Leserstimmen zu
Bin im Garten

Meike Winnemuth

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Hardcover
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Nachdem ich „Das große Los“ verschlungen habe, habe ich mich direkt auf das neue Buch von Meike Winnemuth gefreut. Ihr Ziel war laut Klappentext “Ein Jahr im Garten leben. Gemüse anbauen. Bäume pflanzen. Blümchen natürlich auch. Wurzeln schlagen. Boden unter den Füßen finden, und zwar einen, den ich persönlich dorthin geschaufelt habe.” Dabei dürfen die Leser sie auf 320 Seiten durch das Jahr 2018 begleiten. Es hätte schlechtere Sommer für das Projekt gegeben. Der Garten befindet sich in Schleswig-Holstein direkt an der Ostseeküste, in ihm steht ein kleines, altes Haus mit Ofenheizung. Ein Jahr einfaches Leben im Hinblick auf Komfort. Ein Jahr wenig einfaches Leben im Hinblick auf körperliche Arbeit und Einarbeitung in das Thema Gartengestaltung und Selbstversorgeranbau. Mir hat das Lesen so große Freude gemacht, dass ich die letzten Seiten herausgezögert habe, bis es nicht mehr ging, doch irgendwann wollte ich diese Rezension schreiben können. Mir fehlt es jetzt schon, als Leser in der Geschichte mitleben und mitleiden zu dürfen. Denn als Gartenbesitzerin weiß ich eins: Man kann dabei echt leiden! Körperlich, finanziell und seelisch! Es ist schön zu sehen, dass es anderen Menschen auch nicht anders geht als einem selbst mit einigen Pflanzen. Zu lernen, sich dem Garten in gewisser Hinsicht zu fügen, ist ein harter Prozess, wenn man es ansonsten mag, die eigenen Vorstellungen umgesetzt zu sehen. Die Autorin dabei zu begleiten, wie sie Teile ihrer eigenen Wurzeln findet und sich durch das Jahr gräbt, macht einfach Spaß. Zu sehen, was an Bedeutung verliert, wenn man alleine auf dieser Scholle ist. Und zu sehen, was einem fehlt so weit weg vom anderen Wohnsitz im Trubel hinterm Hamburger Hauptbahnhof. Ein bisschen Interesse an Blumen und Pflanzen ist hilfreich, um sich in das Buch einzudenken, aber man braucht keinen eigenen Garten dafür. Unabhängig vom Gartenthema kann das Buch Frauen gefallen, die gerne Lebensprojekte, Umbrüche und Neuentwicklungen bei Menschen verfolgen. In jedem Fall rate ich, das Buch in Papierform zu lesen, weil es schön mit farbigen Bildern aufgemacht ist. Warnung: Es könnte eine Folge des Lesens sein, doch mal wieder Lust auf Experimente und Umarbeitungen im Garten zu bekommen. Wenn ich in den nächsten Tagen eine Pflanzenhandlung betreten würde, könnte ich für nichts garantieren …

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„Bin im Garten“ ist ein sehr schön gestaltetes Gartentagebuch, in dem die Autorin vom 1. Januar bis zum 31. Dezember auf lockere, humorvolle und sehr unterhaltsame Weise von ihrem neuen Projekt „Garten“ erzählt. Ziemlich spontan kauft sie sich ein kleines Häuschen mit Garten an der Ostsee und mit viel Eifer und auch viel viel Liebe stürzt sie sich in die teilweise schwere körperliche Arbeit. Sie informiert sich vielfältig und beherzigt viele Tipps, aber letztendlich ist ihr Motto: Einfach machen - es könnte ja gut werden. Das von ihr beschriebene Gefühl am Abend, wenn man völlig erledigt, aber auch total stolz ist, kann ich gut nachempfinden. Genauso wie ihre Freude über die eigene Ernte. Meike Winnemuth weist im Vorwort darauf daraufhin, dass ihr Buch kein Gartenratgeber ist, da sie Anfängerin ist, trotzdem habe ich noch einiges dazugelernt. Fazit: Für Gartenliebhaber ein wirklich schönes und unterhaltsames Buch. Ich habe es sehr gerne gelesen. Der Nachteil: Kaum hatte ich die letzte Seite beendet, stand ich schon im Gartenmarkt und hatte den Einkaufswagen voller Stauden, Samentütchen und Blumenerde.

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Wer das Glück hat sein eigenes Obst oder Gemüse anzubauen kann sich glücklich schätzen. Ich bin dankbar und habe aus der letzten Saison einiges gelernt und werde es anders machen. Weniger ist mehr. Dafür auf Qualität setzten und nur dass Pflanzen wo ich weiß, dass ich es körperlich und psychisch schaffen werde. Das Buch ist wie ein Kalender von Januar bis Dezember. Zwar nicht Tag für Tag aber sehr schön geschrieben. Es liest sich wie ein Roman aus dem echten Leben. Abtauchen mit Meike in ihr Gartenglück. Außerdem so schöne Fotos, Skizzen und sehr informativ zum Schluss sind auch noch passende Bezugsquellen für uns aufgelistet. Von Stauden, Kräuter Saatgut, Kartoffeln, Gemüsepflanzen und Blumenzwiebeln. Sooooo schön ist dieses Buch auch eine tolle Geschenkidee.

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Die Autorin, vielen bekannt durch ihr Reisebuch "Das große Los ", nimmt uns mit auf ein neues Abenteuer und eine neue Herausforderung in ihrem Leben. Sie möchte für sich einen Ort schaffen, an dem sie zur Ruhe kommt und in der Natur mit eigenen Händen etwas für sich selbst erschaffen kann. Das ist ein Garten... Tagebuchmäßig erzählt sie uns sehr unterhaltend von den Anfängen, ihren Erfahrungen bei der Gartengestaltung und in der Gartenarbeit. Wir erfahren von ihren Erfolgen innerhalb eines Jahres, aber auch was dabei schief gelaufen ist. Es soll kein Gartenratgeber sein, sondern ihre persönlichen Einblicke in ein für sie bis dahin neues Lebensgebiet. Sie erfährt die Mühen der Gartenarbeit - aber auch die Freuden, wenn sie ungeduldig auf die neuen angebauten Gemüsesorten wartet und oft reich belohnt wird. Durch die Arbeit in der Natur findet sie auch zu sich selber. Sie lernt geduldiger zu sein und auch die kleinen Dinge des Lebens zu erkennen und zu schätzen. Die Erzählweise ist sehr unterhaltend und humorvoll und man möchte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. Der Leser kann auch viele Ratschläge für die Gartenarbeit entnehmen und selbst für seinen Garten umsetzen. Illustriert ist das Buch mit vielen farbigen Fotos von Pflanzen und Blumen und der Gartenarbeit in ihrem Garten. Sie gibt auch Hinweise auf Sekundärliteratur, die mithelfen kann, die Gartenarbeit zu organisieren und zu planen. Im letzten Abschnitt hält sie die Ergebnisse ihrer Arbeit fest - geerntet hat sie ua. 3Kopf Blumenkohl, 2,7 Kilo Erbsen, 12,7 kg Kartoffeln, 10 kg Tomaten... Durch die reiche Ernte ist sie zur Selbstversorgerin geworden und ernährt sich viel gesünder, als vorher. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der die Gartenarbeit liebt und vielleicht noch einige persönliche Tipps der Autorin braucht.

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Dieses wunderschön gestaltete Buch, auf zart grünem Papier gedruckt, fast jede Seite mit tollen Gartenbildern verziert, und/oder mit verspieltem Design gestaltet, hat mich zum Schmunzeln und Lächeln gebracht - einfach erfreut und amüsiert. Ein echter *Knaller* für mich ,,, solche witzigen und lebensnahen Ausdrücke benutzt die Autorin sehr gern in ihrem leicht zu lesenden, informativen und unterhaltendem Schreibstil. *Einfach machen* gehört auch dazu und bestätigt mich in meinen eigenen Gartenerfahrungen, die ich während einiger Jahrzehnte schon machen durfte. Ihr Enthusiasmus schwappt zum Leser und man möchte sofort mit den Händen in der Gartenerde wühlen und etwas *machen*. Am liebsten natürlich sofort eine der vielen neuen Samen, Blumen, Pflanzen setzen, mit denen sie ihren Garten gefüllt hat. Mein Lerneffekt war ziemlich gross, was auch botanische Bezeichnungen angeht. Ich habe durch ihr Buch zusätzlich eine tolle APP (Flora incognita) entdeckt, die mir das Mitführen eines botanischen Print-Führers bei meinen Waldspaziergängen in Zukunft erspart. Man fotografiert den unbekannten, botanischen Waldfindling und bekommt über die APP sofort den zugehörigen Namen und die Erkennungsmerkmale gesendet. Das Buch ist kein Ratgeber im üblichen Sinn, sondern es ist ein Gartentagebuch, in zwölf 12 Kapitel / Monate und deren Tage eingeteilt! Man könnte natürlich Monat für Monat , passend zur jeweiligen Zeit lesen, aber die entstandene Neugier auf die Weiterentwicklung des Gartenprojektes macht das einfach unmöglich. Ich habe jeden Tag , von dem sie akribisch und liebevoll erzählt, genossen, auch wenn es grad Sommer, Herbst oder Winter war. Die Autorin plaudert liebevoll auch über Begegnungen mit anderen Gartenfreunden, Gartengestaltern , Helfern und über ihre neu gewonnenen Lebens-Ein-Ansichten betreffend Achtsamkeit und Wertschätzung von Nahrungsmitteln, die man mit Mühe , Schweiss und Behutsamkeit zum Wachsen und Gedeihen bringt. Das hat mir besonders gut gefallen und imponiert. Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für dieses grossartige und amüsante Gartentagebuch!

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Meike Winnemuth, das ist doch die mit dem blauen Kleid? Die bei Günther Jauch Geld gewonnen hat und anschließen auf Weltreise gegangen ist? Ja, genau die ist das. Nach vielen Jahren zwischen ausgedehnten Reisen und Großstadtleben hat sich Meike Winnemuth einen komplett gegensätzlichen Traum erfüllt: den vom Häuschen auf dem Land mit weitläufigem Gartengrundstück. In "Bin im Garten - Ein Jahr wachsen und wachsen lassen" erzählt sie im Januar beginnend von ihrem Gartenjahr 2018. Wie sie pflanzt und sät, scheitert und trotzdem weitermacht, erntetet, kocht und einweckt und zum guten Schluss nach dem Jahrhundertsommer 2018 den Garten winterfest macht. Von ihrem Gartenjahr erzählt Meike Winnemuth so unterhaltsam, voller Herzblut und mit Augenzwinkern, dass man egal ob Gartenlaie oder ambitionierter Hobbygärtner mitgerissen wird. Hinzu kommt die liebevolle graphische Gestaltung von "Bin im Garten". Besonders die Titelseiten der einzelnen Monate (=Kapitel) haben es mir angetan. Da gibt es je nach Stand der Vegetation kleine Bilder von Pflanzen und Tieren. Super schön. Außerdem lässt Meike Winnemuth die Leser an ihrem privaten Fotoalbum teilhaben und lockert die einzelnen Seiten durch passende Bilder auf. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass "Bin im Garten" ohne Plastikfolie geliefert wurde und nach dem "Cradle-to-Cradle"-Verfahren produziert wurde. Das ist nicht nur ökologisch wertvoll, ich finde auch, dass das Buch eine tolle Haptik hat. Ich kann Euch "Bin im Garten" nicht nur zum selbst lesen oder als Informationsquelle für Pflanzenkäufe empfehlen. In meinen Augen ist es auch eine super Geschenkidee für Gartenfreude oder solche die es werden wollen. Oder für alle, die Inspiration für einen Neuanfang im Leben suchen. Ich hoffe sehr, dass es bald ein neues Buch von Meike Winnemuth geben wird. Denn ich würde gerne mehr von ihrem positiven Blick aufs Leben lesen.

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Gartentagebuch

Von: Micha

29.04.2019

Die Autorin versucht in leichter Art und Weise ihre Erfahrungen im Garten zu erzählen. Die tagebuchartige Berichterstattung finde ich persönlich nicht die optimal Wahl. Bei vielen Erzählungen finde ich mich wieder, als ich mich mit dem Thema auseinander gesetzt habe und mußte dabei schmunzeln. Wenn man das Buch nicht am Stück, sondern dem Monat entsprechend liest, kann ich mir das besser vorstellen. Leider wurde mir aber die Freude auf englische Gärten durch den Bericht über Chelsea Flotter Show verleidet.

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Ein ganz tolles Buch 🌹

Von: Silvia

29.04.2019

Ich darf das Buch*bin im Garten* von *Meike Winnemuth* test lesen vom Penguin-Verlag und bin da richtig Glücklich drüber. Das Buch ist so unheimlich schön geschrieben, wer Sehnsucht hat etwas auszusteigen, es langsamer angehen zu lassen und die Sehnsucht - Lust hat sich einen Garten anzulegen ist bei diesen schönen Buch genau richtig. Man bekommt selber mut und Sehnsucht, beim Lesen und denkt genau das möchte ich auch. Ich kann nur den Daumen 👍 hoch halten und sage Danke schön für dieses schöne Geschenk.

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