Leserstimmen zu
Zeit der Verführung

Emma Wildes

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Zeit der Verführung Von: Emma Wildes Titel: Zeit der Verführung Autor: Emma Wildes VÖ: Februar 2015 Einband: kartoniert/broschiert Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag -Random House Verlage Seitenzahl: 382 Sprache: Deutsch Genre: Roman< - Liebesroman Übersetzer/in: Juliane Korelski Original Titel: Ruined by Moonlight ISBN-10: 978-3-442-38388-7 Die Autorin Emma Wildes wurde in Minnesota geboren,wuchs jedoch in New Mexico auf und lebt heute im Mittleren Westen, was bedeutet die Dame ist schon viel herum gekommen. Sie studierte erfolgreich Geologie in der Illinois State University. Mit Chris, den sie in der Studienzeit kennen und lieben lernte, ist sie glücklich verheiratet, doch das Eheglück wird von drei Kindern gekrönt. Auch wenn sie gerne in ihrem Arbeitszimmer hinter dem Computer sitzt um Romane zu schreiben, so liebt sie es dennoch bei einem schönem Glas Wein als See, in der Nähe ihres Hauses zu sitzen und die Ruhe zu genießen. Lady Elena Morrow, kann sich beim besten Willen nicht erklären wie sie hier in dieses fremde Zimmer, in dieses fremde Bett gelang ist und das noch nicht einmal alleine, wie sie gleich nach dem wach werden feststellen muss.... Immerhin ist ihre letzte Erinnerung gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer Zofe im Theater gewesen zu sein und dann lediglich and er Gaderobe ihre Sachen abgeholt zu haben... Doch ausgerechnet neben dem hinreisenden Frauenverführer Lord Andrew kommt sie zu sich. Sehr zu ihrem Bedauern müssen beide feststellen das sie entführt wurden udn beide wissen nicht wieso... Als sie dann endlich etwas zu essen bekommen, und mit einer Pistole auf Lord Andrew gezielt wird, bleibt den beiden nichts anderes übrig, als die braven gefangenen zu miemen...den ein Entkommen kann es aus diesem runden Turmzimmer nicht geben....alleine schon weil die Fenster viel zu weit oben sind, um erreicht zu werden und die einzige Tür, viel zu masiv ist um sie zu durchbrechen... Die Autorin Emma Wildes schreibt voller Gefühl und schafft es auf diese Weise die Leser völlig in ihren Bann zu ziehen. Sie erschafft eine Welt voller Spannung, Aktion und prickelnder Erotik, welche man einfach nicht zur Seite legen kann, ehe man die letzte Seite zu Ende gelesen hat. Ihre Dialoge sprühen geradezu vor Leben, ebenso wie ihre wunderbar gelungenen Charaktäre. Die Geschichte ist sehr ausgereift und von wirklich überzeugender Persönlichkeit. So macht das abtauchen in eine andere Welt wirklich Spaß!

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Inhalt Verwirrt und halb nackt erwachen Lady Elena Morrow und Randolph Raine, Viscount Andrews, gemeinsam in einem fremden Bett. Obwohl sie sich erst gegenseitig verdächtigen, sehen sie nach einer Weile ein, dass sie von jemand Unbekanntem entführt wurden. Doch so sehr sie auch versuchen herauszufinden, wer dahinter stecken könnte, ihnen fällt niemand ein. Ihr Verschwinden bleibt natürlich nicht unbemerkt, weshalb sich Elenas Vater an Benjamin Wallace, den Earl of Heathton, wendet, damit dieser seine Tochter findet. Obwohl Ben gerade einige Problem hat, hat ihm seine Frau Alicia doch verkündet, sie sei unzufrieden mit ihrer Ehe, nimmt er sie Suche auf. Meine Meinung Im ersten Band ihrer "Whispers of Scandal"-Serie, berichtet Emma Wildes von einer äußerst merkwürdigen Entführung, die ein ehemaliger Geheimagent aufklären soll. Dabei ist nicht ganz klar, weshalb ausgerechnet diese Menschen entführt wurden oder welchen Plan der Entführer verfolgt. Elena Morrow erwacht, nur mit einem Nachthemd bekleidet, ein einem fremden Bett, mit einem Mann. Sie hat keine Ahnung wo sie ist oder wie sie dorthin gekommen ist. Erst glaubt sie, er könnte sie in diese Situation gebracht haben, doch auch er ist ahnungslos. Obwohl ihr Gefängnis ziemlich luxuriös ist, hat sie keinerlei Vermutung, wer für die Entführung verantwortlich sein könnte. Da ihnen keine andere Wahl bleib, kommen sie sich näher. Elena lernt Randolph kennen, als einen doch anderen Menschen, wie der aus den Gerüchten. Da sie aber auch überaus neugierig ist und Randolph doch erfahren, werden sie Gespräche schon bald schlüpfrig und erste Annäherungen finden statt. War dies vielleicht von ihrem Entführer gewünscht? Randolph Raine, Viscount Andrews, ist überall als Frauenheld bekannt, weshalb seine erste Reaktion auf die halb nackte Elena Misstrauen ist. Es könnte schließlich eine Falle sein, damit er sie heiratet. Da dem aber nicht so ist, bleibt nichts anderes übrig als abzuwarten. Normalerweise ist er Frauen gegenüber nicht sonderlich zurückhaltend, dich Elena ist noch unberührt, weshalb er doch versucht Abstand zu halten. Obwohl sie noch unschuldig ist, ist ihr Verstand und ihr Äußeres sehr anziehend, was ihr doch reizt. Ohne es zu wollen, beginnt er für die junge Frau Gefühle zu entwickeln. Benjamin Wallace, Earl of Heathton, ist ein ehemaliger Geheimagent, seit kurzem verheiratet und eigentlich zufrieden. Seine Frau Alicia hingegen, scheint nicht zufrieden zu sein, denn sie wünscht sich mehr Aufmerksamkeit und innige Gefühle von ihrem Mann. Als Alicias Cousine Elena entführt wird, wird Ben gebeten nach ihr zu suchen, was er schleicht ablehnen kann. Da auch Alicia Interesse an der Klärung des Falls zeigt, beginnen sie nach Hinweisen zu suchen. Eigentlich würde Ben seine Frau am liebsten da raushalten, doch gegen Alicia kommt er auch mit dem besten Argumenten nicht an. Zwei unterschiedliche Paare in zwei unterschiedlichen Situationen und doch miteinander verbunden. Das Schöne war aber, dass beide gleich stark bewertet wurden. Keines der Paare wird besonders herausgehoben, ihre Handlungen sind gleichwertig. In beiden Fällen darf man als Leser daran teilhaben, wie die Gefühle zwischen den Charakteren anwachsen und sich entwickeln. Denn obwohl Ben und Alicia miteinander verheiratet sind, sind die Gefühle zwischen ihnen bisher nicht gerade von herzlicher Natur. Emma Wildes beweist in den Dialogen zwischen den einzelnen Pärchen, dass in der Konversation überaus viel Witz stecken kann. Die einzelnen Charaktere sind neugierig und scheuen sich nicht davor Fragen zu stellen, auch wenn diese teilweise unangenehm sind. Bens Nachforschungen sind wirklich interessant gestaltet. Er ist ein Mann mit einer scharfen Beobachtungsgabe und erkennt Zusammenhänge, die andere niemals erkennen würden. Er beweist seinen scharfen Verstand und liebt die Herausforderung, auch wenn diese die eigene Frau ist. Natürlich dürfen die Pärchen so manche romantischen und leidenschaftlichen Stündchen miteinander verbringen. Die gewählten Worte der Autorin, lassen die Zärtlichkeit und die angespannte Atmosphäre beinahe spürbar sein. Fazit Zwei Unbekannte, die einer Entführung zum Opfer fallen und sich dabei verlieben. Ein Mann, der lernen muss, dass seine Frau Zuwendung braucht und Gefühle sehen und erleben will. Bei der Suche nach den Entführten, stößt er allerdings auf einen Gegner, der es perfekt versteht unsichtbar zu bleiben. Spannend und romantisch zugleich, gelingt es der Autorin ihre Leser zu begeistern.

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Zwischen Benjamin Wallace, Earl of Heathdon und seiner frisch angetrauten Frau, Lady Alicia, hängt der Haussegen schief, denn Ben entpuppt sich als recht nüchterner, unromantischer Mann, der seiner Frau kaum Beachtung schenkt. Auch die eheliche Pflicht verkommt so lediglich zu einer verzichtbaren Nebensache, was in Lady Alicia den Plan reifen lässt, ihren Mann zu einer Aussprache zu bewegen. Benjamin fällt aus allen Wolken, reagiert sogar etwas verschnupft, als er erfährt, dass seine Frau von seinen Liebeskünsten gar nicht so angetan ist. Er gelobt Besserung und will fortan ein aufmerksamer Ehemann werden, da Alicia ihm ansonsten mit Sexentzug gedroht hat. Doch dann wird er von Alicias Onkel aufgesucht, der sich mit einer äußerst delikaten Angelegenheit, an ihn wendet. Lady Elena, Alicias Cousine wurde nach einem Theaterbesuch entführt, während ihre Eltern bereits in der Kutsche auf sie warteten. Und auch der berüchtigte Lebemann Lord Andrews gilt seit dem gleichen Abend als verschollen. Benjamin, einst Spion der britischen Krone, soll nun untersuchen, ob beide Entführungsfälle zusammengehören. Währenddessen befinden sich Lady Elena und Lord Andrews tatsächlich in der Gewalt eines Entführers, der sie in einem geheimnisvollen Turm festhält. Zwischen den ungleichen Menschen entsteht während ihrer Gefangenschaft eine Art Verbindung, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten… Der erste Teil der neuen „Whispers of Scandal“ Serie wartet mit den üblichen Zutaten eines Emma Wildes Romans auf. So hätten wir gleich zwei Paare, die sich innerhalb des Romans zusammenraufen bzw. finden müssen, einige sehr prickelnde Liebesszenen und eine leichte und unterhaltsame Story, die ich in diesem Fall jedoch als leider nicht ganz so spannend empfand, wie andere geschriebene Geschichten der Autorin. Der Grund für meine Kritik basiert darauf, dass dem Entführungsplot leider die packenden Höhepunkte fehlen. Zwar wird die Neugierde des Lesers geschürt, weil man bis zuletzt nicht erfährt, wer die Drahtzieher des Ganzen sind (dies wird man wahrscheinlich erst im zweiten Teil erfahren), doch wurde die Rettung für meinen Geschmack viel zu unspektakulär abgehandelt. Zudem fand ich die Handlungsstränge diesmal ein wenig zu dünn konzipiert, als dass sie die Seitenlänge von immerhin 380 Seiten gerechtfertigt hätten. Und dennoch möchte ich für „Zeit der Verführung“ nicht weniger als vier von fünf Punkten vergeben, da ich zum einen die agierenden Protagonisten sehr mochte und auch deren Charakterisierung. Besonders süß fand ich die beiden entführten Lady Elena und Lord Andrews und ihren Umgang miteinander. Während ich oftmals bei anderen Liebesromanen bemängele, dass ich nicht nachvollziehen kann, wieso sich das Heldenpaar ineinander verliebt, weil einfach die gewissen Kennenlerngespräche fehlen, haben Elena und Lord Andrews ja alle Zeit der Welt sich näher zu kommen und das nicht nur aus sexueller Basis. Und auch das eigentlich ineinander verliebte Ehepaar und ihre Schwierigkeiten Nähe und Vertrauen aufzubauen, hat mir beim Lesen oftmals ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, denn deren Dialoge sind zum Teil sehr amüsant beschrieben. Kurz gefasst. Nette, gefällige, prickelnde Historical Romance für Zwischendurch, der jedoch gewisse Spannungsmomente fehlen.

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