Leserstimmen zu
Böser Samstag

Nicci French

Psychologin Frieda Klein als Ermittlerin (6)

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Dreizehn Jahre ist es her, dass Hannah Docherty, damals noch Teenager, für den brutalen Mord an ihrer Familie verurteilt wurde. Seitdem fristet sie ihr Leben in einer psychiatrischen Klinik. Als Psychologin Frieda Klein gebeten wird, ein Gutachten über Hannahs Zustand zu verfassen, sagt sie nur widerwillig zu- doch was sie vorfindet, entsetzt sie: Hannah ist ein körperlich misshandeltes, stummes Wrack. Was passiert hinter den geschlossenen Türen des Krankenhauses? Und wieso finden sich so viele Ungereimtheiten in Hannahs Verfahrensakten? Je länger Frieda sich mit dem Fall beschäftigt, desto überzeugter ist sie von Hannahs Unschuld. Irgendwas ist damals gewaltig schief gelaufen… Ich fand den Schreibstil angenehm, er lässt flüssiges, schnelles Lesen zu. Der Spannungsbogen beginnt sich langsam aufzubauen und leider flaut er auch immer wieder etwas ab. Die Story selbst dreht sich sehr viel um die Hintergrundermittlungen die doch eher zäh zu lesen sind. Von Hannah selbst ist eher weniger zu lesen. Hier hätte ich mit vielleicht etwas mehr auch im Zusammenhang mit der psychiatrischen Klinik erwartet. Es gab die ein oder andere unerwartete Wendung die ich wieder richtig gut fand. Ich hätte mir etwas mehr Tempo erwartet. Grundsätzlich wird sehr atmosphärisch erzählt. Die Protagonistin wird sehr gut beschrieben und erscheint sympathisch. Ich vergebe für das Buch 4 von 5 Sterne, da sehr atmosphärisch erzählt wird und auch unerwartete Wendungen vorhanden sind. Leider fehlte es mir etwas an Tempo und der Spannungsbogen konnte nicht in der selben Intensität während der gesamten Erzählung gehalten werden.

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Schreibtstil Ich habe vor Jahren schon mal ein paar Bücher von Nicci French gelesen. Aber irgendwie hatte ich den Schreibstil besser in Erinnerung. Der Schreibstil kam mir sehr merkwürdig vor. Vielleicht liegt es an der Übersetzung, aber für mich las sich das Buch stockend. Handlung Frieda Klein soll einen alten Fall neu aufrollen, weil der Detective, der den Fall behandelt hat, in Ungnade gefallen hat. Hannah Docherty soll ihre Familie getötet habe und sitzt seit 13 Jahren in der Psychiatrie. Schnell wird klar, dass es Ungereimtheiten gibt und Hannah scheint unschuldig. Der Hauptfall gefiel mir gut. Er war spannend und man wollte die Wahrheit hinter den Dingen wissen. Der Rest des Buches gefiel mir nicht gut, was aber daran liegen wird, dass ich vorherigen Bände um Frieda Klein nicht gelesen haben. Daher fehlten mir einige Hintergründe und Informationen. Man bekommt eine Dinge aus ihrer Vergangenheit geliefert, aber es reichte mir nicht um warm mit den Personen zu werden. Meine Meinung Das Buch war gut, aber es wäre sicherlich besser gewesen, wenn ich die anderen Teile gekannt hätte. Frieda Klein ist bis jetzt kein Charakter, den ich toll fand. Sie wirkte teilweise sehr gefühlskalt. Ich würde dieses Buch empfehlen, wenn man die anderen Bänder, der Reihe kennt.

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Frieda Klein wollte nun etwas ausruhen und durchatmen, nach den aufregenden Ereignissen in der Vergangenheit, doch dazu soll es nicht kommen. Ein alter Freund fordert einen Gefallen ein. Frieda soll sich um den Fall von Hannah Docherty kümmern, die im Jahre 2001 ihre Familie ermordet haben soll. Seitdem sitzt sie in einer psychiatrischen Klinik, in der sie misshandelt und mit Medikamenten vollgestopft wird. Frieda spricht mit Hannah und ist von der Unschuld der Frau überzeugt. Mit ihrem Freund von der Polizei Karlsson und Yvette Long sowie noch weiteren Leuten versucht Frieda, die Unschuld von Hannah zu beweisen. Doch einigen Menschen scheint dies gar nicht zu gefallen und somit begeben sich Frieda und ihre Helfer in große Gefahr. Dies ist der 6. Band dieser Reihe. Ich habe die vorherigen Bände leider nicht gelesen. Frieda Klein hat mir sehr gut gefallen, dickköpfig ohnegleichen setzt sie ihre Ideen und Vorhaben durch, was überaus sympathisch rüberkommt. Auch die anderen Charaktere waren authentisch dargestellt, es gab verschiedene Handlungsstränge und viele Dialoge, die mich manchmal aus dem Lesefluss herausbrachten, aber als ich mich daran gewöhnt hatte, flog ich nur so über die Seiten. Der Schreibstil hat mir ansonsten sehr gut gefallen und auch die falschen Fährten, die gelegt wurden, waren perfekt und machten dieses Buch umso spannender. Auch die privaten Details der verschiedenen Charaktere waren gut dosiert eingebunden und man konnte sich so von jedem ein gutes Gesamtbild machen, was für mich in einem Krimi oder Thriller immer sehr im Vordergrund steht. Die Auflösung des Falles fand ich leider nicht ganz gelungen, da bei mir einige Fragen unbeantwortet blieben. Fazit: Ein spannender Thriller mit interessanter Handlung und tollen Charakteren. Aufgrund des zu Anfang bestehenden stockenden Leseflusses und dem für mich nicht ganz gelungenen Ende vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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Meine Meinung: Die anderen Teile der Reihe habe ich bisher nicht gelesen. Doch das hatte keine Rolle für das Verständnis für das Buch. Ich bin gut in die Geschichte um Frieda Klein reingekommen. Sie ist mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist eine unkonventionelle Ermittlerin, welche als Psychologin einen anderen Blick auf die Vorgänge hat. Man erlebt sie bei den Ermittlungen und auch bei psychologischen Sitzungen mit Patienten. Das Autorenduo hat nach meiner Meinung sehr gut recherchiert, wie eine Psychologin arbeitet. Die Idee der Geschichte fand ich sehr interessant und fand es, dass sie gut umgesetzt worden ist. Aber ich musste mich zuerst an den Schreibstil gewöhnen, denn das Autorenduo hat sehr viele direkte Reden benutzt und musste sich konzentrieren wer gerade spricht. Auch war der Schreibstil auch sehr detailreich, was mich aber nicht gestört hat. Die Spannung ist seit Beginn der Geschichte vorhanden, in der Mitte hat sie etwas abgeflacht und gegen Ende wurde es wieder richtig spannend. Böser Samstag konnte ich nicht mehr aus der Hand legen, denn ich wollte unbedingt wissen wer Hannahs Familie ermordet hat. Für mich war von Anfang an klar, dass sie keine Schuld an der Ermordung hat. Ich danke dem Bloggerportal und dem Penguin Verlag für die Bereitstellung dieses Leseexemplars. Die anderen Teile der Reihe um Psychologin Frieda Klein - Blauer Montag, Band 1- Eisiger Dienstag, Band 2- Schwarzes Mittwoch, Band 3- Dunkler Donnerstag, Band 4- Mörderischer Freitag, Band 5- Böser Samstag, Band 6 - Blutroter Sonntag, Band 7- Band 8 noch nicht erschienen Fazit: Ein spannender Thriller bzw. Kriminalroman, der eine eigenwillige Protagonistin hat.

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Böser Samstag von Nicci French, der wohl sechste Fall für Psychologin Frieda Klein war mein erster aus der Reihe. Schade für mich das ich keinen vorherigen gelesen habe denn es wird noch oft auf andre Fälle Bezug genommen. Die sympathische Psychologin Frieda will oder darf eigentlich nicht mehr als Beraterin für die Polizei arbeiten. Dennoch wird von einem ein Gefallen eingefordert. Frieda soll eine Patientin aus einer forensischen Psychiatrie begutachten und nach Ermittlungsfehlern des vor 13 Jahren begannenden Massenmord an der Familie der Patientin Hannah forschen. Frieda merkt schon bald das da etwas nicht stimmt, muss aber gegen Widerstand der Polizei ankämpfen und auf eigene Faust weitermachen. Ein wirklich spannender Thriller, fein gesponnen, ausdrucksstark, mit sympathischen Charakteren. Auch das mehr oder weniger offene Ende eines anderen Falls von Frieda Klein hat mich neugierig gemacht auf den nächsten Thriller. Die Titel der Reihe finde ich etwas einfallslos und der Name *Frieda Klein* passt irgendwie nicht nach London was mich aber nicht davon abhalten wird weitere Thriller dieser Reihe zu lesen. 5***** von mir für diesen Klasse Thriller

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Sie hört eine Stimme, und jemand schaltet eine Lampe an. Zwei an Ketten aufgehängte Neonröhren spenden ein schwaches, fahles Licht. Eine von beiden, diejenige auf der linken Seite, flackert und surrt. Mit distanziertem Interesse blickt sie auf ihr Blut hinunter. Es ist nicht rot, sondern eher kastanienbraun und wirkt klebrig und dick. Der Kopf sinkt nach hinten, sodass sich ihr Blick nach oben richtet. Sie hört eilige Schritte, Gummisohlen, die über die Fliesen quietschen. Zunächst sieht sie nur den grünen Stoff der Kit- tel. Dann beugen sich die Gesichter dicht über sie. Sie spürt Hände, die ihr die Kleidung vom Leib schneiden, und hört murmelnde Stimmen. Ich habe mich beim Lesen recht schnell in die Geschichte und die Handlungen eingefunden. Die Spannung hat sich beim Lesen langsam aufgebaut. Beim Lesen muss man selber auch Rätseln ob die Hannah unschuldig ist und macht sich eigene Gedanken und sucht Lösungen. Ich habe versucht auch eine Lösung zu finden, man spannt Verbindungen, sucht Lösungen und versucht auch zwischen den Zeilen zu lesen. Im Ganzen hat mir die Spannung, die Geschichte und der Schreibstil gefallen. Jedoch ist der Schreibstil nicht für jeden was. Das Buch und der Autor haben mir gut gefallen und ich kann den PSYCHOTHRILLER Böser Samstag nur empfehlen.

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Dies ist der sechste Teil der Reihe um die ermittelnde Psychologin Dr. Klein, es ist jedoch nicht zwingend notwendig, die weiteren Teile auch gelesen zu haben. Einige Querverweise auf bisherige Ermittlungen oder die Beziehungen zu Friedas Bekannten mögen sich jemandem, der diesen Teil zuerst liest, nicht ganz erschließen, der Haupthandlung kann man jedoch trotzdem folgen. Was diesen Thriller ausmacht, sind drei verschiedene Punkte. Zum Einen die Frage, ob Hannah tatsächlich unschuldig ist, worüber man als Leser durchaus rätseln kann. Zum Anderen die erschreckenden Szenen aus Hannahs Anstalt, die für sich alleine genommen schon Stoff für einen Thriller oder gar Horror bilden könnte. Und zum Schluss natürlich die Ermittlungsarbeit, die Frieda leistet. Hier werden die Leben der Ermordeten und die von Hannah aus verschiedensten Blickwinkeln gezeigt, die erst langsam ein vollständiges Bild zeichnen. Spekulationen über Verdächtige drängen sich mehrfach auf und es werden auch einige interessante Skandale im friedlichen Familienleben beleuchtet. Der Ruhepol in einer aufregenden Handlung ist Frieda. Diese hat eine kühle, nachdenkliche Art, die ganz im Gegensatz zu den verschiedenen aufgewühlten oder aufgeregten Charakteren des restlichen Romans steht. Gerade das ist der große Clou an den Romanen von Nicci French - Frieda ist anders als andere Ermittler. Durch die besondere, gelassene und intelligente Protagonistin kann sich die Handlung rund um Hannah und die Morde in Ruhe gestalten und die Leser können ihre eigenen Vermutungen anstellen, was damals wirklich geschehen ist, überraschende Wendungen inklusive. Erneut kann ich den Roman Thrillerfans nur empfehlen - ob man die vorherigen Bände nun gelesen hat oder auch nicht.

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Dies ist der sechste Teil einer Serie, kann jedoch auch unanbhängig voneinander gelesen werden. Ich habe es auch getan und mir hat es auf den Inhalt bezogen an nichts gefehlt. Wer jedoch die persönliche Entwicklung der Protagonistin und die Nebenfiguren näher kennen lernen möchte, sollte die Bücher der Reihe nach lesen. Plot: Ein alter Bekannter fordert einen Gefallen ein, erstmal ist also nichts mit aufatmen und zur Ruhe kommen, denn sie soll einen alten Fall wieder aufrollen und lösen. Dazu besucht sie Hannah in der Psychiatrie und möchte mit ihr sprechen, doch auch für psychiatrische Verhältnisse ist die Frau in einem miserablen Zustand, was bei den Behandlungen, die sie erfährt, kein Wunder ist. Frieda bekommt Ermittlungshilfe von Yvette und gemeinsam nehmen sie die Arbeit auf, doch es gibt so einige Menschen, die davon nicht sonderlich angetan sind. Die Geschichte wird durch unterschiedliche Handlungsstränge erzählt, hauptsächlich ist Hannah jedoch der Mittelpunkt. Der Leser wird auf falsche Fährten gelockt, sodass lange nicht klar ist, wer nun die Tat begangen hat. Das hat mir sehr gut gefallen, denn das ist für mich bei einem Thriller eigentlich die Grundvoraussetzung. Das Einzige, dass mich ein wenig gestört hat, war, dass manche Handlungen der Figuren etwas zu konstruiert auf mich gewirkt haben, damit es eben zur Geschichte passt, aber das ist sicher Geschmackssache. Figur: Ich mochte Frieda Klein sehr gut leiden, denn sie hat einen ausgeprägten Dickkopf, was ihr natürlich bei ihren Ermittlungen zugute kommt. Noch dazu ist sie sehr ehrgeizig und legt eine hohe Ausdauer an den Tag, wenn sie sich an etwas fest gebissen hat, dann führt sie es auch zu Ende. Sie legt großen Wert auf Fairness und Gerechtigkeit und tut alles, um Hannah zu entlasten, die in Frieda's Augen unschuldig ist. Schreibstil: Bei den zahlreichen Dialogen hatte ich anfangs ein bisschen Schwierigkeiten, mich zu orientieren, hatte dann aber schnell raus, wer wann spricht, wenn einige Leute zusammen sind. Mir haben die vielen detailreichen Beschreibungen sehr gut gefallen, ich habe das bei Thrillern oder Krimis generell immer gerne, damit ich an den Ermittlungen teilnehmen kann. Das ist dem Autorenpaar hier wirklich sehr gut gelungen. Fazit: Mir hat die Folge so gut gefallen, dass ich die Reihe irgendwann von Anfang an lesen möchte. Für alle Leser geeignet, die Krimis und Thriller mögen, denn streckenweise habe ich die Geschichte eher als Krimi empfunden, sie hatte aber auch Thrillerelemente. Für mich ist die Geschichte nicht klar zu kategorisieren.

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