Leserstimmen zu
Die Rosenfrauen

Cristina Caboni

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Schon seit Kindertagen beschäftigt sich Elena Rossini mit Parfüm, denn sie stammt aus einer Familie mit brillanten Parfümeuren. Ihre Großmutter unterrichtete sie mit einiger Strenge in dieser Kunst und verlangte immer Perfektion. Da Elena sich nie gut genug fühlte und den hohen Anforderungen ihrer Großmutter nicht gerecht werden konnte, gab sie ihren Beruf auf. Nach einer Enttäuschung in der Liebe flüchtet sie zu ihrer besten Freundin Monique nach Paris, um dort neu anzufangen. Sie erinnert sich ihrer Talente als Parfümeurin und beschließt wieder in diesem Beruf zu arbeiten und sich gleichzeitig auf die Suche nach dem „Perfekten Parfüm“ zu machen, das eine ihrer Vorfahrinnen in einem Tagebuch beschreibt und das bisher noch niemand herstellen konnte. In dieser Geschichte sind die Parfüms der rote Faden und die Hauptsache, um die sich alles dreht. Deshalb hat die Autorin jedem Kapitel eine Parfüm-Essenz mit passenden Erläuterungen vorangestellt. Am Ende des Buchs gibt es noch ein Duftlexikon mit vielen Essenzen und deren Düften und Wirkungsweisen. Auch in Elenas Leben hat sich eigentlich immer alles um die Parfüms gedreht, denn sie hat ein besonderes Talent und kann Gefühle und Düfte analysieren und verbinden. Sie ist eine warmherzige und sympathische Frau, die ich schnell in mein Herz geschlossen hatte und deren Neuanfang in Paris ich gespannt verfolgt habe. Ihre Freundin Monique ist ebenfalls eine liebenswerte Figur, die sich allerdings von ihrem Chef und Liebhaber ausnutzen lässt. Ich hätte sie manchmal schütteln mögen, dass sie so blauäugig reagiert. Mir hat es viel Freude gemacht zu erleben, wie Elena ihr Talent wieder für sich entdeckt und sich wieder in der Welt der schönen Düfte betätigt. Die Autorin hat einiges über die Parfümherstellung bei italienischen Parfümeurinnen recherchiert und so haben all die Erklärungen und Erläuterungen auf mich schlüssig und glaubhaft gewirkt. Ich fand es sehr interessant neben der Unterhaltung auch noch viele Informationen über Düfte, Essenzen, ätherische Öle und ihre Wirkungsweisen zu erfahren. Sehr gut gefallen hat mir Elenas Idee, individuelle Düfte perfekt auf den jeweiligen Träger zu kreieren. Dabei beschäftigt sie sich intensiv mit der jeweiligen Person und deren Charakter und wählt dann Essenzen aus, die die Person perfekt widerspiegeln. Elenas Suche nach dem Geheimnis des „Perfekten Parfüm“ gestaltet sich schwierig und sie muss wie bei einem Puzzle viele Fakten und Hinweise zusammensetzen. Das hat Spannung in die Geschichte gebracht und auch für so manche Überraschung gesorgt. Aber auch in Elenas persönlicher Welt verändert sich so einiges. Und da ist auch noch ihr geheimnisvoller Nachbar, der Rosenzüchter Cail, der ihr Interesse weckt. Da kommt dann auch noch die Liebe und Romantik ins Spiel. Cristina Caboni erzählt Elenas Geschichte in der Welt der Düfte sehr anschaulich und ausdrucksvoll. Dabei bleibt der Schreibstil dennoch leicht und flüssig. Sie hat eine schöne Mischung von Themen zu einem fesselnden Gesamtwerk zusammengefügt, was mich begeistert und gut unterhalten hat! Fazit: 5 von 5 Sternen

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Meine Meinung: Nachdem ich "Die Rosenfrauen" (aus dem italienischen: Il sentiero dei profumi) bei einer Freundin im Regal gesehen hab, wollte ich das Buch gerne lesen, weil die Aufmachung einfach richtig toll ist. Hinten im Buch findet man ein Duftlexikon, in dem verschiedenste Düfte beschrieben sind. Der Einband des Buches ist geriffelt, was sehr angenehm in den Händen liegt und Leserillen verschwinden lässt. Die Protagonistin, Elena Rossini, war mir anfangs mit ihrer Einstellung auf das Leben und zu ihrer Familientraditionen nicht sehr sympathisch. Dies hat sich aber sehr schnell geändert und blieb die ganze Geschichte lang beständig. Die weiteren Charaktere wie zum Beispiel ihre beste Freundin oder ihre Mutter waren immer sehr passend, ob nett und verständnisvoll oder abweisend. Die Geschichte spielt zuerst in Italien und später in Paris, wo sie hinflieht, nachdem ihr Freund sie betrogen hat. Die Atmosphäre ist daher immer sehr einladend und passend. Ich habe diesen Liebesroman sehr gerne gelesen. Es wurde durch das immer begleitende Familiengeheimnis nicht langweilig. Außerdem erlebt man, wie eine junge Frau ihrer Leidenschaft folgt und anfängt ihr Leben in ihre eigenen Hände zu nehmen. Fazit: Ein toller, inspirierender Liebesroman, der einfach zu lesen ist und mir sehr gefallen hat. Ich kann ihn allen, die gerne Liebesromane lesen oder sich gerne an welchen probieren würden, weiterempfehlen. 4,5 von 5 Sterne

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Meinung: Das Cover von „Die Rosenfrauen“ hat mich direkt angesprochen. Tolle Farben und es sieht nach einem tollen Sommerroman aus. Gut mal direkt rein lesen, denn der Klappentext verspricht eine Familiengeschichte und es geht auch um Parfum. Gerade die Familiengeschichte hat mich interessiert und auch die Suche nach dem perfekten Parfum von Elenas Ahnin. Erwartet habe ich Rückblicke auf die damalige Zeit und wurde leider enttäuscht, denn außer ein paar Tagebucheinträgen gab es davon leider nichts. So gerne hätte ich etwas mehr über die Familiengeschichte erfahren und auch Elenas Vorfahrin kennengelernt. Das war mir alles gelinde gesagt etwas zu wenig. Aber das war für mich leider nicht der einzige Minuspunkt, die Handlung plätschert so vor sich hin und Cristina Caboni beschreibt mir einfach zu lang die einzelnen Duftessenzen und nimmt damit der Geschichte die Geschwindigkeit. Es wird schnell langatmig und so schön ich auch die Idee fand, über jedes der fünfundzwanzig Kapitel eine Duftessenz zuschreiben und die auch zu erklären, so sehr stört es mich, wenn ich seitenweise davon lesen muss. Sicher es ist ein Buch über eine „Nase“ und ohne die würde es die tollen Parfums, die wir alle so lieben, nicht geben, aber es hätte kürzer gefasst werden können. Ein Lichtblick sind die Protagonisten, sie sind gut gezeichnet und haben mir viel Freude gemacht. Elena und Monique konnte ich gut verstehen und war auch traurig über Elenas schlechtes Verhältnis zu ihrem Stiefvater. Bis jetzt komme ich noch nicht dahinter, worin die Ablehnung liegt und wieso sie sich in ein Rollenbild hineinzwängen lässt, dass so nicht ihres ist. Die Liebesgeschichte in dem Buch hat mich überhaupt nicht gestört, sie ist zwar sehr romantisch, aber das macht für mich auch ein guter Sommerroman aus. Das man sich wegträumen kann und dies ging so einige Male. Wenn sich Cristina Caboni nicht in ellenlangen Erklärungen aufhält ist ihr Schreibstil sehr frisch und blumig, man kann ihn dann gut lesen und es sind wieder die Lichtblicke in dem Buch. Schön finde ich auch und es passt gut zu dem Buch ist das Duftlexikon am Ende, es rundet die ganze Geschichte um die Parfumherstellung ab. Fazit „Die Rosenfrauen“ von Cristina Caboni ist neben einer Liebesgeschichte vor allen ein Buch über Parfum, das man lesen kann aber nicht muss.

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Die Rosenfrauen

Von: Anni

19.07.2016

Meine Meinung Ich finde, dass dieser Roman eindeutig gelungen ist. Es ist interessant, mehr über die Entstehung von Parfüm zu erfahren. Der Schreibstil hat mir wirklich zugesagt und ich finde, dass die Autorin sehr nachvollziehbar geschrieben hat. Mit der Protagonistin Elena hat man sich sehr „verbunden gefühlt“. Ich jedenfalls habe mich mit ihr gefreut und gelitten. Ich finde es schön, dass sie trotz des Drucks der auf ihr wächst ihren eigenen Weg geht. Ich fand es sehr ansprechend, dass am Ende des Buches noch über verschiedene Öle beziehungsweise deren Gerüche erzählt wird! Mein Fazit Das Buch ist ein netter Zeitbegleiter!

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Rosenfrauen

Von: M. Schütt

20.06.2016

„Die Rosenfrauen“ ist ein Buch, das ich mir spontan auf dem Flohmarkt gekauft habe. Der Titel und das Cover haben mich angesprochen. Der Vintage-Stil gefällt mir und ich war in der richtigen Stimmung für ein Herz-Schmerz-Liebesroman. So schön ich den Titel und das Cover finde. So habe ich mich am Ende doch gefragt, was der Titel mit dem Buchinhalt zu tun hat. Inhaltlich passt er nicht, aber dafür, dass es sich um ein Liebesroman handelt, und er zum Cover passt, kann ich darüber hinwegsehen. Die Geschichte selbst habe ich gerne gelesen. Zurzeit sind hier hochsommerliche Temperaturen und da ist es angenehm eine lockere und leichte geschriebene Geschichte zu lesen. Das Buch läßt sich so weglesen und ist eine wunderbare leichte Lektüre. Das Schema des Buches entspricht vielen Liebesromanen. Elena wird von Ihrem Freund betrogen und damit bricht ihre Welt zusammen. Mit einem Stadtwechsel und einem Neuanfang im Job kommt dann die große Liebe. Bis zum Happy End kommen noch einige Hochs und Tiefs – alles was ich mir als Leserin in einem solchen Liebesroman mir wünsche. Auch die Rückschläge, die Elena in ihrem neuen Leben erleiden muss sind unaufgeregt und nicht tragisch. Ebenso fehlt allen Personen in der Geschichte der Tiefgang. Auch aus den Zutaten der Geschichte – Generationen von Parfümeure mit einer geheimen Parfumrezeptur, die verschollen ist, hätte die Autorin mehr machen können. Dennoch mag ich dieses Buch, denn es ist leicht, locker, luftig. Läßt mich in eine Wohlfühlatmosphäre eintauchen. Präsentiert eine – für mich neue – Welt, die ich entdecken kann ohne allzutief eintauchen zu müssen. Ein Buch zur guten Unterhaltung – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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Meine Meinung: Das Cover von diesem Buch ist sehr schön und ich mag es sehr. Mir gefällt es sehr von den Farben her und ich finde sie harmonieren sehr gut miteinander. Neben dem Cover hat mich auch der Klappentext in seinen Bann gezogen. Denn ich finde die Welt der Parfümerie sehr interessant und super spannend. Ich hab großen Respekt vor Menschen, die Parfüms herstellen können und auch die einzelnen Düfte heraus riechen können, denn ich kann es nicht. Beim ersten durchblättern fallen einem die Anfänge von den Kapiteln auf. Am Anfang eines jeden Kapitels wird ein bestimmter Duft beschrieben, wie es riecht und welche Bedeutung bzw Wirkung dem Duft zugeschrieben wird. Am Ende des Buches findet der Leser noch ein Duftlexikon in dem verschiedene Blumendüfte, Düfte von Früchten, Kräutern, Beeren, Hölzern, Harzen, Blättern und tierischen Ursprungs beschrieben werden. Diese Duftbeschreibungen laden zum Träumen ein. Im großen und ganzen konnte mich der Schreibstil überzeugen. Am Anfang hatte ich so meine Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, aber dies besserte sich mit jeder Seite. Der Schreibstil ist locker, leicht und lässt sich sehr entspannt lesen. Die Autorin versteht es den Leser in eine Welt voller Düfte und Parfüms hineinzuziehen. In der Geschichte ist alles vorhanden was man sich wünschen kann eine Liebesgeschichte, super Spannungsbogen und viele Höhe- und Tiefpunkte. Die Geschichte zeigt, dass man manchmal stolpern muss um sein Glück zu finden. Die Charaktere in diesem Buch sind gut. Es hat ein wenig gedauert bis ich einen Draht zu Elena hatte. Wenn man ihn einmal gefunden hat, zieht er einen mit. Lernt man Elena erstmal kennen, dann bekommt man nach und nach einen Eindruck von ihrem Leben und wieso sie sich von der Parfümerie abgewendet hat. In diesem Buch durchlebt sie eine enorme Entwicklung und umso schöner ist es zu sehen das sie ihre Gabe bzw ihre "Nase" wieder findet. Die anderen Charaktere sind gut und haben gute tiefe. Als Leser kann man sich mit ihnen identifizieren und auseinander setzen. Dieses Buch mit seinen Düften und den Rosen lädt Träumen und verweilen ein. Die Charakter sind auf ihre eigen Art super und haben ihre eigene Vergangenheit, die sie versuchen zu überwind und hinter sich zu lassen. Fazit: Ich bin sehr angetan von diesem Buch. Es lädt zum Träumen ein und bietet einen guten einblick in die Herstellung von Parfüm und was alles dazu gehört. Ich habe gesehen, dass die Autorin ihr zweites Buch im Juni diesen Jahres veröffentlichen wird und ich werde dies auch auf jeden Fall lesen. Ich bin schon sehr gespannt. Ich gebe diesem Buch 5 von 5 Punkten. Bücher der Autorin: - Die Rosenfrauen - Die Honigtöchter (20. Juni 2016)

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Inhalt Elena Rossini hat ein besonderes Talent für Düfte, denn sie stammt aus einer Familie begnadeter Parfümeurinnen. Lange hat sie sich dagegen gesträubt, die Tradition fortzusetzen. Doch als Elenas Leben plötzlich zerbricht, beschließt sie kurzerhand, sich ihrem Schicksal zu stellen: Sie will herausfinden, was sich hinter dem »perfekten Parfüm« verbirgt, das eine ihrer Ahninnen entdeckt haben soll. Die Suche danach führt Elena in die Toskana und die Provence, in die Vergangenheit ihrer Familie, vor allem aber zu sich selbst – und zur Liebe … Meine Meinung Im Vordergrund des Buches stehen Düfte und alles was damit zu tun hat. Dadurch rutscht alles andere, meiner Meinung nach zu sehr, in den Hintergrund. Die meisten Themen werden nur kurz angesprochen, aber nicht wirklich weiter auf sie eingegangen. Geschrieben ist es das Buch wirklich gut und man kann sich auch gut in die Situationen hineinversetzen, aber trotzdem fehlen mir die Emotionen ein bisschen zu sehr. Ich wollte zwar wissen wie es weiter geht, aber so wirklich gefesselt hat mich das Buch trotzdem nicht. Ich kann nicht genau sagen was, aber irgendetwas hat gefehlt. Es hat mich sehr stark an „Das Parfum“ von Süskind erinnert. Elena wusste immer bei jedem Parfum sofort aus welchen Düften es zusammen gemischt ist und für sie gab es eigentlich nichts anderes als die Düfte, mit denen sie am Anfang eigentlich gar nichts zu tun haben wollte. Fazit Ich kann nicht genau sagen wieso, aber ich bin nicht so wirklich mit dem Buch warm geworden. Es ist nicht schlecht, aber das gewisse Etwas hat gefehlt. 3/5 Punkte.

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(...) Und warum funktioniert so eine Geschichte hier doch einigermaßen und in den meisten der so genannten "Frauen-Bücher" so gar nicht? Hab' geschmökert, ich geb's zu. Manchmal will man auch was "Leichtes" lesen, in dem man sich vielleicht wieder findet... Drei Beispiele Cristina Caboni: Die Rosenfrauen (blanvalet): Nicht mehr ganz junge Frau aus eine italienischen Parfüm-Dynastie, die von lauter Frauen aufgebaut wurde, wird schwer vom Leben gebeutelt. Sie erwischt ihren Verlobten mit einer anderen in flagranti, woraufhin sie meint, ihr Leben sei vorbei. Verhältnis zu Mutter ist schlecht, Vater unbekannt. Freundin Monique - elegant, lebenslustig - ist auch mit dem falschen Mann zusammen, den sie unwiderstehlich findet (Ausschnitt: "Mein Gott, wie attraktiv er war! Monique musste sich zwingen, ihn nicht zu berühren. Sie zog das Laken höher, klammerte sich daran fest, als ob es ein Rettungsanker wäre. (...) Plötzlich aufwallende Hitze durchströmte ihren Körper und ließ sie aufstöhnen"...). O mei, sagt man in Bayern zu sowas. Klar, die Duftsache ist nett, aber kein Klischee wird ausgelassen. Am Ende findet sie natürlich den Traumprinzen und wird schwanger. Ente gut... Das Cover ist passend, vielleicht ist die Übersetzung auch nicht gut???

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