Leserstimmen zu
Gerhard Schröder

Gregor Schöllgen

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Ich bin nur so semi politisch interessiert, habe mich beim lesen der Biografie aber nie gelangweilt. Das Buch ist wunderbar flüssig geschrieben und für eine Biografie teilweise sehr unterhaltsam und eher eine Erzählung. Der Autor Prof. Gregor Schöllgen hat sehr viel recherchiert und hatte Zugriff auf umfangreiches Archivmaterial. Das zeigt sich auch an der guten Bebilderung und einem Anhang von 100 Seiten. Im Vorfeld wusste ich nicht viel von Herrn Schröder, fand Ihn aber schon immer sehr sympathisch, und authentisch. Nach seiner Wahl zum Bundeskanzler habe ich mich plötzlich für Politik interessiert und seinen Mut für Reformen sehr begrüsst und bewundert. Deshalb freute ich mich umso mehr das Buch lesen zu können. Eigentlich habe ich dafür auch gar nicht lange gebraucht, es liest sich wirklich gut. Die 1000 Seiten hatten mich nur etwas verschreckt. Im Buch ist ganz wunderbar detailreich seine bodenständige und liebevolle Kindheit, seine Jugend, die Zeit beim Fußballverein als "Acker" und der gesamte Werdegang beschrieben. Auch die Hintergründe seiner politischen Entscheidungen, fand ich sehr interessant zu lesen. Privates kommt nicht zu kurz, so interessierten mich natürlich die 4 Ehen. Das Buch hört nicht mit dem Ende der Kanzlerschaft auf, das fand ich sehr gut, denn was danach kam wußte ich überhaupt nicht. Das Buch kann ich sehr empfehlen auch wenn man nicht politisch Interessiert ist. Gerhardt Schröder ist eine coole Socke ein grossartiger Politiker und ein wichtiger Teil der Geschichte Deutschlands, dem wird das Buch gerecht und ich freue mich und bedanke mich bei Randomhouse und dem Pantheonverlag das ich es lesen durfte!

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Noch nie hat ein Altkanzler früher seinen Aktenschrank geöffnet: Zehn Jahre nach dem Abgang von Gerhard Schröder ist jetzt die erste große Biografie über ihn erschienen. Vorgelegt hat sie Gregor Schöllgen, ein routinierter Biograf, der sich mit Machtmenschen und besonders mit sozialdemokratischen Kanzlern auskennt: Auch über Willy Brandt hat er bereits geschrieben. Im Biografien-Blog spricht der Erlanger Historiker darüber, was eine gute Biografie ausmacht, wie er die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz findet - und über Überraschungen in Schröders Aktenschrank. Denn für Überraschungen war Gerhard Schröder schon immer gut... Das ganze Interview gibt's unter http://www.biografien-blog.de/2015/10/22/nahaufnahme-eines-altkanzlers/

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