Leserstimmen zu
Kräuter der Provinz

Petra Durst-Benning

Die Maierhofen-Reihe (1)

(61)
(43)
(15)
(1)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Maierhofen, ein idyllisch gelegener Ort auf dem Land, hat ein Problem. Wie andernorts auch, verlässt die Jugend das Dorf und Geschäfte schließen. Bürgermeisterin Theresa sorgt sich um den Ort und die verbliebenen Bewohner. Es gibt zwar noch einen Metzger, einen Bäcker und die „Goldene Rose“ – Theresas Lokal – in der alle Feierlichkeiten von Kindstaufe bis Leichenschmaus stattfinden. Doch ausgerechnet in dieser Situation muss sich Theresa nicht nur Gedanken um die Dorfbewohner, sondern auch um sich selbst machen. Sie ist erkrankt, und es dauert auch einige Zeit, bis sie die Krankheit akzeptiert und den Kampf aufnimmt. Als sie nicht schlafen kann und den Fernseher einschaltet, sieht sie ihre Cousine Greta bei einer Preisverleihung. Da kommt ihr eine Idee. Greta ist erfolgreich und arbeitet in einer Werbeagentur. Doch immer mehr zweifelt sie daran, dass dies der richtige Beruf für ihre weitere Zukunft ist. Will sie wirklich den Rest ihres Lebens mit Werbekampagnen verbringen? Da kommt ihr das Angebot von Theresa, für Maierhofen eine Imagekampagne auf die Beine zu stellen, gelegen. Also macht sich Greta auf nach Maierhofen und lernt nach und nach den Ort und seine Bewohner lieben. „Kräuter der Provinz“ ist ein liebevoll geschriebener Roman, dessen Figuren und Landschaften man sofort besuchen möchte. Hier findet man sie noch, die funktionierende Dorfgemeinschaft. Einige Bewohner werden im Laufe des Buches ungeahnte Talente an sich entdecken. Denn gemeinsam wollen die Bewohner Maierhofen zu einem Genießerdorf werden lassen. Als kleines Extra gibt es Rezepte von Maierhofener Spezialitäten. Egal ob Nusskekse, Bärlauchbutter oder Edys spezielle Bratwurst, die Genießertipps warten nur darauf, ausprobiert zu werden. Das Buch ist eine schöne leichte Sommerlektüre. Am Ende wendet sich die Autorin in einem Brief an die Leser. Darin schildert sie, worum es ihr bei diesem Buch ging, und genau diese Botschaft konnte das Buch auch transportieren.

Lesen Sie weiter

Theresa ist die Bürgermeisterin von Maierhofen und hat mit ihrem Dorf ehrgeizige Pläne. Sie erinnert sich an ihre Cousine, mit der sie in jungen Jahren eine schöne Zeit auf der Alm verbracht hat. Heute haben sich die beiden aus den Augen verloren. Greta ist inzwischen eine erfolgreiche Werbefachfrau in Frankfurt und hat fürs Ländliche auch keine Zeit mehr übrig. Theresa unterbreitet Greta also ein Angebot, das sie schon allein aus Berufsehre nicht ablehnen kann. Auch ihr Chef ist angetan von der Aufmerksamkeit aus Brüssel und stellt Greta für einige Zeit frei. Kaum in Maierhofen angekommen, muss Theresa also alles gestehen und beichtet ihr sogar noch den tragischen Hintergrund für ihre Lüge. Petra Durst-Benning ist durch ihre historischen Romane schon häufig in allen Bücherregalen vertreten. Mit „Kräuter der Provinz“ beweist sie, dass sie auch mit zeitgenössischen Romanen Leser für sich gewinnen kann. Gemeinsam haben beide Genre, dass jeweils willensstarke Frauen ungeachtet aller Hürden ihr Leben selber in die Hand nehmen. Hier geht es um Therese, die mit der Diagnose Krebs ihr Leben neu ordnen muss und sich zudem noch für die Bedürfnisse ihres Dorfes einsetzt. Allgemeine Themen wie Überalterung und fehlende Attraktivität in der ländlichen Umgebung wird hier anschaulich gemacht. Gerade junge Leute zieht es so häufig in die Großstädte, wo sie sich beruflich nach ihren Talenten verwirklichen können, anstatt im Familienbetrieb einzusteigen. Die Figur des vegetarischen Schlachters macht das Problem mit wenigen Worten anschaulich. So idyllisch eine Gegend auch ist, muss die Bevölkerung ja auch von irgendetwas leben. Greta dagegen lebt als Single in Frankfurt. Ihr ganzes Engagement gehört der Firma. Einzig ein kurzes Kaffeetrinken vor Arbeitsbeginn mit einer Freundin ist ihr Privatleben. Dabei vergisst sie ganz, auf ihre Bedürfnisse zu hören. Nach den ganzen Jahren in der Großstadt belächelt sie das einfache Leben auf dem Land. Sie stellt im Roman das genaue Gegenteil zu Christine dar. Diese ist Ehefrau des ortsansässigen Autohändlers, der ihr ein bequemes Leben bietet. Christine soll eigentlich nur schmückendes Beiwerk für ihren Mann sein. Zu sagen hat sich das Ehepaar schon lange nichts mehr. Beide Frauen sind zweifelsohne mit einer Menge Klischees behaftet, die allerdings für den Verlauf der Geschichte nötig sind. Beide ergänzen die Protagonistin optimal, sodass auch hier wieder beim Lesen ein Wohlgefühl entwickelt wird. Es geht natürlich auch um kulinarischen Genuss, dessen Duft förmlich aus den Seiten aufsteigt. Die Lektüre hat mich insbesondere wegen der gefühlvollen Entwicklung der Freundschaften angesprochen. Es wird auf Werte wie Ehrlichkeit, Treue und Zusammenhalt in schweren Zeiten hingewiesen, die niemals selbstverständlich sind. Die Geschichte macht Mut, auch die verfahrensten Situationen nochmals zu überdenken und nach Lösungen zu suchen. Die Figuren entwickeln ein Zutrauen in das eigene Können und haben den Mut, ihre Träume zu wagen. Auf wenig Platz sind dermaßen viele wichtige Themen untergebracht, dass ich immer wieder auch pausieren musste, um jedem gerecht zu werden. Das Buch hat dennoch etwas Kuscheliges und ist für Lesetage am Kamin wirklich zu empfehlen. Zum Glück gibt es demnächst eine Fortsetzung, um ein weiteres Mal ins fiktive Maierhofen zurückzukehren.

Lesen Sie weiter

Über das Buch: Format: Taschenbuch Genre: Roman Verlag: Blanvalet (Link zum Buch) ISBN: 9783734100116 Preis: 9,99 Euro Erschien: 2015 Seiten: 510 Originalsprache: Deutsch Gelesen vom 29.4.-5.5.2016 Vielen Dank dem Blanvalet Verlag und dem Bloggerportal für das kostenlose Rezensionsexemplar! Inhalt: Bürgermeisterin Theresa liebt ihre schwäbische Heimat - Wiesen mit sattgelben Löwenzahn, ein paar sanft geschwungene Hügel und mittendrin Maierhofen. Doch die jungen Leute ziehen weg, und der Dorfplatz wird immer leerer. Als Theresa krank wird und das Dorf kurz vor dem Aus steht, raufen sich alle Bewohner zusammen - seien es die drei alten Heeren, die immer auf der Bank sitzen, der linkische Metzgermeister Edy oder die schüchterne Christine. Und sie haben nur noch ein Ziel: ihre schöne kleine Stadt zu retten und das erste Genießerdorf etstehen zu lassen - einen Ort, in dem der echte Geschmack King ist! Das Cover: Das Cover ist so herrlich frühlingshaft und es sind alles eßbare Blumen. Es ist so schön. Einfach zu verlieben. Die ersten 3 Sätze: Es war das erste Mal, dass sie vom Sterben träumte. Sie lag in einem weißen Hospitalbett, angeschlossen an Zu- und Ableitungen, Sonden und leise piepsende Maschinen. Ihre Augen waren geschlossen, sie wollte sie öffnen, aber es gelang ihr nicht. Meine Meinung: Dieser Roman weckt viele Emotionen. Mal ist er traurig, mal ernsthaft und mal muss man schmunzeln. In diesem Roman geht es auch darum, wie wichtig Freunde und Freundschaft sind. Ich finde es sehr schön, wie Greta (der Stadtmensch) in die Gemeinde von Maierhofen aufgenommen wird. Die beiden Charaktere Greta und Theresa sind sehr verschieden. Greta ist der typische Stadtmensch, für die Karriere sehr wichtig ist. Theresa dagegen ist der typische Landmensch. Sie gibt alles für ihre Gemeinde, ihre Freunde und ihrer Heimat. Außerdem wird hier die Schwierigkeit aufgegriffen, das kleine Geschäfte es in der heutigen Zeit echt schwer haben, gegen die großen Geschäfte oder dem Internet. Es ist halt alles einfacher und günstiger im Internet oder in den großen Geschäften. Dadurch gehen die Läden, die noch selber etwas herstellen, schnell kaputt. Deshalb setzt sich Petra Durst-Benning am Ende ihres Romans dafür ein, das man wieder kleine Geschäfte besucht. Ich glaube das werde ich mal wieder versuchen. Am Ende des Buches sind auch verschiedene Rezepte abgebildet. Sie laden richtig dazu ein, aus probiert zu werden. Das Buch ist so schön geschrieben, das man alle Charaktere lieb gewinnt. Es gibt keinen der einen unsympathisch ist. So wie die Geschichte geschrieben ist und wie Maierhofen beschrieben wird, kann ich Greta verstehen, dass sie sich in Maierhofen und die Gegen verliebt hat. Ich freue mich schon darauf, das nächste Buch von Petra Durst-Benning zu lesen. Fazit: Ein schöner Roman, der zeigt was Arbeit, Glaube und Freundschaft alles bewirken kann. Über die Autorin: Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Fast all ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in verschiedenen Sprachen übersetzt. In Amerika ist Petra Durst-Benning ebenfalls eine gefeierte Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land.

Lesen Sie weiter

Bürgermeisterin Therese liebt ihre schwäbische Heimat- Wiesen mit sattgelben Löwenzahn, ein paar sanft geschwungene Hügel und mittendrin Maierhofen. Doch die jungen Leute ziehen weg, und der Dorfplatz wird immer leerer. Als Therese krank wird und das Dorf kurz vor dem Aus steht, raufen sich alle Bewohner zusammen- seien es die drei Greisen, die immer auf der Bank sitzen, der linkische Metzgermeister Edi oder die schüchterne Christine. Und sie haben nur noch ein Ziel: ihre schöne kleine Stadt zu retten und das erste Genießerdorf entstehen zu lassen- einen Ort, an dem der echte Geschmack King ist! (Quelle: Klappentext) Petra Durst- Benning ist für mich eine dieser AurorInnen, bei denen ich blind nach einem Buch greife, weil ich mir sicher sein kann, dass es wieder ganz großartig sein wird. Kräuter der Provinz ist der erste Nicht-Historische Roman der Autorin, den ich gelesen habe. Vielleicht liegt es an dem anderen Genre. Oder einfach daran, dass Autoren auch nur Menschen sind. Die können ja gar nicht immer wunderbar sein. Die dürfen ja mal was schreiben, was mir nicht gefällt. Und ihr Unterhaltungsroman Kräuter der Provinz war etwas, was mir nicht recht zusagen konnte. Die Idee an sich ist nicht unbedingt neu, realistisch schon gar nicht, aber etwas zum wegträumen. Es geht um den eigenen Weg ins Glück und die Bedeutung von Zusammenhalt und der Kraft einer Gemeinschaft. Besonders schön daran: Maierhofen ist ein kleines Dorf inmitten von Bergen und duftenden Wiesen. Da kommen Erinnerungen an meine Kindheit auf, die es mir möglich machten mich sofort heimisch und geborgen zu fühlen. Die Beschreibungen der Landschaft und des süßen und idyllischen Dorfes sind authentisch. So, als würde man beim Lesen selbst auf den saftigen Wiesen stehen. Im Gegensatz zu dem wunderschönen Setting, hat es die Geschichte selbst nicht geschafft mich zu packen. An diese Stelle muss ich gestehen, dass ich Durst-Bennings Roman nicht komplett gelesen habe, das entspricht gar nicht meiner Art. Nach dem ersten Drittel des Buches habe ich einige Stellen teilweise grob überflogen. Ich vermute das liegt bestimmt daran, dass ich mich beim Lesen "zu jung" gefühlt habe in diesem Dorf, das hauptsächlich aus Frauen und Männern zwischen vierzig und sechzig besteht. Ich kann mich in die Gedanken und Probleme dieser Generation nur schwer hineinversetzen, weil mir die Erfahrung fehlt, die man in diesem Alter hat. Deshalb hatte ich mehr die Rolle eines Zuschauers inne, statt mich auf dem Maierrhof'schen Marktplatz im Geschehen zu tummeln. Natürlich lese ich viele Bücher, die aus Sicht eines Protagonisten geschrieben sind, die deutlich älter sind als ich. Aber hier hatte ich das Gefühl, dass das Alter und die damit einhergehenden Umstände sehr wichtig für die Handlung waren. Ich glaube diese Rezension ist extrem subjektiv. Das sind Buchbesprechungungen natürlich immer in einem gewissen Grad, aber ich möchte schlichtweg nicht sagen, dass das Buch schlecht ist. Meiner Meinung nach bin ich einfach die falsche Zielgruppe. Ich vergebe für diesen Roman zwei vom fünf Schmetterlingen, werde den nächsten historischen Roman der Autorin aber mit Sicherheit trotzdem lesen.

Lesen Sie weiter

Mein Leseeindruck: Die Geschichte über ein Dorf, das unter dem Wegzug der jungen Einwohner leidet. Therese, Bürgermeisterin und Gastwirtin des einzigen Gasthauses in Maierhofen, versucht ihr Dorf am Leben zu erhalten. Noch gibt es einige Geschäfte und der Marktplatz ist noch nicht total verlassen. Nur fehlt ihr die Idee wie sie Leben ins Dorf zurückbringt. Greta, die lange vergessene Cousine von Therese, arbeitet als Marketingexpertin in Frankfurt und kommt nach Maierhofen um den Ort aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken. Die Wandlung zu einem Genießerdorf mit allen Schwierigkeiten wird beschrieben. Die Dorfbewohner renovieren und verschönern ihr Heimatdorf und hoffen auf den Erfolg. Die Beschreibung der Wandlung des Dorfes ist mir etwas zu kurz gekommen. Gerne hätte ich mir von den baulichen Veränderungen gelesen. Die Protagonisten sind teilweise etwas unglaubwürdig und blauäugig. Zum ihrem Glück ist das Buch nicht das wahre Leben. Das Buch hat für mich Höhen und Tiefen. Manchmal zu langatmig und manchmal zu viel Idylle. Ein Beispiel: Die Dorfbewohner zahlen Greta eine Art „Gehalt“ und das über Monate. Sie bekommen nichts dafür, nur die Hoffnung auf das geplante Kräuterfest. Mein Fazit: Ein Buch das mich nicht in seinen Bann ziehen konnte aber trotzdem gut unterhalten hat.

Lesen Sie weiter

Titel: Kräuter der Provinz Autor: Petra Durst-Benning Verlag: blanvalet Seitenzahl: 510 Preis: 9,99€ Klappentext: Bürgermeisterin Therese liebt ihre schwäbisch Heimat - Wiesen mit sattgelbem Löwenzahn, ein paar sanft geschwungene Hügel und mittendrin Maierhofen. Doch die jungen Leute ziehen weg, und der Dorfplatz wird immer leerer. Als Therese krank wird und das Dorf kurz vor dem Aus steht, raufen sich alle Bewohner zusammen - seien es die drei alten Herren, die immer auf der Bank sitzen, der linkische Metzgermeister Edy oder die schüchterne Christine. Und sie haben nur noch ein Ziel: ihre schöne kleine Stadt zu retten und das erste Genießerdorf entstehen zu lassen - einen Ort, an dem der echte Geschmack King ist! Inhalt: Wie schon im Klappentext zu erkennen, geht es in dem ganzen Buch um die Rettung des schwäbischen Dorfes. Die Hauptcharaktere sind Therese die Bürgermeisterin, Greta die Cousine von Therese, Christine die Hausfrau und Mutter und der Metzgermeister Edy. Die Geschichte der vier Personen wird parallel zur Rettung von Maierhofen erzählt und alles in allem ist es sehr gut abgerundet und fügt sich super ineinander. Die vier sind super unterschiedliche Charaktere und unterscheiden sich extrem. Aber ich will nicht zu viel verraten. Meine Meinung: Das Buch ist super geschrieben. Der rote Faden zieht sich von Anfang bis Ende komplett durch. Da es viel um das Genießerdorf geht, wird viel über Essen und Trinken gesprochen, verschiedene Kräuter werden verwendet. Ich habe alles klar vor mir gesehen und auch gerochen. Es war sehr entspannend zu Lesen und man hat sich einfach wohl in Maierhofen gefühlt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Sehr tolles Buch.

Lesen Sie weiter

Kräuter der Provinz Autor: Petra Durst-Benning Erscheinungsdatum: 14.9.2015 Preis: 9, 99€ Seitenanzahl: 510 INHALT: Bürgermeisterin Therese liebt ihre schwäbische Heimat. Denn dort liegt Maierhofen. Doch die jungen Leute ziehen weg, das Dorf ist pleite. Als Therese krank wird raufen sich alle Bewohner zusammen, denn sie alle wollen ihr Dorf retten. Ob das gut geht? Doch genau da kommt ihnen jemand zur Hilfe und hilft wo man kann! Wird alles gut gehen? EIGENE MEINUNG: Das Buch hat mir sehr gefallen, allerdings war absehbar wie die Geschichte ausgeht. Durch dieses Buch, finde ich, wird einem mal wieder klar, dass es so etwas wie starken Zusammenhalt noch gibt. Die Dorfbewohner wollten um alles in der Welt ihr kleines Dorf retten. Es zeigt uns, dass viele Menschen lieber in der Großstadt leben wollen als in einem kleinen Dorf am anderen Ende der Welt. Spätestens nach diesem Buch weiß man wie schön es ist auf dem Land zu leben. Allerdings handelte das Buch auch um Theresas Krankheit, sie hat obwohl es ihr schlecht ging nicht aufgehört und weitergekämpft. Hinten im Buch waren auch noch einige Rezepte aufgelistet. 4 ½ von 5 Punkten.

Lesen Sie weiter

Das ist eine richtig gemütlich Geschichte. Wir befinden uns hier in Maierhofen, ein Dorf, indem die ganzen jungen Menschen wegziehen und die Bürgermeisterin Therese, eine Zukunft für das Dorf haben möchte. Als sie krank wird, sieht sie durch einen Zufall im TV ihre Cousine, die mittlerweile eine Werbefachfrau ist. Sie lockt diese durch eine “kleine” Lüge nach Maierhofen, damit sie eine Werbekampagne für das Dorf macht. Die Krankheit erwähnt sie aber nicht gleich. Alle Mitbewohner im Dorf sind dann motiviert und wollen ein Genießerdorf aus Maierhofen machen…. Die Beschreibungen des Dorfes und der Umgebung ist genial. Man hat wirklich das Gefühl man sitzt in einem Dorf fest, wo nichts los ist. Schön fand ich auch die Erzählungen über die heruntergekommenen Bauerhöfe und Häuser, finde ich wunderbar gemacht. Ich denke solch ein Problem haben solche Dörfer doch recht oft, weil die Jugend wegzieht. Meine Lieblingsbewohner sind Roswitha und Christina. Fand ich interessant und teilweise lustig, wie die ihr Leben haben und wieso sie so gewählt haben, so zu Leben. Christina hat sich für ihren Mann geopfert. Roswitha sich für ihre Eltern. Die Hauptpersonen Greta und Therese sind mir beide auch nicht unsympathisch. Ich kann auch Therese verstehen, wieso sie Krankheit nicht gleich realisiert und auch nicht gleich sich behandeln lassen will. Ich würde sagen eine sogenannte Vogel- Strauß Methode, wenn man sich nicht damit beschäftigt, ist es nicht da. Bei Greta war für mich Wandlung interessant, von der Karrierefrau zu einer glücklichen Frau, die nicht mehr soviel auf die Arbeit gibt und auch glücklich mit weniger ist. Dafür aber einen Mann findet. Die Handlung war für mich sehr entspannend zu Lesen, weil es eine gemütlich Geschichte ist. In der Handlung geht es darum glücklich zu werden und auch Glück für das Dorf zu finden. Der Autorin ist es gut gelungen, darauf aufmerksam zu machen, dass man auch mehr heimische Sachen kaufen sollte und nicht immer zu Made in… greifen sollte. Die Geschichte wurde mit einem schönen Hintergedanken geschrieben.

Lesen Sie weiter