Leserstimmen zu
Engelskalt

Samuel Bjørk

Ein Fall für Kommissar Munch (1)

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Ein totes Mädchen hängt in Norwegen an einem Baum, mit einem Schild um den Hals: Ich reise allein. Da Kommissar Holger Munch keine Spur auf den Täter hat, sucht er seine Kollegin Mia Krüger auf, die sich momentan auf einer abgelegenen Insel auf ihren Selbstmord vorbereitet. Obwohl sie praktisch schon mit der Welt abgeschlossen hat, wirft sie ein Blick auf die Tatortfotos und entdeckt ein Detail, welches den Fall in ein neues Licht stellt. Offensichtlich wird es nicht bei einem Opfer bleiben... Leider muss ich gleich zu Anfang sagen, dass ich einfach nicht so gut mit Samuel Bjorks Schreibstil zurechtgekommen bin. Manchmal sind die Sätze so abgehakt, dass es schwer ist, das Geschehen flüssig zu lesen. Noch markanter ist aber, dass einzelne Gedanken oftmals wiederholt werden und fast im gleichen Wortlaut mehrfach wiedergegeben werden. Samuel Bjork fasst viele Handlungsstränge zusammen, was ich sehr gut finde, jedoch hätte man davon auch einige - besonders einen, der diverse Seiten ausmacht, aber keine weitere Bedeutung hat - weglassen und so die Story flotter gestalten können. Mia ist alkohol- und medikamentensüchtig. Mit Ansteigen ihres Alkoholpegels denkt sie schärfer, ahja. Mir haben da schon eher die Nebencharaktere bei der Polizei gefallen, vor allem Gabriel, der EDV-Hacker, der sich schon nach wenigen Tagen beweist. Die Grundstory dieses Thrillers hatte absolut Potential, aber bei der Spannung hapert es leider. Darum habe ich einige Passagen querlesen müssen. Da mir auch die beiden Hauptermittler nicht so zugesagt haben, werde ich wohl keinen weiteren Teil lesen, und dass obwohl ich sonst skandinavische Krimis und Thriller ziemlich klasse finde. Daher nur 2 Sterne von mir.

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