Leserstimmen zu
Orks vs. Zwerge - Der Schatz der Ahnen

T. S. Orgel

Orks vs. Zwerge-Serie (3)

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Der Winter ist ins Land gezogen und erschwert so die Bedingungen beim Kampf um Macht und Ansehen. Es herrscht Hungersnot, die Orks werden von einer schrecklichen Seuche heimgesucht und insgesamt sind alle des Kämpfens müde. Doch auch bei den Zwergen sterben immer mehr, denn ein Mörder treibt sein Unwesen und bringt viele Zwerge erbarmungslos um. Die Zwerge such händeringend nach dem Mörder und auch die Orks versuchen den Ursprung der Seuche auf den Grund zu gehen, damit nicht noch mehr dem Wahnsinn verfallen. "Der Schatz der Ahnen" ist der dritte und somit letzte Teil der grandiosen „Orks vs. Zwerge“ Trilogie. Ich war absolut gespannt, was sich das Autorenduo für den finalen Band ausgedacht hat und wurde definitiv nicht enttäuscht. Tatsächlich ist der letzte Band meiner Meinung nach das krönende Highlight der Reihe. Weder die Zwerge noch die Orks sind sich wirklich sicher, wer gewonnen hat und sich des Sieges rühmen kann und so werden weiter Intrigen gesponnen und gekämpft. Doch keins der Völker bemerkt die tatsächliche Bedrohung und so liegt es mal wieder an den altbekannten Helden Kenda, dem Ork und Glond, dem belesenen Zwerg. Gekonnt bauen die Autoren spannende und dramatische Szenen ein, sodass ich stellenweise beim Lesen fast die Luft anhalten musste, da mich die Spannung einfach so mitgerissen hat. Oft konnte ich einfach nicht einschätzen, wie die Szenen ausgehen, und war das eine oder andere Mal wirklich überrascht. Es werden jedoch auch noch einige Fragen geklärt, sodass ich äußerst zufrieden mit dem doch sehr dramatischen Ende war. Des Weiteren hat es mir sehr gut gefallen, dass es den Autoren gelungen ist, eine wirklich interessante Kriminalgeschichte mit einzubauen, sodass sich der letzte Band von den vorherigen deutlich abhebt und das Autorenduo nicht in einem Schema F verfallen sind. Nach und nach versucht man, mit der Zwergin Axt, die Geheimnisse rund um die Morde zu lüften. Sicherlich weiß man aufgrund der verschiedenen Perspektivwechsel oft mehr als die Zwergin, dennoch gelang es den Autoren mich mit der Auflösung durchaus zu überraschen. Nach wie vor trumpfen die Autoren mit ihrem locker und leichten Schreibstil auf. Das Geschehen wird spannend und nicht zu detailreich geschildert, sodass man oft noch Platz für eigene Gedanken hat. Auch konnte mich wieder die witzigen und spritzigen Dialoge zum Lachen bringen und sie haben so manche triste und aussichtslose Situation aufgelockert. Die Figuren entwickeln sich auch in „Der Schatz der Ahnen" authentisch weiter und wachsen an ihren Aufgaben. Stellenweise fühlen sich die Figuren überfordert und zweifeln, dennoch gelingt es ihnen immer aus jeder Situation etwas mitzunehmen und wenden diese Erfahrung auch wieder an. Insgesamt ist „Der Schatz der Ahnen" ein grandioses Finale einer mitreißenden Trilogie. Dem Autorenduo ist es tatsächlich gelungen sich im Abschlussband noch einmal zu steigern und haben ein absolut spannendes und dramatisches Ende erschaffen.

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Mit "Schatz der Ahnen" ist im November der abschließende Band zu einer grandiosen Trilogie erschienen. Auch im letzten Teil trifft man auf bekannte Namen und Gestalten. Man begleitet als Leser wieder die Orks um Kendar und trifft erneut auf den Zwerg Glond. Mehr wird zur Handlung auch nicht verraten, da sie zum Einen wieder sehr komplex ist und zum Anderen empfehle ich die beiden Vorgänger zu lesen, da in der Handlung stellenweiße Bezug darauf genommen wird. Den zweiten Teil habe ich vor über einem Jahr gelesen, bin aber schon nach wenigen Seiten mühelos wieder in die Geschichte des dritten Bandes rein gekommen. Das mag an dem sehr flüssigen Schreibstil liegen und an der sehr actionreichen Story, die mich schnell wieder gefesselt hat. Bis heute kann ich nicht sagen für wem mein Herz schlägt, Orks oder Zwerge. Die Charaktere überzeugen alle durch ihre ganz eigene Art und man fiebert, lacht, hofft und kämpft mit jeden Einzelnen mit. Auch in diesem Teil sticht der einzigartige Humor wieder deutlich heraus. Ich hatte das Gefühl auf alte Bekannte zu treffen und konnte am Ende befriedigt mit der Reihe abschließen, denn es blieben keine Fragen offen. "Der Schatz der Ahnen" bildet den krönenden Abschluss einer Urban-Fantasyreihe, bei der mich jedes Buch auf eine sehr spannende und packende Reise entführt hat. Die komplette Trilogie ist ein einziges großes Abenteuer, welches ich absolut weiter empfehlen kann.

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Die gewaltige Schlacht von Derok ist geschlagen, doch der Krieg zwischen den Orks und den Zwergen ist noch nicht vorbei. Allerdings herrscht zur Zeit Waffenruhe, denn beide Seiten sind dabei ihre nächsten Feldzüge zu planen. Während die Zwerge damit beschäftigt sind einen neuen General ihrer Streitkräfte zu wählen, häufen sich die Todesfälle innerhalb der Bergfestung. Alles scheint auf einen Verräter hinzudeuten. Gleichzeitig droht ein uralter Feind aus seinem eisigen Gefägnis befreit zu werden um anschließend die ganze Welt zu vernichten. Sowohl eine Gruppe Orks, als auch eine Gruppe von Zwergen machen sich auf den Weg ans Ende der Welt um im verbotenen Tal die Quelle der Finsternis zu finden. Wer wird siegreich sein? Zwerge? Orks? Oder werden beide Seiten als Verlierer dastehen? Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Das Cover passt hervorragend zum Buch und es zeigt einen Ork und einem Zwerg, die ihre Klingen kreuzen. Da der Hintergrund eine verschneite Berglandschaft ist, könnte es eine Szene des letzten Gefechts darstellen. Auch der Titel ist an sich stimmig und erklärt sich im Laufe der Geschichte. Es gibt eine ganze Reihe von Protagonisten, wobei ich erstmal mit den Anführern beiden Gruppen beginne. Das wären Glond und Kendrar. Ein Zwerk und ein Ork, eigentlich Feinde, aber trotzdem haben sie eine ganze Menge gemeinsam. Beide haben eigentlich überhaupt keinen Bock darauf das Kommando zu haben, sondern wollen am liebsten ihre Ruhe haben, aber irgendwie stehen sie am Ende doch wieder an vorderster Front und haben eine ganze Schar hinter sich. Ich habe die beiden ins Herz geschlossen, weil sie einfach so herrlich anders sind. Keine große Helden, die auf Ruhm und Ehre aus sind, sondern immer wieder in Abenteuer verwickelt werden und sich durchbeissen müssen. Allerdings stehen sie zu sich selbst und auch zu ihren Kameraden und wenn es hart auf hart kommt, wachsen sie über sich hinaus. Die anderen beiden Protagonistinnen die ich erwähnen möchte sind Nyorda und Syen. Erstere ist ein Mensch, die einen enormen Hass auf die Zwerge hat und auch nicht davor zurückschreckt mit den Orks zusammen zu arbeiten um möglich viele von den “Wühlern” umzubringen, während die andere die Vertreterin des erkrankten Generals der Zwerge ist. Auch diese beiden liefern sich einen erbitterten Kampf, auch wenn sie sich nur einmal von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen. Die Grundidee hinter der Geschichte ist zwar nicht wirklich etwas Neues, denn es gibt schon einige Geschichten in denen Zwerge gegen Orks kämpfen, aber was mir an diesem Buch wirklich zugesagt hat, ist der schwarze Humor. Vor allem von dem Oger Modrath, dessen derbe Sprüche mir das ein oder andere schmunzeln abverlangt haben. Aber auch der Aufbau der ganzen Handlung, die Beschreibung der Kämpfe, sowie der Spannungsbogen haben mir sehr zugesagt und deshalb gab es auf den ganzen 620 Seiten weder Längen noch Langeweile. Erwähnenswert ist außerdem, dass sowohl die Zwerge, als auch die Orks ihre eigene Kultur, ihre Geschichte und ihre Bräuche haben und von beiden Seiten etwas gezeigt wird. Es gibt in dieser Geschichte keine gute und keine Böse Seite, denn beide Völker lieben den Krieg, wollen ihren Territorien ausbauen und die andere Rassen vernichten. Es gibt ehrenhafte Orks und hinterlistige Zwerge. Das einzige was mir leider nicht gefallen hat war das Ende. Es ist anders, als ich es mir erwartet habe und meiner Meinung nach wird es vor allem Glond nicht gerecht. Auch werden die weiteren Entwicklungen nach der letzten Schlacht auf ein paar wenigen Seiten abgehandelt. Auch hier hätte ich mir mehr gewünscht. Dennoch ist es ein hervorragender Abschluss der Trilogie und ich werde sicher auch die ersten beiden Bände lesen, da ich irgendwie diesmal von hinten eingestiegen bin. Selbst wenn man keine Ahnung von Band 1 und 2 hatte, kam man klasse ins Buch und es lies sich flüssig und sehr angenehm lesen. Für alle Wörter der Zwergen- und Orksprache war ein Glossar vorhanden, so dass man auf jeden Fall immer genau wusste, was da nun gerade Sache ist. Für alle Phantasyfreunde, die auch derbe Sprüche und schwarzen Humor stehen, kann ich das Buch nur empfehlen und es gibt von mir 4 von 5 Punkten, da das Ende für meinen Geschmack einfach zu sehr wirkte, als wolle man nur fertig werden.

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Vorsicht Spoiler! Dies ist ein dritter Teil! Inhalt: Durch den Langen Winter ist der Krieg zwischen Orks und Zwergen vorerst beendet. Eine seltsame Seuche dünnt die Reihe der Orks aus und immer mehr ihrer Schamaninnen werden vom Wahnsinn befallen, dabei schien die dunkle Macht besiegt. Die Orks unter Krendar machen sich auf, um die Quelle dieser Macht im Eis zu finden und endgültig zu besiegen. Jemand anders scheint diese jedoch unbedingt erwecken und ihre Kraft nutzen zu wollen. Ebenso sind Glond, der Wolfsmann und Dvergat auf dem Weg ins Verbotene Tal, um die Macht zu besiegen, doch auch ihr Weg stellt sich nicht als der einfachste heraus. Währenddessen treibt ein mysteriöser Mörder in Derok sein Unwesen, der scheinbar wahrlos Zwerge tötet und ihre Tode wie Unfälle aussehen lässt… Meine Meinung: Zwar kenne ich die beiden Vorgängerbände schon, allerdings habe ich sie bereits vor einiger Zeit gelesen und hatte so am Anfang große Schwierigkeiten, wieder in die Geschichte reinzukommen. Hier sollte man den ersten und zweiten Teil unbedingt kennen, sonst kommt man mit den vielen Namen und Bezeichnungen von Gebieten, Clans und Stämmen schnell durcheinander! Ich musste leider immer wieder im Namensverzeichnis und Glossar nachschauen, was einiges an Lesefreude genommen hat und hätte mir deshalb einen einführenden, vielleicht nochmal an den zweiten Band erinnernden Prolog gewünscht. Stattdessen steigt man gleich in die Handlung ein, diese braucht allerdings auch ihre Zeit, um an Fahrt aufzunehmen. Wie aus den Vorgängerbänden bekannt, wechseln sich die Perspektiven ab und tragen jeweils ihren Teil zur Gesamthandlung bei. Man liest beispielsweise aus der Sicht von Axt, aus Glonds und Krendars Sicht sowie aus der der Menschenfrau Nyorda. Alle Charaktere sind bereits bekannt gewesen, wurden hier nur nochmal etwas weiter ausgebaut. Besonders die Kapitel aus Nyordas Sicht habe ich sehr gerne gelesen, an erfährt viel über ihre Beweggründe und ihr Schicksal ist mit das tragischste. Sie ist ebenso wie die anderen Charaktere nicht die typische Heldin und bestimmt gibt es durch ihre Ecken und Kanten auch gegenseitige Ansichten darüber, wie sympathisch sie einem ist. Ich mochte sie jedenfalls sehr gerne, ebenso konnten mich die Orks insgesamt mehr von sich überzeugen als die Zwerge. Leider schreitet die Handlung rasch voran, sodass besonders die Kapitel aus Krendars Sicht an Ausführlichkeit eingebüßt haben. Trotzdem haben es die Autoren immer wieder geschafft, mir durch manche Dialoge ein Schmunzeln auf die Lippen zu zaubern, aber mich auch immer wieder zu überraschen. Auch in diesem Buch gibt es einige Wendungen, die man so nie vorhergesehen hätte und besonders ab etwa drei Viertel des Buches steigt die Spannung enorm an. Dort hat mir das Buch richtig Spaß gemacht, mich richtig Spaß gemacht, allerdings kam das Ende dann enttäuschend bald und wenig detailliert. Vor allem einen Tod hätte ich näher beleuchtet, um noch mehr über die dunkle Macht zu erfahren. Fazit: Alles in allem ein gelungener Abschluss der Trilogie, wenn auch mit kleinen Schwächen. Für mich war es etwas viel an Handlung in einem Buch, vielleicht hätte man es eher auf zwei Bücher verteilen sollen. Trotzdem finde ich die Fantasytrilogie „Orks vs. Zwerge“ absolut lesenswert und kann sie euch nur ans Herz legen. Von mir gibt es jedenfalls 4 von 5 Herzen.

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