Leserstimmen zu
Dein letztes Solo

Sona Charaipotra, Dhonielle Clayton

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Wir begleiten in diesem Roman die Ballerinas Bette, Giselle, June u.a.wie diese mit allen Mitteln darum kämpfen die beste von allen an der gesamten Balettakademie zu sein.Vom Charakter sind alle Mädchen völlig unterschiedlich, doch alle haben das selbe Ziel - die Rolle der Primaballerina zu bekommen. Und da ist Ihnen auch wirklich jedes Mittel recht, denn wo anfangs nur das Aussehen und Talent reichten, werden später Lügen & Intrigen genutzt um an die Spitze zu gelangen. Diese Intrigen sind leider nicht von harmloser Natur und werden auch mit der Zeit immer makaberer und teils auch echt brutal. Wenn dich interessiert zu welchen Mitteln die einzelnen Mädchen greifen und welche Päckchen jede mit sich zu schleppen hat, kann ich dir dieses Buch nur empfehlen. An sich hat mir das Buch wirklich gut gefallen und die Spannung stieg auch stetig, aber dennoch muss ich dazu sagen das ich persönlich verwundert war als ich gelesen habe, das dieses Buch als Thriller ausgeschrieben ist. Klar Spannung ist durchaus vorhanden und diese konnte die Autorin halten, aber aus meiner Sicht ist es dann doch eher ein Jugendthriller. Aber nicht nur mit der Spannung hatte mich die Autorin an ihr Buch gefesselt, sondern auch mit ihrem Schreibstil. Dieser lässt sich sehr einfach, problemlos und flüssig lesen. Und was mir wirklich gut gefallen hat, das ich mich durch den stetigen Perspektivwechsel in die meisten Charaktere hineinversetzen konnte. Ich habe mit ihnen gelacht, geweint, gebangt und einfach jedes Gefühl hautnah miterlebt. Wenn du also deinen ersten Thriller lesen möchtest oder sowieso nicht die stärksten Nerven hast, kann ich dir dieses Buch ans Herz legen.

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Wir begleiten in diesem Roman die Ballerinas Bette, Giselle, June u.a.wie diese mit allen Mitteln darum kämpfen die beste von allen an der gesamten Balettakademie zu sein.Vom Charakter sind alle Mädchen völlig unterschiedlich, doch alle haben das selbe Ziel - die Rolle der Primaballerina zu bekommen. Und da ist Ihnen auch wirklich jedes Mittel recht, denn wo anfangs nur das Aussehen und Talent reichten, werden später Lügen & Intrigen genutzt um an die Spitze zu gelangen. Diese Intrigen sind leider nicht von harmloser Natur und werden auch mit der Zeit immer makaberer und teils auch echt brutal. Wenn dich interessiert zu welchen Mitteln die einzelnen Mädchen greifen und welche Päckchen jede mit sich zu schleppen hat, kann ich dir dieses Buch nur empfehlen. An sich hat mir das Buch wirklich gut gefallen und die Spannung stieg auch stetig, aber dennoch muss ich dazu sagen das ich persönlich verwundert war als ich gelesen habe, das dieses Buch als Thriller ausgeschrieben ist. Klar Spannung ist durchaus vorhanden und diese konnte die Autorin halten, aber aus meiner Sicht ist es dann doch eher ein Jugendthriller. Aber nicht nur mit der Spannung hatte mich die Autorin an ihr Buch gefesselt, sondern auch mit ihrem Schreibstil. Dieser lässt sich sehr einfach, problemlos und flüssig lesen. Und was mir wirklich gut gefallen hat, das ich mich durch den stetigen Perspektivwechsel in die meisten Charaktere hineinversetzen konnte. Ich habe mit ihnen gelacht, geweint, gebangt und einfach jedes Gefühl hautnah miterlebt. Wenn du also deinen ersten Thriller lesen möchtest oder sowieso nicht die stärksten Nerven hast, kann ich dir dieses Buch ans Herz legen.

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Die Ballettakademie im Herzen Manhattans ist eine der besten des Landes. Den jungen Tänzerinnen wird einiges abverlangt. Für die ehrgeizige Bette kein Problem. Schließlich gilt es, ihrer Schwester nachzueifern, einer berühmten Ballerina. Ganz anders die freigeistige Giselle, die zwar immer nur tanzen wollte, auf das harte Training aber wenig Lust hat. Die perfektionistische June schließlich gibt immer alles – und es reicht doch nie so ganz. Als die Nussknacker-Aufführung bevorsteht, geraten die drei in einen erbitterten Konkurrenzkampf: Wer von ihnen wird die Rolle der Primaballerina bekommen? Doch nur eine ist bereit, alles dafür zu tun, wirklich alles ... Zuerst danke ich Heyne fliegt, dem Randomhouse Bloggerportal und der zuständigen Pressereferentin Elvina Prähofer für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Ausgewählt habe ich „Dein letztes Solo“, nachdem mir zuerst das leuchtende Cover aufgefallen war, das mit dem Pink schon sehr hervorsticht. Der Titel hat dann damit zusammen deutlich die Richtung vorgegeben, in die das Buch gehen sollte und entsprechend habe ich mit, bei meinem Interesse für Tanz, den Klappentext durchgelesen. Der klang spannend und erinnerte mich an eine Adaption des Films „Black Swann“. Entsprechend waren auch meine Erwartungen auf einen handlungsreichen Thriller mit jeder Menge Psychospielchen gerichtet. Leider wurden diese Erwartungen kaum erfüllt. Die Geschichte wird reihum aus der Sicht von Gigi, Bette und June erzählt, die alle ein Ziel, aber auch ihre eigenen Probleme und dunklen Geheimnisse haben. Sie alle wollen die erste Solistin an der Schule werden und einen Vertrag in der Kompanie bekommen. Dabei geht die Autorin besonders feinfühlig und professionell mit der Thematik der Probleme um. Ein eindeutiges Plus für das Buch, denn Themen, wie das Verlassen werden und die Alkoholsucht der Eltern, eine lebensbedrohliche Krankheit, die einen jeden Moment umbringen könnte oder Magersucht sind oft schwer unterzubringen, wenn die Handlung nicht plötzlich zu einer Leidensgeschichte werden soll. Wo in diesem Bereich tatsächlich auch mal Gefühl zu spüren war, fehlte mir dieses in den Beschreibungen der Liebesgeschichten total. Auch die bedrohlichen Situationen wirkten nie wirklich angsteinflößend. Dazu fehlte mir zwischendurch einfach die Spannung, die dann meist durch die Sichtwechsel eher abgebaut, als aufgebaut wurde. Das lag vor allem daran, dass immer dann, wenn gerade wieder etwas schockierendes passiert ist, im Kapitel des nächsten Mädchens eher Drama angesagt war, als Angst und Panik. Aus diesem Grunde ging leider die spannende Frage, wer hinter den ganzen Anschlägen auf Gigi steckt eher unter. Oft drehten sich viele Seiten eher um das Drama, als um die Story, die den Thriller - der ja auf dem Cover angekündigt wird - ausgemacht hätte. Die Auflösung am Ende des Buches war schließlich einfach nur enttäuschend. Es war zwischenzeitlich recht absehbar gewesen und auch wenn plump immer wieder versucht wurde neue Verdächtige zu finden, dann war für mich das Ende nicht wirklich überraschend. Die Protagonistinnen wurden zwar alle mit eigenen Problemen ausgestattet, waren aber wenig tiefgründig. Die Handlung rutschte an einigen Stellen ziemlich, ehe sie dann wieder unnötig ins Stocken geriet und die Zeitsprünge wirkten zwischenzeitlich recht willkürlich und schnell. Hinzu kommt die Tatsache, dass in den Kapiteln an einzelnen Stellen aus der ersten Person plötzlich in die dritte gesprungen wird und die Namen der Mädchen plötzlich falsch sind. Gerade darauf sollte spätestens der Lektor besonders achten. Die Geschichte ließ sich zwar gut lesen, doch gefesselt und mitgerissen hat sie mich definitiv nicht. Insgesamt vergebe ich zwei Blumen für eine gute Idee und ein ganz nettes Drama, dem leider der Thriller abhanden gekommen ist. Wer sich für Zickenkrieg und Ballett interessiert könnte vielleicht dennoch auf seine Kosten kommen. Aussehen: ♥♥♥ Charaktere: ♥♥ Spannung: ♥♥ Schlüssigkeit: ♥♥♥ Emotionale Tiefe: ♥♥♥ Schreibstil: ♥♥♥

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Leseerlebnis: Bette ist die perfekte Ballerina, zumindest soll sie das sein wenn es nach ihrer Mutter geht und auch an der Akademie ist sie der Star. Sie ist blond, hat den perfekten Körper, trainiert hart und tut wirklich alles um ihren Traum, in die Fußstapfen ihrer älteren Schwester zu treten, zu verwirklichen. Dabei schreckt sie vor nichts zurück, auch wenn sie sich meistens lieb und harmlos gibt. Sie ist die typische Zicke , überheblich und denkt nur an sich. June ist durch ihre koreanischen Wurzeln eine Seltenheit beim Ballette. Durch eine Lüge ihrer ehemaligen besten Freundin hat sie es zudem nicht besonders leicht. Sie versucht perfekt zu sein und tut alles um ihr Gewicht auf dem Minimum zu halten. Ebenso wie Bette tut sie einiges, damit sie endlich auch mal eine Hauptrolle tanzen darf. Aber sie hat andere Gründe, sie sehnt sich nach Bestätigung und Liebe, da es ihr zu schaffen macht, dass sie nicht weiß, wer ihr Vater ist. Alleine durch ihre dunkle Hautfarbe ist Giselle alles andere als die Typische Ballerina, dennoch bekommt sie zweimal in Folge die Hauptrolle. Ihr fliegt förmlich alles zu, ohne dass sie andere dafür ausstechen müsste. Sie hat Talent, obwohl sie nicht so übermäßig viel Trainiert und nicht kleinlich auf ihr Gewicht achtet. Sie hält nichts von dem Konkurrenz Kampf an der Schule, sondern möchte einfach nur tanzen. Allerdings machen sowohl Bette, als auch June es ihr nicht leicht, sie muss ziemlich viel aushalten. In diesem Buch wird sehr genau geschildert, wie der Alltag an einer Ballett-Elite-Akademie nach russischem Vorbild aussieht. Wie die Mädchen miteinander umgehen, wie wichtig das Training und Aussehen ist. Und besonders wie ehrgeizig die Tänzerinnen sind. Für Außenstehende wirken viele der beschreibenden Ereignisse sicher übertrieben, aber das sind sie keines wegs. Denn auch in kleineren Schulen ist der Konkurrenz Kampf mehr als zu spüren. Da ich selbst seit 13 Jahren Ballett tanze, weiß ich das. Für eine Hauptrolle trainiert man ununterbrochen und gibt alles dafür. Der Schreibstil des Buches ist interessant, aber nicht zu kompliziert. So lässt es sich leicht und flüssig lesen. Allerdings fehlt es hier und da eindeutig an Spannung. Auch wenn es ein Jugend Thriller ist, fehlen eindeutig wichtige Thriller- Elemente und ich war ein wenig enttäuscht. Hier und da hätte man deswegen mehr Action und dunkle Stimmung einbauen können. Durch den ständigen Sichtwechsel, weiß man ohnehin meistens, wer was gemacht hat. Fazit: Ein gut geschriebenes Buch, welches realistisch das Leben an einer Ballett Akademie wieder gibt. Allerdings für einen Thriller nicht spannend genug. Ich habe es dennoch sehr gerne gelesen und hier und da richtig Lust aufs Training bekommen.

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Ein spannendes Buch

Von: Anja

10.08.2015

In diesem Buch geht es um Bette, Giselle und June. Sie studieren an der berühmtesten Ballettakademie Manhattans und haben natürlich alle den Traum von einer Solo Kariere. Als dann noch eine Hauptrolle in der Nussknacker - Aufführung besetzt werden soll beginnt der Kampf um die Rolle. Denn für ihren Traum tun sie einfach alles. Zuerst einmal zum Cover. Ich finde es sieht einfach unglaublich toll aus und passt wirklich supergut zum Buch. Es springt einen einfach sofort ins Auge!! Nun zu meiner Meinung zum Inhalt. Die Geschichte an sich fand ich superspannend. Es hat mich richtig gefesselt und ich konnte teilweise kaum aufhören zu lesen. Ich konnte mich auch richtig gut in die Charaktere hineinversetzen und habe den Konkurrenzkampf förmlich gespürt. Dass man die Geschichte aus drei Sichten mitbekommen hat, hat es das Ganze noch mal verstärkt. Den Schreibstil an sich mochte ich echt gern. Er war einfach und flüssig zu lesen. Den Ballettaspekt mochte ich sehr gerne. Ich tanze selber Ballett und lese gern etwas übers tanzen. Man muss sich aber nicht mit Ballett auskennen, denn es wird nicht mit Fachausdrücken um sich geschmissen. Insgesamt ist es ein toller Jugendthriller mit einer schönen Kernaussage.

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Ich saß wirklich länger an diesem Buch, als gedacht. Für die ersten 200 Seiten hätte ich mir schon etwas mehr Spannung gewünscht, letztendlich war die Vorstellung allein aber schon schlimm, wenn man bedenkt, welche Mittel einige Ballerinas eingesetzt haben, nur um selbst die beste Rolle zu bekommen. Ab da kam ich aber wirklich gut in die Geschichte rein, vielleicht auch, weil ich dann am Stück gelesen und mich mehr auf die Geschichte eingelassen habe. Was mir schwerfiel war, zu verstehen wieso man Dinge tut, nur um andere zu manipulieren. Natürlich geht es den Leuten um die Zukunft, darum Tänzer zu werden und etwas zu erreichen und mir ist klar, dass die anderen dann Konkurrenz sind, trotzdem finde ich nicht, dass man zu solchen Mitteln greifen muss, immerhin kann man nicht jeden ausschalten. Was die Mittel angeht, die eingesetzt wurden hätte ich mir das Ganze ehrlich gesagt viel krasser vorgestellt. Ich hätte wirklich mit richtigen Psychospielchen und körperlichen Schwierigkeiten gerechnet, vielleicht sogar wirklich ernsten Fällen. Bei sowas fällt es mir persönlich nicht ganz so leicht nachzuvollziehen, wie wichtig einer Person gewisse Dinge sind und wie sehr diese dann auch unter Beschädigung oder Zerstörung dieser leidet. Bei einigen Dingen wurde allerdings auch mir das Herz schwer und ich konnte nicht glauben, was da angerichtet wurde. Vor allem aber merkt man, wie diese anfänglichen Streiche mehr und mehr ausarten. Gegen Ende kommt dann natürlich der Oberhammer. Als Leser bekommt man einen Einblick in die Gedankenwelt von 3 Mädchen, Bette, June und Gigi, wobei Gigi in meinen Augen die Einzige ist, die immer aufrichtig, offen und herzlich war. Bette und June habe ich nach und nach als immer hässlicher werdende Schlangen gesehen und was mich stört ist, dass das scheinbar nie ganz aufgedeckt wird. Allgemein finde ich, dass man manche Dinge zwar verstehen will, sie aber nie nachvollziehen kann. Für so etwas gibt es keinen guten Grund. Balletterfahrungen muss man für dieses Buch nicht haben, ich denke aber, dass diejnigen unter euch, die vielleicht doch Erfahrung haben auch mehr Spaß an dem Buch haben könnten und diesen ganzen Kampf, sowie die Streiche und Schmerzen eher nachempfinden kann, weil sie denjenigen näher gehen. Es war definitiv interessant sich mal in eine solche Welt hineinzuversetzen, allerdings wird auch der Leser während des Lesens unter Druck gesetzt und ich habe zwischendurch sogar ein anderes Buch lesen müssen. Die Nebencharaktere sind hier so ausgeprägt, dass sie oft eine genauso wichtige Rolle einnehmen, wie die Protagonistinnen. Man kann aber doch keine richtige Bindung zu ihnen aufbauen, weil man nie weiß, ob man ihnen wirklich trauen kann oder nicht und sich so natürlich auch nicht weiter auf sie einlassen möchte, vielleicht auch aus Angst, enttäuscht zu werden. Die einzige Person, der ich immer getraut habe, die all ihre Gedanken geteilt hat, war Gigi. Charaktere, wie Will, Alec, Henri, Eleanore, usw. bleiben in meinen Augen immer irgendwo ein Rätsel und man weiß bis zum Ende nicht was genau sie irgendwann einmal verbrochen haben. Die Geschichte ist eine wirklich gute Idee und ein guter Thriller. Ich hätte mir noch etwas krassere Dinge gewünscht, wenn ich ehrlich bin, war während des Lesens aber auch schon einer Menge Druck ausgesetzt und da das Buch auch ziemlich dick ist, empfehle ich es nur denen, die wirklich Lust auf Ballett und Konkurrenzkampf haben. Fazit: Das Buch ist definitiv einen Blick wert, nicht nur für Thrillerfans. Wer mit Druck, Konkurrenzkampf und Ungewissheit umgehen kann, der sollte sich dieses Buch mal ansehen. Sowohl die männlichen, als auch die weiblichen Rollen, kann man als Leser bis zum Ende nicht ganz erfassen und es bleibt auch nach dem Lesen ein Rätsel, was genau schon alles getan wurde. Selbst bei den Protagonistinnen bleiben Rätsel vorhanden. Die einzige Person, zu der ich eine gute Bindung aufbauen konnte, war Gigi. Für mich ist das leider ein Minuspunkt, weil es mir schon wichtig ist, nach so vielen Seiten mehr bei den Personen zu empfinden. So richtig kann man auch den Konkurrenzkampf nicht erfassen und begreifen und ich hatte Schwierigkeiten, die Dinge nachzuvollziehen und hätte mir während des Lesens mehr Spannung gewünscht. Außerdem fehlt mir beim Ende vor allem der Grund einer Person für das, was getan wurde und was nun mit gewissen anderen passiert ist. Trotzdem kann ich das Buch weiterempfehlen und vergebe diesmal 3,5 Sterne.

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Inhalt: Bette ist die unangefochtene Königin der Ballettakademie und führt ein nahezu perfektes Leben-bis plötzlich die dunkelhäutige Gigi auftaucht und die mit ihrer exotischen, fröhlichen Art die gesamte Ballettakademie aufwirbelt. Dazu scheint sie auch noch beim Leiter der Akademie höchst beliebt zu sein, denn statt Bette, die die Hauptrolle in der nächsten Nussknacker-Aufführung schon für sicher geglaubt hat, erhält Gigi die ersehnte Rolle-und die hyperehrgeizige June wird deren Zweitbesetzung. Damit beginnt der knallharte Wettbewerb um die nächsten Rollen; nur eine kann die Beste sein. Und auf dem Weg nach oben scheint den drei Mädchen jedes Mittel recht zu sein…. Meine Meinung: Gleich vorweg: Eine einzige, mehr als alptraumhaften Ballettstunde ist meine ganze Erfahrung was das Tanzen anbelangt-somit würde ich nicht sagen, dass das Buch nur etwas für eingefleischte Ballettfans ist;) Gerade dieses Eintauchen in eine für mich komplett neue Welt hat für mich den Reiz an dieser Geschichte ausgemacht. Das Debütromanduo Sona Charaipotra und Dhonielle Clayton scheint entweder sehr gut recherchiert, oder einiges an persönlichen Erfahrungen zu haben, denn das Buch ist äußerst detailliert in Bezug auf das Tanzen und das gemeinsame Leben in einer Ballettschule. Die täglichen Intrigen mit gigantischem Ausmaß mitzuverfolgen, die ganzen schnell wechselnden Beziehungen zu erleben, war mir mich sehr interessant, auch wenn ich mich frage, ob die Geschichte nicht etwas überspitzt ist. Abwechselnd wird aus der Sicht von Gigi, June und Bette erzählt. Richtig sympathisch war mir keines der drei Mädchen, aber bei allen wurde sehr gut der Hintergrund, der Antrieb für ihr Handeln, beleuchtet, sodass die Charaktere schön vielfältig wurden und man sich doch irgendwie gut in alle hineinfühlen kann. Gigi scheint jedoch noch die Netteste zu sein, wobei ich bei ihr in manchen Situationen ein ziemlich hinterlistiges Gefühl hatte. Sie sticht unter den anderen Ballerinas hervor-nicht nur wegen ihrer Hautfarbe, wegen der sie für die meisten schon eine Außenseiterin ist, sondern auch wegen ihrem sonnigen Gemüt-dieses steht im krassen Gegensatz zu den hinterhältigen, intriganten anderen Ballettschülern; beste Beispiele: Bette und June. Durch ihr Talent und gewissen anderen Dingen macht sich Gigi schnell zum liebsten Opfer der täglichen Angriffe und Anfeindungen. Bette geht dabei ziemlich heftig zur Sache, sieht Gigi als diejenige an, die ihr alles wegnimmt, aber auch June, die stets nur auf ihr eigenes Glück bedacht ist, will Gigis Aufstieg auf jeden Fall stoppen. Natürlich spielen auch noch andere Ballettschüler eine große Rolle, diese sind ebenfalls sehr gut ausgearbeitet und scheinen alle mindestens eine Leiche im Keller zu haben, sodass das Rätselraten, wer hinter den ganzen Angriffen auf Gigi steckt, wirklich kompliziert ist. „Dein letztes Solo“ ist schließlich als Thriller betitelt und so bleibt es nicht bei simplen Anfeindungen, sondern ufert sogar in körperlicher Gewalt aus. Die Thrillerelemente haben mir zwar sehr gut gefallen, manche Sachen waren ziemlich heftig, aber insgesamt waren es mir zu wenige. Die Handlung wird von dem Leben an der Ballettschule, aufgespalten auf die drei so unterschiedlichen Teenager, die aus ihrer Sicht erzählen, getragen, und nicht von den Thrillerelementen der Geschichte. Hier hätte ich mir mehr erhofft, wenn schon Thriller auf dem Cover steht! Fazit: Zwar hat mir „Dein letztes Solo“ sehr gut als Roman gefallen, der das knallharte, konkurrenzreiche Leben an einer Ballettakademie widergibt, unter dem Aspekt eines Thrillers hat es aber eindeutig an Spannung gemangelt. Die Geschichte ist vor dem Aspekt des Tanzens interessant, jedoch nicht fesselnd, sodass ich das Buch eher Leuten empfehlen würde, die sich einen Einblick in die Ballettwelt oder einen Reichtum an Intrigen wünschen und gerne darüber lesen. Von mir gibt es jedenfalls insgesamt 4 von 5 Herzen.

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„Dein letztes Solo“ von Sona Charaipotra und Dhonielle Clayton handelt von den drei Mädchen Bette, June und Gigi. Diese drei gehen zusammen auf das renommierte „American Ballet Conservatory“ in Manhattan, wo sie mit Strenge trainiert werden, um großartige Ballerinas zu werden. Dabei kommt es zu richtigen Kämpfen um Rollen in den großen Stücken. Bette, die kleine Schwester der berühmten Primaballerina Adele, ist anfänglich der Star der Ballettschule, wofür sie auch von Anfang an alles gegeben hat. Gigi, die gerade erst neu auf die Schule gekommen ist, löst Bette schnell von der Spitze ab, was sie in den Mittelpunkt der Intrigen stellt. June dagegen ist seit Jahren auf der Schule und stand immer im Schatten von Bette und den anderen, die immer einen Tick besser waren als sie, obwohl sie härter als alle anderen gearbeitet hat, was sie immer mehr in eine Spirale der Eifersucht zieht. Mit diesen drei Charakteren nimmt die Geschichte schnell Fahrt auf und verwickelt sich in ein nahezu unlösliches Problem. Meiner Meinung nach ist „Dein letztes Solo“ ein sehr interessantes Buch, das gut zu lesen ist und einen in eine vollkommen fremde Welt versetzt. In die Welt des Balletts, die nicht zu unterschätzen ist. Hier erkennt man, was für eine harte Arbeit es ist, hier Erfolg zu haben. Allein zu lesen, was in der Geschichte alles geschieht, ist interessant und doch auch grausam. Die Charaktere sind gut gestaltet, da sie so komplett unterschiedlich sind. Dennoch haben sie eine große Gemeinsamkeit und das ist das Ballett. Angenehm ist auch, dass es kein typisches „Happy End“ gibt, welches einen leider zu häufig erwartet. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, da es eine interessante Geschichte erzählt, die sich in einer durchaus fremden Welt abspielt.

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