Leserstimmen zu
All About a Girl

Caitlin Moran

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90er Jahre

Von: Taka

29.01.2016

Inhalt: England 1990, die Happy Mondays sind in den Top of the Pops, Margaret Thatchers Regierungszeit neigt sich dem Ende zu, und das Land ächzt unter der Arbeitslosigkeit: Wie soll man bloß in einer Sozialsiedlung in Wolverhampton inmitten einer chaotischen Familie erwachsen werden – mit einem Vater, der seit zwanzig Jahren von einer Karriere als Rockstar träumt und einer Mutter, die, obwohl sie schon drei Kinder hat, eine erneute Schwangerschaft bis zum Geburtstermin als Magenverstimmung deutet? Reicht Johanna Morrigans Trickkiste aus schwarzem Eyeliner, Doc Martens, derben Sprüchen, einem wilden Partystil und einem immensen Wissen über angesagte Popmusik aus, um sich neu zu erfinden, endlich Sex zu haben und die Familie aus der Misere zu retten? Ein intelligenter, sprühend witziger Roman über das Erwachsenwerden, trügerische Rollenbilder und das Glück, ein Kind der Neunzigerjahre zu sein. Cover: Auf dem Cover ist ein Mädchen zu sehen (von der aber nur die Hälfte zu sehen ist). Das Mädchen sitzt auf den Treppenstufen und hat eine Sonnenbrille auf. Für mich macht das Mädchen einen rebellischen Eindruck. Das wird auch noch unterstrichen durch den Hintergrund, der in schwarzen und rosa Streifen gehalten wurde. Erster Satz: "Ich liege im Bett, neben meinem Bruder Lupin." Meine Meinung: Die Hauptperson Johanna hat es nicht so einfach in einer Familie mit 7 Personen, die ziemlich chaotisch ist. Ihr Vater träumt schon seit zwanzig Jahren von einer Karriere als Musiker. Das war für mich eine lustige Vorstellung. Und die Mutter? Sie wird überraschend schwanger, was sie natürlich überfordert. Johanna kann sich nicht vorstellen, in diesen Verhältnissen erwachsen werden zu können. Doch als sie sechzehn wird, beschließt sie ihr eigenes Gels zu verdienen. Sie möchte ihre Familie aus dieser Misere befreien. Um das zu erreichen schmeißt sie die Schule hin und geht nach London. Dort legt sie sich eine neue Identität zu, was für mich sehr interessant war. Ihr Ziel ist es bei dem angesagtesten Musikmagazin als Kritikerin Karriere zu machen, mit dem neuen Namen Dolly Wilde. Das interessanteste dabei ist, dass sie auch noch damit erfolgreich wird und auch wirklich Aufträge bekommt. Fazit: Das Buch "All About a Girl", war eine echt interessante Mischung. Wenn ihr auch zurück in die 90er Jahre reisen wollt, dann solltet ihr euch dieses Buch zu Händen nehmen. Von mir bekommt dieses Buch 4**** von 5***** Sternen.

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Inhalt aus dem Klappentext: England 1990, die Happy Mondays sind in den Top of the Pops, Margaret Thatchers Regierungszeit neigt sich dem Ende zu, und das Land ächzt unter der Arbeitslosigkeit: Wie soll man bloß in einer Sozialsiedlung in Wolverhampton inmitten einer chaotischen Familie erwachsen werden – mit einem Vater, der seit zwanzig Jahren von einer Karriere als Rockstar träumt und einer Mutter, die, obwohl sie schon drei Kinder hat, eine erneute Schwangerschaft bis zum Geburtstermin als Magenverstimmung deutet? Reicht Johanna Morrigans Trickkiste aus schwarzem Eyeliner, Doc Martens, derben Sprüchen, einem wilden Partystil und einem immensen Wissen über angesagte Popmusik aus, um sich neu zu erfinden, endlich Sex zu haben und die Familie aus der Misere zu retten? Ein intelligenter, sprühend witziger Roman über das Erwachsenwerden, trügerische Rollenbilder und das Glück, ein Kind der Neunzigerjahre zu sein. Meinung: Johanna hat es nicht ganz einfach in ihrem Leben. Nicht nur, dass die Familie plötzlich auf 7 Personen angewachsen ist, da ihre Mutter die Schwangerschaft mit den Zwillingen verdrängt hat, auch die sozialen Umstände sind für sie nicht günstig. Die Familie lebt von der Wohlfahrt und Kürzungen der Sozialhilfe schweben immer wie ein Damoklesschwert über der Familie. Ihr Vater ist ein erfolgloser Musiker, der es nie geschafft hat, richtig erwachsen zu werden. Auch ihre Freunde kann Johanna an einer Hand abzählen und als pubertierende 14-jährige ist das Leben bekanntlich nie leicht. Deshalb beschließt Johanna, sich neu zu erfinden und fortan mit ihrem Pseudonym Dolly Wilde Karriere als Musikkritikerin zu machen. Doch so einfach ist das Leben nicht gestrickt und Johanna muss bald feststellen, dass man als "Fake" auch nicht immer den richtigen Weg einschlägt. Tja, Johanna war für mich kein ganz einfacher Charakter. Zwar war sie mir nicht per se unsympathisch, dafür hat ihre Art und Weise aber für viel Fremdschäm-Momente im Buch gesorgt. Ihre große Klappe, die ihr nicht so immens ausgebildetes Selbstbewusstsein kaschieren soll, bringt sie in einige brenzlige Momente und ich hätte mir manchmal gewünscht, dass Johanna jemanden hätte, der sie ein wenig einbremst. Aber dann wäre das Buch wohl um einiges kleiner ausgefallen, Johannas Werdegang vielleicht nicht so intensiv gewesen und sie hätte von ihren Fehlern ja nicht lernen können :) Grundsätzlich hat mir der Ausflug in die 90er gefallen und viele Erinnerungen an die eigene Jugend hervorgebracht. Leider hat Johannas Humor bei mir nicht immer gezündet und insgesamt fand ich sie auch recht anstrengend. Die Story ist hingegen in Ordnung und hat mich ganz gut unterhalten. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Die Kapitel sind moderat lang gestaltet und das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, die die verschiedenen Entwicklungsstufen von Johanna aufzeigen. Caitlin Morans Schreibstil ist flüssig und trotz der teilweise sehr frechen und derben Sprache lässt sich das Buch gut lesen und unterhält. Fazit: All About a Girl ist ein netter, kurzweiliger Ausflug in die 90er Jahre, der für einiges Nostalgiefeeling sorgt und eine recht aufgekratzte Protagonistin mit sich bringt. Da Johanna sehr eigenwillig ist und es einige Fremdschäm-Momente im Buch gibt, ist das Buch vielleicht nicht jedermanns Geschmackssache. Von mir gibt es 3,5 von 5 Punkten.

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Dieses Buch ist für mich schwer zu beschreiben. Mal mochte ich es sehr und mal wollte ich nur, dass es vorbei ist. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich bemerkenswert. Man merkt, dass sie eigentlich Journalistin ist. Dennoch kam ich mit dem Thema des Buches und vor allem mit der Protagonistin nicht so gut zurecht. Am Ende heißt es, sie habe so viel dazu gelernt und wird auch sehr pathetisch, wobei ich nicht fand, dass sie wirklich viel dazugelernt hat. Ich finde es schade, dass Johanna sich ständig hinter ihrer erfundenen Figur "Dolly Wild" versteckt. Ich mochte jedenfalls Johanna lieber. Vor allen Dingen in Zusammenspiel mit ihrer Familie. Überhaupt kann ich sehr viele der Ansichten von Johanna gar nicht teilen. Ich weiß nicht. Nach der Lektüre war ich genauso schlau wie am Anfang und ich fand nicht, dass sich sehr viel entwickelt hat durch die Geschichte. Nach dem Lesen war ich sehr emotionslos und unbefriedigt. Ich bereue es zwar nicht, das Buch gelesen zu haben, weil es sehr gut zu lesen war, aber ich würde es auch nicht unbedingt weiterempfehlen, weil man es wirklich nicht gelesen haben muss.

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Meine Meinung Wir schreiben das Jahr 1990 in England. Es gibt viel Arbeitslosigkeit im Land. Die junge Johanna Morrigan lebt zusammen mit ihrer Familie in einer Sozialsiedlung, wo man auf die Geburt von zwei weiteren Geschwistern wartet. Johanna schlägt sich so durchs Leben, zieht schwarze Klamotten an, schminkt sich schwarz und auch sonst rebelliert sie. Sie ist auf der Suche nach ihren persönlichen Stil. Kann sie diesen finden? Der Roman „All About a Girl“ stammt aus der Feder der Autorin Caitlin Moran. Es ist das Debüt der Autorin und ich war schon sehr gespannt was mich hier wohl erwarten würde. Johanna ist ein 14-jähriges junges Mädchen, mittendrin in der Pubertät. Sie macht Fehler, sogar haufenweise, muss Schwierigkeiten durchstehen. Johanna hat einige Marotten an sich. Manchmal waren mir diese aber schon zu viel. Sie wirkte zudem sehr abgedreht und auch sprunghaft auf mich, hat aber auch interessante Seiten an sich. Eben ein Charakter den man entweder mag oder nicht. Neben Johanna gibt es noch einige weitere Charaktere. Auch hier ist die Autorin sehr darauf bedacht die Schwächen dieser zu zeigen. Das macht einige von ihnen leider auch weniger sympathisch. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig lesbar. Man kommt gut durch die Seiten und hat das Buch recht schnell ausgelesen. Caitlin Moran beschreibt hierbei Johannas Eigenschaften und ihre Handlungen sehr unverblümt und schonungslos. Die Handlung ist ein stetiges Auf und Ab. Man durchlebt hier das Erwachsenwerden eines jungen Mädchens. Wie sie lernt mit ihrem Leben klarzukommen, herauszufinden wer sie ist. Es ist wirklich alles enthalten was dazugehört. Der Roman ist in drei Teile aufgeteilt. Zu Beginn lernt man Johanna kennen und taucht ein in ihr Familienleben. Je weiter man vorankommt desto mehr dreht sich das Geschehen nur noch um Johanna selbst. Fazit Abschließend gesagt ist „All About a Girl“ von Caitlin Moran ein doch gutes Debüt der Autorin. Eine Protagonistin, die viele Schwächen aber auch Stärken besitzt und an und für sich sympathisch rüberkommt, ein flüssig lesbarer lockerer Stil der Autorin und eine Handlung, die den Leser alles bietet was man sich wünscht, haben mich hier wirklich sehr gut unterhalten. Durchaus lesenswert!

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England 1990: Wie soll man bloß in einer Sozialsiedlung in Wolverhampton inmitten einer chaotischen Familie erwachsen werden – mit einem Vater, der seit zwanzig Jahren von einer Karriere als Rockstar träumt, und einer Mutter, die so überfordert ist, dass sie es bis zur Geburt ihrer Zwillinge verdrängt hat, schwanger zu sein? Reicht Johanna Morrigans Trickkiste aus Popmusik, schwarzen Eyeliner, Doc Martens, derben Sprüchen und einem wilden Partystil aus, um sich neu zu erfinden, endlich Sex zu haben und die Familie aus der Misere zu retten? Johanna die Protagonistin des Buches ist 14 Jahre alt und ziemlich frühreif wie ich finde. Vieles in ihrem Leben dreht sich um Sex, Männer und vor allem, wie sie und ihre Familie aus dem ganzen Schlamasel in der Sozialsiedlung wieder raus kommen. Ihre Eltern sind ihr dabei keine sonderliche Hilfe. Mir kommt es eher vor, als müsste Johanna die Mutter ersetzen, wobei sie genug mit sich selbst zutun hat. Als sie dann hofft in ihrer alten Nachbarin eine neue Freundin gefunden zu haben, wird alles nur noch schlimmer. Der Einstieg in das Buch empfand ich schon als hart, mir war ab da klar, dass es keine einfache Lektüre werden würde. Ich schwankte zwischen Ratlosigkeit und Verzweiflung. Am liebsten hätte ich Johanna wach gerüttelt. Natürlich tat sie mir an manchen Passagen auch leid, aber dieses viel zu aufmüpfige ging mir spätestens ab der Mitte des Buches auf die Nerven. Dennoch ist es ein gutes und gelungenes Debüt der Autorin, welches ich jedem Teenie weiter empfehlen würde. Wie ich oben schon geschrieben habe, finde ich es ein gutes Debüt der Autorin und bin schon auf mehr gespannt. Es ist anders als andere Romane. Aber muss man das nicht heute auch sein um sich auf dem Markt durchzusetzen und gesehen zu werden? Ich gebe dem Buch und der Autorin für die Story stolze 3 von 5 Punkten, da mich die Geschichte einfach zuviel schockiert hat und mich manchmal am echten Teenie Leben hat zweifeln lassen. Gibt es wirklich Mädchen die so drauf sind?

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Auf dieses Buch war ich wahnsinnig gespannt, der Klappentext überzeugte mich sofort und ja, ich hatte wirklich hohe Erwartungen. Man beginnt mit dem lesen und bekommt gleich einen kleinen Schock verpasst, dieses Buch beginnt mit einer Szene in der sich Protagonistin Selbstbefriedigt. Doch im Verlauf der Story merkte ich das dieser Anfang einfach perfekt passte. Die Debüt der Autorin ist mehr als umstritten und sicherlich ist dieses Buch nicht jedermanns Geschmack aber ich persönlich finde dieses Buch richtig klasse. Es zeigt deutlich wie sich ein Teenie fühlt, es zeigt die höhen und tiefen des Erwachsen werden. An sich wirkt dieses Buch auf den ersten Blick amüsant, doch die Story basiert auf einer doch ernsten Thematik, es zeigt deutlich wie leicht es ist auf die Falsche Bahn zu geraten gerade auch wenn sich ein Teenie wie Johanna alleine fühlt. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig dadurch liest sich dieses Buch sehr angenehm. Klar gab es auch einige Schimpfwörter und auch Flüche, aber was anderes hatte ich auch von Johanna nicht erwartet, ihre ganze Art und weise ist ziemlich unverblümt. Tja, bei den Charakteren weiß ich gar nicht was ich sagen soll, die Autorin zeigt deutlich die Schwächen eines jeden Charakters auf, so das ich leider niemanden wirklich sympatisch finden konnte. Johann hingegen war einfach zu abgedreht und sprunghaft für mich, aber als Charakter an sich fand ich sie sehr interessant. Die Handlung gleicht einer Achterbahn, ein ständiges Auf und Ab. Aber dennoch derart fesselnd geschrieben, das ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Klare Empfehlung von mir! Falls ihr euch noch unschlüssig seid, dann lest doch einfach die XXL Leseprobe, sollte diese euch gefallen dann steht dem Lesevergnügen nichts mehr im Weg. Fazit: Mit All about a Girl ist der Autorin ein wirklich sprachlos machendes Debüt gelungen, ein ganz besonderer Roman über das Erwachsen werden, mit allen Höhen und Tiefen, die dazu gehören. Von mir bekommt dieses Buch 4 Sterne!

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Dieses Buch ist nicht ganz leicht „zu verdauen“ und ich bin jetzt schon gespannt, welche Diskussionen ich mit meiner werten Frau Mama führen werde, wenn sie „all About a Girl“ von Caitlin Moran gelesen hat. Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass sie dieses Buch in unser Das-kann-Charli-später-lesen-Regal gestellt hätte. Um dieses Buch richtig einzuschätzen muss man sich auf alle Fälle Caitlin Moran, die Autorin einmal näher ansehen. Also ich fand schon die Fotos von ihr super. Ein bisschen schräg vielleicht, aber sympathisch und dann fand ich auch noch ein sehr interessantes Interview mit Caitlin Moran in der Zeit. Caitlin Moran ist so eine Art moderne Feministin und hat bereits ein Buch veröffentlicht. Es heisst „How to Be a Woman“ und ist wohl eher ein Lebensratgeber für moderne selbstbewusste Frauen mit schrägem Humor. Die Autorin hat bereits mit fünfzehn ihren ersten (unveröffentlichten) Roman verfasst und arbeitet heute als Kolumnistin für die Times. Sie lebt mit zwei Töchtern und Ehemann in London. In ihrem Roman „all About a Girl“ beschäftigt sich Frau Moran eher mit dem Erwachsenwerden. Es geht um die vierzehnjährige Johanna Morrigan, die recht frühreif daherkommt. Sie lebt mit ihren Eltern und den vier Geschwistern in einer Sozialwohnung in Wolverhampton. Die Familie ist mehr als schräg drauf. Die Mutter ist ständig überfordert und der Vater träumt immer noch davon ein Rockstar zu werden. Für Johannas Träume ist da kein Platz und so beschliesst sie mit sechzehn Jahren die Schule und ihr Elternhaus zu verlassen und nach London zu gehen. Vorher legt sie sich noch eine neue Identität zu und will nun als rauchende, lüsterne und stark geschminkte Dolly Wilde Musikkritikerin werden. Klingt ziemlich wild, oder? Ist es auch und ich muss zugeben, dass ich die stark sexlastigen Stellen einfach übersprungen habe. Aber trotzdem war für mich dieses Buch absolut lesenswert, denn es hat auf alle Fälle eine sehr wichtige Botschaft für jeden von uns Heranwachsenen. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden haben wir ja einige Hürden zu überspringen und manchmal ist es gar nicht so schlecht, vorbereitet zu sein. In Kapitel 24 richtet Caitlin Moran dazu sehr schöne Worte an uns Teens, die sie wohl auch so ihrer Tochter mit auf dem Weg geben wollte. Caitlin Moran hat in „all About a Girl“ viele Erlebnisse und Empfindungen aus ihrer Jugendzeit verarbeitet, denn auch sie lebte in einer Sozialsiedlung in Wolverhampton und hatte eine Menge Geschwister. Die Schule hat sie ebenfalls frühzeitig beendet und sich vieles Wissen in der Stadtbücherei angeeignet. Naja, und nach London ist sie ebenfalls gegangen und hat dort für ein Musikmagazin geschrieben. Ob sie all die schrägen Typen auch kennengelernt hat, wer weiss? Auf jeden Fall habe ich für mich etwas gelernt: Es ist wichtig, sich selbst immer treu zu bleiben und an seine Ziele zu glauben. Danke Caitlin Moran!

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Johanna lebt in einer Sozialsiedlung in Wolverhampton, ihre Familie bestehend us fünf Kindern und zwei Elternteilen kommt nur schwerlich über die Runden. Ihr Vater verliert sich in seinen Träumen als Musiker und ihre Mutter ist nach der kürzlichen Geburt ihrer beiden Zwillinge in Depressionen verfallen. Doch Johanna hat Ziele, um sich selbst weiterzuentwickeln und um ihre Familie finanziell zu unterstützen und so wird sie Journalistin in einem Musikmagazin und erfindet sich vollkommen neu, doch wird sie das wirklich weiter bringen? Gestaltung: Ich mag das Cover wirklich gerne, es fängt beim Stil an, der Farbwahl und auch, dass das Mädchen nur zur Hälfte zu sehen ist, ich finde es einfach sehr cool und mich hat es sofort neugierig gemacht. Meinung: Auf das Buch hab ich mich sehr gefreut und wenn man den Klappentext so liest, dann bauen sich natürlich gewisse Erwartungen auf und ich für meinen Teil kann nur bestätigen, dass sich meine wirklich erfüllt haben. Das Buch ist auf jeden Fall anders als die meisten Bücher, es ist derbe und hält sich nicht zurück es ist die Geschichte eines jungen Mädchens die vollkommen in der Pubertät steckt und natürlich ist Sex da ein großes Thema, der Wunsch nach Intimität wächst und die Lust erwacht. Sicherlich ist es nicht bei jedem so extrem wie bei Johanna, aber ich fand es trotzallem nicht allzu unrealistisch und überzogen. Johanna denkt sehr viel an Sex und will ihn unbedingt praktizieren, das mag für viele primitiv finden, ich persönlich finde es ziemlih mutig so schonungslos davon zu reden, gerade auch weil es sich um ein 14-16 jähriges Mädchen handelt und Mädchen ja generell schnell abgestempelt werden wenn sie so freizügig sind Ich persönlich hab Johanna sehr schnell ins Herz geschlossen, weil sie so offen ist und es ihr egal ist was andere davon halten, sie ist jung und möchte Erfahrungen sammeln und ich fand es durchaus spanned sie auf diesem Weg zu begleiten - auch wenn mein Weg da ein ganz anderer war.^^ Johanna ist glaube ich schon ein bisschen schwierig und ich kann mir gut vorstellen, dass nicht jeder mit ihr klarkommt, ich persönliche finde sie auch sehr extrem gezeichnet, so gibt es häufig peinliche Szenen mit ihr, weil sie sändig über das Ziel hinausschießt und redet ohne zu denken und auch sonst ist ihre Wandlung ganz schön extrem und ihr Weg vielleicht auch nicht immer realistisch. Mit 16 die Schule abbrechen und dann gleich darauf einen Job als Jorunalistin zu bekommen ist schon ganz schön großzügig.. Und auch wenn das ganze in den 90ern spielt und die Suche nach Arbeit noch anders war als heute, war mir das persönlich doch ziemlich weit hergeholt. Aber es scheint als würde in Johanna viel von der Autorin selbst mit einfließen, denn sie hat wohl ähnliche Erfahrungen gemacht wie Johanna. Ganz allgemein mochte ich aber den Ton des Buches, auf der einen Seite ist es frecht und rotzig, weder Johanna noch ihre Familie nimmt ein Blatt vor dem Mund und hier könnte man jetzt meinen typisches Klischee einer sozialschwachen Familie, aber die Familie kann auch anders, sie ist sehr belesen und kulturell interessiert und auch im Umgang mit Fremden können sie sich angemessen verhalten ohne negativ aufzufallen, wenn sie denn wollen. Das mag dem einen oder anderen ein ziemlich starker Kontrast sein, mir persönlich hat gerade das wirklich gut gefallen und so gibt dieses Buch auch Raum für tiefsinnigere Gespräche untereinander. Die Handlung selbst mochte ich persönlich, eben weil sie sehr unverblümt ist. Dennoch ist gerade die Musikszene für mich nicht unbedingt interessant und die nimmt einen großen Teil der Handlung ein, so dass es mir persönlich an manchen Stellen zu langatmig wurde. Fazit: Dieses Buch war für mich mal was anderes, es ist rotzig, derbe und schonungslos direkt, ich hab es als mutig empfunden und fand es besonders schön, dass es trotzallem auch eine Geschichte mit viel Herz ist und von der Liebe einer Familie erzählt.

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