Leserstimmen zu
Score

Martin Burckhardt

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Klappentext: Wir schaffen das Paradies auf Erden In einer nicht allzu fernen Zukunft: Regierungen sind abgeschafft, Geld, Gewalt, Krankheiten, Umweltverschmutzung, Ungerechtigkeit ebenso. Nollet heißt das Unternehmen, das Glück für alle garantiert. Aber noch gibt es die „Zone“, wo ein erbarmungsloser Überlebenskampf tobt. Zwischen Utopie und Dystopie entwirft Martin Burckhardt mit dieser fundierten „Social Fantasy“ eine Gesellschaft, die uns viel näher ist, als wir denken. Der erste Satz: Wir, die Bewohner des ECO-Systems, erklären, dass Begriffe wie Geschlecht, Rasse, Religionszugehörigkeit, Kultur oder Identität dem dunklen Zeitalter angehören, ebenso wie der Kapitalismus, der die Menschheit unter das Joch der Ausbeutung gezwungen hat...... Meine Meinung: Auf dieses Buch war ich mehr als gespannt denn ich habe mich gefragt wie der Autor das Szenario aus Dystopie und Utopie umgesetzt hat. Der Gedanke das eine Spielefirma den kompletten Staat ablöst ist mehr als gewagt aber auch umso spannender. Tja was soll ich nach dem lesen sagen? Ich bin wirklich überrascht, klar hatte ich hohe Erwartungen doch ich war mir nicht sicher ob mich dieses Buch wirklich überzeugen kann. Jetzt kann ich sagen dem Autoren ist es gelungen meine Erwartungen sogar noch zu übertreffen, denn diese Geschichte wirkt mehr als realistisch. Eine Zukunft ohne Regierung. Geld, Gewalt, Krankheiten und auch Ungerechtigkeiten alles wurde abgeschafft. Wie klingt das? Das klingt wie das pure Paradies, doch der schöne Schein trügt gewaltig. Der Schreibstil des Autoren ist locker und flüssig dadurch liest sich das Buch mehr als angenehm. Ich habe es in einem Rutsch gelesen, zum Ende hin war ich sprachlos. Dieses ganze Szenario musste ich erste einmal sacken lassen. Ich bin sogar der Meinung das dieses Buch ein wahrer Pageturner ist. Es ist grandios welch eine Welt der Autor in Score geschaffen hat, eben auch weil das ganze mehr als realistisch wirkt. Die Protagonisten wurden authentisch beschrieben genauso wie die komplette Handlung. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht was ich schreiben soll denn dieses Buch muss man einfach gelesen haben um die Begeisterung zu verstehen. Ich empfehle dieses Buch besonders an Leser die gerne Bücher im Dystopie und Utopie Stil lesen, aber hier in Score werden auch IT begeisterte Leser bestens bedient. Das Cover: Das Cover sprang mir regelrecht in die Augen, es zieht einfach jeden Blick auf sich. Die Farbgestaltung passt hervorragend zur Geschichte und ja dieses Cover gefällt mir richtig gut! Fazit: Mit Score - Wir schaffen das Paradies ist dem Autoren ein wahrer Pageturner gelungen der mich von der ersten Seite an mitgerissen hat. Eine realistische und auch nachvollziehbare Handlungen überzeugen auf ganzer Linie. Von mir gibt es daher 5 Sterne!

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Nachdem ich bereits einmal ein Buch in dieser Richtung gelesen hatte, stand schon beim ersten Blick auf “Score” fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Es gibt verschiedene Parallelen zu “Zero” von Marc Elsberg, die schon über den Klappentext bemerkbar sind. Nachdem mir Elsbergs Buch so gut gefallen hatte (auch wenn es etwas beängstigend war), musste ich Martin Burckhardts Sicht unbedingt auch kennenlernen. Schon der Einstieg in den Roman mach deutlich worum es hier geht. Daten sind das geltende Zahlungsmittel, die Überwachung des Einzelnen nahezu lückenlos. Damit geht Burckhardt im Vergleich zu Elsberg sogar noch einen Schritt weiter. Während letzterer sich in Zero noch auf dem Weg zur Realisierung des Zahlungsmittels “Daten” befindet, handelt es sich bei Burckhardt bereits um ein fest etabliertes System. Die Darstellung des Systems ist hierbei äußerst detailiert, wodurch die Grundidee an sich weniger abwegig wirkt. Burckhardt hat es geschaft, den fiktiven Gedanken so auszuarbeiten, dass seine Entstehung wie auch deren Umsetzung fast wie ein logischer Schritt aus der heutigen Gesellschaft heraus erscheinen. Das macht diesen Roman beinahe noch erschütternder als Elsbergs “Zero”. Bereits nach wenigen Seiten war ich gleichermaßen gefesselt wie schockiert. Burckhardts Schreibstil unterstütz im Übrigen diese Wirkung. Er ist erschreckend einfach und an wesentlichen Stellen bildlich. Beim Lesen ist mir mehrfach ein Schauer über den Rücken gelaufen. Wenn Ihr einen Eindruck des Schreibstils gewinnen möchtet, schaut in die Leseprobe. Diese überzeugt direkt. Insgesamt gefällt mir Score von Martin Burckhardt noch besser als Elsbergs “Zero”. Dieser Roman aus dem Knaus Verlag ist einfach noch schockierender was nicht zuletzt an der fertigen Realisierung des Grundgedankens der Daten als Zahlungsmittel liegt. Menschliche Verhaltensweisen, Gedanken, Blicke und Emotionen wirken sich gleichermaßen auf seinen sogenannten Score aus wie Arbeit, Einkäufe und alle anderen Dinge des täglichen Lebens. Zwischenmenschliche Beziehungen und gegenseitiges Interesse kann den Score-Wert der Beteiligten ebenfalls verändern. So faszinierend die daraus resultierenden Möglichkeiten sind, genauso erschreckend sind sie aber auch – eben wie auch alle Randerscheinungen und Nebenwirkungen. Insgesamt gibt es dafür von mir überzeugte 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung nicht nur für jene, die Elsbergs “Zero” bereits kennen.

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Die volle Rezension ist in Videoform auf YouTube verfügbar: https://youtu.be/DCCgGDkyfo8 Drei meiner Gedanken zu diesem Buch: 1. Das gesellschaftliche System, welches Martin Burckhardt in diesem Buch kreiert hat, ist wirklich faszinierend und gut abgerundet. 2. Die Art und Weise, wie Technik genutzt wird, ist spannend und unterhaltsam, aber definitiv auch schlüssig und nicht an den Haaren herbei gezogen. 3. So gut der Roman auch konstruiert ist, so emotionslos liest er sich leider auch.

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Score ist der Debütroman von Martin Buckhardt und beschäftigt sich mit einer düsteren Zukunftsvision, in der ein Großteil der Bevölkerung aus den höher entwickelten Staaten ihr Leben in einer Welt verbringen, in der es weder Regierungen,Geld,Gewalt noch Krankheiten gibt, einer vermeintlichen Utopie. Dieser ECO-Zivilisation steht die "Zone" gegenüber, der komplette Gegensatz. Hier wird täglich um das Überleben gekämpft. Martin Buckhardt erstellt in diesem Roman ein wirklich tolles, glaubwürdiges Konzept, das er im Verlauf sehr kritisch durch seinen Protagonisten untersuchen lässt. Einem selbst auch dazu drängt sich Gedanken über eine scheinbare Utopie zu machen, in der das Leben eher einem Spiel ähnelt, und was es heißt ein erfülltes Leben zu führen. Auch schaft der Autor eine wirklich bedrückende Stimmung über das ganze Buch hinweg aufrecht zu erhalten (ich fühlte mich oft wie bei 1984) und auch das Ende ist dafür sehr passend geschrieben. Jedoch gibt es auch einige Kritikpunkte, vor allem zum Stil von Buckhardt. Ich fand seine Dialoge wirkten sehr hölzern und unecht, immer mit sehr langen, teilweise seitenlangen "Monologen" und derart gut formuliert, dass sie auf mich nicht authentisch wirkten. Desweiteren störte mich auch noch das der Autor in Dialogen öfters mal in die indirekte Rede wechselte, wovon ich überhaupt kein Fan bin. Dies trägt meiner Meinung nach auch zum Hauptproblem dieses Buches bei. Die Passivität. Was ich schon bei vielen Romanen erwähnt habe trifft auch hier zu. Der Protagonist wirkt viel zu passiv, alles passiert zu ihm, nur selten handelt er aktiv und strebt einem Ziel entgegen, was es schwer macht richtig in die Geschichte gefesselt zu werden. Es will einfach keine Spannung aufkommen und man fürchtet nie wirklich um den Hauptcharakter, er scheitert nicht auf seinem Weg zu einem Ziel und relativ temporeiche Szenen werden sehr schnell wieder abgebremst. Auch sah ich den finalen "twist" leider schon von sehr weit kommen, das Ende hat mich jedoch sehr überzeugt. Schade! Aber ein Buch, dass man sich sicherlich für seinen glaubwürdigen Denkansatz einmal anschauen kann, wenn man es verkraftet, sich durch eine relativ trockene Handlung zu kämpfen. - See more at: http://gosureviews.blogspot.de/2015/03/score-von-martin-burckhardt.html#sthash.dmBt5IL0.dpuf

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