren Garten, die damit verbundenen Herausforderungen, die glücklichen Momente sowie die dazugehörigen Rückschläge. Dabei hat sie nicht für jeden Tag etwas aufgeschrieben, sondern nur für ausgewählte Tage. Ihr Gartenjahr beginnt im Januar, in dem sie sich viele Gedanken zu ihrem Garten macht und viele Gartenbücher kauft und endet im Dezember mit der Pflanzung eines Euonymus alatus (Flügel-Spindelstrauch/Korkspindelstrauch). Fast alle Monate enden mit der Zusammenfassung des jeweiligen Monats in Zahlen. Zum Beispiel erfährt der Leser die Anzahl der gekauften und gelesenen Gartenbücher, die gekauften Mengen an Erde, die beackerten Flächen und die selbstgeernteten Mahlzeiten. Der Monat Dezember endet mit einem zahlenmäßigen Überblick, der sich auf das gesamte Jahr bezieht. Er beinhaltet unter anderem die Ernte des Jahres 2018, die Kosten für das dazugehörige Saatgut und die entsprechenden Jungpflanzen sowie den Plan für das nächste Jahr. Der gelungene Text, in dem ich mich des Öfteren wiedergefunden habe, der unschlagbare Humor der Autorin sowie die schönen Zeichnungen und Bilder haben mich absolut begeistert. Wer ein Gartenbuch mit Tipps und Tricks sucht, wird in diesem Buch nur am Rande fündig. Wer allerdings seinen Garten genau so liebt wie Frau Winnemuth ihren und ich meinen, der wird mit dem Buch viele schöne Lesemomente erleben, viel zu schmunzeln haben und sich über dieses liebevoll gestaltete Buch mit dem ansprechenden Schreibstil sehr freuen.

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Meike Winnemuth hat schon verschiedenste Sachen ausprobiert, ein Jahr lang nur das gleiche blaue Kleid getragen (welches sie in dreifacher Ausfertigung hatte), eine Weltreise gemacht – und nun steht das nächste große Abenteuer bevor: ihr erster eigener Garten. In diesem Tagebuch berichtet sie davon, was ihr hier wie gelingt, aber auch misslingt, wie geduldig sie dafür werden muss und wie wunderbar die eigenen geernteten Früchte schmecken. Vor einiger Zeit hatte ich bereits das (gekürzte) Hörbuch „Bin im Garten“ gehört, insofern war ich gespannt auf die ausführlichen Tagebucheinträge von Meike Winnemuth – auch weil man manches einfach schön nachlesen kann. (Jahreszeitengemäß beispielsweise) Der Schreibstil von Meike Winnemuth gefällt mir ziemlich gut, ich mag ihre direkte, aber auch unterhaltsame und ehrliche Art und Weise sehr gerne. Ihr überlegtes Schreiben und Handeln ist fast ein wenig meditativ – zumindest habe ich es so für mich empfunden. Es ist angenehm und absolut verständlich zu lesen. Durch immer wieder auftauchende Fotos ist es absolut lebhaft und man bekommt einen wunderbaren Einblick in ihren Garten – und ihre Erfolge darin. Mir hat es unheimlich gut gefallen, wie man hier ein Gartenjahr mit der Autorin erleben darf – man ist wirklich hautnah dabei. Auch wurde ich dabei auf neue Pflanzen aufmerksam, mit denen ich mich dann direkt beschäftigt habe. Natürlich muss man nicht alles so beim Gärtnern machen, wie Meike Winnemuth das macht, ich denke da hat jeder auch seine eigenen Ideen und auch Erfahrungen. Dennoch war es absolut interessant, wie sie einen daran teilhaben lässt. Ziemlich gut hat mir auch gefallen, wie sie immer wieder das Leben „drumherum“ schildert – unheimlich menschlich und echt – und vor allem insgesamt absolut ehrlich. Denn nicht immer hat man einen absolut grünen Daumen. Toll finde ich auch die Literaturempfehlungen hinten im Buch – ebenso wie die Bezugsquellen für verschiedene Sämereien etc. Hier muss man also nicht lange suchen, sondern bekommt diese Informationen direkt geliefert – top! Wer gerne gärtnert oder auch an den Erfahrungen anderer dabei einfach mal teilhaben will, dem kann ich dieses wunderbare Buch nur empfehlen. Mich hat es gut unterhalten, ich habe mitgelacht, wenn es lustige Szenen gab, konnte aber auch manches gärtnerisches Ärgernis absolut nachvollziehen. Für mich habe ich den ein oder anderen Gartentipp mitgenommen und auch schon umsetzen können. Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung. Daumen hoch. (natürlich den grünen, logisch!)

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Bin im Garten

Von: Marianne Preuhs-Futselar

05.07.2020

Nachdem ich das Buch "Bin im Garten" gelesen habe, bin ich nur noch im Garten. Ein wunderbares Buch, das mich viel lernen ließ und das ich immer wieder gerne in die Hand nehme.

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Ich kannte Meike Winnemuth vorher nicht, auch wenn ich früher mal "Wer wird Millionär?" gesehen (da hat sie wohl mal eine größere Summe gewonnen) und sogar von dem Projekt gehört habe, für das sie ein Jahr lang jeden Tag dasselbe blaue Kleid trug. Aber dieses Buch hier habe ich gelesen, weil ich seit 10 Jahren einen kleinen Garten habe und von Jahr zu Jahr immer mehr darin gewerkelt habe. Meike Winnemuth erzählt in ihrem Tagebuch ein Jahr lang, wie sie ihren Garten anlegt, Kompost schaufelt, Hochbeete baut, Saatgut bestellt, sät, pflanzt, gießt, gegen Schnecken kämpft, erntet, kocht, isst und am Ende den Garten in die Winterruhe schickt. Das einzige, was mir etwas gegen den Strich geht, ist, dass sie zu irgendwelchen Gartenveranstaltungen mit dem Flugzeug fliegt, wo dann mit horrendem Energie- und Materialaufwand irgendwelcher Kram installiert wird, der sicher viel mit Kunst, aber nichts mit Natur und Umweltschutz zu tun hat. Im Herbst macht sie dann noch eine Kreuzfahrt, nach der sie zwar über den Klimawandel grübelt, aber anstatt ihren eigenen ökologischen Fußabdruck zu ermitteln und diesen zu reduzieren (z.B. durch Kompensation per Atmosfair oder Prima Klima und durch Ändern ihrer Gewohnheiten), beschließt sie, als Schöffin am Gericht mitzumachen. Das ist natürlich auch lobenswert, hilft aber nicht dem Klima. Insgesamt hat mir ihr Schreibstil sehr gut gefallen und die Aufmachung des Buches ist wirklich hübsch!

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Ein Jahr wachsen und wachsen lassen Der Sommer zeigt sich gerade von seiner guten Seite und das macht Mut, mal wieder etwas im Garten zu tun. Das bedeutet für mich, dass ich zuerst einmal meine Gartenbücher aus dem Regal hole und mir ein paar Anregungen für meine geplanten Beetverschönerungen hole. Ich mag Gartenbücher sehr, sie helfen mir über die gartenkargen Monate im Winter hinweg. Es gibt für mich nichts Gemütlicheres, als mit einem Pott Kaffee und einem guten Gartenbuch auf dem Sofa zu sitzen und beim Lesen ab und zu in meinen Garten zu schauen und vor meinem Auge dann vor Blüten wogende Staudenbeete entstehen zu lassen. Natürlich ist es mit den Gartenbüchern, wie mit allen Leidenschaften. Man braucht immer mal wieder etwas Neues. Beim letzten Streifzug durch meinen örtlichen Bücherladen ist mir das Buch „Bin im Garten“ von Meike Winnemuth in die Hände gefallen. Da mir ja das erste Buch, dass ich von dieser Autorin gelesen hatte schon so gut gefallen hatte (Rezension HIER), habe ich sofort zugeschlagen. Pfingsten stand vor der Tür, nach Meike Winnemuths eigenem Kalender der Frühsommer, wenn ich es richtig verstanden habe. Eine gute Gelegenheit, dieses Buch zu lesen. Morgens, bevor die Sonne in den Garten wandert, ich stehe gerne früh auf, dick eingemummelt in eine Wolldecke und ein paar Kissen auf meiner Holzliege, den obligatorischen Pott Kaffee auf dem Gartentischchen und dann las ich los. Herrlich! Soviel kann ich schon mal vorab sagen, ich hatte viel Spaß beim Lesen. „Bin im Garten“ ist ein Gartenbuch und dann wieder doch nicht, jedenfalls nicht im konservativen Sinn. In diesem Buch erzählt die Autorin von dem Kauf ihres Hauses an der See, von ihren Wünschen und Vorstellungen, die sie an dieses neue Leben stellte und welche zentrale Rolle ihr Garten seitdem in ihrem Leben spielt. Das alles mit einer Leichtigkeit, die ihrem Schreibstil nun einmal innewohnt. Sicherlich ganz unbeabsichtigt bekommt man aber auch Tipps für den Garten, ganz ungezwungen, gewissermaßen im Vorbeilesen. Für mich waren insbesondere die Erzählungen über den Gemüsegarten inspirierend. Hochbeete eine geniale Idee. Meine sind nicht so groß und schön aber ich habe jetzt Kohlrabi im Garten und Petersilie und die Schweiz ... ähm, also Dill. Wenn Ihr den verstehen wollt, müsst Ihr schon das Buch lesen. Natürlich funktioniert auch in Meike Winnemuths Garten nicht jeder Plan. Allium-Zwiebeln verschwinden auf mysteriöse Weise, Saatgut geht nicht auf und ganze Sträucher werden umgesiedelt, weil sie an ihrem angestammten Platz nicht richtig zur Wirkung kommen. Try and Error ist in ihrem Garten eine bewährte Methode oder wie Meike Winnemuth es ausdrücken würde „Einfach mal machen“. Das Buch ist ansteckend und macht Lust aufs Buddeln, Jäten, Umpflanzen und Säen. Es macht locker und animiert einen, mal alles etwas gelassener zu sehen. Ein Garten kann ein Leben verändern und die Prioritäten verschieben. Meike Winnemuth hat es erlebt und erzählt auf unterhaltsame und humorvolle Weise, was eine Gartenhacke namens Wiedehopfhaue und ein Bisschen Saatgut mit ihr gemacht haben. Was mich betrifft, mein Spaten und ich sind dann mal im Garten.

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Es ist ein ambitioniertes Projekt, das Meike Winnemuth in „Bin im Garten“ beschreibt. Herausforderungen nicht abgeneigt, kauft sie ein vernachlässigtes, lediglich aus Rasen und Hecke bestehendes Grundstück nahe der See mit einem spartanischen Häuschen und beschließt, für ein Jahr der Stadt den Rücken zu kehren. Ihr Plan ist die Selbstversorgung, das Erschaffen eines farbenprächtigen Paradieses gepaart mit Nutzpflanzen, das Leib und Seele nährt. Sie holt sich Tipps aus Gartenbüchern und bei den Profis im In- und Ausland, bewegt Unmassen von Erde, sät, pflanzt und wässert. Natürlich gibt es Rückschläge. Die Schnecken, die übernacht ihren Jungpflanzen den Garaus machen, sintflutartige Regenfälle, die das Gelände in zähen Morast verwandeln, die Hitzewelle, die über das Land rollt und den Boden austrocknet. Aber sie macht weiter, gibt nicht auf, freut sich an der Farbenpracht der Blühpflanzen und genießt jede murmelgroße Kartoffel und jeder Handvoll Schnittsalat, die auf ihrem Teller landet. Begleitend führt sie während des Jahres ein Tagebuch, in dem sie ihr Leben und Arbeiten am und im Projekt Garten dokumentiert und lässt uns so hautnah die Herausforderungen miterleben, denen sie sich stellt bzw. stellen muss. Wer aber nun einen informativen Gartenratgeber mit Pflanztipps für den Hobbygärtner erwartet, wird enttäuscht sein. „Bin im Garten“ ist der subjektive Erfahrungsbericht einer Kopfarbeiterin ohne berufliche und familiäre Verpflichtungen mit ausreichend monetärer Sicherheit, die sich, im wahrsten Sinn des Wortes, auf unbekanntes Terrain vorwagt. Unterhaltsam und inspirierend - so man es sich denn leisten kann.

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Ich ahnte es ja schon >> Ein Highlight! Wenn es eine Autorin schafft, dass ich ein Buch über ein Thema was mich eigenttlich weder betrifft, noch sinderlich interessiert, innerhalb von wenigen Tagen durchlese, dann ist das schon 5* wert. Aber Meike Winnemuth ist einfach eine Göttin in ihrem Genre. Was ist das Genre? Mutig neues erleben und darüber schreiben. Damit hat sie mich schon bei „Das große Los“ und ihrer Weltreise begeistert und auch mit „Bin im Garten“, wo wir sie ein komplettes Jahr mit ihrem Gartenprojekt an der Ostsee begleiten, ist ihr ein Meisterwerk geglückt. Wer einen reinen Gartenratgeber erwartet, der ist hier falsch. Vielmehr geht es wie der Zusatztitel schon sagt, besonders auch um das eigene wachsen. Mit sehr viel Charme und Witz beschreibt Meike ihre Pläne und die Durchsetzung dieser in ihrem Garten und was das auch oft mit anderen Dingen im Leben zu tun hat. Es gab so viele schöne Textpassagen zum Schmunzeln, nachdenken, reflektieren und das Kopfnicken kam nicht zu kurz. Sie schreibt so authentisch und locker leicht, dass man das Gefühl hat eine gute Freundin berichtet ihre Geschichte: Vom Jahr im Garten, mit der Nachbarschaft, dem Kaufrausch bei der Gartenshow, lustigen Werbetexten der Pflanzenanbieter, den Gründen warum man als Gärtner keinen Fitnesstracker braucht und was Belohnung für den Menschen bedeutet und noch so viel mehr. Es ist eine Aneinanderreihung von tollen Texten, Gedanken, Mini-Kolumnen mit dem einen großen roten Faden >> Gärtnern!

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Sobald der Frühling naht, stehen alle Klein- und Hobbygärtner in den Startlöchern. Ein richtig großes Gartenprojekt nahm sich Meike Winnemuth vor, als sie eine kleine Holzhütte auf einer 800 Quadratmeter großen Grünfläche an der Ostsee kaufte. In diesem bezaubernd gestalteten Buch erzählt sie uns von ihrem Gartenjahr 2018 in Tagebuchform. Für eine Journalistin, die zuvor ein Jahr lang durch die Welt gereist ist, muss es eine große Umstellung gewesen sein. Doch genau das war ihr Ziel: Zum einen etwas völlig anderes und neues aufzuprobieren, zum anderen ein Zuhause, eine Heimat für sich zu schaffen, die sie während ihrer Reise vermisste. Mit großem Vergnügen habe ich die ‚Vollzeitgärtnerin’ dabei begleitet wie sie Saatkataloge studiert, wie verrückt bestellt, ihre Wohnung mit Saatschalen und improvisierten Gewächshäusern vollstellt, gräbt, pflanzt, schuftet, ihre ersten Kräutersaitlinge und Radieschen erntet und voller Stolz ihren Eltern und Freunden eine schmackhafte Mahlzeit zubereitet. 'Jede Mahlzeit hat ihre eigene Geschichte' schreibt sie, und genau diese persönlichen Geschichten, die die Autorin wieder humorvoll mit uns teilt, machen das Buch so lesenswert. Es geht nicht um die besten Gartentipps und Pflanztechniken, sondern um das Gelingen und Scheitern und ihre wechselnden Empfindungen wie Begeisterung, Erschöpfung, Frust und Glückseligkeit. Die zahlreichen Farbbilder weckten bei mir die Lust, mich selbst mit verschiedenen Blumen- und Gemüsesorten zu beschäftigen wie zum Beispiel Tomaten, die so klanghafte Namen haben wie Green Zebra, Brandywine Sherry oder Banana Legs. Interessant für mich war jedoch nicht nur der Einblick in die Vielfalt der Natur, sondern auch in einen Alltag, der hauptsächlich von Außentemperatur, Niederschlagsmenge und wetterfester Kleidung bestimmt wird und viel Geduld und Durchhaltevermögen erfordert. Schon in ihrem Buch "Das große Los" gefiel mir ihr Motto 'Einfach machen und sehen, was passiert'. Einige Ideen möchte ich dieses Jahr auch in meinem Garten umsetzen – mal sehen, was passiert.

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