Leserstimmen zu
Winterkrieg

Philip Teir

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Eine Brillantes Buch

Von: Arietta aus Traben-Trarbach

20.02.2015

Dieser Roman hat mich sehr tief berührt , aufgewühlt , gefangen genommen und nachdenklich gemacht . Dieses Buch ist mehr als Fantastisch , es ist brillant und einfach verblüffend. Einmal ein ganz anderer Roman , anders als die blichen die ich gelesen habe , modern und ein neuartiger Gesellschaftsroman. Passt hervorragend in unser Jahrhundert. Der Inhalt dieses Buches zeigt uns , wie zerbrechlich alles ist . Das die Stabilität eine Ehe und Familie nicht unbedingt von Dauer ist , das es keine Garantie gibt und sich Wahrheiten sich sehr Leicht verflüchtigen können, wie Blätter im Wind. Das nicht alles selbstverständlich ist , wenn man nicht alles für eine Beziehung tut und für den Erhalt der Familie und Partnerschaft kämpft. Dem Autor Philip Teir , gelingt es in seinem Werk " Winterkrieg " , seine Leser und Leserinnen in den Bann der Geschichte zu ziehen. Sein Schreibstil , ist flüssig , spannend und fesselnd , wie ein Sog. Die Worte die er verwendet sind Klar , Kraftvoll und voller Sehnsucht. Die Charaktere der einzelnen Protagonisten sind sehr real und Authentisch geschildert , das man sich gut in jede Person hinein versetzen kann. Auch das ganze Geschehen ist gut und Bildhaft gezeichnet. Er erzählt mit einem sehr feinfühligen und psychologischen Fingerspitzengefühl , von der Ehekrise des Ehepaares , Max Paul und Katarina und ihrer Beziehung in der Ehe . Wie sich beide Partner in ihrer Ehe aus einander gelebt haben. Ihre Liebe im laufe der Jahre im Alltäglichen Alltagstrott verloren haben , wie alles sich mit der Zeit abgenutzt hat... Auch die Töchter Helen und Eva , sind herangewachsen und sind selbständig geworden, gehen ihren Berufen und dem Leben nach . Aber auch in deren Leben lauft alles nicht in ruhigen Bahnen , auch hier gibt es Krisen , beide sind auf der Suche nach dem richtigen Platz und Selbstfindung in ihrem Leben... Die Ehe von Max Paul dem Soziologen an der Universität in Helsinki und auch noch ein erfolgreicher Autor und seine Frau Katrina , schlittert unaufhaltsam und immer tiefer in die Krise. Als auch noch beide ein Verhältnis anfangen , Max Paul mit einer blutjungen Journalistin und Katrina mit einem Dozenten , spitzt sich die Lage ihrer Krise mehr als Dramatisch zu ......... Gibt es ein entrinnen aus dieser aussichtslosen Ehekrise und wie soll es weitergehen....... Dabei suchen doch alle nur nach mehr Geborgenheit , Anerkennung , Liebe und Wärme , aber auch Sicherheit und Verständnis..... "Ein fantastischer Roman auf der Suche nach dem Sinn des Lebens " Der Cover des Buches , erinnert mich mit seinem Rot und der Lichterkette an Weihnachten. Der Titel des Buches passt hervorragen zum Inhalt " Winterkrieg " , es ist ein Krieg wie im kalten Winter nur das er in einer Ehe staatfindet. Der Roman hat Fünf Sterne verdient , sein Inhalt ist Brillant und Großartig ! Dem Cover gebe ich vier Sterne

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Winterkrieg

Von: Marianne aus Wien

14.09.2014

Inhalt: Winterkrieg ist ein zeitgenössischer Gesellschaftsroman, der sich rund um die Familie von Max, einem Soziologen, dreht. Max und seine Frau Katriina haben zwei bereits erwachsene Töchter, Eva und Helen. Jedes Familienmitglied hat seinen eigenen Charakter und eigentlich könnten diese vier Persönlichlkeiten nicht unterschiedlicher sein, obwohl sie doch eines gemein haben: Sie alle haben eigentlich so gut wie alles und sind dennoch nicht richtig glücklich. Max und Katriina leben nur noch nebeneinander her, Helen hat bereits jung Kinder bekommen und geheiratet, Eva versucht ihr Glück in einer fremden Stadt. Meine Meinung: Das Buch erzählt die Geschichte jedes einzelnen Familienmitgliedes, im Vordergrund steht allerdings Max. Die Sichtweise wird immer wieder geändert, einen bestimmten Rhythmus gibt es hier nicht. Es wird in der dritten Person erzählt, allerdings immer aus der Sicht eines der Familienmitgliedern. Meistens endet eine Sichtweise immer an einer besonders interessanten Stelle, so dass man in dem Buch immer wieder an Cliffhanger gerät. Ich könnte jetzt nicht sagen, dass es sich um ein besonders spannendes Buch handelt, denn eigentlich gibt es nichts, worauf man wartet. Trotzdem wollte ich immer weiter lesen, da das Buch eine sehr angenehme Stimmung verbreitet. Der Erzählstil ist zwar auf eine eigene Art und Weise eher melancholisch angehaucht, trotzdem muss man immer wieder schmunzeln. Ich finde, die Mischung ist hier sehr gut gelungen. Es werden auch immer wieder soziologische Aspekte eingebaut, die aber nicht Überhand nehmen. Ich muss zugeben, Soziologie ist nur bis zu einem gewissen Ausmaß mein Ding und es hätte mich sicherlich gelangweilt, wenn hier zu viel Augenmerkt darauf gelegt worden wäre. Die immer wieder im Roman auftauchenden soziologischen Themen verdeutlichen, dass es sich um keinen Frauenroman handelt. Natürlich dreht sich viel um Liebe und Beziehungen, um Familie und Freundschaft - allerdings auf keine kitschige Art und Weise und es ist definitiv kein Liebesroman. Das Buch zeigt die Probleme, die der Alltag in einer halbwegs gut situierten Familie so mit sich bringt - Probleme, die die meisten Leser wohl sehr gut kennen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und freue mich auf ein weiteres des Autors.

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