Leserstimmen zu
Bin im Garten

Meike Winnemuth

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Nachdem Meike Winnemuth um die Welt gereist ist, beginnt sie das nächste Abenteuer: Ein Jahr lang möchte sie endlich Wurzeln schlagen und einen eigenen Garten anlegen und bewirtschaften. Dabei versucht sie alles so perfekt wie möglich zu planen sowie umzusetzen und hat dabei das große Ziel, sich im ein oder anderen Monat selbstversorgen zu können. Besonderen Wert legt sie auf besonderes und biologisches Saatgut – und verwandelt sich Stück für Stück in einen riesigen Gartenliebhaber, der gerne mal mit Pflanzennamen um sich wirft und es kaum abwarten kann bis die so fürsorglich gepflegten Pflänzchen erste Blüten oder Früchte tragen. Dieses Werk hat die Form eines Tagebuchs, weswegen man viele Anekdoten lesen kann. Ich selbst bin auch im Gartenfieber und konnte mich in ein paar Erzählungen schmunzelnd entdecken. Nichtsdestotrotz hat das Werk durchaus auch seine Längen und behält für diejenigen, welche selbst schon Kataloge gewälzt haben um die perfekten Pflanzen auszuwählen, leider nicht ganz so viele Tipps bereit wie ich erhofft hatte. Als sehr gelungen empfand ich hingegen die humorvollen Übersichten zum Ende eines jeden Monats und die Fotorafien. Insgesamt handelt es sich um ein gutes Werk, dass mich immer wieder zum Schmunzeln bringen konnte.

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Ich schätze Meike Winnemuths Projekte in der Regel sehr, schon als sie noch ihre monatliche Kolume mit ihrem damaligen Partner hatte, habe ich ihre Texte gerne gelesen. Die Aktion mit dem blauen Kleid fand ich inspirierend, ihre Reise spannend und jetzt geht es also in den Garten. Das paßt gut, denn gerade entdecke auch ich meinen schwarzen Daumen gänzlich neu und töte ein paar Blumen weniger, als üblich. Ich hab mich also voller Vorfreude und Begeisterung in die Lektüre geschmissen und eigentlich ist das immer sehr schlecht. Denn selten können diese so ersehnten Bücher diese Begeisterung dann aufrecht erhalten und meine Vorfreude angemessen befriedigen. „Bin im Garten“ von Meike Winnemuth konnte aber, ein ganzes Jahr lange habe ich mit ihr in ihrer kleinen Parzelle gelebt, habe mit ihr in der Erde gewühlt, Ideen gehabt, versucht umzusetzen, bin gescheitert und hatte Erfolg. Es war toll ihrem Refugium Garten beim Wachsen zu zusehen und es hat mich sehr beruhigt, dass auch andere eigentlich gar nicht so genau wissen, was sie da tun. Das hat auch mir in Gartensachen endlich den Mut gegeben, wenigstens irgendwas zu tun. Zaghaft habe ich ein paar Wildblumensamen auf unserer recht tristen Wiese verteilt und Mohn in meine Balkonkästen verteilt. Sogar meine vom Schwiegerpapa gestutzte Rose ist wieder gekommen, obwohl ich da keinerlei Chance sah. Meike Winnemuth schreibt dabei herzerfrischend, ehrlich und mit einer tiefen inneren Ruhe und Begeisterung, wie sie das schafft weiß ich nicht, aber mich hatte sie auf den ersten Seiten. Ja, Frau Winnemuth investiert auch hier mehr Geld in ihr Projekt als das so der normale Gartenneuling wohl tun würde und als sie ihr rollbares Gartenhäuschen unbedingt haben mußte, konnte auch ich, die ja auch in der Regel für ihre neuen Hobbies eine Menge Kohle verbrennt, ein Augenrollen nicht unterdrücken, aber mein Gott, das Buch ist Winnemuths Traum vom Garten, nicht meiner. Gartentipps fließen eher beiläufig ein, das Buch ist ganz sicher kein Ratgeber und kein Sachbuch zum Gartenbau, es ist die Geschichte einer Frau, die versucht anzukommen und Wurzeln zu schlagen. Mir hat das sehr gut gefallen und ich mochte ihre Gedanken zu den anderen Menschen, die in ihren Garten kommen, die Vermenschlichung der Kräuter und Stauden fand ich prima, das Buch war wie eine warme seichte Decke und damit genau das, was ich gerade brauchte. Danke, die Lektüre war ein Genuss und die Optik des Buches auch. Sehr liebevoll gibt es Bilder vom Garten, vom Hund und die Seiten sind toll illustriert, davon bitte gerne mehr!

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Ich selbst bin der "schwarze Daumen". Mit dem wunderbar leichten Gartentagebuch von Meike Winnemuth habe ich einige Antworten bekommen, was ich besser machen kann. Nächstes Jahr starte ich rechtzeitig und werde es erneut lesen. Für alle Gärtner sicherlich ebenfalls ein schöner Überblick.

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Es gibt Bücher, die liest man und möchte das, was der Autor da tut am liebsten sofort auch machen. Das ging mir bei Hape Kekerlings „Ich bin dann mal weg“ so und jetzt auch bei Meike Winnemuths „Ich bin im Garten“. Meike Winnemuth hat beschlossen ein Jahr lang in ihrem Garten intensiv zu arbeiten und sich, wenn möglich, von den Früchten ihres Tuns zu ernähren. Dabei hat sie eine Art Tagebuch geführt, in der sie also nicht nur ihre Erfahrungen beim Gärtnern, sondern auch das, was es mit ihr tut, im Garten zu leben, zu beschreiben. An vielen Ecken habe ich mich auch selbst in mir erkannt und musste dann doch schhmunzeln, wenn sie sich erst einmal allerlei Gartenbücher anschafft um sich auch theoretisch mit dem Thema zu beschäftigen. Das könnte (und ist sicher in manchen Bereichen) mir auch passieren :-) . Zur Aufmachung des Buches muss ich sagen, dass es mich echt begeistert, Es liegt gut und etwas schwerer in dern Hand und ist auch unter dem Schutzumschlag noch einmal hübsch gestaltet. Unterteilt ist das Buch dann einfach in die zwölf Monate des Jahres. Jeder Monat hat ein aufwänig, zum Monat passend gestaltetes Vorsetzblatt mit einer Kurzzusammenfassung. Und im Text sind immer wieder Fotos des Gartens, Frau Winnemuths, ihrer Reiseziele und natürlich ihrer Blumen und Ernte eingebettet. Wer einen Gartenratgeber erwartet wird sicherlich enttäuscht sein. Frau Winnemuth erzählt hier ihre Geschichte und die ihres Gartens, wie sie sie im letzten Jahr erlebt hat. Daran teilhaben zu dürfen hat mich sehr begeistert. Ihre Art zu schreiben ist einfach lebensnah und man hat das Gefühl mit der Autorin zusammen zu sitzen. Und es weckt die Lust auf mehr Garten, auch wenn man vielleicht keine Erfahrung hat, macht ja nix. Einfach machen! Von mir eine hundertprozentige Leseempfehlung! Ich bin dann mal im Garten ;-)

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Nachdem ich „Das große Los“ verschlungen habe, habe ich mich direkt auf das neue Buch von Meike Winnemuth gefreut. Ihr Ziel war laut Klappentext “Ein Jahr im Garten leben. Gemüse anbauen. Bäume pflanzen. Blümchen natürlich auch. Wurzeln schlagen. Boden unter den Füßen finden, und zwar einen, den ich persönlich dorthin geschaufelt habe.” Dabei dürfen die Leser sie auf 320 Seiten durch das Jahr 2018 begleiten. Es hätte schlechtere Sommer für das Projekt gegeben. Der Garten befindet sich in Schleswig-Holstein direkt an der Ostseeküste, in ihm steht ein kleines, altes Haus mit Ofenheizung. Ein Jahr einfaches Leben im Hinblick auf Komfort. Ein Jahr wenig einfaches Leben im Hinblick auf körperliche Arbeit und Einarbeitung in das Thema Gartengestaltung und Selbstversorgeranbau. Mir hat das Lesen so große Freude gemacht, dass ich die letzten Seiten herausgezögert habe, bis es nicht mehr ging, doch irgendwann wollte ich diese Rezension schreiben können. Mir fehlt es jetzt schon, als Leser in der Geschichte mitleben und mitleiden zu dürfen. Denn als Gartenbesitzerin weiß ich eins: Man kann dabei echt leiden! Körperlich, finanziell und seelisch! Es ist schön zu sehen, dass es anderen Menschen auch nicht anders geht als einem selbst mit einigen Pflanzen. Zu lernen, sich dem Garten in gewisser Hinsicht zu fügen, ist ein harter Prozess, wenn man es ansonsten mag, die eigenen Vorstellungen umgesetzt zu sehen. Die Autorin dabei zu begleiten, wie sie Teile ihrer eigenen Wurzeln findet und sich durch das Jahr gräbt, macht einfach Spaß. Zu sehen, was an Bedeutung verliert, wenn man alleine auf dieser Scholle ist. Und zu sehen, was einem fehlt so weit weg vom anderen Wohnsitz im Trubel hinterm Hamburger Hauptbahnhof. Ein bisschen Interesse an Blumen und Pflanzen ist hilfreich, um sich in das Buch einzudenken, aber man braucht keinen eigenen Garten dafür. Unabhängig vom Gartenthema kann das Buch Frauen gefallen, die gerne Lebensprojekte, Umbrüche und Neuentwicklungen bei Menschen verfolgen. In jedem Fall rate ich, das Buch in Papierform zu lesen, weil es schön mit farbigen Bildern aufgemacht ist. Warnung: Es könnte eine Folge des Lesens sein, doch mal wieder Lust auf Experimente und Umarbeitungen im Garten zu bekommen. Wenn ich in den nächsten Tagen eine Pflanzenhandlung betreten würde, könnte ich für nichts garantieren …

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„Bin im Garten“ ist ein sehr schön gestaltetes Gartentagebuch, in dem die Autorin vom 1. Januar bis zum 31. Dezember auf lockere, humorvolle und sehr unterhaltsame Weise von ihrem neuen Projekt „Garten“ erzählt. Ziemlich spontan kauft sie sich ein kleines Häuschen mit Garten an der Ostsee und mit viel Eifer und auch viel viel Liebe stürzt sie sich in die teilweise schwere körperliche Arbeit. Sie informiert sich vielfältig und beherzigt viele Tipps, aber letztendlich ist ihr Motto: Einfach machen - es könnte ja gut werden. Das von ihr beschriebene Gefühl am Abend, wenn man völlig erledigt, aber auch total stolz ist, kann ich gut nachempfinden. Genauso wie ihre Freude über die eigene Ernte. Meike Winnemuth weist im Vorwort darauf daraufhin, dass ihr Buch kein Gartenratgeber ist, da sie Anfängerin ist, trotzdem habe ich noch einiges dazugelernt. Fazit: Für Gartenliebhaber ein wirklich schönes und unterhaltsames Buch. Ich habe es sehr gerne gelesen. Der Nachteil: Kaum hatte ich die letzte Seite beendet, stand ich schon im Gartenmarkt und hatte den Einkaufswagen voller Stauden, Samentütchen und Blumenerde.

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Wer das Glück hat sein eigenes Obst oder Gemüse anzubauen kann sich glücklich schätzen. Ich bin dankbar und habe aus der letzten Saison einiges gelernt und werde es anders machen. Weniger ist mehr. Dafür auf Qualität setzten und nur dass Pflanzen wo ich weiß, dass ich es körperlich und psychisch schaffen werde. Das Buch ist wie ein Kalender von Januar bis Dezember. Zwar nicht Tag für Tag aber sehr schön geschrieben. Es liest sich wie ein Roman aus dem echten Leben. Abtauchen mit Meike in ihr Gartenglück. Außerdem so schöne Fotos, Skizzen und sehr informativ zum Schluss sind auch noch passende Bezugsquellen für uns aufgelistet. Von Stauden, Kräuter Saatgut, Kartoffeln, Gemüsepflanzen und Blumenzwiebeln. Sooooo schön ist dieses Buch auch eine tolle Geschenkidee.

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Die Autorin, vielen bekannt durch ihr Reisebuch "Das große Los ", nimmt uns mit auf ein neues Abenteuer und eine neue Herausforderung in ihrem Leben. Sie möchte für sich einen Ort schaffen, an dem sie zur Ruhe kommt und in der Natur mit eigenen Händen etwas für sich selbst erschaffen kann. Das ist ein Garten... Tagebuchmäßig erzählt sie uns sehr unterhaltend von den Anfängen, ihren Erfahrungen bei der Gartengestaltung und in der Gartenarbeit. Wir erfahren von ihren Erfolgen innerhalb eines Jahres, aber auch was dabei schief gelaufen ist. Es soll kein Gartenratgeber sein, sondern ihre persönlichen Einblicke in ein für sie bis dahin neues Lebensgebiet. Sie erfährt die Mühen der Gartenarbeit - aber auch die Freuden, wenn sie ungeduldig auf die neuen angebauten Gemüsesorten wartet und oft reich belohnt wird. Durch die Arbeit in der Natur findet sie auch zu sich selber. Sie lernt geduldiger zu sein und auch die kleinen Dinge des Lebens zu erkennen und zu schätzen. Die Erzählweise ist sehr unterhaltend und humorvoll und man möchte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. Der Leser kann auch viele Ratschläge für die Gartenarbeit entnehmen und selbst für seinen Garten umsetzen. Illustriert ist das Buch mit vielen farbigen Fotos von Pflanzen und Blumen und der Gartenarbeit in ihrem Garten. Sie gibt auch Hinweise auf Sekundärliteratur, die mithelfen kann, die Gartenarbeit zu organisieren und zu planen. Im letzten Abschnitt hält sie die Ergebnisse ihrer Arbeit fest - geerntet hat sie ua. 3Kopf Blumenkohl, 2,7 Kilo Erbsen, 12,7 kg Kartoffeln, 10 kg Tomaten... Durch die reiche Ernte ist sie zur Selbstversorgerin geworden und ernährt sich viel gesünder, als vorher. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der die Gartenarbeit liebt und vielleicht noch einige persönliche Tipps der Autorin braucht.

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