Leserstimmen zu
Mondscheinjunge

Carla Buckley

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Meine Meinung Story Der 14 jährige Tyler ist ein XP Kind. Nicht nur seine Familie, auch die Verwandten, Freunde und Nachbarn müssen versuchen Rücksicht zu nehmen, denn UV haltiges Licht ist für Tyler tödlich. Doch während Tyler von allen, insbesondere seine Mutter, behütet wird, kommt er mit seiner Krankheit recht gut zurecht. Nachts wenn alle schlafen schleicht sich Tyler aus dem Haus und geht seinem großen Hobby, der Fotografie nach. Als das Nachbarsmädchen Amy verschwindet, macht sich Tyler auf die Suche nach Antworten. Dabei weiß er nicht, dass die Antwort viel näher liegt als er zunächst geglaubt hat. Anmerkung XP-Krankheit Menschen mit XP-Krankheit sind allergisch gegen UV Strahlen. Nicht nur die Sonne auch Glühlampen, oder Autoscheinwerfer geben UV licht ab. Die Krankheit wird meist erst dann entdeckt wenn es schon zu spät ist. Es gibt kein Heilmittel, die meisten Patienten werden nicht älter als 20 Jahre. Schreibstil Die Geschichte wird aus der Sicht der einzelnen Charaktere erzählt. Der Leser bekommt so sehr anschaulich vermittelt wie jeder einzelnen mit der Situation umgeht. Insbesondere die Eltern werden sehr anschaulich dargestellt. Das Wissen, das ihr Sohn möglicherweise die nächsten sechs Jahre nicht überleben wird, die Schwester die zurückgestellt wird, aber auch Taylor, der so gar nicht unter seiner Krankheit und deren Einschränkungen leidet, sondern sich eine Welt geschaffen hat in der er erstaunlich gut klarkommt. Mein Fazit Psychologischer Spannungsroman steht auf dem Cover. Ich finde es ist eher ein Familiendrama. Die Umstände des Todes der kleinen Amy sind nur ein Thema des Buches. Der Leser erfährt bereits auf Seite 73 wer den Tod verschuldet hat , also 400 Seiten vor dem Ende. Es geht vielmehr darum, wie die einzelnen Protagonisten damit umgehen. Einen ebenso großen Teil des Buches nimmt die Krankheit von Taylors ein, welche Auswirkungen und Einschränkungen so eine Krankheit für alle hat . Das Buch stellte für mich ein Novum da. Noch nie habe ich erlebt, dass sich ein Charakter für den man zunächst Bewunderung empfindet in genau das Gegenteil verwandelt. Die Autorin veranschaulicht dem Leser sehr gut das Leben mit einem XP Kranken. Für die Umstände des Todes der kleinen Amy nimmt sie auch ein z.Z sehr aktuelles Thema auf. Sie versucht das durch einen weiteren Erzählstrang zu relativieren. Alles im allem ein sehr gut geschriebenes Buch. Das Thema XP-Kinder fand ich sehr gut und ich denke auch ohne Todesfall wäre das Buch genauso interessant gewesen . Ich vergebe fünf von fünf Sternen und eine absolute Leseempfehlung

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Erzählt wird die Geschichte einer Nachbarschaft, die einen ganz besonderen Bewohner hat: Tyler Lattimore. Tyler leidet an der Krankheit Xeroderma pigmentosum, kurz XP genannt. Menschen, die an dieser unheilbaren Erkrankung leiden, können die Schäden, die Sonnenlicht bei jedem von uns anrichten, nicht reparieren. Sie verbrennen, sobald sie mit UV-Strahlung in Kontakt kommen und aus diesen schlimmen Sonnenbränden wird sich bei ihnen zügig Hautkrebs entwickeln. Die Sonne ist daher sehr schmerzhaft und tödlich und muss unter allen Umständen vermieden werden. Tyler ist 14, seine Pubertät setzt ein und ihm wird immer mehr bewusst, wie sehr ihn seine Erkrankung am Leben hindert. Ewig in Dunkelheit verbannt und immer mit der Angst vor unerwarteten Strahlen versucht er sein Leben zu meistern und ist sich doch bewusst, wie sehr seine Familie unter seiner Erkrankung leidet und seinen wahrscheinlich frühen Tod fürchtet. Tyler lebt mit seiner Familie in einer Straße, die ihm größtenteils sehr wohlgesonnen ist. Alle Nachbarn vermeiden künstliche Leuchtmittel, die UV-Strahlung abgeben könnten und unterstützen die Familie soweit es geht. Die Lattimores sind besonders mit einer anderen Familie aus dieser Straße befreundet, deren kleines Mädchen Amy eines Tages spurlos verschwindet. Mit diesem Verlust wird das Leben von jedem in dieser Straße verändert und Tyler ist mittendrin. Anders als nach dem Klappentext von mir vermutet bietet “Mondscheinjunge” weniger Spannung als vielmehr ein intensives Drama rund um das Verschwinden eines kleinen Mädchens und um die seltene Erkrankung eines Jungen. Es geht um Schuld und Sühne, die Konsequenzen von Gerüchten. Es geht um übertriebene und ausbleibende Mutterliebe, um Angst, Verantwortung und das Loslassen. Ziemlich früh im Buch ist bereits klar, was mit der kleinen Amy passiert ist und wer dafür die Verantwortung trägt. Ein klassischer Spannungsbogen, wie man ihn aus Thrillern etc. kennt fehlt daher. Vielmehr ruht der Reiz dieses Buches auf dem psychologischen Untereinander in dieser Nachbarschaft und in der Familie Lattimore. Die verschiedenen Handlungsstränge und Gedankenansätze werden dabei von Buckley realistisch, erschreckend und gut verknüpft und es ist erstaunlich zu sehen, was kleine Taten für Auswirkungen nach sich ziehen können. Dies ist wirklich interessant, aber eben nicht spannend. Das Buch selbst wird kapitelweise aus der Sicht verschiedener Personen geschrieben und zeigt dabei eine flüssig und leicht zu lesende Schreibweise, die jedoch in meinen Augen etwas zu schlicht ist. Zudem wird mir die Erkrankung von Tyler als etwas zu dramatisch geschildert. Nach dem Beenden des Buches habe ich mich über diese Erkrankung weiter erkundigt. Sie ist wirklich schrecklich und sehr lebensbeschneidend für die Betroffenen, doch gibt es heutzutage Mittel und Möglichkeiten den Patienten das Leben wenigstens etwas zu erleichtern und sie nicht in kompletter sozialer Isolation zu belassen. Ich habe etwas ganz anderes erwartet, als ich “Mondscheinjunge” zu lesen begonnen habe und war zwar interessiert, aber auch etwas enttäuscht und durch die vorhandenen Längen im Lesefluss etwas gehemmt. Leser, die jedoch stark interessiert in ein Drama rund um eine Familie und deren Nachbarschaft sind, bei der es um viele psychologische Feinheiten geht und darum, wie sich das Verhalten von uns selbst auf andere auswirkt und was dies auch für uns selbst bedeutet, werden begeistert von diesem Buch sein.

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Erzählt wird die Geschichte einer Nachbarschaft, die einen ganz besonderen Bewohner hat: Tyler Lattimore. Tyler leidet an der Krankheit Xeroderma pigmentosum, kurz XP genannt. Menschen, die an dieser unheilbaren Erkrankung leiden, können die Schäden, die Sonnenlicht bei jedem von uns anrichten, nicht reparieren. Sie verbrennen, sobald sie mit UV-Strahlung in Kontakt kommen und aus diesen schlimmen Sonnenbränden wird sich bei ihnen zügig Hautkrebs entwickeln. Die Sonne ist daher sehr schmerzhaft und tödlich und muss unter allen Umständen vermieden werden. Tyler ist 14, seine Pubertät setzt ein und ihm wird immer mehr bewusst, wie sehr ihn seine Erkrankung am Leben hindert. Ewig in Dunkelheit verbannt und immer mit der Angst vor unerwarteten Strahlen versucht er sein Leben zu meistern und ist sich doch bewusst, wie sehr seine Familie unter seiner Erkrankung leidet und seinen wahrscheinlich frühen Tod fürchtet. Tyler lebt mit seiner Familie in einer Straße, die ihm größtenteils sehr wohlgesonnen ist. Alle Nachbarn vermeiden künstliche Leuchtmittel, die UV-Strahlung abgeben könnten und unterstützen die Familie soweit es geht. Die Lattimores sind besonders mit einer anderen Familie aus dieser Straße befreundet, deren kleines Mädchen Amy eines Tages spurlos verschwindet. Mit diesem Verlust wird das Leben von jedem in dieser Straße verändert und Tyler ist mittendrin. Anders als nach dem Klappentext von mir vermutet bietet “Mondscheinjunge” weniger Spannung als vielmehr ein intensives Drama rund um das Verschwinden eines kleinen Mädchens und um die seltene Erkrankung eines Jungen. Es geht um Schuld und Sühne, die Konsequenzen von Gerüchten. Es geht um übertriebene und ausbleibende Mutterliebe, um Angst, Verantwortung und das Loslassen. Ziemlich früh im Buch ist bereits klar, was mit der kleinen Amy passiert ist und wer dafür die Verantwortung trägt. Ein klassischer Spannungsbogen, wie man ihn aus Thrillern etc. kennt fehlt daher. Vielmehr ruht der Reiz dieses Buches auf dem psychologischen Untereinander in dieser Nachbarschaft und in der Familie Lattimore. Die verschiedenen Handlungsstränge und Gedankenansätze werden dabei von Buckley realistisch, erschreckend und gut verknüpft und es ist erstaunlich zu sehen, was kleine Taten für Auswirkungen nach sich ziehen können. Dies ist wirklich interessant, aber eben nicht spannend. Das Buch selbst wird kapitelweise aus der Sicht verschiedener Personen geschrieben und zeigt dabei eine flüssig und leicht zu lesende Schreibweise, die jedoch in meinen Augen etwas zu schlicht ist. Zudem wird mir die Erkrankung von Tyler als etwas zu dramatisch geschildert. Nach dem Beenden des Buches habe ich mich über diese Erkrankung weiter erkundigt. Sie ist wirklich schrecklich und sehr lebensbeschneidend für die Betroffenen, doch gibt es heutzutage Mittel und Möglichkeiten den Patienten das Leben wenigstens etwas zu erleichtern und sie nicht in kompletter sozialer Isolation zu belassen. Ich habe etwas ganz anderes erwartet, als ich “Mondscheinjunge” zu lesen begonnen habe und war zwar interessiert, aber auch etwas enttäuscht und durch die vorhandenen Längen im Lesefluss etwas gehemmt. Leser, die jedoch stark interessiert in ein Drama rund um eine Familie und deren Nachbarschaft sind, bei der es um viele psychologische Feinheiten geht und darum, wie sich das Verhalten von uns selbst auf andere auswirkt und was dies auch für uns selbst bedeutet, werden begeistert von diesem Buch sein.

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"Er verbringt sein Leben in der Dunkelheit. Und er hütet ein grausames Geheimnis. Denn er sieht mehr als alle anderen..." Tyler ist 14 Jahre alt und verbringt seit seinem ersten Lebensjahr sein Leben in der Dunkelheit. Er leidet an einer sehr seltenen Hautkrankheit, die absolut kein Sonnenlicht verträgt. Ein Sonnenstrahl könnte sein Tod bedeuten. Er verbringt die Tage eingeschlossen in seinem Zimmer. Nur Nachts kann er mit höchster Vorsicht raus und streicht mit seiner Kamera in die Dunkelheit, während alle anderen schlafen. Bis seine Nachbarsfreundin Amy spurlos verschwindet und sein Leben und das seiner Familie einen ganz anderen Lauf nimmt.... Ein überaus gutes Buch!!! Dass mir extrem gut das schwierige Leben mit dieser Krankheit erklären konnte und die vielen Entbehrungen und Verzichte der Familie zeigen konnte. Das Buch wird als psychologischer Spannungsroman vorgestellt. Was ich durchaus zustimmen kann und auch so benennen würde. Hierbei ist aber zu bemerken, dass man aber kein Thriller erwarten sollte, denn das ist es absolut nicht. Es ist eher ein sehr fesselndes Familiendrama. Das Buch war sehr ergreifend, fesselnd und für mich auf alle Fälle sehr spannend. Da Tylers Krankheit sehr selten ist, fand ich es sehr interessant einen Einblick in seinem Leben und seiner Familie zu bekommen und konnte es mir sehr bildlich vorstellen. Die Wendungen und Spuren der Geschichte fand ich sehr gelungen und psychologisch sehr gut durchdacht. Ebenso die Charaktere waren gut dargestellt und konnten mich in deren Handlungen und Gedanken überzeugen. Das Buch konnte mich schon von den ersten Seiten an fesseln und mich in diesem Drama völlig eintauchen lassen. Das Schicksal dieser Familie hat mich nicht kalt gelassen und hat mich zum Nachdenken gebracht. Es hat mir wirklich sehr gut gefallen und möchte es auf alle Fälle sehr empfehlen!!! Kein Thriller, aber wie das Buch schon sagt und wie ich finde, ein sehr guter psychologischer Spannungsroman!!! :-) Note: 5/5

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Zusammen mit seiner Mutter Eve und seiner 16-jährigen Schwester Melissa lebt der 14-jährige Tylor Lattimore in einer ruhigen Wohngegend. Sein Vater David arbeitet in Washington und kommt nur übers Wochenende nach Hause. Eine friedvolle, glückliche Idylle meint man, doch das täuscht. Tylor leidet an einer seltenen Lichtkrankheit, die UV-Strahlen verursachen schwerste Sonnenbrände auf seiner Haut und schädigen sie irreparabel, Menschen mit dieser Krankheit erleben selten das 20. Lebensjahr. So verbringt Tylor sein Leben in Dunkelheit, nur nachts traut er sich nach draußen. Seine große Leidenschaft ist das Fotografieren und als in seiner Straße die kleine Amy spurlos verschwindet, macht er eine entscheidende Entdeckung. Der Roman von Carla Buckley wird als psychologischer Spannungsroman beschrieben und dies ist er auch. Auch wenn die Spannung eher unterschwellig vorhanden ist, immer im Hintergrund lauert. Als Leser weiß man sehr früh, was in etwa mit Amy geschehen ist und wer möglicherweise Schuld am Tod des kleinen Mädchens trägt. Doch so ganz sicher kann man sich eigentlich bis zum Schluss dann doch nicht sein. Carla Buckley legt sehr viel Wert auf das Gefühlsleben ihrer Protagonisten. Im Vordergrund steht hier Tylor, der ein Leben in Dunkelheit führt und damit recht gut zurechtkommt. Oft erlebt man die Geschehnisse auch aus der Perspektive seiner überbesorgten Mutter Eve, die um ihren Sohn wie eine Löwin kämpft. Aber auch aus anderen Blickwinkeln schildert die Autorin die Ereignisse, welche sich binnen weniger Tage zutragen und das Leben der Bewohner der kleinen, ruhig gelegenen Straße für immer verändern wird. Die Stimmung des Romans ist durchgehend sehr bedrückend, bedingt durch das Verschwinden von Amy, die Ungewissheit darüber, was mit dem kleinen Mädchen geschehen ist, aber auch durch die Angst des einen oder anderen Mitwirkenden, der offensichtlich etwas zu verbergen hat. Die Story lebt durch ihre ausgefeilten Charaktere und die Ungewissheit, was schlussendlich mit Amy geschehen ist und wer nun für ihren Tod verantwortlich ist. Da sieht man gerne einmal über die eine oder andere Länge in der Geschichte hinweg. Fazit: Ein psychologischer Spannungsroman, der seinem Namen fast durchweg alle Ehre macht.

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Ein sehr interessantes Cover, das mich wirklich neugierig gemacht hat, zu sehen ist ein Haus und eine Art Hollywood Schaukel davor. besonders gut gefällt mir die Kombination aus schwarz und gelb, ein sehr guter Kontrast und sieht einfach genial aus im Bücherregal, ein richtiger Hingucker. Ich habe bisher noch nichts von der Autorin gelesen und auch nichts von ihr gehört. Der Klappentext hat mich sofort in seinen Bann gezogen und dieser erklärt auch den Titel, den ich sehr gelungen finde. Der Schreibstil ist flüssig, spannend und sehr detailreich. Die Kapitel sind angenehm unterteil, sodass man es gut zwischendurch lesen kann. Die Charaktere sind sehr detailreich beschrieben, wodurch man sich gut in sie hinein versetzen kann. Man ist gut in die Geschichte gekommen und ich war von Anfang an sehr neugierig. Tyler ist ein wirklich spannender Charakter, er hat es nicht leicht im Leben, durch seine Krankheit ist er gezwungen tagsüber im Zimmer zu bleiben um die Sonne zu meiden und kann nur nachts vor die Tür wenn alle anderen, in seinem Alter schlafen. Tyler fotografiert alles war er interessant findet, er hat sich dadurch ein Ventil geschaffen um wenigstens dadurch eine Aufgabe zu haben, etwas das ihm Spaß macht. Er versucht so normal wie möglich zu sein, was unter den gegeben Umständen, sehr schwierig ist. Besonders an Geburtstagen, die im großen Kreis gefeiert werden, mit Hüpfburgen, Grillpartys und Schwimmbad Ausflügen, kann er nicht mithalten. Seine Mutter versucht ihm das so gut es geht zu ermöglichen und so finden wir uns am Anfang der Geschichte zu seinem 14. Geburtstag ein. Auch die anderen Charaktere, seine Mutter, seine Schwester Melissa sind sehr sympathisch. Seine Mutter, die ihm versucht alles zu ermöglichen, damit sein Leben so normal wie möglich verläuft. Seine Schwester Melissa, mit der er früher jedes Geheimnis geteilt hat und nun abdriftet in eine schlechte Zukunft, immer öfter zum Alkohol greift und mehr und mehr rebelliert. Als seine 11 Jahre alte Nachbarin Amy verschwindet, kann nur Tyler den Hinweisen folgen, gerrät dadurch selbst in Gefahr und muss auch noch damit rechnen, das seine Schwester etwas mit dem Verschwinden zu tun hat. Bei alle dem begleitet man Tyler, es bleibt die ganze Zeit spannend und die Geschichte wirkt zu keiner Zeit langweilig. Fazit: Eine wirklich spannende Geschichte über einen außergewöhnlichen Jungen. Leider gibt es aber auch etwas zu meckern, auf der einen Seite verspricht es ein spannender Psychothriller zu sein, in der Umsetzung erinnert es jedoch eher an einen Mix aus Psychothriller und Familiendrama. Das könnte etwas verwirren, wirkt sich jedoch nicht allzu schlecht auf die Geschichte aus. Es könnte allerdings passieren, das man mit falschen Erwartungen an das Buch heran tritt und enttäuscht ist.

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Auf das Buch wurde ich zuallererst wegen des wirklich schön gestalteten Covers aufmerksam, es wirkt wirklich geheimnisvoll und düster. Auch der Klappentext sprach mich wirklich an, da ich noch kein Buch mit dieser Thematik, sprich Tylors seltener Krankheit, gelesen habe. Der Einstieg in das Buch fiel ziemlich leicht. "Mondscheinjunge" ist aus der Sicht diverser Personen geschrieben, die in dem Buch eine tragende Rolle spielen. So melden sich abwechselnd Tylor selbst, seine Mutter oder sein Vater aus ihrer Sicht zu Wort und geben einen Einblick in ihre Gefühlswelt. Der Schreibstil ist durchgehend sehr flüssig, das Buch ließ sich aufgrund vieler kurzer, prägnanter Sätze leicht lesen. Ich fand es wirklich interessant, etwas über Tylors Krankheit zu erfahren. Man merkt, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat, da wirklich ausgiebig und ausführlich über diese Krankheit berichtet wurde. Ich war als Leser teilweise richtig geschockt, wie eingeschränkt Tylor in seiner Lebensweise ist, so muss er beispielsweise selbst nachts, wenn er auf seinen Streifzügen durch die Nachbarschaft ist, aufpassen, dass ihn keine Autolichter blenden, da er sich sonst lebensgefährliche Verbrennungen zuziehen könnte. Bezüglich des Verschwinden des Nachbarkindes Amy erfährt der Leser schon auf den ersten 50 Seiten, was wirklich geschah und somit begleitet man die vielen Protagonisten fast während des gesamten Buches dabei, den Täter zu entlarven. An dieser Stelle würde ich gerne den größten Kritikpunkt äußern: Von einem "Spannungsroman" zu sprechen, wird dem Roman meiner Meinung nach einfach nicht gerecht. Ich habe "Mondscheinjunge" als ein gewaltiges Familiendrama empfunden, aber definitiv nicht als ein großartig spannendes Buch, und wenn, dann eher mit einer sehr subtilen Spannung. Erst auf den letzten 50-70 Seiten kommt so richtig Fahrt in die Geschichte, auf einmal überschlagen sich die Geschehnisse. Auf den restlichen Seiten passiert um ehrlich zu sein nicht wirklich etwas. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, man begleitet Taylor, wie er nachts viel über seine Nachbarn herausfindet und dies mit seinem Fotoapparat festhält. Gut fand ich jedoch die Charakterausarbeitungen. Fast alle Charaktere in diesem Buch wurden sehr gut ausgearbeitet und hatten eine gewisse Tiefe. Auch konnte man sich in jeden Protagonisten in gewisser Weise hineinfühlen und entwickelte eine Empathie. Leider hatte ich mir von "Mondscheinjunge" etwas anderes erhofft. Statt einem spannenden Psychothriller bekommt man als Leser ein (jedoch gut ausgearbeitetes und ausgeklügeltes) Familiendrama mit vielen Emotionen, die in einem großen Showdown enden. Gut hat mir gefallen, dass man sich in jeden Protagonisten sehr gut hineinversetzen konnte. Auch ließ sich das Buch sehr leicht und flüssig lesen. Ich danke dem Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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Meine Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, die Thematik machte mich wahnsinnig neugierig und der Klappentext überzeugte mich völlig. Ich begann mit dem lesen und lernte Eve und Taylor kennen. Eines wurde mir recht schnell klar, Taylor ist ein außergewöhnlicher Junge. Taylor verträgt kein Sonnenlicht und keine UV Strahlung, dieser Umstand zwingt ihn dazu den ganzen Tag in einem abgeschotteten Raum zu verbringen. Als er zu seinem 14 Geburtstag eine Kamera geschenkt bekommt, streift er Nachts durch die Gegend. Als plötzlich das Nachbarskind Amy verschwindet macht sich Taylor auf die Suche nach ihr.... Der Schreibstil der Autorin ist etwas ganz besonderes, er wirkt fast poetisch, sie schreibt Wortgewandt und zog mich sofort in den Bann der Story. Die Thematik an sich fand ich schon wirklich klasse! Ich war gespannt wie es der Autorin gelingt diese auch umzusetzen. Nach dem lesen kann ich nun sagen, wow. Taylor ist ein ganz besonderer Charakter, eine schlimme Krankheit die fast immer tödlich verläuft bestimmt sein Leben. Nur die Nacht gehört ihm völlig allein. Die Charaktere sind authentisch und lebensnah gezeichnet. Taylor war mir sofort sympatisch und auch Eve schloss ich schnell in mein Herz. Sie opfert sich regelrecht auf für Taylor doch scheint ihr Mann David das nicht zu sehen. Er ist nur selten zu Hause und hält sich fast aus allen heraus. Die Handlung ist überaus spannend und nervenaufreibend. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und ich habe mit Spannung die nächste Seite umgeblättert. Dieses Buch entwickelt bereits nach kurzer Zeit eine enorme Sogwirkung der man sich nicht entziehen kann. Dieses Buch ist ein Thriller der extra klasse, geschickte Wendungen und Wirrungen sorgen für Spannung. Die Ereignisse überschlagen sich und das Ende machte mich völlig sprachlos, dieses Buch ist völlig unvorhersehbar und ein absolutes Lesehighlight! Ich kann euch diesen Thriller also uneingeschränkt empfehlen!!! Fazit: Mit Mondscheinjunge ist der Autorin ein spannender und auch erschreckender Thriller gelungen der mich völlig überzeugt hat!

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