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Leserstimmen (56)

Petra Durst-Benning: Die Blütensammlerin (Die Maierhofen-Reihe) (3)

Die Blütensammlerin Blick ins Buch

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-0012-3

Erschienen: 20.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Blütensammlerin

Von: Sabooksx3 Datum : 25.10.2017

sabooksx3.blogspot.de/?m=1

Finaleband die Blütensammlerin, als erstes möchte ich erwähnen wie schön das Cover ist, es ist sooo frühlingshaft. Ich habe mich in die Autorin Petra Durst-Benning verliebt. Sie hat ein soo schönen Schreibstil man kommt sehr gut in die Geschichte rein und lässt einen auch nicht mehr los. Ich liebe die Reihe weil die lustig und manchmal auch traurig ist. In der Reihe lernt man viel von Freundschaft, Zusammenhalt und Wahre Liebe kennen, was mir sehr gut gefällt. In der Geschichte geht es um eine Frau die von ihrem Mann verlassen worden ist und wieder zu sich finden muss. Sie eröffnet ein Bed & Breakfast und erlebt ein Abenteuer. Was genau sie erlebt, müsst ihr selber lesen.
Aufjedenfall möchte ich sagen das es eine perfekte Reihe ist und nicht nur die Geschichten sind toll sondern auch die Rezepten die in der Geschichte vorgekommen sind, hat die Autorin aufgeschrieben.
Ich werde aufjedenfall welche nachmachen.
Mein Fazit zu diesem Buch ist, dass es eine schöne Geschichte ist zum Nachdenken.
Ich gebe 5 von 5 Sternen.

Ich habe mitgefiebert

Von: Donatha Czichy Datum : 25.10.2017

https://thereadingworld2017.wordpress.com/

Auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Ich lese die Bücher von Petra-Durst Benning unglaublich gerne und bin jedes Mal begeistert, wenn sie mich in eine neue Welt entführt.

Maierhofen ist ein kleines beschauliches Dorf, das durch viel Mühe und Arbeit ein großes Genießerdorf geworden ist. Verschiedene Aktivitäten und Festen, wie das Kräuter-der-Provinz-Festival, haben es zu einem Ort der Entspannung und Genusses gemacht.

Doch für Christine bricht eine Welt zusammen, als ihr Mann sich von ihr scheiden lassen will. Dann soll sie auch noch das Haus verlieren. Schnell muss eine Lösung her. Aber allen Bewerbungen scheitern, da sie keine Ausbildung vorweisen kann mit Ende 40. Als Hausfrau und Mutter brauchte sie sich nicht nie ums Geld verdienen kümmern.
Aber was nun?
Mit der Hilfe ihrer Freundinnen Therese und Greta eröffnet sie ein Bed&Breakfast. Doch woher sollen die Gäste kommen? der Kochwettbewerb ist ihre Rettung. Zusammen mit ihren Freundinnen will sie eine reine Single-Gruppe bei sich aufnehmen, die dann am Wettbewerb teilnimmt.

Nachdem sie die passenden Teilnehmer aus mehr Bewerbungen als erwartet ausgewählt haben, beginnt eine turbulente Woche.

Christine gibt sich unglaubliche Mühe es ihren unterschiedlichen Gäste recht zu machen. Ob es liebevoll dekorierte Zimmer, gutes Essen oder der Duft der gesammelten Blüten oder Kräuter ist, sie kann es nicht jedem recht machen.

Können sie den Wettbewerb gewinnen? Bleiben alle Single?

Petra- Durst Benning hat mich wieder voll und ganz in ihren Bann gezogen. Ihr Schreibstill ist flüssig und leicht. Daher kam ich schnell in die Story und mich erwarteten nicht nur viele Genießer-Momente, sondern auch sehr gut ausgearbeitete Nebencharaktere. Jeder hat seine eigenen Geschichte erzählt und dabei wurde die Protagonistin Christine nie in den Hintergrund geschoben. So bekam ich einen Blick in das Leben verschiedener interessanter Menschen. Auch wenn sie nur erfunden sind, habe mich mit jedem Einzelnem mitgefühlt.

Die Themen Trennung, Schmerz, Liebe, Streß und Genuss hat Benning so verarbeitet, das ich mich glatt in der ein oder anderen Person wiedergefunden habe.

Ich finde es sehr bereichernd dieses Buch gelesen zu haben, da mir ganz deutlich vor Augen geführt wurde, dass das Leben nicht nicht nur aus hetzen und immer schneller besteht. Sich eine Auszeit nehmen ist genauso wichtig. Wir sollten uns mehr Zeit für die schönen Dinge nehmen. Einfach mal raus einen Spaziergang machen, die Seele baumeln lassen und genießen. Ich bin wirklich froh dieses Buch gelesen zu haben.

Mein Lieblingszitat:
„Das Leben kann sich so schnell wandeln, quasi von einem Moment auf den nächsten. Deshalb sollte man am besten alles tun, worauf man Lust hat! Und nicht immer alles auf später verschieben.“ (S. 420, Z. 2-4)

Gemeinsam etwas Tun

Von: RoRezepte Datum : 24.10.2017

www.rorezepte.com

Alle guten Dinge sind ja bekanntlich 3 – daher habe ich mit dem 3. Band der Maierhofener Reihe begonnen. Nein Spaß nicht deswegen :) Allerdings war mir diese Reihe, bevor ich das Buch begonnen habe zu lesen, nicht bekannt. Trotzdem kann dieser Roman auch super als Einzelwerk gelesen werden. Die Konsequenz: Man möchte sofort wissen, was genau im 1. und im 2. Teil passiert ist. Ich bin jetzt schon gespannt, wie Greta und Theresa ihr Leben in Maierhofen aufgebaut haben bzw. was genau sie erlebten.

Die Blütensammlerin ist ein schöner Band um die Zukunft der frisch verlassenen Christine, welche noch immer von ihrem Exmann terrorisiert wird. Dieser möchte nun das gemeinsame Haus verkaufen. Aber auch von ihren egoistischen Töchtern erhält sie keine Hilfe sondern Vorwürfe und die Schuld für die Trennung. Die Umstände belasten Christine sehr, doch dafür kann sie sich auf ihre wunderbaren Freundinnen verlassen. Mit Hilfe ihrer Mädels entwickelt sie die glorreiche Idee der Casa Christine und trommelt zusätzlich noch eine Single Gruppe für den berühmten Meine Landliebe Kochwettbewerb zusammen. Mit dem kreierten Menü „Schmetterlinge im Bauch“ kommt ungeplant die Liebe und die Maierhofener Magie in die Casa Christine.

„Der Startgong war kaum erklungen, als die ersten Flammen der Kochherde aufflackerten. Messer wurden gezückt, Kochlöffel geschwungen, Pfannen und Bräter kamen zum Einsatz. Es wurde geklopft und gerührt, gehackt und püriert. Bald war die Luft erfüllt von einem einzigartigen Gemisch. Da war der süße Duft von Erdbeerkompott. Die Schärfe von püriertem Bärlauch. Angstschweiß. Junger Knoblauch, gedünstet in Leinöl. Fisch, auf der Hautseite angebraten. Rotwein, der lodernd gesottenes Fleisch ablöschte. […] Jedenfalls kochte der Single-Kochtrupp wie entfesselt. Und was bei den Probedurchgängen noch holprig gewesen war, gelang nun: Die Forellen waren knusprig gebraten, das Kartoffel-Stierum innen saftig, außen perfekt gebräunt. Die Spargelcreme war so luftig, dass Noelle und Erika selbst über sich staunen. Und auch Luise und Magdalena arbeiteten Hand in Hand, als hätten sie noch nie etwas anderes getan. Viel geredet wurde in der Gruppe nicht, aber die Blicke, die man sich gegenseitig schenkte, waren voller Zuneigung, Aufmunterung und Zuversicht.“

Petra Durst-Benning hat mit dem Roman „Die Blütensammlerin“ einen packenden Roman geschrieben, bei welchem man nicht schon zu Beginn das genaue Happy-End kannte. Auf Teil 4 freue ich mich schon jetzt. Aber vorher kommt Teil 1 „Kräuter der Provinz“ und im Dezember lese ich Teil 2 „Das Weihnachtsdorf„.

Die Rezepte zu Die Blütensammlerin findet ihr hier: www.rorezepte.com

https://rorezepte.com/die-bluetensammlering-petra-durst-benning/

Hinter der Fassade gibt es auch mal Abgründe

Von: Schneeflocke2013 Datum : 06.10.2017

schneeflockesbuchgestoeber.blogspot.de

Zitat: „Womöglich waren viele Dinge im Leben einfacher, als man dachte.“ [S.234, Z.8 f]


Inhalt:
Christine ist eine kluge Frau in den 40ern. Sie hat alles was sie sich wünscht – dachte sie zumindest. Doch ihr Mann hat sie verlassen, sich eine Jüngere gesucht und auch von Seiten ihrer Töchter gibt es nichts als Vorwürfe. Das macht Christine oft sprachlos, hat sie doch alles für ihre Familie getan. Mit Hilfe ihrer Freunde wandelt sie ihr Haus in ein Bed&Breakfast um. Die einzige Möglichkeit das Haus zu behalten, was Herbert ihr sonst wegnehmen wird.


Meine Meinung:
Der zweite Teil ihrer Reihe, was ich allerdings erst nach dem Lesen erfahren habe. So habe ich mich zwar etwas gespoilert, doch der Geschichte tat das keinen Abbruch. Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen – und auch hier stehen – doch bei keinem bekam ich so viel Hunger wie hier.
Die Geschichte an sich hat schon einen tollen Aufbau. Wieder mag ich die Details auf jeder Seite die alles zusammen führen. Und doch… auf fast jeder Seite ist von Essen die Rede, dass mir wirklich die ganze Zeit der Magen geknurrt hat. Mir war nicht klar, dass man eine Geschichte so stark mit Essen verbinden kann, das unklar ist was einem besser gefällt.
Ich persönlich mochte beides.
Christine war mir von Anfang an sympathisch. Und auch ihre Freundinnen aus dem Dorf wachsen mir recht schnell ans Herz. Margaret – die Bäckerin -, Theresa – die Bürgermeisterin – und Greta – Theresas Cousine und Marketing Expertin. Durch die Veranstaltung ‚Kräuter der Provinz‘ hatte sie genug zu tun um sich von der Sache mit Herbert abzulenken. Den ich übrigens weder hier noch im ersten Teil mochte – ich habe den Ersten kurz danach gelesen.
In ihrem Haus wurden die Teilnehmer eines Kochwettbewerbs untergebracht was für viel Durcheinander sorgte. Gerade darin ging sie aber auf. Das Umsorgen anderer.
Mir gefiel es wunderbar wie die Autorin die ganzen unterschiedlichen Charakter an einem Ort gebracht hat und diese das Haus nicht nur mit Leben, sondern auch verschiedenen Gedanken füllte.
Alle Teilnehmer waren auf ihre eigene Art und Weise einmalig. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und genau das hat es so authentisch gemacht! Den das macht uns ja auch aus.
Das Zusammenspiel, die Unterschiede – nicht nur im Aussehen – haben die Geschichte für mich zu etwas besonderem gemacht. Ich hoffe noch mehr aus diesem Ort in weiteren Geschichten zu lesen. Eine klare Leseempfehlung.


4,5 Sterne

Der Zauber sprang nicht komplett über; es wirkte zu konstruiert

Von: Anna Datum : 26.09.2017

www.annasbuecherstapel.de

Inhalt: Christine hat mit der Trennung von ihrem Mann hart zu kämpfen, denn nun verlangt er auch noch, dass sie das Haus verlassen soll oder ihn auszahlen. Doch woher soll sie das Geld nehmen, wo sie bisher Hausfrau war? Doch dann entsteht die Idee eines Bed & Breakfast, in welches das Haus umgewandelt werden soll. Mit tatkräftiger Unterstützung der Maierhofener Frauen gelingt dies und die ersten Gäste strömen ein. Und bald schon entsteht auch eine weitere Idee, passend zum Kochwettbewerb im Juni soll Christine ein Team zusammenstellen, dass nur aus Singles besteht, um für jeden Topf seinen Deckel zu finden…


Der Story-Stapel
Erster Satz: „Es hatte die ganze Nacht hindurch geschneit.“
Die Geschichte beginnt emotional mit der Szene von Christine in ihrem Haus. Es wird sofort deutlich, dass sie ein guter Mensch ist, der es gewiss nicht leicht hat und die stark trauert – um eine gescheiterte Ehe und dem verlorenen Lebenssinn. Doch daran hängt sich die Autorin nicht lange auf, sondern sorgt mit der Eröffnung des Bed & Breakfast direkt für Dynamik. Die Zeit kann der Leser nutzen, sich in Maierhofen zurecht zu finden und sich vor allem auf das große Thema Genuss und Essen einzulassen. Denn wenig später sitzt schon die große Gruppe Singles an Christines Tisch und versuchen, in einer Woche einen Kochwettbewerb zu wuppen. Dabei nimmt sich die Autorin nicht nur ausreichend Zeit, um jeden Charakter vorzustellen, sondern füllt die Dynamik zwischen diesen ungleichen Charakteren gekonnt mit leichten Spannungs- und Eckpunkten. Das Buch endet rund und doch so offen, dass ausreichend Platz für eigene Gedanken ist.

Der Charakter-Stapel
Der Fokus der Geschichte liegt zwar klar auf Christine, dennoch kommen auch noch viele weitere, sehr unterschiedliche Charaktere zum Zug. Christine selber ist ein eher unsicherer Charakter, der vor allem für andere lebt, dafür aber gleichzeitig auch sehr einfühlsam und empathisch ist und dadurch immer merkt, was jemand braucht, ohne, dass es vieler Worte bedarf. Sie sammelt im Laufe der Geschichte etwas Sicherheit, diese aber in einem Maße, sodass ihr Wesen nicht komplett verändert wird. Sie behält ihr ruhige, schüchterne und unsicheren Art und bleibt damit auch irgendwie sich selbst treu.
Ansonsten hat die Autorin bei den Charakteren der Single-Gruppe wirklich aus den Vollen geschöpft und spitze Charaktere entwickelt, die direkt aus der Klischeekiste sind, egal ob es der Manager ist, der kurz vorm Burnout steht oder die junge, hübsche Frau, die doch eigentlich alles hat und trotzdem unglücklich ist. An für sich hat trotz dieser Überspitzung jeder Charakter Platz in der Geschichte gehabt, um sich zu entwickeln. Leider ist ein Charakter dabei unter den Tisch gefallen und wurde in meinen Augen einfach weggedrückt, nachdem er sich als etwas schwierig herausgestellt hat. Gerade hier hätte ich mir ein gewisses „mehr“ gewünscht.

Der Stil-Stapel
Das Buch liest sich leicht und flüssig. Man rutscht durch die Seiten, ohne hängen zu bleiben, weder an langatmigen Stellen noch an besonders poetischen Sätzen. Der Zauber des Ortes und die besondere Atmosphäre wurden bei mir nur bedingt wachgerufen, da die Autorin sich stark auf das Ausgestalten der Charaktere konzentriert hat; was bei der Vielzahl dieser auch notwendig war.

Der Kritik-Stapel
Kritisch sehe ich die Charaktere der Single-Gruppe, die mir einfach zu krasse Gegensätze darstellen und zu sehr aus der Klischeekiste sind. Mir fehlten hier die ganz normalen Leute, mit denen man sich eher identifizieren kann als mit den krassen Eck-Charakteren. Auch sollte man hinterfragen, ob es wirklich notwendig ist, dass „jeder Topf seinen Deckel“ findet oder ob das nicht zu übertrieben und unrealistisch war. Keine Frage, das Buch ist rund, hat eine heimelige Atmosphäre und spannende Charakterentwicklungen und doch sprang für mich der Zauber von Maierhofen nicht komplett über.


Auf den Lesen-Stapel?
Das Buch ist ein schöner Roman, der gewiss einige schöne Lesestunden beschert. Wer besonders gerne Charakter-Bücher liest und kein Problem mit etwas viel Klischee und Happy End hat, kann hier getrost zugreifen. Außerdem kann das Buch auch locker unabhängig der Vorgänger-Bücher gelesen werden, da Vorwissen nicht notwendig ist oder erklärt wird. Für Freunde des Essens und Trinkens sind zudem einige schöne Rezepte und Ideen im Buch enthalten, die in der eigenen Küche ausprobiert werden können. Von mir gibt es für die Geschichte 3 ½ Sterne, da es doch einige Schwächen hatte, die ich nicht überlesen konnte.

Klischee über Klischee!

Von: Amy J. Brown Datum : 25.09.2017

https://mein-amyversum.jimdo.com/

Hier rezensiere ich die Bücher, die bisher in der Maierhofen-Reihe erschienen sind.

Kräuter der Provinz:
Bürgermeisterin Therese liebt ihre schwäbische Heimat – Wiesen mit sattgelbem Löwenzahn, ein paar sanft geschwungene Hügel und mittendrin Maierhofen. Doch die jungen Leute ziehen weg, und der Dorfplatz wird immer leerer. Als Therese krank wird und das Dorf kurz vor dem Aus steht, raufen sich alle Bewohner zusammen – seien es die drei Greisen, die immer auf der Bank sitzen, der linkische Metzgermeister Edi oder die schüchterne Christine. Und sie haben nur noch ein Ziel: ihre schöne kleine Stadt zu retten und das erste Genießerdorf entstehen zu lassen – einen Ort, an dem der echte Geschmack King ist!

Das Weihnachtsdorf:
Es ist Anfang Dezember im malerischen Allgäu. Maierhofen liegt friedlich im Schnee, Kerzenlicht funkelt in den Häusern. Der Trubel des Sommers ist längst vorbei, das große Kräuter-der-Provinz-Festival nur noch eine schöne Erinnerung. Langweilig wird es im Genießerdorf jedoch lange nicht, denn der erste Weihnachtsmarkt steht bevor. Wenn es nach Werbefrau Greta geht, haben dort Plastik-Nikoläuse und billiger Glühwein nichts verloren. Wird es aber den Maierhofenern gelingen, das Wahre und Gute in den Winter hinüberzuretten? Therese freut sich auf Feiertage in trauter Zweisamkeit, doch jemand will ihre Pläne durchkreuzen. Und während es Christine vor ihrem ersten Fest alleine graut, werden Roswitha und Edy auf die Probe gestellt. Junges Liebesglück, neue Sehnsüchte und zerschlagene Hoffnungen brauen sich zusammen wie Winterstürme. Wie viele kleine Wunder braucht es für das große Glück?

Die Blütensammlerin:
Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …

Über die Autorin:
Seit über zwanzig Jahren möchte ich Ihnen mit meinen Büchern einen Kurzurlaub vom Alltag schenken. Sobald Sie einen "Durst-Benning" lesen, heißt es: Einfach mal das ganze Drumherum ausblenden, abtauchen in eine tolle Story, eintauchen in fremde Schicksale. Sich selbst verlieren oder ganz neu entdecken ... Und ich wünsche mir noch etwas: Dass meine Bücher ein kleines bisschen länger in Ihnen nachklingen. Dass sie eine Resonanz erzeugen, Impulse geben fürs eigene Leben und längst verstummt geglaubte Saiten wieder zum Erklingen bringen.

Bisher sind diese drei Teile erschienen, der dritte Teil "Die Blütensammlerin" wurde am 20. März 2017 im Blanvalet-Verlag veröffentlicht. Das Taschenbuch mit 512 Seiten kostet 9,99€, die Kindle-Edition 8,99€. Die drei Bände zusammen kosten 31,98€.

"Kräuter der Provinz" war der erste Zeitgenössische Roman der Autorin und handelt von dem idyllischen Dorf Maierhofen im schönen Schwabenland. Im Vordergrund jedes Romanes steht die Repräsentation des Zusammenhalt des Dorfes. Viele Menschen und gerade die jüngeren Leute ziehen hinaus in die großen Städte, mit den Auswirkungen hat Maierhofen nun zu kämpfen. In jedem Roman findet sich so seine eigene Lösung, um damit umzugehen.

Leider sind die Bücher gespickt mit Figuren, die vor Klischee nur so tropfen. Die Geschichten der drei Bücher haben viel mehr Potenzial gehabt, den man durch originelle Figuren hätte ausnutzen können, denn die vorhandenen Charaktere sind sehr flach und zu wenig ausgearbeitet. Sie sind zwar fast alle sehr sympathisch, doch niemand sticht so wirklich aus der Masse hinaus. Ich habe sie alle als einen Einheitsbrei empfunden. Wie man es sich von einem kleinen Dörfchen auf dem Land vorstellt, sind die Figuren sehr konservativ eingestellt, manchmal sogar verbohrt, trotzdem, dass sie etwas verändern wollen.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, ehrlich und dem Genre angemessen, dadurch bin ich nur so über die Seiten geflogen. Auch der Humor ist nicht zu kurz gekommen, es gab so einige Momente in allen drei Romanen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Durch den leichten, detaillierten Stil war es mir zu jeder Zeit möglich, in das Setting einzutauchen, was mir besonders in der Weihnachtsatmosphäre des zweiten Romanes "Das Weihnachtsdorfes" sehr gut gefallen hat, zumal es auch meine Lieblingszeit ist. Außerdem sind einige weihnachtliche Rezepte als nette Zugabe dabei, mit denen man sich zuhause die passende Atmosphäre schaffen kann.

Alle drei Bücher hatten leider gemeinsam, dass ich mich mit Figuren zugeschmissen gefühlt habe und anfangs Probleme hatte, sie alle zu sortieren. Ich hätte mir weniger, aber dafür dreidimensionalere Nebencharaktere gewünscht.

Fazit:
Für Fans des Genres und des Settings sicherlich ein Highlight, für mich leider nur durchschnittlich.

Ein wunderschönes Buch für die dunklen Tage

Von: Svanny Datum : 24.09.2017

svannysbuecherwelt.blogspot.de/?m=1

Inhaltsangabe:

Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …


Fazit:

Dieses Buch war wieder richtig klasse. Ich kannte die Autorin schon von ihrem ersten Buch der Reihe " Kräuter der Provinz ". Man muss das Buch nicht unbedingt gelesen haben um bei diesem Buch mitzukommen. Denn diesmal steht Christine im Vordergrund und Greta spielt nur eine Nebenrolle. Allerdings war auch der erste Teil richtig gut, daher empfehle ich ruhig beide Bücher zu lesen und dann am besten Teil eins zuerst ;-).
Schon bei den ersten Sätzen habe ich mich ins Allgäu versetzt gefühlt. Ich konnte die Bergluft mit all ihren Kräutern förmlich riechen. Das gefällt mir so richtig gut an der Autorin, egal was man sonst gerade so im Kopf hat, sie schafft es mit ihrem bildlichen Schreibstil einen zu entführen.
Die Idee mit dem Kochwettbewerb gefiel mir richtig gut, so hatten alle Kandidaten ein gemeinsames Ziel und es konnten die unterschiedlichen Charaktere gut miteinander verbunden und verknüpft werden.
Es passiert in diesem Buch so viel, das es nicht langweilig wird. Gerade zum Schluss war es so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte, schon fast so wie bei einem Krimi.
Ich Fieber einem nächsten Teil um Maierhofen und seinen Bürger schon entgegen und hoffe, dass ich nicht so lange warten muss. Ich kann dieses Buch einfach nur empfehlen, denn es verbindet so viele gute Ideen und macht Lust auf Urlaub im Allgäu. 5 von 5 Sternen vergebe ich!

Kulinarische Hochgenüsse

Von: buch-leben Datum : 18.09.2017

buch-leben.blogspot.de

Dass es sich um den dritten Teil der Maierhofen-Reihe handelte, wusste ich vor dem Lesen nicht, aber das war auch kein Problem. Denn man kann die einzelnen Geschichten unabhängig voneinander lesen und kommt super zurecht, da alle wichtigen Personen ausreichend von der Autorin eingeführt und alle relevanten Ereignisse der Vergangenheit kurz wiederholt werden.

Überhaupt sind die unterschiedlichen Charaktere das, was das Buch ausmachen, allen voran die tolle Protagonistin Christine. Sie wird von ihrem Ex-Mann drangsaliert und gibt trotzdem nicht auf. Die Idee, im eigenen Haus ein Bed & Breakfast zu eröffnen, ist super, auch wenn ich das wahrscheinlich nicht könnte.

Mir hat gefallen, dass das Buch nicht zu kitschig war. Wir kennen das alle, vor allem im Frauenroman-Genre: Verlassene Single-Frau trifft auf man ihrer Träume und alles wird auf einmal super. Auch wenn man schon eine Ahnung hat, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, stand für mich nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern die Entwicklung der Protagonistin zu einer starken Frau, die sich nicht unterkriegen lässt.

Dass sie dabei noch viele andere Singles im Rahmen des Kochwettbewerbs kennenlernt, ist ein netter Nebeneffekt. Auch hier haben mir die unterschiedlichen Charaktere sehr gut gefallen. Jeder in sich war schlüssig, das jeweilige Handeln nachvollziehbar. Toll war auch, dass die Autorin hier nicht immer auf heile Welt und Harmonie wert gelegt hat - das hat das Ganze für mich authentisch gemacht.

Das Buch sollte man auf keinen Fall hungrig lesen, denn es wird gekocht und gefachsimpelt was das Zeug hält. Es ist eine Homage an regionale Produkte und ihre Vielfalt und auch wenn ich sicher nicht jeden Tag eine Kräuterwanderung für mein Abendessen unternehmen werde, hatte ich Lust, den Kochlöffel zu schwingen. Toll ist, dass sich hinten im Buch auch ganz viele Rezepte verstecken, von denen ich sicher das ein oder andere nachkochen werde.

Zwischendrin allerdings gab es für mich die ein oder andere Länge. Hier wurde mir zu viel geredet bzw. gekocht und die Handlung ging für meinen Geschmack etwas zu langsam voran. Das hat sich gegen Ende allerdings wieder geändert. Hier ging es dann Schlag auf Schlag und es blieben keine Fragen offen.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich konnte etwas abtauchen und mich beim Lesen gut entspannen. Von mir gibt es deswegen 4 Sterne!

...tolle Serie, die süchtig macht...

Von: Lesebegeisterte Datum : 22.08.2017

www.thalia.at/shop/home/rezensent/?rezensent=29879

Bürgermeisterin Theresa liebt ihr Dorf Maierhofen über alles. Doch leider „verirrt“ sich selten ein Tourist in das nette Dörflein. Bald steht fest, so kann es nicht weiter gehen, ein Plan muss her….. Wunderschönes Cover. Ein absolutes „Feel-Good-Buch“. Am liebsten möchte man als Leser nach diesem Buch sofort in diesem Dorf seinen Urlaub buchen. Tolle Rezepte im Anhang! Lassen Sie sich verzaubern!!!

Buchtipp: Die Blütensammlerin

Von: Birgit Hass Datum : 19.08.2017

www.chocolateblue.blog

Das Buch "Die Blütensammlerin" ist einfach extrem wohltuend und angenehm zu lesen. Petra Durst-Benning beschreibt alle Charaktere liebevoll wie ihre Blumen. Man bekommt Lust aufs Kochen und auf neue Wege. Jeder Topf findet nicht seinen Deckel... Aber die richtigen finden sich. Happy End garantiert. Genau das richtige fürs Wochenende. Und on top bekommt man tolle Gerichte und Cocktailtipps. Nicht nur für Singles!

Rezension zu " Die Blütensammlerin"

Von: isi.bookworld Datum : 11.08.2017

isibookworld.blogspot.de/

"Wir alle wollen lieben und uns geliebt fühlen. Aber wir sollten dabei akzeptieren, dass es sich mit der Liebe wie mit den Jahreszeiten verhält. Der Sommer währt nicht ewig, und wenn der Herbst kommt, kommt mit ihm das Verblühen. Viele halten das für das Ende der Liebe. Doch genauso gut kann die Liebe wieder aufblühen wie Blumen im Frühling. Die Liebe ist das schönste Geschenk, das man geben und empfangen kann. Wer den Glauben an die Liebe verliert, verliert auch immer ein bisschen Glauben an sich selbst. Mutig ist der, der es wagt, sich ihrem Zauber nicht zu verwehren."




Autorin: Petra Durst-Benning
Verlag: blanvalet
Seiten: 460
ISBN: 978-3-7341-0012-3
Preis: 9,99€



Inhalt:


Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …




Meinung:

Dieses Buch habe ich durch das Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank!

Der klappentext, der Titel und vorallem das Cover vom Buch haben mich sehr angesprochen. Alles passt sehr gut zusammen und stimmt überein. Gefällt mir sehr gut!:)

Leider ist mir das Buch etwas zu langatmig. Bei manchen Büchern liest man eine Stunde und ist schon auf Seite 100, bei anderen Büchern erst auf Seite 30. Bei diesem Buch war eher zweiteres der Fall. Manche Dinge und Situationen wurden einfach zu Detailliert geschrieben. Ohne manche Details wäre das Buch etwas kürzer gewesen.

Am Anfang habe ich erstmal gebraucht, bis ich in das Buch hinein bekommen bin, und auch dann konnte es mich leider nicht richtig fesseln. Ich war Teil der Geschichte, es hat sich ganz gut lesen lassen, aber ich war nicht wie in manch anderen Geschichten im Buch und der Geschichte gefangen. Meiner Meinung nach hat so ein bisschen die Spannung in der Geschichte gefehlt. Dabei meine ich nicht die Spannung wie in einem Thriller...

Auch das Ende hatte ich nach einer Weile genau so erwartet. Für mich war es sehr vorausschauend.

Das Buch war ganz in Ordnung. Aber leider hat es mich nicht umgehauen. Die Idee der Geschichte ist ganz gut, aber die Umsetzung finde ich nicht ganz so gut. Vieles ist meiner Meinung nach zu langatmig, dadurch zieht sich die Geschichte so ein bisschen wie Kaugummi.
Die Geschichte ist ganz gut, aber meiner Meinung nach, hab ich schon bessere gelesen.

Trotzdem kann ich das Buch weiter empfehlen.


Fazit:

Durch die kleinen Mängel die ich an diesem Buch habe, gibt es von mir, für diese Geschichte 3,5/5 Sternen.


Die Blütensammlerin rundum zum wohlfühlen

Von: Sheena Datum : 02.08.2017

sheenascreativworld.blogspot.com

Christine lebt in einem wunderschönen Haus im Allgäuer Dörfchen Maierhofen. Sie wurde vor kurzen von ihrem Mann verlassen und dieser möchte sie nun aus dem gemeinsamen Haus haben. Sie soll ihn ausbezahlen. Aber leider hat sie kein Geld und ebenso auch keine Arbeit. Denn wer würde schon eine Frau mit fast Ende vierzig noch einstellen, geschweige denn ein Darlehen gewähren?
Christine ist Mutlos, aber die Frau aus Maierhofen halten stets zusammen und helfen der verzweifelten Christine aus ihrem Haus ein Bed & Breakfast zu machen.
Im Juni findet in Maierhofen ein Kochwettbewerb statt und die Singelgruppe ist im Bed & Breakfast von Christine untergebracht. Wird jeder sein Deckelchen finden oder sind am Ende alle traurig und allein?

Wir lernen in diesem Roman viele tolle und wunderbare Charaktere kennen wie Christine oder ihre Schwester Singelmama Erika oder aber der verwitwete Nachbar Leopold ist auch dabei. Natürlich darf in solch einer Geschichte auch ein "Stinkstiefel" nicht fehlen und dies ist kein geringer als der Exmann von Christine, nämlich Herbert. Er macht in dieser Geschichte seiner Exfrau ordentlich das Leben schwer und legt ihr, wo er nur kann, Steine in den Weg.
Die bunte Singeltruppe muss sich jetzt auf ein Gericht einigen, welches sie beim Kochwettbewerb an den Start bringen möchte.
Auch diese Szenen beschreibt die Autorin so herrlich erfrischend und authentisch.

Die Beschreibungen der Örtlichkeiten von Maierhofen sind der Autorin mehr als gelungen.
Ein Ort wo ich mich mit Sicherheit sehr wohl fühlen würde.

Der Schreibstil ist wunderbar leicht und lässt sich sehr flüssig lesen, die Autorin fängt gekonnt den wunderbaren Flair von Maierhofen ein und bringt alles sehr gekonnt rüber.

An einigen Stellen waren mir manche Situationen ein wenig zu vorhersehbar gewesen oder kamen mir arg kitschig vor, aber dennoch wurde ich sehr gut unterhalten und hatte tolle Lesestunden im Maierhofen gehabt.

Das Cover ist auch wunderbar und einfach gehalten, es läd einen direkt zum lesen und abtauchen ein.

Fazit: Ein Roman einfach zum rundum wohl fühlen und um ein wenig die Alltagsmomente vergessen zu können. Es war fast alles dabei was man sich nur wünschen kann. Unbedingt kaufen und lesen!

Ein Roman mit Überraschungen aller Art

Von: Die Linkshänderin Datum : 15.07.2017

die-linkshaenderin.blogspot.de

Dieser Roman hat mich mehrmals überrascht. Ich hatte eine leichte Sommer-Lektüre erwartet, aber die Geschichte hat mehr Tiefgang, als ich dachte. Dass es sich um den dritten Band einer Reihe handelt, habe ich auch nicht gewusst. Es scheint heutzutage üblich zu sein, solche Informationen weder außen auf dem Einband noch auf den ersten Seiten vor dem ersten Kapitel zu vermerken. Hier ist das zum Glück nicht so schlimm, "Die Blütensammlerin" kann sehr gut als einzelne Geschichte gelesen werden. Weiterhin erweckt der Titel den Eindruck, das Buch wäre nur aus der Perspektive der Hauptfigur geschrieben. Das stimmt auch für die ersten fünf Kapitel, das sind immerhin 74 Seiten. Dann wird die Geschichte plötzlich multiperspektivisch erzählt. Das hat mich beim Lesen schon ein wenig geärgert. Allerdings profitiert die Geschichte sehr, vor allem beim Thema Selbstbild vs. Fremdbild. Den Titel finde ich auch nicht so gelungen, denn das Sammeln von Blüten wird eher am Rande erwähnt. Am schlimmsten war aber der Klappentext. Christine richtet keine "Single-Wochenenden" aus. Es geht um eine einzelne Woche, die eine Gruppe von Singles in der Casa Christine verbringt. Und es findet auch nicht "jeder Topf seinen Deckel". Bei solchen Klappentexten frage ich mich immer, warum die nicht dem Autor/der Autorin sicherheitshalber vorgelegt werden, wenn der Schreiberling schon nicht das Buch richtig lesen mag.
Im Anhang finden sich noch ein kleiner Ratgeber für Singles auf Partnersuche sowie eine Reihe Rezepte für alle möglichen Speisen und Getränke, die in der Geschichte erwähnt werden.

Schmetterlinge im Bauch

Von: Wonni liest Datum : 12.07.2017

quiltingwonni.blogspot.de/

Es menschelt wieder in Maierhofen. Petra Durst-Benning versteht es, einen mit ihrem flüssigen Erzählstil direkt zu fesseln. Man ist sehr schnell mitten im Geschehen rund um Christine, eine Frau in den besten Jahren, plötzlich von ihrem Mann verlassen, alleine in einem großen Haus mit zwei Hunden, die ihr treu ergeben sind, sie aber nicht ausfüllen. Auch finanziell muss sich etwas tun, da ihr Mann das große Haus verkaufen möchte. So entschließt sich Christine ein B&B zu eröffnen.
Als Christine für einen großen Kochwettbewerb ein Singleteam in ihrem Haus beherbergt, tanzen nicht nur in der Überschrift des Menüs die "Schmetterlinge im Bauch".
Besonders gut haben mit die dezenten Hinweise gefallen, doch mal den eigenen Lebensstil zu überdenken und evtl. zu verändern, in dem man sich wieder auf das Wesentliche im Leben konzentriert, Familienunstimmigkeiten aus dem Weg räumt und das Streben nach "höher, schneller, besser" nicht mehr so wichtig nimmt.
Abgerundet wird der Roman mit einem Brief von Petra Durst-Benning an ihre Leser und einer Vielzahl von Rezepten.
Ein rundum gelungener Wohlfühlroman!

[Rezension] „Die Blütensammlerin“ von Petra Durst-Benning

Von: Lesefeuer Datum : 26.06.2017

lesefeuer.blogspot.com

„Die Blütensammlerin“ ist ein Roman von Petra Durst-Benning und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …

Meine Meinung:
Ich habe das Buch aufgeschlagen und war augenblicklich wieder drin im Genießerdorf Maierhofen. Wie gewohnt beschreibt die Autorin ihre Charaktere im Buch so lebendig und frisch und auch die Landschaften und die Umgebung so toll, dass man sofort das Gefühlt hat mittendrin zu sein. Wie auch in den vorherigen Büchern, gibt es wieder so einige Köstlichkeiten im Buch in Form von Rezepten. Das finde ich wirklich klasse! Ganz toll finde ich außerdem, dass die Autorin ihre eigene Geschichte erzählt, wie es zu diesem Buch überhaupt kam. Im Single-Zeitalter ist das Thema mehr als aktuell. Das Buch ist nun schon Band drei der Maierhofen-Reihe und ich hoffe, es ist nicht das letzte. Dieses Buch und speziell die komplette Maierhofen-Reihe kann ich euch wärmstens ans Herz legen.

Auch dieses Cover ist wieder wunderschön und ich hätte am Liebsten auch gerne so einen tollen Weidenkranz mit verschiedenen Blüten um ihn irgendwo in meinem Haus zu dekorieren.

Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Sie ist staatlich geprüfte Übersetzerin und arbeitete einige Jahre im Im- und Export. Dann stieg sie in das Antiquitätengeschäft ihrer Eltern ein. Seitdem schreibt sie Romane. Mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden lebt sie südlich von Stuttgart auf dem Land. All ihre Romane sind Spiegel-Bestseller.

Fazit: 5 Sterne.

Ich möchte mich rechtherzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Die Blütensammlerin

Von: Klusi Datum : 16.06.2017

klusiliest.blogspot.de/

Nach „Kräuter der Provinz“ und „Das Weihnachtsdorf“ ist dies bereits der dritte Band von Petra Durst-Bennings Maierhofen-Reihe.
Maierhofen ist ein fiktives Dorf im Allgäu, das noch bis vor kurzen von der Landflucht bedroht war, die sich überall in den ländlichen Gebieten bemerkbar macht.
Mit vereinten Kräften haben es die Dorfbewohner geschafft, ihr Maierhofen wieder attraktiv zu machen. Der kleine Ort ist inzwischen zum Genießerdorf geworden, wo regelmäßig kulinarische Events angeboten werden.
Im vorliegenden dritten Band geht es hauptsächlich um Christine. Seit ihr Mann sie verlassen hat, lebt sie allein,nur mit ihren beiden Hunden, in dem großen Haus. Doch ihr Ex macht ihr das Leben schwer und droht, das Haus zu verkaufen, wenn es ihr nicht gelingt, ihm seinen Anteil auszuzahlen. Christine ist verzweifelt, aber wozu hat man Freundinnen?! Die Maierhofener halten zusammen, und so wandelt Christine, mit Unterstützung von Freunden, ihr Haus zu einem „Bed & Breakfast“ um. Spontan beschließt sie, für den im Juni stattfindenden Kochwettbewerb, ein Team aus lauter Singles zusammen zu stellen, und eifrig macht sie sich, zusammen mit ihren Freundinnen, an die Auswahl der geeigneten Kandidaten.
Als dann die Teilnehmer anreisen, ist nicht immer alles harmonisch, sondern Christine erlebt so manche unliebsame Überraschung, und es ist wie verhext, nichts läuft wie geplant.
Dass es dann doch noch für die meisten Beteiligten ein schöner Aufenthalt wird, das ist nicht zuletzt Christine zu verdanken, die ihre Gäste liebevoll und mit viel Geduld umsorgt.

Als ich anfing, den Roman zu lesen, war mir vieles so vertraut, dass ich fast das Gefühl hatte, schon in Meierhofen gewesen zu sein und alte Freunde und Bekannte zu besuchen. Die Autorin beschreibt ihre Charaktere sehr lebendig und facettenreich, so dass man schnell den Eindruck hat, sie persönlich zu kennen. Ich konnte richtiggehend in die Welt des kleinen Genießerdorfes eintauchen und habe mich wieder sehr wohl gefühlt. Die Örtlichkeiten und die stimmungsvolle Atmosphäre wecken die Sehnsucht, diesen Ort zu besuchen und die ländliche Ruhe, die schöne Landschaft und die Köstlichkeiten, die dort produziert werden, selbst einmal zu genießen.
Das Schöne, was die Autorin hier beschreibt, ist in irgend einer Form sicher in sehr vielen Dörfern zu finden, die Menschen müssen ihre Schätze nur geschickt in Szene setzen und die Aufmerksamkeit darauf lenken. Glücklicherweise nutzen immer mehr Orte diese Chance und organisieren ähnliche Events, die sich über einen mangelnden Besucherstrom meist nicht beklagen können. Damit trifft Petra Durst-Benning mit ihrer Romanreihe einen Nerv, sie spricht Sehnsüchte an und den Wunsch nach den einfachen Dingen. Frischen Käse direkt von der Alm, Landbrot nach alter Tradition gebacken, ohne irgendwelche chemischen Zusatzstoffe, Kräutersalze mit den duftenden Pflanzen der Umgebung, wer wünscht sich nicht solche einfachen und doch so raffinierten Köstlichkeiten. So gesehen ist es eine Geschichte zum Träumen. Dass man keine totale Heile-Welt-Idylle vorfindet, dafür sorgen schon Christines Ehemann und einige der Kandidaten für den Kochwettbewerb. Der gefällige Schreibstil macht das Lesen zum Genuss. In der Handlungskulisse kann man sich richtig wohl fühlen, und doch gibt es auch Probleme und kritische Töne, denn ich der „Casa Christine“ „menschelt“ es an allen Ecken und Enden, und die beschriebenen Zwischenfälle lassen die ganze Geschichte auch realistischer erscheinen.
Ich habe den Roman sehr gerne gelesen und genossen, lediglich am Ende passten die farbenfrohen Puzzleteile der Handlung doch etwas zu perfekt ineinander. Das schön gestaltete Buch bietet jede Menge Lesefreude mit klitzekleinen Abstrichen, dazu bekommt man wieder eine Fülle an leckeren Rezepten im Anhang geboten.

Rezension: Die Blütensammlerin

Von: x.mariereads Datum : 11.06.2017

https://xmariereads.wordpress.com/

Dieser Roman ist der dritte Teil einer Reihe, was ich jedoch nicht wusste, bevor ich ihn gelesen habe. Da der Roman jedoch nicht auf den anderen aufbaut, ist es auch nicht weiter wichtig, falls man nur diesen Teil unabhängig von den anderen liest.

Der Schreibstil ist in diesem Buch auf jeden Fall locker und leicht. Das Buch liest sich durch den Schreibstil wirklich sehr angenehm und flüssig.
Ich fand es auch schön, dass an einigen Stellen ein Bezug zum Titel hergestellt wurde.

Der Fokus in diesem Buch liegt ganz klar auf der Geschichte von Christine und den Teilnehmern am Kochwettbewerb, welche in ihrem Haus wohnen. Christine war mir von Anfang an sympathisch. Sie wird als fröhliche Person beschrieben, die immer für andere da ist und ihnen helfen möchte. Ich hatte zu Beginn ein bisschen Angst bei den ganzen unterschiedlichen Charakteren durcheinanderzukommen, da ja insgesamt 7 Teilnehmer für den Kochwettbewerb anreisen und da kann man schon mal leicht durcheinander kommen. Die Autorin schafft es aber alle Charaktere so intensiv zu behandeln und detailliert darzustellen, dass der Leser früher oder später genau abtrennen kann um welche Person es sich jetzt grade hier handelt.
Die Teilnehmer am Kochwettbewerb sind alle so unterschiedlich, dass es hier zu schönen Kontrasten und teilweise auch zu unerwarteten Konflikten kommt.
Bei den Freunden von Christine hatte ich jedoch ein bisschen meine Probleme, weil sie eben nur Nebencharaktere in diesem Roman sind. Bei ihnen hab ich teilweise etwas länger überlegen müssen, wer jetzt die Besitzerin der Bäckerei ist und so weiter. Wenn man die anderen Teile der Reihe davor gelesen hat, welche sich wohl eher auf Maierhofen generell und auch auf die Bewohner konzentrieren, wird es einem wahrscheinlich deutlich leichter fallen.

Das Buch ist natürlich auf ein Happy End ausgelegt, wodurch es auch für den Leser einfach sehr offensichtliche Dinge gibt, die vorhersehbar sind. Trotzdem wurden einige unerwartete Wendungen eingebracht, die die Geschichte spannender gemacht haben.

An einigen Stellen fand ich das Buch für meinen Geschmack ein bisschen zu kitschig. Natürlich erwartet der Leser ein schönes Buch, in welchem die Protagonisten auch die große Liebe finden, doch vor allem sprachlich war es für meinen Geschmack an manchen Stellen ein bisschen zu viel.
Auch in der Mitte des Buches fand ich die Geschichte ein bisschen langatmig und es hat sich viel wiederholt. Man hätte es eventuell an diesen Stellen ein wenig kürzen können, aber die Autorin hat es trotzdem geschafft, dass sich das Buch gegen Ende hin wieder steigert.

Am Ende des Buches sind noch Rezepte beigefügt, die in dem Buch vorkommen. Eine wirklich süße Idee um dem Leser Maierhofen und das ganze Thema kochen noch näher zu bringen. Ich werde bei Gelegenheit das eine oder andere Rezept für einen gemütlichen Abend unter Freunden oder ein Grillfest ausprobieren!

Insgesamt finde ich das Buch sehr gut gelungen. Die Charaktere sind einem ans Herz gewachsen, ich habe die Geschichten aller gerne mitverfolgt und hatte beim Lesen viel Spaß und durch die ständige Thematisierung des Kochens dauernd Hunger und das Essen hat sich wirklich immer unglaublich lecker angehört.

Wunderbare Unterhaltung aus dem Allgäu

Von: Ms. Figino Datum : 07.06.2017

msfigino.ch

Christine kämpft darum, dass sie die Oberhand behält bei allen schwierigkeiten, die die Trennung von ihrem Ehemann mit sich bringt. Die 2 Töchter haben sich auf die Seite des Vaters geschlagen, obwohl dieser sich eine junge Liebhaberin gesucht hat. Der Ex macht es Christine dann umso schwerer. Es scheint, als wenn er geradezu Freude daran findet seine Noch-Ehefrau zu quälen. Zum Glück hat Christine ihre treuen Freundinnen, die sie immer wieder auffangen und -bauen.

Christine erlebt mit ihrer Single-Kochwoche vieles. Die Charaktere sind nicht alle sehr umgänglich und das macht es interessant. Das Zusammentreffen dieser Menschen, die so unterschiedlich in Alter, Ausbildung und Herkunft sind. Auch sind die Interaktionen zwischen den einzelnen Teilnehmern sehr unterhaltsam.

Das Buch bietet wunderbare Unterhaltung und liest sich flüssig. Ich kann es mir sehr gut als Lektüre für kommende Nachmittage auf dem Sonnenstuhl oder Badeferien vorstellen. Mir hat die Geschichte gefallen und mich gut unterhalten. Ich hab das Buch mit einem Lächeln im Gesicht und etwas Wehmut zur Seite gelegt als die letzte Seite gelesen war.

Magie eines kleinen Allgäuer Dörfchens

Von: Laurasbücherwelt Datum : 06.06.2017

lauraihrebuecherwelt.blogspot.de/

Die Trennung von ihrem Mann Herbert hat Christine schwer zu schaffen gemacht. Als er nun von ihr verlangt aus ihrem Haus auszuziehen, weil der Unterhalt zu teuer sei, bricht für sie eine Welt zusammen.

Einen Job als Hausfrau Ende vierzig zu finden stellt sich als unüberwindbares Hindernis heraus, doch Christine kann sich auf ihre Freundinnen verlassen. Als sie spontan beschließt ihr Haus in ein Bed & Breakfast Hotel umzuwandeln, unterstützen sie alle.





Es ist ein traumhaft schönes Soft Cover. Die Gestaltung passt nicht nur zum Titel, sondern auch zum Inhalt. Klappt man das Buch auf findet man einen wunderschönen Gestalteten innen Teil (eine kleine
Inspiration wie man Erdbeeren anbieten kann)

Es ist alles sehr vorstellbar und bis ins kleinste Detail beschrieben. Man findet sich sofort in der Traumhaften Kulisse von Maierhofen wieder. Sie schreibt in der Ich- und Allgemeinen-Form.

Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen, weil es mich wirklich nie gelangweilt hat. Ich habe mich schnell in das Buch hinein gefunden und keine Sekunde auch nur daran gedacht, aufzuhören es zu lesen.

Bei dem Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass die Autorin genau das schreibt, was jeder im Leben selbst kennt und es genau so empfindet. Sie bringt die Dinge auf den Punkt, was das Buch total Menschlich macht. Dies spielt sich immer wieder in den Charakteren wieder.

Das Buch ist unter der ISBN 978-3-7341-0012-3 für 9,99€ bestellbar. Es hat 512 Seiten und viele tolle Genießerrezepte. :-)

Erschienen ist es am 20.März 2017 im Blanvalet Verlag.

Mein Fazit: Für mich ist "Die Blütensammlerin" ein tolles Buch, um aus dem Alltag zu verschwinden und vergnügte Lese stunden zu haben.die Genießerrezepte aus Maierhofen ab Seite 469 klingen so lecker, was ich eine total außergewöhnliche Sache finde. Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Sternen.

Ich möchte wissen , was in Maierhofen noch so alles passiert ist. Deshalb stehen"Das Weihnachtsdorf" und "Kräuter der Provinz" ganz oben auf meiner Leseliste.

Ein duftender Roman

Von: AntjeDomenic Datum : 01.06.2017

antjesbuechereckeundco.blogspot.de/?m=1

Petra Durst-Benning
"Die Blütensammlerin"


Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3-7341-0012-3
Preis: 9,99 Euro
Seiten: 512 Seiten
Erstausgabe: 20. März 2017




Klappentext:


Die Träume des Winters sind die Blumen des Frühlings ...


Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …

Gestaltung des Buches:


Das Buch sowie das Cover sind zauberhaft gestaltet. Die Blüten passen zur Geschichte und schon beimn Anblick des Covers geht einem das Herz auf. Im Buch ist zudem ein Rezept enthalten für ein tolles Erdbeer Büffet ala Maierhofen. Das Buch sieht ansprechend aus und macht Lust auf das Lesen.









Meine Meinung:


Es war bereits das 3. Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man fliegt nur so durch die Geschichte. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Ich fand Christine toll und vor allem auch Ihren Charakter. Es war toll, das Sie in diesem Buch nun die Hauptprotagonistin ist. Bei einigen Situationen musste ich schmunzeln und es kam mir bekannt vor.


Die Buchreihe (Maierhofen Reihe) ist auf jeden Fall zu empfehlen.


Ich danke dem blanvalet Verlag sowie dem Bloggerportal für die Zusendung des Buches.

Ein duftender Roman einer tollen Buchreihe.


Daher 4 von 5 *

Erfrischende und kurzweilige Lektüre

Von: Lesendes Federvieh Datum : 15.05.2017

lesendesfedervieh.blogspot.de

Die Trennung von ihrem Mann Herbert hat Christine schwer zu schaffen gemacht. Als er nun von ihr verlangt aus ihrem Haus auszuziehen, weil der Unterhalt zu teuer sei, bricht für sie eine Welt zusammen. Einen Job als Hausfrau Ende vierzig zu finden stellt sich als unüberwindbares Hindernis heraus, doch Christine kann sich auf ihre Freundinnen verlassen. Als sie spontan beschließt ihr Haus in ein Bed & Breakfast Hotel umzuwandeln, unterstützen sie alle. Doch dabei bleibt es nicht. Ihre Idee, beim großen Kochwettbewerb in Maierhofen ein Single-Team antreten zu lassen sorgt für große Begeisterung. Also heißt es ein möglichst buntes Team zusammenzustellen. Als die ganz unterschiedlichen Teilnehmer schließlich im Casa Christine einchecken, beginnt das Abenteuer...

"Die Blütensammlerin" ist das erste Buch, das ich von Petra Durst-Benning gelesen habe. Aufmerksam auf die Autorin wurde ich durch lit.Love bei einer Podiumsdiskussion mit anderen Autorinnen. Voll in ihrem Element und absolut sympathisch nahm sie an der Gesprächsrunde teil und genau so schreibt sie auch: einfach mitreißend voller Elan und Witz.

Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen, weil ich mich bestens unterhalten fühlte. Ihre Geschichte um Christine ist direkt aus dem Leben gegriffen. Beim Lesen habe ich oft gedacht: "Genau so ist es doch." Es ist bemerkenswert, wie genau sie ihren Mitmenschen auf die Finger schaut. Das spiegelt sich entsprechend in ihren Charakteren wider. Angefangen von Christine und ihren Freundinnen aus Maierhofen, bis zu ihrem Single-Team für den Kochwettbewerb. Wer kennt denn nicht mindestens eine Kollegin, die so sauertöpfisch ist wie Viktoria?

Für mich ist "Die Blütensammlerin" eine erfrischende und kurzweilige Lektüre, die mir viele vergnügliche Lesestunden bereitet hat. Aber nicht nur das, denn die Genießerrezepte aus Maierhofen ab Seite 469 klingen so lecker, dass sie sicher die eine oder andere Damenrunde oder Party versüßen und für die richtige Stimmung sorgen werden.

Natürlich möchte ich wissen, was in Maierhofen noch so alles passiert ist. Deshalb stehen "Kräuter der Provinz" und "Das Weihnachtsdorf" ganz oben auf meiner Lesewunschliste.

Wunderbarer Kennenlern-/ Kochroman

Von: Twin_Kati Datum : 14.05.2017

twinskm-buecherwelt.blogspot.de/

Bildschön find ich das Cover, es untermalt schön die Geschichte des Buches. Es ist kein klassischer Liebesroman, es ist eine Geschichte dazu wie man Leute kennenlernt.

Richtig klasse find ich das Thema und ich muss sagen, Christine war mir sofort sympathisch. Klar hatte sie eine unschöne Trennung hinter sich, aber sie hat sich trotzdem Gedanken gemacht und mithilfe von Freunden auch zu der Idee mit dem Bed & Breakfast Haus gefunden.

Was ich hier gern besonders hervorheben möchte, ist die Sache mit den Nebencharakteren, diese kommen hier in dem Buch wirklich nicht zu kurz. Denn jede Person des Kochwettbewerbs wird auch von seiner privaten Seite etwas beschrieben, das fand ich richtig super.

Sehr angetan bin ich von den Handlungen, ich hab mich immer richtig gut unterhalten gefühlt - und es war wirklich mal eine Sache die ich so bisher noch nicht oft hatte. Unter anderem geht es ums Essen - sowie um anderen Lebensumstände, die Mischung aus kulinarischen, Freundschaft und Unternehmungen macht es hierbei wirklich aus.

Für mich war das dass erste Buch der Autorin, aber es wird nicht das letzte gewesen sein - hierbei war der Schreibstil locker und leicht zu lesen.

In mitten einer Idylle...entsprang etwas Liebe

Von: Yvonne Datum : 14.05.2017

https://yvonneschwarz.wixsite.com/wonnisbucherparadies

Titel: "Die Blütensammlerin"
Autor: Petra Durst-Benning
Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 508

Cover:
Es ist ein traumhaft schönes Soft (Flexi-)cover. Die Gestaltung passt nicht nur zum Titel, sondern auch zum Inhalt. Klappt man das Buch auf findet man einen wunderschönen Gestalteten innen Teil (eine kleine Anregung wie man Erdbeeren „besonders“ anbieten kann).

Schreibstil:
Wer die ersten 2 Bücher von Frau Durst-Hennig gelesen hat, weiß das sie einen leichten und schwungvollen Schreibstil hat. Es ist alles sehr bildlich und bis ins Detail beschrieben. Man findet sich sofort in der Traumhaften Kulisse von Maierhofen wieder und sitzt mit Christine an einem Tisch und trinkt hervorragenden Kaffee. Sie schreibt in der Ich- und Allgemeinen-Form, was das einen oder anderen schnaufen hervorruft, aber nicht deswegen wegen weil es schlecht geschrieben ist, sondern weil der ein oder andere Charakter einen gewaltig auf den Wecker geht.

Inhalt:
Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …

Meinung:
Mit großer vor Freude erhielt ich das Buch und freute mich wahnsinnig darauf es zu lesen. Und ich muss jetzt zu geben und mich outen, ich fand es großartig…denn meist sind die Fortsetzungen nicht ganz so gut wie der erste Band. Aber Frau Durst-Benning hat da echt ins Schwarze getroffen und ich hoffe das es noch eine Fortsetzung geben wird.
Zum Inhalt, zu Beginn dachte ich das Christine einknicken wird und sich ihren arroganten Ex-Mann unterwirft und schnell aufgibt, aber dem war es nicht und sie hat ihn die Stirn geboten. Was ihr nie zu getraut hätte. Die Zicken, die sich Töchter nennen, lass ich jetzt mal aussenvor sonst bekomme ich wieder Magenschmerzen…Christine ist so eine gutmütige und lebenslustige Frau, wie sie zu so einem Troll gekommen ist weiß ich nicht. Aber dann kam ja der Kochwettbewerb und jeder einzelne Teilnehmer er daran Teilgenommen hat, hat wahnsinnig gut in die CasaChristine gepasst und jeder gab ihr ein kleines Stück Selbstvertrauen und eine Art Lebensmut. Sie fand neue Freunde und sie half anderen sich neu zu entdecken, zu verlieben und ihre Schwester „neu“ kennenzulernen. Ja denn nicht nur Christine erfährt sehr viele brisante Details, sondern auch wir lernen sie näher kennen. Einen Charakter, das kann ich euch nicht vorenthalten, war echt unaustehlig, an allem wurde gemeckert und genörgelt…dass es Christine so lange ausgehalten alle Achtung.

Es ist ein fantastischer und ein lesenswerter Roman, ich bin unendlich Dankbar das ich ihn lesen durfte.

Starke Fortsetzung der Reihe

Von: EsKa (All about the books) Datum : 12.05.2017

www.eska-kreativ.de

Worum geht es?
Das große "Kräuter der Provinz"-Festival und der erste Weihnachtsmarkt in Meierhofen gehören der Vergangenheit an und es kehrt Ruhe ein, um kleinen Genießerdorf. Nur Christine, die beste Freundin von Bürgermeisterin Therese wird von Sorgen geplagt. Nachdem sie von Ehemann Heinrich verlassen wurde, steht sie vor einem Dilemma, entweder zieht sie aus ihrem Haus aus oder zahlt ihren Noch-Mann Heinrich aus. Woher sie das Geld nehmen soll, bleibt ihr ein bitteres Rätsel, denn wer gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein?
Als der Kriegsrat der Maierhofener Frauen zusammen kommt, um Christine aus ihrem Dilemma zu helfen, wird eine grandiose Idee geboren.
Christine soll ihr Haus in ein Bed & Breakfast verwandeln und Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Auch Greta, die Marketingexpertin aus Meierhofen ist begeistert: Denn wie das Schicksal so spielt, findet im Juni der große Kochwettbewerb der Zeitschrift "Meine Landliebe" im Dörfchen statt. Was läge näher, als dass Christine ein Single-Team zusammenstellt. So könnte jeder Topf seinen Deckel finden?



Rezension:
Ganz unvoreingenommen war ich natürlich nicht, als ich "Die Blütensammlerin" begonnen habe, denn ehrlich gesagt habe ich dem Erscheinungstermin Ende März regelrecht entgegen gefiebert. Der erste Eindruck versprach auch sehr viel Gutes, denn endlich konnte die Reihe wieder mit einem dickeren "Wälzer" aufwarten, ein großer Pluspunkt im Vergleich zum Weihnachtsspecial. Anders als "Die Kräuter der Provinz" erzählt "Die Blütensammlerin" nicht die Geschichte von Bürgermeisterin Therese, sondern stellt ihre Freundin Christine in den Vordergrund, die uns aus den vergangenen Teilen schon bekannt ist. Ohnehin trifft der Leser recht schnell auf viele alte Bekannte. Sam, Greta, Vinzent und Therese sind natürlich nicht vom Erdboden verschwunden, so dass sich "Die Blütensammlerin" relativ schnell wie ein kleines Familientreffen anfühlt. Dennoch greift Petra Durst-Benning einige Mal auch erklärend auf die Vergangenheit zurück, so dass die Lektüre der ersten beiden Teile nicht zwingende Voraussetzungen ist, um Gefallen an der "Blütensammlerin" zu finden. Wer die Vorgänger nicht kennt, wird aber definitiv Lust bekommen, auch diese noch zu lesen.
Zunächst mutet das Buch als eine schlichte, nette Geschichte der Hausfrau Christine an, die mit Mitte 40 von ihrem Mann wegen einer Jüngeren verlassen wurde und nun zusehen muss, wie sie ihr Leben allein in den Griff bekommt und vielmehr noch genug Geld verdient, um ihr geliebtes Zuhause behalten zu können. Doch es wäre keine Geschichte von Petra Durst-Benning, wenn "Die Blütensammlerin" nicht tiefer gehen würde. So treffen in Christines Bed&Breakfast nach und nach verschiedene Menschen aufeinander, die alle scheinbar glücklich und zufrieden mit ihrem Leben sind, ohne zu ahnen, dass sie sich eigentlich nur im Alltag eingerichtet haben und akzeptieren, was scheinbar eben nicht zu ändern ist.
Ob es letztlich die überkorrekte Bankerin ist, der überarbeitete Manager oder die junge aufstrebende Dame, die ihrem scheinbaren Traumjob bisher alles untergeordnet hat. Jedem einzelnen Gast und Teilnehmer des Kochwettbewerbs verpasst Durst-Benning eine eigene Geschichte, die so oder so ähnlich, jeder von uns mit sich tragen könnte. Und zwischen Kochtöpfen, Pfannen und Delikatessen des Allgäus wird jedem nach und nach bewusst, dass das Leben mehr zu bieten hat, als Erfolg, Geld und Stress bis zum Exitus. Mehr als den scheinbaren Traumjob, das ewige Streben nach Anerkennung, Hilfsbereitschaft bis zur Selbstaufgabe und Resignation in Sachen Glück und Liebe.

Erneut muss ich sagen, dass mich Petra Durst-Benning überzeugt hat. Eingekleidet in das zauberhafte Meierhofen, in die Schönheit des Allgäus und die heile Welt im Schatten der Alpen lässt sie uns Leser nachdenken. Sind wir nicht alle auch irgend wie ein Teil dieser Kochgruppe rund um Christine? Tun wir nicht alle manchmal Dinge, die eben so sind, wie sie sind, weil wir uns dran gewöhnt haben? Ohne zu hinterfragen, ob sich der Stress lohnt? Ohne zu ahnen, dass ein kleines Risiko ein viel größeres Glück bringen kann?
Natürlich mutet es nun an, als wäre "Die Blütensammlerin" ein hochgradig nachdenkliches Buch über den Sinn des Lebens und den Weg zum Glück. Das ist es "zum Glück" nicht, es ist und bleibt ein unterhaltsamer Roman, der das Lesevergnügen von rosa Zuckerwatte hat und mit einem liebevoll und wunderschön gestalteten Cover zum Blickfang im Bücherregal werden kann.
Dennoch lohnt es sich, ein wenig zwischen den Zeilen zu schauen und sich über implizierte Botschaften nachzudenken.



Fazit:
Sollte das Weihnachtsspecial ("Das Weihnachtsdorf") ein kleiner Wermutstropfen in der Reihe des Dörfchens Meierhofen sein, so hat mich "Die Blütensammlerin" wieder versöhnt und knüpft für mich nahtlos an den sehr starken Start der Reihe an.
Zwar liegt der Fokus anders als in den beiden vorherigen Teilen nicht mehr so sehr auf dem Genießerdorf selbst und sowohl der Kochwettbewerb, als auch das zweite Festival stehen nur als Kulisse zur Verfügung, dennoch werden "Dorfliebhaber" wie ich sich erneut zu Hause fühlen. Charmant und unterhaltsam, zauberhaft und voller Phantasie entführt Petra Durst-Benning ihre Leser erneut auf eine Reise über knapp 500 Seiten. Wer dem Alltag und dem Stress entfliehen möchte, wer Lesegenuss sucht, der frei ist von Konflikten und Co, der ist bei Teil 3 der Meierhofen-Reihe gut aufgehoben und wird ähnlich begeistert sein wie ich.

Wie erhofft und im Nachhinein wie erwartet ist "Die Blütensammlerin" eine starke Fortsetzung der Reihe und daher eine absolute Leseempfehlung, die 5 von 5 Sternen definitiv verdient hat.



Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen, sei mein Instagram-Account "All_about_the_books" ans Herz gelegt.
Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können!

Die Blütensammlerin

Von: Katja Ezold Datum : 09.05.2017

katjas-buecher-und-rezepte.de/

Die Blütensammlerin von Petra Durst-Benning

Mit „Die Blütensammlerin“ liegt der dritte Teil der Maierhofen-Reihe aus der Feder von Petra Durst-Benning vor.

Bei mir haben die ersten beiden Bände keine Begeisterungsstürme hervorrufen können, dennoch wollte ich gerne auch den dritten Band lesen. Ein Grund war, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte rund um das Städtchen und seine Bewohner weiter geht.

Auch hier punktet die Autorin wieder mit ihrem wunderbar-leichten und flüssigen Schreibstil, mit einen gelungenen Setting und mit liebenswerten Figuren.

Das Thema Kochwettbewerb hat mich, als Hobbyköchin, natürlich gleich angesprochen und diese Szene waren auch wunderbar zu lesen.

Wir haben alte Bekannte wiedergetroffen, haben neuen Bekanntschaften schließen können und waren gleich wieder mittendrin.

Und trotzdem, wie auch in den beiden vorangegangenen Bänden, hatte ich das Gefühl, das irgendwas fehlt. Die Begeisterung, die ihre historischen Romane in mir wecken konnten, vermag die Autorin hier nicht zu wecken.

Von mir bekommt das Buch 3 von 5 Sternen.

Daten:
Autor: Petra Durst-Benning
Titel: Die Blütensammlerin
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (20. März 2017)
ISBN: 978-3734100123

Willkommen zurück in Maierhofen

Von: Kathaflauschi Datum : 08.05.2017

kathaflauschi.blogspot.de/

Willkommen zurück in Maierhofen. Maierhofen ist für mich schon wie eine zweite Heimat geworden, inder ich mich wohlfühlen kann und die spannende Story genießen kann. Als Leser fühlt man sich selbst schon, wie jemand der aus Maierhofen kommt und das finde ich toll.

Diesesmal geht es in diesem Buch um Christine, die sehr unter der Trennung ihres Mannes leidet (die Trennung bekommt man in den vorherigen Bänder mit). Dieser hat nichts besseres zu tun, als ihr das Leben schwer zu machen und ihr Steine in den Weg zu legen. Doch da hat er die Rechnung ohne die Maierhofener gemacht, den die halten immer zusammen, egal was kommt. Christine hat die Idee, ein Bed&Breakfast zu eröffnen und ihre Freundinnen helfen ihr dabei. Auch leitet sie eine Singelgruppe für das Kochevent und dabei lernt sie noch viele unterschiedliche Menschen kennen.

Die Autorin bezaubert hier einen wieder mit ihrer Liebe zum Detail. Das Buch ist so detailreich geschrieben, das man sich nur wohlfühlen muss und in den Bann gezogen wird. Am liebsten würde ich meine Koffer sofort packen und nach Maierhofen reisen. Petra Durst-Benning beschreibt hier auch wieder sehr schön, wie Maierhofen aussieht und macht auch eine kurze Rückblende, was alles in Maierhofen so passiert ist. Die Charakter sind wieder wundervoll und alle waren mir wieder sehr symphatisch, aber ich kenne die Charakter schon von dem ersten Band "Kräuter der Provinz". Aber dennoch muss man die Charakter gleich auf Anhieb mögen, den sie alle sind so herzlich, auch wen ein paar mürrisch sind, aber dennoch gehören sie einfach dazu und runden die Story ab.

Interessant fand ich die Entwicklung mancher Charakter. Ein jeder hat dabei sein Päckchen zu tragen und geht damit anderst um. Auch hier wird die Geschichte wieder aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, aus denen das Geschehene beobachtet wurde. Das finde ich passend und macht die Story nicht so eintönig und langweilig. Die Cliffhanger nach jedem Kapitel, hat die Spannung erhöht und fesselt nochmal mehr in die Story.

Am besten man nimmt das Buch in die Hand, setzt sich in den Garten und macht es sich in Maierhofen gemütlich. Das Cover lädt auch schon zum Träumen ein und passt super zu der Geschichte.

Die Blütensammlerin

Von: Buchmomente Datum : 05.05.2017

buchmomente.blogspot.com

Ich habe mich sehr gefreut auf diesen dritten Band der Maierhofen-Reihe, weil mir die Charaktere sehr ans Herz gewachsen sind und ich sie unbedingt wieder treffen wollte – und auch der dritte Band hat mich nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil: es hat Spaß gemacht, Alt-Bekannte, aber auch neue Charaktere zu treffen und kennzulernen.

Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mittendrin im Geschehen und habe dieses besondere Flair, das in Meierhofen herrscht, sehr genossen. Diesmal geht es um einen Kochwettbewerb, zu dem sich auch eine bunt zusammengewürfelte Single-Truppe gefunden hat, die nun gemeinsam in Christine Bed & Breakfast wohnt und dort Pläne für den Wettbewerb schmiedet. Das des dabei nicht nur ums Kochen geht, sondern auch schon mal die Funken fliegen, kann man sich lebhaft vorstellen…

Christine ist mir mit diesem Band richtig ans Herz gewachsen – hatte ich sie eher als zurückgezogen und ohne eigene Meinung in Erinnerung, wächst sie mit der Neueröffnung ihres Bed & Breakfast richtiggehend über sich hinaus: sie ist offen, geht auf Menschen zu und gewinnt einfach durch ihre liebenswerte Art. Natürlich kommen auch andere Figuren, die man aus den beiden Vorbänden kennt, wieder zu Wort, aber es gibt auch einige neue, sehr interessante Charaktere, die das Leben in Maierhofen aufmischen. Dass dabei einige sehr klischeehaft geraten sind, konnte ich gut verschmerzen, weil mich die Geschichte wirklich mitgerissen hat und ich nicht nur des Kochwettbewerbs wegen mitgefiebert habe, sondern auch, weil ich wissen wollte, ob die sich andeutenden Paarungen dann auch tatsächlich so ergeben. Sicherlich ist hier einiges vorhersehbar und große Überraschungen haben sich nicht ergeben, aber die Geschichte ist so liebenswert und warmherzig erzählt, dass mich auch das nicht weiter gestört hat. Lediglich am Ende wird dann für mich dann doch etwas zu dick aufgetragen – einfach weil dann doch alles zu rund läuft und mir das dann nicht mehr glaubwürdig erschien.

Der Schreibstil ist wunderbar leicht und lässt sich sehr flüssig lesen – er kann das wunderbare Flair Maierhofens einfangen, ist sehr lebendig und strahlt viel Optimismus aus – mich hat er tatsächlich in eine andere Welt entführt. Ich hoffe sehr, dass die Reihe noch fortgesetzt wird, zumal in diesem Band einige spannende Charaktere aufgetaucht sind, die ich gerne noch ein Stück begleiten würde.

Wer die ersten beiden Bände noch nicht kennt, kann diesen hier aber getrost auch alleine lesen – zwar kennt man dann nicht die „alten Bekannten“, trotzdem aber kann man gut in diese Geschichte abtauchen. Gerade jetzt im Frühling ist sie wunderbar zu lesen – ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen und hoffe auf eine Fortsetzung.

Mein Fazit
Ein wundervoll leichter Roman, in dem es um einen Kochwettbewerb geht, den das Städtchen Maierhofen ausrichtet und zu dem eine bunt zusammengewürfelte Single-Gruppe antritt. Es war schön, alter Bekannte wiederzutreffen, aber auch die neuen Charaktere haben mir gut gefallen. Zwar ist die Geschichte an vielen Stellen vorhersehbar, trotzdem aber hat sich mich sehr gut unterhalten, so dass ich gerne 4 von 5 Sternen vergebe.

Maierhofener Kochwettbewerb

Von: Martinas Buchwelten Datum : 04.05.2017

martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

Es ist einfach herrlich wieder nach Maierhofen zurückzukehren und viele liebe Menschen, die einem beim Lesen der ersten beiden Bände sehr ans Herz gewachsen sind, wiederzutreffen.
Mit "Die Blütensammlerin" widmet sich Petra Durst-Benning in ihrem dritten Teil der Maierhofen Reihe wieder dem Genießerdorf und seinen liebenswerten Menschen.

Diesmal steht Christine im Mittelpunkt, die sich größtenteils von der Trennung von Ehemann Herbert erholt hat. Doch die nächste Schikane ihres Noch-Ehemannes lässt nicht lange auf sich warten. Er will das Haus verkaufen oder von Christine Geld für seine Haushälfte ausbezahlt bekommen. Doch woher soll Christine nur das Geld nehmen? Sie hat doch Herbert damals den Weg für sein Autohaus geebnet, ihm die Buchhaltung gemacht und später sich ganz ihren Töchtern und dem Haus und Garten gewidmet. Und nun mit fast 50 Jahren ohne Ausbildung soll sie einen Job finden, um ihr Haus nicht zu verlieren? Christine ist am Boden zerstört. Doch wozu hat man gute Freunde ? Theresa und Greta schlagen ihr vor, doch ihr hübsches Häuschen als Bed & Breakfast zu nutzen. Schon bald hat Christine die ersten Gäste und es ist vorbei mit der Ruhe und Einsamkeit. Als in Maierhofen ein Kochwettbewerb stattfindet, werden die acht Teilnehmer einer Single-Kochgruppe in der Casa Christine einquartiert. Acht sehr unterschiedliche Charaktere, die mehr Leben ins Haus bringen, als Christine sich gewünscht hat.....

Die Geschichte lebt wieder eindeutig von den einzigartigen Charakteren, die grandios beschrieben sind. Zu den bereits bekannten Figuren gesellen sich diesmal auch viele neue Gesichter. Besonders die Single-Kochgruppe spiegelt acht sehr verschiedene Charaktere wider: Da ist Erika, Christines beruflich erfolgreiche Schwester, die sich einen Partner fürs Leben wünscht; Noelle, die Chefeinkäuferin eines bekannten Feinkostladens, deren Chef ihre Teilnahme beim Wettbewerb als Werbung für sein Geschäft sieht und sie auch im Urlaub täglich nervt; Luise, die Krankenschwester, die eine Pause von der Intensivsation benötigt und Viktoria, eine verbitterte Bankangestellte, die von ihren Kollegen als Abschiedsgeschenk in die Rente, die Teilnahme beim Kochwettbewerb geschenkt bekommen hat. Bei den Männern ist Renzo, der nette und erfolgreiche Schweizer Geschäftsführer, die antreibende Kraft, der auch im Urlaub sein Bestes geben will. Seine Mitstreiter sind äußerst konträr.....der ruhige und beleibte Forstwirt Willi, der großartige Fotos macht, aber sonst kaum spricht; Apostolos, der ein Griechisches Restaurant betreibt und weder Urlaub noch eine Verschnaufpause kennt, aber laut und gesellig ist und Christines Nachbar Reinhard, der kurzfristig einspringt.
Mit diesen sehr unterschiedlichen Charakteren im Haus wird es ab und zu richtig unterhaltsam und explosiv. Kein Wunder, wenn so viele verschiedene Figuren zusammenarbeiten wollen und jede sein eigenes Süppchen kocht.

Trotz der lockeren Atmosphäre und den manchmal klischeehaften Wendungen, bietet die Geschichte auch Themen zum Nachdenken und Innehalten. Und ein paar Überraschungen hat die Autorin ebenfalls parat, die die Geschichte einfach perfekt abrunden.

Der Magie von Maierhofen kann sich kaum ein Leser entziehen. Hat nicht jeder von uns den Wunsch von lieben Menschen umgeben zu sein, die einem immer mit Rat und Tat zur Seite stehen? Auch die Ruhe und Beschaulichkeit, die das kleine Dorf vermittelt, lädt einfach ein, selbst so ein idyllisches Fleckchen Erde zu besuchen oder sich sogar dort niederzulassen. So lässt uns Petra Durst-Benning einfach für ein paar wundervolle Stunden mit der Seele baumeln und hoffnungsfroh daran glauben, dass es solche Orte gibt....

Das Ende war dann doch ein bisschen klischeehaft, aber eigentlich erwartet man sich auch keinen anderen Schluss der Geschichte, denn dann wäre man als Leser enttäuscht. Wie schon die Vorgänger, ist auch "Die Blütensammlerin" keine anspruchsvolle Literatur, aber trotzallem eine wunderbare Wohlfühlgeschichte, die man einfach lieben muss.
Wie bereits in den Vorgängerbänden gibt es am Ende wieder Rezepte aus Maierhofen.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Petra Durst-Benning ist sehr flüssig und lässt sich wunderbar lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten. Die Erzählpersektive wechselt und man erhält so fazinierende und oft überraschende Einblicke in die Gefühlwelt der einzelnen Teilnehmer des Kochwettbewerbes und auch in die Probleme, die Christine hat.
Die Beschreibungen der Landschaft sind sehr ausdrucksstark und bildhaft. Dazu hat man immer den Duft der Kräuter und Blumen in der Nase und bekommt bei den Erzählungen zum Kochwettbewerb auch ziemlich schnell Hunger....also nicht mit leeren Magen lesen!

Fazit
Auch der dritte Band rund um das Genießerdorf Maierhofen und die Menschen, die dort leben, ist wieder genauso atmosphärisch und liebevoll geschrieben, wie die ersten Bücher der Reihe. Ein - nicht nur kulinarisches - Wohlfühlbuch, bei dem man gar nicht gern die letzte Seite zuschlägt, weil man immer nur weiterlesen möchte.

Ich habe mich in Maierhofen verliebt...

Von: Bücherheike Datum : 01.05.2017

www.buecherheike.de

Irgendwie kennen wir es doch alle: Den Mann der seine Frau jahrelang ans Haus „fesselt“ und sich dann mit einer jüngeren davon macht. Den Chef, der sein eigenes Unvermögen an seinen Mitarbeitern auslässt. Den CEO ohne den gar nichts geht. Ständig am Handy, immer alles kontrollieren. Den Job, der einen nervt und völlig auslaugt. Schneller, höher, weiter. Keinen Blick mehr für das Schöne. Immer auf dem Sprung.

Petra Durst-Benning lässt ihre Protagonisten wieder wundervoll „menscheln“, so herrlich normal sein. Auch das 3. Buch aus Maierhofen hat mich wieder begeistert. Ich liebe es.

Ich habe jetzt alle 3 Teile hintereinander gelesen und habe eine Warnung an alle Leser. Wer gerade wieder „auf Diät“ oder hungrig ist, sollte das Buch nicht lesen. Das ganze lesen von frisch gebackenem Brot, Marmelade und Almkäse hat mich sehr hungrig gemacht. ��
Und schon beim Lesen haben mich Jessys Cocktails beschwipst.

Die Cover der Reihe sind wunderschön. Besonders das von Band 2. Die Rezepte aus Maierhofen werde ich bestimmt mal ausprobieren.

Ein wirklich sehr schönes Buch

Von: Samy Datum : 29.04.2017

twoforbooks.blogspot.de/

Dieses Buch ist die Fortsetzung von Kräuter der Provinz und Das Weihnachtsdorf, doch alles sind abgeschlossene Geschichten die man ohne Vorwissen von Band 1 oder 2 Lesen kann. Ich für meinen Teil kenne zum Beispiel Band 1 gar nicht. Was ich aber nachholen werde denn es ist bestellt. Wie ich im vorherigen Band schon erwähnt habe gefällt mir der Schreibstil der Autorin sehr gut denn sie schreibt einfach wunderbar locker und sehr flüssig. Was ich auch sehr an der Autorin mag ist das sie wunderbar Bildhaft schreiben kann. Es macht richtig Spaß ihrer Handlung zu folgen und herauszufinden wohin sie ihre Protagonisten führt. Die Handlung ist ein einziger Strang den man verfolgen kann ohne Probleme und ohne Störungen. Genau das gefällt mir daran auch so gut. Ich habe mich zusammen mit dem Buch in meine Hängematte gekuschelt, als es noch wärmer war, und habe es genossen es draußen in der Natur zu Lesen mit den Vögeln die zwitschern im Hintergrund. Ich finde auch, dass es ein typisches draußen lese Buch ist. Das Cover finde ich einfach wunderschön. Das Blütenherz passt super zu der Jahreszeit in der das Buch erschienen ist, Frühling. Ich finde aber auch das es gut zu der Geschichte passt die hinter dem Buchrücken verborgen ist. 5 Füchse für ein tolles Lebendiges Buch.

Buchrezension – Die Blütensammlerin

Von: Tina in the Middle Datum : 28.04.2017

tinainthemiddle.com/

Im Buch geht es erst um Christines Lebensabschnitt, der sich sehr negativ gestaltet. Ein Noch-Ehemann, der Sie entweder um Geld oder ihr Zuhause bringen möchte und ihr die Affären unter die Nase reibt. Kinder die flügge geworden sind und ein Haus das einerseits viel zu groß ist um alleine darin zu leben, andererseits aber schließlich ihr zuhause ist, dass sie behalten möchte. Aus all den Selbstzweifeln, den Ängsten und der Einsamkeit entwickelt sich eine positive Reise. Ein Neuanfang, der Christine mehr gibt, als sie gedacht hätte.

Am Ende des Buches hat der Leser ein gutes Gefühl von Hoffnung und das man mit der richtigen Idee, Unterstützung und einer guten Umsetzung alles schaffen kann.

Leser bewerten das Buch ausschließlich positiv und meist mit 5 von 5 Sternen. Ich konnte nicht eine Rezension entdecken, in der das Buch mit weniger als 4 von 5 Sternen, bewertet wurde. Auch in der Spiegel-Bestsellerliste war das Buch 6 Wochen vertreten.

Es wundert mich nicht, dass die Geschichte aus Meierhofen so viele Fans hat. Ich für meinen Teil, möchte mehr von den Menschen aus dem Genießerdorf erfahren.

Was mir am Schreibstil der Autorin besonders gut gefällt ist, dass sie genau weiß, wie sie die Leser abholt, damit sie in die Geschichte eintauchen können. Es ist leicht, sich die Geschichte um Christine und das Bed & Breakfast bildlich vorzustellen. Was mir ebenfalls sehr gut gefällt, sind die Rezepte, die im Buch zu finden sind. Habt ihr schon einmal einen Roman gelesen in dem auch Rezepte standen oder ihr Tipps für das perfekte Erdbeer Buffet bekommt?

Ich liebe diese Reihe!

Von: backmausi81 Datum : 26.04.2017

mausisleselust.blogspot.de/

Über das Buch:

Genre: Roman
Verlag: Blanvalet (Link zum Buch)
Format: Taschenbuch
ISBN: 9783734100123
Preis: 9,99 Euro
Seiten: 485
Erschien: 2016
Originalsprache: Deutsch

Vielen Dank dem Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …

Das Cover:

Ich liebe dieses Cover. Sieht es nicht schön aus, mit seinen Farben. Und es ist so schön Frühlingshaft.

Die ersten 3 Sätze:

Es hatte die ganze Nacht hindurch geschneit. Auch jetzt, am späten Vormittag im Januar, rieselten noch dicke, watteweiche Flocken vom Himmel herab. Kein Laut drang von draußen ins Haus, kein Vogelgesang, kein Motorengeräusch, nichts.

Meine Meinung:

Als ich erfahren habe, das es von der Reihe "Meierhofen" ein neues Buch gibt, musste ich es sofort haben. Ich liebe es in die Welt von Meierhofen einzutauchen und die Menschen dort zu begegnen. Jeder von ihnen ist eine eigene Persönlichkeit, aber jeder ist für jeden da. In jeder Reihe steht eine andere Person von Meierhofen mit ihrer Geschichte im Mittelpunkt. Hier ist es Christine.
Christine war immer nur für ihre Familie da und jetzt, nachdem sie es mal gewagt hat, was für sich zu machen, ist sie von ihrem Mann verlassen worden. Das ist noch nicht mal das schlimmste. Das schlimmste ist, das ihr Mann jetzt möchte, das sie ihn auszahlt oder das Haus verkauft. Christine ist am Boden zerstört. Doch sie ist nicht alleine. Mit ihren Freunden von Meierhofen, macht sie das Unmögliche wahr. Sie macht ein Bed & Breakfast auf und veranstaltet ein Wochenende für Singels.
Hier finde ich es sehr schön, das jeder Singel seine eigene Art hat.
Es ist super zu lesen, wie sich die einzelnen Singels kennenlernen und zusammen für den Kochwettbewerb üben. Es gibt viel zu lachen, zu weinen und auch Szenen die zum schmunzeln sind. Aber auch Szenen, wo man einfach nur wütend ist. Es ist einfach romantisch geschrieben und sprüht nur so voller Lebensfreude. Man möchte am liebsten selber in Meierhofen wohnen.
Was ich auch sehr schön finde ist, das am Ende des Buches immer Rezepte stehen, von den Sachen, die in der Geschichte vorkamen.

Fazit:

Man muss einfach dieses Reihe und die Menschen von Meierhofen lieben.

Über die Autorin:

Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Fast all ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in verschiedenen Sprachen übersetzt. In Amerika ist Petra Durst-Benning ebenfalls eine gefeierte Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land.

Die Blütensammlerin

Von: Nik75 Datum : 26.04.2017

nik75.blogspot.co.at/

Meine Meinung:

Endlich ist er da der dritte Teil der Maierhofen Reihe. Ich habe schon sehnsüchtig drauf gewartet, denn schon in den ersten zwei Teilen habe ich die Bewohner des kleinen Ortes Maierhofen in mein Herz geschlossen.
In diesem Teil spielt Christine eine besondere Rolle. Seit kurzem lebt sie von ihrem Mann getrennt in ihrem Haus. Leider gefällt das ihrem Ex gar nicht. Er würde das Haus ja gerne verkaufen. Also eröffnet Christine ein Bed & Breakfast, um so die Kosten für ihr Haus bzw. Heim tragen zu können. Christines Leben verändert sich radikal. Besonders als in Maierhofen ein Kochwettbewerb stattfindet und acht Singles bei ihr einquartiert werden. Hier fängt die Geschichte an richtig spannend und emotional zu werden. So viele Charaktere auf einem Haufen und jeder hat mit seinem eigenen Schicksal bzw. seinem Leben zu kämpfen. Frau Durst Benning hat alle Personen ganz toll beschrieben und ich fand ihre Persönlichkeiten toll. Es war sehr spannend zu lesen welches Leben diese Personen vor dieser Kochshow geführt haben. Außerdem fand ich toll, wie sich diese Personen in Maierhofen plötzlich geändert und ihr Leben in Frage gestellt haben. Es war auf alle Fälle immer was los in Casa Christine.
Somit war ich von Anfang an gefesselt vom Buch und habe es mehr oder weniger inhaliert. Ich konnte mir alle Personen bildlich vorstellen und habe die Charaktervorstellungen genossen. Auch den Werdegang der Gerichte für den Kochwettbewerb fand ich richtig spannend. Wunderschön finde ich auch das Cover mit den schönen Blumen drauf. Es ist ein richtiger Hingucker. Ein Highlight sind für mich auch die Rezepte für die verschiedensten Getränke am Ende des Buches.
Für mich ist dieser Roman die Perfekt Frühlingslektüre gewesen. Ein Roman mit lieben Menschen und ihren persönlichen Höhen und Tiefen.


Ich liebe diesen Roman und vergebe dafür 5 Sterne.

Zurück in Maierhofen

Von: get lucky Datum : 22.04.2017

friendly-hearts.blogspot.de/

Hach, ihr habt nebenbei schon geseh´n, ich war zurück in Maierhofen,
im idyllischen Genießerdorf im Allgäu.

:o)

Man kann wirklich direkt abtauchen in diese traumhaft schöne Umgebung, mitfiebern mit den Hauptpersonen, den Duft von leckeren Speisen förmlich riechen,....
Petra Durst- Benning ist es mit dem dritten Band wieder einmal gelungen, mich sofort zu fesseln und mir ein herrliches Lesevergnügen zu bereiten.
Macht es nicht einfach glücklich, Natur zu spüren, durch Wald und Flur zu spazieren , frische Luft einzuatmen, eins sein mit der bezaubernden Umgebung und das Leben zu spüren?!!
Wenn´s in Wirklichkeit nicht ganz genau so klappt, dann "hinein" in dieses Buch, es macht Mut und gute Laune.

Wer Band 1 und 2 kennt, findet natürlich die alt Bekannten wieder, aber auch das Quereinsteigen ist gar kein Problem.

Klappentext:
Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …

Ich danke dem Verlag blanvalet, dass ich dieses Buch hier vorstellen durfte, auf ca. 500 Seiten konnte ich herrlich entspannen.

Einfach ein Buch zum Genießen

Von: friederickes Bücherblog Datum : 21.04.2017

buecherblog.friedericke-design.de/

Cover und Gestaltung:
Auch der dritte Band der „Maierhofen-Reihe“ von Petra Durst-Benning ist liebevoll gestaltet. Der frühlingshaft wirkende Umschlag zieht sofort die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich, und spätestens beim Anblick der Umschlagsinnenseiten bekommt man so richtig Lust auf ein Erdbeerbuffet – und natürlich auch auf das Buch. Das Covermotiv vermittelt eine rustikale Ländlichkeit im angesagten Shabby Chic-Stil und wirkt durch die glänzende Schrift des Buchtitels gleichzeitig edel.


Die Geschichte (Achtung: Spoiler!):
Nachdem Christines Noch-Ehemann Herbert aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen ist, wird sie von ihm unter Druck gesetzt: Er verlangt Geld von ihr, ansonsten muss sie ausziehen. Doch wie soll Christine, die immer nur für ihre Familie da war, mit fast fünfzig und ohne Ausbildung auf einmal Geld verdienen? Doch ihre Maierhofener Freundinnen Therese, Greta und Magdalena lassen sie nicht im Stich. Gemeinsam mit ihnen entwickelt Christine den Plan, ein Bed & Breakfast zu eröffnen, hat sie doch ein Händchen fürs Kochen und für schöne Dekorationen. Gerade rechtzeitig zum Frühlingsbeginn wird in der „Casa Christine“ dann auch alles fertig, und bald schon kündigen sich die ersten Gäste an.
Im Sommer steht in Maierhofen das nächste Großereignis vor der Tür: ein Kochwettbewerb der bekannten Zeitschrift „Meine Landliebe“. Dabei soll auch eine Maierhofener Kochgruppe an den Start gehen, bestehend aus acht Singles, die allesamt bei Christine untergebracht werden. In der Gruppe treffen die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander: vom gestressten Top-Manager über einen griechischen Gastronomen und einen schweigsamen Forstwirt bis hin zur gefrusteten Ex-Bankerin. Auch Christines Schwester Erika, die auf der Suche nach dem Mann fürs Leben ist, ist mit von der Partie. Und als einer der Teilnehmer krank wird, springt spontan Christines Nachbar Reinhard ein. So macht sich eine bunt gemischte Gruppe daran, die Herausforderungen des Kochwettbewerbs zu bewältigen. Und ganz nebenbei findet der eine oder andere Teilnehmer seine wahre Bestimmung – und mancher Topf seinen Deckel …
Wie jeder Band der „Maierhofen-Reihe“ wird auch dieses Buch durch thematisch passende Genießerrezepte abgerundet, diesmal für Liköre, Sirups, Bowle und Cocktails für den Frühling und Sommer.


Meine Meinung:
Während die ersten Bände der Maierhofen-Reihe, „Kräuter der Provinz“ und „Das Weihnachtsdorf“, vor allem hinsichtlich der beteiligten Figuren enger zusammenhängen, kann man „Die Blütensammlerin“ in meinen Augen auch lesen, ohne die ersten beiden Bände zu kennen. Mit Ausnahme von Christine, die in diesem dritten Band die Hauptfigur ist, und streckenweise auch Magdalena, spielen die Bewohner von Maierhofen hier eher eine untergeordnete Rolle. Außerdem wird das, was man an Vorwissen braucht (z. B. Christines Vorgeschichte mit der Trennung von ihrem Mann), noch einmal kurz abgehandelt, sodass die Geschichte auch für neu hinzugekommene Leser verständlich sein dürfte.
Wieder einmal hat es Petra Durst-Benning geschafft, mich mit einem ihrer Bücher in den Bann zu ziehen. Sie versteht es mit ihrem lebendigen Erzählstil außerordentlich gut, eine Fülle von Eindrücken beim Leser zu schaffen und dessen Kopfkino in Gang zu setzen. Die Figuren sind wie immer individuell und authentisch ausgearbeitet, die Schauplätze anschaulich beschrieben, ohne dass es jedoch überladen wirkt. So sind es viele liebevolle Details, die in ihrer Gesamtheit diese besondere Magie erzeugen, die dem Genießerdorf Maierhofen innewohnt und der sich die Menschen, die dort leben oder auch nur ein paar Tage dort verbringen, nicht entziehen können. Lediglich Viktoria passte hier absolut nicht hinein, ich fand sie in ihrem Charakter teilweise auch leicht überzogen.
Selten habe ich ein Buch so schnell fertig gelesen wie dieses – und das bei immerhin über 500 Seiten. Dies lag in erster Linie an dem angenehm zu lesenden Schreibstil, aber auch an der harmonischen Atmosphäre, die in dem Buch geschaffen wird. Wie in vielen Romanen v. a. dieses Genres kann man auch hier im Laufe der Geschichte teilweise schon voraussehen, wie die Dinge enden und welcher Topf welchen Deckel finden wird. Doch dies beeinträchtigt das Leseerlebnis in keiner Weise.
Auch Tage nach Beendigung der Lektüre wirkt das wohlige, positive Gefühl, das ich beim Lesen hatte, noch immer in mir nach. Es ist einfach ein Buch zum Genießen. Daher gebe ich sehr gerne eine Leseempfehlung.

Susanne von „friederickes Bücherblog“

Die Blütensammlerin

Von: frau.nat Datum : 19.04.2017

https://fraunatbooks.wordpress.com/

Ich war erneut zu Besuch in Maierhofen. Und wurde sofort herzlich empfangen und in alle Geschehnisse eingeweiht, die in den letzten Wochen so passiert sind. Nach Band 1 – Kräuter der Provinz (hier geht es zu meiner Rezension) und Band 2 – Das Weihnachtsdorf (hier meine Rezension) stand für mich fest, dass ich auch dem Kochwettbewerb in Band 3 – Die Blütensammlerin beiwohnen wollte.

Titel: Die Blütensammlerin

Autor: Petra Durst-Benning

Verlag: blanvalet

Preis: € 9.99

Seitenanzahl: 512 Seiten

Erster Satz: „Es hatte die ganze Nach hindurch geschneit.“

Klappentext

Die Träume des Winters sind die Blumen des Frühlings …

Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …
Schon nach den ersten 15 Seiten habe ich mich heimisch gefühlt. Oder eher so, als würde ich meinen Urlaub in Maierhofen verbringen, so wie jedes Jahr aufs Neue. Die Charaktere, die mir in den ersten beiden Büchern schon so ans Herz gewachsen sind, haben sich nicht geändert, eher hat man sie noch ein wenig mehr kennengelernt. Auch wenn mir vorher nicht klar war, dass dies wirklich möglich war.

Besonders gefreut hat es mich, dass die Protagonistin dieses Buches Christine ist. Sie war in ‚Kräuter der Provinz‘ nur ein Nebencharakter, mir aber schon dort sehr sympathisch.

Sowieso ist dies ein Roman, der erst durch seine Charaktere so schön wird und es einem Freude bereitet, ihn zu lesen. Die Story an sich ist nicht spannend, man muss nicht die Luft anhalten, weil etwas unvorhergesehenes passiert, dennoch flog ich nur über die Seiten. Was der Autorin super gelingt, ist es, so viele neue Charaktere aus dem Nichts zu erschaffen und sie perfekt in das bestehende Maierhofen einzugliedern. Es gibt Charaktere, die so sind und sich so entwickeln, wie man es sich denkt. Dann gibt es wiederum welche, mit deren Verhalten man so nicht unbedingt rechnete, es aber durchaus logisch ist.

Während des Lesens plagte mich das Fernweh. Wie gern würde ich auch in den Bergen wandern gehen, durch ein kleines Dorf spazieren und mich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen. Eine Blume am Wegesrand oder ein selbstgebackenes Brötchen beim hiesigen Bäcker. Schon durch Band 1 und Band 2 war ich sehr interessiert an verschiedensten Kräutern. Würde ich auf dem Land wohnen: Ich wäre eine Kräuterfee! Aber finde mal hier in Berlin Wildkräuter. Bis auf Löwenzahn, der von einem Hund angepieselt wurde, findet man hier nichts.

Leider gab es im hinteren Viertel des Buches eine totale Flaute, die sich über gut 30-40 Seiten zog. Auf diesen Seiten war mir alles viel zu sehr Friede-Freude-Eierkuchen, viel zu Gemeinsam-schaffen-wir-alles, viel zu klischeebehaftet. Es war derart positiv, dass es mir schon beinahe zum Hals heraushing, obwohl ich selbst auch ein sehr positiver Mensch bin. Mein Glas ist stets halbvoll. Ein bisschen weniger rosa-rote-Liebe-Freundschaft-ist-alles-was-du-brauchst wäre dort angebrachter gewesen.

Fazit

Dennoch vergebe ich 4 von 5 Feivels und hoffe, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass ich in Maierhofen zu Besuch war.