Leserstimmen zu
Bin im Garten

Meike Winnemuth

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Meike Winnemuth nimmt uns mit auf eine einjährige Reise in ihren Garten. Bin im Garten ist wie eine Art Tagebuch zu lesen, das einen besonderen Fokus auf den Garten und alles, was mit ihm zu tun hat, legt. Für die Autorin ist das Thema Garten nämlich Neuland. Während sie die Welt bereiste, überkam sie das Bedürfnis nach Heimat. Einem Ort, an dem sie zur Ruhe kommt, an dem sie sich Zuhause fühlt, an dem sie Wurzeln schlagen. Eines Tages entdeckte sie eher aus Zufall eine Anzeige und kaufte spontan ein Häuschen mit Garten an der Ostsee. Ich muss sagen, dass ich mich Meike Winnemuth besonders verbunden gefühlt habe, da das Haus an der Ostsee steht. Auch wenn das Meer nicht die Hauptrolle des Buches spielt, so ist Norddeutschland doch ein wichtiger Bestandteil im Leben der Autorin. Die Art, wie sie das Meer und das Leben im Norden beschreibt, erweckte in mir ein Gefühl von Heimat, denn genau so kenne ich den Norden auch. Etwas rau, teils ziemlich stürmisch, aber unglaublich charmant und schön. Es gab recht häufig Momente, die mich schmunzeln ließen, in denen ich mich in den Worten der Autorin wiedergefunden habe. Beispielsweise direkt ein Satz auf Seite 24, in dem Meike Winnemuth ihren Geburtsort nennt. Wie es der Zufall will, bin ich in genau demselben Ort geboren worden. Ich hatte schnell das Gefühl, dass das Buch wie für mich gemacht ist. Meike Winnemuth ist vielen vielleicht bereits ein Name, denn sie gewann eine hohe Geldsumme bei Günther Jauch und reiste anschließend um die Welt, was sie bereits in einem anderen Buch festhielt. An mir ging das alles vollkommen vorbei und ich sah ihren Namen zum ersten Mal auf dem Blog von Sabrina. Und Sabrina, was bin ich dir dankbar, dass du dieses Buch vorgestellt hast. An mir wäre dieser Schatz ansonsten vermutlich nämlich vorbeigegangen.  Inhaltlich ist das Buch schwer in Worte zu fassen. Einerseits spricht es Meikes Leben rund um den Garten an. Sie plant gemeinsam mit dem Leser ihren Garten und erzählt, welche Pflanzen sie anbauen möchte. Hier eine Blume, dort ein Strauch, dort hinten entsteht ein Hochbeet – nein, doch lieber ein paar mehr. Dann berichtet sie von der Entwicklung des Gartens. Wie sich die Pflanzen entwickeln, was später im Jahr gedeiht und was vielleicht nicht so gelungen ist, wie sie es sich wünschte. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie viele verschiedene Pflanzenarten erwähnt, die ich vorher nicht kannte. Nachdem sie aber bestimmte Namen erwähnte und ihre Schönheit betonte, musste ich sämtliche Pflanzen nachschlagen und gucken, ob sie mir auch gefallen könnten – für meinen künftigen Garten, wenn wir eines Tages ein Haus mit Riesengarten haben, versteht sich. So gesehen stellt Bin im Garten für mich eine große Inspiration dar. Ich habe mir zahlreiche Gemüse- und Pflanzensorten markiert und rausgeschrieben, die die Autorin empfiehlt oder einfach nur hübsch findet, und ich freue mich schon darauf, sie eines Tages auch in meinem Garten anzupflanzen. Manche Gemüsesorten werden sich sicherlich schon nächstes Jahr bei uns tummeln – gerade auf die exotischeren Tomatensorten bin ich neugierig geworden. Aber nicht nur was Blumen-, Kräuter- und Gemüsesorten betrifft, habe ich Inspiration gefunden. Meike Winnemuth erwähnt auch andere Bücher, Serien oder Kanäle auf YouTube, die für Gartenliebhaber vielleicht in Frage kommen. Ein Buch, das für die Autorin eine Art Bibel darstellt, so nennt sie es zumindest, habe ich vor einigen Jahren von meiner besten Freundin zum Geburtstag geschenkt bekommen und mich direkt gefreut, dass das Buch auch Winnemuth so gut gefällt. Außerdem habe ich durch Winnemuths Buch die App »Flora Incognita« entdeckt und liebe Leute, wie toll ist diese App bitte? Man schießt ein Foto von einer Pflanze, die man entdeckt hat und bei der man sich fragt, was für ein Gewächs es denn ist, lädt das Bild in der App hoch und die App weiß ruckzuck, um welche Pflanze es sich handelt. Vor Kurzem war ich in den Alpen wandern und bin meinen Mitwanderern ein bisschen auf die Nerven gegangen, weil ich sämtliche Alpenblumen und -sträucher mit der App identifizieren musste. Es ist wirklich ein großer Spaß. Aber zurück zum Buch. Aufgebaut ist das Buch also als eine Art Tagebuch. Große Kapitel in Form von Monaten lassen den Leser wissen, in welcher Jahreszeit er sich gerade befindet und einzelne Tage stellen die Unterkapitel dar. So gesehen würde ich Bin im Garten tatsächlich als Gartentagebuch mit allen Höhen und Tiefen bezeichnen – ein Jahr in Winnemuths Garten und alles, was dort so vor sich geht. Für mich eine sehr gelungene und leichte Art zu lesen, denn da nicht an jedem Tag sonderlich viel passiert, sind die Kapitel von angenehmer Länge. Manchmal gehen sie über mehrere Seite, manchmal sind es nur einzelne Gedankenkrümel. Mir haben die Kapitel allesamt gefallen, denn jeder Tag in Winnemuths Garten ist anders und als Leser bekam ich eine unterhaltende und abwechslungsreiche Lektüre geboten. Auch sprachlich überzeugt Bin im Garten. Meike Winnemuth schreibt locker und leicht. Oft mit einer Prise Humor, sodass ich als Leser nur durch die Seiten geflogen bin. Es fällt schwer, das Buch aus den Händen zu legen, denn man möchte wissen, welche Projekte Winnemuth als nächstes Plan und wie ihre bisher umgesetzten Pläne sich entwickeln. Bin im Garten macht süchtig. Ein Hingucker ist Bin im Garten allemal. Als ich den Schutzumschlag abnahm, war ich vollkommen hin und weg von den schönen Details, die das Buch hergibt – bitte mehr davon! Und auch die Innenaufmachung des Buches überzeugt: Es gibt zahlreiche Bilder, durch die man sich einen guten Einblick von Winnemuths Garten machen kann, dann gibt es eine Karte des Gartens, Übersichten wie »Der Januar in Zahlen« und überall kleine Doodles. Bin im Garten ist optisch ein absolutes Highlight im Bücherregal. Punkt. Einen kleinen Kritikpunkt bei der Aufmachung habe ich jedoch trotzdem: Für die Bilder im Buch hätte ich mir Bildunterschriften gewünscht. Durch den Fließtext lassen sich die meisten Hintergründe der Bilder gut erahnen. Für mich jedoch nicht bei jedem Bild und ich denke, eine kleine Bildunterschrift ist fix gemacht. Sollte die Autorin ihre Gartenfortschritte ein zweites Mal in einem Buch festhalten – was ich sehr schön fände –, wären Bildunterschriften in meinen Augen ein Aspekt, der das Leseerlebnis abrundet. Mir fällt es ehrlich gesagt etwas schwer, zusammenzufassen, wie sehr mir Bin im Garten gefallen hat. Es ist ein Lektüre, aus der man viele Erkenntnisse gewinnt – sei das nun in Form von kleinen Gartentipps, Inspiration oder von persönlichen Erfahrungen, von denen Meike Winnemuth erzählt. Ich war für ein paar Lesestunden zu Besuch in einem herrlichen Garten an der Ostsee und kann diesen Besuch jedem empfehlen, der Gartenbücher liebt oder selbst gerne Zeit im Garten verbringt.

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Von Meike Winnemuth habe ich schon mehrere Bücher gelesen. Sie ist die Frau, die bei „Wer wird Millionär“ 500.000 Euro gewann, ein Jahr lang nur ein (3) blaues Kleid trug, während einer Reise 12 Städte auf allen Kontinenten besuchte und nun ihr erstes Jahr im eigenen Garten dokumentiert. Beschreibung des Buches: „Bin im Garten: Ein Jahr wachsen und wachsen lassen“ ist 2019 als Hardcover im Penguin-Verlag erschienen. Das Buch hat 320 Seiten. Auf dem Titelbild sieht man die Autorin mit ihrem Hund vor ihrem Gewächshaus im Garten. Auch unter diesem Schutzumschlag verbirgt sich ein schön gestalteter Einband. Kurze Zusammenfassung: Meike Winnemuth führt über 12 Monate eine Art Tagebuch über ihren Garten nahe am Meer. Planung, Kauf, Anpflanzung, Hege, Ernte, Veränderungen und Rückkehr nach Hamburg. Ihre Eintragungen sind mit zahlreichen anschaulichen Fotos und Zeichnungen verziert. Am Ende gibt es ein kleines Literaturverzeichnis und Bezugsquellen für einzelne Pflanzen und Sträucher. Mein Leseeindruck: Ein tolles Buch, eine wunderschöne Reise durch das Gartenjahr! Ich konnte das Buch fast gar nicht mehr weglegen (und habe so zwischenzeitlich meinen Roman, den ich aktuell eigentlich lese, zur Seite gelegt), denn mich haben die zauberhaften Beschreibungen von Meike Winnemuth fasziniert. Mit Witz und Humor beschreibt sie ihre ersten Schritte als Gartenbesitzerin. Sie ist noch völlig unerfahren und lässt uns beim Lesen an ihren Fortschritten, aber auch Niederlagen hautnah teilhaben. Die Frau, die eigentlich am liebsten reist und unterwegs ist, wird ein Jahr lang in ihrem Garten sesshaft. Ein kleines Haus auf dem Gartengelände, in dem sie auch die Nächte verbringt, bietet ihr Unterschlupf. Meike Winnemuth lässt sich ein auf das Abenteuer Garten. Sie wälzt Bücher, schaut Videos, geht auf Pflanzenbörsen, holt sich Gärtner auf das Gelände – und trotzdem probiert und testet sie aus – auch Dinge, die kein „Lehrbuch“ ihr vorschlägt. Jeder Monat enthält einzelne Tagesbeschreibungen, meist mit Fotos der Pflanzen, (manchmal auch Menschen) oder Dingen, die sie sich besorgt hat. Großformatige Fotos zeigen ganz besondere Dekorationsideen, so wie sie sie verwirklicht hat. Und – sie erntet, verarbeitet und ernährt sich von ihrem Garten. Das ist fast der faszinierendste Teil in diesem Buch. Sie erntet, was sie sät – kleine Rezepte inbegriffen. Meine Lieblingssätze aus diesem Buch: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“ und „Alles Misslingen hat seine Gründe, aber alles Gelingen sein Geheimnis“. Fazit: Wer Lust auf (s)einen Garten hat, der sollte dieses Buch lesen. Wer keinen Garten hat, der soll es auch lesen! Mich hat das Buch inspiriert. Ich habe Meike Winnemuths Erlebnisse mit ihrem Garten mit Neugier und Interesse verfolgt. Ein wunderbares Geschenk für Menschen, die noch nicht ganz den Sinn ihres Gartens gefunden haben… Meike Winnemuths nächstes Projekt: Schöffin (5 Jahre) bei Gericht.

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Meike Winnemuth ist zu einem nicht unbeträchtlichen Teil „Schuld“ an meiner aktuellen Balkon-Begeisterung. Bis vor Kurzem hielt sich mein Interesse für alles Grüne, was da so kreucht und fleucht, in Maßen. Das lag vor allem daran, dass Pflanzen und ihre Pflege für mich ein Buch mit sieben Siegel waren, etwas, bei dem Intuition einfach überhaupt nicht klappt – ich hab noch jede Pflanze kaputt gekriegt. Dann habe ich „Bin im Garten“ gelesen, eine Mischung aus Tagebuch und Erlebnisbericht von einer, die sich auch mehr oder weniger ahnungslos an das Thema #Garten herantraut. Die Autorin, vorher immer auf Achse, hat sich ein kleines Häuschen mit Garten an der Küste gekauft und ist anschließend dem grünen Fieber verfallen. Ein ganzes Gartenjahr über begleitet man sie. Am allerbesten hat mir jeweils die letzte Seite gefallen, auf der die monatlichen (Ernte-)Erfolge aufgelistet sind. Garten-Podcasts, englische Blumenmessen oder zentimeterdicke Saatgutkataloge - man verfällt dem Thema recht leicht! Gärtern bietet nicht nur etwas Hübsches fürs Auge (ggf. auch für den Magen), und eine gesunde Betätigung an der freien Luft, sondern hilft - insbeondere reinen Schreibtischtätern - dabei, eine ganz neue Form der Selbstwirksamkeit zu erfahren. Mit den eigenen Händen etwas zu schaffen, das wirklich wächst und gedeiht, ist wunderbar! Ich versuche mich selbst, nicht zuletzt dank dieses Buches, gerade an Kräutern, Süßkartoffeln, Radieschen und Erdbeerspinat (...das kann nur gut sein! :D). Damit das Wachstum gelingt, gilt es aber, etliche Faktoren zu beachten - ob im Garten oder auf dem Balkon: die Wahl der richtigen Gefäße, Erde, Düngemittel, des Wassers, der Werkzeuge. Nicht zu vergessen des Standortes und der "Beet-Nachbarschaft". Aus "Bin im Garten" habe ich so ganz nebenbei jedenfalls eine Menge an Wissen und Anstößen mitnehmen können und die Begeisterung der Autorin hat zu 100% auf mich abgefärbt. Ich kann das Buch wärmstens für empfehlen, vor allem für "Garten-Dummies" echt eine tolle Sache!

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Lust auf Natur

Von: Calendula13

14.06.2019

In Meike Winnemuths neuem Buch „Bin im Garten“, begleitet der Leser die Autorin ein Jahr lang auf ihrer Reise in die Gartenwelt. Bekannt ist die Autorin, als Gewinnerin einer halben Million bei Günther Jauchs Sendung, die darauf hin eine Weltreise unternahm. Ihr erstes Buch „Das große Los“ war ein großer Erfolg. Die neue frisch gebackene Neugärtnerin erzählt auf ihre lockere und unterhaltsame Weise in einer Art Tagebuch über ihre Erfolge, auch Niederlagen beim Gärtnern, Geschichten über die Nachbarn oder ihren Hund erheitern den Leser. Das Buch hat mich sehr begeistert und viele neue Ideen in mir geweckt. Es ist rundherum ein tolles Buch mit vielen Anekdoten, die Lust aufs Gärtnern machen.

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Gartentagebuch

Von: frankenmaedl@gmx.de

08.06.2019

Sehr unterhaltsames und lehrreiches Gartenbuch. Macht richtig Mut selber das gärtnern anzufangen. Hat viele wertvollen Gartentipps, aber nicht mit dem erhobenem Zeigefinger, sondern auf unterhaltsame Weise.

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Ich schätze Meike Winnemuths Projekte in der Regel sehr, schon als sie noch ihre monatliche Kolume mit ihrem damaligen Partner hatte, habe ich ihre Texte gerne gelesen. Die Aktion mit dem blauen Kleid fand ich inspirierend, ihre Reise spannend und jetzt geht es also in den Garten. Das paßt gut, denn gerade entdecke auch ich meinen schwarzen Daumen gänzlich neu und töte ein paar Blumen weniger, als üblich. Ich hab mich also voller Vorfreude und Begeisterung in die Lektüre geschmissen und eigentlich ist das immer sehr schlecht. Denn selten können diese so ersehnten Bücher diese Begeisterung dann aufrecht erhalten und meine Vorfreude angemessen befriedigen. „Bin im Garten“ von Meike Winnemuth konnte aber, ein ganzes Jahr lange habe ich mit ihr in ihrer kleinen Parzelle gelebt, habe mit ihr in der Erde gewühlt, Ideen gehabt, versucht umzusetzen, bin gescheitert und hatte Erfolg. Es war toll ihrem Refugium Garten beim Wachsen zu zusehen und es hat mich sehr beruhigt, dass auch andere eigentlich gar nicht so genau wissen, was sie da tun. Das hat auch mir in Gartensachen endlich den Mut gegeben, wenigstens irgendwas zu tun. Zaghaft habe ich ein paar Wildblumensamen auf unserer recht tristen Wiese verteilt und Mohn in meine Balkonkästen verteilt. Sogar meine vom Schwiegerpapa gestutzte Rose ist wieder gekommen, obwohl ich da keinerlei Chance sah. Meike Winnemuth schreibt dabei herzerfrischend, ehrlich und mit einer tiefen inneren Ruhe und Begeisterung, wie sie das schafft weiß ich nicht, aber mich hatte sie auf den ersten Seiten. Ja, Frau Winnemuth investiert auch hier mehr Geld in ihr Projekt als das so der normale Gartenneuling wohl tun würde und als sie ihr rollbares Gartenhäuschen unbedingt haben mußte, konnte auch ich, die ja auch in der Regel für ihre neuen Hobbies eine Menge Kohle verbrennt, ein Augenrollen nicht unterdrücken, aber mein Gott, das Buch ist Winnemuths Traum vom Garten, nicht meiner. Gartentipps fließen eher beiläufig ein, das Buch ist ganz sicher kein Ratgeber und kein Sachbuch zum Gartenbau, es ist die Geschichte einer Frau, die versucht anzukommen und Wurzeln zu schlagen. Mir hat das sehr gut gefallen und ich mochte ihre Gedanken zu den anderen Menschen, die in ihren Garten kommen, die Vermenschlichung der Kräuter und Stauden fand ich prima, das Buch war wie eine warme seichte Decke und damit genau das, was ich gerade brauchte. Danke, die Lektüre war ein Genuss und die Optik des Buches auch. Sehr liebevoll gibt es Bilder vom Garten, vom Hund und die Seiten sind toll illustriert, davon bitte gerne mehr!

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Ich selbst bin der "schwarze Daumen". Mit dem wunderbar leichten Gartentagebuch von Meike Winnemuth habe ich einige Antworten bekommen, was ich besser machen kann. Nächstes Jahr starte ich rechtzeitig und werde es erneut lesen. Für alle Gärtner sicherlich ebenfalls ein schöner Überblick.

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Es gibt Bücher, die liest man und möchte das, was der Autor da tut am liebsten sofort auch machen. Das ging mir bei Hape Kekerlings „Ich bin dann mal weg“ so und jetzt auch bei Meike Winnemuths „Ich bin im Garten“. Meike Winnemuth hat beschlossen ein Jahr lang in ihrem Garten intensiv zu arbeiten und sich, wenn möglich, von den Früchten ihres Tuns zu ernähren. Dabei hat sie eine Art Tagebuch geführt, in der sie also nicht nur ihre Erfahrungen beim Gärtnern, sondern auch das, was es mit ihr tut, im Garten zu leben, zu beschreiben. An vielen Ecken habe ich mich auch selbst in mir erkannt und musste dann doch schhmunzeln, wenn sie sich erst einmal allerlei Gartenbücher anschafft um sich auch theoretisch mit dem Thema zu beschäftigen. Das könnte (und ist sicher in manchen Bereichen) mir auch passieren :-) . Zur Aufmachung des Buches muss ich sagen, dass es mich echt begeistert, Es liegt gut und etwas schwerer in dern Hand und ist auch unter dem Schutzumschlag noch einmal hübsch gestaltet. Unterteilt ist das Buch dann einfach in die zwölf Monate des Jahres. Jeder Monat hat ein aufwänig, zum Monat passend gestaltetes Vorsetzblatt mit einer Kurzzusammenfassung. Und im Text sind immer wieder Fotos des Gartens, Frau Winnemuths, ihrer Reiseziele und natürlich ihrer Blumen und Ernte eingebettet. Wer einen Gartenratgeber erwartet wird sicherlich enttäuscht sein. Frau Winnemuth erzählt hier ihre Geschichte und die ihres Gartens, wie sie sie im letzten Jahr erlebt hat. Daran teilhaben zu dürfen hat mich sehr begeistert. Ihre Art zu schreiben ist einfach lebensnah und man hat das Gefühl mit der Autorin zusammen zu sitzen. Und es weckt die Lust auf mehr Garten, auch wenn man vielleicht keine Erfahrung hat, macht ja nix. Einfach machen! Von mir eine hundertprozentige Leseempfehlung! Ich bin dann mal im Garten ;-)

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