Leserstimmen zu
Bin im Garten

Meike Winnemuth

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Dieses wunderschön gestaltete Buch, auf zart grünem Papier gedruckt, fast jede Seite mit tollen Gartenbildern verziert, und/oder mit verspieltem Design gestaltet, hat mich zum Schmunzeln und Lächeln gebracht - einfach erfreut und amüsiert. Ein echter *Knaller* für mich ,,, solche witzigen und lebensnahen Ausdrücke benutzt die Autorin sehr gern in ihrem leicht zu lesenden, informativen und unterhaltendem Schreibstil. *Einfach machen* gehört auch dazu und bestätigt mich in meinen eigenen Gartenerfahrungen, die ich während einiger Jahrzehnte schon machen durfte. Ihr Enthusiasmus schwappt zum Leser und man möchte sofort mit den Händen in der Gartenerde wühlen und etwas *machen*. Am liebsten natürlich sofort eine der vielen neuen Samen, Blumen, Pflanzen setzen, mit denen sie ihren Garten gefüllt hat. Mein Lerneffekt war ziemlich gross, was auch botanische Bezeichnungen angeht. Ich habe durch ihr Buch zusätzlich eine tolle APP (Flora incognita) entdeckt, die mir das Mitführen eines botanischen Print-Führers bei meinen Waldspaziergängen in Zukunft erspart. Man fotografiert den unbekannten, botanischen Waldfindling und bekommt über die APP sofort den zugehörigen Namen und die Erkennungsmerkmale gesendet. Das Buch ist kein Ratgeber im üblichen Sinn, sondern es ist ein Gartentagebuch, in zwölf 12 Kapitel / Monate und deren Tage eingeteilt! Man könnte natürlich Monat für Monat , passend zur jeweiligen Zeit lesen, aber die entstandene Neugier auf die Weiterentwicklung des Gartenprojektes macht das einfach unmöglich. Ich habe jeden Tag , von dem sie akribisch und liebevoll erzählt, genossen, auch wenn es grad Sommer, Herbst oder Winter war. Die Autorin plaudert liebevoll auch über Begegnungen mit anderen Gartenfreunden, Gartengestaltern , Helfern und über ihre neu gewonnenen Lebens-Ein-Ansichten betreffend Achtsamkeit und Wertschätzung von Nahrungsmitteln, die man mit Mühe , Schweiss und Behutsamkeit zum Wachsen und Gedeihen bringt. Das hat mir besonders gut gefallen und imponiert. Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für dieses grossartige und amüsante Gartentagebuch!

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Meike Winnemuth, das ist doch die mit dem blauen Kleid? Die bei Günther Jauch Geld gewonnen hat und anschließen auf Weltreise gegangen ist? Ja, genau die ist das. Nach vielen Jahren zwischen ausgedehnten Reisen und Großstadtleben hat sich Meike Winnemuth einen komplett gegensätzlichen Traum erfüllt: den vom Häuschen auf dem Land mit weitläufigem Gartengrundstück. In "Bin im Garten - Ein Jahr wachsen und wachsen lassen" erzählt sie im Januar beginnend von ihrem Gartenjahr 2018. Wie sie pflanzt und sät, scheitert und trotzdem weitermacht, erntetet, kocht und einweckt und zum guten Schluss nach dem Jahrhundertsommer 2018 den Garten winterfest macht. Von ihrem Gartenjahr erzählt Meike Winnemuth so unterhaltsam, voller Herzblut und mit Augenzwinkern, dass man egal ob Gartenlaie oder ambitionierter Hobbygärtner mitgerissen wird. Hinzu kommt die liebevolle graphische Gestaltung von "Bin im Garten". Besonders die Titelseiten der einzelnen Monate (=Kapitel) haben es mir angetan. Da gibt es je nach Stand der Vegetation kleine Bilder von Pflanzen und Tieren. Super schön. Außerdem lässt Meike Winnemuth die Leser an ihrem privaten Fotoalbum teilhaben und lockert die einzelnen Seiten durch passende Bilder auf. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass "Bin im Garten" ohne Plastikfolie geliefert wurde und nach dem "Cradle-to-Cradle"-Verfahren produziert wurde. Das ist nicht nur ökologisch wertvoll, ich finde auch, dass das Buch eine tolle Haptik hat. Ich kann Euch "Bin im Garten" nicht nur zum selbst lesen oder als Informationsquelle für Pflanzenkäufe empfehlen. In meinen Augen ist es auch eine super Geschenkidee für Gartenfreude oder solche die es werden wollen. Oder für alle, die Inspiration für einen Neuanfang im Leben suchen. Ich hoffe sehr, dass es bald ein neues Buch von Meike Winnemuth geben wird. Denn ich würde gerne mehr von ihrem positiven Blick aufs Leben lesen.

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Gartentagebuch

Von: Micha

29.04.2019

Die Autorin versucht in leichter Art und Weise ihre Erfahrungen im Garten zu erzählen. Die tagebuchartige Berichterstattung finde ich persönlich nicht die optimal Wahl. Bei vielen Erzählungen finde ich mich wieder, als ich mich mit dem Thema auseinander gesetzt habe und mußte dabei schmunzeln. Wenn man das Buch nicht am Stück, sondern dem Monat entsprechend liest, kann ich mir das besser vorstellen. Leider wurde mir aber die Freude auf englische Gärten durch den Bericht über Chelsea Flotter Show verleidet.

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Ein ganz tolles Buch 🌹

Von: Silvia

29.04.2019

Ich darf das Buch*bin im Garten* von *Meike Winnemuth* test lesen vom Penguin-Verlag und bin da richtig Glücklich drüber. Das Buch ist so unheimlich schön geschrieben, wer Sehnsucht hat etwas auszusteigen, es langsamer angehen zu lassen und die Sehnsucht - Lust hat sich einen Garten anzulegen ist bei diesen schönen Buch genau richtig. Man bekommt selber mut und Sehnsucht, beim Lesen und denkt genau das möchte ich auch. Ich kann nur den Daumen 👍 hoch halten und sage Danke schön für dieses schöne Geschenk.

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Bin im Garten..

Von: TS

29.04.2019

Mein erster Gedanke, als ich das Cover sah: Das muss ich lesen! Die Autorin erzählt in diesem Buch, im Tagebuch Stil, von ihrem Abenteuer - dem ersten eigenen Garten. Natürlich kommen auch Freunde, Nachbarn, kurze Reisen und ihr süßer Hund im Tagebuch vor. Ich selbst befinde mich mittlerweile in meinem 3. Gartenjahr und konnte deshalb so viele Sachen sehr gut nachempfinden. Die Freude der ersten Ernte, wenn man am liebsten kichernd ums Beet hopsen möchte oder die Erkenntnis dass die Natur ihren eigenen Willen hat. Es ist kein Gartenratgeber, aber natürlich findet sich auch der ein oder andere wertvolle Tipp bzw. Trick darin z. Bsp. wofür man eine Wiedehopfhaue benutzt, wie man den Boden bestimmen oder ein günstiges Mini-Gewächshaus bauen kann. Bis jetzt wusste ich auch noch nicht, dass es einen Marschrüffel gibt, muss ihn nun aber unbedingt haben. ;) Fazit: Sehr lesenswert! Was mich etwas gestört hat.. Leider benutzt sie für viele Pflanzen, die sie in ihrem Garten hat nur den lateinischen Namen.

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Meike Winnemuth, rast- und ruhelose Journalistin und Weltenbummlerin, krempelt ihr Leben um, gibt den Job in der Großstadt auf und kauft sich einen Schrebergarten an der Ostseeküste. Ihr Umfeld zweifelt ob sie dieses neue Leben lange durchhalten wird, und auch Meike Winnemuth selbst schildert offen ihre eigenen Zweifel, spürt jedoch dass die Zeit reif ist für einen Wandel, und zieht mit Sack und Pack und Hund in das kleine Schrebergartenhäuschen. In Tagebuchform schreibt sie den Verlauf eines Gartenjahres auf, lässt den Leser teilhaben an ihrer Suche nach Informationen und Kontakten zu allem was mit Gartengestaltung zu tun hat und setzt schließlich erste, in der Eiseskälte der Blockhüte erstellte Pflanzpläne in die Tat um. Sie lässt uns im Jahresverlauf teilhaben am Wachsen und Gedeihen ihres Gartens, an der Freude über ihre gelungen Projekte und wie sie mit Misserfolgen und Fehlentscheidungen im Laufe des Gartenjahres umgeht. Das tut die Journalistin mit leichter Feder, kurzweilig und selbstironisch, mit einer Prise nordischen Humors. So ganz nebenbei erfährt man eine Menge über Gartenarbeit, Informationsquellen und Einkaufsmöglichkeiten, ergänzt durch Listen mit Literaturempfehlungen und Adressen von Lieferanten am Ende des Buches. Neben dem Wachsen und Gedeihen im Schrebergarten erfährt man auch jede Menge über Meike Winnemuths eigenes, inneres Wachsen im Laufe dieses Jahres. Der Begriff Heimat - bis dahin eine leere Worthülse für die weitgereiste Journalistin - füllt sich mit Inhalten, und je mehr der Erfolg ihrer Hände Arbeit sich zeigt, umso weniger ist sie abhängig von der feedbacksüchtigen Welt aus der sie entflohen ist. Die Perfektionistin erfährt, dass auch eine befriedigende oder ausreichende Leistung genug sein kann. Für dieses Buch braucht man keine Vorkenntnisse über Gartenarbeit, Interesse für Pflanzen ist jedoch hilfreich beim Lesen, und auch ambitionierte Hobbygärtner werden sich hier noch den einen oder anderen Tipp holen können. Menschen in einer Umbruchsituation macht dieses Buch Mut, sich auf neue Dinge einzulassen und die Angst vor dem Scheitern abzulegen. Eine kurzweilige Lektüre mit vielen, scheinbar beiläufig eingestreuten Tipps zu Gartenbau, Architektur, Kunst und Musik.

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„Bin im Garten“ von Meike Winnemuth liest sich ein wenig wie ein Brief von einer lieben Freundin, die über ihr Vorhaben berichtet, ein Jahr lang in der kleinen Hütte ihres Gartens auf dem Land in Laufnähe des Meeres zu leben. Selten hat mich ein Buch von Anfang bis Ende so in Beschlag genommen, unterhalten und inspiriert. Für mich stimmt hier einfach alles – der lockere Erzählstil, die Einsichten (allen voran diese: „Einfach mal machen – es könnte ja gut werden“ auf Seite 7) und die Einteilung in zwölf Monate bzw. Tageseinträge. Ich habe es sehr genossen, Meike Winnemuth in ihrem Gartenjahr von Januar bis Dezember zu begleiten. Dabei kamen Erinnerungen auf – besonders an die Hitze des Sommers 2018 und wie lange die Blumen bis weit in den November hinein blühten. Wie Frau Winnemuth auf Seite 273 sagt: „Jeder Tag ist einzigartig. Und im Garten merkt man es.“ Ich habe einige Anregungen für meine eigenen Gartenprojekte bekommen (definitiv mehr Gemüse und Stauden und vielleicht auch eine Felsenbirne) und sogar Lösungsvorschläge für Probleme (Buchsbaumzünsler). Darüber hinaus neue Betrachtungsweisen des Garten, die ich zwar instinktiv begriffen, aber nie formuliert hatte: „Mein Garten ist in diesem Jahr zu einem Ankerplatz geworden. Ein Ort der Hoffnung, ganz und gar verbindlich.“ (S. 299) Die Aufmachung des Buches ist sehr gut gelungen – angefangen mit dem einladenden Titelbild, das die Autorin mit Hund Fiete im Garten zeigt, über die vielen Fotos, die die Tagebucheinträge auflockern, die ansprechenden Illustrationen von Inka Hagen und schließlich die Literaturempfehlungen und Bezugsquellen am Ende des Buches. Bei der Lektüre von „Bin im Garten“ habe ich immer einen Bleistift in der Nähe gehabt, weil ich oft Textpassagen unterstreichen wollte – irgendwie um die Aussagen zu bekräftigen. Ich bin sicher, dass ich „Bin im Garten“ wieder zu Hand nehmen werde – vielleicht sogar im jeweiligen Monat, um die Erfahrungen der Autorin mit meinen eigenen zu vergleichen. Ganz bestimmt werde ich wie Meike Winnemuth ein paar Minivasen auf ein Tablett stellen und mehr von meinen Gartenblumen ins Haus holen. Ein paar Ratschläge werde ich beherzigen: „Gärtnern ist wie Schach, man muss immer mehrere Züge im Voraus denken.“ (S. 238) Dabei werde ich aber dafür sorgen, dass alles ein „freudvolles, nicht sonderlich kompetentes, kindlich-begeistertes Tun“ (S. 248) bleibt, damit die Gartenarbeit auch Gartenvergnügen sein kann. Ich lege „Bin im Garten“ jedem ans Herz, der seinen Garten oder die Natur ringsum mit frischem Blick neu entdecken möchte. Was hat die Autorin aus der Erfahrung des Gartenjahrs gelernt? „Geborgenheit. Vertrauen. Das Gefühl: Das wird schon. Das klappt schon. Und wenn dies nicht klappt, dann klappt was anders. Das Denken in größeren Dimensionen.“ (S. 303) Mit diesem guten Gefühl habe ich das Buch gelesen und beendet – und ich freue mich darauf, es bald wieder in die Hand zu nehmen. Für mich ist „Bin im Garten“ mein Herzensbuch des Jahres 2019.

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Bin im Garten

Von: strickgarten

28.04.2019

Ein tolles Buch! Da ist der Plan - die Autorin möchte einen Garten - hat aber wenig Ahnung. Sie bringt ein bisschen Vorwissen von ihrer Terrasse mit, hat Wünsche, was wachsen soll, bekommt eine Menge Tipps und Hilfe. Eine erstaunliche Menge Energie fließt in die Umsetzung. Man spürt direkt die körperliche Anstrengung, fiebert mit beim Ansäen (wird das auch etwas?) und erhält nebenbei so manchen Tipp für den eigenen Garten. Das ganze in dieser Meike Winnemuth eigenen Schreibe - so herzerfrischend, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen bzw. gleich in den Garten gehen und loswerkeln möchte.

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