Leserstimmen zu
Wildboy - Die Stimme des weißen Raben

Jacob Grey

(4)
(4)
(1)
(1)
(0)
€ 11,99 [D] inkl. MwSt. | € 11,99 [A] | CHF 14,00* (* empf. VK-Preis)

Inhalt Seit acht Jahren lebt der dreizehnjährige Caw mit seinen Raben in einem Nest auf einem Baum. Er erinnert sich kaum an das Leben zuvor, nur vereinzelte Bilder erreichen ihn in seinen Träumen. Da niemand von den Menschen seine Beziehung zu den Raben versteht, hält er sich von ihnen fern. Doch dann rettet er Lydia und ihren Vater vor einigen Ausbrechern, was ihm einen Stoß in eine ganz neue Welt versetzt. Caw erfährt von seinem Schicksal als Wildstimme und seiner Vorbestimmung, die ihn einem gefährlichen Gegner gegenüber treten lässt. Meine Meinung Jacob Grey hat hier einer wunderbaren Idee Leben eingehaucht. Die Idee von den Wildstimmen und ihrer Macht ist überaus faszinierend. Auch die Umsetzung ist dem Autor wirklich gut gelungen. Die Wildstimmen selbst, sind einzelne Personen, die mit einer einzelnen Tierart kommunizieren können. Sie haben bestimmte Kräfte über diese Tiere, weshalb sie sich ein Leben ohne sie kaum vorstellen können. Manchen Wildstimmen werden besondere Kräfte nachgesagt, die zum Teil durch Artefakte aktiviert werden können. Caw hat von all dem keine Ahnung. Seit er fünf ist, teilt er sein Leben ausschließlich mit den Raben. Er hat sich nie gefragt, weshalb er diese versteht oder weshalb ihn diese sein Leben lang begleiten. Sie sind seine Familie und diese nimmt man an, egal wie sie ist. Doch Caw hat auch keine Ahnung von seiner Macht, denn bisher war niemand da, der ihn anleiten konnte. Bisher hat er ja doch versucht so viel Abstand wie möglich zu den Menschen zu halten. Sein Abenteuer beginnt damit, dass er einen Gefängnisausbruch beobachtet und schließlich verhindert, dass ein Mann und dessen Tochter verletzt werden. Diese Tochter, Lydia, wird schließlich seine Freundin. Sie versucht nach und nach ihn aus seiner Einsamkeit zu holen. Mit Lydia beginnt Caw aus sich hinaus zu gehen. Doch durch sie wird er auch aus seinem gemütlichen Leben gerissen. Plötzlich muss er sich mit den verrücktesten Dingen auseinander setzen und sich einer Vergangenheit stellen, die sein Unterbewusstsein tief vergraben hat. Caw macht während der Handlung eine tolle Entwicklung durch. Er mausert sich von einem einsamen introvertiertem Jungen, zu einem mutigen Kämpfer, der Freunde findet und seine Vergangenheit entdeckt. Seine Entwicklung erscheint nicht übertrieben, denn auch wenn er sich vielem stellt, er ist dabei nicht ohne Angst. Er ist kein perfekter Held und das macht ihn sympathisch. Doch dieses Buch bietet auch so manch düstere Momente. Zum einen ist es sicherlich das Geheimnis um den schwarzen Sommer, das erst nach und nach gelüftet wird. Und natürlich Caws Gegenspieler, der geheimnisvolle Spinnenmeister. In diesem Zusammenhang entführt der Autor seiner Leser auch noch an einen unwiklichen Ort um die Spannung zu steigern, was ihn durchaus gelingt. Ein wenig schade ist allerdings, dass die ausgewählten Tiere der gegnerischen Wildstimmen dann doch etwas zu typisch waren. Die meisten von ihnen werden eh immer als negativ angesehen. Wo hingegen die Wildstimmen, die Caw dann kennen lernt, mit ihren Tieren eher schwächlich und unschuldig erschienen. An Spannung wurde hier nicht gespart, dabei blieben der Stil und Sprache allerdings jugendlich. Wenn aber die Geschichte für sich betrachtet wird, ist sie für jüngere Leser nicht wirklich gut geeignet. Insbesondere zum Schluss, wo der Tod näher thematisiert wird, dürften diese nicht die ganze Bandbreite erfassen. Fazit Jacob Grey schreibt voller Fantasie, Magie und Spannung über die Geschichte eines dreizehn jährigen Jungen. Auf sich allein gestellt, hat er nur die Raben auf seiner Seite, bis ein Ereignis sein ganzes Leben umkrempelt. Ein Abenteuer voller Geheimnisse und Kämpfe erwartet ihn, dessen Ausgang nur weitere Fragen aufwirft. Ein durchaus empfehlenswerter Titel.

Lesen Sie weiter

Fantasyabenteuer Hörbuch Wildboy In diesem Hörbuch geht es um einen Jungen der in einem Baumhaus wohnt mit 3 Raben. Caw wirkt sehr interessant und es kommt nach und nach viel interessantes zum >Vorschein womit ich nie gerechnet hätte. Caw wurde damals von seinen Eltern gerettet,bevor diese vom bösen getötet wurden und er erinnert sich nicht an irgendwas. Er weiss nur das er bei seinen Raben lebt im Baumhaus und mit seinen Raben sprechen kann. Im Laufe der Story kriegt man mit,das das Böse wiedergeweckt werden soll aus dem Reich der toten. Was natürlich verhindert werden soll,aber nicht einfach gemacht werden soll. Caw lernt Lydia kennen und merkt plötzlich das es ja auch ein Leben ausserhalb seiner Raben gibt,mit denen er sprechen kann. Lydia wird im immer symphatischer und diese scheint auch Geheimnisse zu bergen,denn als caw zuhause bei ihr auftaucht und die Eltern Caw kennenlernen fallen die Eltern aus allen Wolken. Warum wohl? Fazit: Die Verbundenheit mit Tieren wird in diesem Hörbuch sehr fasziniert dargestellt und es ist sehr interessant. Wildboy wilder Junge macht wirklich Sinn,da er sonst so zurückgezogen lebte mit seinen Tieren,aber diese wandlung fand ich sehr toll von einem zurückgezogenen Jungen,der mit den Menschen wenig zu tun haben möchte zu einem Jungen,der langsam sehr langsam aber sicher Nähe zulässt und sich auch Menschen anfängt verbunden zu fühlen. Nach und nach merken beide,das sie mehr gemeinsamkeiten haben als gedacht. Denn sie können beide mit Tieren sprechen,jeder mit einer eigenen Tierart. Aber das kommt erst im Laufe des Buches zum Vorschein. Desto interessanter wird es mit der Zeit.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung: Das Buch habe ich für eine Blogtour bekommen und obwohl ich vom Thema und dem Klappentext vor dem Lesen sehr begeistert war und ich mich auch nie daran stören würde, dass es ein Kinderbuch ist, das ich lese, kann ich euch nun vorweg schon sagen, dass mich Wildboy leider nicht überzeugen konnte. Obwohl die Thematik sehr vielversprechend war, habe ich schon zu Beginn feststellen müssen, dass der Klappentext zu viel verrät. All die Dinge, die schon genannt werden (Wildstimmen, der Spinnen-Meister etc.) sind am Anfang des Buches noch etwas, was nicht bekannt ist und eigentlich schon mal gar nicht vermutet werden könnte. Noch dazu werden manche Aspekte sogar erst nach der Hälfte des Buches aufgegriffen und erklärt. Das nimmt natürlich enorm die Spannung und auch die Lust am Lesen, weil man alles, was man sich eigentlich beim Lesen erarbeitet hat schon weiß. Caw und Lydia, die beiden Protagonisten des Buches waren mir allerdings sehr sympathisch. Ihre Köpfe stecken voller kindlicher Energie, die vom Autor sehr gut rübergebracht wurde. Auch Caws Raben und vor allen Dingen die Bösewichte des Buches waren sehr toll und detailliert beschrieben und ein sehr genaues Bild wird beim Lesen im Kopf des Lesers geformt. Genauso verhält es sich auch mit Blackstone. Der fiktiven und düsteren Stadt, die Jacob Grey für Wildboy erschaffen hat. Ein bisschen erinnert sie mich ja tatsächlich an Gotham City, was mir sehr gefallen hat. So gesehen ist der Aspekt der Ausgestaltung des ganzen Buches wirklich sehr gut gelungen und so eigentlich schon das einzige gute am Buch. Denn neben dem riesigen Klappentext Problem reihen sich weitere Kritikpunkte, die ich beim Lesen bemerkt habe und die mich sehr gestört haben. Der Schreibstil ist ganz solide und nichts Außergewöhnliches. Gerade für ein Kinderbuch hätte er ein bisschen spannender sein können aber naja. Wo wir aber gerade beim Thema Kinderbuch sind, kommt für mich eigentlich der gravierendste Kritikpunkt. Wildboy wird als Kinderbuch vermarktet und verkauft und ich muss ehrlich sagen, wäre ich etwas älter und Mutter, ich würde meine Kinder dieses Buch NICHT lesen lassen. Ich bin nicht verweichlicht und lese nur locker leichte Contemporary Romane. Nein. Auch bei mir darf es mal ein wenig Game of Thrones-mäßiger zugehen. Das erwarte ich aber nicht in einem Kinderbuch, das so vermarktet ist, dass auch locker Grundschulkinder zu ihm greifen könnten. Tiere werden umgebracht, Gewalt beherrscht das Buch und das darf meiner Meinung nach in einem Kinderbuch nicht sein. Und obwohl ich erwachsen bin, hat mich das Buch so an manchen Teilen schon sehr mitgenommen. Besonders weil ich eben auch der Typ Menschen-sind-ok-aber-bitte-keine-Tiere bin. Ein bisschen Action darf gerne sein aber ein Buch, das ich als 21-jährige nicht besonders gut wegstecke, sollte keinem Kind gegeben werden. Abgesehen von diesem Aspekt beinhaltet das Buch außerdem noch eine Menge Logikfehler. An vielen Stellen hat es sich der Autor einfach viel zu leicht gemacht. Hierbei möchte ich euch gerne ein Beispiel geben, welches zum Glück auch nicht so viel spoilert. Caw lebt in einem Baumhaus mitten in einem Park in einer großen Stadt. Seit mehreren Jahren mit drei Raben zusammen. Ich kann und will mir einfach nicht vorstellen, dass in all den Jahren kein Parkbesucher einen verwahrlosten Jungen bemerkt hat, der scheinbar obdachlos mit seinen Raben durch den Park zieht und sich dort auch ein großes Baumhaus gebaut hat. Nein, das wird natürlich auch nicht entdeckt. Nachdem Lydia Caw kennenlernt lädt sie ihn kurzerhand zum Essen zu sich nach Hause ein. Und selbst wenn die Menschen im Park jahrelang ignorant waren und Caw anscheinend nicht bemerkt haben, wieso setzen Lydias Eltern einen 12-jährigen Jungen einfach ohne Bedenken an ihren Tisch und glauben ihrer Tochter auch noch, Caw wäre 16 und dürfte alleine wohnen? Selbst wenn Caw aussehen würde wie 16, wer erlaubt seiner 12-jährigen Tochter Zeit mit einem 16-jährigen Fremden zu verbringen. Anhand dieser beiden kleinen Beispiele seht ihr schon, wie viele und eigentlich sogar schwerwiegende Logikfehler sich durchs ganze Buch ziehen. Theoretisch könnte ich euch noch mehr auszählen, wenn ich euch dann nicht spoilern würde…. Bewertung: Zusammengefasst war Wildboy eine wirkliche Enttäuschung. Nachdem mich die Idee noch überzeugen konnte und das Worldbuilding auch sehr toll war, hat mich der Rest nur noch bitter enttäuscht. Der Klappentext verrät zu viel und nimmt so Spannung, der Schreibstil ist nur ok und Logikfehler reiht sich an Logikfehler. Am schlimmsten finde ich aber, dass das Buch und die ganze Gewalt, die in ihm steckt nichts für Kinder ist und ich das Buch meinen Kindern nicht mit ruhigem Gewissen zum Lesen geben würde. So kann ich Wildboy leider nur 2 von 5 Füchschen geben.

Lesen Sie weiter

Der 13-jährige Caw lebt in einem Baumhaus zusammen mit seinen drei Raben. Er hat kein anderes Zuhause, er hat sich nie gefragt, warum er die Sprache der Raben sprechen kann und er meidet die Menschen – bis auf einen einzigen: das Mädchen Lydia. Erst nach und nach erfahren Caw und Lydia, was ihr Schicksal ist: sie gehören zu den Wildstimmen, zu den besonderen Menschen, die durch ein magisches Band mit der Welt der Tiere verbunden sind. Doch diese magische Welt ist bedroht: Der fürchterliche, machthungrige Spinnen-Meister hält sie in seinem Würgegriff. Es gibt nur einen einzigen Weg, um ihn zu besiegen – und nur Caw und seine Raben können diesen Weg gehen. Ich liebe es Hörbücher anzuhören! Vorallem solche, wo man garnicht mehr aufhören kann. Und Wildboy gehört auf jeden Fall dazu. Caw ist ein richtig toller Charakter. Er ist so mutig und unerschrocken, aber auch authentisch was mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte hatte einen spannenden Verlauf. Es tauchten immer mehr Charaktere auf, zum Einen welche, die unglaublich toll waren, aber auch welche die nicht so nett waren. Man merkt, dass sich der Autor viel Mühe gegeben hat, alles authentisch klingen zu lassen. Manchmal dachte ich, was wäre, wenn es die Wildstimmen wirklich geben würde. Die Idee war sehr gut und auch gut umgesetzt, sodass es mir Spaß gemacht hat, der Geschichte und der Handlung allgemein zu folgen. Caw meidet die Menschen, ausßer Lydia mit der er Kontakt hat. Sie ist sehr herzlich und hilft Caw in allem möglichen Lebenslagen. Da Caw keine Eltern hat, lebt er außer mit seinen drei Raben sehr einsam. Lydia bringt ihn wieder zurück ins Leben und das konnte man spüren. Wäre da nicht der Spinnenmeister, der versucht die magische Welt der Wildstimmen zu zerstören. Ein spannender Kampf um nicht nur Caws Schicksal. Für diese Geschichte ist Oliver Kube der perfekte Sprecher. Er kann mit seiner Stimme super umgehen und weiß wie man es spannend macht. Seine Stimme hat mich gefesselt, sodass die Geschichte selbst in ruhigeren Passagen nie langweilig wurde. Er hat es geschafft die Authentizität, die dem Autor wichtig war, auch so rüberzubringen. Durchweg positiv.

Lesen Sie weiter

Warum dieses Buch? Das Cover hat mir sehr gut gefallen und ich liebe Geschichte, in denen Menschen mit Tieren sprechen können. Außerdem hat mich der Text über den Autor sehr erstaunt und zum Lächeln gebracht! Klingt sehr mysteriös! „Von dem geheimnisvollen Jacob Grey ist wenig bekannt. Angeblich lebt er in den USA in einer großen Stadt, wo er nachts durch die Straßen streift, immer auf der Suche nach neuen dunklen und wunderbaren Geschichten. Er liebt alle Tiere, und ebenso wie sein Held spricht er mit Raben – aber niemand weiß, ob er ihre Antworten versteht.“ ************************************************* Meine Meinung: Was hat mir an diesem Hörbuch nicht gefallen? Hier ärgert mich ganz eindeutig wieder der Klappentext, da dieser viel zu viel verrät. Warum deckt dort schon jemand die Geheimnisse auf, die man als Leser oder Hörer mit der Geschichte entdecken möchte? Der Klappentext nimmt der Geschichte zum Teil die Spannung, weil man ja sowieso schon weiß, was kommt. Das ist sehr schade! Dabei ist die Geschichte so gut! Teilweise erinnert mich die Geschichte des Bösen ein wenig an Voldemort und seine Schergen. Manches war schon sehr ähnlich. Die Altersangabe von 11 Jahren finde ich nicht passend. Ich denke, für 11 Jährige ist diese Geschichte teilweise zu traurig und zu grausam (Tiere werden zu Mördern, Menschen foltern andere Menschen, Totenreich, Kind lebt alleine, keiner kümmert sich). Meine Tochter ist 10 Jahre alt und auch in einem halben Jahr würde ich ihr diese Geschichte nicht geben wollen. Wer natürlich schon „Harry Potter“ gelesen hat, wird auch hier nicht zu ängstlich sein! ******************************************** Was hat mir gut gefallen? Die Idee der Wildstimmen – Menschen, die eine besondere Beziehung zu einer Gattung von Tieren haben. Die Beschreibung dieser Menschen gefällt mir sehr gut und ich habe direkt überlegt, welche Wildstimme ich denn persönlich gerne sein würde. Die Interaktion zwischen Tier und Mensch hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und sehr imponiert. Die Raben sind wirklich klasse und vor allem teilweise auch witzig! Die Geschichte von Caw und seinen Raben ist anfangs sehr traurig und mysteriös. Nach und nach lösen sich die Geheimnisse auf und man versteht das ganze Paket. Lydia spielt ebenfalls eine sehr große Rolle. Sie ist mir besonders sympathisch und gibt der Geschichte mit ihrer Art ein wenig Pep! Auch die Nebencharaktere sind meiner Meinung nach gut ausgearbeitet. Sie runden die Geschichte ab. Es handelt sich insgesamt um ein recht spannendes Märchen, das mitreißend ist. Ich habe beim Hören des Öfteren nach Raben Ausschau gehalten. Dieser Band ist in sich geschlossen, weist aber schon auf einen weiteren Teil hin. Der Sprecher „Oliver Kube“ liest die Geschichte wirklich gut. Seine Stimme passt vor allem sehr gut zu Caw und lässt ihn beim Hören lebendig werden. Oliver Kube gibt aber auch allen anderen Charakteren – auch den Tieren – ihre eigene Persönlichkeit und schafft es, mich wirklich von der Geschichte zu überzeugen! ************************************* Fazit: Leider verrät der Klappentext schon viel zu viel des Inhalts, so dass man bereits eine CD hören muss, um überhaupt so weit zu kommen. Caws Geschichte hat mich mitgerissen und ich haben mir danach gewünscht, auch eine Wildstimme zu sein! Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen!

Lesen Sie weiter

Klappentext „Der 13-jährige Caw lebt in einem Baumhaus zusammen mit seinen drei Raben. Er hat kein anderes Zuhause, er hat sich nie gefragt, warum er die Sprache der Raben sprechen kann und er meidet die Menschen – bis auf einen einzigen: das Mädchen Lydia. Erst nach und nach erfahren Caw und Lydia, was ihr Schicksal ist: sie gehören zu den Wildstimmen, zu den besonderen Menschen, die durch ein magisches Band mit der Welt der Tiere verbunden sind. Doch diese magische Welt ist bedroht: Der fürchterliche, machthungrige Spinnen-Meister hält sie in seinem Würgegriff. Es gibt nur einen einzigen Weg, um ihn zu besiegen – und nur Caw und seine Raben können diesen Weg gehen.“ Gestaltung Zentral sind auf diesem Cover eindeutig der Kopf des weißen Raben sowie der Kopf des Jungen, welcher den Protagonist Caw darstellt. Der Zeichenstil der Figuren gefällt mir allerdings nicht so gut und auch die Farbgebung von blauem Titel und grünbraunem Hintergrund sagt mir nicht so zu. Umgeben sind die beiden Figuren von sehr vielen grünbraunen Blättern, die wie ein Wald aussehen sollen. Der Titel ist zentral unter diesen beiden Figuren abgedruckt. Das Besondere an ihm? Er schimmert Metallicblau! Ich finde, dass dies in Natura ganz toll aussieht! Meine Meinung Ich muss gestehen, dass „Wildboy“ zunächst vollkommen an mir vorbeigezogen ist. Ich habe dieses Buch weder in der Verlagsvorschau noch auf sonstigen Buchseiten oder Buchblogs gesehen. Vermutlich habe ich einfach „daran vorbei geschaut“. Immerhin sagt mir das Cover, wie oben bereits beschrieben, nicht sonderlich zu. Als ich dann jedoch den Klappentext las, nachdem ich von einer Bekannten gehört hatte, dass sie von diesem Buch begeistert sei, war mein Interesse geweckt. Denn sowohl Cover als auch Klappentext klingen eindeutig nach Fantasy. Was also würde mich hier erwarten? Zunächst muss ich ja sagen, dass ich bei der Verbindung eines Jungen mit Raben sofort an „Krabat“ denken musste. Daher habe ich ein sehr düsteres Werk, das sich ein wenig mit Zauberei und Magie befasst, erwartet. Und das traf dann auch auf „Wildboy“ zu. Ich fand es hatte für ein Kinderbuch eine sehr dunkle, bedrückende Atmosphäre. Protagonist ist der 13jährige Caw, der in einem Wald nur mit Raben aufwuchs, da er eine Waise ist. Er besitzt zudem die besondere Begabung, dass er mit den Raben kommunizieren kann. Und diese Fähigkeit ist es auch, um die sich die Handlung in „Wildboy“ dreht. Wie schon der Klappentext verrät, ist Caw eine sogenannte „Wildstimme“. Dies bedeutet, dass er eine besondere Verbindung zu den Tieren hat und dass er magisch begabt ist. Erzählt wird der Roman in der dritten Person Singular in der Vergangenheitsform. Die Erzählstimme konzentriert sich dabei größtenteils auf Caw und die Handlungen sowie Erlebnisse, die ihn umgeben. Wenn die Tiere mit Caw reden, so ist dies in Kursiv geschrieben. So hebt sich die Unterhaltung deutlich vom restlichen Text ab. Auch der Schreibstil des Autors Jacob Grey ließ sich flüssig lesen und seine fiktionalen Orte wie Blackstone oder den Fluss Blackwater konnte man sich halbwegs gut vorstellen. Ich schreibe hier bewusst „halbwegs“, weil es für meinen Geschmack an manchen Szenen noch deutlicher hätte beschrieben werden können, damit ich vor meinem geistigen Auge ein Bild von dem Ort habe. Die Figuren fand ich zwar sympathisch, allerdings haben sie mich nicht wirklich erreicht. Ich konnte jedem verschiedene Charaktereigenschaften zuweisen. Dass die Figuren also nicht gut genug ausgearbeitet wären oder zu flach blieben, das war nicht das Problem. Viel mehr hatte ich einfach den Eindruck, dass die Figuren es nicht geschafft haben, dass mich ihr Schicksal berührt. Sie haben, umgangssprachlich gesagt, „vor sich hingehandelt“, aber bei mir keinerlei Mitgefühl ausgelöst oder mich dazu veranlasst, dass ich mit ihnen mit gefiebert hätte. Die Handlung war allerdings durchaus spannend und wurde auch konstant auf einem hohen Level gehalten. Nach einer kurzen Einführung jagt ein Höhepunkt den Nächsten. Fazit „Wildboy“ ist der Auftakt einer neuen Fantasy-Tilogie rund um einen Jungen, der mit Tieren sprechen kann und der voller Magie steckt. Die Handlung ist durchaus sehr spannend, aber mitgerissen wurde ich nicht wirklich. Die Figuren haben es nicht geschafft, mich zu berühren sowie zu erreichen. Auch hätten die Beschreibungen der fiktionalen Orte für meinen Geschmack etwas schmückender sein können, damit sie auch wahrlich vor dem inneren Auge entstehen. 3 von 5 Sternen! Reihen-Infos 1. Wildboy - Die Stimme des weißen Raben 2. The Swarm Descends (erscheint auf engl. am 27. 08.15) 3. ???

Lesen Sie weiter

Wildboy-Kampf gegen die dunklen Mächte mal anders

Von: Sabine Seyfarth

26.04.2015

Die Covergestaltung gefällt mir im Wesentlichen, allerdings wäre es noch besser gewesen, wenn Wildboy auch wirklich wild aussehen würde und nicht wie ein frisch gebadeter Junge aus der Nachbarschaft. Schade auch, dass in der deutschen Übersetzung der Titel geändert werden mußte und besonders, dass der Hinweis dabei verschwunden ist, der das Buch als ersten Band einer Serie kennzeichnet. Diese Unsitte des deutschen Verlagswesens ärgert mich immer wieder. Story: Ein Junge wird von seinen Eltern gerettet, bevor diese vom Bösen getötet werden. Dieser Junge ist etwas Besonderes, weil seine Mutter etwas Besonderes war. Der Böse wurde getötet und seine Anhänger versuchen nun, ihn aus dem Totenreich zurück zu holen. Diese Geschichte weißt also in der Grundkonstruktion viele Ähnlichkeiten mit Harry Potter auf und ist damit nicht sonderlich originell, aber.. Meine Meinung: Im Gegensatz zu Harry Potter ist der Held hier wirklich allein außer, dass sich die Vögel äußerst fürsorglich um ihn kümmern. Mir ist dieser Junge sehr viel sympathischer, denn er verdient sich seine Anerkennung und wird nicht einfach nur von allen angehimmelt, weil er der Sohn seiner Mutter ist. So wie mir die Charaktere in diesem Buch insgesamt besser gefallen. Es ist nicht eine schwarz/weiß Darstellung. Alle Figuren wirkten auf mich sehr glaubwürdig. Bsonders hat mir die Idee gefallen, dass es um Menschen geht, die jeweils nur mit einer Tierart sprechen können. Nun geht es auch nicht darum, dass es sich bei den „guten“ Tieren nicht unbedingt um Kuscheltiere handelt und was können kleine Tiere tun. Zum Beispiel, was kann ein Tausendfüßer schon ausrichten? Was mich etwas stört ist, dass die Bösen aber wieder mit den Klischee „bösen“ Tieren sprechen können. Aber wir sind ja erst im ersten Band, es werden sich sicher noch weiter Tierarten einmischen und darauf bin ich sehr gespannt. Sehr interessant sind ist es, als Leser auch die Sicht der Tiere zu erfahren. Die Raben, mit denen Wildboy lebt sind eigenständige Charaktere, die vom frechen, immer hungrigen Heißsporn bis zum philosophisch schweigenden Greis reichen und mit zum Lesevergnügen beitragen. Der Autor spielt mit Klischees, setzt sie aber oft mit überraschender Wendung ein. Leider bleiben einige Figuren noch ein wenig blass, aber ich denke da wird in den Folgebänden noch einiges dazu kommen. Ich gehe davon aus, dass wir im ersten Band nur eine kurze Vorstellung der verschiedenen Personen bekamen. Außer Wildboys Freundin und deren Eltern sind alle anderen zunächst nur in der Beziehung zu Ihm erfasst und haben noch wenig eigene Tiefe. Damit ist die neugier geweckt auf deren genaueres Schicksal und die Frage warum sie auf bestimmte Weise reagieren. Das Buch hat sich sehr gut lesen lassen und ich habe es in einem Ritt durchgelesen. Auf jeden Fall empfehle ich das Buch weiter für Kinder, Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene, die eine spannende Geschichten mögen, in der Tiere und Magie kombiniert werden. Ich jedenfalls werde den zweiten Teil gern lesen. Fazit: Ein Jugendbuch, das auf bekannten und beliebten Sujets arbeitet, diese aber auf sehr unterhaltsame und spannende Weise neu erzählt.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung Das Cover ist ein Blickfang und zwar direkt auf den ersten Blick. Es springt dem Betrachter durch seine Farbgebung direkt ins Auge. Der weiße Rabe und der Junge passen toll zur Geschichte. Caw ist bei den Raben aufgewachsen, weil seine Eltern ihn nicht mehr wollten. Zumindest denkt Caw das schon sein ganzes Leben. Doch dann passieren komische Sachen und Caw rettet durch Zufall Lydia und ihren Vater vor einem unheimlichen Mann. Und mit Lydia kommen viele Fragen in Caw´s Leben. Einzig die Raben, allen voran Milky können ihm helfen. Ich muss sagen, dass ich schon lange kein so tolles und fast märchenhaftes Buch mehr in der Hand hatte Caw und seine Raben sind wunderbar geworden. Sie sind voller Humor und Mut, sie sind eine Familie und dass trotz des einen oder anderen Makels. Als Lydia dazu kommt verändert sich die Gemeinschaft und alle müssen lernen mit Veränderungen umzugehen. In Wildboy sind viele Dinge ganz anders als der Leser denkt und Blackstone ist die ideale Kulisse für diese Geschichte. Das Buch ist wahnsinnig spannend. Die "Bösewichte" sind toll geworden und mich hat es ein wenig geschüttelt bei soooo vielen Krabbeltieren ;) Ich wünsche mir unbedingt noch einen Band, obwohl dieser in sich erst einmal abgeschlossen ist. Aber die Charaktere sind so wundervoll, dass ich unbedingt noch mehr von ihnen lesen möchte. Und einige Fragen sind noch immer ungeklärt, daher muss es weitergehen! Fazit Ein fantastisches Buch für magische Lesestunden!

Lesen Sie weiter